| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 338 420 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.08.1994 Patentblatt 1994/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.04.1989 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01C 10/20 |
|
| (54) |
Doppelpotentiometer-Kombination
Dual-ganged potentiometer
Potentiomètre jumelé
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
16.04.1988 DE 3812791
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
25.10.1989 Patentblatt 1989/43 |
| (73) |
Patentinhaber: BSG-Schalttechnik GmbH & Co. KG |
|
D-72336 Balingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Lohner, Martin
D-7460 Balingen-Ostdorf (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Otte, Peter, Dipl.-Ing. |
|
Otte & Jakelski
Patentanwälte,
Mollenbachstrasse 37 71229 Leonberg 71229 Leonberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 223 641 US-A- 3 676 822 US-A- 4 649 366
|
DE-U- 8 805 076 US-A- 4 223 294
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Bemerkungen: |
|
The file contains technical information submitted after the application was filed
and not included in this specification |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Doppel-Drehpotentiometer-Vorrichtungen, bei denen zwei, auch in eigenen
Einzelgehäusen angeordnete Potentiometer so neben- oder übereinander angeordnet und
deren Gehäuse gegebenenfalls miteinander durch Rastungen oder Verschraubungen verbunden
sind, daß die Einstellachse des einen Potentiometers die dann als Hohlwelle ausgebildete
Stellachse des anderen Potentiometers durchsetzt, sind in vielfältiger Form bekannt
(US-PS 36 76 822).
[0003] Die Doppel-Potentiometervorrichtung nach dem US-Patent 36 76 822 stellt nach außen
ein einheitliches Ganzes dar, ist jedoch scheibenförmig aus einzelnen, aufeinanderfolgenden
Flanschen zusammengesetzt, die durch axial über die ganze Länge sich erstreckende
Schraubverbindungen zusammengehalten sind. Eine Aufteilung in jeweilige Einzelpotentiometer
ist nicht möglich, weil beim Entfernen der durchgehenden Schraubverbindungen die einzelnen
Flanschscheiben auseinanderfallen und beispielsweise Rückflansche eines der Potentiometerbauteile
gleichzeitig vorder- oder Deckflansche für den angrenzenden Potentiometerbauteil bilden.
[0004] Dabei sind bei allen Bauformen die elektrischen Anschlüsse, also die beiden Enden
der Widerstandsbahn sowie der Kollektoranschluß jeweils seitwärts an der Stelle herausgeführt,
wo sich nach innen gerichtet auch die jeweiligen, mit diesen elektrischen Anschlüssen
verbundenen Einzelkomponenten der Doppelpotentiometer befinden.
[0005] Für bestimmte Steuerungs- und Regelaufgaben bei elektrischen Maschinen, beispielsweise
bei Elektrohandwerkzeugen, stationären Arbeitsmaschinen u. dgl. werden häufig mehrere,
zum Teil auch von außen bedienbare Potentiometer benötigt, die dann separat auf Schaltungsplatten
oder Leiterplatten befestigt sind und deren Achsen, soweit eine Einstellung von außen
erforderlich ist, durch eine Gehäuseöffnung zugänglich sind.
[0006] Ein im folgenden angegebenes spezielles Ausführungsbeispiel betrifft einen Drehzahlregel-
und Einstellbaustein für elektrische Antriebsmaschinen, beispielsweise Handbohrer,
Sägen, Schleifgeräte o.dgl. Bei einem für solche Geräte geeigneten Baustein ist üblicherweise
ein von außen über ein Stellrad oder ein sonstiges Betätigungselement (kontinuierlich)
verstellbares Einstellpotentiometer vorgesehen, das je nach den gewünschten Leistungsanforderungen
und Drehzahlen auf bestimmte Werte eingestellt werden kann. Zusätzlich benötigt ein
solcher Baustein aber auch ein Abgleichpotentiometer, beispielsweise um den Baustein
an das jeweilige angesteuerte Gerät und dessen antreibenden Elektromotor anzupassen
oder aus sonstigen Gründen, beispielsweise zur Durchführung eines Temperaturabgleichs
u. dgl. Es wird noch darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung bevorzugt ein
solches Anwendungsgebiet betrifft, aber, wie es sich versteht, hierauf nicht beschränkt
ist.
