| (19) |
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(11) |
EP 0 339 728 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.1997 Patentblatt 1997/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.04.1989 |
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| (54) |
Verfahren zur Herstellung von Diaphragmen
Process for manufacturing diaphragms
Procédé de fabrication de diaphragmes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE IT LI |
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Priorität: |
23.04.1988 DE 3813743
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.1989 Patentblatt 1989/44 |
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Patentinhaber: |
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- METALLGESELLSCHAFT AG
60015 Frankfurt (DE)
- KOLBENSCHMIDT Aktiengesellschaft
D-74150 Neckarsulm (DE)
- Jean Hiedemann GmbH & Co.KG
D-50827 Köln (DE)
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Erfinder: |
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- Wüllenweber, Heinz
D-6000 Frankfurt am Main (DE)
- Kohl, Peter, Dr.
D-6451 Neuberg (DE)
- Jung, Herbert, Dr.
D-6370 Oberursel (DE)
- Borchardt, Jürgen
CH-1872 Troistorrents (CH)
- Bickle, Wolfgang
D-6831 Reilingen (DE)
- Braus, Jürgen, Dr.
D-6909 Walldorf (DE)
- Hiedemann, Hans-Joachim
D-5000 Köln 30 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rieger, Harald, Dr. |
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c/o LURGI SERVICE GMBH,
MG Patente und Marken, S-LA,
Lurgiallee 5 60316 Frankfurt 60316 Frankfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 126 490
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US-A- 3 050 776
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Diaphragmen mit einer Dicke
von 0,3 bis 3,0 mm, bestehend aus einem als Träger dienenden Drahtnetz, vorzugsweise
Nickeldrahtnetz, und einer mit diesem verbundenen porösen keramischen Schicht mit
einer Dicke von 0,1 bis 2,8 mm, vorzugsweise für Elektrolysen, wobei auf eine Unterlage
eine Schicht eines schwer rieselfähigen, aus spratzigen Teilchen bestehenden Metallpulvers,
insbesondere Nickelpulvers, aufgetragen, auf die Pulverschicht das Drahtnetz bei gleichzeitiger
Verdichtung derselben um 30 bis 60 % gewalzt oder gepreßt und das Metallpulver in
oxidierender Atmosphäre bei Temperaturen von 800 bis 1500°C bei einer Haltezeit von
1 bis 30 min, vorzugsweise 5 bis 15 min, gebrannt wird.
[0002] Diaphragmen für Elektrolysen sollen so beschaffen sein, daß sie Temperatur- und korrosionsbeständig
sind, keine eigene Elektronenleitfähigkeit sowie genügend mechanische Festigkeit aufweisen
und einen sehr niedrigen Widerstand durch möglichst kleine Dicke gegen den Transport
der elektrischen Ladungen im Elektrolyten besitzen.
[0003] Um das zu erreichen, ist in der EP-B-0 022 252 ein 0,3 bis 0,7 mm dickes Diaphragma
aus porös gesintertem Nickel, Eisen oder Kupfer mit einer aus einem Drahtnetz, vorzugsweise
Nickeldrahtnetz, gebildeten Gerüststruktur vorgesehen, wobei das Metall mindestens
teilweise zu Metalloxid aufoxidiert ist. Man erhält ein solches Diaphragma dadurch,
daß eine Schicht des Metallpulvers auf ein Drahtnetz mit einer Maschenweite von 100
bis 500 µm in der Weise aufgetragen wird, daß das mit Bindemitteln oder einfach mit
Alkohol angeteigte Metallpulver auf das Drahtnetz aufgestrichen oder aufgesprüht und
durch Druck von etwa 200 Kp/cm
2 verdichtet und dabei gleichzeitig mit dem Drahtnetz verbunden wird. Das Metallpulver
wird anschließend einer reduzierenden Sinterbehandlung bei einer Temperatur von 700
bis 1000°C für 10 bis 20 min Dauer und danach einer oxidierenden Behandlung bei einer
Temperatur von 1000 bis 1200°C bis zu 3 h Dauer unterworfen. Nach diesem Verfahren
sollen sich großflächige Diaphragmen herstellen lassen, deren Festigkeit durch eine
nicht zu weit getriebene Oxidation, d.h. durch ein metallisches Restgefüge, erhalten
wird. Durch die über den Gesamtkörper hinweg von der Oberfläche her vordringende Oxidbildung
ist ein ausreichender elektrischer Widerstand gegeben. Es hat sich jedoch herausgestellt,
daß die vorstehend beschriebenen Diaphragmen, insbesondere bei größeren Abmessungen,
über den Gesamtkörper hinweg keine gleichmäßige Festigkeit, Dichte und Dicke besitzen.
