[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Kochgerät mit einer insbesondere als Glaskeramikplatte
ausgebildeten Kochplatte und mindestens einer, eine Lichtquelle und ein optisches
Filter aufweisenden Heizeinrichtung.
[0002] Eine Anordnung eines derartigen optischen Filters ist in der GB-A-2 137 060 beschrieben.
Damit wird angestrebt, daß der optische Eindruck der Kochgeräte nicht dadurch beeinträchtigt
wird, daß Heizeinrichtungen durch Kochplatten hindurch sichtbar sind. Die Anordnung
eines derartigen optischen Filters kann zu einer Erhöhung des Fertigungs- bzw. Montageaufwandes
führen. Durch den Einsatz der bekannten Filter können ferner Wärmeverluste, durch
Strahlungsabsorption in dem Filter sowie durch Reflexion von außerhalb des Bereiches
sichtbaren Lichts liegenden Strahlungsanteilen, auftreten.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Kochgerät so auszubilden,
daß es einfach herzustellen und zu montieren ist, und daß Wärmeverluste während des
Betriebes weitgehend vermieden sind.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einem Kochgerät der genannten Gattung dadurch gelöst, daß
die Lichtquelle von einem im wesentlichen nicht absorbierenden optischen Filter umgeben
ist, das einen Bereich hohen Reflexionsgrades für Wellenlängen unterhalb von etwa
0,73 µm und oberhalb dieser Wellenlänge hohe Durchlässigkeit hat. Das Filter kann
dabei in bekannter Weise als Interferenzfilter ausgebildet sein.
[0005] Dadurch, daß die Lichtquelle von einem optischen Filter umgeben ist, sind Filter
ohne zusätzlichen Aufwand, zusammen mit der Lichtquelle, in das Kochgerät einsetzbar.
Die optischen Filter können dabei bspw. auf der Außen-oder Innenseite einer Lichtquelle
aufgetragen sein und so mit dieser eine bauliche Einheit bilden. Sie können aber bspw.
auch auf die Außen- oder Innenseite eines die Lichtquelle umgebenden transparenten
Röhrchens aufgebracht sein. In beiden Fällen ist ein Nachrüsten bereits existierender
Kochgeräte mit einem Filter gemäß der Erfindung einfach möglich.
[0006] Dadurch, daß das Filter die Lichtquelle umgibt, wird von dieser ausgehende Strahlung
in die Lichtquelle selbst zurückreflektiert. Dadurch kann die Temperatur einer Heizwendel
der Lichtquelle erhöht werden. Es kann aber auch bei im wesentlichen gleichbleibender
Wendeltemperatur der Energieaufwand zum Beheizen der Wendel herabgesetzt werden. Eine
Temperaturerhöhung der Heizwendel hat zur Folge, daß der Teil der von der Wendel ausgehenden
Strahlung, der in den langwelligen Bereich oberhalb von 2,7 µm fällt, vermindert wird.
Da bspw. als Glaskeramikplatten ausgebildete Kochplatten in diesem Bereich Strahlung
absorbieren, wird somit auch die von Kochplatten aufgenommene und gespeicherte Wärmemenge
reduziert. Kochvorgänge sind somit besser und im wesentlichen trägheitsfrei steuerbar.
Ein Nachkochen nach dem Abschalten der Lichtquelle durch in der Kochplatte gespeicherte
Wärme ist weitestgehend vermieden.
[0007] Dadurch, daß die Kochplatte während des Betriebes im wesentlichen nicht erwärmt wird,
ist auch eine sonst durch erhitzte Kochplatten mögliche Verbrennungsgefahr nicht gegeben.
[0008] Die Lichtdurchlässigkeit bekannter Kochplatten ist für Strahlungen kürzerer Wellenlänge
von etwa 1 bis 2,7 µm, mit einer Transparenz in diesem Bereich von fast 80%, wesentlich
größer als in dem langwelligen Bereich oberhalb von 2,7 µm, in dem ein Teil der Strahlung
absorbiert wird. Glaskeramikplatten mit diesen Eigenschaften sind bspw. unter der
Bezeichnung "Neoceram-Black" von der Firma Nippon Elektric Glas Company, "Corning-Material
9632" der Firma Corning oder als "Robax" bzw. "Ceran" der Firma Schott bekannt. Da
das optische Filter gemäß der Erfindung innerhalb dieses Wellenbereiches einen hohen
Transmissionsgrad hat und im wesentlichen nicht reflektiert, ist auf der Kochplatte
abgestelltes Kochgut überwiegend durch Strahlungswärme und damit verlust- und trägheitsfrei
erwärmbar.
