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EP 0 331 012 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.12.1991 Patentblatt 1991/50 |
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Anmeldetag: 23.02.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E03F 7/10 |
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Vorrichtung zur Absaugung und Abfuhr feiner Ablagerungen aus einem Arbeitswasserraum
in einen Schlammaufnahmeraum
Device for the suction removal and delivery of fine deposits from a raw water zone
into a sludge collection zone
Dispositif pour l'aspiration et l'évacuation de sédiments fins d'un conteneur d'eau
industrielle vers un collecteur de boues
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT SE |
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Priorität: |
01.03.1988 DE 3806545
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.09.1989 Patentblatt 1989/36 |
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Patentinhaber: Herm. J. Hellmers GmbH |
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D-22113 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Rutz, Werner
D-2000 Hamburg 74 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 075 603 DE-U- 8 703 019
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DE-A- 3 140 200 GB-A- 484 716
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Absaugung und Abfuhr feiner Ablagerungen
und auch von solchen mit Schleifkorncharakter aus einem Arbeitswasserraum in einen
Schlammaufnahmeraum eines zylindrischen Behälters nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, insbesondere einer nach dem Preßwasserverfahren (Hochdruckspülung) arbeitenden
Kanalreinigungseinrichtung bei einem Schlammsaugewagen. Eine derartige Einrichtung
ist beispielsweise aus der DE-OS 3140200 bekannt.
[0002] Kanäle werden im allgemeinen mit erheblichen Mengen Wassers hochdruckgespült. Das
Wasser wird dem Arbeitswasserraum eines zylindrischen Behälters, der üblicherweise
als Kessel mit waagrechter Achse ausgeführt ist, entnommen. Der Arbeitswasserraum
wird durch einen Kolben, der in dem zylindrischen Behälter axial verschiebbar ist,
von einem Schlammaufnahmeraum abgetrennt. Der Kolben kann in dem zylindrischen Behälter
kraftschlüssig und formschlüssig, beispielsweise über mechanische Anschläge bzw. kontinuierlich
durch einen pneumatisch fernsteuerbaren Überdruck in einer Blähdichtung gegen die
innere Behälterwandung, festgelegt werden. Konstruktionen solcher Kolben sind an sich
bekannt (z.B. DE-PS 2746199, DE-GM 8703019 und CH-PS 446211).
[0003] Durch die Hochdruckspülung entsteht Schlamm- bzw. Schmutzwasser, das nach der Absaugung
aus dem Kanal und Zuführung in den Schlammaufnahmeraum meist aufbereitet wird und
wieder als Arbeitswasser verwendet wird. Für den ordnungsgemäßen Betrieb der Hochdruckspüleinrichtung
muß sichergestellt sein, daß das Arbeitswasser einen größtmöglichen Reinigungsgrad
aufweist.
[0004] Mit üblichen Vorrichtungen war es bisher nicht ausreichend möglich, Ablagerungen,
die durch das Absetzen der Verunreinigungen in dem Arbeitswasserraum entstanden sind,
abzusaugen. Auf Verunreinigungen sind jedoch die nachfolgenden Hochdruckpumpen empfindlich.
[0005] Gemäß der DE-OS 3140200 verläuft eine Rohrleitung außen am Kessel entlang, und zwar
vom unteren Bereich des Arbeitswasserraums bis in den oberen Bereich des Schlammaufnahmeraums.
Wird ein in der Rohrleitung befindlicher Schieber geöffnet, so saugt der im Schlammaufnahmeraum
herrschende Unterdruck Arbeitswasser mit am Boden abgesetzten Verunreinigungen ab.
Das Verlegen einer Leitung außerhalb des Behälters bringt verhältnismäßig hohe Strömungsverluste
in der Leitung mit sich und saugt stets an einer gegebenen Stelle des Arbeitswasserraums.
Während des Vorfahrens des Kolbens kann von diesem zusammengeschobenes Ablagerungsgut
kann unter Umständen nicht mit erfaßt werden. Das feine Ablagerungsgut wird deshalb
nicht mit ausreichender Vollständigkeit aus dem Arbeitswasserraum abgeführt.
