(19)
(11) EP 0 329 936 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
30.08.1989  Patentblatt  1989/35

(21) Anmeldenummer: 89100557.1

(22) Anmeldetag:  13.01.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4H01R 33/08
(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 29.01.1988 DE 8801082 U

(71) Anmelder: Jörg, Edith, geb. Kirsch
D-7701 Gottmadingen 3 (Randegg) (DE)

(72) Erfinder:
  • Jörg, Edith, geb. Kirsch
    D-7701 Gottmadingen 3 (Randegg) (DE)

(74) Vertreter: Baumann, Eduard, Dipl.-Phys. 
Postfach 12 01
85632 Höhenkirchen bei München
85632 Höhenkirchen bei München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Leuchtstoffröhrenleuchte


    (57) Die Erfindung bezieht sich auf eine Leuchtstoffröhrenleuchte, die in wenigstens einer Fassung Anschlußkontaktstifte für eine leuchtstoffröhre aufweist.
    Um ein Auswechseln von einem einzigen Ende aus zu ermöglichen und gleichzeitig eine erhöhte Stoßfestigkeit zu bewirken, ist die Fassung an einem Ende als Steckfassung ausgebildet und vor ihr ein Einführtrichter angeordnet, an den sich ein Führungsabschnitt (10,11) anschließt.




    Beschreibung


    [0001] Die Neuerung betrifft eine Leuchtstoffröhrenleuchte für Leucht­stoffröhren, die an mindestens einem Ende mit in eine Fassung einführbaren Anschlußkontaktstiften ausgerüstet sind.

    [0002] Allgemein bekannte Leuchtstoffröhrenleuchten weisen in einem der Leuchtstoffröhrenlänge angepaßten Abstand Halterungen auf, die mit über Einführschlitze zugänglichen Fassungen versehen sind, derart, daß die Anschlußkontaktstifte der Leuchtstoff­röhre durch Bewegung derselben senkrecht zu ihrer Längsachse in die Fassungen einschiebbar und dann durch Verdrehen der Leuchtstoffröhre zusammen mit den Fassungsstücken verriegelbar sind. Beim Auswechseln der Leuchtstoffröhre muß diese so ge­handhabt werden, daß die Anschlußkontaktstifte an den beiden Röhrenenden gleichzeitig präzise auf die Einführschlitze treffen. Dies bereitet bei Leuchtstoffröhren großer Länge und an schwer zugänglichen Stellen Schwierigkeiten.

    [0003] Besitzt die Leuchtstoffröhre oder eine Leuchtstoffröhrenanord­nung Anschlußkontaktstifte nur an einem Röhrenende und ist die Leuchtstoffröhrenleuchte mit einem transparenten Schutzgehäuse oder einem Schutzrohr zur Aufnahme der Leuchtstoffröhre oder der Leuchtstoffröhren versehen, so muß dafür Sorge getragen sein, daß das transparente Schutzgehäuse oder das Schutzrohr zum Auswechseln der Leuchtstoffröhre oder der Leuchtstoff­röhrenanordnung demontierbar ist, da es anderenfalls nicht möglich ist, die Leuchtstoffröhre oder die Leuchtstoffröhren­anordnung vom einen Ende des transparenten Schutzgehäuses oder des Schutzrohres aus so zu handhaben, daß die am gegen­überliegenden Röhrenende befindlichen Anschlußkontaktstifte in entsprechende Buchsen der Halterung oder Fassung treffen und eingesteckt werden können.

    [0004] Durch die Neuerung soll eine Leuchtstoffröhrenleuchte ge­schaffen werden, die es gestattet, die Leuchstoffröhre in solcher Weise auszuwechseln , daß die Röhre im wesentlichen von ihrem einen Ende aus gehandhabt wird und am gegenüber­liegenden Ende vorgesehene Anschlußkontaktstifte gleichwohl ohne Schwierigkeiten in eine Fassung oder Halterung eingesetzt werden können. Durch die Neuerung soll auch eine erhöhte Stoß­festigkeit einer Leuchtstoffröhrenleuchte erzielt werden.

    [0005] Das soeben genannte Ziel wird neuerungsgemäß bei einer Leucht­stoffröhrenleuchte für Leuchtstoffröhren, die an mindestens einem Ende mit in eine Fassung einführbaren Anschlußkontakt­stiften ausgerüstet sind, dadurch erreicht, daß die Fassung an diesem Ende als Steckfassung ausgebildet ist und daß vor ihr ein Einführtrichter vorgesehen ist, an den sich zur Stirnseite der Fassung hin ein der Form des die Anschlußkontaktstifte tragenden Leuchtstoffröhrenendes oder Röhrensockels angepaßter Führungsabschnitt anschließt, dessen Länge der Länge der An­schlußkontaktstifte mindestens gleich ist.