[0007] Bei solchen Bausteinen sind dann auf einer gemeinsamen Schaltungsplatte oder auch
an getrennten Stellen mehrere Potentiometer vorgesehen, die teilweise der Justierung
oder dem Abgleich dienen, teilweise der auch nach der Endmontage des Geräts von dessen
späterem Benutzer durchzuführenden Einstellungen, beispielsweise einer Drehzahlvorgabe
(als Sollwert). Abgesehen davon, daß man für die Anordnung mehrerer Potentiometer
viel Bauraum braucht, ist ein Abgleich der vorhandenen Trimmer oder Justierpotentiometer
nur am fertig aufgebauten Baustein, nicht aber nachträglich am fertig montierten Gerät
möglich, denn die jeweiligen Schaltungsplatten befinden sich innerhalb des Geräte-Fremd-Gehäuses
und ein (erneuter) Abgleich, beispielsweise eine nachträglich gewünschte Feinjustierung
am fertig montierten Gerät, kann nur durch Öffnen des Gerätegehäuses und Entnahme
der Leiterplatte vorgenommen werden, es sei denn, man läßt Öffnungen im Gerätegehäuse
zu, durch welche entsprechende Trimm- oder Justierpotentiometer erreichbar sind.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Doppelpotentiometervorrichtung
zum Befestigen auf einer Schaltungsplatte auszubilden, welche bei raumsparendem Aufbau
eine gute Zugänglichkeit beider Potentiometer erlaubt, so daß beispielsweise auch
beim fertig montierten Gerät nachträgliche Justierungen zusätzlich zu den ständig
durchzuführenden Einstellungen einer bestimmten Maschinenvariablen, noch vorgenommen
werden können.
Vorteile der Erfindung
[0009] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
und hat den besonderen Vorteil, daß zwei zueinander, soweit gewünscht, auch vollkommen
unabhängige Potentiometer- und vorzugsweise mit eigenen Kleingehäusen - innerhalb
eines gemeinsamen übergreifenden Potentiometertopfgehäuses so angeordnet und ausgebildet
sind, daß die Einstellungen oder Justierungen an beiden Potentiometer über eine Hohlachse
vorgenommen werden können, durch die beide Potentiometer gleichzeitig erreicht werden.
Es ist daher einerseits möglich, die erforderliche Einstellung und den Abgleich schneller
durchzuführen, ferner ergibt sich ein wesentlich geringerer Anspruch an verfügbaren
Bauraum, da die Potentiometerkombination zwar in der Höhe größer ist; eine Ausdehnung
in der Höhe aber wesentlich unkritischer ist als wenn auf der Schaltungsplatte zusätzlich
noch der Platz für ein weiteres Potentiometer beansprucht wird.
[0010] Ein besonderer Vorteil vorliegender Erfindung liegt noch darin, daß auch beim fertig
montierten Gerät, bei dem dann normalerweise nur die Achse für das Einstellpotentiometer
der jeweils gewünschten Maschinenvariablen (Drehzahl) von außen zugänglich ist, auch
das üblicherweise
dann von dieser Richtung gesehen unterhalb des Einstellpotentiometers liegende Abgleichpotentiometer
noch zugänglich ist, so daß nachträglich Feinjustierungen vorgenommen oder auch am
Band noch abgeglichen werden kann. Zusätzliche Öffnungen im Gehäuse des jeweiligen
Geräts sind entbehrlich.
[0011] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Potentiometerkombinationen möglich.
Bei einer ersten Ausführungsform kann das für das Einstellpotentiometer vorgesehene,
auch von außen am Fremdgerät betätigbare Stellrad nachträglich aufgerastet werden,
oder man sieht ein fest montiertes Stellrad mit einer durchgehenden, Hohlwelle vor,
die ein Justier-Betätigungselement aufnehmen kann, wodurch es möglich ist, durch dieses
Stellrad hindurch die Justierung des darunter liegenden Justier- oder Abgleichpotentiometers
vorzunehmen. Die mit der Hohlwelle in Verbindung stehende Öffnung im Stellrad kann
dann durch einen Blindstopfen oder durch etwas Vergußmasse geschlossen werden.
