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EP 0 335 091 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.11.1993 Patentblatt 1993/47 |
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Anmeldetag: 15.02.1989 |
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Verfahren zum Zusammentragen von Druckprodukten
Process for bringing together printed products
Procédé d'assemblage des produits imprimés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
27.02.1988 DE 3806351
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.10.1989 Patentblatt 1989/40 |
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Patentinhaber: M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Köbler, Ingo
D-8901 Anhausen (DE)
- Petersen, Godber
D-8900 Augsburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 473 006
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GB-A- 1 333 357
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zusammentragen von
Druckprodukten, insbesondere von getrennt bevorrateten Beilagen, gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, bzw. des Anspruchs 2.
[0002] Mit den bisher allgemein üblichen Vorrichtungen der vorgenannten Art war es bereits
möglich, Druckprodukte bestehend aus Beilagen und gegebenenfalls einem aktuellen Druckprodukt
in Form einer Zeitung maschinell und/oder teils manuell zusammenzutragen. Derartige
Druckprodukte werden dann über entsprechende Verteilersysteme den Empfängern, beispielsweise
den Abonnenten von Zeitungen zugestellt. Eine Individualisierung der zusammengetragenen
Druckprodukte war nicht bzw. nicht rationell möglich, insbesondere dann nicht, wenn
eine größere Anzahl von Druckprodukten bzw. Beilagen zusammengetragen werden mußte.
Bereits bei zwei Druckprodukten ergeben sich vier und bei vier Druckprodukten sechzehn
Möglichkeiten für eine individuelle Zusammenstellung. Die Kombinationsmöglichkeiten
steigen mit einer noch größeren Anzahl von zusammenzutragenden Druckprodukten bzw.
Beilagen sehr stark an, was mit ursächlich ist, daß bisher ein individuell gesteuertes
Zusammentragen von Druckprodukten nicht möglich war, um beispielsweise Zeitungsabonnenten
entsprechend ihren Wünschen zur täglichen Zeitung ein ausgewähltes, individuelles
Angebot Beilagen zur Verfügung zu stellen. Aus der CH-PS 570 326 ist bereits ein gattungsgemäßes
Verfahren mit entsprechender Vorrichtung bekannt, mit dem bzw. mit der während eines
Arbeitsganges jeweils gleichartige Magazine bzw. Zeitschriften einer Ausgabe erzeugt
werden für Abonnenten, die jeweils die gleiche Zusammenstellung wünschen. Eine spätere
Sortierung zwecks Zustellung muß in jedem Fall erfolgen, sei es von Hand oder automatisch,
z.B. durch Lesen der aufgebrachten Adressen.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Zusammentragen von Druckprodukten zu schaffen, wonach einem vorgegebenen Produkten-
bzw. Zeitungsabonnentenkreis jedem Abonnenten ein individuelles Druckproduktpaket,
beispielsweise in Form einer "individuellen Zeitung" zur Verfügung zu stellen, wobei
jedoch nach individueller Zusammenstellung der Druckprodukte keine weiteren Sortiervorgänge
mehr erforderlich sein sollen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Anwendung der Merkmale des kennzeichnenden Teils der
Ansprüche 1 und 2 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Unteransprüchen und aus der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. Diese zeigt
in schematischer Form die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit der das der Erfindung
zugrundeliegende Verfahren durchführbar ist.
[0005] In dem Ausführungsbeispiel sind Anleger 1, 2, 3, 4 für die Aufnahme von zusammenzutragenden
Druckprodukten 6, 7, 8, 9 vorzugsweise oberhalb einer Sammelstraße 5 positioniert.
Die Sammelstraße 5 kann nicht näher bezeichnete umlaufende Endlosbänder oder Ketten
umfassen. Die in den Anlegern 1 bis 4 getrennt voneinander bevorratet gehaltenen Druckprodukte
in Form von Beilagen sollen entsprechend einer in einem Rechner (10) oder anderweitig
abgespeicherten Druckproduktverteileradressfolge unter Berücksichtigung eines Beilagenschlüssels
zu individuellen Druckproduktpaketen zusammengetragen werden. Die Druckproduktverteileradressfolge
ergibt sich aus den Abonnenten bzw. Interessentenadressen für die zusammenzustellenden
Druckprodukte bzw. Druckproduktpakete. Dies sind vorzugsweise Zeitungsabonnenten,
deren Name und Wohnort bekannt ist, so daß sich für einzelne Regionen, beispielsweise
für Straßenzüge eine Druckproduktverteileradressfolge ergibt. Gleichzeitig sind die
Beilagenwünsche der Abonnenten bekannt, woraus sich der ebenfalls in dem Rechner (10)
oder anderweitig abspeicherbare Beilagenschlüssel ergibt, der individuell für jeden
(Zeitungs-)Abonnenten angibt, welche Beilagen er zugestellt haben möchte. Von den
Druckprodukten 6 bis 9 kann somit ein Produkt, vorzugsweise das erste oder das letzte
(6 oder 9) ein individuelles Druckprodukt in Form einer Zeitung sein. Es ist jedoch
auch möglich, daß alle Druckprodukte 6 bis 9 bevorratet gehaltene Beilagen darstellen
und daß links der Sammelstraße 5 das aktuelle Druckprodukt in Form einer Zeitung direkt
aus einer nicht dargestellten Druckmaschine oder einem dieser nachgeschalteten Falzapparate
zugeführt wird.
