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(11) |
EP 0 336 084 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.1992 Patentblatt 1992/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.02.1989 |
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Öffnungsabschluss, wie Tür oder Tor
Closure means, like a door or gate
Fermeture d'une ouverture, telle qu'une porte ou portail
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
08.04.1988 DE 3811704
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.10.1989 Patentblatt 1989/41 |
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Patentinhaber: FIRMA JOHANN HENKENJOHANN |
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D-4837 Verl (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Henkenjohann, Gerda
D-4837 Verl 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 683 060 GB-A- 1 486 550
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FR-A- 2 116 869 GB-A- 2 134 166
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Öffnungsabschluß, wie Tür oder Tor, der aus
über ihre gesamte Länge ineinandergreifenden, gelenkig miteinander verbundenen hohlen
Lamellen gebildet ist und an seinen beiden seitlichen Rändern in Schienen derart geführt
ist, daß er beim Öffnen und Schließen von einer ersten Ebene in eine zweite Ebene
umgelenkt wird.
[0002] Ein solcher Öffnungsabschluß wird in der britischen Patentschrift 1 486 550 beschrieben.
Bei diesem Öffnungsabschluß, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, sind in die Lageraugen
jeder Lamelle Arretierstücke eingesetzt, die die jeweils nächst tieferliegenden Lamellen
überlappen und so die seitliche Verschiebung der Lamellen verhindern. Die Arretierstücke
sind kraftschlüssig an jeder der Lamellen angenietet. Soll die Anzahl der Arretierstücke
vermindert werden, so können nach der britischen Patentschrift herkömmliche Lamellen
mit speziellen Lamellen paarweise kombiniert werden. Diese speziellen Lamellen weisen
ein sich über ihre Länge erstreckendes elastisches Überlappungsstück auf, das die
benachbarte, herkömmliche Lamelle teilweise überdeckt und mit dieser vernietet ist.
Ein auf diese Weise gefertigter Öffnungsabschluß erweist sich im praktischen Einsatz
als besonders robust und stabil.
[0003] Bei der Herstellung eines solchen Öffnungsabschlusses zeigt sich aber, daß die große
Anzahl erforderlicher Arretierstücke oder die Verwendung von speziell geformten Lamellen
zu hohen Kosten führt. Darüber hinaus erweist sich das Zusammensetzen eines solchen
Tores wegen hoher Genauigkeit, die bei einer Vielzahl von Montageschritten (Vorbohren,
Ausrichten, Vernieten) erforderlich ist, als schwierig und zeitaufwendig.
[0004] Ein weiterer, gegenüber dem vorangehend beschriebenen Öffnungsabschluß vereinfachter
Öffnungsabschluß ist aus der FR-PS 2.116.869 bekannt. Eine Besonderheit bei solchen,
auch "Sektionaltore" genannten Abschlüssen besteht darin, daß sie im Unterschied zu
in ihrer Länge ausziehbaren Rolläden eine konstante Länge haben. Bei dem aus der FR-PS
2 116 869 bekannten Öffnungsabschluß sind in den Glenkpunkten der Lamellen, insbesondere
als Gelenkzapfen einer Gelenkkette ausgebildete Mitnehmer befestigt, mit denen im
Umlenkbereich des Öffnungsabschlusses vorgesehene, insbesondere als Kettenräder ausgebildete
Antriebsräder in Eingriff stehen. Diese Art des Antriebes des Öffnungsabschlusses
hat gegenüber einem anderen Antrieb, bei dem ein Zugmittel an der oberen Lamelle angeschlagen
ist, den Vorteil, daß nicht die zwischen der Umlenkstelle und dem Anschlag des Zugmittels
angeordneten Lamellen von dem Gewicht des vor dem Umlenkstelle liegenden, herunterhängenden
Teil des Öffnungsabschlusses belastet sind. Eine solche Belastung ist insbesondere
dann kritisch, wenn die benachbarten, miteinander in Eingriff stehenden Längsränder
der Lamellen die Gelenke bilden und keine zusätzliche Entlastung für diese Gelenke
vorgesehen ist. Bei dem bekannten Öffnungsabschluß mit im Umlenkbereich des Öffnungsabschlusses
vorgesehenem Antrieb sind an beiden Längsrändern des Öffnungsabschlusses Ketten angeordnet,
deren Gelenkzapfen in den Gelenkpunkten der Lamelle vorgesehen sind. Die Gelenkzapfen
werden von Stopfen getragen, die in den Enden von zylindrischen Hohlkörpern stecken,
die zwischen den als entsprechende Lagerschalen ausgebildeten Länsgrändern benachbarter
Lamellen angeordnet sind. Diese Gelenkketten sorgen für den Zusammenhalt der nicht
unmittelbar miteinander verbundenen hohlen Lamellen und zylindrischen Hohlkörper.
