| (19) |
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(11) |
EP 0 330 690 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.1992 Patentblatt 1992/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.08.1988 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D06B 23/04 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8800/515 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8902/002 (09.03.1989 Gazette 1989/06) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM DÄMPFEN VON KREUZSPULEN UND VORRICHTUNG ZUM DURCHFÜHREN DES VERFAHRENS
PROCESS AND DEVICE FOR STEAMING CROSS-WOUND BOBBINS
PROCEDE ET DISPOSITIF DE VAPORISAGE DE BOBINES CROISEES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
29.08.1987 DE 3728930 13.10.1987 DE 3734519
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.09.1989 Patentblatt 1989/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Xorella AG |
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CH-5430 Wettingen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Xorella AG
CH-5430 Wettingen (CH)
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| (74) |
Vertreter: von Creytz, Dietrich, Dipl.-Phys. |
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Tannenweg 25 41844 Wegberg 41844 Wegberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 018 047 US-A- 4 341 361
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DE-A- 3 532 320
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Dämpfen bzw. Befeuchten von in Gruppen zu
Spulensäulen vereinigten Kreuzspulen, wobei ein Palettenboden mit dampfdurchlässig
perforierte Spulenhülsen aufweisenden Spulensäulen gefüllt wird und wobei jeweils
nach Vervollständigung einer Palette jede der Kreuzspulen durch Anschluß des Hülseninnenraums
aller Spulensäulen an eine Druckdampfzuleitung von innen nach außen durchdämpft wird.
Sie betrifft ferner eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
[0002] Von einer Spulmaschine oder Spinnmaschine kommende Kreuzspulen werden häufig vor
der Weiterverarbeitung gedämpft. Dadurch soll entweder eine reine Befeuchtung zwecks
Gewichtserhöhung auf eine im Handel übliche Feuchte, z. B. auf 8,5 % Feuchte bei Baumwolle
oder 16,5 % Feuchte bei Wolle, oder eine Dämpfung im engeren Sinne zwecks Fixierung
bestimmter physikalischer oder chemischer Eigenschaften erreicht werden. Das Befeuchten
erfolgt in der Praxis der Textilindustrie dadurch, daß die zu behandelnden Spulen
in einem großen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit einzeln für eine relativ lange Zeit,
z. B. für einige Tage, aufgehängt werden.
[0003] Der lediglich zum Befeuchten erforderliche Aufwand ist raum- und zeitaufwendig und
erfordert eine Menge Handarbeit. Es ist daher schon versucht worden, die Kreuzspulen
vor dem Versand definiert mit Wasser zu besprühen und luftdicht zu verpacken, so daß
die Feuchtigkeit während der Dauer des Versands Zeit hat, sich in der Spule gleichmäßig
zu verteilen. Diese Verfahrensweise ist natürlich mit erheblichen Unsicherheitsfaktoren
verbunden und hat immer wieder dazu geführt, daß der Abnehmer eine zu hohe Feuchtigkeit
und entsprechende Preisabschläge geltend macht.
[0004] Zum Dämpfen zwecks Fixierung von Kreuzspulen ist es aus der DE-OS 35 43 880 bekannt,
mehrere Kreuzspulen zuerst zu einer Spulensäule zu vereinigen und dann unter Axialdruck
in einem Kessel zu dämpfen. Auch diese Verfahrensweise ist zeit- und arbeitsaufwendig,
weil der Kessen vor dem Dämpfen evakuiert werden muß, weil das Dämpfen relativ lange,
z.B. einige Stunden, dauert und weil eine Kesseldämpfung nicht in eine Continue-Straße
einzuordnen ist.
[0005] Zum Bleichen und Färben von Garnspulen ist es aus der EP-A-0 018 047 bekannt, die
Spulen in einem Autoklaven aufeinander zu setzen, in der Bleich- bzw. Färbeflotte
unterzutauchen, die Flotte durch eingepreßten Dampf oder eingepreßtes Glas aus dem
Autoklaven und dem Innen der Spule auszutreiben und die Spulen von innen und außen
zugleich mit Dampf zu behandeln, um sie zu erwärmen. Durch das Tauchen und anschließende
Austreiben der Tauchflotte wird das Spulengefüge entspannt und dadurch weicher als
vor der Behandlung. Ein Verfahren zum Fixieren von in axialer Richtung komprimierten
Garnspulen ist aus der EP-A-0 233 365 bekannt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Dämpfen oder Befeuchten
von Kreuzspulen zu schaffen, das es erlaubt, von einer spulenbildenden Maschine, z.
