[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Trägern mit durchbrochenem
einfachen oder mehrfachen Steg aus einem Ausgangsmaterial mit vollem Steg, sowie einen
derweise hergestellten Träger mit durchbrochenem Steg.
[0002] Wie es wohlbekannt ist, wurden anfangs die Träger aus einem der maximalen Belastung
entsprechenden Vollmaterial mit parallelem Gurt gefertigt. Mit Hinsicht darauf, daß
die Träger für die der größten Belastung ausgesetzte Stelle dimensioniert worden sind,
waren sie entlang des größten Teils des Trägers überdimensioniert und deshalb äußerst
schwer und materialaufwendig.
[0003] Inzwischen wurde festgestellt, daß die Belastungsfähigkeit der Träger nicht geringer
wird, wenn in dem Steg des Trägers Durchbrüche ausgestaltet werden, die den Träger
weitgehend leichter machen. Auf diese Weise wurden in der Stegplatte des Trägers Durchbrüche
mit gleicher Größe ausgestaltet. Obzwar diese Lösung den Träger in bedeutendem Maß
leichter gemacht hatte, undzwar ohne Verminderung der Belastbarkeit, stellte das ausgeschnittene
Material doch einen Materialverlust dar; dabei müßte auch dieser Träger der am meisten
belasteten Stelle entsprechend dimensionert werden.
[0004] Um den sich aus den Ausschnitten in dem Steg des Trägers ergebenden Materialverlust
beseitigen zu können, wurde eine Lösung entwickelt, bei der, von dem Material mit
Vollsteg ausgehend, der Träger entlang seiner Längsachse, entlang einer über sich
periodisch wiederholende regelmäßige Strecken verfügenden Linie, zerschnitten worden
ist, wonach die derweise erhaltenen Trägerhälften um eine Halbteilung verschoben,
und zwischen den Trägerhälften regelmäßige Durchbrüche bildend, ggf, nach Zwischenschaltem,
von zwischenstücken zusammenschweisßt wurden (z.B. DE-A-1484305). Auf diese Weise
erhielt man aus einem Vollmaterial mit niedrigerem Steg einen Träger mit höherem Steg
und regelmäßsigen Durchbrüchen. Diese Lösung führte daher neben der weitgehenden Materialeinsparung
zur bedeutenden Erhöhung der Belastbarkeit. Diese Lösung ist als der sogenannte "Litzka
Träger" bekannt. Sich aus der Tatsache ergebend, daß auch hier nur Durchbrüche von
gleicher Größe und Teilung ausgestaltet werden können, kann auch dieser Träger entlang
der gesamten Länge nur der maximalen Inanspruchnahme entsprechend dimensioniert werden,
wodurch auch dieser Träger entlang des größten Teils seiner Länge überdimensioniert
ist. Um eine solche Überdimensionierung zu reduzieren, wurde auch ein Verfahren nach
dem einleitenden Teil des Patentanspruchs 1 bekannt (FR-A-2116356), wobei die Schnittlinie
schräg zur Längsrichtung des Trägers verläuft, so daß nach dem Verdrehen der Trägerhälften
um 180° und einem gegenseitigen Verschieben der Trägerhälften um eine Halbperiode
ein Träger kontinuierlich sich ändernder Steghöhe erhalten wird. Auch nach diesem
bekannten Verfahren jedoch lassen sich nur Durchbrüche gleicher Größe und Teilung
erzielen.
[0005] Der Erfindung wurde das Ziel gesetzt, ein Vefahren zur Herstellung von Trägern mit
durchbrochenem Steg zu entwickeln, unter Zuhilfenahme, von einem Material mit Vollsteg
ausgehend, ein Träger ohne Abfall hergestellt werden kann, der über Durchbrüche mit
einer der Belastungsverteilung entsprechenden Teilung und geeigneter Größe verfügt.
[0006] Dies wird durch die Merkmale im Patentanspruch 1 erreicht.
[0007] Demnach bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung von Trägern
mit durchbrochenem einfachem oder mehrfachem Steg aus einem Träger mit Vollsteg als
Ausgangsmaterial.
