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EP 0 336 927 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.11.1992 Patentblatt 1992/48 |
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Anmeldetag: 06.04.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B66F 7/08 |
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Fahrbare Hebebühne zum Anheben von Kraftfahrzeugen
Mobile vehicle hoist
Pont de voiture mobile
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
07.04.1988 AT 905/88
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.10.1989 Patentblatt 1989/41 |
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Patentinhaber: Stelzl Hydraulik-Gesellschaft m.b.H. |
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A-8770 St. Michael (AT) |
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Erfinder: |
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- Stelzl Hydraulik-Gesellschaft m.b.H.
A-8770 St. Michael (AT)
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Vertreter: Haffner, Thomas M., Dr. et al |
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Patentanwalt
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-87/06569 DE-A- 3 000 492 DE-B- 1 124 654 GB-A- 2 053 152 US-A- 4 548 387
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DE-A- 1 965 142 DE-B- 1 120 096 FR-A- 1 413 813 GB-A- 2 188 610
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine fahrbare Hebebühne zum Anheben von Kraftfahrzeugen
mit einem schwenkbaren Hebearm, welcher an einem fahrbaren Grundrahmen schwenkbar
angelenkt und in eine Position zwischen seitlichen Teilen des Grundrahmens absenkbar
ist, wobei der Hebearm freien Ende desselben seitliche Stützarme trägt, welche mit
einem Parallelogrammlenker parallel zur Bodenebene geführt sind,und der Hebearm mittels
eines hydraulischen Zylinder-Kolbenaggregates schwenkbar ist, wobei das Zylinder-Kobenaggregat
in einem Abstand von der Schwenkachse des Hebearmes angreift und wobei der Hebearm
zwischen der Angriffstelle des Zylinder-Kolbenaggregates und der Anlenkstelle der
Stützarme im wesentlichen als zum freien Ende desselben offener U-Träger ausgebildet
ist, sowie auf ein Verfahren zum beheben eines Kraftfahrzeuges mit einer derartigen
Hebebühne.
[0002] Neben stationären Hebebühnen, bei welchen über zumeist vier an den Ecken einer Plattform
angeordnete Hebeantriebe eine Plattform angehoben werden kann, sind verfahrbare Einrichtungen
zum Anheben von Kraftfahrzeugen bekanntgeworden, welche als Rangierwagenheber bezeichnet
werden. Die erstgenannten stationären Einrichtungen zum Anheben von Kraftfahrzeugen
haben sich in Werkstätten bewährt und erlauben nach dem Anheben des Kraftfahrzeuges
eine weitgehend freie Zugänglichkeit vieler Aggregate, insbesondere des Getriebes
der Kardanwelle und des Auspuffes. Für Arbeiten im Bereich der Radaufhängung und der
Bremsen von Kraftfahrzeugen ist es in der Regel erforderlich, die Räder von der Fahrebene
abzuheben. Für derartige Arbeiten sind daher anders konstruierte Wagenheber, beispielsweise
die genannten Rangierwagenheber besser geeignet, bei welchen das Kraftfahrzeug an
entsprechend versteiften und stabilen Punkten seiner Karosserie angehoben werden kann,
so daß die Reifen von der Lauffläche abgehoben werden können.
[0003] Um ein vollständiges Anheben eines Kraftfahrzeüges mit derartigen Rangierwagenhebern
zu erzielen, sind vier derartige Wagenheber erforderlich. Ein koordiniertes Anheben,
bei welchem das Fahrzeug parallel zur Bodenebene angehoben wird, läßt sich mit derartigen
einzelnen Wagenhebern nicht ohne weiteres erzielen.
[0004] Gemäß einer beispielsweise aus der GB-PS 2 188 610 bekanntgewordenen Konstruktion
der eingangs genannten Art wurde nun eine fahrbare Hebebühne geschaffen, bei welcher
mit einem einzigen verfahrbaren bzw. verschiebbaren entsprechend groß dimensionierten
Wagenheber das Anheben eines Kraftfahrzeuges möglich ist, wobei das Kraftfahrzeug
während des Hebevorganges und in der angehobenen Lage parallel zur Bodenebene gehalten
ist. Bei dieser bekannten Ausführung greift ein Zylinder-Kolbenaggregat an einer vom
Hebearm verschiedenen und mit diesem gekoppelten Lasche an, welche eine mit der Schwenkachse
des Hebearmes gemeinsame Achse aufweist.