B. einer Spinnmaschine oder Spulmaschine, unmittelbar abgenommene Kreuzspulen automatisch
gruppenweise im Takt der spulenbildenden Maschine zu behandeln und für den Versand
zu verpacken, wobei die Garnfeuchte auf einen handelsüblich zugelassenen Wert für
jede Garnart und -qualität in Abhängigkeit von Behandlungszeit, -druck und/oder -temperatur
einregelbar sein soll.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung wird im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben. Danach
werden die Kreuzspulen auf einer Palette unter axialer Pressung zu Spulensäulen vereinigt,
das heißt in Gruppen mit koaxial aufgereihten Hülsen auf dem Palettenboden säulenartig
übereinander gesetzt, axial gepreßt und dann insgesamt ohne weiteres, das heißt ohne
eine weitere Vorbereitung, wie Evakuierung des Spulenraums, an eine Druckdampfleitung
angeschlossen. Durch Variation von Behandlungszeit, Dampfdruck und/oder Dampftemperatur
sowie durch Kontrolle der erreichten Garnfeuchte kann erfindungsgemäß die handelsüblich
maximal zulässige Feuchte für jeden Garntyp eingeregelt werden.
[0008] Erfindungsgemäß werden die Spulensäulen insgesamt in der Position auf dem Palettenboden
in Richtung der Spulen- bzw. Säulenachsen komprimiert und in dem zusammengepreßten
Zustand insgesamt durch Dämpfen fixiert. Um das zu erreichen, ist es günstig, wenn
der Palettenboden entweder selbst insgesamt als Preßbacke (einer vertikalen Presse)
ausgebildet oder auf einer entsprechenden Preßbacke angeordnet wird und wenn dem Palettenboden
eine Gegenpreßbacke zum gleichzeitigen axialen Komprimieren der Gesamtheit aller auf
dem Palettenboden aufgesetzten Spulensäulen zugeordnet wird. In diesem Falle kann
die Dampfdruckleitung wahlweise über den Palettenboden oder über die Gegenpreßbacke
an den Innenraum der Spulensäulen angeschlossen werden. Wenn die Gefahr einer Beschädigung
der Spulenstirnflächen beim Pressen durch vorstehende Hülsen besteht, können gelochte
Zwischenböden zwischen die einzelnen Spulenlagen eingefügt werden.
[0009] Das Abnehmen und Weiterleiten der Kreuzspulen von der spulenbildenden Maschine zum
Palettenboden sowie das Anschließen und Einschalten des Dämpfaggregats können von
einem Automaten ausgeführt werden. Weiterhin wird erfindungsgemäß jede Spule - ohne
vorheriges Evakuieren - von innen nach außen mit dem befeuchteten Dampf beaufschlagt.
Da dieser Dampf unter Druck stehen soll und demgemäß durch die Spule gepreßt wird,
läßt sich der Befeuchtungsvorgang in einem winzigen Bruchteil, z. B. in größenordnungsmäßig
einer Minute der Zeit durchführen, die für das Befeuchten in einem entsprechenden
Konditionierungsraum oder in einem Kessel erforderlich ist.
[0010] Vorzugsweise durchläuft der Palettenboden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren im
wesentlichen drei Zonen, nämlich eine Ladezone, eine Dämpfzone und eine Verpackungszone.
Die Vorgänge in jeder Zone können getaktet angepaßt an die Produktionsgeschwindigkeit
der vorgeschalteten spulenbildenden Maschine automatisch ausgeführt werden, weil die
Dämpfzeit der Spulen durch Wahl des verwendeten Dampfdrucks an die Arbeitsgeschwindigkeit
der übrigen Zonen ohne weiteres anpaßbar ist.
