| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 330 003 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
02.01.1992 Patentblatt 1992/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.02.1989 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B30B 11/24 |
|
| (54) |
Schneckenpresse
Screw extruder
Extrudeuse
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
26.02.1988 DE 3806146
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
30.08.1989 Patentblatt 1989/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH |
|
A-4710 Grieskirchen (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Frauscher, Josef
A-4942 Gurten 50 (AT)
- Groisböck, Franz
A-4713 Gallspach (AT)
- Leposa, Wolfgang
A-4710 Grieskirchen (AT)
- Pöcherstorfer, Manfred
A-4724 Neukirchen a.W. 60 (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Dupal, Helmut, Dipl-Ing. |
|
Jägerweg 12 4702 Wallern 4702 Wallern (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 627 128 GB-A- 310 680 US-A- 767 737
|
DE-A- 1 502 337 US-A- 731 735
|
|
| |
|
|
- Offenkundige Vorbenutzung - Falkner Briketierpresse
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneckenpresse mit fliegend gelagerter, zur
Förderung in eine konische Preßdüse antreibbarer, in einem Schneckentrog mit Speiseöffnung
angeordneter Schnecke.
[0002] Schneckenpressen dieser Art dienen zum Verdichten von Gütern mit geringem Schüttgewicht
oder zum Mischen und Plastifizieren von Stoffen unter Anwendung eines hohen Preßdruckes.
[0003] Bei diesen Schneckenpressen treten durch die Art der Inhaltsstoffe, insbesonders
stark abtragenden Stoffen, wie beispielsweise Quarz oder Ti02 u.a.m. und infolge der
hohen anzuwendenden Preßdrücke sehr hohe Reibungskräfte an der Förderflanke des Schneckenganges
auf, die zu sehr rascher Abtragung des Schneckenganges führen, wobei die Zone größten
Verschleißes entgegen dem Gutstrom immer neue Bereiche der Schnecke erfaßt, bis der
Eintritt der Preßdüse erreicht ist.
[0004] Zur Bewältigung dieses Problems hat man neben den üblichen Maßnahmen der Oberflächenvergütung
durch Auftragen von Schichten besonders verschleißfesten Materials auch aufwendigere
Methoden vorgeschlagen, indem man die Schnecke in aufeinanderfolgende Segmente aufteilte
und diese aus gegossenem Hartstoff herstellte, die auf ein Kernstück aufgeschoben
wurden. Der Nachteil dieser Anordnung liegt vor allem darin, daß der Schneckendurchmesser
erheblich vergrößert werden mußte, sollte der tragende Kern die erforderliche Belastbarkeit
aufweisen. Des weiteren treten bei Schnecken größerer Baulänge Schwierigkeiten auf,
die nötigen Vorspannkräfte, die zum Abdichten gegen das Eindringen von Material an
den Teilungsstellen erforderlich sind, aufzubringen und überdies ist die Belastungsgrenze
bei hohlen Schneckenstücken aus Hartstoff leicht überschritten und führt damit zur
Zerstörung der Schnecke und schweren Störungen an der Maschine.
[0005] Zur Vermeidung dieser Nachteile ist vorgeschlagen worden, bei einer Schnecke eine
Teilung anzubringen und die beiden Schneckenteile jeweils mit einer Bohrung mit Gewinde
zu versehen und mit einem Gewindebolzen beidseitig zu verschrauben, wobei eine zusätzliche
Einstellschraube vorgesehen ist, die sicherstellen soll, daß die Schneckenwindungen
der beiden Schneckenteile durchgehend, d.h. ohne hervortretende Stoßstelle, zusammensetzbar
sind.
[0006] Abgesehen davon, daß diese Einrichtung umfangreiche Einstellmaßnahmen erforderlich
macht, muß ein genügend großer Schneckenkerndurchmesser zur Verfügung stehen, damit
die auftretenden Kräfte übertragen werden können. Diese Querschnitte stehen bei der
Anwendung von konischen Preßdüsen wegen des sich gegen das freie Ende der Schnecke
zu verringernden Durchmessers des Schneckenkerns regelmäßig nicht zur Verfügung -
eine Vergrößerung des Düsendurchmessers hätte eine überproportionale Steigerung der
Preßkräfte zur Folge, so daß dadurch das Problem nicht gelöst werden kann.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Schneckenpresse der eingangs genannten Gattung
die Abtragung an der Schnecke unter Anwendung einer verhältnismäßig einfachen Gestaltung
derselben nachhaltig herabzusetzen und einen einfachen Austausch des in der Verschleißzone
liegenden Teiles der Schnecke zu ermöglichen, ohne die genaue Formgebung der Schneckenwindung
dadurch nachteilig zu verändern.
[0008] Diese Aufgabe wird an einer Schneckenpresse der eingangs genannten Art mit den Mitteln
des Anspruches 1 gelöst.
[0009] Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
2 bis 30 beansprucht.
[0010] Die Anwendung einer Preßfläche tragenden Kupplung zwischen den Schneckenteilen in
Verbindung mit einer festgelegten Zuordnung der Schneckenteile in Bezug auf ihre Lage
in Umlaufrichtung ermöglicht eine sichere Übertragung der großen Kräfte und stellt
sicher, daß keine strömungstechnisch ungünstige Übergänge im Teilungsbereich der Schnecke
entstehen, die die Abtragung und den Reibungswiderstand erhöhen.
[0011] Besonders vorteilhaft ist die Anwendung eines Polygonprofiles, das die Anwendung
genügend großer Flächen für die Kupplung gestattet.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, die Teilung entweder am Übergang zwischen dem Schneckenteil
mit konstantem Kerndurchmesser und demjenigen mit sich verringerndem Durchmesser oder
am Übergang zwischen hoher und niedriger Steigung des Schneckenganges anzuordnen oder
beide Übergänge in eine senkrechte Teilungsebene zusammenfallen zu lassen ; die niedrige
Steigung des Schneckenganges im Bereich des freien Schneckenendes, das innerhalb der
konischen Preßdüse angeordnet ist, ermöglicht die Übertragung der notwendigen Kraft
für die dort ablaufenden Misch-und Verdichtungsvorgänge. Von diesem Teilungsbereich
bis zum freien Ende der Schnecke steigen die auf die Schnecke einwirkenden Kräfte
außerordentlich stark an. Es ist dies der Bereich der konischen Preßdüse in dem das
Gut stark gemacht und verdichtet oder sogar plastifiziert wird.