Zeichnung
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine seitliche Schnittdarstellung einer Potentiometerkombination mit zwei übereinander
angeordneten Potentiometern, zugehöriger Schaltungsplatte und angedeutetem Außengehäuse
und
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Darstellung der beiden übereinander angeordneten Potentiometer
der Fig. 1 mit entfernter Außengehäusestruktur, jedoch angedeutetem Stellrad.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0013] Der Grundgedanke besteht darin, in ein gemeinsames, auf einer Schaltungsplatte angeordnetes
topfförmiges Gehäuse übereinandergestapelt zwei Potentiometer einzulegen, die für
sich gesehen selbst wieder geschlossene Potentiometerbausteine mit eigenem Gehäuse
sein können und eine Hohlwelle vorzusehen, durch welche beide Potentiometer gleichzeitig
erreicht werden können. Hierdurch ist vom Bereich eines äußeren Stellrads aus eine
Verstellung sowohl des inneren oder unteren, vorzugsweise als Abgleichpotentiometer
ausgebildeten ersten Potentiometers als auch des zweiten, darüber angeordneten, beispielsweise
einer ständigen Verstellung im Sinne einer Einstellung einer äußeren Maschinenvariablen
zugänglichen Potentiometers möglich. Man gelangt auf diese Weise zu der bevorzugten
Ausführungsform eines Einstellpotentiometers mit integriertem Abgleichpotentiometer
in Form einer Doppeldrehpotentiometer-Kombination.
[0014] In Fig. 1 ist eine Leiter- oder Schaltungsplatte mit 10 und ein auf ihr sitzendes
gemeinsames Gehäuse für die beiden Potentiometer in Form eines Topfgehäuses mit 11
bezeichnet.
[0015] Das gemeinsame Gehäuse 11 weist Aufnahmeräume auf für ein erstes Potentiometer 12,
welches im folgenden zur Unterscheidung als Abgleichpotentiometer bezeichnet wird.
sowie für ein zweites Potentiometer 13, welches im folgenden als Einstellpotentiometer
bezeichnet wird. Es versteht sich aber, daß die Erfindung auf diese speziellen Bezeichnungen
nicht beschränkt ist und den jeweiligen Potentiometern beliebige Funktionen zugewiesen
werden können; entscheidend ist lediglich, daß beide Potentiometer 12 und 13 übereinandergestapelt
in einem gemeinsamen Gehäuse drehfest so angeordnet sind, daß sie durch eine Hohlachse
gleichzeitig erreicht werden können Hierauf wird weiter unten noch eingegangen.
[0016] Da bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel das Abgleichpotentiometer in seinen
Abmessungen, also Umfang und/oder Höhe erheblich kleiner als das Einstellpotentiometer
ist, was auch sinnvoll ist, da das Abgleichpotentiometer nur selten oder einmalig
betätigt wird, bildet das gemeinsame Gehäuse 11 einen kleineren Aufnahmeraum 11a angrenzend
an seinen Boden aus, der durch Ringwände oder mindestens Wandteile 14 begrenzt sein
kann.
[0017] Oberhalb der Ringwandung 14 und auf dieser aufsitzend ist dann das Einstellpotentiometer
angeordnet, wobei die jeweiligen Potentiometeranschlüsse durch entsprechende, im Topfboden
des gemeinsamen Gehäuses 11 nicht dargestellte Bohrungen oder Durchlaßöffnungen, diese
durchsetzend, bis zur Schaltungsplatte 10 geführt und dort vorzugsweise auf deren
Rückseite 10a (Leitungsseite), wie bei 15 angedeutet, verlötet sind. Diese Lötpunkte
können gleichzeitig elektrische Kontaktverbindungen mit auf der Leiterbahnseite 10a
verlaufenden Leitern sein.