[0011] Insbesondere, wenn Hülsen verwendet werden, die nicht ineinandersteckbar sind, so
daß eine selbsttragende Spulensäule nicht hergestellt werden kann, ist es gemäß noch
weiterer Erfindung günstig, wenn die Kreuzspulen in Spulensäulen auf mit dem Palettenboden
kombinierte perforierte Stangen aufgesteckt werden. Vorzugsweise kann dann die Dampfdruckleitung
an die Stangen angeschlossen werden, so daß die Stangen zugleich zum Stabilisieren
der Spulensäulen und als Zuleitung des fürdie Befeuchtung erforderlichen Dampfes dienen.
Auch in diesem Fall werden Zwischenböden nicht benötigt.
[0012] Wenn zum Stabilisieren oder zum Aufbau der Spulensäulen gewissermaßen als Dämpflanzen
einzusetzende perforierte Stangen vorgesehen werden, kann die Dampfeinspeisung gegebenenfalls
auch von der vorgenannten Gegenpreßbacke her erfolgen. Für die Handhabung beim Herausziehen
der Stangen aus der fertig behandelten Spulengruppe kann es bevorzugt werden, die
Stangen beim Abheben der Gegenbacke zusammen mit dieser nach oben aus den Spulensäulen
herauszuziehen. Das läßt sich bevorzugt erreichen, wenn die Stangen beim Pressen von
der unteren an die obere Preßbacke übergeben werden oder wenn das ganze Paket nach
dem Aufstecken der Spulen auf den Kopf gestellt wird, so daß die Anordnung ein und
derselben Preßbacke zunächst das Aufstecken der Spulen und dann das Herausziehen der
Stangen aus den Spulensäulen erleichtert.
[0013] Nach dem Befeuchten sollen die Kreuzspulen in einem Zuge auch noch für den Versand
in einer ein Austrocknen verhindernden dampfdichten Folie verpackt werden. Erfindungsgemäß
erfolgt das dadurch, daß die Kreuzspulen in einer dem Aufbau auf dem Palettenboden
entsprechenden Gruppe verpackt, insbesondere eingeschweißt, werden. Dabei kann die
Palette insgesamt - ohne Zwischenböden - verpackt werden, zweckmäßig werden aber gegebenenfalls
die perforierten Stangen vor dem Verpacken aus den Spulensäulen herausgezogen. Dagegen
können der Palettenboden und vorzugsweise auch ein oben auf die Palette aufgesetzter
als Deckel benutzter Boden mitverpackt werden, um dem Verpackungskörper eine für den
Versand ausreichende Stabilität zu geben. In den automatischen Lauf von Herstellung,
Palettierung und Dämpfung läßt sich gemäß weiterer Erfindung auch eine Verpackung
der einzelnen ganzen Spulensäulen integrieren, wenn die einzelnen Säulen gruppenweise
übereinandergestapelter Kreuzspulen einzeln vom Palettenboden abgenommen und verpackt,
insbesondere in eine Folie eingeschweißt, werden.
[0014] Anhand der schematischen Zeichnung von Ausführungsbeispielen werden Einzelheiten
der Erfindung erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht eines Palettenbodens, der gerade mit Spulensäulen bestückt
ist;
- Fig. 2
- einen Schnitt durch eine verpackte Palette;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch eine verpackte Spulensäule; und
- Fig. 4
- eine Preß-Dämpf-Vorrichtung im Schnitt.
[0015] Die beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen Palettenboden 1 mit Druckdampfzuleitung
2, daran angeschlossenen perforierten Stangen 3 und auf eine der Stangen 3 aufgesteckten
Kreuzspulen 4. Der Palettenboden 1 besitzt eine Vielzahl von Druckdampfanschlüssen
5. Diese sind so auf der Fläche des Bodens 1 verteilt, daß aus mehreren Kreuzspulen
4 gebildete Spulensäulen 6 in möglichst dichter Anordnung jedoch ohne gegenseitige
Berührung auf dem Palettenboden 1 Platz finden. Eine normale Palettenbodengröße kann
beispielsweise 3 x 4 Spulensäulen 6 aufnehmen und eine Größe von etwa 600 x 800 mm
besitzen. Je nach dem für welche Zwecke, z.B. für die Weberei, Strickerei oder Zettelei,
die Kreuzspulen hergestellt werden, werden die gegenseitigen Abstände der Druckdampfanschlüsse
5 vorgegeben.
