[0001] Die Erfindung betrifft einen maschinenhauslosen Aufzug, bei dem die mittels eines
über eine Umlenkrolle laufenden Verbindungsseiles mit einem Gegengewicht verbundene
Kabine mit einem Triebwerk versehen ist, das mindestens ein mit einem ruhenden Bauteil
des Aufzuges zusammenwirkendes Reibrad antreibt und wobei die Kabine wenigstens eine
Fangvorrichtung und eine Steuereinrichtung aufweist.
[0002] Ein solcher Aufzug ist in der DE-B-12 51 925 beschrieben. Er weist eine Fangvorrichtung
auf, die mittels eines Seiles betätigt wird, indem es vom Boden der Kabine ausgehend
um eine gefederte Umlenkrolle im Schachtboden geführt und über eine weitere Umlenkrolle
an der Schachtdecke zur Kabine zurückgeführt ist. Die obere Umlenkrolle wirkt mit
einem Fliehkraft-Beschleunigungsregler zusammen, der bei Überschreiten einer vorgegebenen
Geschwindigkeit der Seilbewegung anspricht und das Seil festzuhalten sucht. Das an
der Kabinendecke endende Seilende ist an einer Hebel befestigt, bei dessen Verschwenkung
je ein Ritzel im Bereich der Schachtwand in Drehung versetzt werden kann. Dieses Ritzel
wirkt mit einer an einem Keil angebrachten Zahnstange zusammen, der seinerseits an
einer Schrägfläche des Joches gleiten kann. Das Joch ist mit der Kabine fest verbunden.
[0003] Bei Ansprechen des Reglers werden die Keile an der Schrägfläche verschoben und diese
kommen mit der Schachtwand in Berührung, wodurch die Kabine abgefangen wird.
[0004] Der Nachteil dieser Fangvorrichtung besteht darin, daß eine Lösung der Verkeilung
nur umständlich möglich ist. Auch besteht die Gefahr, daß bei Lösung der Keile die
Kabine abstürzt.
[0005] Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer verbesserten Sicherheitseinrichtung für
solche reibradbetriebene Aufzüge.
[0006] Die Lösung besteht darin, daß die Fangvorrichtung der Kabine aus einer mit dem Antrieb
direkt verbundenen Bremseinheit besteht, die bei unzulässiger Abweichung von einer
Sollgeschwindigkeit der Kabine anspricht und daß die Umlenkrolle des Verbindungsseiles
zum Gegengewicht ebenfalls eine Bremseinheit, die bei unzulässiger Abweichung von
einer Sollgeschwindigkeit anspricht, aufweist.
[0007] Die Erfindung bezieht sich ferner auf Ausgestaltungen dieser Grundidee.
[0008] In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen
schematisch dargestellt. Es zeigen die Fig. 1 und 2 einen Längs-und einen Querschnitt
durch einen Aufzugsschacht und die Fig. 3 und 4 Schnitte längs und quer zum Aufzugsschacht
im Bereich des Antriebes.
[0009] Der Aufzugsschacht 1 erstreckt sich gemäß Fig. 1 über drei Geschoße 2,3,4 und ist
oben mit einem Gerüst 5 versehen, das zwei Umlenkrollen 6,6′ trägt, über die ein Verbindungsseil
7 von dem als Kabine ausgebildeten Fördergerät 8 zum Gegengewicht 9 verläuft. Dieses
ist in Schienen 9a geführt. Das Gegengewicht entspricht vorzugsweise dem vollen Kabinengewicht
und etwa 40 % der Nutzlast. Es kann aber auch zweckmäßig sein, das Gegengewicht etwas
leichter als die Kabine auszubilden, wodurch verhindert wird, daß die Kabine vom Gegengewicht
nach oben gezogen wird.
