[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung eines blauen Farbmittels auf Basis
eines Triaminotriphenylmethanfarbstoffes zum Einfärben von Tonern und Entwicklern
für elektrophotographische Aufzeichnungsverfahren, welches gezielt substituiert als
hochkristallines Sulfatsalz vorliegt und dadurch besonders günstige Ladungssteuereigenschaften
besitzt. Auf Grund seiner Farbe eignet sich das Farbmittel weiterhin als farbgebende
Komponente für blaue und grüne Toner bzw. Entwickler oder als Schönungsmittel für
schwarze und braune Toner bzw. Entwickler.
Bei elektrophotographischen Aufzeichnungsverfahren wird beispielsweise auf einem Photoleiter
ein "latentes Ladungsbild" erzeugt. Dies erfolgt beispielsweise durch Aufladung des
Photoleiters durch eine Corona-Entladung und anschließende bildmäßige Belichtung der
elektrostatisch aufgeladenen Oberfläche des Photoleiters, wobei durch die Belichtung
der Ladungsabfluß zur geerdeten Unterlage an den belichteten Stellen bewirkt wird.
Anschließend wird das so erzeugte "latente Ladungsbild" durch Aufbringen eines Toners
entwickelt.
In einem darauffolgenden Schritt wird der Toner vom Photoleiter auf beispielsweise
Papier, Textilien, Folien oder Kunststoff übertragen und dort beispielsweise durch
Druck, Strahlung, Hitze oder Lösungsmitteleinwirkung fixiert. Der benutzte Photoleiter
wird anschließend gereinigt und steht für einen neuen Aufzeichnungsvorgang zur Verfügung.
In zahlreichen Patentschriften wird die Optimierung von Tonern beschrieben, wobei
u.a. der Einfluß des Tonerbindemittels (Variation von Harz/Harzkomponenten oder Wachs/Wachskomponenten),
der Einfluß von Steuermitteln oder anderen Zusatzstoffen oder der Einfluß von Carriern
(bei Zweikomponentenentwicklern) und Magnetpigmenten (bei Einkomponentenentwicklern)
untersucht wurden (US-PS 2 221 776). Ein Maß für die Tonerqualität ist seine spezifische
Aufladbarkeit Q/M (Ladung pro Masseeinheit).
[0002] In neuerer Zeit haben insbesondere positiv aufladbare Toner an Bedeutung gewonnen,
u.a. wegen ihres Einsatzes in Laserdruckern mit anorganischen Photoleitern oder in
Kopierern, die mit organischen Photoleitern (OPC) zum Aufzeichnen des latenten Ladungsbildes
ausgerüstet sind. Die kostengünstigen organischen Photoleiter finden vor allem wegen
ihrer vielseitigen Verwendbarkeit, beispielsweise als Trommel oder Masterband, und
wegen ihrer einfachen Entsorgung in zunehmendem Maße Verwendung. Um elektrophotographische
Toner oder Entwickler mit positiven triboelektrischer Aufladbarkeit zu erhalten, werden
häufig sogenannte Steuermittel (auch Ladungskontrollmittel genannt) zugesetzt. Neben
dem Vorzeichen der Ladungssteuerung ist das Ausmaß des Steuereffektes wichtig, da
eine höhere Wirksamkeit eine geringere Einsatzmenge erlaubt.
[0003] Außer Vorzeichen und Höhe der Steuerwirkung eines Ladungskontrollmittels ist seine
Auswirkung auf die Ladungskonstanz des Toners wichtig. In der Praxis ist dies insofern
von zentraler Bedeutung, als der Toner im Entwicklergemisch, bevor er auf den Photoleiter
übertragen wird, einer erheblichen Aktivierzeit ausgesetzt ist, weil er während des
Kopier- bzw. Druckvorgangs für einen Zeitraum der Herstellung von bis zu mehreren
tausend Kopien im Entwicklergemisch verbleiben kann. Die Anforderung an den Toner
ist daher, daß unabhängig von der Aktivierdauer, eine möglichst gleichbleibende Toneraufladbarkeit
gewährleistet ist. Da Tonerbindemittel allein in der Regel eine starke Änderung der
Aufladbarkeit in Abhängigkeit von der Aktivierzeit aufweisen, ist es Aufgabe eines
Ladungssteuermittels, zum einen Vorzeichen und Höhe der Toneraufladbarkeit einzustellen
und zum anderen der Aufladbarkeitsdrift des Tonerbindemittels entgegenzuwirken und
für Konstanz der Toneraufladbarkeit zu sorgen. Ladungssteuermittel, die nicht verhindern
können, daß der Toner bzw. Entwickler bei längerer Gebrauchsdauer eine hohe Ladungsdrift
zeigt (Alterung), die sogar bewirken kann, daß der Toner bzw. Entwickler eine Ladungsumkehr
erfährt, sind daher für die Praxis ungeeignet.