[0016] Wenn ein Palettenboden 1 vollständig mit in axialer Richtung gepreßten Spulensäulen
6 beladen ist, wird Druckdampf über die Leitung 2 in das Spuleninnere gedrückt, so
daß die Kreuzspulen 4 von innen nach außen durchdämpft werden. Die Druckdampfleitung
2 kann in einer Continue-Straße vorzugsweise dadurch mit den perforierten Stangen
3 oder einfach mit dem Inneren der Spulensäule 6 verbunden werden, daß der Palettenboden
1 auf entsprechend dessen Druckdampfanschlüssen 5 verteilte Ventile der Druckdampfzuleitung
2 abgesenkt wird. Durch das Absenken sollen dann die Ventile 7 geöffnet werden.
[0017] Bereits beim Dämpfen kann auf die Oberseite der Spulen 6 ein einen Deckel 8 bildender
Palettenboden aufgelegt werden, um einen Dampfdruckverlust am oberen Ende der Spulensäulen
6 möglichst zu vermindern. Dieser Deckel 8 kann im nächsten Verfahrensschritt, nämlich
in der Verpackungsstation auf den Spulensäulen 6 liegenbleiben, während es im allgemeinen
zweckmäßig sein wird, die perforierten Stangen nicht mit zu verpacken. Die Stangen
3 werden daher, beispielsweise durch Anheben des Palettenbodens 1 zusammen mit den
daraufliegenden Spulensäulen 6 aus deren Hülseninnenraum herausgezogen und verbleiben
an der Dämpfstation.
[0018] Zum Verpacken kann nach Fig. 2 um den ganzen Körper von Spulensäulen 6, Palettenboden
1 und Deckel 8 eine Folie 9 herumgelegt und verschweißt werden. Wenn kleinere Verpackungs-Einheiten
gewünscht werden, können nach Fig. 3 die Spulensäulen 6 auch einzeln in je eine Folie
10 eingeschweißt werden. Eine für den Versand ausreichende Stabilität einer einzelnen
Spulensäule 6 kann erzielt werden, wenn die Hülsen der Spulensäulen ineinander zu
stecken sind.
[0019] Fig. 4 zeigt den Fall einer Dämpfvorrichtung für eine Gruppe von Spulensäulen 6,
die während des Dämpfens insgesamt zwischen zwei Preßbacken 14 und 15 in Richtung
der Spulen- bzw. Säulenachsen 16 zusammengepreßt gehalten werden. Die Druckdampfzuleitung
2 kann in eine, z. B. die obere, Preßbacke 15 integriert werden. Um eine gegenseitige
oder durch Spulenhülsen verursachte Beschädigung der Stirnflächen 17 der einzelnen
Spulen 4 auszuschließen, werden vorteilhaft gelochte Zwischenböden 18 zwischen den
einzelnen Spulenlagen eingefügt. Die Löcher der Zwischenböden 18 sollen den Dampf
durchlassen und die gegebenenfalls vorstehenden Hülsenenden aufnehmen.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1 =
- Palettenboden
- 2 =
- Druckdampfzuleitung
- 3 =
- perforierte Stange
- 4 =
- Spule
- 5 =
- Druckdampfanschluß
- 6 =
- Spulensäule
- 7 =
- Ventil
- 8 =
- Deckel
- 9 =
- Folie
- 10 =
- Folie
- 14 =
- untere Preßbacke
- 15 =
- obere Preßbacke
- 16 =
- Säulenachse
- 17 =
- Stirnfläche
- 18 =
- Zwischenboden
1. Verfahren zum Dämpfen bzw. Befeuchten von in Gruppen zu Spulensäulen (6) vereinigten
Kreuzspulen (4), wobei ein Palettenboden (1) mit dampfdurchlässig perforierte Spulenhülsen
(12) aufweisenden Spulensäulen (6) gefüllt wird und wobei jeweils nach Vervollständigung
einer Palette jede der Kreuzspulen (4) durch Anschluß des Hülseninnenraums aller Spulensäulen
(6) an eine Druckdampfzuleitung (2) von innen nach außen durchdämpft wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spulensäulen (6) insgesamt in der Position auf dem Palettenboden (1) in Richtung
der Spulen- bzw. Säulenachsen komprimiert und in dem komprimierten Zustand insgesamt
durch Dämpfen fixiert werden und daß die Kreuzspulen (4) in einer dem Aufbau auf dem
Palettenboden (1) entsprechenden Anordnung verpackt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kreuzspulen (4) in Spulensäulen (6) auf mit dem Palettenboden (1) kombinierte
perforierte Stangen (3) gesteckt werden und daß die Dampfzuleitung (2) an die Stangen
(3) angeschlossen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kreuzspulen (4) in Folie eingeschweißt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf dem Palettenboden (1) gebildete und gedämpfte Gruppe von Spulensäulen
