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(11) |
EP 0 337 949 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.1994 Patentblatt 1994/36 |
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Anmeldetag: 06.04.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01B 7/02 |
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Verfahren zur Umhüllungsisolation für Hochspannung führende Leiter
METHOD OF MANUFACTURE OF INSULATION FOR HIGH VOLTAGE CONDUCTOR
PROCEDURE POUR L'ISOLATION D'ENVELOPPEMENT POUR CONDUCTEUR CONDUISANT LA HAUTE TENSION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
14.04.1988 DE 3812456
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.10.1989 Patentblatt 1989/42 |
| (73) |
Patentinhaber: MOSER-GLASER & CO. AG |
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CH-4132 Muttenz (CH) |
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Erfinder: |
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- Felix, Hans
CH-4132 Muttenz (CH)
- Fünfschilling, Mathias R.
CH-4102 Binningen (CH)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 261 530 FR-A- 2 315 153
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FR-A- 1 277 377
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- ELECTRICAL INSULATING MATERIALS AND THEIR APPLICATION, SILLARS R.W., PUBL. PETER PEREGRINNS,
GROSSBRITANNIEN. 1978
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Umhüllungsisolation
für Hochspannungsleiter der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
[0002] Es ist bekannt, eine derartige Umhüllungsisolation aus unterschiedlichen Feststoffen
aufzubauen. Ein bekannter Aufbau der Umhüllungsisolation sieht einen epoxidharzisolierten
Leiter vor, der mit glatten Kunststoffolienbändern umwickelt ist. Diese Bänder können
beispielsweise nach der Fertigung der inneren Epoxidharzschicht auf diese aufgebracht
werden oder sie können vor dem Füllen mit Kunststoff auf eine Schicht aus Papier aufgebracht
werden. Letztgenannte Aufbringungsart erfordert ein äusserst sorgfältiges Vorgehen,
um eine genügend dichte Aussenschicht zu erhalten. In jedem Fall ist das Aufbringen
der äusseren Isolierschicht in Form eines Bandwickels sehr aufwendig, wobei beim Fertigungsprozess
praktisch nicht vermieden werden kann, dass in den Ueberlappungsstellen Lufteinschlüsse
verbleiben, und zwar auch dann, wenn sogenannte selbstverschweissende Bänder verwendet
werden. Diese Lufteinschlüsse beeinträchtigen die Isolierwirkung der Umhüllungsisolation
in erheblichem Masse. Besonders kritisch sind Lufteinschlüsse im Bereich der Enden
der Umhüllungsisolation, an denen in axialer Richtung ein grosses elektrisches Feld
auftritt.
[0003] Aus der Fr. A - 2 315 153 ist bekannt, spannungsführende Leiter mit einem Wellschlauch
zu umschliessen. Der Wellschlauch wird dabei unmittelbar ohne Zwischenschicht auf
den blanken Leiter aufgebracht.
[0004] Ferner ist aus der IEE Monographie "Electrical insulating materials" von R.W Sillars,
1978, Kapitel 9.5 Epoxy Resins, S. 192 - 197, die Herstellung von Laminaten aus Geweben,
Papier, Glasfaserfilamenten und Epoxidharzen bekannt.
[0005] Es ist auch bekannt, den äusseren Bandwickel der Umhüllungsisolation mit einem Schrumpfschlauch
zu umgeben. Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, dass zwischen Wickel und Schrumpfschlauch
eine die Isolationseigenschaft der Umhüllungsisolation verschlechternde Fuge vorhanden
ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Umhüllungsisolation
für Hochspannung führende Leiter über die gesamte zu isolierende Leiterlänge herzustellen.
[0007] Gelöst wir diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte
Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Umhüllungsisolation sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0008] Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung einer Umhüllungsisolation auf der
Grundlage eines fugenfreien Verbundisolierkörpers gewährleistet also über die gesamte
Länge der Umhüllungsisolation eine ausgezeichnete Isolation sowohl in radialer als
auch in axialer Richtung.
[0009] Durch die gewellte Aussenstruktur der erfindungsgemäss hergestellten Umhüllungsisolation
wird zudem in vorteilhafter Weise die Ausbildung von Kriechströmen unterbunden. Die
Wellung des die äussere Isolierschicht bildenden Rohres ist vorteilhafterweise entweder
spiralförmig verlaufend ausgebildet oder besteht aus axial beabstandeten, parallelen
Ringwülsten.
[0010] Das gewellte Rohr besteht vorzugsweise aus einem Kunststoff, der einen etwas grösseren
thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweist als die innere Isolierschicht. Besonders
gut eignen sich als Materialien für das gewellte Rohr vernetztes Polyäthylen, EPDM,
Polypropylen, Polyamid oder Silikonkautschuk. Diesen Kunststoffen können Zusätze wie
Farben, Oxidationsschutzmittel oder flammhemmende Substanzen beigemischt sein.