[0006] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den Arbeitswasserraum von kleinem
Ablagerungsgut und auch von Ablagerungen mit Schleifkorncharakter frei zu halten,
damit das Arbeitswasser möglichst kornfrei ist und eine einwandfreie Funktion der
Hochdruckspüleinrichtung gewährleistet ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst. Die
Rohrleitung verläuft demnach nicht außen am Behälter entlang, sondern innen durch
den Kolben hindurch, und zwar bevorzugt in der Stellung nach Anspruch 2. Die Strömung
durch die Rohrleitung führt dabei zu einem Mitriß der Ablagerungen, die dann in den
Schlammaufnahmeraum gelangen. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführung nach Anspruch
3 ist es möglich, vom Arbeitswasserraum zum Schlammaufnahmeraum eine Wasserströmung
zu erzeugen, die nur um den unteren Rand des Kolbenführungsrings strömt und hierbei
die Ablagerungen am Boden des Arbeitswasserraums mitreißt. Da der Kolbenführungsring
und der Innendurchmesser des zylindrischen Behälters voneinander um einen Betrag x
abweichen, entsteht beim Angriff der Nocken am Anschlag ein Spalt der Weite x, durch
den eine Absaugung der Ablagerungen erfolgt.
[0008] Der Anschlag wird vorteilhafterweise durch ein- bzw. ausrückbare Arretierbolzen realisiert,
die sich radial, durch entsprechende Öffnungen in dem zylindrischen Behälter, oder
axial in den Behälter erstrecken können, wodurch eine schrittweise axiale Festlegung
des Kolbens ermöglicht wird. Zur sicheren Erzeugung des Spalts bei einseitiger Verschiebung
des Kolbens in Richtung zum Arbeitswasserraum sind die Nocken vorteilhafterweise keilförmig
gestaltet.
[0009] Vorteilhafterweise wird als Absperrung für die Rohrleitung ein Ventil verwendet,
das durch Druckluft über eine flexible Leitung ferngesteuert wird.
[0010] Gemäß einer speziellen Ausführung kann innerhalb des Kolbengerüsts durch die Verbindungsteile,
die von der Rohrleitung durchsetzt sind, eine kleine Kammer nahe der Behälterwand
im unteren Behälterteil gebildet sein, die im normalen Verschiebebetrieb abgeschlossen
ist und nur bei einem Eingriff der Nocken mit dem Anschlag durch die Spaltbildung
eine Zu-/Abströmöffnung aufweist. Dadurch werden die Strömungsverhältnisse, die die
Absaugung beeinflussen, sehr positiv beeinflußt. Zu einer Steigerung der Absaugwirkung
kann auch die Variation des axialen Abstands der Absaugöffnung der Rohrleitung von
der Scheibe führen.
[0011] Der Kolben kann auch zur Entleerung des zylindrischen Behälters benutzt und das Volumen
kann durch den als Trennwand wirkenden Kolben in individueller und kontinuierlicher
Weise aufgeteilt werden.
[0012] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
anhand der Zeichnung erläutert.
[0013] Die Zeichnung zeigt einen vertikalen Längsschnitt und einen Teilschnitt durch den
zylindrischen Behälter (1) eines Schlammsaugewagens eines Kanalreinigungssystems.
[0014] Der zylindrische Behälter (1) enthält einen Arbeitswasserraum (3) und einen Schlammaufnahmeraum
(4), die durch einen längsverschiebbaren und örtlich arretierbaren Kolben (2) voneinander
getrennt sind, der aus einem Kolbengerüst (5) mit einer gewölbten Scheibe (6), einem
Kolbenführungsring (7) und axialen Verbindungsteilen (8) zwischen diesen besteht.
Der Arbeitswasserraum (3) steht mit dem Schlammaufnahmeraum (4) über eine Rohrleitung
(12), in der ein Absperrventil (13) sitzt und die zwischen der gewölbten Scheibe (6)
und dem Kolbenführungsring (7) im Bereich der untersten Mantellinie der Zylinderinnenwand
mündet, in Verbindung. Die Rohrleitung (12) sitzt fest am Kolben, wird mit diesem
zusammen verschoben und ist durch die Scheibe (6) so hindurchgeführt, daß sie bei
geöffnetem Absperrventil (13) die erwähnte Verbindung zwischen den Räumen (3) und
(4) herstellt.
