| (19) |
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(11) |
EP 0 333 781 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.1992 Patentblatt 1992/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.08.1988 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D03J 1/06 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH8800/137 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8902/491 (23.03.1989 Gazette 1989/07) |
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| (54) |
WEBMASCHINE
WEAVING MACHINE
METIER A TISSER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
21.09.1987 CH 3631/87 18.03.1988 CH 1056/88
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.1989 Patentblatt 1989/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Textilma AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SPEICH, Francisco
CH-5264 Gipf-Oberfrick (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schmauder, Klaus Dieter |
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Schmauder & Wann
Patentanwaltsbüro
Zwängiweg 7 8038 Zürich 8038 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 011 788 DE-A- 1 926 746 FR-A- 2 214 771 US-A- 3 446 250 US-A- 3 621 886
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DE-A- 1 535 330 DE-A- 2 517 345 FR-A- 2 300 156 US-A- 3 486 957
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Webmaschine gemäss Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Es ist schon lange bekannt (DE-OS 1 535 330, US-PS 3 486 957, Textil-Praxis 1956,
September, S. 951) Bänder, insbesondere Etikettenbänder, nicht auf herkömmlichen Bandwebmaschinen
sondern auf relativ breite Gewebe herstellenden Webmaschinen zu erzeugen, weil hierdurch
die Produktionskosten so weit gesenkt werden könne, dass man mit den für billige Textilien
verwandten gedruckten Etiketten in Wettbewerb treten kann.
[0003] Theoretisch bereitet die Herstellung von Gewebebändern durch kettfadenparalleles
Zerschneiden einer entsprechenden breiten Gewebebahn keine Schwierigkeiten. In der
Praxis liess sich jedoch wegen des durch unterschiedliche Kettfadenspannungen hervorgerufenen
Krumpfens der Bänder sowie wegen der verkrusteten Bandtrennkanten keine Qualitätsware
in einem Arbeitsgang wirtschaftlich erreichen.
[0004] Im Bestreben, diese Nachteile zu beheben, ist in der DE-PS 2 302 949 bzw. der US-PS
3 961 650 eine Anordnung beschrieben, die die Lösung darin sieht, dass alle bereits
bekannten Vorrichtungen, d.h. ein Breithalter, eine Schneidevorrichtung und eine thermische
Fixiervorrichtung komprimiert in einen massiven, über die ganze Gewebebreite sich
erstreckenden, speziell ausgebildeten kompakten Trägerbalken integriert werden. Damit
wird wohl eine sehr gedrängte Bauart erreicht, doch beseitigt sie die oben erwähnten
Nachteile nicht, da die einzelnen Vorrichtungen starr angeordnet und deren Positionen
gegeneinander nicht einstellbar sind. Die gedrängte Bauweise erschwert in hohem Masse
die Zugänglichkeit und Bedienung und ist zudem schmutzanfällig durch den in einer
engen, fast geschlossenen Nut eingesetzten Rundstab eines Klemmbreithalters, da die
Gewebebahn durch diese Nut gezogen und an den Ein- und Austrittsschlitzen geklemmt
wird und somit Flusen abstreift und lose Fäden aufwickelt. Ein weiterer wesentlicher
Nachteil ist, dass das nachteilige Krumpfverhalten und die verkrusteten Bandtrennnkanten
nicht mit einem einseitig über bzw.unter den Bändern angeordneten Heizdraht beseitigt
werden können. Die gedrängte Bauart lässt aus Platzgründen keine andere Lösung zu,
was bedeutet, das die erwähnten Nachteile auch mit dieser Lösung noch nicht beseitigt
sind und die vom Markt verlangte Bandqualität noch nicht erreicht werden kann.
[0005] Weiter ist aus der US-PS 4 124 420 eine Vorrichtung bekannt, die ein Breitgewebe
zu Bändern zerschneidet. Allerdings ist die Vorrichtung ein selbständiges Aggregat,
welches einem Brustbaum einer Webmaschine nachgestaltet ist und aus einer Vielzahl
von Umlenkwalzen und einer Tänzervorrichtung zur Einhaltung einer konstanten Bandspannung
und Bandgeschwindigkeit an der Schneidvorrichtung besteht. Diese Vorrichtung enthält
den Nachteil, dass durch den langen Weg der Gewebebahn die Führung beeinträchtigt
ist, sodass ein exaktes mustergenaues Trennen der Gewebebahn in einzelne Bänder nicht
gewährleistet ist.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Webmaschine der eingangs genannten Art zu verbessern.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 gelöst. Durch, dass die Führungsvorrichtung und die Schneidvorrichtung
voneinander getrennt an der Webmaschine angeordnet sind, d.h. sich also nicht an einem
gemeinsamen Träger befinden, ist ihre Zugänglichkeit wesentlich verbessert, sodass
sie im Falle von Störungen und Einstellarbeiten leichter zugänglich sind. Hinzu kommt,
dass diese einzelnen Vorrichtungen durch ihre voneinander losgelöste Anordnung, beispielsweise
am Maschinengestell, individuell optimal ausgestaltet werden können. Dennoch wird
durch die nahe Anordnung der Schneidvorrichtung an der Führungsvorrichtung und damit
an der Schussfadenanschlagkante eine optimale Führung der Gewebebahn und damit ein
mustergenaues Schneiden erzielt. Die dem Brustbaum nachgeschaltete Fixiervorrichtung
ermöglicht optimale Fixierbedingungen, wobei die Führung der einzelnen Bänder nicht
mehr kritisch ist.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Webmaschine sind in den Ansprüchen 2 bis 22 beschrieben.