Von Nachteil ist allerdings, daß der Herstellungs- und Montageaufwand für einen solchen
Öffnungsabschluß groß ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen im Aufbau weiter vereinfachten Öffnungsabschluß
zu schaffen, der eine schnelle, einfache Montage erlaubt.
[0006] Diese Aufgabe wird nach einer ersten Alternativen dadurch gelöst, daß an den Enden
jeder zweiten hohlen Lamelle Arretierstücke eingesetzt sind, die durch Übergreifen
der Enden der jeweils benachbarten Lamellen die Lamellen gegen gegenseitige Längsverschiebung
sichern und in den Gelenkpunkten der Lamellen Mitnehmer tragen, mit denen im Umlenkbereich
des Öffnungsabschlusses Antriebsräder eines Antriebs zum Öffnen und Schließen des
Öffnungsabschlusses in Eingriff stehen.
[0007] Nach einer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die Mitnehmer als Gelenkzapfen
einer Gelenkkette ausgebildet und die Antriebsräder Kettenräder.
[0008] Der erfindungsgemäße Öffnungsabschluß ist im Vergleich zu den bekannten, im Umlenkbereich
Antriebsräder aufweisenden Öffnungsabschluß einfacher, weil für den Zusammenhalt der
Teile des Öffnungsabschlusses eine Gelenkkette zwar vorteilhaft, aber nicht notwendig
ist. Die hohlen Lamellen halten sich vielmehr aufgrund ihrer unmittelbaren gelenkigen
Verbindung selbst. Der Antrieb läßt sich bei herkömmlichen Lamellen verwirklichen.
Ein Sinderprofil ist nicht erforderlich. Der einzige zusätzliche Aufwand für den Antrieb
besteht darin, daß die Arretierstücke beziehungsweise die Stopfen Mitnehmer für die
Antriebsräder tragen. Dieser Aufwand ist im Vergleich zu dem Aufwand des bekannten
Öffnungsabschlusses mit hohlen Lamellen und zwischen ihnen angeordneten zulindrischen
Hohlkörper und Gelenkketten vernachlässigbar gering.
[0009] Sofern an den seitlichen Rändern des Öffnungsabschlusses Gelenkketten vorgesehen
sind, ist es von Vorteil, wenn die Gelenkketten auf ihren Gelenkzapfen zwei mit seitlichem
Abstand voneinander angeordnete Reihen von Verbindungslaschen aufweisen, zwischen
denen die Kettenräder eingreifen. Darüber hinaus ist es von Vorteil. wenn die Gelenkzapfen
mit Führungsrollen bestückt sind. Diese können einen größeren Durchmesser als die
Laschen haben und in den Schienen geführt sein.
[0010] Bei einem alternativen Öffnungsabschluß, der eingangs genannten Art, bei dem die
Gelenke benachbarter Lamellen aus einer am Lingsrand der einen Lamelle vorgesehenen
offenen kreiszylindrischen Lagerschale und einem darin gelagerten, am benachbarten
Lingsrand der anderen Lamelle vorgesehenen kreiszylindrischen Auge bestehen, in dessen
beiden hohlen Enden insbesondere Führungsrollen tragende Stopfen eingesetzt sind,
die mit einem die Lagerschale übergreifenden Kragen die benachbarte Lamelle gegen
gegenseitige Lingsverschiebung sichern, wird die Erfindungsaufgabe dadurch gelöst,
daß die Stopfen in den Gelenkpunkten der Lamellen Mitnehmer tragen, die im Umlenkbereich
des Öffnungsabschlusses mit Antriebsrädern eines Antriebs zum Öffnen und Schließen
des Öffnungsabschlusses in Eingriff stehen, wobei die Mitnehmer als Gelenkzapfen einer
Gelenkkette ausgebildet sind, die auf ihren Gelenkzapfen zwei mit seitlichem Abstand
voneinander angeordnete Reihen von Verbindungslaschen aufweist, zwischen denen die
Antriebsräder eingreifen.
