(19)
(11) EP 0 338 354 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
25.10.1989  Patentblatt  1989/43

(21) Anmeldenummer: 89106238.2

(22) Anmeldetag:  08.04.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4G03D 13/02
(84) Benannte Vertragsstaaten:
FR GB IT

(30) Priorität: 21.04.1988 DE 3813360

(71) Anmelder: Agfa-Gevaert AG
D-51373 Leverkusen (DE)

(72) Erfinder:
  • Heckl, Franz
    D-8261 Winhöring (DE)
  • Kastl, Alfons, Dipl.-Ing.
    D-8000 München 70 (DE)
  • Ketterer, Hans, Dipl.- Ing.
    D-8000 München 40 (DE)
  • Köninger, Horst
    D-8000 München 90 (DE)
  • Loistl, Rudolf, Dipl.-Ing.
    D-8025 Unterhaching (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Nassbehandlungsvorrichtung mit Deckel für fotografische Schichtträger


    (57) Eine mindestens einen Flüssigkeitstank aufweisende Naß­behandlungsvorrichtung für fotografische Schichtträger, welche durch die Naßbehandlungsvorrichtung mittels einer Transportvorrichtung bewegbar sind, wobei die freie Oberfläche der Naßbehandlungsvorrichtung durch einen Deckel gegen einen Aufstellraum für die Naßbe­handlungsvorrichtung abdeckbar ist, ist so ausgebildet, daß der Deckel (13) einen dampfdurchlässigen Hohlkörper aufweist, der mit einem mit einem Adsorberreagenz für die Chemikalienanteile von über der Naßbehandlungsvor­richtung (1) entstehenden Chemikaliendämpfen behandel­ten Filtermaterial (9 bzw. 11) gefüllt ist. Hierdurch wird es möglich, Naßbehandlungsgeräte z.B. in Verbin­dung mit Röntgengeräten oder Kassettenent- und -belade­geräten in normalen Aufenthaltsräumen aufzustellen.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine mindestens einen Flüssig­keitstank aufweisende Naßbehandlungsvorrichtung für fo­tografische Schichtträger, welche durch die Naßbehand­lungsvorrichtung mittels einer Transportvorrichtung be­wegbar sind, wobei die freie Oberfläche der Naßbehand­lungsvorrichtung durch einen Deckel gegen einen Auf­stellraum für die Naßbehandlungsvorrichtung abdeckbar ist.

    [0002] Im wesentlichen eben über Behandlungstanks liegende Ge­häuseteile, die zur Füllung, Entleerung oder Reinigung der Tanks als abnehmbare Deckel ausgebildet sind, haben die Nachteile, daß sich über den Tanks und unter dem oder den Deckein Chemikaliendämpfe und an der Deckelin­nenseite Kondenswasser bilden. Hierdurch wird einer­ seits die Oxydation der Behandlungsflüssigkeit in uner­wünschter Weise beschleunigt, andererseits treten die Dämpfe auch in den Aufstellraum der Vorrichtung aus und führen zu einer Geruchsbelästigung. Die Kondenswasser­bildung kann beim Abnehmen des Deckels zum Abtropfen des Kondenswassers im Aufstellraum und zu Tropfflecken an der Kleidung von Bedienungspersonen führen.

