(57) Die Schleifscheibe (2), die insbesondere zum Tiefschleifen bestimmt ist, weist einen
ersten Schleifbelagteil (5) auf, der feinkörnige Diamanten enthält sowie einen weiteren
Schleifbelagteil (9), der größere Diamantkörner enthält. Dabei kann es sich handeln
um eine Umfangsschleifscheibe wie auch um eine Topfschleifscheibe. Bekannte Ausführungsformen
solcher Schleifscheiben lassen entweder die geforderte Oberflächenrauhheit nicht erreichen
oder weisen einen hohen Verschleiß auf, da sie nicht fortlaufend im Außenrandbereich
der Stirnfläche einen hohen Diamantanteil als Schutz gegen eine Abrundung der Außenkante
besitzen. Um dem abzuhelfen ist vorgesehen, daß der Schleifbelagteil (9) mit parallel
zu der Drehachse der Umfangsschleifscheibe einschichtig angeordneten Diamantkörnern
größerer Klassifizierung versehen ist, wobei die Diamanten senkrecht zu der Drehachse
mehrschichtig angeordnet sind und sich gegenseitig berührend in einer galvanisch
niedergeschlagenen Bindung (10) gehalten sind.
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