[0006] Die Anleger 1 bis 4 für die Druckprodukte sind jeweils mit Ventilen 11 bis 14 sowie
mit Bandleitungen 15 bis 18 ausgestattet. Durch eine hier nicht näher bezeichnete,
verschwenkbare Übernahmevorrichtung werden unter Vakuumeinsatz bei entsprechender
Steuerung der Ventile 1 bis 14 von den Anlegern 1 bis 4 jeweils das hintere Druckprodukt
6 bis 9 entnommen, d. h. abgesaugt und an die jeweils zugeordnete Bandleitung 15 bis
18 übergeben. Zur sicheren Arbeitsweise der Vorrichtung ist es zweckmäßig, jeder der
Bandleitungen 10 bis - 18 eine Kontrollschranke 19 bis 22 zuzuordnen, um feststellen
zu können, ob auch das jeweils individuell jedem der Anleger 1 bis 4 abgeforderte
Druckprodukt 6 bis 9 der Sammelstraße 5 zugeführt wird.
[0007] Auf der Sammelstraße 5 befinden sich Nasen oder Schienen 24 bis 31, um einzelne Kammerabschnitte
48 bis 56 zu bilden, die die einzelnen Druckprodukte beim Umlauf der Sammelstraße
5 aufnehmen, um die individuellen Druckproduktpakete zu erzeugen. Die Nasen bzw. Schienen
24 bis 31 weisen Adressen bzw. Codierungen 24′ bis 31′ auf. Zwischen diesen liegen
die einzelnen individuell hergestellten Druckproduktpakete 48 bis 51.
[0008] Entsprechend der Ansteuerung der Anleger 1 bis 4 bzw. der Ventile 11 bis 14 können
somit in jeden Kammenabschnitt 48 bis 56 beliebige Kombinationen aus Druckprodukten
6 bis 9 zusammengestellt werden. Am Ende der Sammelstraße 5 ist eine etwa rechtwinklig
zu dieser angeordnete Bandleitung 37 angedeutet, durch die die Druckproduktpakete
33 bis 36 in Richtung des Pfeiles 38 einer Foliereinrichtung bzw. Foliertaschen 39
zuführbar sind. Die Foliertaschen 39 werden von einer Vorratsrolle 40 abgewickelt
und nach Aufnahme eines der Druckproduktpakete 33 bis 36 einem Schneidzylinderpaar
und einer Verschweißung unverzüglich zugeführt. In dem hier schematisch angedeuteten
Rechner 10 sind zur Aufnahme der Druckproduktverteileradressfolge und des individuellen
Beilagenschlüssels für jeden einzelnen Empfänger Speicherbereiche 43, 44 vorgesehen
und der Rechner 10 weist außerdem eine Anzahl von Zeitgliedern auf, die bei 46 angedeutet
sind. Vorzugsweise entspricht die Anzahl der Zeitglieder mindestens der Anzahl der
obenliegenden Kammerabschnitte 48 bis 51.
[0009] Mit der vorangehend beschriebenen Vorrichtung ist es somit möglich, daß der Rechner
10 mit Hilfe eines am Anfang der Sammelstraße 5 angeordneten Lesers 45 der die einzelnen
Kammerabschnitte 48 bis 56 identifiziert und mittels der gespeicherten Druckproduktverteileradresse
und des Beilagenschlüssels für jede Adresse und des Beilagenschlüssels für jede Adresse
jeweils in einem bestimmten Kammerabschnitt 48 bis 56 durch entsprechende Steuerung
der Ventile 11 bis 14 das gewünschte individuelle Druckproduktpaket (33 bis 36) erzeugt.