[0013] Bei Bearbeitung von Preßgütern, bei denen die Fließfähigkeit am Ende der konsichen
Preßdüse nicht immer ausreicht, oder wenn Fremdkörper durch ihre Lage besonders große
Widerstandsfähigkeit erzeugen, ist es besonders wichtig, die Schnecke entgegengesetzt
zur Umlaufrichtung für die Förderung in die konische Preßdüse, also zur Förderung
von dieser in Richtung auf die Speiseöffnung hin zumindest kurzzeitig anzutreiben.
[0014] Bei der Bearbeitung von Preßgütern, bei denen Material flüssig oder feinteilig in
Spalten eindringen kann, müssen im Teilungsbereich der Schnecke aneinanderstoßende
Flächen besonders sorgfältig bearbeitet und gegeneinandervorgespannt sein. In beiden
Fällen ist eine Sicherungsvorrichtung von besonderem Vorteil, welche die beiden zusammengesetzten
Schneckenteile gegen axiale Verscheibung sichert, wobei im ersteren Fall wesentlich
größere Kräfte abzusichern sind.
[0015] Eine besonders einfache und wirksame Sicherung ergibt sich mit Hilfe mehrerer Gewindestifte,
die im Schneckenteil mit der Polygonbohrung eingeschraubt sind und gegen die entsprechenden
Flanken von Senkbohrungen oder Ausdrehungen am Polygonzapfen des anderen Schneckenteiles
unter Erzeugung einer Vorspannung zur Anlage gebracht sind.
[0016] Dabei können die Gewindestifte senkrecht zur Längsachse der Schnecke eingesetzt sein.
Sind besonders hohe Vospannkräfte anzuwenden, so ist eine Anbringung unter einem spitzen
Winkel schräg zur Längsachse in Richtung der vorspannkraft wegen der längeren zur
Verfügung stehenden Stiftlänge und der Beanspruchung von Scher- auf Druckbelastung,
von besonderem Vorteil.
[0017] Die Gewindestifte können auch durch Spannhülsen die ausgefüttert werden, ersetzt
sein, wenn eine besonders einfache Bauweise notwendig ist.
[0018] Für die Belastbarkeit der Kupplung ist es günstig, die Gewindestifte im mittleren
Bereich der Polygonflächen anzuordnen und besonders vorteilhaft diese von den Übertragungsflächen
örtlich zu trennen, um Bereiche besonders hoher Belastung zu vermeiden und die Dauerbelastbarkeit
der Schnecke, besonders des freien Endes, zu vergrößern.
[0019] Besonders vorteilhaft hat sich die Anwendung von Sonderwerkstoff erwiesen, durch
den sehr hohe Standfestigkeit des freien Schneckenendes erzielbar ist, während der
weniger belastete Schneckenteil aus einem einfacher herstellbaren, billigeren Material
hergestellt werden kann.
[0020] Von besonderer Bedeutung ist die Gestaltung des zweiten Schneckenteiles mit dem freien
Schneckenende hinsichtlich des Flankenwinkels der Förderflanke des Schneckenganges
für die Wirkungsrichtung der Preßkraft in möglichst axialer Richtung und des Öffnungswinkels
des Schneckenganges fürdie Förderung des Preßgutes und die verlustarme Verdichtung
desselben, wobei diese beiden einen Flankenwinkel der Stütz flanke des Schneckenganges
definieren, der für die Belastbarkeit und Standfestigkeit der Schnecke von Wichtigkeit
ist.
[0021] Bei festem, wenig oder nicht flüssigem Preßgut, wie z.B. vorzerkleinertem Abfallpapier
ist die Ausbildung des Bereiches am freien Schneckenende von besonderer Bedeutung.
Dabei ist es besonders günstig den Schneckengang und den Schneckenkern des zweiten
Schneckenteiles in einem Winkel zur Längsachse der Schnecke verjüngt auszubilden,
um die Reibungsarbeit und damit die Belastung der Schnecke in Grenzen zu halten und
um den Übergang zwischen Verdichtung und Förderung und Vorschub des Preßlings gleichmäßiger
zu gestalten.
[0022] Durch die Gestaltung des freien Endes des zweiten Schneckenteiles als Kugelabschnitt,
der in den Schneckengang und den Schneckenkern übergeht, wird eine Stützung der Schnecke
erreicht, so daß Biegebelastungen vermindert sind und gleichzeitig wird eine übermäßige
Lochbildung und mangelhafte Verdichtung beim Preßling verhindert, indem die Beendigung
der Preßarbeit allmählich erfolgt.
[0023] In Bezug auf die Abmessungen von Schneckenkern und Kugelabschnitt sind bestimmte
Verhältnisse für einwandfreie Preßarbeit und störungsfreien Betrieb besonders günstig.
[0024] Besondere Bedeutung kommt den Teilungsflächen zwischen erstem und zweiten Schneckenteil
zu, wobei besondere Ausbildungsformen, wie besonders kegelige Gestaltung Vorteile
für die Übertragung der Preßkräfte und für die Abdichtung gegen eindringende Stoffe
bieten. Die besonders sorgfältige Feinbearbeitung der Teilungsflächen ist dabei günstig,
vermindert aber auch Biegebelastungen des diesbezüglich empfindlichen, aus Sonderwerkstoff
bestehenden, ersten Schneckenteiles.
[0025] Die Herstellung eines Korrosionsschutzüberzuges auf dem ersten Schneckenteil, dessen
Material weniger korrosionsfest ist als das des zweiten Schneckenteiles, der der hohen
Pressung standhält, ist für die Standfestigkeit der Schnecke in geteilter Ausführung
von großer Bedeutung.
[0026] Für die einwandfreie Herstellung von Preßlingen aus festem, vorzerkleinerten Material
wie insbesonders Abfallpapier, ist es wichtig das freie Ende der Schnecke an das Ende
der Verdichtungsstrecke in der konischen Preßdüse zu verlegen, damit der Preßvorgang
ein genügend vergleichmäßigtes Preßmaterial ergibt. Für dieses Material ist eine oben
liegende Speiseöffnung genügender Größe besonders vorteilhaft.