[0005] Aus der DE-B-11 24 654 ist eine Schwenkhebebühne bekanntgeworden, bei welcher ein
Anheben über Parallelogrammlenker in einer zur Längsrichtung der Bühne normalen Richtung
erfolgt, so daß seitlich der Bühne ein großer Platzbedarf zum Absenken und Aufnehmen
eines Fahrzeuges erforderlich ist.
[0006] Aus der GB-A-2 053 152 ist eine Hebebühne entnehmbar, bei welcher nahe den Enden
der Plattform heb- und senkbare Schwenklenker angreifen, welche jeweils über getrennte,
nahe der Schwenkachse am Grundrahmen angreifende Zylinder-Kolbenaggregate bewegbar
sind.
[0007] Aus der WO-A-87/06569 ist eine Hebebühne bekanntgeworden, bei welcher eine Vielzahl
von Lenkern untereinander über Gelenklenker gekoppelt sind, um nicht nur ein im wesentlichen
horizontales Anheben einer Plattform, sondern auch unterschiedlichste Neigungen der
Plattform in unterschiedlichen Höhenlagen zu ermöglichen.
[0008] Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine fahrbare Hebebühne der eingangs genannten
Art dahingehend weiterzubilden und zu verbessern, daß die Stabilität und Sicherheit
erhöht wird und in angehobenem Zustand die Bodenfreiheit, d.h. die Zugänglichkeit
an der Fahrzeugunterseite verbessert wird. Es soll somit mit der erfindungsgemäßen
Einrichtung nicht nur die Möglichkeit geschaffen werden alle Türen ohne Einschränkung
zu öffnen und dies unabhängig ob sich das Fahrzeug am tiefsten oder höchsten Punkt
der Bühne befindet, sondern es soll weiters auch das Arbeiten an allen Aggregaten,
wie Auspuff, Getriebe, Achse, Kardanwelle, Bremsen od.dgl. erleichtert werden. Zur
Lösung dieser Aufgabe und zur Erhöhung der Stabilität der Hebebühne besteht die erfindungsgemäße
Ausbildung im wesentlichen darin, daß das hydraulische Zylinder-Kolbenaggregat in
einem Abstand von der Schwenkachse des Hebearms in dem Grundrahmen gelagert ist und
zwischen der Schwenkachse und dem freien Ende des Hebearmes in einem Abstand vom freien
Ende des Hebearmes, welcher wenigstens 15% der Länge des Hebearmes entspricht, an
diesem angreift, so daß sich bei maximaler Betriebshöhe der Stützarme ein Schwenkwinkel
der Achse des Zylinder-Kolbenaggregates zur Bodenebene zwischen 75° und 105°, vorzugsweise
etwa 90°, ergibt, und daß die seitlichen Teile des Grundrahmens eine Auffahrrampe
bilden. Dadurch, daß das Zylinder-Kolbenaggregat zum Anheben des Hebearmes in der
Nennbetriebshöhe der Hebebühne unter einem Winkel von 75° bis 105° zur Bodenebene
steht, werden die Reaktionskräfte besser aufgenommen und es wird eine größere Stabilität
erzielt. Da das Zylinder-Kolbenaggregat in einem Abstand vom freien Ende des Hebearmes
angreift, wird oberhalb des Zylinder-Kolbenaggregates ein Platz geschaffen, welcher
die Zugänglichkeit der Aggregate verbessert, wobei es zur Verbesserung der Zugänglichkeit
von wesentlicher Bedeutung ist, daß der Hebearm zwischen der Angriffstelle des Zylinder-Kolbenaggregates
und der Anlenkstelle der Stützarme im wesentlichen als zum freien Ende desselben offener
U-Träger ausgebildet ist. Eine derartige Ausbildung des oberen Endes des Hebearmes,
an welchem die Stützarme für das Abstützen der Bodenplatte des Kraftfahrzeuges angreifen,
schafft einen entsprechenden Freiraum, welcher es ermöglicht, daß Kardanwellen und
Auspuffanlagen ohne Behinderung durch die Hebebühne ausgebaut werden können.