(6) - gegebenenfalls nach Herausziehen der perforierten Stangen (3) - insgesamt verpackt
wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf dem Palettenboden (1) gedämpfte Gruppe von Spulensäulen (6) zusammen mit
dem Boden und mit einem weiteren als Deckel (8) benutzten Boden verpackt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Spulensäulen (6) von dem Palettenboden (1) abgenommen und verpackt,
insbesondere in eine Folie (10) eingeschweißt, werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kreuzspulen (4) automatisch in einem Zuge von der spulenbildenden Maschine
abgenommen, auf den Palettenboden (1) aufgesetzt, - gegebenenfalls unter axialer Pressung
- gedämpft und schließlich versandfertig verpackt werden.
8. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Palettenboden (1) selbst insgesamt als Preßbacke ausgebildet oder auf einer
Preßbacke angeordnet ist und daß dem Palettenboden (1) eine Gegenpreßbacke zum gleichzeitigen
axialen Zusammenpressen der Gesamtheit aller auf den Palettenboden aufgesetzten Spulensäulen
zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
gekennzeichnet durch
auf der Fläche des Palettenbodens (1) im Achsabstand der Spulensäulen (6) vorgesehene
Druckdampfanschlüsse (5) an der Druckdampfzuleitung (2).
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Druckdampfanschlüsse (5) zugleich als Spulen-Aufsteckstange (3) und
als Dämpflanze ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als Dämpflanze ausgebildeten Aufsteckstangen (3) durch einfache Relativbewegung
lösbar durch je eine Öffnung des Palettenbodens (1) gesteckt sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch
einzeln an die Druckdampfanschlüsse (5) angeschraubte Aufsteckstangen (3).
1. A method of damping or moistening cross-wound bobbins (4) combined in groups to form
columns (6) of bobbins, a pallet bottom (1) being filled with bobbin columns (6) comprising
steam permeable perforated bobbin sleeves (12) and in which, whenever a pallet is
completed, each of the cross-wound bobbins (4) is steamed from the inside out-wardly
by connection of the sleeve interior of all the bobbin columns (6) to a pressurised
steam supply line (2), characterised in that the bobbin columns (6) are altogether
compressed in the direction of the bobbin or column axes while positioned on the pallet
bottom (1) and are then, while in the compressed state, fixed altogether by being
steamed and in that the cross-wound bobbins (4) are packed in a disposition corresponding
to the arrangement in which they were situated on the pallet bottom (1).
2. A method according to claim 1, characterised in that the cross-wound bobbins (4) in
bobbin columns (6) are fitted onto perforated rods (3) combined with the pallet bottom
(1) and in that the steam supply line (2) is connected to the rods (3).
3. A method according to claim 1 or 2, characterised in that the cross-wound bobbins
(4) are welded into foil.
4. A method according to claim 3, characterised in that the group of bobbin columns (6)
formed on the pallet bottom (1) and steamed are packaged altogether, possibly after
withdrawal of the perforated rods (3).
5. A method according to one of claims 1 to 4, characterised in that the group of bobbin
columns (6) steamed on the pallet bottom (1) are packaged together with the bottom
and with another bottom which is used as a cover (8).
6. A method according to claim 2, characterised in that the individual bobbin columns
(6) are removed from the pallet bottom (1) and are packaged, being in particular welded
into a foil (10).
7. A method according to one of claims 1 to 6, characterised in that the cross-wound
bobbins (4) are automatically and in one process removed from the bobbin forming machine,
placed on the pallet bottom (1), steamed - possibly while axial pressure is applied
- and are finally packaged ready for despatch.