    [0003] Es sind auch sogen. Druckkammern als Naßbehandlungsvor­richtungen bekannt, beispielsweise durch die DE-PS 35 35 980 oder die DE-0S 32 30 175, durch die die Schichtträger auf einer überwiegend in horizontaler Richtung verlaufenden Bahn hindurchtransportiert werden und in die die Behandlungsflüssigkeit unter Druck, meist von oben und unten, eingepumpt wird. Hierbei ist es möglich, den als abnehmbaren Deckel ausgebildeten oberen Kammerteil so zu formen, daß er Transportwalzen teilweise umschließt und zwischen diesen in die Behand­lungsflüssigkeit eintaucht, so daß eine Oxydation der Behandlungsflüssigkeit und eine Kondenswasserbildung am Deckel in diesem Bereich vermieden wird. Dies ist je­doch in der Regel nicht im Ein- und Ausführbereich des Schichtträgers, der über der Behandlungsflüssigkeit liegen muß, möglich. Außerdem ist diese Ausgestaltung nicht bei Behandlungstanks anwendbar, durch die Schichtträger jedenfalls in erheblichem Umfang auch vertikal, z.B. auf einer U-förmigen oder einer U-wel­lenförmigen Bahn, transportiert werden. Hier muß immer zwischen der Abdeckung und der Flüssigkeitsoberfläche ausreichender Raum zum Einführen, Ausführen und einem hierbei erforderlichen Umlenken der zu behandelnden Schichtträger vorhanden sein, wobei dann eine raschere Oxydation, eine Kondensatbildung und außerdem der Aus­tritt von Chemikaliengerüchen in den Außenraum die Fol ­ge sind. Es ist zwar dabei schon bekannt, z.B. durch die DE-OS 34 28 361, vor oder nach Naßbehandlungsein­richtungen an den Durchführungsschlitzen für die Schichtträger Abstreifer, Verschlußlappen, Absaugein­richtungen oder ähnliche Schleusen für Flüssigkeiten und Dämpfe vorzusehen. Diese verhindern aber den Aus­tritt von Feuchtigkeit und Gerüchen eben nur direkt an den Durchführungsschlitzen und nicht über den Tanks und können auch die Oxydation und Kondensatbildung der Flüssigkeiten nicht verhindern.

    [0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Naßbehandlungsvorrichtung der eingangs genannten Art über den Behandlungstanks trotz eines Abstandes zwischen der Flüssigkeitsoberfläche eine Kondensatbil­dung und eine vermeidbare Oxydation der Behandlungs­flüssigkeit und den Austritt von Chemikaliengerüchen in den Außenraum zu vermeiden.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Hauptanspruchs. Weitere vorteilhafte Merk­male der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.

    [0006] Durch die Erfindung wird erreicht, daß einerseits über den Tanks entstehende Chemikaliendämpfe nach oben ab­ziehen und daher eine Kondensatbildung an der Deckelin­nenseite verhindert wird und andererseits durch das im Deckel angeordnete Filtermaterial diese Chemikalien­dämpfe derart von den Chemikalien und daher auch von deren Gerüchen befreit werden, daß nach außen durch den Deckel nur geruchfreie, gereinigte, die Umwelt nicht belästigende Dämpfe austreten. Hierdurch ist es mög­lich, erfindungsgemäße Naßbehandlungsgeräte direkt an Kassettenent- und -beladegeräte oder an Röntgenfilm verarbeitende medizinische Geräte oder dergl. anzu­schließen und direkt in Tageslichtbehandlungsräumen für medizinische oder andere Untersuchungen (z.B. für Mate­rialprüfung) aufzustellen, ohne daß Bedienungspersonen oder Patienten Geruchbelästigungen oder schädlichen chemischen Einflüssen unterworfen werden.

    [0007] Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläu­tert. Es zeigen

    Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Ausge­staltung eines Naßbehandlungsgerätes für foto­grafische Schichtträger mit einem erfindungsge­mäßen Deckel,

    Fig. 2 eine abgebrochene, aufgebrochene Frontansicht einer anderen erfindungsgemäßen Ausgestaltung,

    Fig. 3 eine perspektivische, aufgebrochene Darstellung eines erfindungsgemäßen Deckels nach den Figu­ren 1 und 2.