[0027] Für die Verarbeitung von vorzerkleinertem Abfallpapier ist die Einrichtung einer
dosierten Wasserzugabe von besonderem Vorteil, weil dadurch der Misch-und Preßvorgang
erleichtert un verbessert wird, während das zugeführte Wasser infolge der ebenfalls
zugeführten Energie nach austritt der Preßlinge aus der Presse im wesentlichen ausdampft.
[0028] Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
beschrieben.
[0029] Es zeigt :
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Schneckenpresse als Brikettiermaschine,
Fig. 2 den vorderen Teil einer Schnecke mit deren geteiltem Aufbau, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 den vorderen Teil einer Schnecke mit einem abgeänderten Aufbau der Teilung,
teilweise im Schnitt und
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Schnecke im Bereich der Teilung nach I-II.
[0030] Bei einer Schneckenpresse ist die Schnecke 1 in einem Schneckentrog 2 angeordnet,
der eine obere Speiseöffnung 3 aufweist, durch die das Preßgut zugeführt wird.
[0031] Die Schnecke 1 ist fliegend gelagert und mittels eines nicht dargestellten Antriebes
in beiden Umlaufrichtungen antreibbar.
[0032] Die Schnecke 1 fördert das Preßgut durch eine konische Preßdüse 4, in der dieses
gemischt und verdichtet wird, das durch eine Austrittsöffnung 5 als Strang zwischen
die Backen einer Zangenpresse 34 aus dieser in Form von Preßlingen 35 austritt.
[0033] Die Schnecke 1 besteht aus einem ersten Schneckenteil 13 mit einem ersten Bereich
8 des Schneckenkerns 7 mit gleichbleibendem Durchmesser und einem ersten Abschnitt
11 des Schneckenganges 10 mit großer Steigung und aus einem daran anschließenden zweiten
Schneckenteil 14 mit einem zweiten Bereich 9 des Schneckenkerns 7 mit zum freien Schneckenende
6 hin sich verjüngendem Durchmesser, der einen zweiten, sich verjüngenden Abschnitt
12 des Schneckenganges 10 trägt, die miteinander mittels einer flächentragenden Kupplung
15 mit Polygonprofil lösbar verbunden sind. Die Förderflanken 16, 17 des ersten und
des zweiten Schneckenteiles 13, 14 schließen an der Teilungsstelle 20 bündig aneinander
an.
[0034] Die Förderflanke 17 des zweiten Schneckenteiles 14 kann in Bezug auf die Umlaufrichtung
18 der Schnecke 1 um einen Bruchteil der Windungsstärke 19 des Schneckenganges 10
nacheilend versetzt sein, doch ist die Zuordnung der beiden Schneckenteile 13, 14
unveränderlich.
[0035] Die Übertragung der Preßkraft erfolgt über einen Polygonzapfen 22 und eine Polygonbohrung
23, wobei die Länge der Kupplung von den auftretenden Kräften bestimmt ist.
[0036] Zur Herstellung eines Anspreßdruckes zwischen den Teilungsflächen 39, 39' der Schneckenteile
13, 14 an der Teilungsstelle 20 und zum Schutz gegen Herausziehen beim Rücklauf der
Schnecke 1 in einer Umlaufrichtung 24, bei der die Förderung von der konischen Preßdüse
4 weg und zur Speiseöffnung 3 hin gerichtet ist - wenn Verstopfungen beseitigt werden
sollen - ist die Kupplung 15 mit einer Sicherungsvrorichtung 25 versehen, die drei
Gewindestifte 26 umfaßt, die senkrecht zur Längsachse 21 der Schnecke 1 in Gewindebohrungen
27 eingeschraubt sind und mit ihrem Ende jeweils gegen die zugewandte Flanke 29 der
Senkbohrung 28 in einr zylindrischen Andrehung 30, 30' des Polygonzapfens 22 zur Anlage
kommen. Die Lage der Gewindestifte 26 in Bezug auf das Polygonprofil ist dabei im
Scheitelpunkt 36 der Polygonfläche 40 des Polygonzapfens 22.
[0037] Die beiden Teilungsflächen 39, 39' sind in Fig. 2 und 3 senkrecht zur Längsachse
21 der Schnecke 1 verlaufend.
[0038] Diese Teilungsflächen 39, 39' können unter einem größeren Übergangswinkel 41 geneigte
Kegelflächen bilden, die größere Kupplungsflächen und einen günstigeren Übergang zwischen
Polygonzapfen 22 und Teilungsfläche 39, 39' ergeben.
[0039] Bei der in Fig.2 dargestellten Ausführungsform reicht die konische Preßdüse 4 über
den Bereich des zweiten Schneckenteiles 14, so daß die Teilungsstelle 20 am Ende des
ersten Abschnittes 11 des Schneckenganges 10 und des ersten Bereiches 8 des Schneckenkerns
7 angeordnet ist und der zweite Schneckenteil 14 mit dem freien Schneckenende 6, den
Polygonzapfen 22 trägt.
[0040] Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die konische Preßdüse 4 weiter nach hinten
gezogen und reicht in den Bereich 8 des Schneckenkerns 7 mit gleichbleibendem Durchmesser
und des ersten Abschnittes 11 des Schneckenganges 10, mit einer Teilungsstelle 20,
die weiter vom freien Schneckenende 6 weg verlegt ist, wodurch ein größerer Durchmesser
des Schneckenkerns 7 zur Verfügung steht, so daß hier der erste Schneckenteil 13 den
Polygonzapfen 22 tragen kann.
[0041] Die zylindrische Andrehung 30, 30' weist je nach der Lage am Grund 31 oder am Ende
32 des Polygonzapfens 22 einen Durchmesser auf, der das Polygonprofil umschreibt oder
diesem eingeschrieben ist.
[0042] Die Förderflanke 17 des zweiten Schneckenteiles 14 weist einen in der Wirkung an
90° herankommenden Flankenwinkel 37 von 75° auf, durch den der Preßdruck hinreichend
axial gerichtet ist.
[0043] Der Öffnungswinkel 38 zwischen den Schneckenwindungen des Schneckenganges 10 beträgt
dabei 30 Winkelgrad, mit dem die Förderung des Preßgutes sichergestellt ist.
