| (19) |
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(11) |
EP 0 334 410 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.1992 Patentblatt 1992/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.02.1989 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: C22C 19/05 |
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| (54) |
Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung
Nickel chromium-molybdenum alloyd
Alliage de nickel-chrome-molybdène
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
03.03.1988 DE 3806799
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.1989 Patentblatt 1989/39 |
| (73) |
Patentinhaber: KRUPP-VDM Aktiengesellschaft |
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58791 Werdohl (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Heubner, Ulrich, Dr.
D-5980 Werdohl (DE)
- Köhler, Michael Dr.
D-5860 Iserlohn (DE)
- Rockel, Manfred B. Dr.
D-6382 Friedrichsdorf 3 (DE)
- Wallis, Ernst Dr.
D-6236 Eschborn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 178 785 US-A- 3 650 734
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DE-A- 3 125 301 US-A- 4 129 464
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- CHEMICAL ABSTRACTS, Band 104, Nr. 18, 5. Mai 1986, Seite 312, Zusammenfassung Nr.
153929a, Columbus, Ohio, US; D.A. SOSKOV et al.: "Effect of sulfur, magnesium, and
calcium on the technological ductility of heat-resistant alloy KhN65VMTYu", & IZV.
VYSSH. UCHEBN. ZAVED., CHERN. METALL., 1985, (12), 87-90
- CHEMICAL ABSTRACTS, Band 102, Nr. 20, 20. Mai 1985, Seite 254, Zusammenfassung Nr.
170738p, Columbus, Ohio, US; J. ALEXANDER: "Optimizing deoxidation and desulfurization
during vacuum induction melting of alloy 718", & MATER. SCI. TECHNOL. 1985, 1(2),
167-70
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Legierung gemäß Anspruch 1 und die Verwendungen
gemäß Ansprüchen 2 bis 11.
[0002] Gemäß DE-AS 1 210 566 bzw. der korrespondierenden US-P 3 203 792 und FR-P 1 536 741
sind folgende korrosionsbeständige Legierungen mit Nickel, Chrom und Molybdän als
Hauptlegierungskomponenten bekannt geworden:

[0003] Es ist gleichfalls bekannt, daß sich derartige Legierungen nur dann einwandfrei verarbeiten
lassen, wenn sie weitere, reaktive Elemente als Desoxidationsmittel enthalten. So
ließen sich solche Legierungen gemäß Angabe in Z. Metallkunde, Band 53 (1962), 5.
289, einwandfrei verschmieden, wenn sie 0,16 bis 0,71 % Aluminium oder 0,09 bis 0,11
% Magnesium enthielten. Nach der aus dem gleichen Ursprung kommenden Lehre von DE-AS
1 210 566 bzw. der korrespondierenden US-P 3 203 792 erwies sich aber Aluminium als
Desoxidationselement als sehr ungünstig, wohingegen Zusätze von Erdalkalimetall, d.h.
Magnesium oder Calcium geeignet sein sollen.
[0004] Überraschenderweise hat sich nun herausgestellt, daß die Warmverarbeitbarkeit dann
am besten, d.h. vollkommen rißfrei möglich ist, wenn die Desoxidationselemente Aluminium,
Magnesium und Calcium in folgender Kombination Verwendung finden
- 0,1
- bis 0,4 % Aluminium
- 0,001
- bis 0,04 % Magnesium
- 0,001
- bis 0,01 % Calcium
wobei die untere Grenze für Magnesium und Calcium im Zuge eines Elektroschlackeumschmelzens
auch zu geringeren Gehalten hin unterschritten werden kann. Alle drei Elemente müssen
aber gleichzeitig vorhanden sein und sind keine freien oder austauschbaren Wahlkomponenten,
etwa gemäß der Lehre von US-P 4 129 464.