    [0008] In den Figuren 1 und 2 sind das Gehäuse einer Filment­wicklungsmaschine mit Trockner mit 1, die Tanks für Entwickler, Fixierlösung und Wässerungsbad sowie eine Kammer zwischen Entwickler- und Fixierbad zur Zwischen­wässerung mit 2 bis 5 und zwei Trocknereinheiten bzw. deren Strahl er und Gebläse mit 6 und 7 bezeichnet. In den Tanks 2, 4 und 5 befinden sich Racks mit Transport­walzenpaaren, die nur schematisch angegeben und nicht beziffert sind. Vor dem ersten Tank 2 und nach dem letzten Tank 5 sind Gerätewände vorgesehen, in denen Durchtrittsschlitze 8 zum Ein- und Ausführen der zu be­handelnden Schichtträger vorgesehen sind. Auch an den Übergangsstellen von einem Tank zum nächsten können Zwischenwände mit Durchtrittsschlitzen vorgesehen sein. Um ein Austreten von Dämpfen oder Flüssigkeitströpfchen durch diese Durchtrittsschlitze für die Schichtträger zu verhindern, können Dichtlappen vorgesehen sein, die beim Durchführen eines Schichtträgers in dessen Trans­portrichtung hochklappen, dabei aber an ihm anliegen. Statt dessen können in bekannter Weise an den Durch­trittsschlitzen aber auch bekannte Absauggebläse für die über den Tanks entstehenden Dämpfe oder bei an einem Tankausgang vorgesehenen Durchtrittsschlitzen be­kannte Abquetschwalzen vorgesehen sein.

    [0009] Die warme und feuchte Geräteinnenluft und Chemiedämpfe steigen im Geräteinnern nach oben. Die Chemiedämpfe würden bei einer gewöhnlichen Geräteabdeckung über Schlitze, Spalte u.ä. der Geräteverkleidung in irgend­einer Weise unkontrolliert entweichen und ungefiltert in die Raumluft gelangen und die Umgebung belasten (Ge­ruch und Schadstoffe).

    [0010] Gleichfalls würde die feuchte, warme Geräteinnenluft am kühleren Gerätedeckel kondensieren. Das kondensierte Wasser kann bei Abnahme des Deckels dem Bedienungsper­sonal der Maschine über die Kleidung laufen oder bei geschlossenem Deckel unter Umständen auf die im Ent­ wicklungsgerät verarbeiteten Filme tropfen und so Feh­ler auf dem Film erzeugen.

    [0011] Ist im Entwicklungsgerät keine Luftabsaugung eingebaut, so schlägt sich die feuchte Luft unter Umständen am Eingabeblech der Maschine nieder und beschädigt bei Filmeingabe die Filmoberfläche.

    [0012] Eine Prinzipanordnung zur Vermeidung dieser Probleme besteht in einer Filtereinheit 9, von der ein Ausfüh­rungsbeispiel in Figur 3 dargestellt ist. Die Filter­einheit 9 weist in einer luft- und dampfdurchlässigen, formbeständigen Verpackung 10 ein poröses Trägermate­rial 11, vorzugsweise in Schüttgutform, auf, das mit einem Adsorberreagenz für die Chemikalienanteile der über den Tanks 2 bis 5 aufsteigenden Chemikaliendämpfe behandelt ist. Bei Verwendung von Trägermaterial 11 in Schüttgutform muß dieses gegen Herausfallen gehalten werden. Hierzu sind über und unter der Trägermaterial­schicht 11 luftdurchlässige Filtermatten 12 vorgesehen. Nur als Beispiel bei Anwendung auf übliche Naßbehand­lungschemikalien für silbersalzhaltige Filme sind als Adsorberreagenz KMnO₄, als Trägermaterial 11 AL₂O₃ und als Filtermatten nicht saugende Kunst­stoffvliese verwendbar. Da letztere weich und biegsam sind und das Schüttgut auch nicht formhaltig ist, muß die Verpackung 10 an den vier Schmalseiten als luftun­durchlässiger Rahmen ausgebildet sein. Bodenfläche 10a und Deckelfläche 10b dagegen müssen die über den Tanks aufsteigenden Dämpfe ungehindert einerseits zu der un­teren Filtermatte 12 und dem Trägermaterial 11 und an­dererseits die gefilterten Dämpfe von der oberen Fil­ termatte 12 in den Außenraum durchtreten lassen. Des­halb sind Bodenfläche 10a und Deckelfläche 10b bei­spielsweise als formstabile, chemikalienbeständige Git­ter ausgebildet. Gitter 10a, 10b und Schmalseiten der Filtereinheit 9 können beispielsweise aus formbeständi­gem Kunststoff oder Metall ausgebildet sein, wobei Schmalseiten und Bodenfläche einstückig herstellbar und die Deckelfläche auf die Schmalseiten aufsetzbar, z.B. damit nach Füllung mit den Filtermaterialien 11, 12 verklebbar oder verschweißbar sein können. Die Deckel­fläche 10b kann einen Griff 10c aufweisen, damit die Filtereinheit 9 leicht und sauber ausgewechselt werden kann, wenn sie verbraucht ist. Es wäre aber auch mög­lich, die Verpackung aus elastischen, aber im wesent­lichen formbeständigen, dicken, miteinander verschweiß­ten Kunststoffolien herzustellen, wobei die Boden- und Deckelfläche jeweils ausgestanzte Löcher aufweisen kön­nen.