[0010] Die Kabine 8 ist an Schienen 10 mit T-förmigem Querschnitt geführt, die in Führungsrollen
11 eingreifen. Diese sind am Dach der Kabine drehbar gelagert. Ferner befindet sich
auf der Kabine ein Antriebsmotor 12 mit angeflanschtem Getriebe 13 und der vorgeschriebenen
Bremse 14. Diese wirkt auf die Motorwelle 15, die sich beiderseits des Motors erstreckt
und in Lager 16 gelagert ist. Über je ein Kegelradgetriebe 17 stehen die Reibräder
21 in Antriebsverbindung mit dem Motor 12. Sie sitzen auf Wellen 22, die von den Kegelradgetrieben
17 ausgehen. Jedes Reibrad 21 ist mit einem elastischen Stoff überzogen, der einen
hohen Reibwert hat. Mit diesem Überzug rollen die Räder 21 auf einer Gegenbahn 23
ab, die von einem Vorsprung im Mauerwerk 24 des Schachtes 1 gebildet wird. An seiner
Stirnseite ist ein rauher Belag 25 aufgebracht, um den Reibwert zu erhöhen. Dieser
Belag kann aus Beton oder einem Mörtel bestehen. Es können aber auch rauhe Metallstreifen,
vor allem mit strukturierter Oberfläche, Verwendung finden. Zufolge der Eigenelastizität
des Überzuges der Reibräder 21 ist es nicht erforderlich, diese Räder selbst elastisch
zu lagern.
[0011] Die Kabine ist mittels der Räder 11 und deren Spurkränzen 18 in der Richtung quer
zu der durch die Schienen 10 gegebenen Mittelebene geführt. Die Reibräder 21 sorgen
für eine Führung der Kabine parallel zu dieser Mittelebene.
[0012] An der Kabine ist ferner ein Geschwindigkeitsregler 20 vorgesehen, der auf die Motorwelle
15 einwirkt. Die Steuerung 26 des Aufzuges befindet sich ebenfalls am Kabinendach
und ist voll elektronisch. Es kann ein nicht dargestelltes Notstromaggregat, z.B.
eine Batterie, im Gebäude vorgesehen sein, die es gestattet, die Kabine auf die nächstliegende
Haltestelle zu senken. Hiebei kann eine außerhalb des Schachtes vorgesehene Kontrollmöglichkeit
vorgesehen werden. Eine andere oder weitere Hilfseinrichtung kann in der Form vorgesehen
sein, daß in der Kabine ein Notrufbetätigungsknopf vorgesehen wird, der die Bremse
lüftet und das Senken der Kabine in die nächste Haltestelle gestattet.
[0013] Der Geschwindigkeitsregler wird vorzugsweise so eingestellt, daß bei Erreichen der
1,4-fachen Kabinengeschwindigkeit ein Bremslüfter eine auf der Motorwelle sitzende
Bremsscheibe blockiert. Diese Blockierung soll von der Kabine aus nicht aufgehoben
werden können. Vielmehr soll der Geschwindigkeitsregler erst durch Fachkräfte bedient
werden können, damit die kabine in die nächste Haltestelle gesenkt werden kann. Die
Bremse des Geschwindigkeitsreglers 20 ist so ausgelegt, daß sie auch bei Seilriß eine
Bewegung der Kabine unmöglich macht.
[0014] Die üblichen und notwendigen Steuereinrichtungen und Installationen zur Betätigung
der Schachttüren und Kabinentüren sind nicht dargestellt, weil sie nicht Gegenstand
der Erfindung sind. Ebenso ist das Schleppkabel nicht eingezeichnet, über das die
Kabine mit Strom versorgt wird.
[0015] Bei den üblichen mit Maschinenräumen versehenen Aufzügen kann die Aufzugskabine bei
Ausfall des öffentlichen Stromnetzes von hand gesenkt oder nach oben bewegt werden.
Zu diesem Zweck genügt es, mittels eines Handrades oder einer Handkurbel das vom Aufzugsseil
umschlungene Treibrad in Drehung zu versetzen, nachdem die Magnetbremse von Hand gelüftet
worden ist. Bei dem erfindungsgemäßen Aufzug muß ebenfalls eine Hilfseinrichtung vorgesehen
sein, mittels der bei Netzausfall die Kabine in das nächstgelegene Stockwerk angehoben
oder gesenkt werden kann.