[0044] Der zweite Schneckenteii 14 weist einen zweiten Bereich 9 des Schneckenkerns 7 auf,
der sich zum freien Schneckenende 6 hin mit einem Winkel zur Längsachse 21 der Schnecke
1 von 5 Winkelgraden verjüngt, während der zweite Abschnitt 12 des Schneckenganges
10 sich mit einem Winkel von 20 Winkelgraden gegen das freie Schneckenende 6 hin verjüngt.
[0045] Das freie Schneckenende 6 ist von einem Kugelabschnitt 42 gebildet, dessen Halbmesser
groß im Vergleich zum zweiten Bereich 9 des Schneckenkerns 7 ist und der die Zentrierung
und den gleitenden Übergang von Verdichtung und Förderung in reine Förderung bewirkt.
[0046] Mit Vergrößerung des Öffnungswinkels 38 zwischen den Schneckenwindungen wird die
Stützflanke 44 flacher gelegt und dadurch eine Verstärkung des Schneckenganges 10
erzielt.

1. Schneckenpresse mit einer fliegend gelagerten, zur Förderung in eine konische Preßdüse
antreibbaren Schnecke (1), die in einem Schneckentrog (2) mit Speiseöffnung, an den
sich eine zu wenigstens einer Austrittsöffnung (5) hin verjüngende Preßdüse (4) anschließt,
angeordnet ist, die einen ersten Bereich (8) des Schneckenkerns (7) mit im wesentlichen
gleichbleibendem Durchmesser und einen daran anschließenden zweiten Bereich (9) mit
sich bis zum freien Schneckenende (6) hin verjüngendem Kerndurchmesser umfaßt und
deren, mit wenigstens einem Schneckengang (10) versehener und bis zum freien Ende
reichender Teil, zumindest aus zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten (11, 12) mit
unterschiedlichen Schneckenwindungen besteht, von denen der zum freien Schneckenende
hin angeordnete zweite Abschnitt (12) eine geringere Steigung als der davor liegende
erste Abschnitt (11) aufweist und die zumindest mit dem zweiten Abschnitt von der
konischen Preßdüse (4) umgeben ist und aus zwei Schneckenteilen besteht, von denen
der zweite, zum freien Ende der Schnecke hin angeordnete Schneckenteil (14) mit dem
ersten Schneckenteil (13) mit einer das auftretende Drehmoment übertragenden Kupplung
(15) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung als eine großflächig
Kräfte übertragende Kupplung (15) ausgebildet ist, bei der der zweite Schneckenteil
(14) und der erste Schneckenteil (13) in fester Zuordnung zueinander angeordnet sind,
so daß die Förderflanke (17) der Schneckenwindungen des zweiten Schneckenteiles (14)
an die Förderflanke (16) der Schneckenwindungen des ersten Schneckenteiles (13) genau
bündig anschließt, oder in Bezug auf den Drehsinn der Schnecke (1) in Umlaufrichtung
(18) um ein, im Verhältnis zur Windungsstärke (19) des Schneckenganges (109) geringes
Maß, vorzugsweise ein Zehntel, nacheilend versetzt ist und die einmal hergestellte
Zuordnung unveränderlich ist.
2. Schneckenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (15)
ein Polygonprofil aufweist.
3. Schneckenpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Polygonprofil
über eine axiale Erstreckung der Kupplung (15) eingearbeitet ist, die wenigstens dem
größten Durchmesser des Schneckenkerns (7) entspricht.
4. Schneckenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (1) zwischen
dem zweiten Schneckenteil (14) und dem ersten Schneckenteil (13) am Übergang zwischen
dem ersten Bereich (8) des Schneckenkerns (7) mit konstantem Durchmesser und dem zweiten
Bereich (9) des Schneckenkerns (7) mit sich verringerndem Durchmesser geteilt ist.
5. Schneckenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (1) zwischen
dem zweiten Schneckenteil (14) und dem ersten Schneckenteil (13) am Übergang zwischen
dem ersten Abschnitt (11) des Schneckenganges (10) mit größerer Steigung und dem zweiten
Abschnitt (12) des Schneckenganges (10) mit geringerer Steigung geteilt ist.
6. Schneckenpresse nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge
zwischen dem ersten Bereich (8) und dem zweiten Bereich (9) des Schneckenkerns (7)
und dem ersten Abschnitt (11) und dem zweiten Abschnitt (12) des Schneckenganges (10)
im wesentlichen mit der Teilungsstelle (20) der Schnecke (1) zusammenfallen.
7. Schneckenpresse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungsstelle
(20) eine senkrecht zur Längsachse (21) der Schnecke (1) verlaufende Ebene bildet.
8. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kupplung (15) mit Polygonprofil aus dem Polygonzapfen (22)
am zweiten Schneckenteil (14) und der Polygonbohrung (23) im ersten Schneckenteil
(13) gebildet ist, wenn nicht mehr als der zweite Bereich (9) des Schneckenkerns (7)
mit dem sich verringernden Durchmesser und/oder der zweite Abschnitt (12) des Schneckenganges
(10) von der konischen Preßdüse (4) umgeben ist.
9. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, daß die
Kupplung (15) mit Polygonprofil aus dem Polygonzapfen (22) am ersten Schneckenteil
(13) und der Polygonbohrung (23) im zweiten Schneckenteil (14) gebildet ist, wenn
zusätzlich zum zweiten Bereich (9) des Schneckenkerns (7) und/oder zum zweiten Abschnitt
(12) des Schneckenganges (10) ein Teil des ersten Bereiches (8) des Schneckenkerns
(7) und/oder des ersten Abschnittes (11) des Schneckenganges (10) von der konischen
Preßdüse (4) umgeben ist.
10. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schnecke (1) zusätzlich zur Umlaufrichtung (18) in entgegengesetzter
Umlaufrichtung (24) wenigstens kurzzeitig antreibbar eingerichtet ist, während der
die Förderung von der konischen Preßdüse (4) in Richtung auf die Speiseöffnung (3)
hin erfolgt.
11. Schneckenpresse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (1)
im Bereich der Kupplung (15) mit einer Sicherungsvorrichtung (25) versehen ist, die
den ersten Schneckenteil (13) und den zweiten Schneckenteil (14) gegen axiale Verschiebung
sichert.
12. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (25) wenigstens einen, vorzugsweise
mehrere und insbesonders drei, Gewindestift(e) (26) umfaßt, die in (einer) Gewindebohrung(en)
(27) des Teiles der Schnecke (1) eingesetzt ist (sind), der die Polygonbohrung (23)
umfaßt.