[0015] Zur Leerung des Schlammaufnahmeraums (4) wird der zylindrische Behälter (1) auf der
entsprechenden Seite geöffnet. Liegt zwischen den beiden Arbeitsflächen des Kolbens
(2) ein Druckgradient an, der insbesondere durch eine Pumpe, beispielsweise eine Vakuumpumpe,
aber auch durch Öffnung der einen Seite erzeugt werden kann, so verschiebt sich der
Kolben (2) in Richtung des geringeren Drucks, falls dies die Reibungsverhältnisse
zwischen dem Umfang eines Außenrings (9) des Kolbens (2) und der Zylinderinnenwand
zulassen und der Kolben nicht an einem Anschlag (10) in Form von zwei radial ein-
bzw. ausrückbaren Arretierbolzen anliegt. Zur Abdichtung des Kolbens (2) gegenüber
der Zylinderwand wird in eine ringförmige Hohlkammer (14) im Außenring (9) ein Überdruck,
von der Bedienungswarte aus ferngesteuert, über eine flexible Leitung (15) erzeugt,
der die Umfangsgeometrie des Außenrings (9) so stark verändert, daß gleichzeitig einerseits
eine sichere Abdichtung des Arbeitswasserraums (3), der auch den Zwischenraum zwischen
der gewölbten Scheibe (6) und dem Kolbenführungsring (7) beinhaltet, gegenüber dem
Schlammaufnahmeraum (4) und andererseits eine axiale Verschiebung des Kolbens (2)
möglich ist. Die Hohlkammer (14) kann aber auch so druckbeaufschlagt werden, daß der
Kolben (2) hierdurch an der Zylinderinnenwand festgelegt wird.
[0016] Während einer Hochdruckspülung eines Kanals wird Arbeitswasser höchsten Reinheitsgrades
aus dem Arbeitswasserraum (3) entnommen und verschmutztes Wasser in den Schlammaufnahmeraum
(4), in dem die Hauptablagerungen allen anfallenden Schmutzgutes stattfindet, eingeleitet.
Die Aufteilung des zylindrischen Behälters (1) in verschiedene Teilvolumina kann kontinuierlich
und individuell mit dem axialverschiebbaren Kolben (2) bei entsprechender Abstimmung
des Außenrings (9) geschehen. Es ist aber auch möglich, diese Aufteilung diskontinuierlich
vorzunehmen. Der Kolben (2) ist dann anfangs mit Hilfe des Außenrings (9) fixiert
und wird erst nach Überschreiten eines bestimmten Grenzdruckunterschieds zwischen
dem Arbeitswasserraum (3) und dem Schlammaufnahmeraum (4) freigegeben, um sich dann
in Richtung des geringeren Drucks zu verschieben. Nach einer bestimmten axialen Verschiebung
kann eine gewählte Position durch Druckbeaufschlagung der Hohlkammern (14) des Außenrings
(9) über die flexible Leitung (15) kraftschlüssig fixiert werden.
[0017] Die Reinigung des Arbeitswasserraums (3) wird dadurch eingeleitet, daß der gesamte
Kolben (2) infolge eines durch eine Pumpe, beispielsweise einer Vakuumpumpe, erzeugten
Druckgradienten axial verschoben wird und dadurch das Volumen des Arbeitswasserraums
(3) verringert, bis an einer gewählten Stelle eine weitere gleichgerichtete Verschiebung
des Kolbens (2) durch den bolzenförmigen Anschlag (10) verhindert wird. Am Kolbenführungsring
(7) des Kolbens (2) sitzen keilförmige Nocken (11) mit einer querverlaufenden, axial
von dem Kolbenführungsring (7) weg schrägliegenden Nockenfläche, deren Auftreffen
auf den Anschlag (10) bei anliegendem Überdruck in dem Schlammaufnahmeraum (4) zu
einer Anhebung des Kolbenführungsrings (7) führt, derart, daß er mit seinem oberen
Teil die Behälterwand berührt und an der tiefsten Stelle des Behälters (1) ein kleiner
Spalt der Weite x zwischen der Behälterinnenwand und dem Kolbenführungsring (7) entsteht.
Eine entgegengesetzte axiale Verschiebung des Kolbens (2) wird durch Druckbeaufschlagung
der Hohlkammer (14) des Außenrings (9) über die flexible Leitung (15) verhindert.