[0011] Wie bei der mit beidseitigen Gelenkketten ausgestatteten ersten Lösungsalternative,
wird auch bei dieser zweiten alternativen Lösung ohne zusätzlichen Aufwand die Herstellung
einer Gelenkkette auf einfache Weise ermöglicht.
[0012] Ist auch ein solcher Öffnungsabschluß mit Führungsrollen versehen, so können auch
diese einen größeren Durchmesser als die Verbindungslaschen der Gelenkkette haben
und in den Schienen geführt sein.
[0013] Beim Einschieben des Öffnungsabschlusses durch die Antriebsräder in die Schienen
der zweiten, im wesentlichen horizontalen Ebene ist der Öffungsabschluß üblicherweise
an seiner Unterseite nicht lückenlos abgestützt. Damit der Öffnungsabschluß an dieser
Übergangsstelle zwischen dem unterstützenden Antriebsrad und der horizontalen Schiene
trotzsem nicht durchhängen kann, ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
daß die an beiden Längsrändern des Öffnungsabschlusses angeodnete Gelenkkette an ihren
Gelenkpunkten mit einseitig zu den Antriebsrädern hin wirkenden Abknicksicherungen
versehen ist. Da auf der den Antribsrädern abgewandten Seite die Genlenkkette durch
die verlängerte Schiene abgestützt ist und deshalb zu dieser Seite nicht ausknicken
kann, ist sie auf der Seite der Antriebsräder, also nach unten durch die Abknicksicherungen
gehalten, so daß durch die Antriebsräder der Öffnungsabschluß in gestreckter Lage
problemlos in die Führungsschienen eingeschoben werden kann.
[0014] Vorzugsweise sind die Abknicksicherungen an den Verbindungslaschen ausgebildet. Dies
kann beispeilsweise in der Weise verwirklicht sein, daß jede auf der dem Antriebsrad
abgewandten Seite jenseits des Gelenkpunktes der Gelenkkette angeordnete Abknicksicherung
aus einem Anschlag, der von einer Verbindungslasche getragen ist, und einem mit diesem
Anschlag zusammenwirkenden Widerlager besteht, das von der benachbarten Verbindungslasche
getragen ist.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel
darstellt. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 einen Öffnungsabschluß aus gelenkig miteinander verbundenen Lamellen in schematisierter
perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 den Öffnungsabschluß gemäß Fig. 1 im Bereich seines Antriebes in zur Fig. 1
vergrößerter Darstellung im Schnitt nach der Linie I - I der Fig. 3,
Fig. 3 den Öffnungsabschluß gemäß Fig. 2 im Schnitt nach der Linie II - II der Fig.
2,
Fig. 4 einen Öffnungsabschluß aus gelenkig miteinander verbundenen Lamellen in einer
zu Fig. 1 anderen Ausführung im Ausschnitt und in vergrößert er Darstellung im Querschnitt,
Fig. 5 den Öffnungsabschluß gemäß Fig. 4 in einem Gelenkpunkt im Ausschnitt und in
Ansicht,
Fig. 6 den Öffnungsabschluß gemäß Fig. 2 mit einer zusätzlichen Abknicksicherung in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 7 den Öffnungsabschluß gemäß Fig. 6 im Teilschnitt nach der Linie III-III der
Fig. 6,
Fig. 8 eine Gelenkkette in gestreckter Lage für einen Öffnungsabschluß gemäß Fig.