[0016] Solche Hilfseinrichtungen können sowohl von der Kabine als auch vom Gebäude aus betätigbar
sein. Es können diese beiden Gattungen der Hilfseinrichtung gleichzeitig vorgesehen
werden.
[0017] Eine solche Hilfseinrichtung ist in der am 1. März 1984 veröffentlichten internationalen
Anmeldung PCT/AT82/00023 (Internationale Veröffentlichungsnummer WO 84/00743) beschrieben.
[0018] Es können auch die Führungsschienen 10 als Gegenbahn benützt werden. Eine solche
Ausführungsform ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. An der Wand 24 des Aufzugsschachtes
ist die Führungsschiene 10 befestigt. Ihr Steg 27 greift in einen Ausschnitt 28 des
Kabinendaches 8′ ein. Auf diesem Dach befindet sich der Antriebsmotor 12, der über
die Motorwelle 15 ein Reibrad 29 antreibt, das in einer Konsole 30 gelagert ist. In
Bezug auf die Schiene 10 gegenüberliegend ist eine Druckrolle 31 vorgesehen, die in
einem Schwinghebel 32 drehbar gelagert ist. Dieser ist schwenkbar in einer Konsole
33 gelagert. Die Achse 34 der Druckrolle 31 steht auf der einen Seite des Schwinghebels
32 vor. An diesem vorspringenden Teil der Achse 34 ist eine Zugfeder 35 eingehängt,
die mit ihrem anderen Ende bei 36 verankert ist. Der Schwinghebel 32 ist nur schwach
geneigt, so daß die Anpreßkraft der Druckrolle an den Steg 27 ein Vielfaches der Kraft
der Feder 35 ist.
[0019] Die Anordnung kann jedoch auch so getroffen werden, daß der Schwinghebel 32 durch
einen Schwenkhebel 37 ersetzt ist, der in der Fig. 3 strichpunktiert eingezeichnet
ist. Er ist an der Konsole 30 schwenkbar gelagert, der Schwinghebel 32 und die Konsole
33 entfallen sodann. Die Wirkung der Feder 35 ist jedoch die gleiche.
[0020] Zur Erhöhung der Sicherheit kann die Umlenkrolle 6 mit einer Brems- und/oder Fangvorrichtung
verbunden sein. In diesem Falle läuft das Verbindungsseil in einer Keilrille der Umlenkrolle
6, so daß ein Gleiten des Seiles 7 in Bezug auf die Rolle 6 vermieden wird. Um den
Umschlingungswinkel des Verbindungsseiles 7 zu erhöhen, kann die Umlenkrolle 6′ tiefer
gesetzt werden. Eine andere Methode, den vollen Umschlingungswinkel auszunützen, besteht
darin, daß die Umlenkrollen 6,6′ durch ein Zahnkettengetriebe miteinander verbunden
sind, das das Übersetzungsverhältnis 1 : 1 aufweist. Zur weiteren Vergrößerung des
Umschlingungswinkels kann zwischen den Umlenkrollen 6 und 6′ und oberhalb derselben
eine weitere Umlenkrolle vorgesehen sein (nicht dargestellt), deren Abstand von den
Umlenkrollen 6,6′ so gewählt ist, daß das Verbindungsseil 7 nach einer Wellenlinie
verläuft. Auch diese weitere Umlenkrolle mit Keilrille kann in das Kettengetriebe
einbezogen werden.
[0021] Um die Gefahr einer unzulässigen Herabsetzung des Reibungswertes zwischen Reibrad
und Gegenbahn zu verhindern, können den Reibrädern Waschenrichtungen zugeordnet werden,
welche mit Hilfe chemischer Substanzen bei der Bewegung des Fördergerätes die Umfangsfläche
der Reibräder bzw. die Oberfläche der Gegenbahn von fettigen oder seifigen Substanzen
säubern.