[0009] Mit Vorteil ist die Ausbildung zur Verbesserung der Stabilität so getroffen, daß
die Stützarme an den freien Enden des offenen U-Trägers in an sich bekannter Weise
um eine zur Bodenebene im wesentlichen normale Achse schwenkbar angelenkt sind und
ausgehend von dieser Anlenkstelle unter einem Winkel von wenigstens 5° aufwärts geneigt
angeschlossen sind. Eine derartige abgewinkelte Anordnung der am freien Ende des Hebearmes
angreifenden Stützarme, insbesondere eine entsprechend gekröpfte Ausbildung vergrößert
nochmals den zur Verfügung stehenden Freiraum und verbessert weiter die Zugänglichkeit
der von der Unterseite eines Kraftfahrzeuges zugänglichen Aggregate eines Kraftfahrzeuges.
Die Abwinkelung bzw. Kröpfung schafft hiebei zusätzlichen Freiraum und erhöht die
Stabilität der Auflage des Kraftfahrzeuges auf der Hebebühne.
[0010] Um den Freiraum zwischen den Schenkeln des offenen U-trägers im freien Endbereich
des Hebearmes in keiner Weise zu beeinträchtigen, ist mit Vorteil die Ausbildung so
getroffen, daß je ein Parallelogrammlenker für die Stützarme jedem U-Schenkel des
Hebearmes zugeordnet ist. Die Anordnung von zwei Parallelogrammlenkern erlaubt es
auf Verbindungsgestänge im Endbereich des Hebearmes zu verzichten und die Stützarme,
welche jeweils an einem der freien Schenkel des U-förmigen Trägers angreifen, gesondert
parallel zu führen. Dies führt wiederum zu einer Verbesserung der Zugänglichkeit der
Aggregate von der Unterseite des Kraftfahrzeuges und zur Erhöhung des zur Verfügung
stehenden Freiraumes.
[0011] Bedingt durch die Kinematik des Antriebes und die Verschwenkung des hydraulischen
Zylinder-Kolbenaggregates ausgehend von einer zur Bodenebene hin verschwenkten Lage
in eine im wesentlichen auf die Bodenebene normale Stützlage, ist am Beginn des Hebevorganges
ein relativ hoher Hydraulikdruck erforderlich, um das Anheben zu ermöglichen. Im Zuge
des Anhebevorganges sinkt nun der erforderliche Hydraulikdruck im hydraulischen Zylinder-Kolbenaggregat
ab. Eine Sicherheitsüberwachung ist mit Vorteil bei einer derartigen Ausbildung dann
möglich, wenn die Ausbildung so getroffen ist, daß das Zylinder-Kolbenaggregat mit
einem Winkelstellungsgeber und/oder einem Druckaufnehmer für das Hydraulikmedium versehen
ist. Der Winkelstellungsgeber kann für sich genommen für die Begrenzung der Hubbewegung
der Hebebühne herangezogen werden um zu verhindern, daß der Hebebock in eine instabile
Position verschwenkt werden kann. Wenn zusätzlich ein Druckaufnehmer für das Hydraulikmedium
vorgesehen ist, kann auch der beim Anheben absinkende Hydraulikdruck überwacht werden
um sicherzustellen, daß ein Absinken des Hydraulikdruckes nicht auf unzulässig niedrige
und damit entsprechend instabile Werte erfolgen kann. Das Verfahren zum Anheben eines
Kraftfahrzeuges mit einer derartigen Hebebühne ist aus diesem Grunde gemäß der Erfindung
mit Vorteil so durchzuführen, daß die Hydraulikmittelzufuhr in Abhängigkeit vom Druck
im Zylinder-Kolbenaggregat gesteuert wird und bei Absinken auf einen vorbestimmten
Mindestwert abgeschaltet wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß auch in der
jeweils angehobenen Position eine entsprechende Belastung in das hydraulische Zylinder-Kolbenaggregat
abgeleitet wird, wodurch die Stabilität der Hebebühne in jeder Betriebslage gewährleistet
ist.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig.1 eine schematische Seitenansicht
einer erfindungsgemäßen Hebebühne und Fig.2 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles
II der Fig.1.
