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EP 0 331 937 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.09.1991 Patentblatt 1991/36 |
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Anmeldetag: 16.02.1989 |
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Rollenherdofen zum Wärmen von Brammen, Blöcken, Knüppeln, Blechen und dergleichen
Wärmgut
Roll hearth furnace for heating slabs, ingots, billets, metal sheets and similar materials
Four à sole à rouleaux pour réchauffer des brames, des lingots, des billettes, des
tôles et des matériaux similaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE ES FR GB SE |
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Priorität: |
05.03.1988 DE 3807240
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.1989 Patentblatt 1989/37 |
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Patentinhaber: DIDIER OFU ENGINEERING GMBH |
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45127 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Freieck, Paul
D-5600 Wuppertal 22 (DE)
- Holz, Peter
D-4300 Essen 1 (DE)
- Mathejka, Horst
D-4600 Dortmund 1 (DE)
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Vertreter: Brückner, Raimund, Dipl.-Ing. |
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Didier-Werke AG
Abraham-Lincoln-Strasse 1 65189 Wiesbaden 65189 Wiesbaden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 232 997 FR-A- 512 892 GB-A- 521 003 US-A- 2 788 957
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DE-C- 523 525 FR-A- 596 680 US-A- 2 663 558
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rollenherdofen zum Wärmen von Brammen, Blöcken, Knüppeln,
Blechen oder dergleichen Wärmgut, dessen Ofenraum mit einem längs durchgehenden Rollgang
ausgebildet ist, wobei der Ofen einen als Wärmraum dienenden Oberofenraum und einen
Unterofenraum aufweist, zwischen denen ein Herdboden mit Ausnehmungen angeordnet ist
für die Ofenrollen des Rollgangs, die unterhalb des Herdbodens im Raum unter dem Oberofenraum
gelagert sind.
[0002] In der Stahlindustrie ist man bestrebt, den Betrieb der Stranggießanlagen wirtschaftlicher
zu machen und mit dem Betrieb der Walzenstraßen abzustimmen. Durch diese Maßnahme
soll erreicht werden, daß das Wärmgut entweder direkt verwalzt oder anderenfalls möglichst
warm in den der Stranggießanlage nachgeschalteten Wärmofen einläuft. Hierdurch lassen
sich die Energiekosten für die walzreife Erwärmung beträchtlich reduzieren. Moderne
Wärmöfen müssen deshalb auf diesen kooperativen Erwärmungs- und zeitlich abgestimmten
Betriebsablauf verfahrenstechnisch und konstruktiv zugeschnitten sein. Hierfür ist
es erforderlich, in der Heizzone bzw. dem Wärmraum eine sehr hohe Raumtemperatur von
mindestens 1000 bis 1300 °C aufrechtzuerhalten.
[0003] Es ist bekannt, Rollenherdöfen für einen kontinuierlichen Durchlauf des Wärmguts
einzusetzen. Jedoch werden hierbei wegen der hohen Temperaturen im Ofenraum, der also
etwa bis zu 1300 °C aufgeheizt sein muß, die Ofenrollen sehr stark erwärmt. Um die
erforderliche Temperaturstandfestigkeit der Ofenrollen zu erreichen, erfordert diese
Anlage eine umfangreiche und mit hohem Wasser- und Energieverbrauch belastete Wasserkühlvorrichtung.
Über den Kühlwasserumlauf wird aus dem Ofenraum sehr viel Wärme abgeleitet. Auch kommt
es auf den Laufflächen der Ofenrollen zu erhabenen Aufklebungen von Zunder, die auf
die Oberfläche der Wärmgutstücke übertragen werden und an ihnen wahllos bis in das
Walzwerk anhaften, wo sie als sogenannte Pickel in die Oberfläche der Wärmgutstücke
eingewalzt werden und diese qualitativ mindern.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rollenherdofen zu schaffen, mit dem
die Energieverluste und -kosten verringert und damit der Ofenbetrieb wirtschaftlicher
gemacht wird.
[0005] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Ofenrollen heb- und senkbar gelagert sind
derart, daß sie in ihrer angehobenen Arbeitslage jeweils lediglich mit einem kleinen,
den oberen Abschnitt ihrer kreiszylindrischen Lauffläche aufweisenden Rollenabschnitt
durch eine der Ausnehmungen bis über das Herdboden-Niveau in den Oberofenraum ragen.
[0006] Hierdurch wird erreicht, daß sich der die Wärmgutstücke durch den Ofenraum transportierende
Rollgang grundsätzlich mit allen wesentlichen Teilen, die für dessen Temperaturstandfestigkeit
verantwortlich sind, außerhalb des heißen Ofenraums in einem kühlen Bereich befindet.