    [0013] Eine derartig ausgestaltete Filtereinheit 9 könnte nun direkt als Deckel auf die offene Oberseite des Naßbe­handlungsgerätes 1 bzw. über die Tanks 2 bis 5 gelegt werden und bei Verbrauch des Absorbermaterials ausge­tauscht werden. Hierbei wäre jedoch die Frage der Befe­stigung und Abdichtung zwischen Gerätegehäuse 1 und Filtereinheit 9 nicht ganz einfach zu lösen. Daher ist in Nuten oder Vertiefungen 1a des Gerätes 1 ein als Hohlkörper 13 ausgebildeter Gerätedeckel unter Zwi­schenschaltung eines Dichtungsstreifens 14 eingesetzt, vorzugsweise mit dem Gerät 1 verschraubt. Dieser Hohl­körper weist eine als Gitter oder Rost ausgebildete Bo­denplatte 13a, damit verbundene luftundurchlässige Sei­ tenwände 13b und eine damit verbindbare, wiederum als Gitter oder Rost 13c ausgebildete Deckelplatte auf. Die Deckelplatte 13c ist in Nuten der Oberkanten der Sei­tenwände 13b einsetzbar und daher leicht abnehmbar. In den Deckel 13 wird dann nach Abnehmen von dessen Deckelplatte 13c die Filtereinheit 9 so eingesetzt, daß ihr Gitter 10a das Gitter der Bodenplatte 13a voll ab­deckt. Mit Hilfe des Griffes 10c läßt sich eine ver­brauchte Filtereinheit 9 leicht gegen eine neue aus­wechseln. Damit keine Chemikaliendämpfe zwischen Boden­platte 13a und Bodenfläche 10a entweichen können, ist auch längs der Ränder der beiden ein Dichtungsstrei­fen l5 vorgesehen.

    [0014] Die Ausführungsform nach Figur 1 unterscheidet sich von der nach Figur 2 dadurch, daß über den Deckel 13 noch eine Gerätehaube 16 stülpbar ist, die luftundurchlässig ist. Der Raum zwischen der Oberseite der Haube 16 und der Deckelplatte 13c bildet einen Kanal zum Absaugen der aus der Filtereinheit 9 austretenden, gereinigten Dämpfe, wobei seitlich neben oder hinter dem Deckel 13 ein Käfig 17 vorgesehen ist. In dem Käfig l7 ist ein Gebläse 18 angeordnet, dessen Ansaugöffnung zum Kanal hin gerichtet ist und dessen Blasöffnung 18a durch eine Öffnung der Haube l6 ragt. Hier wird also der von Che­mikalien befreite Dampf durch das Gebläse 18 abgesaugt und nach außen geleitet.