[0009] Die Webmaschine kann als Führungsvorrichtung ein Umlenkstangensystem gemäss Anspruch
15 aufweisen, vorteilhafter ist jedoch ein Niederhalter gemäss Anspruch 2.
[0010] Dadurch, dass die Gewebebahn lediglich um zwei Führungskanten von zwei Führungsleisten
S-förmig geführt wird, ist der Widerstand der Gewebebahn in der Führungsvorrichtung
relativ gering, so dass die Gewebebahn in beiden Richtungen durch die Führungsvorrichtung
geführt werden kann. Dadurch ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau der Führungsvorrichtung,
die praktisch nicht staubanfällig ist und für Wartungs- und einstellarbeiten leicht
zugänglich ist. Dennoch bietet die S-förmige Führung der Gewebebahn eine ausreichende
Niederhaltung und Führung der Gewebebahn an der Schussfadenanschlagkante sowie eine
gleichmässige ruhige Führung für den Schneidvorgang, sodass optimale Herstellungsbedingungen
für die Gewebebahn bzw. die Bänder gegeben sind.
[0011] Die Ausgestaltung nach Anspruch 3 ermöglicht eine gute Anpassung der Führungsleiste
an die Gewebebahn und die Ausgestaltung nach Anspruch 4 eine besonders subtile Einstellung
der Führungsvorrichtung insbesondere auf die Art der herzustellenden Gewebebahn, beispielsweise
deren Dicke.
[0012] Besonders gute Führungseigenschaften erzielt man mit einer Ausgestaltung der Führungsvorrichtung
nach Anspruch 5. Grundsätzlich kann die erste Führungsleiste so angeordnet sein, dass
die Gewebebahn von unten an dieser Führungsleiste anliegt, sodass dann die nutenförmige
Ausnehmung und die zweite Führungsleiste über der ersten Führungsleiste angeordnet
sind. Vorteilhafter ist es jedoch, wenn die Gewebebahn auf der ersten Führungsleiste
aufliegt und nach unten in die nutenförmige Ausnehmung geführt wird, in die auch die
zweite entgegen der Laufrichtung der Gewebebahn weisende Führungsleiste eingreift.
Das Anpassen der zweiten Führungsleiste mit ihrer zweiten Führungskante an der Art
der Gewebebahn und die Produktionsbedingungen können durch eine Ausgestaltung nach
Anspruch 6 oder 7 verbessert werden. In gleichem Sinne wirkt auch die Ausgestaltung
nach Anspruch 8, wodurch ein etwaiges Klemmen der Gewebebahn an der Führungsvorrichtung
einstellbar ist.
[0013] Besonders zweckmässig ist eine Ausgestaltung nach Anspruch 9, da dann die hergestellt
Gewebebahn mittels der Heizvorrichtung einer ersten Fixierung unterworfen werden kann.
[0014] Eine Ausgestaltung nach Anspruch 10 und/oder 11 kann zweckmässig sien, um die Gewebebahn
in eine gewünschte Form zu bringen. Dabei kann eine vorgesehene Heizvorrichtung an
der Führungskante und/oder an der Spreizstange die Fixierung der ausgerichteten Gewebebahn
ermöglichen. Das Ausrichten der Gewebebahn an der Spreizstange kann durch die an sich
bekannte Ausbildung nach Anspruch 12 weiter gefördert werden. Auch ist es möglich,
dass die Spreizstange gemäss Anspruch 13 feststehend angeordnet ist. Aber auch eine
angetriebene Ausgestaltungnach Anspruch 14 ist möglich.
[0015] Besonders vorteilhaft ist eine Ausbildung der Schneidvorrichtung nach Anspruch 16.
Durch die Stellvorrichtung ist es möglich, den Schneidvorgang an den Webprozess, d.h.
an die Rapportlänge eines Webmusters in der Gewebebahn anzupassen. So ist beispielsweise
beim Etikettenweben die Webgeschwindigkeit und damit auch die Abzugsgeschwindigkeit
während des Webens des Musters langsamer als im Bereich zwischen den Mustern. Die
Stellvorrichtung ermöglicht es nun, die Schneidköpfe in einer solchen Stellung längs
der Gewebebahn einzustellen, dass sie stets dann einen ungemusterten Bereich schneiden,
wenn die Webgeschwindigkeit und damit auch die Abzugsgeschwindigkeit grösser ist als
im gemusterten Bereich.