[0008] Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Träger entlang seiner Länge ― die
zu erwartende charakterisierende statische Belastung im Auge haltend ― in Strecken
unterteilt wird, oder wenn nur mit einer charakterisierenden statischen Belastung
zu rechnen ist, der gesamte Träger als eine einzige Strecke betrachtet wird, wonach
der Steg der Strecke(n) in zwei Hälften, gegenüber dem in die auf der Streckenlänge
senkrechte Mitellinie fallenden Punkt punkt symmetrisch, entlang einer aus Geraden
oder Bögen zusammengesetzten Linie mit veränderlicher Periode, die Durchbrüche mit
einer der Belastung entsprechenden Dimension ergibt, zerschnitten wird, wonach die
eine derweise erhaltene Hälfte um die Mittellinie um 180° verdreht wird, die Trägerhälften
Durchbrüche bildend aneinander befestigt werden und falls mehrere Strecken vorliegen,
die mit so hergestellten Durchbrüchen versehenen Strecken an einander befestigt werden.
[0009] Periode der Durchbrüche, Maß der Löcher und Form der Löcher, und selbstverständlich
sich daraus ergebend, die Schnittlinie werden unter Berücksichtigung der Anordnung
des Trägers und der lokalen Belastungen bestimmt.
[0010] Wo es beabsichtigt ist, zwei oder mehr geradzahlige identische Trägerstrecken herzustellen,
verfährt man zweckdienlich so, daß man beide Strecken der Paare auf gleiche Weise,
entlang einer aus Geraden und/oder Bögen zusammengesetzten Linie mit veränderlicher
Periode ― die Durchbrüche mit einer der Belastung entsprechenden Dimension ergeben
― entzweischneidet und die derweise erhaltenen Streckenhälften geschlossene Durchbrüche
ergebend paart und aneinander befestigt.
[0011] Wenn es beabsichtigt ist, die Steghöhe des aus den Trägerhälften gebildeten Trägers
zu vergrößern kann man so verfahren, daß die Trägerhälften unter Zwischenschaltung
von die Höhe des Trägerstegs vergrößernden Zwischenstücken befestigt werden.
[0012] Unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens können lasttragende Trägerkonstruktionen
in weiten Skalen ausgestaltet werden. So können Träger mit konstanter und veränderlicher
Höhe, bogenförmige, gerade Träger und solche mit gebrochenem Format hergestellt werden.
Erfindungsgemäß besteht die Möglichkeit, an zwei oder mehreren Stützen gelagerte,
zwei- oder dreigelenkige Träger, Träger mit Konsole, eingespannte Träger oder Hängeträger,
Konstruktionen mit Kehlbalken, Säulen, Rahmen mit spannwerk, Traggitter, Kastenträger,
sonstige Gitter, komplexe spezielle Tragkonstruktionen, Verbundträger, aus verschiedenen
Grundstoffen zusammengebaute Träger erzeugen zu können.
[0013] Die Erfindung wird anhand vorteilhafter Ausführungsbeispiele, mit Hilfe der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- die Seitenansicht des für den herzustellenden Träger verwendeten Ausgangsmaterials
mit der Schnittlinie,
- Figur 2
- die Seitenansicht des aus dem Ausgangmaterial nach Figur 1, bzw. aus dem Steg gefertigten
Trägers,
- Figur 3
- die Seitenansicht des aus dem Ausgangmaterial nach Figur 1 hergestellten Trägers mit
vergrößertem Steg,
- Figur 4 bis 6
- analog zu den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 3 aus bogenförmigem Ausgangmaterial
gefertigte gebogene Träger, in Seitenansicht,
- Figur 7 bis 12
- die Seitenansichten von unter Berücksichtigung unterschiedlicher statischer Belastungen
gefertigten Trägerstrecken,
- Figur 13
- den prinzipiellen Aufbau eines gleichmäßig belasteten, an dem einen Ende eingespannten,
an dem anderen Ende gelenkig ausgestalteten, auf zwei Stützen gelagerten Trägers,
- Figur 14
- das Momentenbild des Trägers nach Figur 13,
- Figur 15
- die Seitenansicht des steges des Trägers nach Fig. 13, mit den eingezeichneten, aus
dem Standpunkt der kennzeichnenden statischen Belastung aufgenommenen Strecken und
der Schnittlinie des Stegs,
- Figur 16
- die Seitenansicht eines unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens gefertigten,
an dem einen Ende eingespannten, an dem anderen Ende gelenkig ausgestalteten, zweistützigen
Trägers.