1 mit einer zu Fig. 6 und 7 anderen Abknicksicherung in Seitenansicht
und
Fig. 9 die Gelenkkette nach Fig. 8 in einseitig geknickter Lage in Seitenansicht.
[0016] Der in Figur 1 dargestellte Öffnungsabschluß in Form eines Sektionaltores besteht
aus einer Vielzahl von unmittelbar durch angeformte Teile gelenkig miteinander verbundenen
Lamellen 1, die an ihren beiden seitlichen Rändern in U-förmig profilierten Schienen
2,3,4,5 in einer vertikalen Ebene und einer horizontalen Ebene geführt sind. Im Umlenkbereich
zwischen der vertikalen Ebene und der horizontalen Ebene befindet sich ein Antrieb
mit zwei Antriebsrädern 6,7, die beispielsweise von einem Rohrmotor 8 gemeinsam angetrieben
werden. Im Umlenkbereich werden die Lamellen 1 in noch zu beschreibender Weise von
diesen Antriebsrädern 6,7 formschlüssig angetrieben und geführt.
[0017] Wie aus Figur 2 ersichtlich, steckt in jeder zweiten hohl ausgebildeten Lamelle 1a,1b,1c
ein Arretierstück 10,11,12, das sich von herkömmlichen Arretierstücken dadurch unterscheidet,
daß es in den Gelenkpunkten 13,14,15 zwischen den hintereinander liegenden Lamellen
1a bis 1e Zapfen 17,18,19,20 trägt, die die Gelenkzapfen einer Gelenkkette, insbesondere
einer Rollenkette mit Rollen 21,22,23,24 und Laschen 25,26,27,28,29,30,31,32,33,34
bilden. Die Teilung dieser Rollenkette entspricht somit der Teilung der miteinander
gelenkig verbundenen Laschen 1. In die Rollenkette greift das Kettenrad 6 ein. Zur
Erleichterung des Eingriffs des scheibenförmigen Kettenrades 6 in die Rollenkette
sind die Rollen 21 bis 24 keilförmig ausgebildet.
[0018] Bei dem Öffnungsabschluß gemäß Fig. 4 und 5 sind die Lamellen in ihren Gelenkpunkten
ebenfalls durch angeformte Teile unmittelbar gelenkig miteinander verbunden. An den
Längsrändern benachbarter Lamellen ist eine offene zylindrische Lagerschale 36 und
ein darin gelagertes hohlzylindrisches Auge 35 angeformt. In den offenen Enden eines
jeden Auges 35 sitzen Stopfen 37, die einen Kragen 38 und einen als Mitnehmer einer
Gelenkkette ausgebildeten Gelenkzapfen 39 tragen. Die Krägen 38 sichern die benachbarten
Lamellen gegen gegenseitige Längsverschiebung. Die Funktion der Krägen können allerdings
auch auf den Gelenkzapfen 39 angeordnete Rollen oder die Verbindungslaschen der Gelenkketten
übernehmen.
[0019] Bei dem gegenüber Fig. 2 und 3 abgewandelten Ausführungsbeispiel der Figuren 6 und
7 ist eine einseitig wirkende Abknicksicherung vorgesehen. Diese Abknicksicherung
besteht aus einem Anschlag 30′, der an dem dem Antriebsrad 6 abgewandten Rand der
äußeren Verbindungslasche 30 als die innere Verbindungslasche 32 übergreifender Steg
ausgebildet ist, und aus einem Widerlager 32′, das von der dem Antriebsrad 6 abgewandten
Kante der inneren Lasche 32 gebildet ist. Der Anschlag 30′ erstreckt sich über den
vom Gelenkzapfen 20 gebildeten Gelenkpunkt hinaus. Mit dieser Abknicksicherung wird
erreicht, daß in dem Bereich, in dem die Gelenkkette weder durch das Antriebsrad 6
noch durch die Schiene 5 unterstützt wird die Gelenkkette und damit auch der Öffnungsabschluß
nicht in Richtung des Antriebsrades 6 abknicken kann. Da ein Abknicken der Gelenkkette
und des Öffnungsabschlusses zu der dem Antriebsrad 6 abgewandten Seite durch die bis
in den Bereich des Antriebsrades 6 einseitig verlängerte Schiene 5 verhindert wird,
ist die Gelenkkette und damit auch der Öffnungsabschluß in gestreckter Lage geführt
und kann durch das Antriebsrad 6 in die Schiene 5 eingeschoben werden, ohne zu der
einen oder der anderen Seite abknicken zu können.