[0016] Besonders vorteilhaft ist eine Fixiervorrichtung gemäss Anspruch 17, die eine einwandfreie
Fixierung der hergestellten Bänder ohne wesentliche Formänderungen ermöglicht. Durch
die Auflage der Bänder an der rauhen Oberfläche der Walze wird ansich schon ein Verziehen
der Bänder in Längswie in Querrichtung verhindert. Die Beibehaltung der Formtreue
wird dabei noch durch die Anlage des Heizschuhes unterstützt. Die rauhe Oberfläche
der Walze kann beispielsweise durch Ankleben körnigen Materials, wie beispielsweise
Korundpulver, Metallpulver und dergleichen erzielt werden. Besonders vorteilhaft ist
jedoch eine Ausgestaltung nach Anspruch 18, da das aufgespritzte und angeschmolzene
Metallpulver eine innige Verbindung mit der Oberfläche eingeht und deshalb von der
durch den Heizschuh bedingten Aufheizung nicht beeinflusst wird. Besonders gute Ergebnisse
erhält man mit einer Ausgestaltung nach den Ansprüchen 19 und/oder 20. Besonders zweckmässig
ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 22.
[0017] Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung nach Anspruch 22. Da die vorgewärmte
Walze insbesondere bei Schnellläufer-Webmaschinen die Fixierung erleichtert.
[0018] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Webmaschine werden nachfolgend, anhand
schematischer Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 eine erste Webmaschine in Seitenansicht auf die Gewebebahnführung;
Fig. 2 eine zweite Webmaschine in Seitenansicht auf die Gewebebahnführung;
Fig. 3 eine erste Führungsvorrichtung für die Webmaschine der Fig. 2 und
Fig. 4 eine zweite Führungsvorrichtung für die Webmaschine der Fig. 2
[0019] Die Figuren 1 und 2 zeigen in schematischer Darstellung die für die vorliegende Erfindung
wesentlichen Teile der Webmaschine. Alle übrigen Teile sind Stand der Technik und
hinlänglich bekannt. Es ist das aus Kettfäden (2) gebildete Webfach (4) gezeigt, in
das in nicht dargestellter Weise ein Schussfaden (5) eingetragen und mittels eines
Webblates (6) an der Anschlagkante (8) der Gewebebahn (10) angeschlagen wird. Die
Gewebebahn (10) durchläuft zunächst eine Führungsvorrichtung (12a bzw. 12b) die über
die Gewebebahn (10) reicht. Von der Führungsvorrichtung (12a, 12b) gelangt die Gewebebahn
(10) zur Abzugsvorrichtung (14a, 14b) mit einer Fixiervorrichtung (16a, 16b), der
eine Schneidvorrichtung (18) vorgelagert ist. Die Führungsvorrichtung (12a, 12b),
die Schneidvorrichtung (18) sowie die Fixiervorrichtung (16a, 16b) sind unabhängig
und mit Abstand voneinander am Gestell der Webmaschine angeordnet.
[0020] Die Schneidvorrichtung (18) ist wiederum in bekannter Weise ausgestaltet und enthält
verschiedene Schneidköpfe (20) mit Schneidelementen (22), die entsprechend der gewünschten
Breite der herzustellenden Bänder einzeln quer zur Gewebebahn eingestellt werden.
Die Schneidköpfe können elektrisch heizbare Schneiddrähte oder Schneidklingen aufweisen.
Auch Schneidköpfe mit Ultraschallschneidelementen oder Laserschneidelementen sind
möglich. In jedem Falle sind die Schneidelemente so ausgestaltet, dass sie nicht nur
ein Schneiden der Gewebebahn, d.h. praktisch ein Durchtrennen der Schussfäden zwischen
zwei Kettfäden ermöglichen, sondern gleichzeitig auch noch für ein aufriffelfestes
Anschmelzen der Schneidkanten sorgen. Die Gewebebahn besteht hierzu mindestens teilweise
aus thermoplastischen Garnen. Zur Synchronisation des Schneidvorganges mit einem Musterrapport
sind die Schneidköpfe (20) über Stellspindeln (26) mit einem Support (28) verbunden
und können so in ihrer Stellung in Richtung der Kettfäden, d.h. in der Laufrichtung
der Gewebebahn eingestellt werden. Dadurch ist eine Synchronisation des Schneidvorganges
mit dem Musterrapport der Gewebebahn möglich.
[0021] In der Webmaschine der Figur 1 ist die Führungsvorrichtung (12a) als Umlenkstangensystem
ausgebildet, wobei die Gewebebahn (10) um drei ortsfeste, mit dem Maschinengestell
(30) verbundene Stangen (32, 34, 36) geführt ist. Mindestens eine Stange kann drehbar
und mindestens eine Stange kann beheizbar ausgebildet sein, um eine Vorfixierung der
Gewebebahn zu ermöglichen.