[0018] Allein durch diese Verbindungen erhält der Aufbau aus gemeinsamem Gehäuse 11 mit
den beiden in ihn eingesetzten Potentiometern 12 und 13 Halt auf der Schaltungsplatte
10 und gleichzeitig seine Verdrehfestigkeit. Bevorzugt wird allerdings das gemeinsame
Gehäuse 11 auf der Schaltungsplatte 10 aufgerastet oder aufgepreßt oder in sonstiger
geeigneter Weise fest mit der Schaltungsplatte 10 verbunden, beispielsweise durch
Nietungen, so daß die Lötanschlüsse nicht gleichzeitig mit Lageraufgaben bzw. zur
Schaffung einer Verdrehsicherheit der Potentiometer belastet werden.
[0019] Dementsprechend empfiehlt es sich dann auch, die jeweiligen Aufnahmeräume 11a und
11b des gemeinsamen Gehäuses 11 für die Potentiometer 12, 13 so auszubilden, daß diese
Potentiometer mit ihren eigenen geschlossenen Gehäusen drehfest in den Aufnahmeräumen
11a, 11b gehalten sind. Hierzu können diese Räume entweder eine der Außenkontur der
eigentlichen Potentiometergehäuse entsprechende Innenkontur aufweisen - wie die Fig.
2 zeigt, ist die Form der Potentiometergehäuse nicht kreisrund, sondern es ergibt
sich im Bereich der Potentiometeranschlußkontakte eine rechteckförmig vorspringende
Randkante 16, über welche sich die Potentiometer drehfest in ihren Aufnahmeräumen
lagern lassen.
[0020] Beispielsweise können, wie dies in Fig. 2 für die drehfeste Lagerung des Einstellpotentiometers
gezeigt ist, von der Innenwandung jedes Aufnahmeraums nach innen Rippen 17 vorspringen,
die an Einbuchtungen und der Randkante 16 des Potentiometergehäuses anschlagen und
dieses gegen eine Verdrehung sichern.
[0021] Die Darstellung der Fig. 1 läßt erkennen, daß die Lagerung der beiden Potentiometer
12, 13 in dem das gemeinsame Gehäuse 11 bildenden Poti-Topf so getroffen ist, daß
deren Einstellachsen genau übereinanderliegen, wobei das obere Potentiometer 13, durch
welches hindurch die Betätigung auch des unteren Potentiometers 12 erfolgen muß, eine
durchgehende Hohlachse 18 aufweist, die, wie Fig. 2 zeigt, eine unrunde Querschnittsform
bildet, so daß zur Drehbetätigung und Einstellung dieses oberen Einstellpotentiometers
13 eine entsprechend geformte Hohlwelle 25, die mit einem Stellrad, 24 verbunden sein
kann, welches von außen aufgesetzt wird (hierauf wird weiter unten noch eingegangen),
vorgesehen ist. Die Hohlachse 18 bildet eine durchgehende Bohrung durch das Gehäuse
des Potentiometers 13, so daß auch die darunterliegende Einstell- oder Betätigungsöffnung
19 des Abgleichpotentiometers erreicht werden kann. Es ist daher bei einer ersten
Ausführungsform möglich, durch die Hohlachse 18 des Potentiometers 13 ein (später
wieder entfernbares) mit Bezug auf diese Hohlachse 18 schmaleres Betätigungselement
20 hindurch- und in die Stellöffnung 19 des Potentiometers 12 für Abgleich bzw. Justierung
einzuführen. Entsprechend Fig. 2 weist diese Stellöffnung 19 ebenfalls eine spezielle
Querschnittskonfiguration, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Kreuzschlitzöffnung
auf, so daß das Ende des Betätigungselements 20 zur drehfesten Einführung in die Stellöffnung
beispielsweise eine Kreuzschlitzform oder eine Schraubendreherform aufweist.
[0022] Nach vorgenommener Justierung am Abgleichpotentiometer - beispielsweise bei noch
offen vorliegendem, auf der Schaltungsplatte 10 aufgebauten Baustein kann dieser dann
in das jeweilige Gerät eingebaut werden.
[0023] Alternativ ist es aber möglich und stellt eine bevorzugte Ausgestaltung dar, den
Steuer- oder Regelbaustein, der auf der Schaltungsplatte 10 aufgebaut ist (nicht dargestellt)
und als weitere elektrische Komponenten die beiden Potentiometer 12 und 13 umfaßt,
im Fremdgerät, beispielsweise Handbohrmaschine, Säge, ortsfeste Maschine o.dgl., zu
montieren, dessen Steuerung oder Regelung durch diesen Baustein durchgeführt werden
soll.