Eine konstante Festigkeit bildet aber die Voraussetzung für die Sicherheit der Oberflächen
der Diaphragmen gegen Erosion durch Gas- und Flüssigkeitsströme, die in den Zellen
einer Wasserelektrolyse auftreten. Konstante Dichte und Dicke der Diaphragmen bilden
die Voraussetzung für eine gleichmäßige Stromdichte und optimale Gasreinheit; denn
bei ungleichmäßiger Stromdichte, d.h. bei örtlichen Stromkonzentrationen, kann dies
zu örtlichen Überhitzungen und Korrosionsangriffen und damit zu Lochbildungen in den
Diaphragmen führen, so daß beispielsweise bei der alkalischen Wasserelektrolyse Knallgas
entstehen kann.
[0004] Zur Herstellung dünner Diaphragmen mit konstanter Festigkeit, Dichte und Dicke ist
versucht worden, Nickelpulver über ein mit einem geringen Abstand über eine Unterlage
gespanntes feinmaschiges Sieb auf die Unterlage aufzustreuen, die aufgestreute Nickelpulverschicht
durch Walzen zu verdichten und dabei gleichzeitig ein Nickeldrahtnetz mit der Nickelpulverschicht
zu verbinden. Diese Maßnahmen gewährleisten jedoch keine gleichmäßige Verteilung des
Nickelpulvers auf der Unterlage, so daß Festigkeit, Dichte und Dicke des hergestellten
Diaphragmas ungleichmäßig sind. Hinzu kommt, daß bei der Herstellung von flächenmäßig
großen Diaphragmen das feinmaschige Sieb durch die Anwendung von Distanzhaltern auf
einem gleichmäßigen Abstand zur Unterlage gehalten werden muß; denn ohne Distanzhalter
würde das Sieb durch das darauf aufgetragene Nickelpulver und den Druck des über das
Nickelpulver geführten Rakels durchgebogen, so daß der Abstand zwischen dem Sieb und
der Unterlage ungleichmäßig würde. Darüber hinaus verursachen Distanzhalter Unterbrechungen
der Nickelpulverschicht, so daß die dadurch entstandenen Fehlstellen in erheblichem
Maße die Gastrennung und die Gleichmäßigkeit des Stromdurchtritts beeinträchtigen.
[0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Verfahren der eingangs beschriebenen
Art so auszugestalten, daß die Herstellung dünner Diaphragmen mit konstanter Dicke,
Festigkeit und Dichte auf kontinuierliche Art und Weise sowie in großflächiger Ausführungsform
möglich ist.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß erfindungsgemäß das Metallpulver auf
die Unterlage gleichmäßig nach Schüttvolumen zugeteilt und aufgetragen und die Pulverschicht
unter einer entgegen der Zuteilrichtung des Pulvers rotierenden Verteilerwalze zur
Ausbildung einer einheitlichen Schichtdicke hindurchgeführt wird. Diese Maßnahme ist
die Voraussetzung für die einheitliche Schichtdicke der mit dem Drahtnetz verbundenen
porösen keramischen Schichten und deren Haftfestigkeit auf dem Drahtnetz.
[0007] Zweckmäßigerweise wird das Metallpulver in einer Menge von 25 bis 500 mg/cm
2 auf die Unterlage aufgetragen.