[0022] Die Abzugsvorrichtung (14a) der Webmaschine der Fig. 1 enthält, wie erwähnt, gleichzeitig
auch die Fixiervorrichtung (12a) für die hergestellten Bänder. Hierzu ist die Abzugswalze
(38) mit einer aufgerauhten Oberfläche versehen, die beispielsweise durch aufgespritztes
und angeschmolzenes Metallpulver gebildet ist. Die einzelnen Bänder werden über die
eingangsseitige, als Brustbaum (40) dienende Führungswalze und die abgangsseitige
Führungswalze (42), welche die Auflauf- und die Ablaufstellen bestimmen an der Abzugswalze
(38) zur Anlage gebracht. Mit der Abzugswalze (38) wirkt ein gegen die Abzugswalze
(38) zustellbarer Heizschuh (44) zusammen, der ebenfalls über die Gewebebahn reicht,
zwischen der Auflauf- und oder Ablaufstelle der geschnittenen Gewebebahn, vorzugsweise
beim halben Umschlingungswinkel (nicht dargestellt) der Gewebebahn liegt und eine
der Umfangsfläche der Abzugswalze (38) angepasste Kontaktfläche (46) besitzt. Dieser
Heizschuh (44) ist über Federn (48) elastisch mit einem Zustellglied (50) verbunden,
sodass sich eine optimale Anschmiegung des Heizschuhes (44) an die auf der Absugswalze
liegenden, zu fixierenden Bänder ergibt. Das Zustellglied (50) ist mit einer Stellvorrichtung
(52) verbunden. Der Heizschuh (44) kann wiederum mit einer elektrischen Widerstandsheizung
ausgestattet sein sowie mit Fühlern und Reglern zur Einstellung der notwendigen Fixiertemperatur
die vorzugsweise mindestens 130°C beträgt. Auch die Stellvorrichtung (52) kann an
eine Steuereinheit angeschlossen sein, um die Vorspannkraft des Heizschuhes (44) einstellen
zu können.
[0023] Die Webmaschine der Fig. 2 unterscheidet sich von der Webmaschine der Fig. 1 dadurch,
dass die Führungsvorrichtung (12b) als Niederhalter ausgebildet ist, der in den Figuren
3 und 4 nachfolgend näher erläutert wird. Ausserdem ist die Gewebebahn nach der Schneidvorrichtung
(18) und vor der Abzugsvorrichtung (14b) über einen als Platte ausgebildeten Brustbaum
(54) geführt, der die Funktion des Brustbaumes (40) der Fig. 1 übernimmt. Die Abzugswalze
(38a) ist vorzugsweise auf eine Temperatur<100° C beheizbar, um die zu fixierenden
Bänder vorzuwärmen, um die Fixierung an der Fixiervorrichtung (16b) zu beschleunigen.
Letztere ist zweckmässigerweise analog der Fixiervorrichtung (16a) der Fig. 1 ausgebildet
und auf eine Temperatur>130° C beheizbar. Die Fixiervorrichtung (16a) kann, wie in
Fig. 1 an der Abzugswalze (38a) angreifen oder wie im gezeigten Beispiel an der nachgeordneten
Führungswalze (42).
[0024] Die Fig. 3 zeigt eine erste, als Niederhalter ausgebildete Führungsvorrichtung (12b)
an der Webstelle der Webmaschine. Die Kettfäden (2) sind mittels einer nicht dargestellten
Fachbildvorrichtung so geführt, dass das offene Webfach (4) gebildet wird, durch das
der Schussfaden (5) eingetragen und mittels des Webblattes (6) an der Anschlagkante
(8) der Gewebebahn (10) angeschlagen wird. Die Führungsvorrichtung (12b) enthält eine
erste Führungsleiste (56), auf deren Oberseite die Gewebebahn (10) aufliegt. Die Führungsleiste
besitzt eine in Laufrichtung (58) der Gewebebahn (10) weisende Führungskante (60),
über die die Gewebebahn in eine darunterliegende nutenartige Ausnehmung (62) geführt
ist. Hierzu dient die gerundete Führungskante (64) einer zweiten Führungsleiste (66),
die die Gewebebahn (10) in die Ausnehmung (62) einführt, sodass die Gewebebahn S-förmig
geführt ist. Nach der zweiten Führungskante (64) wird die Gewebebahn (10) über eine
Spreizstange (68) weiter transportiert. Die Spreizstange (68) liegt unter der zweiten
Führungsleiste (66) und ist vorzugsweise in nicht näher dargestellter bekannter Weise
auf einer Hälfte mit einem Rechtsgewinde und auf der anderen Hälfte mit einem Linksgewinde
versehen, um die Gewebebahn in Richtung quer zur Gewebebahn zu spannen. Entsprechende
Gewinderillen können auch an der ersten und/oder zweiten Führungskante (60, 64) vorhanden
sein. Die Spreizstange (68) kann ruhend angeordnet sein, wie im gezeigten Beispiel,
oder angetrieben, wobei dann die Umfangsgeschwindigkeit grösser sein muss als die
Produktionsgeschwindigkeit der Gewebebahn. Auch ein gegenläufiger Antrieb ist möglich.