[0005] Für Anwendungen unter den verschiedensten stark korrodierenden Medien ist aus der
DE-OS 31 25 301 weiterhin eine Legierung folgender Zusammensetzung bekannt geworden:

[0006] Diese bekannte Legierung wies zum Zeitpunkt ihres Bekanntwerdens und ihrer Einführung
in den Markt von den damals verfügbaren Legierungen die optimale Kombination korrosions-resistenter
Eigenschaften auf. Bei der Erprobung für Aufgaben der heutigen chemischen Verfahrenstechnik
und der aktuellen Umweltschutztechnik stellt sich nun aber heraus, daß diese Legierung
nicht allen Anforderungen genügen kann. Beispielsweise wird aufgrund der ständig wachsenden
Ansprüche an den Umweltschutz eine Verklappung von Abfall-Schwefelsäure, sogenannter
Dünnsäure, in das offene Meer künftig nicht mehr möglich sein. Diese Abfall-Schwefelsäure
muß deshalb aufgearbeitet werden, was Werkstoffe besonders hoher Resistenz gegenüber
heißer verunreinigter Schwefelsäure mittlerer Konzentration erfordert. Auf der anderen
Seite hat sich bei der zunehmenden Einführung der Rauchgasentschwefelung in jüngster
Zeit herausgestellt, daß auch hier so aggressive Bedingungen auftreten können, welchen
die nach dem Stand der Technik bekannten Legierungen nicht mehr mit Sicherheit genügen.
Dieses ist u.a. eine Folge der Kreislaufführung des Waschwassers mit geringen Ausschleusungsmengen,
so daß es zu hohen Anreicherungen insbesondere von Chloridionen kommt. Da die Priorität
des Umweltschutzes aber die Funktionsfähigkeit der Rauchgasentschwefelungsanlagen
für den Betrieb von fossil befeuerten Kraftwerken voraussetzt, müssen hier Werkstoffe
höherer Korrosionsbeständigkeit als nach dem Stand der Technik bekannt Verwendung
finden.
[0007] Als weiteres Beispiel seien die aktuellen Werkstoff-Anforderungen der Biotechnologie
angeführt. Hier spielt die Salzsäure als einzige mit dem menschlichen und tierischen
Körper verträgliche Mineralsäure eine besondere Rolle. Damit stellt sich als neue
Werkstoff-Anforderung diejenige nach besonders hoher Beständigkeit gegenüber verdünnter
Salzsäure.
[0008] Es besteht somit die Aufgabe, für die neuen Arbeitsbedingungen der heutigen chemischen
Verfahrenstechnik und der aktuellen Umweltschutztechnik eine Legierung anzugeben,
die in ihren Korrosionseigenschaften den neuen Anforderungen deutlich besser genügt
als die nach dem Stand der Technik des Jahres 1980 (Unionspriorität zu DE-OS 31 25
301) bekannte Legierung und die sich wirtschaftlich herstellen und verarbeiten läßt.
[0009] Überraschenderweise hat sich herausgestellt, daß dieses Ziel erreicht werden kann,
wenn eine Legierung folgender Zusammensetzung verwendet wird:

[0010] Wie aus den in den beigefügten Tabellen 1 bis 7 angegebenen Versuchsergebnissen abzulesen
ist, weist diese Legierung unter allen Testbedingungen eine deutlich bessere Korrosionsbeständigkeit
auf als dem Stand der Technik (stdT) gemäß DE-OS 31 25 301 entspricht. Die Versuchsergebnisse
wurden an vier Ausführungsbeispielen Nr. 1 bis 4 der erfindungsgemäßen Legierung gewonnen,
deren chemische Analysen in Tabelle 1 aufgeführt sind. Tabelle 1 enthält zugleich
auch die Analysen der dem Stand der Technik gemäß DE-OS 31 25 301 entsprechenden Vergleichsproben
Nr. 5 und 6, die im Hinblick auf die ihre Verarbeitbarkeit bestimmenden Gehalte an
den Desoxidationselementen Aluminium, Magnesium und Calcium bereits gemäß dieser Erfindung
hergestellt worden waren.
[0011] Als Testlösung für die Aufgaben der Dünnsäure-Aufkonzentrierung kann eine siedende
wässrige Lösung mit 23 % H₂SO₄, 1,2 % HCl, 1 % FeCl₃ und 1 % CuCl₂ gemäß ASTM G-28,
Methode B, herangezogen werden. Wie Tabelle 2 deutlich macht, weist die erfindungsgemäße
Legierung dort eine um 30 % geringere Abtragungsrate auf als dem älteren Stand der
Technik entspricht. Werden für den Stand der Technik nicht die eigenen Messungen (Vergleichsprobe
6 in Tabelle 2), sondern die Angabe von 0,17 mm/Jahr in "Werkstoffe und Korrosion",
Band 37 (1986), S. 137-145, herangezogen, so liegt die erfindungsgemäße Legierung
sogar um 59 % über dem Stand der Technik.