[0014] In den Figuren werden einheitlich die folgenden Referenznummern bzw. Bezeichnungen
verwendet:
- 1
- Traggurt
- 2
- Trägerhälfte
- 3
- Schnittlinie
- 4
- Durchbruch
- 5
- Zwischenstück
- h
- konstante, veränderliche Höhe des Trägers mit Vollsteg
- H
- konstante, veränderliche Höhe des Trägers mit Durchbrüchen
- k
- die zu der Längsachse der Trägerstrecke senkrecht verlaufende Mittellinie
- o
- Symmetriepunkt
- x
- Längsachse der Trägerstrecke
- s
- Symmetrieachse
[0015] Figur 1 stellt eine Trägerstrecke mit gerader Achse und Vollsteg dar, deren Steg
entlang einer, gegenüber dem in die Mittellinie k der Trägerstrecke fallenden Symmetriepunkt
o punktsymmetrischen, aus Geraden zusammengestellten Linie 3 mit veränderlicher Periode
entzweigeschnitten wird, wonach im Sinne des Ausführungsbeispiels der obere reil um
die Mittellinie k verdreht wird. Wie es aus der Figur 2 ersichtlich ist, werden die
Hälften 2 aneinander befestigt, bzw. geschweißt. Wie es aus den ersten beiden Figuren
hervorgeht, kommt aus dem Träger mit Vollsteg der Höhe h ein Träger mit dem Steg der
Höhe H bzw. mit einem vergrößerten Steg zustande.
[0016] Wenn es enforderlich ist, die Steghöhe des Trägers weiter zu vergrößern, verfährt
man nach Figur 3, d.h. in diesem Fall werden zwischen den Steghälften 2 Einsatzelemente
5 befestigt bzw. eingeschweißt.
[0017] Bei den Ausführungsformen nach Figur 1 bis 3 ― so bei den weiteren Ausführungsbeispielen
― ist der Steg des Trägers schon in dem Ausgangszustand befestigt, d.h. er ist mit
den Traggurten 1 monolithisch ausgestaltet.
[0018] Wird nun ein Träger aus einem bogenförmigen Ausgangsmaterial gefertigt, verfährt
man nach Figur 4; auch hier wird der Steg des Trägers gegenüber dem auf die Mittellinie
k der Strecke fallenden Punkt o punktsymmetrisch, in Abhängigkeit von der zu erwartenden
Belastung entzweigeschnitten. Nach erfolgtem Zerschneiden wird die obere Trägerhälfte
um 180° um die Mittellinie k gedreht, wonach die Trägerhälften aneinander befestigt
bzw. geschweißt werden. (Fig. 5) Selbstverständlich kann auch bei einem bogenförmigen
Träger die Steghöhe durch Einsetzen bzw. Einschweißen, der Zwischenstücke 5, vergrößert
werden. (Figur. 6)
[0019] Aus den nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Trägern stellt die Figur
7 eine Version dar, bei der bei der Trägerstrecke die Änderung (alternative Anordnung)
der durchbrochenen und der vollen Teile einen allmählichen und sich kleinstufig ändernden
Charakter aufweist. Bei der Trägerstrecke nach Figur 8 hingegen findet die alternative
Anordnung der durchbrochenen und der vollen Teile in mehreren großen, Stufen statt.
Bei der Trägerstrecke nach Figur 9 werden durchbrochene und volle Teile sprunghaft,
in einer Stufe sich ändernd angeordnet.
[0020] Bei der Trägerstrecke nach Figur 10 werden durchbrochene und volle Teile allmählich
geändert; in der Nähe der Einspannstellen ist ein längerer voller Teil zu finden.
[0021] Bei der Trägerstrecke nach Figur 11 weist die Änderung der vollen und der durchbrochenen
Teile einen allmählichen kleinstufigen Charakter auf; in der Feldmitte ist ein längerer
voller Teil vorhanden. Eine derartige Gestaltung kann bei auf zwei Stützen gelenkig
gelagerten Trägern vorteilhaft sein, die in der Feldmitte mit einer einzigen konzentrierten
Kraft belastet sind.
[0022] Bei der Trägerstrecke nach Figur 12 werden durchbrochene und volle Teile allmählich
geändert, in der Feldmitte und in der Umgebung der Stützen sind längere volle Teile
angeordnet. Eigentlich besteht diese Trägerstrecke aus zwei Teilen; hier sind zwei
auf zwei Mittellinien k fallende Symmetriepunkte o vorhanden. Eine derartige Gestaltung
wird vorteilhaft bei an beiden Enden eingespannten, auf zwei Stützen gelagerten Trägern
verwendet, wenn die Feldmitte mit einer einzigen konzentrierten Last belastet ist.