[0008] Nachdem die Metallpulverschicht unter der Verteilerwalze durchgelaufen ist, beträgt
deren Dicke 1,0 bis 7,0 mm, vorzugsweise 3,0 bis 5,0 mm.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe kann auch in der Weise erfolgen, daß auf ein auf einer
Unterlage aufliegendes Drahtnetz das Metallpulver gleichmäßig nach Schüttvolumen zugeteilt
und aufgetragen und die Pulverschicht unter einer entgegen der Zuteilrichtung des
Pulvers rotierenden Verteilerwalze zur Ausbildung einer einheitlichen Schichtdicke
hindurchgeführt wird.
[0010] In diesem Fall ist es für die beidseitige Beschichtung des Drahtnetzes erforderlich,
das Drahtnetz mit der daran haftenden Pulverschicht nach oben zu wenden und dann eine
Schicht des gleichen Metallpulvers gleichmäßig nach Schüttvolumen zuzuteilen und aufzutragen,
unter einer entgegen der Zuteilrichtung des Pulvers rotierenden Verteilerwalze hindurchzuführen
und dann durch Walzen zu verdichten.
[0011] Damit das Drahtnetz beidseitig eine poröse keramische Schicht aufweist, wird auf
das auf die verdichtete Metallpulverschicht gewalzte oder gepreßte Drahtnetz eine
Schicht des gleichen Metallpulvers gleichmäßig nach Schüttvolumen zugeteilt und aufgetragen,
unter einer entgegen der Zuteilrichtung des Pulvers rotierenden Verteilerwalze zur
Ausbildung einer einheitlichen Schichtdicke hindurchgeführt und anschließend durch
Walzen verdichtet.
[0012] Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus einem das pulverförmige
Metall zuteilenden und auftragenden Zellenradspeiser, einer diesem nachgeordneten
Verteilerwalze und Verdichtungswalze; mittels letzterer wird das Drahtnetz, das vorzugsweise
auf einer Trommel aufgewickelt ist, auf die Metallpulverschicht gedrückt, so daß die
Öffnungen des Drahtnetzes mit Metallpulver ausgefüllt sind.
[0013] Nach einer vorzugsweisen Ausbildung der Vorrichtung sind Zellenradspeiser, Verteilerwalze
und Verdichtungswalze sowie ggf. die mit der Verdichterwalze zusammenwirkende Trommel,
auf der das Drahtnetz aufgewickelt ist, zu einer entlang der Unterlage verfahrbaren
Einheit zusammengefaßt.
[0014] Damit das Drahtnetz auf möglichst zeitsparende Weise auf beiden Seiten beschichtet
werden kann, sind der aus Zellenradspeiser, Verteilerwalze und Verdichtungswalze bestehenden
Einheit ein weiterer Zellenradspeiser und eine Verteilerwalze zugeordnet. Bei der
Vorwärtsbewegung der Einheit wird in die Oberfläche der auf eine einheitliche Schichtdicke
gebrachten Sintermetallpulverschicht das Drahtnetz durch die Verdichtungswalze bei
gleichzeitiger Verdichtung der Pulverschicht eingedrückt und bei der Rückwärtsbewegung
die auf das Drahtnetz aufgetragene, eine einheitliche Schichtdicke besitzende Metallpulverschicht
durch die Verdichtungswalze verdichtet, wodurch die spratzig geformten Teilchen des
Metallpulvers so fest miteinander verbunden sind, daß der hergestellte Werkstoffverbund
problemlos transportierbar ist. Die Metallpulverteilchen sind so stark miteinander
verhakt, daß sich daraus kleinformatige Diaphragmen ohne Verwendung eines als Träger
wirkenden Drahtnetzes herstellen lassen.