Nur die Ofenrollen ragen hierbei lediglich mit ihren Laufflächen in diesen heißen
Ofenraum, und zwar mit einem derart geringen Rollenabschnitt, daß sie nur wenig Wärme
aufnehmen können, die wiederum weitgehend außerhalb, also im Unterofenraum, abgeführt
wird. Dies führt folglich ohne besondere Kühlmaßnahmen und ohne besondere Energiekosten
zu einer ausreichenden Temperaturstandfestigkeit des Rollgangs und mithin zu einem
wirtschaftlicheren Ofenbetrieb als bei den bekannten Rollenherdöfen mit dem üblichen
Wasserkühlsystem. Indem die Ofenrollen aus dieser Lage absenkbar gelagert sind, wird
erreicht, daß bei Ofenstillstand, z.B. bei einer Störung im nachgeschalteten Walzwerk,
die Ofenrollen gänzlich aus dem heißen Ofenraum abgesenkt und das Wärmgut auf dem
Herdboden aufgelegt sein können. Hierdurch wird vermieden, daß die Laufflächen der
Ofenrollen während des Stillstands der Anlage einer zu starken Wärmebelastung ausgesetzt
sind.
[0007] Um ferner die Bildung der sogenannten Pickel durch angehäuftes Anhaften von abgeplatzten
Zunderteilchen weitgehend zu vermeiden, sind nach einer Weiterbildung der Erfindung
den Ofenrollen unterhalb des Herdbodens jeweils eine deren Laufflächen angreifende
Reinigungsvorrichtung zugeordnet. Hierfür kann beispielsweise jeweils an den Rollenlagern
ein messerartiges Stahlband derart federnd befestigt sein, daß unterhalb des Herdbodens
die Lauffläche der Ofenrolle ständig an der Messerkante des Stahlbands vorbeistreicht.
Dieses Stahlband streicht in der Art eines Rakelmessers jegliche Anbackung von der
Lauffläche ab, wonach noch eine feststehende oder rotierende Bürste die Lauffläche
endreinigt und/oder vorzugsweise auch eine die Anbackungen weitgehend vermeidende
Pulverschicht beispielsweise aus Quarzpulver, Graphit oder Aluminiumoxidpulver aufträgt.
[0008] Die Ofenrollen sind zweckmäßig an ihren Umfangsflächen mit einer die Lauffläche enthaltenden
ringförmigen Ummantelung aus hitzebeständigem Material versehen. Vorzugsweise sind
die Ofenrollen mit einem hitzebeständigen Stahl oder mit einer feuerfesten Keramik
aus beispielsweise Siliciumcarbid (SiC) oder Zirkonoxid (ZrO₂) ummantelt. Es kann
oftmals zweckmäßig sein, die Ofenrollen ganz aus einer entsprechenden feuerfesten
Keramik herzustellen.
[0009] Weiterhin wird als vorteilhaft vorgeschlagen, daß die Ofenrollen bzw. mindestens
deren die Laufflächen aufweisende Ummantelung aus Segmenten zusammengesetzt sind.
Diese Segmente sind bei Beschädigung der Laufflächen bzw. deren wärmebelasteten Rollenabschnitte
leicht auszuwechseln. Auch kann durch Zwischenlage von Isoliermaterial zwischen der
Ummantelung bzw. deren Segmente und den Ofenrollen-Basisteilen die Wärmeleitung zu
den Lagerteilen und weiteren Vorrichtungen des Rollgangs weiterhin verringert werden.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend beschrieben und anhand der
Zeichnungen dargestellt. In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch einen Rollenherdofen, und
- Figur 2
- einen Querschnitt des Ofens nach Figur 1, in vergrößertem Maßstab.
[0011] In den Zeichnungen ist ein insbesondere zum Wärmen von Dünnbrammen geeigneter Rollenherdofen
10 mit üblicher Brennerbeheizung und einem längs durchgehenden Rollgang dargestellt.
Dieser Ofen 10 weist einen Oberofenraum 11 und einen Unterofenraum 12 auf, zwischen
denen ein Herdboden 13 mit in zwei parallel zueinander verlaufenden Reihen Ausnehmungen
14 angeordnet sind. Die Brenner 15 sind im Oberofenraum 11 beidseitig in den Seitenwänden
16 angeordnet. Der Oberofenraum 11 sitzt direkt auf einem Fundament F, in dessen Raum
sich der Unterofenraum 12 erstreckt und der gegen den Fundamentraum F durch Wassertassen
26 abgedichtet ist.