[0024] In Fig. 1 ist ein Teilbereich der Außengehäusestruktur dieses Gerätes mit 21 bezeichnet.
Die Montage kann beispielsweise so erfolgen, daß das Außengehäuse eine nach innen
vorspringende Ringwandung 22 aufweist, die abdichtend mit einer umlaufenden Gehäusenase
23 des gemeinsamen Gehäuses 11 in Wirkverbindung tritt, so daß über diese Abdichtung
zum Gehäuse und über weitere, in der Zeichnung nicht dargestellte Befestigungsmittel
auch eine sichere Lagerung und Führung des elektrischen/elektronischen Bausteins,
wie er auf der Schaltungsplatte 10 aufgebaut ist und speziell hier des gemeinsamen
Gehäuses 11, erreicht wird.
[0025] Zur Betätigung des Einstellpotentiometers kann dann das äußere Stellrad 24 in der
in Fig. 1 strichpunktierten Grundstruktur vorgesehen sein.
[0026] Durch die Hohlachse 18 ist es daher auch nach erfolgter Montage des Bausteins im
Außengehäuse des Geräts oder der Maschine möglich, Einstellung und Abgleich schneller
durchzuführen, wobei beim fertig montierten Gerät, wenn beispielsweise das Stellrad
24 noch nicht befestigt ist, die Feinjustierung nachträglich vorgenommen oder am Band
bei der Endmontage durchgeführt werden kann. Anschliessend wird dann das Stellrad
24 aufgerastet, so daß zusätzliche Öffnungen im Außengehäuse entfallen können. Weiter
unten wird noch erläutert, daß eine Justierung aber auch durch ein schon fest montiertes
Stellrad erfolgen kann.
[0027] Das Stellrad 24 weist einen von einem Boden 24a ausgehenden, heruntergezogenen Ringbund
24b auf sowie eine zentrale Hohlwelle 25, die insbesondere dann, wenn nach Montierung
des Stellrades 24 eine Justierung, also eine Verdrehung des Abgleichpotentiometers
noch gewünscht ist, selbst als Hohlwelle ausgebildet ist und daher die Hohlachse 18
des oberen Abgleichpotentiometers 13 insofern komplettiert und vervollständigt, als
es möglich ist, durch diese Hohlwelle 25, wie auch in Fig. 1 gezeigt, das Betätigungselement
20 noch hindurchzuführen bis zur Eingriffsposition mit der Stellöffnung 19 des unteren
Abgleichpotentiometers.
[0028] Zur Sicherung des Stellrades 24 kann dieses eine innere Ringbundstruktur 26 noch
aufweisen, die in eine nach außen beispielsweise auch vorspringende Rast- und Lageröffnung
27 eines äußeren Fremdgehäuses 21 eingeführt wird und durch eine nach außen vorspringende
Ringnasenstruktur 26a mit diesem verrastet wird.
[0029] Alternativ ist es aber auch möglich, die Topfform des gemeinsamen Gehäuses 11 soweit
nach oben in der Zeichenebene der Fig. 1 und sich gleichzeitig verjüngend fortzusetzen,
daß die Verrastung des stellrades 24 auch direkt mit dem gemeinsamen Topfgehäuse erfolgen
kann.
[0030] Die Darstellung der Fig. 1 zeigt, daß bei Ausbildung der Betätigungs-Hohlwelle 25
des Stellrads 24 als durchgängig hohl die Justierung auch bei fest montiertem Stellrad
erfolgen kann, in welchem Fall dann die Hohlwelle eine durchgehende Öffnung zur Justierung
bildet, die je nach Wunsch auch durch einen Blindstopfen nach vorgenommener Endjustierung
geschlossen werden kann.
[0031] Es versteht sich, daß auch die Topfform des gemeinsamen Gehäuses wahlweise mit Vergußmasse
umschlossen bzw. aufgefüllt sein kann.
