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EP 0 337 088 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.1990 Patentblatt 1990/44 |
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Anmeldetag: 23.02.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04B 2/96 |
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Vorrichtung zur Befestigung von Verglasungen
Device for fastening glazings
Dispositif de fixation de vitrages
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB NL |
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Priorität: |
11.04.1988 DE 3811998 14.07.1988 DE 3823939
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.10.1989 Patentblatt 1989/42 |
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Patentinhaber: Josef Gartner & Co. |
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D-89421 Gundelfingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Gartner, Fritz, Dr.-Ing.
D-8883 Gundelfingen (DE)
- Böswald, Hermann, Ing. grad.
D-8883 Gundelfingen (DE)
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Vertreter: Müller-Boré & Partner
Patentanwälte |
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Grafinger Strasse 2 81671 München 81671 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 406 017 DE-A- 3 632 764 GB-A- 796 176
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DE-A- 3 510 742 DE-U- 8 632 187
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung von Verglasungen an Fassadenprofilen
wie Fassadenpfosten oder -Riegeln oder Elementfassaden, mit über Schrauben gehaltenen
Klemmleisten (siehe DE-A 3 406 017).
[0002] Es ist bekannt, die relativ schweren Verglasungen an Fassaden neben dem Einklemmen
der Ränder über Klemmleisten mit Haltern aus Flachmaterial abzustützen, um das Eigengewicht
aufzunehmen. Diese Art der Halterung ist aufwendig was die Materialkosten und die
erforderliche Montagearbeit anbelangt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige Abstützung für Verglasungen
an Fassaden zu schaffen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch an den Fassadenprofilen befestigte
Gewindebolzen, durch an den Gewindebolzen aufschraubbare Metallbolzen mit großem Außendurchmesser
im Anschraubbereich, wobei sich an den Anschraubbereich des Metallbolzens ein Einschraubbereich
mit geringem Durchmesser für die Schrauben der Klemmleiste anschließt, und durch auf
den Einschraubbereich aufsteckbare Buchsen für die Anlage an die Verglasung.
[0005] Der Metallbolzen weist eine Basis mit relativ großem Durchmesser auf, um von den
Verglasungen herrührende Biegemomente gut in das Fassadenprofil übertragen zu können.
Die eigentliche Auflage für die Verglasung besteht aus der auf den Einschraubbereich
für die Schrauben der Klemmleiste aufsteckbaren Buchse, die sich auftretenden Ungenauigkeiten
anpassen kann.
[0006] Vorzugsweise bestehen die Metallbolzen aus Aluminium oder Edelstahl.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist zwischen dem Aufschraubbereich und dem
Einschraubbereich des Metallbolzens ein konischer Übergangsbereich vorgesehen.
[0008] In dem Aufschraubbereich und in dem Einschraubbereich des Metallbolzens ist vorzugsweise
je eine Sacklochbohrung ausgebildet. Der Metallbolzen ist demnach nicht mit einer
Durchgangsbohrung versehen, so daß eine optimale Festigkeit erreicht wird.
[0009] Die aufgesteckte Buchse zur Anlage an der Verglasung besteht vorzugsweise aus Metall
oder Kunststoff.
[0010] Die Schrauben für die Befestigung der Klemmleisten können selbstschneidend ausgebildet
sein, so daß die für deren Aufnahme vorgesehene Sacklochbohrung eines Metallbolzens
ohne Innengewinde ausgebildet ist.
[0011] Vorzugsweise ist die Buchse in Form eines langgestreckten Quaders mit Ausnehmungen
ausgebildet, wodurch eine optimale Unterstützung der Verglasung gewährleistet wird.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch den Randbereich zweier Verglasungen, und
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung Pfeil 11 von Fig. 1.
[0013] Fig. 1 zeigt einen Fassadenriegel 10, an welchem Verglasungen 12, 14 über eine Klemmleiste
16 befestigt sind. An dem Fassadenriegel 10 sind Gewindebolzen 18 aufgeschossen oder
angeschweißt, auf welchen Metallbolzen 20 aufgeschraubt sind. Die Metallbolzen 20
weisen einen Aufschraubbereich 22, einen konischen Zwischenbereich 24 und einen Bereich
26 zum Einschrauben von Befestigungsschrauben 28 für die Klemmleiste 16 auf. Der Metallbolzen
20 besteht aus Aluminium oder Edelstahl. Zwischen den Verglasungen 12 und 14 und dem
Fassadenprofil 10 ist ein Kunststoffprofil 30 aus Vollschaum angeordnet, welches mit
Nuten 32 ausgebildet ist zur Aufnahme eines Profiles 34 beispielsweise aus Neopren,
das gegen die Rückseiten der Verglasungen 12 und 14 abdichtend anliegt. Profile 36
und 38 aus Silikon oder Neopren sind zwischen der Klemmleiste 16 und der Vorderseite
der Verglasungen 12 und 14 angeordnet. Auf dem Bereich 26 geringeren Durchmessers,
der dem Einschrauben der Befestigungsschrauben 28 für die Klemmleiste 16 dient, ist
eine Buchse 40 aufgesteckt, die aus Metall oder Kunststoff bestehen und sich Ungenauigkeiten
der montierten Teile anpassen kann. Die Buchse 40 ist in Form eines langgestreckten
Quaders ausgebildet und mit Ausnehmungen 46, 48, 50, 52 versehen, so daß eine gute
Anpassung an die Randfläche der Verglasung 12 ohne Wirkung von Druckspitzen erfolgen
kann. Zusätzlich ist zwischen Verglasung und Buchse noch eine Zwischenlage 54 aus
relativ weichem Material angeordnet. Zum Aufschrauben auf den Gewindebolzen 18 ist
in dem Metallbolzen 20 ein Sackloch 42 und zum Einschrauben der Befestigungsschraube
28 in dem Einschraubbereich 26 ein Sackloch 44 ausgebildet. Der mit dem relativ dicken
Aufschraubbereich 22 ausgebildete Metallbolzen 20 ist in der Lage, Biegemomente, die
insbesondere von der Verglasung 12 herrühren, aufzunehmen und in den Riegel 10 zu
übertragen. Durch die Anordnung derartiger Metallbolzen kann auf zusätzliche Abstützelemente
zum Abtragen des Eigengewichts der Verglasungen verzichtet werden.