[0012] Unterhalb des Herdbodens 13 sind in dem unbeheizten Unterofenraum 12 die Ofenrollen
17 des Rollgangs gelagert. Diese Rollen 17 sind radförmig aus Metall mit einer kreiszylindrischen
Umfangsfläche und darauf mit einer ringförmigen Ummantelung 18 aus hitzebeständigem
Material ausgebildet. Die kreiszylindrische Außenfläche dieser Ummantelung 18 bildet
die Lauffläche 19 für den Transport des Wärmguts 20. Diese Ummantelung 18 ist ein
aus Segmenten zusammengesetzter Ring, auf dessen Lauffläche 19 als Wärmgut 20 im dargestellten
Ausführungsbeispiel Dünnbrammen durch den Ofenraum transportiert werden. Die Segmente
der ringförmigen Ummantelung 18 können aus hitzebeständigem Stahl oder aus einem nichtmetallischen
Material wie aus feuerfester Keramik hergestellt sein und sind unter Zwischenlage
einer dünnen feuerfesten Keramikfasermatte auf die radförmigen Metallrollen 17 befestigt.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ragen die Ofenrollen 17 in der Transportstellung
nur mit einem kleinen Abschnitt ihrer ringförmigen Ummantelung 18 und ihrer Lauffläche
19 in den heißen Oberofenraum 11. Die metallischen Rollen- und Lagerteile verbleiben
unterhalb des Herdboden-Niveaus N innerhalb des Unterofenraumes 12 und mit ihren Rollachsen
21 im Fundamentraum F.
[0013] Aus dieser oberen Transportstellung sind die Ofenrollen 17 absenkbar. Hierfür sind
deren Achsen 21 in Lagerköpfen eines an sich bekannten Hubwerkes 22 gelagert und gemeinsam
vertikal beweglich. Damit können die Ofenrollen 17 im Falle einer Störung im Betriebsablauf
aus der dargestellten Lage in eine untere Lage abgesenkt werden, in der sich die Rollen
17 gänzlich unterhalb des Herdboden-Niveaus N befinden. Hierbei ist das Wärmgut 20
bis zur Wiederinbetriebnahme auf dem Herdboden 13 abgelegt.
[0014] Unterhalb des Herdbodens 13 sind den Ofenrollen 17 ferner Reinigungsvorrichtungen
23 zugeordnet, um die Laufflächen 19 von erhabenen Zunder-Anbackungen zu befreien.
Jede der Reinigungsvorrichtungen 23 enthält ein Gestell mit einem federnd gelagerten
messerartigen Stahlband 24, an dem die Lauffläche 19 der Ofenrollen 17 ständig vorbeistreicht.
In Umlaufrichtung ist dahinter eine Bürste 25 befestigt, an der die Lauffläche 19
entlanggleitet. Mit Hilfe dieser Bürste 25 wird die Lauffläche 19 endgereinigt und
mit einer dünnen Schicht eines Quarzpulvers oder eines anderen geeigneten Pulvers
versehen, mit dem die Zunder-Anbackungen weitgehend vermieden werden können.
Bezugszeichenliste:
[0015]
- 10
- Ofenraum
- 11
- Oberofenraum
- 12
- Unterofenraum
- 13
- Herdboden
- 14
- Ausnehmungen im Herdboden
- 15
- Brenner
- 16
- Oberofen-Seitenwände
- 17
- Ofenrollen
- 18
- Ummantelung
- 19
- Lauffläche
- 20
- Wärmgut
- 21
- Ofenrollen-Achsen
- 22
- Hubwerk
- 23
- Reinigungsvorrichtungen
- 24
- messerartiges Stahlband
- 25
- Bürste
- 26
- Wassertasse
- F
- Fundamentraum
- N
- Herdboden-Niveau
1. Rollenherdofen zum Wärmen von Brammen, Blöcken, Knüppeln, Blechen oder dergleichen
Wärmgut, dessen Ofenraum mit einem längs durchgehenden Rollgang ausgebildet ist, wobei
der Ofen (10) einen als Wärmraum dienenden Oberofenraum. (11) und einen Unterofenraum
(12) aufweist, zwischen denen ein Herdboden (13) mit Ausnehmungen (14) angeordnet
ist für die Ofenrollen (17) des Rollgangs, die unterhalb des Herdbodens (13) im Raum
(12, F) unter dem Oberofenraum (11) gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ofenrollen (17) heb- und senkbar gelagert sind derart, daß sie in ihrer angehobenen
Arbeitslage jeweils lediglich mit einem kleinen, den oberen Abschnitt ihrer kreiszylindrischen
Lauffläche (19) aufweisenden Rollenabschnitt durch eine der Ausnehmungen (14) bis
über das Herdboden-Niveau (N) in den Oberofenraum (11) ragen.
2. Rollenherdofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Ofenrollen (17)
unterhalb des Herdbodens (13) eine deren Laufflächen (19) angreifende Reinigungsvorrichtung
(23 bis 25) zugeordnet sind.
3. Rollenherdofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Ofenrollen
(17) unterhalb des Herdbodens (13) eine deren Laufflächen (19) angreifende Vorrichtung
(25) für den Auftrag einer Pulverschicht, vorzugsweise aus Quarzpulver, Graphit oder
Aluminiumoxidpulver, zugeordnet sind.
4. Rollenherdofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ofenrollen (17) an ihrer Umfangsfläche mit einer die Lauffläche (19) enthaltenden
ringförmigen Ummantelung (18) aus hitzebeständigem Material versehen sind.
5. Rollenherdofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ofenrollen (17)
an ihrer Umfangsfläche mit einer feuerfesten Keramik ummantelt sind.
6. Rollenherdofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ofenrollen (17) aus einer feuerfesten Keramik hergestellt sind.
7. Rollenherdofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ofenrollen (17) bzw. mindestens deren die Laufflächen (19) aufweisende Ummantelung
(18) aus Segmenten zusammengesetzt sind.
1. Roller hearth-type furnace for warming slabs, blocks, billets, plates or similar
articles to be warmed whose furnace space is constructed with a longitudinally continuous
roller bed, the furnace (10) having an upper furnace space (11) serving as a warming
space and a lower furnace space (12), between which is disposed a hearth base (13)
with openings (14) for the furnace rollers (17) of the roller bed which are mounted
below the hearth base (13) in the space (12, F) below the upper furnace space (11),
characterised in that the furnace rollers (17) are mounted so as to be liftable and
lowerable in such a manner that in their raised working position they each extend
only with a small roller section affording the upper section of their circular cylindrical
running surface (19) through one of the openings (14) into the upper furnace space
(11) to above the hearth base level (N).
2. Roller hearth-type furnace as claimed in Claim 1, characterised in that associated
with the furnace rollers (17) below the hearth base (13) is a cleaning device (23
to 25) engaging their running surfaces (19).
3. Roller hearth-type furnace as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that associated
with the furnace rollers (17) below the hearth base (13) is a device (25) engaging
their running surfaces (19) for the application of a powder layer, preferably of quartz
powder, graphite or aluminium oxide powder.
4. Roller hearth-type furnace as claimed in one of Claims 1 to 3, characterised in
that the furnace rollers (17) are provided on their peripheral surface with an annular
sheathing (18) of heat-resistant material affording the running surface (19).
5. Roller hearth-type furnace as claimed in Claim 4, characterised in that the furnace
rollers (17) are sheathed on their peripheral surface with a refractory ceramic.
6. Roller hearth-type furnace as claimed in one of Claims 1 to 5, characterised in
that the furnace rollers (17) are manufactured from a refractory ceramic.
7. Roller hearth-type furnace as claimed in one of Claims 1 to 6, characterised in
that the furnace rollers (17) or at least their sheathing (18) affording the running
surfaces (19) are composed of segments.
1. Four continu à rouleaux pour le réchauffage de brames, de lingots, de billettes,
de tôles ou de produits à réchauffer similaires, dont la chambre de four est munie
d'une ligne de rouleaux longitudinale continue, le four (10) comportant une chambre
de four supérieure (11) servant de chambre de réchauffage et une chambre de four inférieure
(12), entre lesquelles est disposée une sole de four (13) munie d'évidements (14)
pour les rouleaux de four (17) de la ligne de rouleaux, dont les paliers sont situés
en dessous de la sole de four (13) dans la chambre (12, F) en dessous de la chambre
de four supérieure (11), caractérisé en ce que les rouleaux de four (17) sont montés
avec possibilité de déplacement vers le haut et vers le bas de manière telle que dans
leur position de travail haute, ils fassent saillie par une petite section de rouleau
comprenant la section supérieure de leur surface de roulement (19) cylindrique circulaire,
par l'un des évidements (14), au dessus du niveau de la sole de four N dans la chambre
de four supérieure (11).
2. Four continu à rouleaux selon la revendication 1, caractérisé en ce que des dispositifs
de nettoyage (23 à 25) agissant sur les surfaces de roulement (19) des rouleaux de
four sont associés aux rouleaux (17) de four en dessous de la sole de four (13).
3. Four continu à rouleaux selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des
dispositifs (25) agissant sur la surface de roulement (19) des rouleaux de four pour
l'application d'une couche de poudre, de préférence de poudre de quartz, de graphite
ou de poudre d'oxyde d'aluminium, sont associés aux rouleaux de four (17) en dessous
de la sole de four (13).
4. Four continu à rouleaux selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que les rouleaux de four (17) sont munis sur leur surface périphérique d'un revêtement
(18) annulaire en matériau réfractaire englobant la surface de roulement (19).
5. Four continu à rouleaux selon la revendication 4, caractérisé en ce que les rouleaux
de four (17) sont revêtus sur leur surface périphérique de céramique réfractaire.
6. Four continu à rouleaux selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que les rouleaux de four (17) sont réalisés en céramique réfractaire.
7. Four continu à rouleaux selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que les rouleaux de four (17) ou au moins leur revêtement (18) comportant les surfaces
de roulement (19) sont composés de segments.