13. Schneckenpresse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung
(25) mit jedem Gewindestift (26) in eine Senkbohrung (28) oder eine Ausdrehung des
Polygonzapfens (22) greift, wobei der Gewindestift (26) mit seiner Endfläche gegen
die zugewandte Flanke (29) der Senkbohrung (28) oder Ausdrehung unter Ausübung einer
zwischen den Schneckenteilen (13,14) wirksam werdenden Vorspannkraft, zur Anlage kommt.
14. Schneckenpresse nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindestifte
(26) am Umfang des Schneckenkerns (7) so angeordnet sind, daß sie im Querschnitt der
Schnecke (1) gesehen, im mittleren Bereich, vorzugsweise im Scheitelpunkt (36) der
Polygonfläche (40) angeordnet sind.
15. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gewindestifte (26) senkrecht zur Längsachse (21) der Schnecke (1) eingeschraubt
sind.
16. Schneckenpresse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindestifte
(26) unter einem spitzen Winkel in Richtung derVorspannkraftschräg zur Längsachse
(21) der Schnecke (1) eingeschraubt sind.
17. Schneckenpresse nach den Ansprüchen 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gewindestifte (26) durch Spannhülsen ersetzt sind.
18. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (25) auf einer zylindrischen Andrehung
(30, 30') am Grund (31) oder am Ende (32) des Polygonzapfens (22) angeordnet ist und
je nach dem einen den Polygonquerschnitt umschreibenden oder eingeschriebenen Umfang
aufweist.
19. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Schneckenteil (14) aus besonders verschleißfestem Material
und zwangsweise geringerer Belastbarkeit, vorzugsweise aus heißisostatisch gepreßtem
Stahl mit hohem Gehalt an fein verteilten Vanadiumkarbiden, oder aus einem Material
mit gleichwertigen Eigenschaften, besteht und vorzugsweise aus einem geschmiedeten
Rohling hergestellt ist.
20. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Förderflanke (17) des zweiten Schneckenteiles (14) einen Flankenwinkel
(37) von 60 bis 90° aufweist, der vorzugsweise nahe an 90° liegt und 75° betragen
kann.
21. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen aufeinanderfolgenden Windungen des Schneckenganges (10)
ein Öffnungswinkel (38) von 15 bis 45°, vorzugsweise von 30°, eingehalten ist.
22. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Schneckenteil (14) zumindest im Bereich des freien
Schneckenendes (6) eine Verjüngung des Schneckenganges (10) aufweist, die zur Längsachse
(21) der Schnecke (1), gemessen an einer Tangente an den Schneckengang (10), zwischen
15 und 30 und vorzugsweise 20 Winkelgrade beträgt.
23. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Schneckenteil (14) zumindest im Bereich des freien
Schneckenendes (6) eine Verjüngung des Schneckenkerns (7) aufweist, die zur Längsachse
(21) der Schnecke (1), gemessen an einer Erzeugenden (43) des Schneckenkerns (7),
zwischen 2 und 10 und vorzugsweise 5 Winkelgrade beträgt.
24. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Schneckenteil (14) an seinem freien Schneckenende (6)
mit einer Form abschließt, die einem Rotationskörper stetiger Krümmung mit dem Scheitelpunkt
in der Schneckenlängsachse (21) entspricht, der vorzugsweise einen Kugelabschnitt(42)
bildet, dessen Halbmesser zwischen Schneckenkerndurchmesser am freien Schneckenende
(6) ein Verhältnis von 1 : 0,3 bis 1 : 0,8 und vorzugsweise 1 : 0,5 bildet.
25. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Teilungsflächen (39, 39') der Schneckenteile (13, 14) unter
einem vom rechten Winkel abweichenden Winkel zur Längsachse (21) der Schnecke (1)
verlaufend ausgebildet sind, so daß zwischen dieser und der Polygonfläche (40) des
Polygonzapfens (22) an dessen Grund (31) ein größerer Übergangswinkel (41) als 90
Winkelgrad hergestellt ist, wobei die Teilungsflächen (39, 39') kegelige oder kugelige
Gestalt aufweisen, oder Flächen höherer Ordnung bilden.
26. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Teilungsflächen (39, 39') der Schneckenteile (13, 14) an der
Teilungsstelle (20) der Schnecke (1) fein geschliffen ausgeführt sind.
27. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Teilungsfläche (39) des ersten Schneckenteiles (13) der Schnecke
(1), sowie die Fläche der Polygonbohrung (23) und vorzugsweise die Außenfläche des
ersten Schneckenteiles (13) zumindest in dem Bereich, in dem sie vom Preßgut beaufschlagt
wird, mit einem gegen Korrosion schützenden Überzug versehen ist, derauf der Teitungsftäche
(39) der auftretenden Pressung standhält und vorzugsweise durch Gasnitrierung des
ersten Schneckenteiles (13) erhalten wird.
28. Schneckenpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Schneckenteil (14) mit dem Schneckenende (33) im wesentlichen
bei der Stelle der konischen Preßdüse (4) endet, an der deren Verjüngung, d.h. den
geringsten Durchmesser aufweisend, aufhört.
29. Schneckenpresse mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schnecke (1) von einer oben liegenden Speiseöffnung (3) mit
Preßgut beaufschlagt wird und vorzugsweise den ersten Schneckenteil (13) im wesentlichen
überstreicht.
30. Schneckenpresse mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schnecke (1) zur Herstellung von Preßlingen (35) aus vorzerkleinertem
Abfall papier mit einer Vorrichtung für die Zugabe von Wasser während des Misch-und
Preßvorganges im Bereich der konischen Preßdüse (4) ausgestattet ist.