[0023] Das erfindungsgemäße Verfahren wird in Bezug zu der Gestaltung eines kompletten Trägers
im Zusammenhang mit den Fig. 13 bis 16 näher erläutert.
[0024] In Figur 13 ist ein an dem einen Ende eingespannter, an dem anderen Ende gelenkig
abgestützter, gleichmäßig belasteter Träger dargestellt. Figur 14 veranschaulicht
das Momentenbild des Trägers, unter Betrachtnahme dessen der Träger ― die kennzeichnende
statische Belastung berücksichtigend ― in Strecken unterteilt wird.
[0025] Wie es aus Figur 15 ersichtlich ist, ist der Träger in die Strecken a, b und c unterteilt.
Unterteilung in Strecken wird hier nicht ausführlich beschrieben, da sie das Wesen
der Erfindung nicht tangiert. Demnach wird der Steg des Trägers zu dem auf die Mittellinien
k
a und k
b entfallenden Punkt o punktsymmetrisch entlang der Linie nach Figur 15 entzweigeschnitten.
Bei diesem Ausführungbeispiel wird bloß die obere Hälfte des Stegs nach den Strecken
zerschnitten, welche ― nachdem sie um die Mittellinien k
a und k
b verdreht worden ist ― auf den unteren Teil Durchbrüche bildend zurückgelegt und daram
befestigt wird. Gleicherweise werden die um 180° verdrehten oberen Stegteile aneinander
befestigt. (Figur 16)
[0026] Sollten in einem Träger zwei ähnliche Strecken vorhanden sein, wird der Steg der
beiden Strecken gleicher Weise, aber selbstverständlich der Belastung entsprechend,
entlang einer Durchbrüche mit veränderlichen Abmessungen erzeugenden Linie mit veränderlicher
Periode entzweigeschnitten, wonach die deweise erhaltenen Streckenhälften so gepaart
werden, daß die geschlossenen Durchbrüche zustande kommen.
[0027] Unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens können die Träger ohne Abfall hergestellt
werden, und zwar so, daß im Verhältnis zu der Mittellinie die Strecken in beiden Richtungen
die gleiche Länge aufweisen.
[0028] Das erfindungsgemässe Verfahren kann recht vorteilhaft durch die Verwendung von optisch
gesteuerten Schneidbrennern mit mehreren Brennerköpfen, Plasmaschneidern usw. realisiert
werden. Mit dem Verfahren können ohne besonderen Mehraufwand an Arbeit viel wirtschaftlicher
die Hohlträger erzeugt werden, als die bisher verwendeten Hohlträger mit gleichmäßiger
Periode. Gegenüber herkömmlichen Hohlträgern kann eine Materialeinsparung von etwa
10 bis 33% erreicht werden.
[0029] Der Anwendungskreis des erfindungsgemäßen Verfahrens ist äußerst weit, das Vefahren
kann neben den erwähnten auch auf solchen Gebieten verwendung finden, wo die früheren
Verfahren sich nicht als erfolgreich erwiesen und daher ausschließlich Träger mit
Vollsteg eingesetzt wurden; als solche sollen z.B. die statisch unbestimmten Konstruktionen
und Träger mit Konsolen erwähnt werden.
[0030] Das erfindungsgemäße Verfahren kann nicht nur bei einstegigen, sondern auch bei mehrstegigen
Trägern, so auch bei U-Trägern ― verwendet werden, gleicherweise bei beliebig komplexen
Trägern mit einem geschlossenen Profil, ja sogar mit einem rohrförmigen oder elliptischen
Querschnitt, in diesem Fall sind die Seitenteile des Rohres oder eines sonstigen gekrümmten
Querschnitts als Steg zu betrachten.