1. Vorrichtung zur Befestigung von Verglasungen (12, 14) an Fassadenprofilen (10)
wie Fassadenpfosten oder -Riegeln oder Elementfassaden, mit über Schrauben (28) gehaltenen
Klemmleisten (16), gekennzeichnet durch an den Fassadenprofilen (10) befestigte Gewindebolzen
(18), durch an den Gewindebolzen (18) aufschraubbare Metallbolzen (20) mit großem
Außendurchmesser im Aufschraubbereich (22), wobei sich an den Aufschraubbereich (22)
des Metallbolzens (20) ein Einschraubbereich (26) mit geringerem Durchmesser für die
Schrauben (28) der Klemmleiste (16) anschließt, und durch auf den Einschraubbereich
(26) aufsteckbare Buchsen (40) für die Anlage der Verglasung (12, 14).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbolzen (20)
aus Aluminium oder Edelstahl bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Aufschraubbereich
(22) und dem Einschraubbereich (26) des Metallbolzens (20) ein konischer Übergangsbereich
(24) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Aufschraubbereich (22) und in dem Einschraubbereich (26) des Metallbolzens (20) je
eine Sacklochbohrung (42, 44) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse
(40) aus Metall oder aus Kunststoff besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben
(28) für die Klemmleiste (16) selbstschneidend sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse
(40) in Form eines langgestreckten Quaders ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Quader Ausnehmungen
(46, 48, 50, 52) ausgebildet sind.
1. Device for fixing glazing elements (12, 14) to facade sections (10), such as facade
pillars or bars or element facades, with clamping strips (16) held via screws (28),
characterized by threaded studs (18) fixed to the facade sections (10), by metal bolts
(20) which can be screwed onto the threaded stud (18) and have a large outside diameter
in the screw-on area (22), a screw-in area (26) of smaller diameter for the screws
(28) of the clamping strip (16) adjoining the screw-on area (22) of the metal bolt
(20), and by bushes (40), which can be slipped onto the screw-in area (26), for the
bearing of the glazing element (12, 14).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the metal bolts (20) are made
of aluminium or highgrade steel.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that a conical transition area
(24) is formed between the screw-on area (22) and the screw-in area (26) of the metal
bolt (20).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that one blind bore
(42, 44) each is formed in the screw-on area (22) and in the screw-in area (26) of
the metal bolt (20).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the bush (40) is
made of metal or plastic.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the screws (28)
for the clamping strip (16) are self-tapping.
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the bush (40) is
designed in the shape of an elongated parallelepiped.
8. Device according to Claim 7, characterized in that recesses (46, 48, 50, 52) are
formed in the parallelepiped.
1. Dispositif de fixation de vitrages (12, 14) sur des profilés de façades (10), tels
que des jambages ou des traverses de façades ou des façades d'éléments, comportant
des montants de serrage (16) maintenus au moyen de vis (28), caractérisé par des boulons
filetés (18) fixés sur les profilés de façades (10), par des boulons métalliques (20)
présentant un grand diamètre dans la zone de vissage (22) et pouvant être vissés sur
les boulons filetés (18), la zone de vissage (22) du boulon métallique (20) étant
prolongée par une zone filetée (26) d'un diamètre moindre pour les vis (28) du montant
de serrage (16), et par des douilles (40) pouvant être emboîtées sur la zone filetée
(26) et servant d'appui pour le vitrage (12, 14).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les boulons métalliques
(20) sont en aluminium ou en acier spécial.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une zone conique
de transition (24) est conformée entre la zone de vissage (22) et la zone filetée
(26) du boulon métallique (20).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un trou borgne
(42, 44) est réalisé respectivement dans la zone de vissage (22) et dans la zone filetée
(26) du boulon métallique (20).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la douille
(40) est en métal ou en matière plastique.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les vis
(28) destinées au montant de serrage (16) sont autotaraudeuses.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la douille
(40) est conformée en parallélépipède de forme très allongée.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que des évidements (46,
48, 50, 52) sont réalisés dans le parallélépipède.