    [0006] Durch den Einführtrichter wird das auf ihn hingerichtete Ende der Leuchtstoffröhre oder Leuchtstoffröhrenanordnung mit den daran vorgesehenen Anschlußkontaktstiften zunächst so ausge­richtet, daß das Röhrenende oder der Röhrensockel in den Führungsabschnitt eintreten kann, wonach durch weitere Axial­bewegung der Leuchtstoffröhre die Anschlußkontaktstifte in Buchsen der Steckfassung eingesteckt werden.

    [0007] Der Einführtrichter und der Führungsabschnitt können in einem gesonderten Bauteil ausgebildet sein, das vor die Röhrenfassung gesetzt ist, wobei dieses gesonderte Bauteil aus einem zäh­elastischen, transparenten Kunststoff gefertigt sein kann.

    [0008] Ist das gesonderte Bauteil mit gabelförmigen, zur Röhren­fassung reichenden Befestigungsansätzen versehen, die unter Befestigungs- oder Anschlußschrauben der Röhrenfassung reichen, so lassen sich aufgrund dieser Ausbildung des genannten Bau­teils auch vorhandene Leuchtstoffröhrenleuchten in der vor­liegend angegebenen Weise umrüsten. Die Montage der Anordnung wird gleichzeitig erleichtert.

    [0009] Wie bereits erwähnt können Leuchtstoffröhrenleuchten der hier betrachteten Art von einem transparenten Schutzrohr umgeben sein, das runden, viereckigen, dreieckigen, ovalen oder ähn­lichen geeigneten Querschnitt aufweist, um eine Leuchtstoff­röhre oder eine Leuchtstoffröhrenanordnung aufnehmen zu können. Dieses transparente Schutzrohr umgibt auch den Einführtrichter und den Führungsabschnitt sowie gegebenenfalls Vorschaltge­räte der Leuchtstoffröhre.

    [0010] Das von dem zuerst betrachteten Ende der Leuchtstoffröhre ab­gewandte Röhrenende kann entweder von einer dem Querschnitt des Schutzrohres angepaßten Halterung, insbesondere aus elas­tischem Kunststoff, abgestützt sein oder es kann an diesem Ende der Leuchtstoffröhre ebenfalls eine Anordnung von An­schlußkontaktstiften vorgesehen sein, denen eine weitere Steck­fassung und ein weiteres, entsprechend dem erstgenannten Bau­teil ausgebildetes vorgesetztes Bauteil mit Einführtrichter und Führungsabschnitt zugeordnet ist.

    [0011] Eine erhöhte Stoßfestigkeit der Leuchtstoffröhrenleuchte er­gibt sich dann, wenn entsprechend der hier angegebenen Kon­struktion das oder jedes einen Einführtrichter und einen Führungsabschnitt aufweisende Bauteil und gegebenenfalls die Halterung mit sich gegen die Wand des Schutzrohres abstützenden Umfangsflanschen und/oder Axialstegen und/oder Radialvorsprün­gen versehen ist.

    [0012] Ein flüssigkeitsdichter Abschluß der Leuchtstoffröhrenleuchte der hier angegebenen Konstruktion wird dadurch erreicht, daß an den Enden des Schutzrohres aus elastischem Kunststoff oder Kautschuk oder Kunstkautschuk gefertigte Abschlußkappen vorge­sehen sind, die mittels Schlauchklemmen auf dem Schutzrohr festgespannt sind. An den Schlauchklemmen können Hakenarmaturen zum Aufhängen der Leuchtstoffröhrenleuchte verankert sein.

    [0013] Zur Erhöhung der Stoßfestigkeit der Leuchte trägt wiederum bei, wenn die vorgenannten Abschlußkappen Radialflansche zur Stoßabdämpfung tragen, wobei diese Radialflansche einstückig an die Abschlußkappen angeformt sind.

    [0014] Nachfolgend werden einige vorteilhafte Raumformen der Neuerung anhand der Zeichnung beschrieben. Es stellen dar:

    Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Leuchtstoffröhren­leuchte für Leuchtstoffröhren, die an beiden En­den mit Anschlußkontaktstiften versehen sind,

    Fig. 2 eine schematische perspektivische Abbildung eines Teiles einer Leuchtstoffröhrenleuchte der hier an­gegebenen Art im Bereich eines der Röhrenenden und der damit zusammenwirkenden Röhrenfassung,

    Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer praktischen Ausführungsform eines in einem Schutzrohr befind­lichen Bauteils mit Einführtrichter und Führungs­abschnitt,

    Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer praktischen Ausführungsform einer Halterung für ein nicht mit Anschlußkontaktstiften versehenes Röhrenende und

    Fig. 5 eine perspektivische Abbildung einer Leuchtstoff­röhrenleuchte der hier angegebenen Art mit Ab­schlußkappen und Hakenarmaturen.