1. Verfahren zum Herstellen eines Trägers mit durchbrochenem einfachen oder mehrfachen
Steg aus einem Ausgangsmaterial mit Vollsteg, bei welchem der Träger entlang seiner
Länge entsprechend der zu erwartenden statischen Belastung in Strecken unterteilt
wird oder, bei einer einzigen kennzeichnenden statischen Belastung, der gesamte Träger
als eine einzige Strecke betrachtet wird, wonach der Steg der Strecke(n) der Länge
nach entlang einer wellenartig periodisch aus Geraden oder Bögen zusammengesetzten
Schnittlinie (3), die Konturen von Durchbrüchen mit der Belastung entsprechenden Dimensionen
ergibt, in zwei Trägerhälften zerschnitten wird, die so erhaltene eine Trägerhälfte
(2) gegenüber der anderen Trägerhälfte (2) um die zu der Streckenlängsrichtung senkrechte
Mittellinie (k) der Strecke um 180° verdreht wird, und die Trägerhälften die Durchbrüche
bildend aneinander befestigt werden und falls mehrere Strecken vorhanden sind, die
entstandenen, mit Durchbrüchen ausgestalteten Strecken aneinander befestigt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittlinie (3) mit entsprechend der zu erwartenden
Belastung veränderlichen Perioden gegenüber einem in die Mittellinie (k) fallenden
Punkt (o) der Schnittlinie punktsymmetrisch ausgestaltet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerhälften (2) durch
Zwischenschaltung von die Höhe des Trägerstegs vergrößernden Zwischenstücken (5) aneinander
befestigt werden.
3. Träger mit durchbrochenem Steg, der aus längsweise zerschnittenen, Durchbrüche
(4) bildenden zwei Hälften zusammengefügt ist, die aneinander befestigt, vorteilhaft
geschweißt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (4) in der statischen
Belastung entsprechenden Größe und in sich ändernden Abständen ausgestaltet sind.
1. Method for producing a girder with a perforated single or multiple web of a starting
material with a solid web, according to which the girder is divided into segments
along its length according to the static load to be expected or, in case of one single
characteristic static load, the whole girder is regarded as one single segment, the
web of the segment(s) being lenghtwise cut into two halfs of the girder along an undulatory
profile line (3) periodically built up of straight lines or arcs, the profile line
having the outlines of break-throughs of a size fit for the respective load, the one
half (2) of the girder thus obtained being twisted by 180° against the other half
(2) of the girder about the centre line (k) perpendicular to the longitudinal direction
of the segment and the halfs of the girder being joined together forming said break-throughs
and in case there are several segments, the obtained segments with break-throughs
being joined together, characterized in that the profile line (3) is designed with
point symmetry to a point (o) on the centre line (k) in periods variable according
to the load to be expected.
2. Method according to claim 1, characterized in that the halfs (2) of the girder
are joined together by interposition of intermediate parts (5) extending the height
of the girder web.
3. Girder with a perforated web which is joined together of two halfs which are cut
lengthwise and form break-throughs (4) and which are mounted to each other, advantageously
welded, characterized in that the break-throughs (4) are designed in a size according
to the static load and in changing intervals.
1. Procédé de fabrication de poutrelles à âmes alvéolaires simples ou multiples d'une
matière première à âme pleine, où la poutre soit divisée le long de sa ligne, suivant
la charge statique à supposer, en segments ou considérée dans son ensemble comme un
seul segment lors d'une seule charge statique caractéristique où l'âme de/des segment(s)
soit découpée en longueur en deux demi-poutrelles, suivant une intersection (3) ondulée,
composée périodiquement de lignes droites ou d'arcs, qui livre des contours d'ajour
aux dimensions à la charge respective, l'une de ces demi-poutrelles (2) ainsi obtenue
étant retournée de 180° par rapport à l'autre demi-poutrelle (2) autour de l'axe médian
(k) du segment perpendiculaire au sens longitudinal du segment, et les demi-poutrelles
formant les ajours, sont attachées l'une à l'autre et, s'il y a plusieurs segments,
les segments obtenus contenant des ajours sont attachés l'un à l'autre, caractérisé
en ce que l'intersection (3) soit formée aux périodes variables correspondant à la
charge à supposer et à symétrie ponctuelle vis-à-vis d'un point (o) se trouvant sur
l'axe médian de l'intersection.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les demi-poutrelles (2)
soient attachées l'une à l'autre par intercalation des pièces intermédiares (5) agrandissant
l'hauteur de la poutrelle à âme.
3. Poutrelles à âme alvéolaire assemblée par deux moitiés découpées longitudinalement,
formant des ajours (4) qui sont attachées l'une à l'autre, préférablement soudées
caractérisé en ce que les ajours (4) soient formés avec la taille correspondant à
la charge statique et dans des intervalles variables.