Die Spreizstange (68) ist jedoch im vorliegenden Beispiel stillstehend und mittels
einer Schraube (70) an einem Träger (72) befestigt, der auch die erste Führungsleiste
(56) trägt. Die zweite Führungsleiste (66) ist an der Spreizstange (68) verschwenkbar
gelagert, wobei die Achse (74) der Spreizstange, welche auch die Schwenkachse der
zweiten Führungsleiste (66) bildet, parallel zur Führungskante (60) bzw. (64) liegt.
Die zweite Führungsleiste (66) ist unter einem spitzen Winkel (α) zur Ebene (76) der
Gewebebahn (10) an der Anschlagkante (8) geneigt, wodurch ein Klemmen der Gewebebahn
(10) zwischen den Führungskanten (60, 64) der ersten Führungsleiste (56) und der zweiten
Führungsleiste (66) beim Abziehen der Gewebebahn einstellbar ist.
[0025] Die zweite Führungsleiste (66) enthält mindestens im Bereich der Führungskante (64)
eine Heizvorrichtung (78) zum Fixieren der Gewebebahn, d.h. zur Stabilisierung der
Schuss- und/oder Kettfäden. Die Heizwirkung kann sich bis zur Spreizstange (68) fortsetzen
und durch eine isolierende Abdeckung (80) über der zweiten Führungsleiste (66) unterstützt
werden. Für bestimmte Bedingungen kann auch die Spreizstange beheizbar sein.
[0026] Die in Fig. 4 dargestellte Führungsvorrichtung (12b) entspricht jener der Fig. 3,
sodass gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen sind. Im Gegensatz zur Führungsvorrichtung
der Fig. 3 ist bei jener der Fig. 4 die zweite Führungsleiste (66a) an Auflagern (82)
angeordnet, die mit dem Träger (72) verbunden sind. Die Auflager tragen auch die Spreizstange
(68). Die Führungsleiste (66a) ist an den Auflagern (82) in Laufrichtung (58) der
Gewebebahn mittels Einstellschrauben (84) verstellbar geführt, sodass die Ueberlappungstiefe(x)
der hintereinandergreifenden Führungsleisten (66a, 60) einstellbar ist. In der jeweils
eingestellten Ueberlappungstiefe(x) ist die Führungsleiste mittels der Fixierschraube
(86) feststellbar. Die zweite Führungskante (64a) ist mittels eines federnden Halters
(88) an der zweiten Führungsleiste (66a) befestigt, sodass die zweite Führungskante
(64a) um eine durch die Einspannstelle (90) gegebene Achse (74a) schwenkbar ist.
1. Webmaschine, mit einer der Schussfadenanschlagkante (8) nachgeordneten Führungsvorrichtung
(12a, 12b) für die Gewebebahn (10), mit einer zwischen der Führungsvorrichtung und
einem Brustbaum (40, 54) angeordneten Schneidvorrichtung (18) zum Zerschneiden einer
mindestens teilweise aus thermoplastischen Garnen bestehenden Gewebebahn (10) in Bänder
und zum ausriffelfesten Anschmelzen der Schnittkanten sowie mit einer thermischen
Fixiervorrichtung (16a, 16b), dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung
(12a, 12b) und die Schneidvorrichtung (18) jeweils unabhängig voneinander angeordnet
sind und dass die Fixiervorrichtung (16a, 16b) auf einer dem Brustbaum (40, 54) nachgeordneten
Abzugswalze (38, 38a und/oder einer unmittelbar folgenden Führungswalze (42) angeordnet
ist.
2. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung
(12b) eine über die Breite der Gewebebahn (10) reichende, der Schussfadenanschlagkante
(8) nachgeordnete Führungsleiste (56) mit einer Führungskante (60) aufweist, der eine
zweite Führungsleiste (66, 66a) mit einer Führungskante (64, 64a) derart hintereinandergreifend
abnehmbar zugeordnet ist, dass die Gewebebahn (10) S-förmig um die Führungsleisten
(56, 66, 66a) führbar ist.
3. Webmachine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Führungsleiste
(66, 66a) aus einzelnen, einen Teil der Gewebebreite erfassenden Segmenten gebildet
ist.
4. Webmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ueberlappungstiefe
(x) der hintereinandergreifenden Führungsleisten (56, 66a) einstellbar ist.