[0004] Ziel der vorliegenden Erfindung war es daher, ein Ladungskontrollmittel mit positiver
Steuerwirkung zu finden, welche sich konzentrationsabhängig einstellen läßt und dessen
Ladungskontrolleigenschaften dem Toner bzw. Entwickler zu möglichst geringen Alterungserscheinungen
verhelfen und das zudem als Farbmittel für blaue und grüne oder als Schönungszusatz
für schwarze, gelbe, rote und braune Toner bzw. Entwickler geeignet ist.
[0005] Zum Erhalt positiv aufladbarer Toner bzw. Entwickler werden als Ladungssteuermittel
häufig beispielsweise Nigrosine, quaternäre Ammoniumverbindungen (US-PS 4 560 635)
oder Metallkomplexe (EP 0 141 377) eingesetzt. Auch Triphenylmethanfarbstoffe als
positive Ladungssteuermittel werden in zahlreichen Patentschriften beschrieben, wobei
die bisher beanspruchten Verbindungen aber kaum Verwendung gefunden haben, weil sie
stets mit gewissen Mängeln behaftet waren.
[0006] So wird beispielsweise in den japanischen Patentanmeldungen 58-97056 und 56-46248
die Verwendung von speziellen Rosanilinsulfonsäure-Derivaten als positive Ladungssteuermittel
beschrieben. In DE-OS 3 527 306 werden die Chloride von bestimmten Triphenylmethanfarbstoffen
als positive Ladungssteuermittel beschrieben. In der japanischen Patentanmeldung 60-107654
wird die Wirkung von halogenierten Triphenylmethanfarbstoffen, und in den Beispielen
der japanischen Patentanmeldungen 59-77447, 54-84732, 61-6661 und 52-113739 wird die
Wirkung einiger Salze (Triphenylborate, Chloride, Hydrogensulfate) spezieller Triphenylmethanfarbstoff-Derivate
beschrieben.
[0007] Überraschenderweise hat sich nun gezeigt, daß ein speziell substituiertes Triaminotriphenylmethanfarbmittel
in Form seines hochkristallinen "Farbbasensulfats" (als Farbbasensulfat bezeichnet
man das Produkt der Umsetzung eines Phenylimino-2,5-cyclohexadien-1-yliden-methylen)-bis-diphenylamins,
der "Farbbase", mit Schwefelsäure) eine sehr hohe positive konzentrationsabhängige
Steuerwirkung besitzt, und daß dieses hochkristalline Farbbasensulfat Tonern bzw.
Entwicklern bei der triboelektrischen Aufladung überraschend günstige Eigenschaften
hinsichtlich ihrer Alterung verleiht und somit für die Praxis besonders geeignet ist.
[0008] Darüber hinaus ist dieses Farbmittel als farbgebende Komponente für blaue und grüne
oder als Schönungskomponente für schwarze, gelbe, rote und braune Toner bzw. Entwickler
geeignet.
[0009] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit die Verwendung des blauen Farbmittels,
bestehend im wesentlichen aus der Verbindung der Formel

welche im Röntgenbeugungsdiagramm durch eine starke Bande bei 2δ° (CuKα) 18,47, drei
mittelstarke Banden bei 2δ° (CuKα) 5,97; 12,01; 13,90 und schwache breite Banden bei
2δ° (CuKα) 20,0; 21,7; 22,5; 24,8; 28,2; 30,7; 32,2 gekennzeichnet ist, als positives
Ladungssteuermittel für elektrophotographische Toner und Entwickler, die zum elektrophotographischen
Kopieren bzw. Vervielfältigen von Vorlagen sowie zum Drucken von elektronisch, optisch
oder magnetisch gespeicherten Informationen oder im Colorproofing eingesetzt werden,
sowie dessen Verwendung als farbgebende Komponente für blaue und grüne Toner bzw.