[0018] Die Umkehrung des Druckgefälles, also die Erzeugung von Überdruck in dem Arbeitswasserraum
(3) bzw. von Unterdruck in dem Schlammaufnahmeraum (4), führt dazu, daß bei pneumatisch
über eine flexible Leitung (16) von der Bedienungswarte des Schlammsaugewagens aus
ferngesteuerter Öffnung des Ventils (13) eine Strömung durch die Rohrleitung (12)
in Richtung des Schlammaufnahmeraums (4) einsetzt, die im Bereich der Ansaugöffnung
der Rohrleitung (12), also im Bereich der tiefsten Stelle des zylindrischen Behälters
(1) und dem Kolbenführungsring (7), besonders intensiv ist. Mit dieser Strömung werden
Ablagerungen eines Schmutzgutes aus dem Arbeitswasserraum (3) über den Spalt mit der
Weite x mitgerissen und in den Schlammaufnahmeraum (4) abgesaugt.
[0019] Die Absaugung kann an mehreren anderen axialen Positionen innerhalb des zylindrischen
Behälters (1) wiederholt werden.
[0020] Dadurch wird der Arbeitswasserraum (3) von kleinstem Ablagerungsgut und auch von
Ablagerungen mit Schleifkorncharakter entsprechend der Aufgabenstellung gereinigt.
[0021] Der große Vorteil der Vorrichtung ist, daß sie die Durchführung der Hochdruckspülung
der Kanalreinigungseinrichtung nicht behindert. Es werden ausschließlich einfache
und verschleißarme Maschinenelemente verwendet.
1. Vorrichtung zur Absaugung und Abfuhr feiner Ablagerungen aus einem Arbeitswasserraum
(3) in einen Schlammaufnahmeraum (4) eines zylindrischen Behälters (1), den ein darin
axial verschiebbarer, in dem zylindrischen Behälter (1) kraftschlüssig und über einen
Anschlag (10) formschlüssig festlegbarer Kolben (2) in den Arbeitswasserraum (3) und
den Schlammaufnahmeraum (4) aufteilt, zwischen denen sich eine beiderseits offene
absperrbare Rohrleitung (12) befindet, deren arbeitswasserraumseitige Öffnung nahe
der Behälterinnenwand im unteren Behälterteil liegt, wobei der Kolben (2) aus einem
Kolbengerüst (5) gebildet ist, in dem eine Scheibe (6) und ein Kolbenführungsring
(7) über Verbindungsteile (8) miteinander verbunden sind und einen Zwischenraum zwischen
sich einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung (12) innerhalb des
Behälters (1) verläuft und durch die Scheibe (6) des Kolbens (2) hindurchgeführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung (12) am
Kolben (2) sitzt und arbeitswasserraumseitig zwischen der Scheibe (6) und dem im Arbeitswasserraum
gleitenden Kolbenführungsring (7) mündet, und daß sich am unteren Rand des Kolbenführungsrings
nahe der arbeitswasserraumseitigen, axial vom Kolbengerüst (5) eingeschlossenen Öffnung
der Rohrleitung (12) in der am Anschlag (10) anliegenden Stellung des Kolbenführungsrings
(7) eine durchströmbare Öffnung (x) befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des
Kolbenführungsrings (7) gegenüber dem Innendurchmesser des zylindrischen Behälters
(1) um einen Betrag x kleiner ist und der Kolbenführungsring (7) anschlagseitig Nocken
(11) aufweist, die im Eingriff mit dem Anschlag (10) zur Anhebung und zum Andrücken
des Kolbenführungsrings (7) an die obere Behälterwand im oberen Behälterbereich führen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (10) aus
Bolzen besteht, die radial oder axial in den zylindrischen Behälter (1) hineinragen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (11)
keilförmig ausgeführt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
des Kolbengerüsts (5) durch die Verbindungsteile (8), die von der Rohrleitung (12)
durchsetzt sind, nahe der Behälterwand im unteren Behälterteil eine kleine Kammer
gebildet ist, die die Absaugwirkung verstärkt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale
Abstand der Ansaugöffnung der Rohrleitung (12) vom Kolbenführungsring (7) variierbar
ist.
1. A device for suction and removal of fine deposits from an industrial water zone
(3) to a sludge collecting zone (4) in a cylindrical container (1) which is divided
into the industrial water zone (3) and the sludge collecting zone (4) by a piston
(2) which is axially movable in the cylindrical chamber (1) and can be secured non-positively
therein or positively via an abutment (10), a closable pipe (12) open at both ends
being disposed between zones (3) and (4) and its opening on the side of the industrial
water zone is near the inner wall of the container in the bottom part thereof, the
piston (2) comprising a frame (5) in which a disc (6) and a piston guide ring (7)
are interconnected by connecting parts (8) and enclose an intermediate space between
them, characterised in that the pipe (12) extends inside the container (1) and through
the disc (6) of the piston (2).
