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EP 0 339 620 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.03.1993 Patentblatt 1993/11 |
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Anmeldetag: 26.04.1989 |
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Verfahren zum Herstellen von Querzugriegeln an Reissverschlüssen
Method for making stop cross tapes on slide fasteners
Procédé pour fabriquer des pattes transversales d'arrêt sur des fermetures à glissière
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
28.04.1988 DE 3814418
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.1989 Patentblatt 1989/44 |
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Patentinhaber: DYNAT Gesellschaft für
Verschlusstechnik und Feinmechanik mbH |
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D-31137 Hildesheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Knolle, Hans-Hermann
D-3200 Hildesheim (DE)
- Neugebauer, Horst Gotthart
D-3208 Giesen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 128 100 FR-A- 1 353 062 US-A- 1 991 943 US-A- 2 532 724
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FR-A- 1 220 935 GB-A- 607 586 US-A- 2 267 119 US-A- 2 571 072
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Querzugriegeln aus textilen
Geweben mit oder ohne Beschichtung(en) aus Kunststoffen oder Elastomeren auf einer
oder beiden Seiten an Reißverschluß-Endverbindungen.
[0002] Querzugriegel dieser Art sind bekannt. Bisher mußten solche Querzugriegel als Einzelteil
in einem aufwendigen Verfahren an die Enddichtung eingebaut werden.
[0003] Durch das erfindungsgemäße Verfahren gemäß Kennzeichen des Anspruchs 1 wird das Herstellen
derartiger Querzugriegel wesentlich vereinfacht. Die besonderen Vorteile sind:
1) Der Fertigungsaufwand für die Herstellung des Querzugriegels ist wegen des geringeren
Materialverbrauchs und Reduzierung der Anzahl von Einzelteilen wesentlich geringer
gegenüber bekannten Ausführungen.
2) Durch die Herstellung aus einem Stück mit der Gewebeplatte wird eine geringere
Bauhöhe und eine bessere Flexibilität im Querzugriegelbereich gegenüber bekannten
Ausführungen erreicht.
3) Eine sichere Positionierung ist gewährleistet.
[0004] Darüber hinaus kann die Festigkeit des Querzugriegels durch ein- oder mehrmaliges
Umlegen der Plattenstreifen vor dem Falten um 90° gemäß Anspruch 2 vervielfacht werden.
[0005] Weitere Merkmale gemäß der Erfindung sind im Anspruch 3 dargestellt.
[0006] Anhand schematischer Zeichnungen wird nun das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert.
Dabei zeigt
- Fig. 1
- die Gewebeplatte und die Bildung des Querzugriegels gemäß Verfahrensstufen A und B
und
- Fig. 2
- den Querzugriegel an der Reißverschluß-Endverbindung.
[0007] Nach Fig. 1 wird die einstückige Gewebeplatte (1), die auf beiden Seiten mit Gummi
beschichtet ist, längs der Pfeilrichtung (2a, b) eingeschnitten, und zwar unter Bildung
der beiden Plattenstreifen (3a, b) und der Schnittlinien (4a, b) bzw. (5a, b). Die
Plattenstreifen (3a, b) sind hier gemäß Verfahrensstufe B um die Faltlinien (6a, b;
7a, b) verdreht und gefaltet.
[0008] Fig. 2 zeigt die der Kette gegenüberliegende Seite der Endverbindung eines fertiggestellten
Reißverschlusses, der aus den beiden Tragbändern (8a, b), den Verschlußgliedern (9a,
b) und den gefalteten Plattenstreifen (3a, b), die den Querzugriegel des Reißverschlusses
bilden, besteht. Die Plattenstreifen (3a, b) sind gemäß Verfahrensstufe C parallel
zur Reißverschlußkette unmittelbar neben der Bandfalte (10) befestigt.