[0009] Dadurch, daß das Filter gemäß der Erfindung Strahlung mit einer Wellenlänge unterhalb
von etwa 0,7 µm reflektiert, ist verhindert, daß sichtbares Licht durch die Kochplatte
nach außen gestrahlt wird. Die erfindungsgemäßen Filter werden dabei so angelegt,
daß ihr Reflexionsgrad unterhalb etwa 0,7 µm annähernd bei 100%, mindestens aber oberhalb
etwa 95% liegt. Um zu vermeiden, daß unterhalb der Kochplatte liegende Heizeinrichtungen
von außen sichtbar sind, ist bspw. ein gattungsgemäßes Filter einsetzbar. Es können
aber auch Kochplatten vorgesehen werden, die gegenüber Strahlung im Bereich sichtbaren
Lichts im wesentlichen undurchlässig sind. Eine derartige Undurchlässigkeit im Bereich
sichtbarer Strahlung ist im wesentlichen verlustfrei, da Kochplatten durch den Einsatz
des erfindungsgemäßen Filters in diesem Wellenbereich nicht mit Strahlung beaufschlagt
werden.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Lichtquelle mit einer Betriebstemperatur
von etwa 3 300 K betreibbar. Bei dieser Betriebstemperatur der Lichtquelle ist der
Anteil der über 2,7 µm liegenden, und somit teilweise von Kochplatten absorbierten,
Strahlung auf etwa 11,5% reduziert; bei einer Betriebstemperatur von 2 700 K ist dieser
Anteil mit vergleichsweise etwa 17,7% noch wesentlich höher. Durch die Erhöhung der
Betriebstemperatur auf 3 300 K wird somit der Anteil der Strahlung, der von Kochplatten
absorbiert werden kann, weiter herabgesetzt. Durch bei dieser Temperatur durchgeführte
Versuche wurden ausreichende Werte für die Lebensdauer von Lichtquellen von 2 000
Stunden und mehr ermittelt.
[0011] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Kochplatte in einem Wellenlängenbereich
von etwa 0,7 µm bis etwa 2,7 µm im wesentlichen transparent. Die Transpa-renz der
Kochplatte in dem Wellenbereich, in dem das optische Filter einen sehr hohen Transmissionsgrad
von über 90% hat, führt dazu, daß die Wärmeenergie überwiegend in Form von Strahlungswärme
auf Kochgut enthaltende Gefäße übertragbar ist. Eine Absorption der von der Lichtquelle
ausgehenden Strahlung in der Kochplatte ist weitestgehend vermieden. Dadurch ist die
Steuerbarkeit des Kochgerätes betreffend Ankoch- oder Anbratvorgänge sowie eine sprunghafte
Reduzierung bzw. ein völliges Abschalten der Lichtquelle weiter verbessert. Gleichzeitig
ist die Möglichkeit, daß nach Abschalten der Lichtquelle ein Nachkochen auftritt,
weiter herabgesetzt. Die Kochplatte bleibt dabei aufgrund ihrer Durchlässigkeit gegenüber
der auftreffenden Strahlung und ihres geringen Absorptionsvermögens betreffend Strahlung
oberhalb 2,7 µm während des Betriebs des Kochgerätes im wesentlichen kalt. Aufgrund
des verminderten Transmissionsgrades von Kochplatten im Wellenlängenbereich unterhalb
von etwa 0,7 µm wird weitgehend verhindert, daß Heizeinrichtungen durch Kochplatten
hindurch sichtbar sind.