[0013] In Fig.1 ist ein fahrbarer Grundrahmen 1 dargestellt, an welchem Rollen 2 zum Verschieben
bzw. Verfahren des Grundrahmens festgelegt sind. Am Grundrahmen 1 ist schwenkbar ein
hydraulisches Zylinder-Kolbenaggregat 3 abgestützt, dessen Schwenkachse 4 tiefer liegt
als die Schwenkachse 5 des Hebearmes 6 zum Anheben eines Kraftfahrzeuges. Am freien
Ende des Hebearmes 6 sind Stützarme 7 angeschlagen, welche um eine auf die Bodenebene
im wesentlichen normale Schwenkachse 8 schwenkbar am freien Ende des Hebearmes 6 angreifen.
Der Lagerteil 9, an welchem die Stützarme 7 schwenkbar angreifen, wird selbst während
des Hebevorganges und in jeder beliebigen Position im wesentlichen parallel zur Ebene
des Grundrahmens gehalten, wofür ein Parallelogrammlenker 10 vorgesehen ist, welcher
über einen Winkelarm 11 am Lagerteil 9 angreift.
[0014] Der Antriebsmotor für die Hydraulik ist in Fig.1 mit 12 bezeichnet. In der Darstellung
nach Fig.1 befindet sich die Hebebühne noch nicht auf Nennhöhe, da der Winkel zwischen
der Achse des hydraulischen Zylinder-Kolbenaggregates 3 und der durch den Grundrahmen
gegebenen Ebene noch kleiner als 75° ist. In einer derartigen Schwenklage ist der
Druck im hydraulischen Zylinder-Kolbenaggregat 3 größer als in einer Lage, bei welcher
die Achse des Zylinder-Kolbenaggregates 3 in einem Winkel von 75° bis 105° zur Ebene
des Grundrahmens steht und es kann daher zum Hochfahren bzw. Anheben der Hebebühne
der Druck des Mediums im hydraulischen Zylinder-Kolbenaggregat mittels eines schematisch
dargestellten Drucksensors 13 überwacht werden. Sobald der Druck auf ein vorbestimmtes
Sicherheitsniveau abgesunken ist, wird die weitere Druckmittelzufuhr abgeschaltet.
Da der Druck am Beginn des Hebevorganges wesentlich größer ist als in der Endlage,
ist es in jedem Falle zusätzlich wünschenswert, einen an der Schwenkachse 4 angreifenden
und mit 14 schematisch angedeuteten Winkelstellungsgeber vorzusehen, welcher sicherstellt,
daß zu Beginn des Hebervorganges der entsprechend höhere Druck zur Verfügung gestellt
wird und ein druckabhängiges Abschalten erst nach Erreichen einer vorbestimmten Mindestschwenklage
erfolgt.
[0015] Bei der Darstellung nach Fig.2 ist nun der Endbereich des Hebearmes 6 deutlicher
gezeigt und es ist besser ersichtlich, durch welche Maßnahmen die Zugänglichkeit von
Aggregaten an der Unterseite eines Kraftfahrzeuges erleichtert wird. Das hydraulische
Zylinder-Kolbenaggregat 3 greift in einem Abstand a vom freien Ende des Hebearmes
6 am Hebearm 6 an, welcher bei der Darstellung in Fig.2 etwa einem Drittel der Länge
des Hebearmes entspricht. Auf diese Weise wird es ermöglicht das freie Ende des Hebearmes
6 ohne Verlust an Stabilität als im wesentlichen U-förmiger Träger auszubilden, dessen
freie Schenkel mit 15 und 16 bezeichnet sind. An jedem dieser freien Schenkel 15 und
16 ist wiederum der Lagerteil 9 für die Stützarme 7 angeschlossen und jeder dieser
beiden Lagerteile 9 ist über eine gesonderte Parallelogrammstange 10 relativ zur Ebene
des Grundrahmens 1 parallel geführt. Zwischen den beiden freien Schenkeln 15 und 16
des U-förmigen Trägers verbleibt somit ein entsprechender Freiraum, welcher den Ausbau
von Kardanwellen, Auspuffanlagen od.dgl. erleichtert.