[0020] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 8 und 9 werden bei der Abknicksicherung der
Anschlag 30˝ von einer nach außen abgebogenen Nase der inneren Verbindungslasche 30a
und das Widerlager 32˝ von einer Kante einer Stufe am oberen Rand der äußeren Verbindungslasche
32a gebildet.
1. Offnungsabschluß, wie Tür oder Tor, der aus über ihre gesamte Länge ineinandergreifenden,
gelenkig miteinander verbundenen hohlen Lamellen (1) gebildet ist und an seinen beiden
seitlichen Rändern in Schienen (2-5) derart geführt ist, daß er beim Öffnen und Schließen
von einer ersten Ebene in eine zweite Ebene umgelenkt wird, dadurch gekennzeichnet , daß in den Enden jeder zweiten hohlen Lamelle (1) Arretierstücke (10-12) eingesetzt
sind, die durch Übergreifen der Enden der jeweils benachbarten Lamellen (1) die Lamellen
(1) gegen gegenseitige Längsverschiebung sichern und in den Gelenkpunkten der Lamellen
(1) Mitnehmer (17-20) tragen, mit denen im Umlenkbereich des Öffnungsabschlusses Antriebsräder
(6,7) eines Antriebs zum Öffnen und Schließen des Öffnungsabschlusses in Eingriff
stehen.
2. Öffnungsabschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Mitnehmer (39) als Gelenkzapfen einer Gelenkkette ausgebildet sind.
3. Öffnungsabschluß nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Gelenkkette auf ihren Gelenkzapfen (17-20) zwei mit seitlichem Abstand
voneinander angeordnete Reihen von Verbindungslaschen (27-34) aufweist, zwischen denen
die Kettenräder (5,6) eingreifen.
4. Öffnungsabschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkzapfen (17-20) mit Führungsrollen (21-24) bestückt sind.
5. Öffnungsabschluß, wie Tür oder Tor, der aus über ihre gesamte Länge ineinandergreifenden,
gelenkig miteinander verbundenen hohlen Lamellen (1) gebildet ist und an seinen seitlichen
Rändern in Schienen (2-5) derart geführt ist, daß er beim Öffnen und Schließen von
einer ersten Ebene in eine zweite Ebene umgelenkt wird, wobei die Gelenke benachbarter
Lamellen (1) aus einer am Lägnsrand einen Lamelle (1) vorgesehenen offenen kreiszylindrischen
Lagerschale (36) und einem darin gelagerten, am benachbarten Längsrand der anderen
Lamelle (1) vorgesehenen kreiszylindrischen Auge (35) bestehen, in dessen beiden hohlen
Enden insbesondere Führungsrollen tragende Stopfen (37) eingesetzt sind, die mit einem
die Lagerschale (36) übergreifenden Kragen (38) die benachbarte Lamelle (1) gegen
gegenseitige Längsverschiebung sichern, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfen (37) in den Gelenkpunkten der Lamellen (1) Mitnehmer tragen, die
im Umlenkbereich des Öffnungsabschlusses mit Antriebsrädern eines Antriebs zum Öffnen
und Schließen des Öffnungsabschlusses in Eingriff stehen, wobei die Mitnehmer (39)
als Gelenkzapfen (17-20) einer Gelenkkette ausgebildet sind, die auf ihren Gelenkzapfen
(17-20) zwei mit seitlichem Abstand voneinander angeordnete Reihen von Verbindungslaschen
aufweist, zwischen denen die Antriebsräder eingreifen.
6. Öffnungsabschluß nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (21-24), die einen größeren Durchmesser als die Verbindungslaschen
(27-34) haben, in den Schienen (2-5) geführt sind.
7. Öffnungsabschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an beiden Längsseiten des Öffnungsabschlusses angeordneten Gelenkketten
an ihren Gelenkpunkten mit einseitig zu den Antriebsrädern hin wirkenden Abknicksicherungen
(30′,32′) versehen sind.
8. Öffnungsabschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abknicksicherungen (30′,32′) an den Verbindungslaschen (30,32) ausgebildet
sind.
9. Öffnungsabschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß jede auf der dem Antriebsrad (6) abgewandten Seite jenseits des Gelenkpunktes
der Gelenkkette angeordnete Abknicksicherung (30′,32′) aus einem Anschlag (30′) der
von einer Verbindungslasche (30) getragen ist, und einem mit diesem Anschlag (30′)
zusammenwirkenden Widerlager (32′) besteht, das von der benachbarten Verbindungslasche
(32) getragen ist.
1. A closure for an aperture, such as a door or gate, which comprises interconnected
hollow slats (1) and is so guided at its two lateral edges in rails (2-5) that the
closure is deflected from a first plane into a second plane during opening and closing,
characterized in that inserted in the ends of each second hollow slat (1) are locking
members (10-12) which by engaging over the ends of the adjacent slats (1) in each
case secure the slats (1) against mutual longitudinal displacement and bear at the
hinged points of the slats (1) entraining members (17-20) with which driving wheels
(6, 7) of a drive for opening and closing the closure for an aperture in the deflection
zone of the closure engage.
2. A closure according to claim 1, characterized in that the entraining members (39)
take the form of pivot pins of a link chain.
3. A closure according to claims 1 or 2, characterized in that the link chain has
on its pivot pins (17-20) two rows of connecting straps (27-34) which are disposed
laterally spaced-out from one another and between which the sprocket wheels (5, 6)
engage.
4. A closure according to any of claims 1 to 3, characterized in that the pivot pins
(17-20) are equipped with guide rollers (21, 24).
5. A closure for an aperture, such as a door or gate, which comprises interconnected
hollow slats (1) and is so guided at its two lateral edges in rails (2-5) that the
closure is deflected from a first plane into a second plane during opening and closing,
the joints of adjacent slats (1) comprising an open cylindrical bearing shell (36)
provided at the longitudinal edge of one slat (1), and a circular cylindrical lug
(35) which is mounted in the bearing shell (36) and disposed at the adjoining longitudinal
edge of the other slat (1) and into whose two hollow ends plugs (37) are inserted
which cooperate with a collar (38) engaging over the bearing shell (36) to secure
the adjacent slat (1) against mutual longitudinal displacement, characterized in that
the plugs (37) bear at the hinge points of the slats (1) entraining members which
engage with driving wheels of a drive for opening and closing the closure for an aperture
in the deflection zone of the closure, the entraining members (39) taking the form
of pivot pins (17-20) of a link chain having on its pivot pins (17-20) two rows of
connecting straps which are laterally spaced-out from one another and between which
the driving wheels engage.
6. A closure according to claims 4 or 5, characterized in that the guide rollers (21-24),
which have a larger diameter than the connecting straps (27-34), are guided in the
rails (2-5).
7. A closure according to any of claims 2 to 6, characterized in that the link chains
disposed on both longitudinal sides of the closure have at their pivot points securing
means (30′, 32′) against bending which act on one side in the direction of the driving
wheels.
8. A closure according to any of claims 2 to 7, characterized in that the securing
means (30′, 32′) against bending are formed on the connecting straps (30, 32).
9. A closure according to claim 8, characterized in that each securing means (30′,
32′) against bending, disposed beyond the pivot point of the link chain on the side
remote from the driving wheel (6), comprises a stop (30′) borne by a connecting strap
(30), and an abutment (32′) which cooperates with such stop (30′) and is borne by
the adjacent connecting strap (32).