[0012] Es hat sich ferner als vorteilhaft herausgestellt, ein optisches Filter mit einer
wechselnden Folge von insgesamt 43 hoch- und niedrigbrechenden Schichten einzusetzen,
die auf der Außen- oder Innenseite eines Lampenkolbens oder eines den Lampenkolben
im wesentlichen umhüllenden transparenten Röhrchens aufgetragen sind, mit der von
dem Lampenkolben oder Röhrchen ausgehenden Reihenfolge und Schichtdickenverteilung
HO, 13(L1,H1), 15(L2,H2), 13(L3,H3), H4
mit jeweils
TiO2-Schichten H0 bis H4 mit einem Brechungsindex von mindestens etwa 2,25 und der
geometrischen Dicke von etwa 23,8 nm, 47,7 nm, 61,1 nm, 74,5 nm und 37,3 nm und SiO2-Schichten
L1 bis L3 mit einem Brechungsindex von etwa 1,45 und der geometrischen Dicke von etwa
74,0 nm, 94,8 nm und 115,7 nm.
[0013] Ein derartiger Aufbau des Filters führt zu besonders hohen Reflexionsgraden für Wellenlängen
unterhalb von etwa 0,73 µm und gleichzeitig zu hoher Durchlässigkeit im Bereich oberhalb
0,73 µm. Damit wird im wesentlichen ausgeschlossen, daß während des Betriebs des Kochgerätes
sichtbares Licht von der Lichtquelle abgestrahlt wird und durch die Kochplatte nach
außen dringen kann.
[0014] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, daß die Lichtquelle einen Lampenkolben
aus Quarz mit einem Innendurchmesser von etwa 2 bis 8 mm, einer Wandstärke von etwa
1 bis 2 mm und einer Länge von etwa 10 bis 35 cm aufweist. Bei guter Heizleistung
in dem gewünschten Wellenbereich von etwa 0,73 µm bis etwa 2,7 µm ergibt sich dabei
eine ausreichend lange Lebensdauer.
[0015] Dabei ist es vorteilhaft, den Lampenkolben mit Xenon zu füllen, mit einem Betriebsdruck
von etwa 20 bis 80 bar, und vorzugsweise von etwa 60 bar bei einem Innendurchmesser
von etwa 8 mm.
[0016] Es kann weiter vorteilhaft sein, den Lampenkolben mit Krypton zu füllen, mit einem
Betriebsdruck von etwa 20 bis 80 bar.
[0017] Ferner hat es sich auch als vorteilhaft erwiesen, den Lampenkolben mit Methylenbromid
CH2Br2 mit einem Betriebsdruck von etwa 0,1 bis 10 mbar, vorzugsweise 1 mbar, zu füllen.
[0018] Es hat sich schließlich auch als vorteilhaft erwiesen, den Lampenkolben mit CHBr₂Cl
mit einem Betriebsdruck von etwa 0,05 bis 5 mbar, vorzugsweise 0,5 mbar, bei Verwendung
kleinerer Kolbendurchmesser zu füllen.
[0019] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Lichtquelle eine Einfachwendel,
vorzugsweise aus Wolfram, mit einem Steigungsparameter von etwa 1,2 bis 1,6 und/oder
einen Wendeldurchmesser von mindestens 1 mm, auf. Eine derartige Wendel ist für eine
Refokussierung, von durch das Filter reflektierten Strahlen, gut geeignet.
[0020] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, daß die der Lichtquelle zugewandte
Seite der Kochplatte eine lichtstreuende Strukturierung und/oder die der Lichtquelle
abgewandte Seite der Kochplatte eine einen Kontakt zu Kochgeräten, wie Kochtöpfen
o. dgl., vermindernde Strukturierung aufweist.
[0021] Eine lichtstreuende Strukturierung an der der Lichtquelle zugewandten Seite der Kochplatte
trägt dazu bei, daß während oder außerhalb des Betriebes des Kochgerätes nicht durch
die Kochplatte auf die Lichtquelle bzw. die Heizeinrichtung gesehen werden kann. Dies
trägt zur Verbesserung des optischen Eindruckes des Kochgerätes bei, denn sichtbar
unter der Kochplatte liegende Einrichtungen vermindern den ästhetischen Eindruck.
[0022] Durch die Strukturierung auf der der Lichtquelle abgewandten Seite wird die Kontaktfläche
zu Kochgefäßen vermindert. Dadurch wird der Wärmeübergang zwischen Kochplatte und
Kochgerät herabgesetzt, so daß der Einfluß eines etwaig von der Kochplatte absorbierten
Wärmeanteils auf das Steuerungsverhalten des Kochgerätes vermindert wird. Trotz etwaig
in der Kochplatte gespeicherter Wärmeenergie ist somit die Gefahr eines Nachkochens
nach Abschalten der Lichtquelle weitgehend gebannt.