[0012] In einer stärker verdünnten chloridionenhaltigen schwefelsauren Lösung, welche häufig
zur Bestimmung der Lokalkorrosionsbeständigkeit in Form der kritischen Lochkorrosionstemperatur
unter derartigen Bedingungen herangezogen wird, erweist sich die erfindungsgemäße
Legierung gemäß Tabelle 3 als dem Stand der Technik im wesentlichen gleich. Die für
den Stand der Technik ermittelte kritische Lochkorrosionstemperatur entspricht der
Angabe in "Werkstoffe und Korrosion", Band 37 (1986), S. 137-145. Die erfindungsgemäße
Legierung weist hier nur eine leichte Tendenz zur Überlegenheit auf, wie die Meßergebnisse
an den Ausführungsbeispielen 3 und 4 zeigen. Die in derselben Tabelle für den Stand
der Technik und die Erfindung angegebenen identischen Werte für die Lokalkorrosionsbeständigkeit
in der bekannten 10 %igen FeCl₃ · 6H₂O-Lösung sind nur deshalb identisch, weil die
Testbedingungen keine Messungen bei höherer Temperatur erlauben. Deshalb muß in beiden
Fällen das "größer als" Zeichen stehen. Dagegen zeigt Tabelle 4 die deutliche Überlegenheit
der erfindungsgemäßen Legierung gegenüber dem Stand der Technik im Hinblick auf die
Anfälligkeit gegenüber Spaltkorrosion in der gleichen Lösung bei 85°C, gemessen mit
einer üblichen Spaltblockanordnung aus PTFE (vgl. "Werkstoffe und Korrosion", Band
37 (1986), S. 185).
[0013] Im Hinblick auf die Anforderungen, welche sich bei der Rauchgasentschwefelung stellen,
ist die erhöhte Beständigkeit der erfindungsgemäßen Legierung gegenüber Lokalkorrosion,
wie sie in der Tabelle 4 zum Ausdruck kommt, von großer Bedeutung. Damit kann die
erfindungsgemäße Legierung dort zur Anwendung kommen, wo die dem Stand der Technik
entsprechende Legierung wegen auftretender Lokalkorrosion nicht mehr einsatzfähig
ist, beispielsweise in Vorwäschern mit besonders aggressiven Arbeitsbedingungen. Tabelle
5 gibt darüber hinaus die linearen Abtragungsraten in typischen Medien der Rauchgasentschwefelung
an. Auch hier ist die weitaus bessere Eignung der erfindungsgemäßen Legierung evident,
vor allem im Fall der verdünnten 2 %igen schwefelsauren Lösung bei hoher Temperatur
(105°C) und mit hohem Chloridanteil, wo die mittlere Abtragungsrate um rund 93 % geringer
ist als bei der dem Stand der Technik entsprechenden Legierung.
[0014] Die höhere Beständigkeit der erfindungsgemäßen legierung in verdünnter Salzsäure
im Vergleich zum Stand der Technik geht aus Tabelle 6 hervor. Demnach verhält sich
die erfindungsgemäße Legierung in dieser reduzierenden Säure um rund 60 % besser als
die dem Stand der Technik entsprechenden Vergleichsproben. Ein erheblicher Fortschritt
von rund 25 % ist auch dann immer noch gegeben, wenn man dem Vergleich die an anderer
Stelle ("Werkstoffe und Korrosion", Band 37 (1986), S. 137-144) für den Stand der
Technik publizierte Abtragungsrate von 0,28 mm/Jahr zugrundelegt. Tabelle 6 macht
zugleich Angaben für die Beständigkeit in chloridfreier 10 %iger H₂SO₄ als weiterer
wichtiger reduzierender Säure. Die Abtragungsrate ist dort gegenüber dem Stand der
Technik um rund 64 % vermindert und immer noch um 50 %, wenn man dem Vergleich für
den Stand der Technik die Angabe in DE-OS 31 25 301 von 0,36 mm/Jahr zugrundelegt.