1. Fermeture d'une ouverture, telle qu'une porte ou un portail, qui est formée de
lamelles creuses (1) reliées à articulation les unes avec les autres et en prise les
unes avec les autres sur toute leur longueur, et qui est guidée sur ses deux bords
latéraux dans des rails (2-5) de telle manière que, lors de l'ouverture et de la fermeture,
elle soit renversée d'un premier plan dans un second plan, caractérisée en ce que
des pièces d'arrêt (10-12) sont montées aux extrémités d'une lamelle creuse (1) sur
deux, qui assurent les lamelles (1) contre un coulissement longitudinal relatif par
enjambement des extrémités des lamelles (1) adjacentes à chaque fois et portent aux
points d'articulation des lamelles (1) des entraîneurs (17-20) avec lesquels sont
en prise, dans la zone de renversement de la fermeture d'une ouverture, des roues
d'entraînement (6, 7) d'un entraînement pour l'ouverture et la fermeture de la fermeture
d'une ouverture.
2. Fermeture d'une ouverture selon la revendication 1, caractérisée en ce que les
entraîneurs (39) sont réalisés sous forme de pivots d'articulation d'une chaîne à
articulations.
3. Fermeture d'une ouverture selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en
ce que la chaîne à articulations (17-20) présente sur ses pivots d'articulation (17-20)
deux rangées de mailles de liaison (27-34) disposées à écartement latéral l'une de
l'autre, entre lesquelles viennent en prise les roues à chaîne (5, 6).
4. Fermeture d'une ouverture selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que les pivots d'articulation (17-20) sont équipés de rouleaux de guidage (21-24).
5. Fermeture d'une ouverture, telle qu'une porte ou un portail, qui est formée de
lamelles creuses (1) reliées à articulation les unes avec les autres et en prise les
unes avec les autres sur toute leur longueur, et qui est guidée sur ses bords latéraux
dans des rails (2-5) de telle manière que, lors de l'ouverture et de la fermeture,
elle soit renversée d'un premier plan dans un second plan, dans laquelle les articulations
de lamelles (1) adjacentes sont constituées par une cuvette de palier cylindrique
circulaire ouverte (36) disposée au bord longitudinal d'une des lamelles (1) et par
un oeillet cylindrique circulaire (35) logé dedans et disposé au bord longitudinal
adjacent de l'autre lamelle (1), dans les deux extrémités creuses desquels sont montés
des tampons (37), en particulier portant des rouleaux de guidage, qui assurent, par
une collerette (38) enjambant la cuvette de palier (36), la lamelle (1) adjacente
contre un coulissement longitudinalement relatif, caractérisée en ce que les tampons
(37) portent des entraîneurs aux points d'articulation des lamelles (1), qui sont
en prise, dans la zone de renversement de la fermeture d'une ouverture, avec des roues
d'entraînement d'un entraînement pour l'ouverture et la fermeture de la fermeture
d'une ouverture, les entraîneurs (39) étant réalisés sous forme de pivots d'articulation
(17-20) d'une chaîne à articulations qui présente sur ses pivots d'articulation (17-20)
deux rangées de mailles de liaison disposées à écartement latéral l'une de l'autre,
entre lesquelles les roues d'entraînement viennent en prise.
6. Fermeture d'une ouverture selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisée en
ce que les rouleaux de guidage (21-24), qui ont un plus grand diamètre que les mailles
de liaison (27-34) de la chaîne à articulations, sont guidés dans les rails (2-5).
7. Fermeture d'une ouverture selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisée en
ce que les chaînes à articulations disposées aux deux bords longitudinaux de la fermeture
d'une ouverture sont munies à leurs points d'articulation de sécurités de flambage
(30′, 32′) agissant d'un côté en direction des roues d'entraînement.
8. Fermeture d'une ouverture selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisée en
ce que les sécurités de flambage (30′, 32′) sont formées sur les mailles de liaison
(30, 32).
9. Fermeture d'une ouverture selon la revendication 8, caractérisée en ce que chaque
sécurité de flambage (30′, 32′), sur le côté opposé à la roue d'entraînement (6) au-delà
du point d'articulation de la chaîne à articulations est constituée d'une butée (30′)
qui est portée par une maille de liaison (30) et d'une contre-butée (32′) coopérant
avec cette butée (30′), qui est portée par la maille de liaison (32) adjacente.