    [0015] Figur 1 zeigt schematisch eine etwa an einer Decke montierte Leuchtstoffröhrenleuchte 1 mit zwei im Abstand voneinander mon­tierten Röhrenfassungen 2 und 3, welche als Steckfassungen aus­gebildet sind, die zur Aufnahme von Anschlußkontaktstiften 4 bzw. 5 einer Leuchtstoffröhrenanordnung 6 bestimmt sind. Die Fassungen 2 und 3 sind an nicht dargestellten Halterungen mon­tiert, wobei die Fassung 2 fest an einer Basis angeordnet ist, während die Fassung 3 in Horizontalrichtung verschiebbar ausge-­bildet ist, um beim Auswechseln der Leuchtstoffröhrenanordnung 6 zunächst die Kontaktstifte 4 in die Steckfassung 2 einstecken zu können und danach die Kontaktstifte 5 durch Horizontalver­schiebung der Steckfassung 3 mit dieser in Eingriff zu bringen.

    [0016] Um beim Auswechseln der Leuchtstoffröhrenanordnung 6 durch einen Monteur 7, der auf einer Staffelei steht, die Leucht­stoffröhrenanordnung 6 von dem von den Anschlußkontaktstiften 4 entfernten Ende aus handhaben zu können, wie dies in Figur 1 angedeutet ist, sind vor die Steckfassung 2 ein Einführtrichter 9 und ein Führungsabschnitt 10 gesetzt, wobei der Führungsab­schnitt 10 mit einem Führungskanal 11 versehen ist, welcher der Form des die Anschlußkontaktstifte tragenden Röhrenendes oder Röhrensockels angepaßt ist und welcher eine Länge aufweist, die der Länge der Anschlußkontaktstifte 4 mindestens gleich ist. Die äußeren Enden der Anschlußkontaktstifte 4 können da­her die Mündungen der Steckbuchsen der Steckfassung 2 erst dann erreichen, wenn das Röhrenende oder der Röhrensockel in den Führungskanal 11 eingetreten ist und dadurch eine ent­sprechende Ausrichtung erreicht worden ist, die aufgrund des vorgeschaltete Einführtrichters 9 keine Schwierigkeiten be­reitet, auch wenn der Monteur 7 die Leuchtstoffröhrenanordnung 6 nur von dem enfernten Ende aus handhaben kann.

    [0017] Figur 2 zeigt den Einführtrichter 9 und den Führungsabschnitt 10 mit dem Führungskanal 11 in einem einstückigen Bauteil 12, das mit der Steckfassung 2 über Befestigungsansätze 13 ver­bunden ist, so daß das Bauteil 12 vor diejenige Fläche der Steckfassung 2 gesetzt ist, in welcher die Steckbuchsen aus­münden.

    [0018] Der Querschnitt des Führungskanals 11 braucht nicht notwen­digerweise rechteckig zu sein und ergibt sich bei der Aus­führungsform nach Figur 1 und Figur 2 lediglich durch einen beispielsweise gewählten rechteckigen Querschnitt des die An­schlußkontaktstifte 4 tragenden Röhrensockels. Ist der Röhren­sockel oder das die Anschlußkontaktstifte tragende Röhrenende langgestreckt oval oder rund mit Indexvorsprung oder der­gleichen, so ergibt sich ein entsprechender Querschnitt des Führungskanales 11.

    [0019] Figur 3 zeigt eine praktische Ausführungsform des den Einführ­trichter 9 und den Führungsabschnitt 10 mit darin vorgesehe­nem Führungskanal 11 aufweisenden Bauteils 12. Dieses besteht aus einem zähelastischen, transparenten Kunststoffe insbe­sondere einem Polycarbonat und ist dazu bestimmt, zusammen mit der damit verbundenen Steckfassung 2 sowie Vorschaltgeräten der Leuchtstoffröhrenleuchte in ein transparentes Schutzrohr 14 eingeschoben zu werden. Der Trichterrand des Einführtrich­ters 9 liegt fest an der Innenwand des Schutzrohres 14 an, wobei Axialschlitze 15 des Einführtrichters das Einschieben des Bauteils 12 in das Schutzrohr 14 erleichtern. Dem Bauteil 12 gewährt ein an den Einführtrichter und den Führungsabschnitt angesetzter Axialsteg 16 zusätzliche Abstützung gegenüber der Innenwand des Schutzrohres 14. Der Axialsteg 16 erstreckt sich auf der von der Leuchtstoffröhre abgewandten Seite des Bauteils 12 über den von der Steckfassung 2 eingenommenen Bereich hin­weg, so daß auch die Steckfassung 2 gegen die Innenwand des Schutzrohres 14 abgestützt ist.