[0015] Die Stellung von Zellenradspeiser und Austragsöffnung des Vorratsbehälters ist so
gewählt, daß bei stehendem Zellenradspeiser kein Austrag des Metallpulvers erfolgen
kann. Dadurch wird eine direkte Abhängigkeit der Austragsmenge des Metallpulvers und
damit der auf die Unterlage zugeteilten und aufgetragenen Schichtdicke von der Drehzahl
des Zellenradspeisers erreicht. Darüber hinaus ist die Schichtdicke des Metallpulvers
auf der Unterlage durch die Geschwindigkeit, mit der die aus Zellenradspeiser, Verteilerwalze
und Verdichtungswalze gebildete Einheit verfahren wird, steuerbar.
[0016] Der Werkstoffverbund läßt sich in Platten- oder Bandform fertigen und ist so flexibel,
daß dieser problemlos auf eine Trommel aufwickelbar ist.
[0017] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt und wird nachfolgend
näher erläutert.
[0018] Nach Fig. 1 und Fig. 2 wird aus dem trichterförmigen Vorratsbehälter (1) Carbonyl-Nickelpulver
(2) in einer korngröße von 2,2 bis 2,8 µm mittels des die Austragsöffnung des Vorratsbehälters
(1) verschließenden Zellenradspeisers (3) mit sternförmig angeordneten, koaxial verlaufenden,
muldenartigen Zellen chargenweise auf die ortsfeste Unterlage (4) in einer Menge von
50 mg/cm
2 zugeteilt und aufgetragen. Durch die entgegen der Zuteilrichtung des Pulvers rotierende
Verteilerwalze (5) wird die Carbonyl-Nickelpulverschicht (6) auf eine einheitliche
Schichtdicke gebracht und durch die Verdichtungswalze (7), mittels der gleichzeitig
das auf der Trommel (8) aufgewickelte Nickeldrahtnetz (9) mit einer Drahtstärke von
0,125 mm und einer Maschenweite von 0,2 mm von der Trommel (8) ablaufend auf die Carbonyl-Nickelpulverschicht
(6) gewalzt wird, auf eine Schichtdicke von 0,3 mm verdichtet.
[0019] Nach dem Abschneiden des Nickeldrahtnetzes (9) wird bei der Rückwärtsbewegung Carbonyl-Nickelpulver
(10) aus dem Vorratsbehälter (11) mittels des Zellenradspeisers (12) auf das Nickeldrahtnetz
(9) in einer Menge von 50 mg/cm
2 aufgetragen, die Pulverschicht durch die entgegen der Zuteilrichtung des Pulvers
rotierende Verteilerwalze (14) auf eine einheitliche Dicke gebracht und danach durch
die Verdichtungswalze (7) auf eine Schichtdicke von 0,45 mm verdichtet.
[0020] Der anschließend in oxidierender Atmosphäre bei einer Temperatur von 1000°C und einer
Haltezeit von 15 min gebrannte Werkstoffverbund besitzt über die gesamte Fläche eine
konstante Dicke und Dichte, wodurch die Voraussetzung für optimale Abriebfestigkeit,
eine gleichmäßige Stromverteilung und gute Gasreinheit erfüllt sind. Vor dem Brennen
des Werkstoffverbundes kann dieser profiliert werden.
1. Verfahren zur Herstellung von Diaphragmen mit einer Dicke von 0,3 bis 3,0 mm, bestehend
aus einem als Träger dienenden Drahtnetz, vorzugsweise Nickeldrahtnetz, und einer
mit diesem verbundenen porösen keramischen Schicht mit einer Dicke von 0,1 bis 2,8
mm, vorzugsweise für Elektrolysen, wobei auf eine Unterlage eine Schicht eines schwer
rieselfähigen, aus spratzigen Teilchen bestehenden Metallpulvers, insbesondere Nickelpulvers,
aufgetragen, auf die Pulverschicht das Drahtnetz bei gleichzeitiger Verdichtung derselben
um 30 bis 60 % gewalzt oder gepreßt und das Metallpulver in oxidierender Atmosphäre
bei Temperaturen von 800 bis 1500°C für die Dauer von 1 bis 30 min, vorzugsweise 5
bis 15 min, gebrannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallpulver auf die Unterlage
gleichmäßig nach Schüttvolumen zugeteilt und aufgetragen und die Pulverschicht unter
einer entgegen der Zuteilrichtung des Pulvers rotierenden Verteilerwalze zur Ausbildung
einer einheitlichen Schichtdicke hindurchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf das in die Pulverschicht
eingewalzte oder eingepreßte Drahtnetz eine Schicht des gleichen Metallpulvers gleichmäßig
nach Schüttvolumen zugeteilt und aufgetragen, unter einer entgegen der Zuteilrichtung
des Pulvers rotierenden Verteilerwalze zur Ausbildung einer einheitlichen Schichtdicke
geführt und schließlich durch Walzen verdichtet wird.