Entwickler oder als Schönungsmittel für schwarze, rote, gelbe und braune Toner bzw.
Entwickler.
[0010] So zeigt beispielsweise ein Toner mit 5 Gewichtsprozent des erfindungsgemäßen Farbmittels
eine Aufladbarkeit von +49,1 µC/g, ein Toner mit 1 bzw. 0,5 Gewichtsprozent des erfindungsgemäßen
Farbmittels eine Aufladbarkeit von +21,5 µC/g bzw. +15,8 µC/g (siehe nachstehende
Beispiele 1 bis 3).
[0011] Setzt man statt des erfindungsgemäßen Farbbasensulfates die Monosulfonsäure (Reflex-Blau
R, C.I. Pigment Blue 61) der beanspruchten Verbindung ein, so zeigt diese im entsprechenden
Toner eine sehr viel geringere Ladungssteuereigenschaft. Ein Toner mit 5 Gewichtsprozent
dieses Ladungssteuermittels (Monosulfonsäure) zeigt beispielsweise eine Aufladbarkeit
von lediglich +18,6 µC/g (Vergleichsbeispiel 6), ein Toner mit 1 oder 0,5 Gewichtsprozent
dieses Mittels eine Aufladbarkeit von nur +4,8 µC/g bzw. -5,4 µC/g (Vergleichsbeispiele
7 und 8). Ein Zusatz von 0,5 Gewichtsprozent dieses Steuermittels (Monosulfonsäure)
reicht also im Gegensatz zum erfindungsgemäßen Steuermittel nicht mehr aus, um der
triboelektrischen, negativen Eigenaufladbarkeit des Harzes (Tonerbindemittels) entgegenwirken
zu können. Auch hinsichtlich der Konstanz seines Ladungssteuereffektes (der Alterung)
zeigen sich schlechtere Eigenschaften bis hin zur Umkehr der Polarität der Aufladbarkeit
( Vergleichsbespiel 6).
[0012] Nach einer bestimmten Aktivierdauer ist dieses Steuermittel nicht mehr in der Lage,
der triboelektrischen negativen Eigenaufladbarkeit des Harzes genügend gegenzusteuern.
[0013] Das erfindungsgemäße hochkristalline Farbbasensulfat weist im Vergleich zu beispielsweise
den Chloriden der entsprechenden Farbbase deutlich günstigere Ladungssteuereigenschaften
auf (Vergleichsbeispiel 5), ebenso wie Toner bzw. Entwickler mit der hochkristallinen
Modifikation des erfindungsgemäßen Farbbasensulfates eine deutlich bessere Dauerbelastbarkeit
zeigen (geringere Alterungserscheinungen) als solche mit einer röntgenamorphen Modifikation
des Farbbasensulfates (Vergleichsbeispiel 4).
[0014] Gegenüber Vergleichsbeispiel 12 zeigt sich, daß die sehr gute Eignung des erfindungsgemäßen
Farbmittels als positives Ladungssteuermittel u.a. in dem konsequenten Verzicht auf
Sulfonsäure-Gruppen begründet ist. Bei dem im Vergleichsbeispiel 12 eingesetzten Farbmittel
handelt es sich statt um das Sulfatsalz um das Tri-Sulfonsäurederivat des beanspruchten
Farbmittels. Der entsprechende Toner zeigt eine Aufladbarkeit von -6,5 µC/g; eine
positive Steuerwirkung ist nicht erkennbar.
[0015] Die in den Vergleichsbeispielen 9, 10 und 11 eingesetzte Triphenylmethanfarbbase
(C.I. Solvent Blue 125) ist für die Praxis nicht geeignet, zum einen wegen seines
nur mäßigen Ladungssteuervermögens, zum anderen wegen der schlechten Konstanz seines
Ladungssteuereffektes (Alterung), was bis zur Umkehr der Polarität des Toners führt
(Vergleichsbeispiel 9).
[0016] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Farbmittels wird in der DE-PS 1 919 724 beschrieben.
[0017] Gegenüber den in den Vergleichsbeispielen angeführten Triphenylmethanfarbmitteln
unterscheidet sich das erfindungsgemäße Farbmittel durch sein deutlich stärkeres,
positives Ladungssteuerverhalten und durch die deutlich bessere Konstanz seines Ladungssteuereffektes.