[0015] Erstaunlich ist dann, daß auch in oxidierenden Medien, wie den in der als Standard-Testlösung
für stark oxidierende Verhältnisse geltenden Prüflösung nach ASTM G-28, Methode A,
mit der erfindungsgemäßen Legierung gemäß Tabelle 7 eine den Stand der Technik deutlich,
d.h. um 40 % übertreffende Korrosionsbeständigkeit beobachtet wird. Im letztgenannten
Fall wurden allerdings für den Stand der Technik mit im Mittel 0,91 mm/Jahr höhere
Abtragungsraten gemessen als die in DE-OS 31 25 301 angegebenen 0,74 mm/Jahr. Aber
selbst dann, wenn man für den Stand der Technik diesen geringeren Wert zugrundelegt,
ergibt sich für die erfindungsgemäße Legierung immer noch ein erheblicher Fortschritt
von 26 % gegenüber dem Stand der Technik.
[0016] Das überlegene Verhalten der erfindungsgemäßen Legierung gegenüber dem Stand der
Technik ist insbesondere deswegen bemerkenswert, weil nach der Lehre der DE-OS 31
25 301 je mindestens 2 % Wolfram und Eisen zulegiert und bestimmte Verhältnisse Mo/W
und Fe/W eingehalten werden müssen. Wolfram wird aber als Legierungselement nur dann
zugesetzt, wenn bestimmte Ziele anders nicht erreicht werden können. Im Falle der
bekannten Legierung wird auch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß hier ein gegenseitiger
Austausch von Molybdän und Wolfram nicht möglich ist, daß beide Elemente in den angegebenen
Grenzen erforderlich sind und daß ein Verhältnis Mo/W von 3 bis 5 eingehalten werden
muß. Vor diesem Hintergrund war es für den Fachmann nicht selbstverständlich, für
den genannten Anwendungszweck eine Legierung auszuwählen, die Wolfram nur noch in
solchen Mengen enthält, die bei einer wirtschaftlichen Herstellung unter Verwendung
von Rücklaufschrott unvermeidbar sind, die Verarbeitbarkeit der Legierung aber nicht
beeinträchtigen.
1. Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung mit
2. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von warm- oder kaltverformten
Bauteilen, die unter sehr stark korrosiven Bedingungen der heutigen chemischen Verfahrenstechnik
und Umweltschmutztechnik gegen abtragende Korrosion sowie gegen Loch- und Spaltkorrosion
beständig sind.
3. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Bauteilen in Rauchgasentschwefelungsanlagen
oder Anlagen zur Aufkonzentrierung von Schwefelsäure.
4. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Bauteilen, die in
60 %iger Schwefelsäure mit einer Chloridionenkonzentration von 15 g/l bei einer Anwendungstemperatur
von 80 °C eine Abtragungsrate von im Mittel rund 0,27 mm/Jahr zeigen.
5. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Bauteilen, die in
2 %iger Schwefelsäure mit einer Chloridionenkonzentration von 70 g/l bei 105 °C eine
Abtragungsrate von im Mittel rund 0,004 mm/Jahr zeigen.
6. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Bauteilen, die in
einer siedenden Lösung mit 23 % H₂SO₄, 1,2 % HCl, 1 % FeCl₃, 1 % CuCl₂ eine Abtragungsrate
von im Mittel rund 0,07 mm/Jahr zeigen.
7. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Bauteilen, die in
einer Lösung aus 7 % H₂SO₄, 3 % HCl, 1 % FeCl₃ und 1 % CuCl₂ bei 24 h Prüfdauer kristische
Lochkorrosionstemperaturen von mindestens 120 °C aufweisen müssen.
8. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Bauteilen, die in
10 %iger FeCl₃ · 6H₂O-Lösung bei 72 h Prüfdauer eine kritische Lochkorrosionstemperatur
von über 85 °C aufweisen.
9. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Bauteilen, die in
siedender 1,5 %iger HCl-Lösung eine Abtragungsrate von im Mittel 0,21 mm/Jahr zeigen.
10. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Bauteilen, die
in siedender 10 %iger H₂SO₄-Lösung eine Abtragungsrate von im Mittel rund 0,15 mm/Jahr
zeigen.
11. Verwendung einer Legierung nach Anspruch 1 zur Herstellung von Bauteilen, die
in einer siedenden wässrigen Lösung mit 50 % H₂SO₄ und 42 g/l Fe₂(SO₄)₃ (sog. Streicher-Test
gemäß ASTM G-28, Methode A) eine Abtragungsrate von im Mittel rund 0,55 mm/Jahr zeigen.