5. Webmaschine nach einem der Ansprüch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass über
oder vorzugsweise unter der ersten in Laufrichtung (58) der Gewebebahn (10) weisenden
Führungsleiste (56) eine nutenförmige Ausnehmung (62) vorhanden ist, in die die zweite
entgegen der Laufrichtung (58) der Gewebebahn (10) weisende Führungsleiste (66, 66a)
eingreift.
6. Webmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
zweite Führungskante (64) um eine parallel zur ersten Führungskante (60) liegende
Achse (74) schwenkbar ist.
7. Webmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Führungskante
(64a) mittels eines federnden Halters (88) an der Führungsleiste (66a) angeordnet
ist.
8. Webmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Führungsleiste (66, 66a) unter einem spitzen Winkel (α) zur Ebene (76) der Gewebebahn
(10) an der Schussfadenanschlagkante (8) geneigt ist.
9. Webmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
zweite Führungsleiste (66, 66a) vorzugsweise im Bereich der Führungskante (64, 64a)
eine Heizvorrichtung (78) aufweist.
10. Webmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
erste und/oder zweite Führungskante(n) (60, 64, 64a) als Spreizvorrichtung ausgeführt
sind/ist, wobei sie auf der Umlenkoberfläche Rillen aufweisen, die die Gewebebahn
(10) in Breitenrichtung spannen.
11. Webmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der
Führungskante (64, 64a) der zweiten Führungsleiste (66, 66a) eine Spreizvorrichtung,
vorzugsweise eine Spreizstange (68) nachgeordnet ist.
12. Webmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizstange (68)
auf einer Hälfte ein Rechtsgewinde und auf der anderen Hälfte ein Linksgewinde aufweist.
13. Webmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizstange
(68) feststehend angeordnet ist.
14. Webmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizstange
(68) drehbar angeordnet und vorzugsweise mit einer Umfangsgeschwindigkeit antreibbar
ist, die grösser ist als die Geschwindigkeit der Warenbahn (10).
15. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung
(12) als Umlenkstangensystem ausgebildet ist, wobei vorzugsweise drei ortsfest mit
dem Maschinengestell (30) verbundene Stangen (32, 34, 36) vorgesehen sind, und dass
mindestens eine Stange drehbar ausgeführt ist und dass vorzugsweise mindestens eine
Stange heizbar ist.
16. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schneidvorrichtung (18) Schneidköpfe (20) aufweist, die an einer Stellvorrichtung
(24) angeordnet sind, um eine Lageeinstellung in Kettrichtung der Warenbahn (10) zu
ermöglichen.
17. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die
Walze der Fixiervorrichtung (16a, 16b) mit einer rauhen Oberfläche versehen ist, an
der die geschnittene Gewebebahn (10) aufliegt, wobei ein Heizschuh (44) gegen die
Walze (38, 38a, 42) zuführbar ist.
18. Webmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (38, 38a,
42) eine durch Aufspritzen und Anschmelzen von Metallpulver gebildete rauhe Oberfläche
aufweist.
19. Webmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizschuh (44)
eine der Umfangsfläche der Walze (38, 38a, 42) angepasste Kontaktfläche (46) aufweist.
20. Webmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizschuh (44)
an einem Zustellglied (50) elastisch angeordnet ist.
21. Webmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizschuh (44)
zwischen der Auflaufstelle und der Ablaufstelle der Geschnittenen Gewebebahn (10)
an der Walze (38, 38a, 42), vorzugsweise nahe der Ablaufstelle, angeordnet ist.
22. Webmaschine nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die
Walze (38) auf eine Temperatur, vorzugsweise kleiner als 100° C, beheizbar ist, die
kleiner ist als die Temperatur des Heizschuhes (44), die vorzugsweise mindestens 130
°C ist.
1. A mechanical loom, with a guide device (12a, 12b) for the woven textile run (10)
arranged downstream of the weft yarn stop edge (8), with a cutting device (18) disposed
between the guide device and a breast beam (40, 54), which cutting device is for cutting
up a woven textile run (10) which at least partially comprises thermoplastic yarn
into tapes and for melting the cut edges so that they are resistant to furrowing,
and with a thermal setting device (16a, 16b), characterised in that the guide device
(12a, 12b) and the cutting device (18) are each arranged independently of each other
and that the setting device (16a, 16b) is disposed on a take-off roll (38, 38a) arranged
downstream of the breast beam (40, 54) and/or on a directly following guide roll (42).
2. A mechanical loom according to Claim 1, characterised in that the guide device
(12b) has a guide rail (56) with a guide edge (60), which guide rail extends over
the width of the woven textile run (10) and which is disposed downstream of the weft
yarn stop edge (8), with which a second guide rail (66, 66a) with a guide edge (64,
64a) is associated, with the guide rails engaging removably one behind the other,
in such a way that the woven textile run (10) can be guided in an S-shape around the
guide rails (56, 66, 66a).