[0018] Das erfindungsgemäße Farb- und Steuermittel erlaubt es, einen Toner oder Entwickler
gleichzeitig zu färben bzw. zu schönen und, konzentrationsabhängig, gezielt triboelektrisch
positiv zu steuern, was u.a. den Vorteil hat, daß neben dem Farbmittel nicht noch
zusätzlich Steuermittelsubstanz in die ohnehin schon komplexen Tonerrezepturen eingearbeitet
werden muß. Dadurch entfallen Probleme der Verträglichkeit, Mischbarkeit oder der
Steuermittelmigration.
[0019] Zur Einarbeitung des erfindungsgemäßen Farbmittels in das Tonerbindemittel können
grundsätzlich entweder getrocknetes und gemahlenes Farbmittel oder eine wäßrige Dispersion
oder ein Preßkuchen verwendet werden.
[0020] Die Höhe der elektrostatischen Aufladung des Toners unter Verwendung des beanspruchten
Farbmittels wurde an Standardsystemen unter gleichen Bedingungen (wie gleiche Dispergierzeiten,
gleiche Teilchengrößenverteilung, gleiche Teilchenform) bei 23°C und 50 % relativer
Luftfeuchtigkeit gemessen. Die Aktivierung des Toners in einem Zweikomponentenentwickler
erfolgt durch Verwirbelung des Toners mit einem Carrier (3 Teile Toner auf 97 Teile
Carrier) auf einer Rollbank (150 Umdrehungen pro Minute).
[0021] Bei der Bestimmung des Q/M-Wertes ist die Teilchengröße von großem Einfluß. Es wurde
daher streng darauf geachtet, daß die bei den Sichtungen erhaltenen und in den nachstehenden
Beispielen aufgeführten Tonerproben bezüglich der Teilchengrößenverteilung einheitlich
waren.
[0022] Die nachstehenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung, ohne sie darauf
zu beschränken. Die angegebenen Teile bedeuten Gewichtsteile.
Beispiel 1
[0023] 5 Teile des erfindungsgemäß beanspruchten Farbmittels wurden mittels eines Kneters
der Firma Werner & Pfleiderer (Stuttgart) 60 Minuten in 95 Teilen Tonerbindemittel
(
(R)Dialec S 309 der Firma Diamond Shamrock (Styrol-Methacrylat-Copolymerisat)) dispergiert.
Anschließend wurde auf der Laboruniversalmühle 100 LU (Firma Alpine, Augsburg) gemahlen
und dann auf dem Zentrifugalsichter 100 MZR (Firma Alpine) klassifiziert.
[0024] Die gewünschte Teilchenfraktion wurde mit einem Carrier aus mit Styrol-Methacrylat-Copolymerisat
90:10 beschichteten Magnetit-Teilchen der Größe 50 bis 200 µm des Typs 90 µm Xerographic
Carrier der Firma Plasma Materials Inc. aktiviert.
[0025] Die Messung erfolgt an einem üblichen Q/M-Meßstand (vgl. hierzu J.H. Dessauer, H.E.
Clark, "Xerography and related Proceses", Focal Press, N.Y. 1965, Seite 289); durch
Verwenden eines Siebes mit einer Maschenweite von 25 µm (508 Mesh per inch), Fa. Gebrüder
Kufferath, Düren, wurde sichergestellt, daß bei den Tonerausblasungen kein Carrier
mitgerissen werden kann.
[0026] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 49,1 µC/g bestimmt.
[0027] Bei einer Aktivierdauer von 2 Stunden wurde der Q/M-Wert zu + 34,7 µC/g bestimmt.
[0028] Bei einer Aktivierdauer von 24 Stunden wurde der Q/M-Wert zu + 28,4 µC/g bestimmt.
Beispiel 2
[0029] Es wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen in 95 Teilen Tonerbindemittel nur 1 Teil des erfindungsgemäßen Farbmittels
in 99 Teilen Tonerbindemittel eingesetzt wurde.
[0030] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 21,5 µC/g bestimmt.
Beispiel 3
[0031] Es wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen in 95 Teilen Tonerbindemittel nur 0,5 Teile des erfindungsgemäßen Farbmittels
in 99,5 Teilen Tonerbindemittel eingesetzt wurden.
[0032] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 15,8 µC/g bestimmt.