1. A nickel-chromium-molybdenum alloy having
2. Use of an alloy according to claim 1 for the production of hot or cold shaped structural
members which are resistant to abrasive corrosion and also pitting and crevice corrosion
in the very heavily corrosive conditions of modern chemical engineering technology
and environmental protection technology.
3. Use of an alloy according to claim 1 for the production of structural members in
flue gas desulphurization plants or plants for increasing the concentration of sulphuric
acid.
4. Use of an alloy according to claim 1 for the production of structural members which
show a mean annual abrasion rate of about 0.27 mm in 60% sulphuric acid with a chloride
ion concentration of 15 g/l at a utilization temperature of 80°C.
5. Use of an alloy according to claim 1 for the production of structural members which
show a mean annual abrasion rate of about 0.004 mm in 2% sulphuric acid with a chloride
ion concentration of 70 g/l at 105°C.
6. Use of an alloy according to claim 1 for the production of structural members which
show a mean abrasion rate of about 0.07 mm in a boiling solution containing 23% H₂SO₄,
1.2% HCl, 1% FeCl₃ and 1% CuCl₂.
7. Use of an alloy according to claim 1 for the production of structural members which
must have critical pitting temperatures of at least 120°C in a solution containing
7% H₂SO₄, 1% HCl, 1% FeCl₃ and 1% CuCl₂ with a test duration of 24 hours.
8. Use of an alloy according to claim 1 for the production of structural members which
have a critical cavitation corrosion temperature of above 85°C in a 10% FeCl₃·6H₂O
solution with a test duration of 72 hours.
9. Use of an alloy according to claim 1 for the production of structural members which
show a mean abrasion rate of 0.21 mm per annum in a boiling 1.5% HCl solution.
10. Use of an alloy according to claim 1 for the production of structural members
which show a mean abrasion rate of about 0.15 mm per annum in a boiling 10% H₂SO₄
solution.
11. Use of an alloy according to claim 1 for the production of structural members
which show a mean abrasion rate of about 0.55 mm per annum in a boiling aqueous solution
containing 50% H₂SO₄ and 42 g/l FE₂(SO₄)₃ (so-called Streicher test to ASTM G-28,
Method A).
1. Alliage de nickel - chrome - molybdène avec :
2. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction déformées à chaud ou à froid qui sont résistantes à la corrosion érosive
ainsi qu'à la corrosion, en trous et en fissures dans les conditions fortement corrosives
de la technique processurale chimique actuelle et de la technique polluante de l'environnement.
3. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction dans des installations de désulfuration de gaz de fumée ou des installations
pour la concentration d'acide sulfurique.
4. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction qui présentent, dans l'acide sulfurique à 60 % avec une concentration
en ions chlorure de 15 g/dm³ à une température d'utilisation de 80°C, un taux d'érosion
d'en moyenne environ 0,27 mm/an.
5. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction qui présentent, dans l'acide sulfurique à une concentration de 2 %
avec une concentration en ions chlorure de 70 g/dm³ à 105°C, un taux d'érosion d'en
moyenne environ 0, 004 mm/an.
6. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction qui présentent, dans une solution bouillante contenant 23 % de H₂SO₄,
1,2 % de HCl, 1 % de FeCl₃, 1 % de CuCl₂, un taux d'érosion d'en moyenne environ 0,07
mm³/an.
7. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction qui doivent présenter, dans une solution constituée de 7 % de H₂SO₄,
3 % de HCl, 1 % de FeCl₃ et 1 % de CuCl₂, pour une durée de test de 24 h, des températures
critiques de corrosion en trous d'au moins 120°C.
8. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction qui présentent, dans une solution à 10 % de FeCl₃.6H₂O pour une durée
de test de 72 h, une température critique de corrosion en trous de plus de 85°C.
9. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction qui présentent, dans une solution bouillante à 1,5 % de HCl, un taux
d'érosion d'en moyenne 0,21 mm/an.
10. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction qui présentent, dans une solution à 10% de H₂ SO₄, un taux d'érosion
d'en moyenne environ 0,15mm/an.
11. Utilisation d'un alliage selon la revendication 1 pour la fabrication de pièces
de construction qui présentent, dans une solution aqueuse bouillante contenant 50%
de H₂ SO₄ et 42g/dm³ de Fe(SO₄)₃ (appelée test de frottement selon ASTM G-28, méthode
A), un taux d'érosion d'en moyenne environ 0,55mm/an.