[0011] Die innere Isolierschicht wird vorteilhafterweise aus einem Giessharz, insbesondere
einem Epoxidharz, das die Hohlräume zwischen der Innenwandung des gewellten Rohres
und der Leiteroberfläche vollständig ausfüllt, hergestellt. Alternativ hierzu kann
auf die Leiteroberfläche eine Hauptisolierschicht aufgebracht werden, die gegebenenfalls
mit einer weiteren Isolierschicht umwickelt wird. Besagter Isolierwickel besteht entweder
aus Papier, aus Vliesstoff oder aus Kunststoff, wobei zur Steuerung des Potentials
im Wickel in bekannter Weise leitende Einlagen vorgesehen sein können. Sämtliche Hohlräume
in dem Isolierkörper werden mit dem Kunststoff ausgefüllt.
[0012] In dem Fall, dass die Hohlräume zwischen dem gewellten Rohr und der Leiteroberfläche
nur mit Giessharz vollständig ausgefüllt werden, liegt das gewellte Rohr vorteilhafterweise
über Abstandshalter auf der Leiteroberfläche auf. Als Material für das die innere
Isolierschicht bildende Giessharz eignen sich besonders Epoxidharze, ungesättigte
Polyester oder Polyurethane. Je nach Aufbau der inneren Isolierschicht kann das Giessharz
auch mineralische oder organische Füllstoffe enthalten.
[0013] Um eine innige Verbindung oder Verklebung des innen liegenden Giessharzes mit der
Innenwandung des gewellten Rohres zu gewährleisten, ist letzteres vorteilhafterweise
entweder haftvermittelnd vorbehandelt, was mit bekannten physikalischen Behandlungsmethoden
erfolgen kann, wie beispielsweise durch Koronabehandlung, oder die Innenwandung des
gewellten Rohes ist mit einem Haftvermittler versehen.
[0014] Das erfindungsgemässe Verfahren zu Herstellung der Umhüllungsisolation hebt sich
also durch eine Reihe von Vorteilen von den bisher bekannten Herstellungsverfahren
ab. Neben der entscheidend wichtigen Dichtheit der erfindungsgemässen Umhüllungsisolation
über die gesamte Länger der Umhüllung und der verbesserten Kriechstromfestigkeit erfordert
die nach diesem Verfahren hergestellte Umhüllung auch keinerlei Nachbehandlung der
Oberfläche, wie sie bei den bisher bekannten imprägnierten Umhüllungsisolationen notwendig
war. Da das gewellte äussere Rohr als verlorene Form dient, können teure Giess- oder
Imprägnierformen entfallen. Ausserdem kann der mit der nach erfindungsgemässem Verfahren
hergestellten Umhüllung versehene Leiter in beliebiger Weise gebogen sein, da sich
das gewellte Aussenrohr an jede Leiterkrümmung anpasst. Durch die oben angegebenen
Materialien für das äussere gewellte Rohr ist die Schlagfestigkeit der Umhüllungsisolation
ebenso gewährleistet wie eine geringe Wasserdampfdurchlässigkeit. Durch die Verwendung
eines entsprechenden Thermoplastes wird das selbstverlöschende Verhalten der Aussenhülle
der nach erfindungsgemässem Verfahren hergestellten Umhüllungsisolation gewährleistet.
[0015] Das erfindungsgemässe Verfahren benötigt einen wesentlich geringeren Arbeitsaufwand
als die bisher bekannten Verfahren zur Herstellung von Umhüllungsisolationen. Das
erfindungsgemässe Herstellungsverfahren sieht es vor, das gewellte Rohr zunächst auf
den Leiter aufzubringen, von dem es durch Abstandshalter radial weitgehend gleichmässig
beabstandet ist, woraufhin sämtliche Hohlräume zwischen dem Leiter, den Abstandshaltern
und dem gewellten Rohr durch flüssige Kunststoffausgangsprodukte gefüllt werden, die
anschliessend ausgehärtet werden. Vorteilhafterweise erfolgt das Einfüllen der Kunststoffausgangsprodukte
in die Hohlräume zwischen Leiter, Abstandshaltern und gewelltem Rohr unter Vakuum.
Damit wird gewährleistet, dass der Hohlraum vollständig und gasblasenfrei mit dem
reaktiven Giessharz gefüllt wird.