    [0020] Bei der Ausführungsform nach den Figuren 3 bis 5 ist ein Ende der Leuchtstoffröhrenanordnung 6 nicht mit Kontaktstiften ver­sehen. Dieses Ende ist gegenüber der Innenwand des Schutz­rohres 14 mittels eines aus Kunstkautschuk gefertigten Halters 17 abgestützt, der im wesentlichen die Gestalt eines Hohl­zylinders hat, welcher in das betreffende Ende des Schutz­rohres 14 eingeschoben ist. An eine Radialwand ist eine sich zu einer Stirnseite des Halters 17 hin erstreckende und sich an dieser Stirnseite öffnende Muffe 18 angeformt, deren Innen­ querschnitt dem benachbarten Ende der Leuchtstoffröhrenanord­nung 6 entspricht und dieses Ende aufnimmt, wenn der Halter 17 innerhalb des Schutzrohres 14 gegen das Leuchtstoffrohrende gedrückt wird.

    [0021] Axialstege 19 am Außenumfang des Halters 17 gewähren diesem Abstützung gegen die Innenwand des Schutzrohres 14.

    [0022] Es sei noch erwähnt, daß am Außenumfang des Bauteiles 12 und/­oder am Außenumfang des Halters 17 Axialkanäle eingeformt sein können, die zur Durchführung von Anschlußleitungen dienen. Diese Anschlußleitungen können auch zu einem auf einer Seite der Leuchtstoffröhrenleuchte vorgesehenen Schalter geführt werden, der an dem betreffenden Leuchtenende zugänglich ist und durch Druck auf elastische Abdeckmembranen oder Abdeck­kappen betätigt werden kann.

    [0023] Figur 5 zeigt eine Raumform, bei der das Schutzrohr 14 an seinen Enden durch derartige elastische Abdeckkappen 20 bzw. 21 abgeschlossen ist. Die Abdeckkappen haben hutförmige Ge­stalt und sind mittels Schlauchklemmen 22 bzw. 23 auf den Enden des Schutzrohres festgespannt. Umfangsflanschen 24 bzw. 25 stehen in Radialrichtung über die Umfangsflächen der Ab­deckkappen und des Schutzrohres 14 hinaus und bestehen ebenso wie die Abdeckkappen selbst aus gummielastischem Werkstoff, derart, daß bei einem Sturz der Leuchte auf eine Unterlage­fläche eine wirksame Stoßabdämpfung erzielt wird und das Schutzrohr 14 sowie auch sein Inhalt gegen Beschädigungen ge­schützt werden.

    [0024] An den Spannschlössern der Schlauchklemmen 22 und 23 sind Hakenarmaturen 26 bzw. 27 verankert, welche ein Anhängen oder Aufhängen der hier angegebenen Leuchtstoffröhrenleuchte er­leichtern. Ein Anschlußkabel ist an einer Seite der Leuchte über eine Anschlußtülle der Abdeckkappe 20 eingeführt und mittels einer weiteren, kleinen Schlauchklemme abgedichtet, wie aus Figur 5 ohne weiteres erkennbar ist. Bei der in Figur 5 gezeigten Leuchtstoffröhrenleuchte sei da­von ausgegangen, daß sich auf der Seite des Anschlußkabels die Steckfassung 2 und das vorgesetzte Bauteil 12 befinden und daß sich auf der Seite der Abdeckkappe 21 innerhalb des Schutz­rohres 14 der Halter 17 befindet und daß schließlich die Leuchtstoffröhrenanordnung 6 auf der Seite des Halters 17 die in Figur 4 angedeutete Form hat. Zum Auswechseln der Leucht­stoffröhrenanordnung 6 wird die Schlauchklemme 23 gelöst, die Abdeckkappe 21 abgezogen, der Halter 17 aus dem Schutzrohr 14 gezogen und schließlich etwa mit 2 Fingern oder 3 Fingern die Leuchtstoffröhrenanordnung 6 aus dem Schutzrohr 14 gezogen, wobei die Anschlußstifte am anderen Röhrenende aus der Steck­fassung 2 gemäß Figur 3 gezogen werden. Die neue Leuchtstoff­röhrenanordnung 6 wird mit den Anschlußkontaktstiften voraus in das Schutzrohr 14 eingeführt und der die Anschlußkontakt­stifte tragende Röhrensockel läuft dann schließlich gegen den Einführtrichter 9 an und wird, ohne daß der Monteur ein Moment auf die Leuchtstoffröhrenanordnung ausübt, so weit angehoben, bis der Röhrensockel mit den Anschlußkontaktstiften in den Führungskanal 11 eintritt. Durch weiteres Vorschieben der Leuchtstoffröhrenanordnung werden dann die Anschlußkontakt­stifte in die Buchsen der Steckfassung 2 eingesteckt. Sodann wird der Halter 17 wieder in das freie Ende des Schutzrohres 14 eingeführt, bis die Muffe auf der der Röhre zugekehrten Seite das Röhrenende faßt und abstützt, wonach die Abdeckkappe 21 wieder aufgesetzt und die Schlauchklemme 23 festgespannt werden kann.