[0010] Mit Hilfe eines weiteren Lesers 47 ist beim Vorbeilaufen der codierten Kammerabschnitte
48 bis 56 feststellbar, wann das letzte Druckprodukt, hier das Druckprodukt 9 die
Sammelstraße verläßt. Mit Hilfe der Zeitglieder 46 ist auch feststellbar, zu welchem
Zeitpunkt die einzelenen Ventile 11 bis 14 angesteuert werden müssen, um in die zugeordneten
Kammerabschnitte 48 bis 56 jeweils ein gewünschtes oder ein nicht gewünschtes Druckprodukt
6 bis 9 zurückzuhalten oder zuzuführen. Mit den Zeitgliedern 46 ist auch feststellbar,
wann ein bestimmtes, d. h. bereits individuell hergestelltes Druckproduktpaket 33
bis 36 an der Folientasche bzw. in dieser (39) auftritt, wonach das Aufdrucken bzw.
Aufbringen der Adresse mit Hilfe der Adressiervorrichtung 41 erfolgt, für die das
individuell zusammengestellte Druckproduktpaket bestimmt ist. Gegebenenfalls kann
auch das Druckproduktpaket selbst adressiert werden, falls keine Folierung gewünscht
ist.
1. Verfahren zum Zusammentragen von Druckprodukten bzw. -paketen, insbesondere von getrennt
bevorrateten Beilagen, bei dem die Druckprodukte mittels individuell steuerbarer Entnahmevorrichtungen
(11 bis 18) einzelnen Abschnitten einer Sammelstraße zugeführt werden und die Entnahmevorrichtungen
durch einen Rechner (10) gesteuert werden in Abhängigkeit von in dem Rechner gespeicherten
Druckproduktempfängeradressen und gespeicherten, individuellen Beilagenschlüsseln,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rechner (10) die einzelnen Druckproduktempfängeradressen in einer vorgegebenen
Folge gespeichert werden, die der Reihenfolge gemäß einer nachfolgenden Empfänger-Einzelverteilung
der fertigen Druckprodukte entspricht und daß die Entnahmevorrichtungen (11 bis 18)
so gesteuert werden, daß die Druckprodukte in der Sammelstraße (5) in den einzelnen
Abschnitten (48 bis 58) in dieser Folge individuell zusammengetragen und hinter der
Sammelstraße jeweils unter Beibehaltung dieser Folge adressiert werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einzelnen Abschnitten
einer Sammelstraße, individuell steuerbaren Entnahmevorrichtungen (11 bis 18) und
einem Rechner zur Speicherung von Druckprodukt empfängeradressen und individuellen
Beilagenschlüsseln, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner (10) Speicherbereiche
(43, 44) zur Abspeicherung der Druckproduktverteileradressfolge und des individuellen
Beilagenschlüssels sowie eine mindestens der Anzahl der obenliegenden Abschnitte (48
bis 51) entsprechenden Anzahl von Verzögerungsleitungen (46) aufweist und daß er (10)
mit einem am Anfang der Sammelstraße (5) angeordneten Leser (45) und einem am Ende
der Sammelstraße (5) angeordneten Leser (47) sowie mit einer hinter letzterem angeordneten
Adressiervorrichtung (41) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die individuell zusammengetragenen
Produkte (33 bis 36) vor der Adressierung einer Foliervorrichtung (39) zuführbar sind,
in der sie in einzelne Foliertaschen einsteckbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Druckprodukte
(6 bis 9) eine gefalzte Zeitung ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste oder letzte Druckprodukt
(6 oder 9) die gefalzte Zeitung ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelstraße
(5) eine umlaufende Bandleitung ist und daß am Ende der Sammelstraße (5) rechtwinklig
zu dieser eine Bandleitung (37) angeordnet ist, um die individuell zusammengestellten
Druckprodukte (33 bis 36) der Foliervorrichtung (39) zuzuführen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte
(48 bis 56) durch die Leser (45, 47) Codiernasen oder -schienen aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Foliertaschen (39) von einer Vorratsrolle (40) abgezogen und nach Füllung
zwischen einem Schneidrollenpaar (42) vorbei geführt werden.
1. Process for bringing together printed products or packets, in particular separately
stored enclosures, wherein the printed products are conveyed by means of individually
controllable removal devices (11 to 18) to individual sections of an assembly path,
and the removal devices are controlled by a computer (10) in dependence on printed
product recipient addresses stored in the computer and stored individual enclosure
codes, characterised in that in the computer (10) the individual printed product recipient
addresses are stored in a predetermined sequence which corresponds to the sequence
according to a subsequent individual distribution to recipients of the finished printed
products and in that the removal devices (11 to 18) are controlled so that the printed
products in the assembly path (5) are individually brought together in the individual
sections (48 to 58) in this sequence, and behind the assembly path are each addressed
whilst maintaining this sequence.