3. Verfahren zur Herstellung von Diaphragmen mit einer Dicke von 0,3 bis 3,0 mm, bestehend
aus einem als Träger dienenden Drahtnetz, vorzugsweise Nickeldrahtnetz, und einer
mit diesem verbundenen porösen keramischen Schicht mit einer Dicke von 0,1 bis 2,8
mm, vorzugsweise für Elektrolysen, wobei eine Schicht eines schwer rieselfähigen,
aus spratzigen Teilchen bestehenden Metallpulvers, insbesondere Nickelpulvers, mit
einem Drahtnetz bei gleichzeitiger Verdichtung der Pulverschicht um 30 bis 60 % durch
Walzen oder Pressen verbunden und das Metallpulver in oxidierender Atmosphäre bei
Temperaturen von 800 bis 1500°C für die Dauer von 1 bis 30 min, vorzugsweise 5 bis
15 min, gebrannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf das auf einer Unterlage aufliegende
Drahtnetz das Metallpulver gleichmäßig nach Schüttvolumen zugeteilt und aufgetragen
und die Pulverschicht unter einer entgegen der Zuteilrichtung des Pulvers rotierenden
Verteilerwalze zur Ausbildung einer einheitlichen Schichtdicke hindurchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtnetz mit der daran
haftenden Pulverschicht nach oben gewendet, eine Schicht des gleichen Metallpulvers
gleichmäßig nach Schüttvolumen zugeteilt und aufgetragen, unter einer entgegen der
Zuteilrichtung des Pulvers rotierenden Verteilerwalze zur Ausbildung einer einheitlichen
Schichtdicke geführt und schließlich durch Walzen verdichtet wird.
1. A method of manufacturing diaphragms with a thickness of 0.3 to 3.0 mm, consisting
of a wire gauze used as substrate, preferably a nickel wire gauze, and of a porous
ceramic layer with a thickness of 0,1 to 2.8 mm connected with the same, preferably
for electrolyses, where a layer of a hardly flowable metal powder consisting of irregular
particles, in particular nickel powder, is coated on a substrate, the wire gauze is
rolled or pressed onto the powder layer by simultaneously compacting the same by 30
to 60 %, and the metal powder is burnt in an oxidizing atmosphere at temperatures
of 800 to 1500°C for a period of 1 to 30 min, preferably 5 to 15 min, characterized
in that the metal powder is uniformly fed and applied onto the substrate according
to bulk volume, and the powder layer is passed below a distribution roller rotating
against the feeding direction of the powder so as to obtain a uniform layer thickness.
2. The method as claimed in claim 1, characterized in that onto the wire gauze rolled
or pressed into the powder layer a layer of the same metal powder is uniformly fed
and applied according to bulk volume, is passed below a distribution roller rotating
against the feeding direction of the powder so as to obtain a uniform layer thickness,
and is finally compacted by means of rolling.