[0016] Bei der Darstellung nach Fig.2 sind seitlich am Grundrahmen angeschlossene Auffahrrampen
und Laufflächen 17 schematisch angedeutet. Der Hebearm 6 kann durch Verschwenken um
die Schwenkachse 5 in eine Position zwischen diesen seitlichen Rampenteilen bzw. Laufflächenteilen
17 abgesenkt werden.
1. Fahrbare Hebebühne zum Anheben von Kraftfahrzeugen mit einem schwenkbaren Hebearm,
welcher an einem fahrbaren Grundrahmen (1) schwenkbar angelenkt und in eine Position
zwischen seitlichen Teilen des Grundrahmens (1) absenkbar ist, wobei der Hebearm (6)
am freien Ende desselben seitliche Stützarme (7) trägt, welche mit einem Parallelogrammlenker
(10) parallel zur Bodenebene geführt sind, und der Hebearm (6) mittels eines hydraulischen
Zylinder-Kolbenaggregates (3) schwenkbar ist, wobei das Zylinder-Kolbenaggregat (3)
in einem Abstand von der Schwenkachse des Hebearmes (6) angreift, und wobei der Hebearm
(6) zwischen der Angriffstelle des Zylinder-Kolbenaggregates (3) und der Anlenkstelle
der Stützarme (7) im wesentlichen als zum freien Ende desselben offener U-Träger ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das hydraulische Zylinder-Kolbenaggregat (3) in einem
Abstand von der Schwenkachse (5) des Hebearms (6) in dem Grundrahmen (1) gelagert
ist und zwischen der Schwenkachse (5) und dem freien Ende des Hebearmes (6) in einem
Abstand vom freien Ende des Hebearmes (6), welcher wenigstens 15% der Länge des Hebearmes
(6) entspricht, an diesem angreift, so daß sich bei maximaler Betriebshöhe der Stützarme
(7) ein Schwenkwinkel der Achse des Zylinder-Kolbenaggregates (3) zur Bodenebene zwischen
75° und 105°, vorzugsweise etwa 90°, ergibt, und daß die seitlichen Teile des Grundrahmens
(1) eine Auffahrrampe bilden.
2. Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme (7) an den freien
Enden (15,16) des offenen U-Trägers in an sich bekannter Weise um eine zur Bodenebene
im wesentlichen normale Achse (8) schwenkbar angelenkt sind und ausgehend von dieser
Anlenkstelle unter einem Winkel von wenigstens 5° aufwärts geneigt angeschlossen sind.
3. Hebebühne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Parallelogrammlenker
(10) für die Stützarme (7) jedem U-Schenkel (15,16) des Hebearmes (6) zugeordnet ist.
4. Hebebühne nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinder-Kolbenaggregat
(3) mit einem Winkelstellungsgeber (4) und/oder einem Druckaufnehmer (13) für das
Hydraulikmedium versehen ist.
5. Verfahren zum Anheben eines Kraftfahrzeuges mit einer Hebebühne nach einem der Ansprüche
1 bis 4, bei welchem die Hydraulikmittelzufuhr in Abhängigkeit vom Druck im Zylinder-Kolbenaggregat
(3) gesteuert wird und bei Absinken auf einen vorbestimmten Mindestwert abgeschaltet
wird.
1. Mobile lifting platform for raising motor vehicles with a swivellable lifting arm,
which arm is swivellably hinged at a mobile base frame (1) and is lowerable into a
position between lateral parts of the base frame (1), in which the lifting arm (6)
carries lateral supporting arms (7) at the free end of same, which supporting arms
are guided parallel to the base plane by a parallelogram guide (10), and the lifting
arm (6) is swivellable by means of a hydraulic cylinder/piston set (3), the cylinder/piston
set (3) engaging at a distance from the swivel axis of the lifting arm (6), and in
which the lifting arm (6) is essentially designed, between the point of engagement
of the cylinder/piston set (3) and the hinge point of the supporting arms (7), as
a U-beam open to the free end of same, characterized in that the hydraulic cylinder/piston
set (3) is housed at a distance from the swivel axis (5) of the lifting arm (6) in
the base frame (1) and, between the swivel axis (5) and the free end of the lifting
arm (6) at a distance from the free end of the lifting arm (6), which distance corresponds
to at least 15% of the length of the lifting arm (6), engages with the latter, so
that at the maximum operating height of the supporting arms (7) the resultant swivel
angle of the axis of the cylinder/piston set (3) relative to the base plane is between
75 degrees and 105 degrees, preferably ca. 90 degrees, and the lateral parts of the
base frame (1) form a drive-on ramp.