1. Doppeldrehpotentiometer-Kombination, bestehend aus zwei voneinander unabhängigen Einzelpotentiometern
(12, 13), mit jeweils eigenen geschlossenen Gehäusen, wobei beide Einzelpotentiometer
(12, 13) Einstellöffnungen (18, 19) für Betätigungselemente aufweisen und die Einstellöffnung
(18) eines ersten Einzelpotentiometers (13) als durchgehende Hohlachse ausgebildet
ist und beide Einzelpotentiometer (12, 13) so zueinander angeordnet sind, daß ihre
Einstellöffnungen (18, 19) konzentrisch sind dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelpotentiometer
(12, 13) in einem gemeinsamen topfförmigen Gehäuse (11) drehfest angeordnet sind und
im Boden des gemeinsamen Gehäuses (11) Durchführungsöffnungen für die elektrischen
Zuleitungen der Einzelpotentiometer (12, 13) vorgesehen sind, zur Herstellung der
elektrischen Anschlüsse mit einer Schaltungsplatte, auf welcher das gemeinsame Gehäuse
befestigbar ist.
2. Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines
der Einzelpotentiometer (12) ein Abgleich- oder Justierpotentiometer und das andere
Einzelpotentiometer (13) ein Einstellpotentiometer ist und ein zur Aufnahme eines
Betätigungselements (20) für das Abgleich- oder Justierpotentiometer als Hohlwelle
(25) ausgebildetes Betätigungselement für das Einstellpotentionmeter vorgesehen ist
welche Hohlwelle (25) zur Betätigung mit einem Stellrad (24) verbunden ist, wobei
das Abgleich- oder Justierpotentiometer als unteres Potentiometer angrenzend zum Boden
des gemeinsamen Gehäuses (11) angeordnet ist.
3. Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das gemeinsame Gehäuse (11) zwei Aufnahmeräume (11a, 11b) für die beiden übereinander
angeordneten Einzelpotentiometer (12, 13) bildet.
4. Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für
die Aufnahme des in seinen Abmessungen mit Bezug auf das Einstellpotentiometer kleinere
Abgleich- oder Justierpotentiometer im gemeinsamen Gehäuse eine Ringwandung (14) gebildet
ist, auf welcher das insofern obere und größere Einstellpotentiometer aufliegt.
5. Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zur drehfesten Lagerung der beiden Einzelpotentiometer (12, 13) die sie jeweils
umgebende innere Wandung des gemeinsamen Gehäuses (11) der unregelmäßigen Außenkontur
jedes Einzelpotentiometers (12, 13) entspricht oder daß gesonderte in Richtung auf
die Einzelpotentiometer (12, 13) vorspringende Rippen (17) gebildet sind, die das
oder die Potentiometer (12, 13) halten.
6. Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einstellöffnung (18) des oberen Einstellpotentiometers zur verdrehsicheren Aufnahme
der mit dem äußeren Stellrad (24) verbundenen Hohlwelle (25) unrund ausgebildet ist.
7. Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
in die Hohlachse der Einstellöffnung (18) des Einstellpotentiometers eingreifende
Hohlwelle (25) zur Aufnahme eines wieder entnehmbaren Betätigungselements (20) für
das untere Abgleichpotentiometer ausgebildet ist.
8. Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellöffnung (19) des unteren, zum Boden des gemeinsamen Gehäuses (11)
angrenzenden, als Abgleichpotentiometer ausgebildeten Einzelpotentiometers (12) zur
Wirkverbindung mit einem ihm zugeordneten Betätigungselement (20) schlitzförmig oder
kreuzschlitzförmig ausgebildet ist.
9. Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Topfform des gemeinsamen Gehäuses (11) einen hochgezogenen Rand in Form einer nach
außen vorspringenden Dichtlippe (23) aufweist zur Abdichtung gegenüber einer Ringwandstruktur
(22) eines Geräte-Fremd-Gehäuses (21), in welche das gemeinsame Gehäuse einsetzbar
ist.
10. Doppeldrehpotentiometer-Kombination nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stellrad (24) einen zentralen Ringvorsprung (26) im radialen Abstand zur Hohlwelle
(25) aufweist mit welchem es in einer Aufnahmeöffnung (27) eines Geräte-Fremdgehäuses,
in welches die Doppeldrehpotentiometer-Kombination einsetzbar ist, einführbar und
durch einen nach auß vorspringenden Ringnasenvorsprung (26a) verrastbar ist.