3. A method of manufacturing diaphragms with a thickness of 0.3 to 3.0 mm, consisting
of a wire gauze used as substrate, preferably a nickel wire gauze, and of a porous
ceramic layer with a thickness of 0,1 to 2.8 mm connected with the same, preferably
for electrolyses, where a layer of a hardly flowable metal powder consisting of irregular
particles, in particular nickel powder, is connected with a wire gauze while simultaneously
compacting the powder layer by 30 to 60% by means of rolling or pressing, and the
metal powder is burnt in an oxidizing atmosphere at temperatures of 800 to 1500°C
for the period of 1 to 30 min, preferably 5 to 15 min, characterized in that the metal
powder is uniformly fed and applied onto the wire gauze lying on a substrate according
to bulk volume, and the powder layer is passed below a distribution roller rotating
against the feeding direction of the powder so as to obtain a uniform layer thickness.
4. The method as claimed in claim 3, characterized in that the wire gauze with the powder
layer adhering on the same is turned upwards, a layer of the same metal powder is
uniformly fed and applied according to bulk volume, is passed below a distribution
roller rotating against the feeding direction of the powder so as to obtain a uniform
layer thickness, and is finally compacted by means of rolling.
1. Procédé de fabrication de diaphragmes ayant une épaisseur comprise entre 0,3 et 3,0
mm, constitués d'un réseau de fils métalliques servant de support, de préférence d'un
réseau de fils de nickel, et d'une couche en céramique poreuse reliée à celui-ci et
ayant une épaisseur comprise entre 0,1 et 2,8 mm, de préférence pour des électrolyses,
dans lequel on dépose sur une couche de base une couche de poudre métallique coulant
difficilement et constituée de particules irrégulières, notamment de poudre de nickel,
on lamine et on comprime sur la couche de poudre le réseau de fils métalliques tout
en comprimant celui-ci de 30 à 60 % et l'on brûle la poudre métallique dans une atmosphère
oxydante à des températures comprises entre 800 et 1 500°C pendant une durée comprise
entre 1 et 30 min, de préférence entre 5 et 15 min, caractérisé en ce que l'on répartit
et l'on dépose de manière uniforme en volume apparent la poudre métallique sur la
couche de base et l'on fait passer la couche de poudre sous un cylindre répartiteur,
qui tourne dans le sens inverse du sens de répartition de la poudre pour former une
couche d'épaisseur uniforme.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'on répartit et l'on dépose,
d'une manière uniforme en volume apparent sur le réseau de fils métalliques laminé
ou comprimé dans la couche de poudre une couche de la même poudre métallique, on la
fait passer sous un cylindre répartiteur tournant dans le sens inverse du sens de
répartition de la poudre pour former une couche d'épaisseur uniforme et enfin on la
comprime par laminage.
3. Procédé de fabrication de diaphragmes d'une épaisseur comprise entre 0,3 et 3,0 mm,
constitués d'un réseau de fils métalliques servant de support, de préférence d'un
réseau de fils de nickel, et d'une couche en céramique poreuse reliée à celui-ci et
ayant une épaisseur comprise entre 0,1 et 2,8 mm, de préférence pour des électrolyses,
dans lequel on relie une couche de poudre métallique coulant difficilement et constituée
de particules irrégulières, notamment d'une poudre de nickel, à un réseau de fils
métalliques par laminage ou compression tout en comprimant la couche de poudre de
30 à 60 % et l'on brûle la poudre métallique dans une atmosphère oxydante à des températures
comprises entre 800 et 1 500°C pendant une durée comprise entre 1 et 30 min, de préférence
comprise entre 5 et 15 min, caractérisé en ce que l'on répartit et l'on dépose uniformément
en volume apparent la poudre métallique sur le réseau de fils métalliques se trouvant
sur une couche de base et l'on fait passer la couche de poudre sous un cylindre répartiteur
tournant dans le sens inverse du sens de l'ajout de la poudre pour former une couche
d'épaisseur uniforme.
4. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce que l'on tourne le réseau de
fils métalliques avec la couche de poudre y adhérant vers le haut, on répartit et
on dépose uniformément en volume apparent une couche de la même poudre métallique,
on la fait passer sous un cylindre répartiteur tournant dans le sens inverse du sens
de répartition de la poudre pour former une couche d'épaisseur uniforme et enfin on
la comprime par laminage.