    [0015] Die Wirkungsweise eines erfindungsgemäßen, mit einem Chemlkalienfilter 9 ausgestatteten Gerätedeckels 13 be­steht also darin, daß die über den Tanks 2 bis 5 auf­steigenden Dämpfe durch die Gitter 13a und/oder 10a treten und durch das Filtermaterial von Chemikalien ge­reinigt werden und dann als dampfhaltige, geruchlose Luft durch die oberen Gitter 10b und/oder 13c in den das Gerät 1 umgebenden Raum austreten, ohne daß hier­durch eine Beeinträchtigung der Umgebungsluft erfolgt.


    Ansprüche

    1. Mindestens einen Flüssigkeitstank aufweisende Naßbehandlungsvorrichtung für fotografische Schichtträger, welche durch die Naßbehandlungs­vorrichtung mittels einer Transportvorrichtung bewegbar sind, wobei die freie Oberfläche der Naßbehandlungsvorrichtung durch einen Deckel gegen einen Aufstellraum für die Naßbehand­lungsvorrichtung abdeckbar ist, dadurch gekenn­zeichnet, daß der Deckel (13) einen dampfdurch­lässigen Hohlkörper aufweist, der mit einem mit einem Adsorberreagenz für die Chemikalienantei­le von über der Naßbehandlungsvorrichtung (1) entstehenden Chemikaliendämpfen behandelten Filtermaterial (9 bzw. 11) gefüllt ist.
     
    2. Naßbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, da­durch gekennzeichnet, daß der Deckel (13) eine mit Durchbrüchen versehene Bodenplatte (13a) und eine ebenfalls mit Durchbrüchen versehene Deckelplatte (13c) aufweist, die zusamnen mit dampfundurchlässigen Seitenwänden (13b) den Hohlkörper (13) bilden, daß in den Hohlkör­per (13) über bzw. unter den Durchbrüchen eine Filtereinheit (9) eingesetzt ist, die aus zwei dampfdurchlässigen Filtermatten (12) besteht, welche zwischen sich mit einem Adsorberreagenz für über der Naßbehandlungsvorrichtung (1) ent­stehende Chemikaliendämpfe behandeltes poröses Filtermaterial (11) einschließen.
     
    3. Naßbehandlungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelplatte (13c) lös­bar mit dem Hohlkörper (13) und daß die Boden­platte (13a) lösbar mit dem Naßbehandlungsge­rät (1) verbunden ist.
     
    4. Naßbehandlungsgerät nach einem der vorhergehen­den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtereinheit (9) in eine formstabile, dampf- und luftdurchlässige Verpackung (10) eingehüllt ist.
     
    5. Naßbehandlungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite (10b) der Verpackung (10) ein Griffteil (10c) angeordnet ist.
     
    6. Naßbehandlungsgerät nach Anspruch 2 oder einem anderen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Innenfläche der Bodenplatte (13a) und der darauf aufliegen­den Filtermatte (12) längs deren Rändern Dich­tungsstreifen (15) vorgesehen sind.
     
    7. Naßbehandlungsgerät nach einem der vorhergehen­den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Deckel (13) eine luftundurchlässige Geräte­haube (l6) abnehmbar angeordnet ist, daß zwi­schen deren Oberseite und der Deckelplat­te (13a) ein Kanel gebildet ist und daß seit­lich des Deckels (13) innerhalb der Gerätehau­be (16) ein Gebläse (18) angeordnet ist, das Luft und Dämpfe aus dem Kanal ansaugt und über seine durch eine Ausnehmung der Gerätehau­be (16) ragende Blasöffnung (18a) an den Auf­stellraum abgibt.
     
    8. Naßbehandlungsgerät nach Anspruch 7 oder einem anderen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (18) in einem Käfig (17) der Gerätehaube (l6) gelagert ist und daß zwischen der Bodenfläche des Kä­figs (17) bzw. zwischen der Bodenplatte (13a) einerseits und den die freie Oberfläche begren­zenden Rändern der Naßbehandlungsvorrich­tung (1) weitere Dichtungsstreifen (14) ange­ordnet sind.
     
    9. Naßbehandlungsvorrichtung nach einem der vor­hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermaterial (11) als Schüttgut aus­gebildet ist.
     




    Zeichnung