[0023] Die Erfindung ist anhand der Zeichnung mit weiteren Einzelheiten beschrieben.
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1
- vereinfacht, schematisch und perspektivisch ein unvollständig dargestelltes Kochgerät;
- Fig. 2
- Diagramme betreffend spektrale Transmissionsgrade für visuell transparente Glaskeramik,
härtbares, eisenarmes Weichglas und herkömmliche Ceran-Glaskeramik sowie die spektrale
Empfindlichkeit des menschlichen Auges, die spezifische Ausstrahlung eines schwarzen
Strahlers bei einer Temperatur von 3 300 K und die ideale spektrale Transmissionscharakteristik
eines Lampenkolbens mit einem Filter gemäß der Erfindung und
- Fig. 3
- den spektralen Transmissionsgrad eines Quarz-Lampenkolbens mit einem erfindungsgemäßen
optischen Filter bei geradem und unter 45° erfolgenden Lichtdurchgang.
[0025] Bei dem in Figur 1 unvollständig dargestellten Kochgerät ist auf einer Grundplatte
1 eine insgesamt mit 3 bezeich-nete Heizeinrichtung befestigt. Der Grundplatte 1 gegenüberliegend
und mit Abstand von der Heizeinrichtung 3 ist eine Kochplatte 5 in nicht dargestellter
Weise gehaltert. Die Kochplatte 5 dient der Aufnahme von Kochgefäßen 7, wie bspw.
Töpfen oder Pfannen.
[0026] In der Heizeinrichtung 3 sind im Abstand und im wesentlichen parallel zueinander
zwei Lichtquellen 9 angeordnet. In dem Ausführungsbeispiel sind beide Lichtquellen
9 als Halogenglühlampen gleich ausgebildet; es ist jedoch auch die Anordnung mehrerer,
unterschiedlich ausgebildeter, Lichtquellen möglich. An der der Kochplatte 5 abgewandten
Seite ist im Abstand von den Lichtquellen 9 ein Reflektor 11 angeordnet. Der Reflektor
11 hat zwei im wesentlichen in Form parabelähnlicher Zylinderabschnitte ausgebildete
Bereiche 13, 15, die achsparallel zu den Lichtquellen 9 verlaufen. Durch den Reflektor
11, der entsprechend einer Patentanmeldung der Bauknecht Hausgeräte GmbH (DE-A-37
23 077) ausgebildet sein kann, wird eine im wesentlichen homogene Strahlungsintensität
auf der Kochplatte 5 erreicht.
[0027] Beide Lichtquellen 9 sind in nicht darstellbarer Weise von einem im wesentlichen
nicht absorbierenden optischen Filter umgeben, das als Interferenzfilter ausgebildet
ist und das einen Bereich hohen Reflexionsgrades für Wellenlängen unterhalb von etwa
0,73 µm hat. Um die Abstrahlung sichtbaren Lichts zu verhindern liegt der Reflexionsgrad
für Wellenlängen unterhalb etwa 0,7 µm bei nahezu 100%, mindestens aber oberhalb 95%.
Die Lichtquellen 9 selbst sind mit einer Betriebstemperatur von etwa 3 300 K betreibbar.
Bei dieser Betriebstemperatur wurde durch Versuche eine Lebensdauer der Lichtquellen
9 von etwa 2 000 Stunden oder länger ermittelt.
[0028] Lampenkolben für die Lichtquellen 9 können bspw. aus Quarz mit einem Innendurchmesser
von etwa 2 bis 8 mm, einer Wandstärke von etwa 1 bis 2 mm und einer Länge von etwa
10 bis 35 cm hergestellt werden. Die Lampenkolben sind dabei bspw. mit Xenon mit einem
Betriebsdruck von etwa 20 bis 80 bar, vorzugsweise etwa 60 bar, bei einem Innendurchmesser
von 8 mm, gefüllt. Lampenkolben können weiterhin vorteilhaft mit Krypton, mit einem
Betriebsdruck von etwa 20 bis 80 bar gefüllt werden sowie mit Methylenbromid CH2Br2
mit einem Betriebsdruck von etwa 0,1 bis 10 mbar, vorzugsweise 1 mbar.