[0016] Nachfolgend soll die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Umhüllungsisolation
anhand der Zeichnung näher beschrieben werden - in dieser zeigen:
- Fig. 1
- einen mit der erfindungsgemässen Umhüllungsisolation versehenen Leiter im Längsschnitt,
- Fig. 2
- eine erste Variante der äusseren Isolierschicht der erfindungsgemässen Umhüllungsisolation
in teilweise geschnittener Darstellung, und
- Fig. 3
- eine zweite Variante der äusseren Isolierschicht der erfindungsgemässen Umhüllungsisolation
in teilweise geschnittener Darstellung.
[0017] Der Leiter 6 von Fig. 1 ist von einer mehrlagigen Umhüllungsisolation 4 umgeben,
die aus Papier oder einem Vliesstoff besteht. In den Isolierwickel 4 sind in bekannter
Weise leitende Einlagen 3 zur Steuerung des Potentials eingebettet. Die äussere Isolierschicht
der Umhüllungsisolation wird von einem gewellten Rohr 1 gebildet, das aus einem elastischen
und/oder thermoplastischen Material besteht.
[0018] Zur Bildung eines fugenfreien Verbundisolierkörpers sind sämtliche Hohlräume zwischen
der Innenwandung des gewellten Rohrs 1 und der Wickelschicht 4 mit einem Giessharz
2 ausgefüllt und die Schichten aus Papier oder Vlies mit Giessharz vollständig durchtränkt.
[0019] Ein Ausbreiten von Kriechströmen in axialer Richtung und insbesondere in den kritischen
Endbereichen der Umhüllungsisolation wir durch die gewellte Struktur der äusseren
Isolierschicht erschwert.
[0020] Zwei Varianten der Wellung des äusseren Rohres 1 sind in den Figuren 2 und 3 angegeben.
Gemäss Fig. 2 verläuft die Wellung 9 des äusseren Rohres 1 der Umhüllungsisolation
spiralförmig kontinuierlich. Bei der Variante von Fig. 3 ist die Wellung des Rohres
1 von axial gleichmäßig beabstandeten Ringwülsten 10 gebildet. Beide Varianten eignen
sich zu einer wirksamen Unterdrückung von axialen Kriechströmen auf der Oberfläche
der Umhüllungsisolation.
1. Verfahren zu Herstellung einer Umhüllungsisolation für Hochspannung führende Leiter,
bestehend aus wenigstens einer inneren und einer äusseren festen Isolierschicht, dadurch
gekennzeichnet, dass die äussere Schicht aus einem gewellten Rohr (1) besteht und
auf den Leiter aufgebracht wird, von dem es durch Abstandshalter radial weitgehend
gleichmässig beabstandet ist, dass die Hohlräume zwischen dem Leiter (6), den Abstandshaltern
und dem gewellten Rohr (1) durch flüssige Kunststoffausgangsprodukte gefüllt werden,
und dass die Füllung (2-4) anschliessend zu einem fugenfreien Verbundkörper ausgehärtet
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigen Kunststoffausgangsprodukte
unter Vakuum in den Hohlraum zwischen Leiter, Abstandshalter und gewelltem Rohr eingefüllt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die Abstandshalter
auf den Leiter aufgebracht werden, und dass anschliessend das gewellte Rohr auf den
mit den Abstandshaltern versehenen Leiter aufgeschoben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter
zusammen mit dem gewellten Rohr auf den Leiter aufgeschoben werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter aus einem
auf den Leiter aufgebrachten Papier- oder Kunststoffwickel bestehen.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter aus einem
Vliesstoff bestehen.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigen Kunststoffausgangsprodukte
Giessharze sind.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigen Kunststoffausgangsprodukte
Epoxidharze sind.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigen Kunststoffausgangsprodukte
ungesättigte Polyester sind.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigen Kunststoffausgangsprodukte
Polyurethane sind.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gewellte Rohr (1) aus
einem thermoplastischen Material besteht.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das thermoplastische Material
ein Polyamid ist.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das gewellte Rohr (1) aus
einem elastischen Material besteht.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das gewellte Rohr (1) aus
einem thermoplastischen Elastomer besteht.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermoplast selbstverlöschend
ist.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung
des gewellten Rohres (1) mit einem Haftvermittler versehen ist.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das gewellte
Rohr (1) haftvermittelnd behandelt ist.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellung
des Rohres (1) aus axial beabstandeten, parallelen Ringwülsten (10) besteht.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 17, gekennzeichnet durch eine spiralförmig
verlaufende Wellung (9) des Rohres (1).
1. A method for the production of an insulation enclosure for high-voltage conductors
consisting of at least one inner and one outer permanent insulation layer, characterise
by the fact that the outer layer comprises a corrugated tube (1) and is mounted on
the conductor, from which it is more-or-less regularly space by means of a number
of radially placed spacer in such a way that the empty space between the conductor
(6), the spacers and the corrugated tube (1) are filled with liquid plastic base products,
and the filling (2-4) is hardened into a composit body free of joints.