8. An apparatus for carrying out the method according to one of claims 1 to 7, characterised
in that the pallet bottom (1) is itself constructed as a pressing plate and in that
there is associated with the pallet bottom (1) a back-pressing plate for simultaneously
axially compressing all the bobbin columns placed on the pallet bottom.
9. An apparatus according to claim 8, characterised in that on the surface of the pallet
bottom (1), at the same distance between centres as the bobbin columns (6), there
are pressurised steam connections (5) to the pressurised steam supply line (2).
10. An apparatus according to claim 9, characterised in that each of the pressurised steam
connections (5) is at the same time constructed as a bobbin push-on rod (3) and as
a steaming lance.
11. An apparatus according to claim 10, characterised in that the push-on rods (3) which
are constructed as steaming lances are fitted through respective apertures in the
pallet bottom (1) and can be separated by a simple relative movement.
12. An apparatus according to claim 10, characterised by push-on rods (3) which are individually
screwed onto the pressurised steam connections (5).
1. Procédé de vaporisage ou d'humidification de bobines croisées (4) groupées en piles
(6) de bobines, un fond de palette (1) étant rempli de piles (6) de bobines présentant
des douilles perforées (12) de bobines laissant passer la vapeur et chacune des bobines
croisées (4) étant traversée par la vapeur de l'intérieur vers l'extérieur, après
achèvement d'une palette, en raccordant à une conduite d'amenée de vapeur (2) l'espace
intérieur de douille de toutes les piles (6) de bobines,
caractérisé en ce que,
les piles (6) de bobines, en position sur le fond (1) de palette, sont comprimées
toutes ensemble dans la direction des axes de bobines et de piles et sont fixées toutes
ensemble par vaporisage dans l'état comprimé et en ce que les bobines croisées (4)
sont emballées selon une disposition correspondant à l'assemblage sur le fond (1)
de palette.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
les bobines croisées (4) sont empilées, pour former des piles (6) de bobines, sur
des tiges perforées (3) combinées avec le fond (1) de palette, et en ce que la conduite
d'amenée de vapeur (2) est raccordée aux tiges (3).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que,
les bobines croisées (4) sont emballées dans une feuille qui est soudée.
4. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé en ce que,
le groupe tout entier de piles (6) de bobines, formé et vaporisé sur le fond (1)
de palette, est emballé, éventuellement après retrait des tiges perforées (3).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que,
le groupe de piles (6) de bobines vaporisé sur le fond (1) de palette est emballé
avec le fond et avec un autre fond utilisé comme couvercle (8).
6. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que,
les piles individuelles (6) de bobines sont enlevées du fond (1) de palette et
sont emballées, en particulier emballées dans une feuille (10) qui est soudée.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que,
les bobines croisées (4) sont automatiquement enlevées en une fois de la machine
de formation de bobines, placées sur le fond (1) de palette, vaporisées, éventuellement
sous compression axiale, et finalement emballées prêtes à l'expédition.
8. Dispositif de mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que,
le fond de palette (1) est lui-même réalisé dans son ensemble en tant que mâchoire
de presse, ou est disposé sur une mâchoire de presse, et ce qu'une contre-mâchoire
de presse est associée au fond (1) de palette pour comprimer axialement de façon simultanée
l'ensemble de toutes les piles de bobines placées sur le fond de palette.
9. Dispositif selon la revendication 8,
caractérisé par
des raccords (5) de vapeur sous-pression à la conduite d'amenée de vapeur sous-pression
(2), prévus sur la surface du fond (1) de palette dans l'écart axial des piles (6)
de bobines.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce que,
chacun des raccords (5) de vapeur sous-pression constitue à la fois une tige (3)
d'empilement de bobines et une lance à vaporisage.
11. Dispositif selon la revendication 10,
caractérisé en ce que,
chacune des tiges d'empilement (3) réalisées sous forme de lances de vaporisage
est enfoncée à travers une ouverture du fond (1) de palette en pouvant être libérée
grâce à un mouvement relatif simple.
12. Dispositif selon la revendication 10,
caractérisé par
des tiges d'empilement (3) vissées individuellement sur les raccords (5) de vapeur
sous-pression.