1. Double rotary potentiometer combination, comprising two single potentiometers (12,
13), which are independent of one another and each have separate closed housings,
both single potentiometers (12, 13) comprising adjusting openings (18, 19) for actuating
elements and the adjusting opening (18) of the first single potentiometer (13) bring
constructed as a continuous hollow axle, and both single potentiometers (12, 13) are
arranged relative to one another in such a manner that their adjusting openings (18,
19) are concentric, characterised in that the single potentiometers (12, 13) are rotationally
rigidly arranged in a common cup-shaped housing (11) and through openings are provided
in the base of the common housing (11) for the electrical supply lines of the single
potentiometers (12, 13) in order to produce the electrical connections to a circuit
board, to which the common housing can be secured.
2. Double rotary potentiometer combination according to claim 1, characterised in that
one of the single potentiometers is a balancing or adjusting potentiometer and the
other single potentiometer (13) is a set potentiometer, and an actuating element constructed
as a hollow shaft (25) is provided for the set potentiometer for receiving an actuating
element (20) for the balancing or adjusting potentiometer, the hollow shaft (25) being
connected for the actuation to an adjusting wheel (24) and the balancing or adjusting
potentiometer being arranged as the lower potentiometer adjacent the base of the common
housing.
3. Double rotary potentiometer combination according to claim 1 or 2, characterised in
that the common housing (11) forms two receiving chambers (11a, 11b) for the two superimposed
single potentiometers (12, 13).
4. Double rotary potentiometer combination according to claim 2, characterised in that,
in order that the balancing or adjusting potentiometer which is smaller in its dimensions
than the set potentiometer can be received in the common housing, an annular wall
(14) formed, on which the respective upper and larger set potentiometer is supported.
5. Double rotary potentiometer combination according to claim 1 or 4, characterised in
that, in order to mount the two single potentiometers (12, 13) in a rotationally rigid
manner, the inner wall of the common housing (11) enclosing each of the potentiometers
corresponds to the irregular eternal contour of each single potentiometer (12, 13),
or ribs (17) are formed, which project separately in the direction of the single potentiometers
(12, 13) and secure the potentiometer(s) (12, 13).
6. Double rotary potentiometer combination according to claim 2, characterised in that
the adjusting opening (18) of the upper set potentiometer is non-circular in order
to receive the hollow shaft (25) connected to the outer adjusting wheel (24) in a
rotationally rigid manner.
7. Double rotary potentiometer combination according to claim 6, characterised in that
the hollow shaft (25) engaging in the hollow axle of the adjusting opening (18) of
the set potentiometer is constructed to receive an actuating element (20) for the
lower balancing potentiometer, which actuating element can be withdrawn again.
8. Double rotary potentiometer combination according to claim 1 or 7, characterised in
that the adjusting opening (19) of the lower single potentiometer (12), which is adjacent
the base of the common housing (11) and is constructed as a balancing potentiometer,
is constructed as a slot or crossed slot to provide a working connection with an actuating
element (20) associated with said adjusting opening.
9. Double rotary potentiometer combination according to claim 1, characterised in that
the cup shape of the common housing (11) has a raised edge in the form of an outwardly
projecting sealing lip (23) for sealing relative to an annular wall structure (22)
of a housing (21) external to the device, into which external housing the common housing
can be inserted.
10. Double rotary potentiometer combination according to claim 6, characterised in that
the adjusting wheel (24) comprises a central annular projection (26) at a radial distance
from the hollow shaft (25), by means of which annular projection the adjusting wheel
(24) can be introduced into, and locked by means of an outwardly projecting annular
projection (26a) in a receiving opening (27) in a housing external to the device,
into which external housing the double rotary potentiometer combination can be inserted.