3. A mechanical loom according to Claim 2, characterised in that the second guide
rail (66, 66a) is formed from individual segments which catch hold of a part of the
width of the woven textile.
4. A mechanical loom according to Claims 2 or 3, characterised in that the depth of
overlap (x) of the successively engaging guide rails (56, 66a) is adjustable.
5. A mechanical loom according to any one of Claims 2 to 4, characterised in that
a slot-shaped recess (62) exists above or preferably below the first guide rail (56)
which points in the direction of travel (58) of the woven textile run (10), in which
recess the second guide rail (66, 66a), which points in the direction opposite to
the direction of travel (58) of the woven textile run (10), engages.
6. A mechanical loom according to any one of Claims 2 to 5, characterised in that
the second guide edge (64) can be pivoted about an axis (74) which is parallel to
the first guide edge (60).
7. A mechanical loom according to Claim 6, characterised in that the second guide
edge (64a) is disposed on the guide rail (66a) by means of a resilient holder (88).
8. A mechanical loom according to any one of Claims 2 to 7, characterised in that
the guide rail (66, 66a) is inclined at an acute angle (a) to the plane (76) of the
woven textile run (10) at the weft yarn stop edge (8).
9. A mechanical loom according to any one of Claims 2 to 8, characterised in that
the second guide rail (66, 66a) has a heating device (78), preferably in the region
of the guide edge (64, 64a).
10. A mechanical loom according to any one of Claims 2 to 9, characterised in that
the first and/or second guide edge(s) (60, 64, 64a) is/are constructed as a spreader
device, wherein they have grooves on their deflection surfaces which stretch the woven
textile run (10) in its transverse direction.
11. A mechanical loom according to any one of Claims 2 to 10, characterised in that
a spreader device, preferably a spreader rod (68), is disposed downstream of the guide
edge (64, 64a) of the second guide rail (66, 66a).
12. A mechanical loom according to Claim 11, characterised in that the spreader rod
(68) has a right-hand thread on one half and a left-hand thread on the other half.
13. A mechanical loom according to Claims 11 or 12, characterised in that the spreader
rod (68) is disposed fixed.
14. A mechanical loom according to Claims 11 or 12, characterised in that the spreader
rod (68) is arranged so that it can rotate and can preferably be driven at a peripheral
speed which is greater than the speed of the product run (10).
15. A mechanical loom according to Claim 1, characterised in that the guide device
(12) is formed as a system of deflecting rods, wherein three rods (32, 34, 36) are
preferably provided which are attached fixed to the frame (30) of the machine, and
that at least one rod is constructed so that it can rotate, and that preferably at
least one rod can be heated.
16. A mechanical loom according to any one of Claims 1 to 15, characterised in that
the cutting device (18) has cutting heads (20) which are disposed on an adjusting
device (24) to facilitate adjustment of the position in the warp direction of the
product run (10).
17. A mechanical loom according to any one of Claims 1 to 16, characterised in that
the roll for the setting device (16a, 16b) is provided with a rough surface on which
the cut woven textile (10) run lies, wherein a heated shoe (44) can be guided towards
the roll (38, 38a, 42).
18. A mechanical loom according to Claim 17, characterised in that the roll (38, 38a,
42) has a rough surface formed by spraying on and melting metal powder.
19. A mechanical loom according to Claim 17, characterised in that the heated shoe
(44) has a contact surface (46) which is adapted to the peripheral surface of the
roll (38, 38a, 42).
20. A mechanical loom according to Claim 17, characterised in that the heated shoe
(44) is elastically disposed on a feeder element (50).
21. A mechanical loom according to Claim 17, characterised in that the heated shoe
(44) is disposed between the run-on position and the run-off position of the cut woven
textile run (10) on the roll (38, 38a, 42), preferably near the run-off position.
22. A mechanical loom according to any one of Claims 17 to 21, characterised in that
the roll (38) can be heated to a temperature, preferably less than 100°C, which is
less than the temperature of the heated shoe (44), where the latter temperature is
preferably at least 130°C.
1. Métier à tisser comportant en aval de l'arête de battage (8) du fil de trame, un
dispositif de guidage (12a, 12b) pour la nappe tissée (10) avec un dispositif de coupe
(18) prévu entre le dispositif de guidage et une ensouple de devant (40, 54) pour
découper en rubans, la nappe tissée (10) formée au moins partiellement de fils thermoplastiques
et pour fondre les bords de coupe pour éviter l'effilochage, ainsi qu'un dispositif
de fixage thermique (16a, 16b), métier à tisser caractérisé en ce que le dispositif
de guidage (12a, 12b) ainsi que le dispositif de coupe (18) sont montés chacun indépendamment
l'un de l'autre et en ce que le dispositif de fixage (16a, 16b) est monté sur un cylindre
d'enlèvement (38, 38a), en aval de la poitrinière (40, 54) et/ou un cylindre de guidage
(42), prévu directement en aval.