1. A screw extruder comprising an overhung screw drivable for conveyance into a conical
extrusion die and arranged in a screw trough having a feed opening, adjoining which
screwtrough is an extrusion die tapering towards at least one outlet opening, said
screw comprising a first region of the screw core having a substantially constant
diameter and an adjoining second region with a core diameter narrowing towards the
free screw end and the part of the screw provided with at least one screw thread and
extending towards the free end comprising at least two successive sections with different
screw windings, of which the second section arranged towards the free screw end has
a smaller pitch than the first section arranged behind and the screw being enclosed
at least in the second section by the conical extrusion die and being formed by two
screw parts, of which the second screw part arranged towards the free end of the screw
is connected with the first screw part by means of a coupling transmitting the generated
torque, characterised in that the coupling is designed as a coupling (15) transmitting
forces over a large surface area, in which the second screw part (14) and the first
screw part (13) are disposed in a fixed arrangement relative to one another, so that
the conveying flank (17) of the screw windings of the second screw part (14) adjoins
the conveying flank (16) of the screw windings of the first screw part (13) in precise
flush fashion, or in relation to the rotation of the screw (1) in the direction of
rotation (18) is offset so as to lag behind by a small degree in relation to the winding
thickness (19) of the screw thread (10), preferably by a tenth, and once formed, the
relative arrangement is unchangeable.
2. A screw extruder according to claim 1, characterised in that the coupling (15)
comprises a polygonal profile.
3. A screw extruder according to claim 2, characterised in that the polygonal profile
is formed over an axial extension of the coupling (15) at least corresponding to the
greatest diameter of the screw core (7).
4. A screw extruder according to claim 1, characterised in that the screw (1) is divided
between the second screw part (14) and the first screw part (13) at the transition
between the first region (8) of the screw core (7) with the constant diameter and
the second region (9) of the screw core (7) with the tapering diameter.
5. A screw extruder according to claim 1, characterised in that the screw (1) is divided
between the second screw part (14) and the first screw part (13) at the transition
between the first section (11) of the screw thread (10) with the larger pitch and
the second section (12) of the screw thread (10) with the smaller pitch.
6. A screw extruder according to claim 5 and 6, characterised in that the transitions
between the first region (8) and the second region (9) of the screw core (7) and the
first section (11) and the second section (12) of the screw thread (10) essentially
coincide with the dividing site (20) of the screw (1).
7. A screw extruder according to claim 6, characterised in that the dividing site
(20) forms a plane extending vertical to the longitudinal axis (21) of the screw (1).
8. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the coupling (15) with the polygonal profile is formed from the polygonal
journal (22) on the second screw part (14) and the polygonal bore (23) in the first
screw part (13), when no more than the second region (9) of the screw core (7) with
the tapering diameter and/or the second section (12) of the screw thread (10) is enclosed
by the conical extrusion die (4).
9. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the coupling (15) with the polygonal profile is formed from the polygonal
journal (22) on the first screw part (13) and the polygonal bore (23) in the second
screw part (14), when in addition to the second region (9) of the screw core (7) and/or
the second section (12) of the screw thread (10), part of the first region (8) of
the screw core (7) and/or of the first section (11) of the screw thread (10) is enclosed
by the conical extrusion die (4).
10. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the screw (1) is designed so that, in addition to the direction of rotation
(18), it can also be driven at least temporarily in the opposite direction of rotation
(24), during which time the conveyance is effected away from the conical extrusion
die (4) towards the feed opening (3).
11. A screw extruder according to claim 10, characterised in that the screw (1) is
provided in the region of the coupling (15) with a safety device (25), which secures
the first screw part (13) and the second screw part (14) against axial displacement.
12. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the safety device (25) comprises at least one, preferably more and in particular
three threaded pin(s) (26), which is (are) inserted in (a) threaded bore(s) (27) in
the part of the screw (1) comprising the polygonal bore (23).
13. A screw extruder according to claim 12, characterised in that the safety device
(25) engages with each threaded pin (26) in a counterbore (28) or an internal turn
of the polygonal journal (22), the threaded pin (26) coming to rest with its end face
against the facing flank (29) of the counterbore (28) or internal turn, thereby exerting
a pretensioning force acting between the screw parts (13, 14).
14. A screw extruder according to claim 12 or 13, characterised in that the threaded
pins (26) are arranged on the circumference of the screw core (7) in such a manner
that, viewed in the cross section of the screw (1), they are arranged in the central
region, preferably in the apex (36), of the polygonal surface (40).
15. A screw extruder according to one or more of claims 12 to 14, characterised in
that the threaded pins (26) are screwed in vertical to the longitudinal axis (21)
of the screw (1).
16. A screw extruder according to claim 15, characterised in that the threaded pins
(26) are screwed in at an acute angle in the direction of the pretensioning force
inclined relative to the longitudinal axis (21) of the screw (1).
17. A screw extruder according to claims 12 to 16, characterised in that the threaded
pins (26) are replaced by clamping sleeves.
18. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the safety device (25) is arranged on a cylindrical internal turn (30, 30')
at the base (31) or end (32) of the polygonal journal (22) and accordingly comprises
a circumference circumscribing the polygonal cross section or inscribed therein.
19. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the second screw part (14) is manufactured from particularly wear-resistant
material necessarily having a reduced loading capacity, preferably hot isostatically
pressed steel having a high contentof finely distributed vanadium carbides, or a material
having similar properties, and is preferably manufactured from a forged blank.
20. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the conveying flank (17) of the second screw part (14) has a flank angle (37)
of between 60 and 90°, which is preferably closer to 90° and can be 75°.
21. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that an angle of opening (34) is formed between successive windings of the screw
thread (10) of between 15 and 45°, preferably 30°.
22. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that, at least in the region of the free screw end (6), the second screw part (14)
has a tapering of the screw thread (10) forming an angle with the longitudinal axis
(21) of the screw (1) of between 15 and 30°, preferably 20°, measured at a tangent
to the screw thread (10).
23. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that, at least in the region of the free screw end (6), the second screw part (14)
has a tapering of the screw core (7) forming an angle with the longitudinal axis (21)
of the screw (1) of between 2 and 10°, preferably 5°, measured at a generatrix (43)
of the screw core (7).
24. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the second screw part (14) ends at its free screw end (6) with a shape corresponding
to a body of revolution having a constant curvature with its apex in the longitudinal
axis (21) of the screw and which preferably forms a spherical segment (42), whose
radius forms a ratio with the screw core diameter at the free screw end (6) of between
1: 0.3 and 1 : 0.4, preferably 1 : 0.5.
25. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the dividing surfaces (39, 39') of the screw parts (13, 14) are designed to
extend at an angle to the longitudinal axis (21) of the screw (1) deviating from a
right angle, so that a transition angle (41) greater than 90° is formed between the
dividing surfaces and the polygonal surface (40) of the polygonal journal (22) at
the base of said journal, the dividing surfaces (39, 39') having a conical or spherical
shape or forming surfaces of a higher order.
26. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the dividing surfaces (39, 39') of the screw parts (13, 14) are finely ground
at the dividing site (20) of the screw (1).
27. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the dividing surface (39) of the first screw part (13) of the screw (1), and
the surface of the polygonal bore (23) and preferably the outer surface of the first
screw part (13), at least in the region in which it is acted upon by extrusion material,
is provided with a coating protecting against corrosion, which withstands the occuring
pressing forces at the dividing surface (39) and is preferably obtained by gas nitration
of the first screw part (13).
28. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the second screw part (14) with the screw end (33) ends essentially at the
site of the conical extrusion die (4) where the latter's tapering, i.e. having the
smallest diameter, ceases.
29. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the screw (1) is acted upon by extrusion material from a feed opening (3)
arranged at the top and preferably essentially covers the first screw part (13).
30. A screw extruder according to one or more of the preceding claims, characterised
in that, for manufacturing briquettes (35) from pre-pulverized waste paper, the screw
(1) is provided in the region of the conical extrusion die (4) with a device for the
addition of water during the mixing and compression process.
1. Extrudeuse munie d'une vis sans fin montée flottante et pouvant être entraînée
en vue du convoyage jusque dans une filière conique d'extrusion, qui est logée dans
une auge convoyeuse percée d'un orifice d'alimentation, à laquelle est attenante une
filière d'extrusion se rétrécissant vers au moins un orifice de sortie ; qui comprend
une première région de l'âme de l'hélice, d'un diamètre pour l'essentiel constant,
et une seconde région attenante dont le diamètre de l'âme s'amenuise jusqu'à l'extrémité
libre de la vis ; dont la partie dotée d'au moins une spire, et s'étendant jusqu'à
l'extrémité libre, englobe au moins deux tronçons successifs à enroulements hélicoïdaux
différents, parmi lesquels le second tronçon, orienté vers l'extrémité libre de la
vis, présente un pas moins accentué que le premier tronçon situé en aval ; et qui
est entourée, au moins sur le second tronçon, par la filière conique d'extrusion,
et se compose de deux parties hélicoïdales parmi lesquelles la seconde partie hélicoïdale,
orientée vers l'extrémité libre de la vis, est reliée à la première partie hélicoïdale
par l'intermédiaire d'un accouplement transmettant le couple de rotation imposé, caractérisée
par le fait que l'accouplement est réalisé sous la forme d'un accouplement (15) transmettant
des forces par une grande superficie, dans lequel la seconde partie hélicoïdale (14)
et la première partie hélicoïdale (13) sont agencées selon une assignation mutuelle
rigide, de telle sorte que le flanc de convoyage (17) des enroulements hélicoïdaux
de la seconde partie hélicoïdale (14) vienne exactement à fleur du flanc de convoyage
(16) des enroulements hélicoïdaux de la première partie hélicoïdale (13), ou bien
soit décalé avec déphasage en arrière par rapport au sens de rotation de la vis sans
fin (1), dans le sens de révolution (18), d'une faible valeur comparativement à l'épaisseur
d'enroulement (19) de la spire (109) de la vis sans fin, de préférence d'un dixième,
et que l'assignation mutuelle, une fois établie, ne puisse pas être modifiée.
2. Extrudeuse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que l'accouplement
(15) présente un profil polygonal.
3. Extrudeuse selon la revendication 2, caractérisée par le fait que le profil polygonal
est façonné sur une étendue axiale de l'accouplement (15) qui correspond, au moins,
au diamètre maximal de l'âme (7) de l'hélice.
4. Extrudeuse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la vis sans fin
(1) est scindée entre la seconde partie hélicoïdale (14) et la première partie hélicoïdale
(13), à la transition entre la première région (8) de l'âme (7) de l'hélice, de diamètre
constant, et la seconde région (9) de l'âme (7) de l'hélice, d'un diamètre s'amenuisant.
5. Extrudeuse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la vis sans fin
(1) est scindée entre la seconde partie hélicoïdale (14) et la première partie hélicoïdale
(13), à la transition entre le premier tronçon (11) de la spire (10) de la vis sans
fin, d'un pas plus accentué, et le second tronçon (12) de la spire (10) de la vis
sans fin, d'un pas moins accentué.
6. Extrudeuse selon les revendications 5 et 6, caractérisée par le fait que les transitions
entre la première région (8) et la seconde région (9) de l'âme (7) de l'hélice, et
entre le premier tronçon (11) et le second tronçon (12) de la spire (10) de la vis
sans fin, coïncident pour l'essentiel avec la zone de séparation (20) de la vis sans
fin (1).
7. Extrudeuse selon la revendication 6, caractérisée par le fait que la zone de séparation
(20) forme un plan s'étendant perpendiculairement à l'axe longitudinal (21) de la
vis sans fin (1).
8. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que l'accouplement (15) à profil polygonal est formé par le tenon polygonal
(22), sur la seconde partie hélicoïdale (14), et par le perçage polygonal (23), dans
la première partie hélicoïdale (13), lorsque la filière conique d'extrusion (4) n'entoure
pas plus que la seconde région (9) de l'âme (7) de l'hélice, présentant le diamètre
s'amenuisant, et/ou le second tronçon (12) de la spire (10) de la vis sans fin.
9. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que l'accouplement (15) à profil polygonal est formé par le tenon polygonal
(22), sur la première partie hélicoïdale (13), et par le perçage polygonal (23), dans
la seconde partie hélicoïdale (14), lorsque la filière conique d'extrusion (4) entoure,
en plus de la seconde région (9) de l'âme (7) de l'hélice et/ou du second tronçon
(12) de la spire (10) de la vis sans fin, une partie de la première région (8) de
l'âme (7) de l'hélice et/ou du premier tronçon (11) de la spire (10) de la vis sans
fin.
10. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que la vis sans fin (1) est agencée pour pouvoir être entraînée, au moins
un court instant, dans le sens de révolution inverse (24) en plus du sens de révolution
(18), alors que le convoyage s'opère à partir de la filière conique d'extrusion (4),
en direction de l'orifice d'alimentation (3).
11. Extrudeuse selon la revendication 10, caractérisée par le fait que la vis sans
fin (1) est équipée, au voisinage de l'accouplement (15), d'un dispositif d'arrêt
(25) interdisant un décalage axial de la première partie hélicoïdale (13) et de la
seconde partie hélicoïdale (14).
12. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que le dispositif d'arrêt (25) comprend au moins une, de préférence plusieurs
et notamment trois cheville(s) filetée(s) (26), qui est (sont) engagée(s) dans un
(des) trou(s) taraudé(s) (27) de la partie de la vis sans fin (1) qui présente le
perçage polygonal (23).
13. Extrudeuse selon la revendication 12, caractérisée par le fait que le dispositif
d'arrêt (25) s'engage, par chaque cheville filetée (26), dans un chambrage (28) ou
dans une dépouille alésée du tenon polygonal (22), la cheville filetée (26) venant
s'appliquer, par sa face extrême, contre le flanc opposé (29) du chambrage (28) ou
de la dépouille alésée, en appliquant une force de précharge agissant entre les parties
hélicoïdales (13, 14).
14. Extrudeuse selon la revendication 12 ou 13, caractérisée par le fait que les chevilles
filetées (26) sont agencées sur le pourtour de l'âme (7) de l'hélice d'une manière
telle que, observées selon la section transversale de la vis sans fin (1), elles soient
disposées dans la zone centrale, de préférence au sommet (36) de la surface polygonale
(40).
15. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications 12 à 14, caractérisée par
le fait que les chevilles filetées (26) sont vissées perpendiculairement à l'axe longitudinal
(21) de la vis sans fin (1).
16. Extrudeuse selon la revendication 15, caractérisée par le fait que les chevilles
filetées (26) sont vissées selon un angle aigu dans le sens de la force de précharge,
à l'oblique par rapport à l'axe longitudinal (21) de la vis sans fin (1).
17. Extrudeuse selon les revendications 12 à 16, caractérisée par le fait que les
chevilles filetées (26) sont remplacées par des douilles de serrage.
18. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que le dispositif d'arrêt (25) est implanté sur un appendice cylindrique
(30, 30') venu de tournage à la racine (31) ou à l'extrémité (32) du tenon polygonal
(22), et présente en conséquence un pourtour inscrit ou circonscrivant la section
transversale polygonale.
19. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que la seconde partie hélicoïdale (14) consiste en un matériau particulièrement
résistant à l'usure, et d'une aptitude obligatoirement moindre à supporter des charges,
de préférence en de l'acier venu de matriçage isostatique à chaud, à forte teneur
en carbures de vanadium finement répartis, ou bien en un matériau présentant des propriétés
équivalentes, et est de préférence produite à partir d'une ébauche venue de forgeage.
20. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que le flanc de convoyage (17) de la seconde partie hélicoïdale (14) présente
un angle d'attaque (37) de 60 à 90°, qui avoisine de préférence 90° et peut mesurer
75°.
21. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait qu'un angle d'ouverture (38) de 15 à 45°, de préférence de 30°, est maintenu
entre des enroulements successifs de la spire (10) de la vis sans fin.
22. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que la seconde partie hélicoïdale (14) comporte, au moins dans la région
de l'extrémité libre (6) de la vis sans fin, un rétrécissement de la spire (10) de
ladite vis qui mesure entre 15 et 30, de préférence 20 degrés d'angle par rapport
à l'axe longitudinal (21) de la vis sans fin (1), mesuré sur une tangente à la spire
(10) de cette vis sans fin.
23. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que la seconde partie hélicoïdale (14) comporte, au moins dans la région
de l'extrémité libre (6) de la vis sans fin, un rétrécissement de l'âme (7) de l'hélice
qui mesure entre 2 et 10, de préférence 5 degrés d'angle par rapport à l'axe longitudinal
(21) de la vis sans fin (1), mesuré sur une génératrice (43) de ladite âme (7) de
l'hélice.
24. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que la seconde partie hélicoïdale (14) s'achève, à son extrémité libre
(6), par une configuration correspondant à un corps en rotation à courbure constante
et à sommet situé dans l'axe longitudinal (21) de la vis sans fin, et qui matérialise
de préférence une zone sphérique (42) dont le rayon forme entre le diamètre de l'âme
de l'hélice, à l'extrémité libre (6) de la vis sans fin, un rapport de 1 : 0,3 à 1
: 0,8, préférentiellement de 1 : 0,5.
25. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que les surfaces de séparation (39, 39') des parties hélicoïdales (13,
14) sont réalisées en s'étendant, par rapport à l'axe longitudinal (21) de la vis
sans fin (1), selon un angle différant de l'angle droit, ce qui donne naissance à
un angle de transition (41) excédant 90 degrés entre ladite vis et la surface polygonale
(40) du tenon polygonal (22), à la racine (31) de ce dernier, les surfaces de séparation
(39, 39') étant d'une configuration conique ou sphérique, ou bien formant des surfaces
de degré supérieur.
26. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que les surfaces de séparation (39, 39') des parties hélicoïdales (13,
14) sont réalisées avec rectification fine par meulage dans la zone de séparation
(20) de la vis sans fin (1).
27. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que la surface de séparation (39) de la première partie hélicoïdale (13)
de la vis sans fin (1), ainsi que la surface du perçage polygonal (23) et, de préférence,
la surface extérieure de la première partie hélicoïdale (13) sont munies, au moins
dans la région dans laquelle elles sont soumises à l'action de la matière extrudée,
d'un revêtement de protection anticorrosion qui résiste à la compression ayant lieu
sur la surface de séparation (39), et est de préférence obtenu par nitruration en
phase gazeuse de la première partie hélicoïdale (13).
28. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que la seconde partie hélicoïdale (14) s'achève, par l'extrémité (33)
de la vis sans fin, pour l'essentiel dans la zone de la filière conique d'extrusion
(4) dans laquelle cesse son rétrécissement, c'est-à-dire la région de diamètre minimal.
29. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que la vis sans fin (1) est sollicitée, par de la matière extrudée, à
partir d'un orifice d'alimentation (3) ménagé en partie haute, et balaie de préférence
pour l'essentiel la première partie hélicoïdale (13).
30. Extrudeuse selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que, en vue de produire des pièces (35) moulées par compression à partir
d'un papier de rebut broyé au préalable, la vis sans fin (1) est équipée d'un dispositif
d'adjonction d'eau, pendant le processus de mélangeage et de compression, au voisinage
de la filière conique d'extrusion (4).