1. Verfahren zum Herstellen von Querzugriegeln aus textilen Geweben mit oder ohne Beschichtung(en)
aus Kunststoffen oder Elastomeren auf einer oder beiden Seiten an Reißverschluß-Endverbindungen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querzugriegel, der einstückig mit einer Gewebeplatte
(1) ist, jeweils gebildet wird durch
A) rechtwinkliges Einschneiden von beiden Seiten (Pfeile 2a, b) der beschichteten
oder unbeschichteten Gewebeplatte (1) unter Bildung zweier Plattenstreifen (3a, b)
und je einer Schnittlinie (4a, 5a) bzw. (4b, 5b), wobei die Gewebeplatte die Endverbindung
oder deren Verstärkung darstellt;
B) Verdrehen und Falten der durch das Einschneiden auf der der Reißverschlußkette
zugewendeten Seite der Gewebeplatte entstandenen Plattenstreifen (3a, b) in eine Richtung
um jeweils 90° zu ihren ursprünglichen Lagen; und
C) Befestigen der so gefalteten Plattenstreifen (3a, b) parallel zur Reißverschlußkette
unmittelbar neben der Bandfalte (10) auf der der Reißverschlußkette gegenüberliegenden
Seite der beiden Tragbänder (8a, b) des Reißverschlusses.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenstreifen (3a, b)
vor dem Falten um 90° ein- oder mehrlagig (z.B. durch ein- oder mehrmaliges Umlegen
parallel zu den Schnittlinien 4a, b) ausgebildet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in Richtung
der Reißverschlußkette gefalteten Plattenstreifen (3a, b) durch Nähen, Kleben, Kleben
und Vulkanisieren, oder durch Kunststoffschweißen mit den Tragbändern (8a, b) verbunden
werden.
1. A method of production from textile fabrics with or without (a)
coating(s) of plastics or elastomer on one or both sides, of locking against cross-pull
on zip-fastener end connections, characterized in that the locking against cross-pull,
which is one with a flat piece (1) of fabric, is formed by respectively:
A) cutting into the coated or uncoated flat piece (1) of fabric at right angles (arrows
2a,b) from both edges to form two flat strips (3a,b) and respective lines of cut (4a,
5a and 4b, 5b);
B) twisting and folding the flat strips (3a,b) which have arisen from the cutting
in, onto the side of the flat piece of fabric next the zip-fastener chain and into
a direction 90° away in each case from their original lie; and
C) fastening the flat strips (3a,b) thus folded, onto the faces of the two zip-fastener
carrier-tapes (8a,b) remote from the zip-fastener chain, in parallel with the zip-fastener
chain directly next to the fold (10) in the tapes.
2. A method as in Claim 1, characterized in that
before folding the flat strips (3a,b) through 90° they are made into one or more
layers (e.g., by folding over one or more times in parallel with the lines of cut
4a,b).
3. A method as in Claim 1 or 2, characterized in that
the two flat strips (3a,b) which have been folded in the direction of the zip-fastener
chain are connected to the carrier-tapes (8a,b) by sewing, gluing or gluing and vulcanizing,
or by plastics welding.
1. Procédé pour fabriquer des pattes transversales d'arrêt en textile, avec ou sans revêtement
en matières synthétiques ou en élastomères, placées d'un côté ou sur les deux côtés
des liaisons d'extrémité des fermetures à glissière, caractérisé en ce que la patte
transversale d'arrêt, qui est d'une seule pièce avec le panneau de tissu (1), est
formée respectivement par
A) une découpe à angle droit des deux côtés (flèches 2a, b) du panneau de tissu (1),
revêtu ou non, formant deux bandes de panneau (3a, b) et une ligne de coupe respective
(4a, 5a) et/ou (4b, 5b), le panneau de tissu représentant la liaison d'extrémité,
ou le renfort de celle-ci.
B) un retournement et un pliage à 90° par rapport à leurs positions d'origine, des
bandes du panneau (3a, b) obtenues à la coupe du côté du panneau de tissu se trouvant
sur le côté de la fermeture à glissière ; et
C) une fixation des bandes du panneau (3a, b) ainsi pliées aux deux bandes support
(8a, b) de la fermeture à glissière, parallèlement à la chaîne de la fermeture à glissière,
à proximité du pli (10) de la bande, et sur le côté opposé à la chaîne de la fermeture
à glissière.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bandes du panneau (3a,
b) sont constituées d'une ou plusieurs couches avant le pliage à 90° (en les rabattant
par exemple une ou plusieurs fois parallèlement aux lignes de coupe (4a, b)).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux bandes du panneau
(3a, b), pliées dans la direction de la chaîne de la fermeture à glissière, sont reliées
aux bandes support (8a, b) par couture, collage, collage et vulcanisation, ou par
soudure de matières plastiques.