2. Métier à tisser selon la revendication caractérisé en ce que le dispositif (12b)
comporte un longeron de guidage (56) s'étendant sur la largeur de la nappe tissée
(10), en aval du bord de battage du fil de trame (8), comportant un bord de guidage
(60) auquel est associé un second longeron de guidage (66, 66a) avec un bord de guidage
(64, 64a), venant en prise l'un derrière l'autre avec un montage amovible pour que
la nappe tissée (10) suive un chemin en forme de S autour des longerons de guidage
(56, 66, 66a).
3. Métier à tisser selon la revendication 2, caractérisé en ce que le second longeron
de guidage (66, 66a) est formé de différents segments agissant sur une partie de la
largeur de la nappe.
4. Métier à tisser selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la profondeur
de chevauchement (x) des longerons de guidage (56, 66) prenant l'un dans l'autre est
une profondeur réglable.
5. Métier à tisser selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé par une cavité
(62) en forme de rainure tournée vers la direction de défilement (58) de la nappe
tissée (10), au-dessus ou de préférence en-dessous du premier longeron de guidage
(56), rainure dans laquelle vient le second longeron de guidage (66, 66a) dirigé dans
le sens opposé à la direction de défilement (58) de la nappe tissée (10).
6. Métier à tisser selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que le
second bord de guidage (64) peut pivoter autour d'un axe (74) parallèle au premier
bord de guidage (60).
7. Métier à tisser selon la revendication 6, caractérisé en ce que le second bord
de guidage (64a) est monté sur le longeron de guidage (66a) par l'intermédiaire d'un
support élastique (88).
8. Métier à tisser selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que le
longeron de guidage (66, 66a) est incliné suivant un angle aigu (α) par rapport au
plan (76) de la nappe tissée (10) au niveau de l'arête de battage du fil de trame
(8).
9. Métier à tisser selon l'une des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que le
second longeron de guidage (66, 66a) comporte un dispositif de chauffage (78) de préférence
au niveau des bords de guidage (64, 64a).
10. Métier à tisser selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que le
premier et/ou second bords de guidage (60, 64, 64a) est en forme de dispositif écarteur
dont la surface de renvoi est munie de nervures qui tendent la nappe tissée (10) dans
sa direction transversale.
11. Métier à tisser selon l'une des revendications 2 à 10, caractérisé en ce que le
bord de guidage (64, 64a) du second longeron de guidage (66, 66a) est suivi d'un dispositif
écarteur de préférence d'une barre d'écartement (68).
12. Métier à tisser selon la revendication 11, caractérisé en ce que la barre d'écartement
(68) comporte sur sa moitié un filetage à droite et sur son autre moitié un filetage
à gauche.
13. Métier à tisser selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que la barre
d'écartement (68) est montée fixe.
14. Métier à tisser selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que la barre
d'écartement est montée à rotation et elle est de préférence entraînée à une vitesse
périphérique supérieure à la vitesse de défilement de la nappe tissée (10).
15. Métier à tisser selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif
de guidage (12) est un système de barres de renvoi, composé de préférence de trois
barres (32, 34, 36) reliées de manière fixe au bâti (30) du métier et en ce qu'au
moins une barre est montée en rotation et au moins une barre est susceptible d'être
chauffée.
16. Métier à tisser selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le
dispositif de coupe (18) comporte des têtes de coupe (20) disposées sur un dispositif
de réglage (24) pour permettre un réglage de position dans la direction de la chaîne
de la nappe tissée (10).
17. Métier à tisser selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que le
cylindre du dispositif de fixage (16a, 16b) présente une surface rugueuse contre laquelle
s'applique la nappe tissée, (10) découpée, un patin chauffant (44) pouvant être amené
contre le cylindre (38, 38a, 42).
18. Métier à tisser selon la revendication 17, caractérisé en ce que le cylindre (38,
38a, 42) présente une surface rugueuse obtenue par pulvérisation et fusion d'une poudre
métallique.
19. Métier à tisser selon la revendication 17, caractérisé en ce que le patin chauffant
(44) présente une surface de contact (46) adaptée à la surface périphérique du cylindre
(38, 38a, 42).
20. Métier à tisser selon la revendication 17, caractérisé en ce que le patin chauffant
(44) est monté élastiquement sur un organe applicateur (50).
21. Métier à tisser selon la revendication 17, caractérisé en ce que le patin chauffant
(44) est prévu entre le point d'arrivée et le point de sortie de la nappe tissée (10)
découpée sur le cylindre (38, 38a, 42), de préférence au voisinage du point de sortie.
22. Métier à tisser selon l'une des revendications 17 à 21, caractérisé en ce que
le cylindre (38) peut être chauffé à une température de préférence inférieure à 100°C,
cette température étant inférieure à la température du patin chauffant (44) qui est
de préférence au moins égale à 130