[0022] Um eine zwischen den einzelnen Überprüfungen der Aufzugsanlage auftretende unzulässige
Abnützung der Reibräder oder der Gegenbahn zu verhindern oder zumindest anzuzeigen,
können entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Eine davon ist, daß der Schwinghebel
32 mit einem am Kabinendach 8′ feststehenden Kontakt zusammenwirkt. Bei zunehmender
Abnützung der Reibräder bzw. der Druckrolle 31 wird der Schwinghebel 32 nach unten
verschwenkt und nähert sich unter der Wirkung der Feder 35 immer mehr dem Kabinendach
8′. Bei Erreichung einer Grenzlage wird der nicht dargestellte oben erwähnte Kontakt
wirksam und die Anlage stillgesetzt.
[0023] Die Überzüge der Reibräder können aus mehreren Schichten bestehen, von denen die
äußere Verschleißschichte eine andere Farbe aufweist als die weiter innen angeordneten
Schichten. Die Abnützung der Verschleißschichte kann aus der verbliebenen Dicke des
farbigen Ringes, den die Verschleißschichte in Stirnansicht bildet, abgeschätzt werden.
[0024] Der Antrieb und die Steuerung der Kabine kann natürlich auch unterhalb des Fördergerätes
an dessen Boden angebracht sein, was z.B. dann erforderlich ist, wenn das Fördergerät
aus einer Plattform oder einem Korb besteht.
[0025] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und bisher beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt. So ist es nicht erforderlich, daß ein Aufzugsschacht vorgesehen ist. Es
kann auch ein Gerüst verwendet werden, wie dies vor allem bei Bauaufzügen der Fall
ist. Die Erfindung ist auch auf eine Anlage anwendbar, bei der eine einzige tragende
Säule vorgesehen ist, an der das Fördergerät geführt wird.
[0026] Die Druckrolle 31 kann durch ein Reibrad ersetzt werden, das z.B. über eine Kardanwelle
angetrieben wird, so daß es die Schwenkbewegung des Schwinghebels 32 mitmachen kann.
[0027] Die Erfindung kann auch nachträglich bei bestehenden Aufzugsanlagen verwendet werden.
Wird eine Einrichtung gemäß den Fig. 3 und 4 benutzt, so sind keinerlei bauliche Änderungen
im Aufzugsschacht erforderlich, das vorhandene Maschinenhaus kann abgetragen werden.
Es genügen die Umlenkrollen 6,6'. Die Schienen 10 werden als erfindungsgemäße Gegenbahnen
für die Reibräder 29 verwendet. Der Antrieb und die Sicherheitseinrichtungen können
jederzeit am Fördergerät angebracht werden. Das bei der Erfindung erforderliche Schleppkabel
zur Versorgung des Antriebsmotors 12 mit elektrischem Strom sowie die Steuerungskabel
sind in der Zeichnung nicht dargestellt.
1. Maschinenhausloser Aufzug, bei dem die mittels eines über eine Umlenkrolle (6) laufenden
Verbindungsseiles (7) mit einem Gegengewicht (9) verbundene Kabine (8) mit einem Triebwerk
(12) versehen ist, das mindestens ein mit einem ruhenden Bauteil (23) des Aufzuges
zusammenwirkendes Reibrad (21) antreibt, und wobei die Kabine (8) wenigstens eine
Fangvorrichtung (14,20) und eine Steuereinrichtung (26) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fangvorrichtung der Kabine aus einer mit dem Antrieb direkt verbundenen Bremseinheit
(20) besteht, die bei unzulässiger Abweichung von einer Sollgeschwindigkeit der Kabine
anspricht, und daß die Umlenkrolle (6) des Verbindungsseiles (7) zum Gegengewicht
(9) ebenfalls eine Bremseinheit, die bei unzulässiger Abweichung von einer Sollgeschwindigkeit
anspricht, aufweist.
2. Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer Umlenkrollen
(6,6′) für das Verbindungsseil (7) die mit der Brems- bzw. Fangvorrichtung verbundene
Umlenkrolle in einem größeren Winkelbereich vom Verbindungsseil umschlungen ist als
die anderen Umlenkrollen.
3. Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer Umlenkrollen
(6,6′) für das Verbindungsseil (7) diese vorzugsweise mittels eines Kettengetriebes
miteinander verbunden sind.
4. Aufzug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Brems- bzw.
Fangvorrichtung verbundenen Umlenkrollen für das Verbindungsseil (7) Keilrillen aufweisen.
5. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrolle
(6) für das Verbindungsseil (7) oder bei Anordnung mehrerer Umlenkrollen (6,6′) eine
von diesen, nach Bedarf, vorzugsweise händisch, antreibbar ist.
6. Aufzug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise händisch antreibbare
Umlenkrolle vom Inneren der Kabine (8) aus antreibbar ist.
1. Elevator without engine-housing, with a connection-cable (7), running around a guide-pulley
(6) and interconnecting a counterweight (9) with a cabin (8), which is furnished with
a driving equipment (12), driving at least one friction-wheel (21) which interacts
with an unmoved part (23) of the elevator, whereas the cabin (8) is furnished with
at least one safety device (14,20) and a control device (26), characterized in that
the safety device of the cabin consists of a brake unit (20), directly connected to
the driving equipment, acting upon dedecting aninadmissible difference to the nominal
velocity of the cabin and in that the guide-pulley (6) of the connection-cable (7)
to the counterweight (9) is also furnished with a break unit which acts upon dedection
of an unadmissible difference to the nominal velocity.
2. Elevator according to claim 1, characterized in that, whereas a plurality of guide-pulleys
(6,6') are foreseen for the conection-cable (7), the guide-pulley which is furnished
with the break unit is embraced upon a greater angle than the other guide-pulleys.
3. Elevator according to claim 1, characterized in that, whereas a plurality of guide-pulleys
(6,6') are foreseen for the conection-cable (7), they are preferably interconnected
with each other by a chain-drive.
4. Elevator according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the guide-pulleys of
the connection-cable (7) which are connected with the break unit or the safety device
have V-shaped grooves.
5. Elevator according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the guide-pulley
(6) for the connection-cable (7), or, whereas a plurality of guide-pulleys (6,6')
are foreseen one of them is, if necessary actuatable, preferably by hand.
6. Elevator according to claim 5, characterized in that the preferably by hand actuatable
guide-pulley is actuatable from the inside of the cabin (8).
1. Ascenseur sans pavillon aux machines avec une cabine (8), reliée à un contrepoid (9)
au moyen d'un câble de liaison (7) passant autour une poulie de renvoi (6), ladite
cabine etant equipée d'un système d'entrainement (12) agissant sur au moins une poulie
de friction (21) qui coopère avec une partie fixe (23) de l'ascenseur, la cabine (8)
etant equipée avec une dispositif de sécurité (14,20) et une dispositif de commande
(26), caracterisé en ce que la dispositif de sécurité de cabine consiste d'un système
de freinage (20) relié directement au système d'entrainement, qui est active, quand
il constate un divergence inacceptable d'une vitesse nominal de la cabine, et en ce
que la poulie de renvoi (6) du câble de liaison (7) au contrepoid (9) est aussi muni
d'un système de freinage qui est active, quand il constate un divergence inacceptable
d'une vitesse nominal.
2. Ascenseur selon revendication 1, caracterisé en ce que, quand il y'a plusieurs des
poulies de renvoi (6,6') pour le câble de liaison (7), la poulie relie avec le système
de freinage respectivement le système de sécurité est enlacer sur un partie d'angle
plus grand que les autres poulies.
3. Ascenseur selon revendication 1, caracterisé en ce que, quand il y'a plusieurs des
poulies de renvoi (6,6') pour le câble de liaison (7) ils sont préférablement relié
l'un avec l'autre par un transmission par châine.
4. Ascenseur selon revendication 1, 2 ou 3, caracterisé en ce que les poulies pour le
câble de liaison (7) qui sont reliés avec le système de freinage respectivement le
système de sécurité sont munies des rainures en forme de cales.
5. Ascenseur selon un des revendications 1 a 4, caracterisé en ce que la poulie (6) pour
le câble de liaison (7) or, quand il y'a plusieurs des poulies (6,6'), une de ces
poulies est à entraîner suivant les besoins, préférablement à main.
6. Ascenseur selon revendication 1, caracterisé en ce que la poulie qui est préférablement
à entrainer au main est à entraîner du dedans de la cabine (8).