    Ansprüche

    1. Leuchtstoffröhrenleuchte für Leuchtstoffröhren (6), die an mindestens einem Ende mit in eine Fassung (2, 3) einführ­baren Anschlußkontaktstiften (4, 5) ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung (2, 3) an diesem Ende als Steckfassung ausgebildet ist und daß vor ihr ein Einführ­trichter (9) vorgesehen ist, an den sich zur Stirnseite der Fassung (2, 3) hin ein der Form des die Anschlußkontaktstifte tragenden Leuchtstoffröhrenendes oder Röhrensockels angepaßter Führungsabschnitt (10, 11) anschließt, dessen Länge der Länge der Anschlußkontaktstifte mindestens gleich ist.
     
    2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführtrichter (9) und der Führungsabschnitt (10) in einem gesonderten Bauteil (12) ausgebildet sind, das vor die Röhren­fassung (2) gesetzt ist.
     
    3. Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gesonderte Bauteil aus einem zähelastischen, transparenten Kunststoff gefertigt ist.
     
    4. Leuchte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gesonderte Bauteil (12) gabelförmige, zur Röhrenfassung (2) reichende Befestigungsansätze (13) aufweist, die unter Befestigungs- oder Anschlußschrauben der Röhrenfassung reichen.
     
    5. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Leuchtstoffröhre (6), der Einführtrichter (9), der Führungsabschnitt (10, 11) und gegebenenfalls Vor­schaltgeräte der Leuchtstoffröhre von einem transparenten Schutzrohr (14) umgeben sind.
     
    6. Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Steckfassung (2) abgewandte Ende der Leuchtstoffröhre (6) von einem dem Querschnitt des Schutzrohres (14) angepaßten Halter (17), insbesondere aus elastischem Kunststoff, Kautschuk oder Kunstkauschuk, abgestützt ist.
     
    7. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­zeichnet, daß an dem von der Steckfassung (2) abgewandten Ende der Leuchtstoffröhre ebenfalls Anschlußkontaktstifte vor­gesehen sind, denen eine weitere Steckfassung und ein weiteres, entsprechend dem erstgenannten Bauteil ausgebildetes Bauteil mit Einführtrichter und Führungsabschnitt zugeordnet ist.
     
    8. Leuchte nach Anpsruch 7 und/oder Anspruch 6, dadurch ge­kennzeichnet, daß das oder jedes einen Einführtrichter (9) und einen Führungsabschnitt (10, 11) aufweisende Bauteil (12) und gegebenenfalls der elastische Halter (17) mit sich gegen die Wand des Schutzrohres (14) abstützenden Umfangsflanschen und/oder Axialstegen und/oder Radialvorsprüngen versehen sind.
     
    9. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekenn­zeichnet, daß an den Enden des Schutzrohres (14) aus elasti­schem Kunststoff oder Kautschuk oder Kunstkautschuk gefertigte Abschlußkappen (20, 21) vorgesehen sind, die mittels Schlauch­klemmen (22, 23) auf dem Schutzrohr (14) festgespannt sind.
     
    10. Leuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schlauchklemmen Hakenarmaturen (26, 27) verankert sind.
     
    11. Leuchte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußkappen (20, 21) Radialflansche (24, 25) zur Stoßabdämpfung tragen.
     
    12. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­kennzeichnet, daß der oder jeder Einführtrichter (9) mit Axialschlitzen (15) zur Erhöhung der Elastizität versehen ist.
     




    Zeichnung













    Recherchenbericht