1. Potentiomètre jumelé, consistant en deux potentiomètres individuels indépendants l'un
de l'autre (12, 13), avec respectivement des boîtiers fermés propres dans lequel les
deux potentiomètres individuels (12, 13) présentent des orifices de réglage (18, 19)
pour des éléments d'actionnement et dans lequel l'orifice de réglage (18) d'un premier
potentiomètre individuel (13) est constitué sous la forme d'un axe creux de bout en
bout, les deux potentiomètres individuels (12, 13) sont disposés l'un par rapport
à l'autre de telle façon que leurs orifices de réglage (18, 19) soient concentriques,
potentiomètre jumelé caractérisé en ce que les potentiomètres individuels (12, 13)
sont disposés de façon solidaire en rotation dans un boîtier commun (11) en forme
de pot et des ouvertures de passage pour les canalisations électriques des potentiomètres
individuels (12, 13) sont prévues dans le fond du boîtier commun (11), pour établir
des raccordements électriques avec une carte de circuit, sur laquelle peut être fixé
le boîtier commun.
2. Potentiomètre jumelé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'un des potentiomètres
individuels (12) est un potentiomètre d'égalisation ou d'ajustage et l'autre potentiomètre
individuel (13) est un potentiomètre de réglage (20) pour le potentiomètre d'égalisation
ou d'ajustage et en ce qu'il est prévu pour le potentiomètre de réglage un élément
d'actionnement constitué sous la forme d'un arbre creux (25) pour recevoir un élément
d'actionnement, lequel arbre creux (25) est relié pour être actionné à une roue de
commande (24), le potentiomètre d'égalisation ou d'ajustage étant disposé en tant
que potentiomètre inférieur de façon adjacente au fond du boîtier commun (11).
3. Potentiomètre jumelé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le boîtier
commun (11) forme deux chambres de réception (11a, 11b) pour les deux potentiomètres
individuels (12, 13) disposés l'un au-dessus de l'autre.
4. Potentiomètre jumelé selon la revendication 2, caractérisé en ce que pour la réception
du potentiomètre d'égalisation ou d'ajustage dont les dimensions sont plus petites
que celles du potentiomètre de réglage, on forme une paroi annulaire (14) dans le
boîtier commun, paroi sur laquelle repose le potentiomètre de réglage supérieur et
plus grand.
5. Potentiomètre jumelé selon la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce qu'au montage
solidaire en rotation des deux potentiomètres individuels (12, 13), la paroi intérieure
du boîtier commun (11) les entourant correspond au contour extérieur irrégulier de
chaque potentiomètre individuel (12, 13) ou en ce que l'on forme en particulier des
nervures (17) séparées faisant saillie en direction des potentiomètres individuels
(12, 13), nervures qui maintiennent le ou les potentiomètres (12, 13).
6. Potentiomètre jumelé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'ouverture de
réglage (18) du potentiomètre supérieur de réglage est constituée d'une manière non
ronde, et sert à recevoir de façon qu'il ne puisse pas tourner l'arbre creux (25)
relié à la roue de commande extérieure (24).
7. Potentiomètre jumelé selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'arbre creux
(25) venant en prise dans l'axe creux de l'ouverture de réglage (18) du potentiomètre
de réglage est constitué pour recevoir un élément d'actionnement (20), pouvant être
à nouveau enlevé du potentiomètre inférieur d'égalisation.
8. Potentiomètre jumelé selon la revendication 1 ou 7, caractérisé en ce que l'ouverture
de réglage (19) du potentiomètre individuel inférieur (12) adjacent au fond du boîtier
commun réalisé comme un potentiomètre d'égalisation est constitué sous la forme d'une
fente simple ou d'une fente en croix pour avoir une liaison opérationnelle avec un
élément d'actionnement (20) lui correspondant.
9. Potentiomètre jumelé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la forme en pot
du boîtier commun (11) présente un bord vertical ayant la forme d'une lèvre épaisse
(23) faisant saillie vers l'extérieur servant à assurer l'étanchéité par rapport à
une structure annulaire de paroi (22) d'un boîtier (21) externe d'appareil, dans lequel
on peut insérer le boîtier commun.
10. Potentiomètre jumelé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la roue de commande
(24) présente une saillie annulaire centrale (26) à une certaine distance radiale
par rapport à l'arbre creux (25), avec lequel elle peut être introduite dans une ouverture
de réception (27) d'un boîtier externe d'appareil, dans lequel on peut insérer le
potentiomètre jumelé et peut être encliquetée au moyen d'une saillie annulaire en
forme de nez (26a), faisant saillie vers l'extérieur.