2. A method according to claim 1, characterised by the fact that the liquid plastic base
products are fed under vacuum into the spaces between the conductor, the spacers and
the corrugated tube.
3. A method according to claim 1 or 2, characterised by the fact that the spacers are
mounted on the conductor first and that the corrugated tube is then mounted on the
conductor with spacers.
4. A method according to claim 1 or 2, characterised by the fact that the spacers are
mounted on the conductor together with the corrugated tube.
5. A method according to claim 3, characterised by the fact that the spacers are formed
by wrapping around the conductor.
6. A method according to claim 5, characterised by the fact that the spacers comprise
a non woven material.
7. A method according to claim 1, characterised by the fact that the liquid plastic base
products are cast resins.
8. A method according to claim 1, characterised by the fact that the liquid base products
are epoxy resins.
9. A method according to claim 1, characterised by the fact that the liquid plastic base
products are unsaturated polyesters.
10. A method according to claim 1, characterised by the fact that the liquid plastic base
products are polyurethanes.
11. A method according to claim 1, characterised by the fact that the corrugated tube
(1) comprises a thermoplastic material.
12. A method according to claim 11, characterised by the fact that the thermoplastic material
is a polyamide.
13. A method according to claim 11, characterised by the fact that the corrugated tube
(1) comprises an elastic material.
14. A method according to claim 13, characterised by the fact that the corrugated tube
(1) comprises a thermoplastic elastomere.
15. A method according to claim 14, characterised by the fact that the thermoplastic material
is self-extinguishing.
16. A method according to one of claims 10 to 15, characterised by the fact that the inner
wall of the corrugated tube (1) has been treated with a coupling agent.
17. A method according to one of claims 10 to 16, characterised by the fact that the inner
wall of the corrugated tube (1) has been treated to obtain a good bonding between
corrugate tube and plastics.
18. A method according to one of claims 10 to 17, characterised by the fact that the corrugations
of the tube (1) comprise axially spaced, parallel rings.
19. A method according to one of claims 10 to 17, characterised by spiralling corrugations
(9) of the tube (1).
1. Procédé de fabrication d'une isolation enveloppante pour conducteurs de haute tension
d'au moins une couche isolante intérieure et extérieure solide, caractérisé en ce
que la couche extérieure consiste en un tube ondulé (1) et vient fixer au conducteur
et tenue radialement à distance régulière de celui-ci autant que possible, par moyen
d'écarteurs, de sorte que les espaces creux entre le conducteur (6), les écarteurs
et le tube ondulé (1) sont remplis par des matières plastiques de base et qu'ensuite
le remplissage (2-4) soit durci en un corps compound sans joints.
2. Procédé suivant la revendication 1 caractérisé en ce que les matières plastiques de
base liquides sont versées sous vide dans l'espace creux entre le conducteur, écarteurs
et tube ondulé.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que d'abord, les écarteurs
sont fixés sur le conducteur; ensuite, le tube ondulé est mis sur le conducteur muni
des écarteurs.
4. Procédé suivant la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que les écarteurs avec le
tube ondulé sont mis sur le conducteur.
5. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce que les écarteurs consistent
en un bobinage en papier ou en matière plastique fixé sur le conducteur.
6. Procédé suivant la revendication 5, caractérisé en ce que les écarteurs consistent
en toison en matière plastique.
7. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les matières plastiques
de base liquide sont des résines de coulée.
8. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les matières plastiques
de base liquide sont des résines époxydes.
9. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les matières plastiques
de base liquide sont du polyester non saturé
10. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les matières plastiques
de base sont des polyuréthannes.
11. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le tube ondulé (1) consiste
en matière thermoplastique.
12. Procédé suivant la revendication 11, caractérisé en ce que la matière thermoplastique
est un polyamide.
13. Procédé suivant la revendication 11, caractérisé en ce que le tube ondulé (1) consiste
en matière élastique.
14. Procédé suivant la revendication 13, caractérisé en ce que le tube ondulé (1) consiste
en matière thermoplastique élastomère.
15. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que le thermoplaste est autoextinguible.
16. Procédé suivant les revendications 10 - 15, caractérisé en ce que la paroi intérieure
du tube ondulé (1) est munie d'un agent couplage.
17. Procédé suivant les revendications 10 - 16, caractérisé en ce que le tube ondulé (1)
est traité pour obtenir une bonne adhésion entre le tube ondulé et les matières plastiques.
18. Procédé suivant les revendications 10 - 17, caractérisé en ce que le tube ondulé (1),
soit l'ondulation du tube consiste en tores parallèles à distance axiale.
19. Procédé suivant les revendications 10 - 17, caractérisé en une l'ondulation hélicoïdale
(9) du tube (1).