[0029] Bei Verwendung von Lampenkolben kleinen Durchmessers hat sich auch eine Füllung mit
CHBr₂Cl mit einem Betriebsdruck von 0,05 bis 5 mbar, vorzugsweise 0,5 mbar, als vorteilhaft
erwiesen.
[0030] Das die Lichtquellen 9 umgebende Filter kann bspw. auf den Außenmantel der Lampenkolben
aufgetragen werden; Lichtquellen 9 und Filter sind dann in einer, einfach herzustellenden
und einzubauenden Baueinheit, zusammengefaßt. Es können Filter aber auch auf der Innenseite
von Lampenkolben oder der Außen- bzw. Innenseite von Lichtquellen 9 umgebenden transparenten
Röhrchen aufgetragen sein.
[0031] Bei Versuchen haben sich die Eigenschaften eines optischen Filters mit einer wechselnden
Folge von insgesamt 43 hoch- und niedrigbrechenden Schichten, die auf der Innenseite
der Lampenkolben aufgetragen sind, als besonders günstig herausgestellt. Ausgehend
von dem Lampenkolben ist die Reihenfolge und Schichtdickenverteilung
H0, 13(L1,H1), 15(L2,H2), 13(L3,H3), H4
mit jeweils
TiO2-Schichten H0 bis H4 mit einem Brechungsindex von mindestens etwa 2,25 und der
geometrischen Dicke von etwa 23,8 nm, 47,7 nm, 61,1 nm, 74,5 nm und 37,3 nm und SiO2-Schichten
L1 bis L3 mit einem Brechungsindex von etwa 1,45 und der geometrischen Dicke von etwa
74,0 nm, 94,8 nm und 115,7 nm.
[0032] Erfindungsgemäße Filter sind mittels bekannter Verfahren, wie physikalischen Aufdampfverfahren,
chemischer Gasphasenabscheidung, Kathodenzerstäubung oder Tauchen auf den Lampenkolben
oder ein Röhrchen als Trägersubstanz auftragbar.
[0033] Für eine Erwärmung von Kochgefäßen 7, im wesentlichen durch Strahlung, sind Kochplatten
5 vorteilhafter Weise in einem Wellenlängenbereich von etwa 0,7 µm bis etwa 2,7 µm
im wesentlichen transparent ausgebildet. Diese Eigenschaft haben bspw. im Handel durch
die Nippon Elektric Glas Company unter der Bezeichnung "Neoceram-Black", die Firma
Corning unter der Bezeichnung "Corning-Material 9632", die Firma Schott unter der
Bezeichnung "Robax" und die Nippon Electric Company unter der Bezeichnung "Neoceram-O"
vertriebene Kochplatten aus Glaskeramik. Damit die Heizeinrichtung 3 nicht durch die
Kochplatte 5 sichtbar ist, kann sie neben dem gegebenenfalls herabgesetzten Transmissionsgrad
für diesen Wellenlängenbereich an ihrer der Heizeinrichtung 3 zugewandten Seite eine
lichtstreuende Strukturierung aufweisen. Dadurch kann der optische Eindruck des Kochgerätes
nicht durch unterhalb von Kochplatten 5 liegende Heizeinrichtungen herabgesetzt werden.
[0034] Bei ausreichendem Kontakt zwischen einem ggf. geschwärzten Boden eines Kochgefäßes
1 und einer Kochplatte 5 kann nach dem Abschalten einer zugehörigen Lichtquelle 9
durch Wärmeübergang von dem Kochgefäß 7 auf die Kochplatte 5 das Kochgefäß 7 gekühlt
werden. Durch diesen Kühleffekt ergibt sich eine gute Steuerbarkeit des Kochvorganges.
[0035] Kochplatten 5 können auch an Heizeinrichtungen 3 abge-wandten Seiten eine Strukturierung
für eine Verminderung der Kontaktfläche zu Kochgefäßen 7 aufweisen. Damit wird selbst
dann, wenn etwaig Wärme von der Kochplatte 5 absorbiert wird, deren Übergang zu einem
Kochgefäß 7 erschwert. Der Einfluß etwaig durch die Kochplatte 5 absorbierter Strahlung
auf die Steuerbarkeit des Kochgerätes ist somit herabgesetzt. Für bekannte Kochplatten
5 aus Glaskeramik bzw. aus härtbarem, eisenarmen Weichglas, hat es sich herausgestellt,
daß eine Absorption im wesentlichen nur in einem langwelligen Bereich oberhalb 2,7
µm erfolgt.