2. Lifting platform according to claim 1, characterized in that the supporting arms (7)
are swivellably hinged at the free ends (15, 16) of the open U-beam in per se known
manner about an axis (8) which is essentially normal relative to the base plane and,
starting from this hinge point, are attached inclined upwards at an angle of at least
5 degrees.
3. Lifting platform according to claim 1 or 2, characterized in that one parallelogram
guide each (10) for the supporting arms (7) is allocated to every U-limb (15, 16)
of the lifting arm (6).
4. Lifting platform according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the cylinder/piston
set (3) is provided with an angle-setting device (4) and/or a pressure absorber (13)
for the hydraulic medium.
5. Method of raising a motor vehicle with a lifting platform according to one of claims
1 to 4, in which the hydraulics feed is controlled in relation to the pressure in
the cylinder/piston set (3) and is switched off if there is a drop below a predetermined
minimum value.
1. Plate-forme élévatrice mobile destinée à soulever des véhicules automobiles, comprenant
un bras élévateur pivotant qui est articulé sur un châssis de base mobile (1) pour
pouvoir pivoter et pour pouvoir être abaissé à une position contenue entre des éléments
latéraux du châssis de base (1), le bras élévateur (6) portant à son extrémité libre
des bras porteurs (7) qui sont guidés à l'aide d'une tringlerie en forme de parallélogramme
(10) de façon à rester parallèles au plan du sol, et le bras élévateur (6) peut pivoter
sous l'action d'un groupe hydraulique cylindre-piston (3) qui applique sa force à
une distance de l'axe de pivotement du bras élévateur (6), celui-ci étant essentiellement
constitué, entre le point d'application de la force du groupe cylindre-piston (3)
et le point d'articulation des bras supports (7), par une poutre en U qui s'ouvre
vers l'extrémité libre du bras, caractérisée en ce que le groupe hydraulique cylindre-piston
(3) est articulé sur le châssis de base (1) à distance de l'axe de pivotement (5)
du bras élévateur (6) et applique sa force au bras élévateur entre l'axe de pivotement
(5) et l'extrémité libre du bras élévateur (3), à une distance de l'extrémité libre
du bras élévateur (6) qui correspond à au moins 15% de la longueur du bras élévateur
(6), de sorte que, à la hauteur de service maximale des bras porteurs (7), on obtient
un angle de pivotement de l'axe du groupe cylindre-piston (3) par rapport au plan
du sol qui est compris entre 75° et 105°, et de préférence égale à environ 90°, et
en ce que les parties latérales du châssis de base (1) forment une rampe d'entrée.
2. Plate-forme élévatrice selon la revendication 1, caractérisée en ce que les bras porteurs
(7) sont articulés aux extrémités libres (15,16) de la poutre en U ouverte, d'une
façon conne en soi, pour pouvoir tourner autour d'un axe (8) sensiblement perpendiculaire
au plan du sol et partent de ce point d'articulation avec une inclinaison vers le
haut d'un angle d'au moins 5°.
3. Plate-forme élévatrice selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce qu'il
est prévu une tringlerie en forme de parallélogramme (10) pour les bras porteurs (7)
de chacune des branches (15,16) du U du bras élévateur (6).
4. Plate-forme élévatrice selon l'une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisée en ce
que le groupe cylindre-piston (3) est muni d'un capteur (4) de position angulaire
et/ou d'un capteur de pression (13) pour le fluide hydraulique.
5. Procédé pour soulever un véhicule automobile à l'aide d'une plate-forme élévatrice
selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel l'acheminement du fluide hydraulique
est commandé en fonction de la pression régnant dans le groupe cylindre-piston (3),
et est arrêté lorsque cette pression tombe à une valeur minimum prédéterminée.