2. A device according to claim 1, characterised in that the pipe (12) is disposed
on the piston (2) and, on the side of the industrial water zone, opens between the
disc (6) and the piston guide ring (7) sliding in the industrial water zone, and a
flow opening (x) is disposed at the bottom edge of the piston guide ring near the
opening of pipe (12) on the side of the industrial water chamber and axially enclosed
by the piston frame (5), when the piston guide ring (7) is in the position adjacent
the abutment (10).
3. A device according to claim 2, characterised in that the outer diameter of the
piston guide ring (7) is less by an amount (x) than the inner diameter of the cylindrical
container (1), and the piston guide ring (7), on the side of the abutment, has cams
(11) which engage the abutment (10) to raise and press the piston guide ring (7) against
the upper container wall in the upper region of the container.
4. A device according to claim 3, characterised in that the abutment (10) comprises
bolts which extend radially or axially into the cylindrical container (1).
5. A device according to claim 3 or 4, characterised in that the cams (11) are wedge-shaped.
6. A device according to any of claims 1 to 5, characterised in that a small chamber
which intensifies the suction effect is formed near the container wall in the bottom
part of the container and inside the piston frame (5), by the connecting parts (8),
through which the pipe (12) extends.
7. A device according to any of claims 1 to 6, characterised in that the suction opening
of the pipe (12) is at a variable axial distance from the piston guide ring (7).
1. Dispositif pour l'aspiration et l'évacuation de sédiments fins hors d'un réservoir
d'eau industrielle (3) vers un collecteur de boues (4) d'un récipient cylindrique
(1), qu'un piston (2) qui peut s'y déplacer axialement et qui peut être positionné
dans le récipient cylindrique (1) par l'influence de la force et bloqué par l'intermédiaire
d'une butée (10) divise en réservoir d'eau industrielle (3) et en collecteur de boues
(4), entre lesquels se trouve une conduite rigide (12) ouverte des deux côtés et qui
peut être obturée, son orifice du côté réservoir d'eau industrielle étant situé à
proximité de la paroi interne du récipient dans la partie inférieure de celui-ci,
le piston (2) étant constitué par une cage de piston (5) dans laquelle un plateau
(6) et un segment de guidage de piston (7) sont reliés entre eux par l'intermédiaire
d'éléments de liaison (8) et définissent entre eux un espace intermédiaire, caractérisé
en ce que la conduite rigide (12) s'étend à l'intérieur du récipient (1) et passe
à travers le plateau (6) du piston (2).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la conduite rigide
(12) est située à l'endroit du piston (2) et elle débouche, du côté réservoir d'eau
industrielle, entre le plateau (6) et le segment de guidage de piston (7) qui glisse
dans le réservoir d'eau industrielle, et en ce qu'un orifice (x) de passage est situé
au bord inférieur du segment de guidage de piston à proximité de l'orifice de la conduite
rigide (12), qui est compris axialement dans la cage de piston (5), du côté réservoir
d'eau industrielle, lorsque le segment de guidage de piston (7) est en position d'appui
contre la butée (10).
3. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé en ce que le diamètre extérieur
du segment de guidage de piston (7) est inférieur d'une valeur x au diamètre intérieur
du récipient cylindrique (1) et en ce que le segment de guidage de piston (7) présente,
côté butée, des mentonnets (11) qui entrent en prise avec la butée (10) pour lever
et pour presser le segment de guidage de piston (7) contre la paroi supérieure du
récipient dans la zone supérieure du récipient.
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que la butée (10) se compose
d'axes qui sont en saillie radialement ou axialement dans le récipient cylindrique
(1).
5. Dispositif suivant la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les mentonnets
(11) sont en forme de coin.
6. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une petite
chambre, qui renforce l'effet d'aspiration, est formée à l'intérieur de la cage de
piston (5) par les éléments de liaison (8), qui sont traversés par la conduite rigide
(12), à proximité de la paroi du récipient dans la partie inférieure du récipient.
7. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'écart
axial de l'orifice d'aspiration de la conduite rigide (12) par rapport au segment
de guidage de piston (7) est variable.