Beispiel 4 (Vergleichsbeispiel)
[0033] Es wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen des erfindungsgemäßen Farbmittels 5 Teilen einer röntgenamorphen Form des
erfindungsgemäßen Farbmittels eingesetzt wurden.
[0034] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 51,8 µC/g bestimmt.
[0035] Bei einer Aktivierdauer von 2 Stunden wurde der Q/M-Wert zu + 39,1 µC/g bestimmt.
[0036] Bei einer Aktivierdauer von 24 Stunden wurde der Q/M-Wert zu + 22,3 µC/g bestimmt.
Beispiel 5 (Vergleichsbeispiel)
[0037] Es wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen des erfindungsgemäßen Farbmittels 5 Teile "Farbbasenchlorid" in den Toner
eingearbeitet wurden. (Das "Farbbasenchlorid" wird hergestellt durch Umsetzen der
in der DE-PS 1 919 724, Beispiel 9 aufgeführten Farbbase mit HCl).
[0038] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 1,0 µC/g bestimmt.
[0039] Bei einer Aktivierdauer von 2 Stunden wurde der Q/M-Wert zu - 0,4 µC/g bestimmt.
[0040] Bei einer Aktivierdauer von 24 Stunden wurde der Q/M-Wert zu + 3,2 µC/g bestimmt.
Beispiel 6 (Vergleichsbeispiel)
[0041] Es wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen des erfindungsgemäßen Farbmittels 5 Teile des herkömmlich verwendeten Triaminotriphenylmethanfarbmittels
(C.I. Pigment Blue 61 (Reflex-Blau R)) in den Toner eingearbeitet wurden.
[0042] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 18,6 µC/g bestimmt.
[0043] Bei einer Aktivierdauer von 2 Stunden wurde der Q/M-Wert zu + 1,8 µC/g bestimmt.
[0044] Bei einer Aktivierdauer von 24 Stunden wurde der Q/M-Wert zu - 5,2 µC/g bestimmt.
Beispiel 7 (Vergleichsbeispiel)
[0045] Es wurde, wie in Beispiel 6 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen in 95 Teile Tonerbindemittel nur 1 Teil Reflex-Blau R in 99 Teile Tonerbindemittel
eingearbeitet wurde.
[0046] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 4,8 µC/g bestimmt.
Beispiel 8 (Vergleichsbeispiel)
[0047] Es wurde, wie in Beispiel 6 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen in 95 Teile Tonerbindemittel nur 0,5 Teile Reflex-Blau R in 99,5 Teile Tonerbindemittel
eingearbeitet wurden.
[0048] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu - 5,4 µC/g bestimmt.
Beispiel 9 (Vergleichsbeispiel)
[0049] Es wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen des beanspruchten Farbmittels 5 Teile der freien Base eines Triaminotriphenylmethanfarbmittels
in den Toner eingearbeitet wurden. Das zum Vergleich eingesetzte Farbmittel ist das
C.I. Solvent Blue 66 (Brillantblau-Base SM).
[0050] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 29,2 µC/g bestimmt.
[0051] Bei einer Aktivierdauer von 2 Stunden wurde der Q/M-Wert zu + 12,7 µC/g bestimmt.
[0052] Bei einer Aktivierdauer von 24 Stunden wurde der Q/M-Wert zu - 4,8 µC/g bestimmt.
Beispiel 10 (Vergleichsbeispiel)
[0053] Es wurde, wie in Beispiel 9 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen in 95 Teile Tonerbindemittel nur 1 Teil Brillantblau-Base SM in 99 Teile
Tonerbindemittel eingearbeitet wurde.
[0054] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 7,2 µC/g bestimmt.
Beispiel 11 (Vergleichsbeispiel)
[0055] Es wurde, wie in Beispiel 9 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen in 95 Teile Tonerbindemittel 0,5 Teile Brillantblau-Base SM in 99,5 Teile
Tonerbindemittel eingearbeitet wurden.
[0056] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu + 4,0 µC/g bestimmt.
Beispiel 12 (Vergleichsbeispiel)
[0057] Es wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, gearbeitet mit dem Unterschied, daß statt
5 Teilen des erfindungsgemäßen Farbmittels 5 Teile Tintenblau RG 1 in den Toner eingearbeitet
wurden.
[0058] Bei einer Aktivierdauer von 30 Minuten wurde der Q/M-Wert zu - 6,5 µC/g bestimmt.