2. Device for carrying out the process according to claim 1, with individual sections
of an assembly path, individually controllable removal devices (11 to 18) and a computer
for storing printed product recipient addresses and individual enclosure codes, characterised
in that the computer (10) has storage areas (43, 44) for storing the printed product
distributor address sequence and the individual enclosure code, and a number of delay
lines (46) corresponding at least to the number of upper sections (48 to 51), and
in that it (10) is connected to a reader (45) arranged at the beginning of the assembly
path (5) and a reader (47) arranged at the end of the assembly path (5) and to an
addressing device (41) arranged behind the latter.
3. Device according to claim 2, characterised in that the products (33 to 36) individually
brought together can be conveyed before addressing to a numbering device (39) in which
they can be put into individual numbering pockets.
4. Device according to claim 2 or 3, characterised in that one of the printed products
(6 to 9) is a folded newspaper.
5. Device according to claim 4, characterised in that the first or last printed product
(6 or 9) is the folded newspaper.
6. Device according to one of claims 2 to 5, characterised in that the assembly path
(5) is a circulating conveyor belt and in that at the end of the assembly path (5)
and arranged at right angles thereto is a conveyor belt (37) for conveying the individually
collected printed products (33 to 36) to the numbering device (39).
7. Device according to one of claims 2 to 6, characterised in that the sections (48 to
56) through the readers (45, 47) have coding lugs or rails.
8. Device according to one of the preceding claims 2 to 7, characterised in that the
numbering pockets (39) are removed from a supply reel (40) and after filling are passed
between a pair of cutting rollers (42).
1. Procédé pour assembler des produits imprimés ou paquets de produits imprimés, en particulier
des suppléments stockés séparément, dans lequel les produits imprimés sont acheminés
a' des compartiments distincts d'une ligne de groupage, au moyen de dispositifs de
prélèvement (11 à 18) pouvant être commandés individuellement, et les dispositifs
de prélèvement sont commandés par un ordinateur (10), en fonction d'adresses de destinataires
de produits imprimés mémorisées dans l'ordinateur et de codes individuels de suppléments
mémorisés dans l'ordinateur, caractérisé en ce que, dans l'ordinateur (10), les adresses
de destinataires des produits imprimés sont mémorisées en une suite prédéterminée,
qui est fonction d'une distribution individuelle ultérieure des destinataires des
produits imprimés finis, en ce que les dispositifs de prélèvement (11 à 18) sont commandés
de manière que les produits imprimés soient assemblés individuellement dans la ligne
de groupage (5), dans les compartiments (48 à 58), dans cet ordre de succession, et
soient adressés en aval de la ligne de groupage en conservant cet ordre de succession.
2. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, comprenant
des compartiments distincts appartenant à une ligne de groupage, des dispositifs de
prélèvement (11 à 18) pouvant être commandés individuellement, et un ordinateur servant
à mémoriser les adresses des destinataires des produits imprimés et les codes de suppléments
individuels, caractérisé en ce que l'ordinateur (10) présente des régions de mémorisation
(43, 44) destinées à mémoriser la suite d'adresses de distributeurs de produits imprimés
et le code individuel des suppléments, ainsi qu'un nombre de lignes de temporisation
(46) correspondant au moins au nombre des compartiments (48 à 51) placés en position
supérieure, et en ce que cet ordinateur (10) est relié à un lecteur (45) agencé au
début de la ligne de groupage (5) et à un lecteur (47) disposé à la fin de la ligne
de groupage (5), ainsi qu'à un dispositif d'adressage (41) situé en aval de ce dernier
lecteur.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les produits (33 à 36)
assemblés de façon individualisée peuvent être acheminés, avant l'adressage, à un
dispositif d'ensachage (39) dans lequel ils peuvent être insérés dans des sachets
individuels.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'un des produits imprimés
(6 à 9) est un journal plié.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le premier ou le dernier
produit imprimé (6 ou 9) est un journal plié.
6. Dispositif selon une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que la ligne de groupage
(5) est un transporteur à courroies opérant en circuit fermé et en ce qu'à l'extrémité
de la ligne de groupage (5) est disposé, perpendiculairement à celui-ci, un transporteur
à courroies (37) servant à acheminer au dispositif d'ensachage (39) les produits imprimés
(33 à 36) assemblés de façon individualisée.
7. Dispositif selon une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que les compartiments
(48 à 56) présentent des taquets ou barres de codage qui sont lues par les lecteurs
(45, 47).
8. Dispositif selon une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que les sachets (39)
se dévident d'un rouleau de réserve (40) et, après le remplissage, ils passent à travers
une paire de rouleaux de coupe (42).