[0036] Der von Lichtquellen 9 in diesem Wellenbereich oberhalb 2,7 µm emittierte Strahlungsanteil
ist durch Erhöhung der Betriebstemperatur auf etwa 3 300 K auf etwa 11,5% herabsetzbar.
Im Gegensatz dazu liegt dieser Anteil bei einer niedrigeren Betriebstemperatur von
etwa 2 700 K bei etwa 17,7%. Die Reduktion dieses Anteils langwelliger Strahlung führt
somit zu einer Herabsetzung des Anteils der Strahlung, der von der Kochplatte 5 absorbiert
werden kann.
[0037] Zur Erhöhung der Betriebstemperatur der Lichtquelle 9 trägt das diese umgebende erfindungsgemäße
Filter bei.
[0038] Durch dieses im wesentlichen absorptionsfreie Interferenzfilter wird nämlich im wesentlichen
die Strahlung mit einer Wellenlänge unterhalb von 0,73 µm mit einem Reflexionsgrad
von annähernd 100% in die Lichtquelle 9 zurückreflektiert. Für eine gute Refokussierung
kann die, bspw. aus Wolfram bestehende, in der Zeichnung nicht weiter dargestellte,
Wendel einer Lichtquelle 9 einen Steigungsparameter von 1,2 bis 1,6 und einen Wendelquerschnitt
von mindestens 1 mm aufweisen. Das erfindungsgemäße Filter wirkt dabei nach Art eines
Kaltlichtspiegels auf der Lampe. Im Gegensatz zu bekannten Kaltlichtspiegeln muß dabei
das erfindungsgemäße Filter auch unter schiefem Lichtdurchgang das gesamte sichtbare
Spektrum mit einem sehr hohen Reflexionsgrad - möglichst mehr als 99% - reflektieren,
da sonst während des Betriebs zuviel sichtbares Licht in Folge innerer Mehrfachreflexionen
in den Lichtquellen 9 durch die Kochplatte nach außen dringen kann. Eine Blendung
durch sichtbares Licht ist durch das Filter somit verlustfrei vermieden.
[0039] Bei dem erfindungsgemäßen Kochgerät, bei dem eine Leistung bis zu 1 000 W bei zwei
Lichtquellen 9 pro Kochfeld erreichbar ist, trifft die Strahlungsenergie zu etwa 90%
direkt als Strahlung an einen Boden eines Kochgefäßes 7 auf. Koch- bzw. Bratvorgänge
sind somit im wesentlichen verlust- und trägheitsfrei gut steuerbar. Dies gilt insbesondere
für Ankochvoränge bzw. dann, wenn die Heizleistung vermindert bzw. die Lichtquellen
9 gänzlich abgeschaltet werden. Dabei ist ein sogenanntes Nachkochen infolge eines
Wärmeüberganges von in der Kochplatte 5 gespeicherter Wärmeenergie auf ein Kochgefäß
7 erheblich vermindert. Zum einen ist nämlich der Anteil der Strahlungsenergie, der
von der Kochplatte 5 absorbiert werden kann, auf etwa 10% der Gesamtenergie herabgesetzt,
und zum anderen ist durch die beschriebene Strukturierung an der der Heizeinrichtung
3 abgewandten Seite der Kochplatte 5 der Festkörperkontakt zwischen Kochplatte 5 und
Kochgefäß 7 und damit auch der Wärmeübergang herabgesetzt.
[0040] In Figur 2 zeigt der strichpunktiert eingezeichnete Linienverlauf 20, idealisiert
dargestellt, die Transmissionscharakteristik der Lichtquelle 9 mit einem erfindungsgemäßen
optischen Filter. Danach ergibt sich ein Transmissionsgrad von etwa 90% für einen
Wellenlängenbereich von etwa 0,73 µm bis 2,7 µm. Für sich daran anschließende Wellenlängenbereiche
sind Reflexionsgrade von nahezu 100% erstrebenswert. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß
im Bereich der spektralen Empfindlichkeit des menschlichen Auges gemäß der ausgezogenen
Kurve 22, eine Strahlung von der Lichtquelle 9 nicht emittiert wird. Strahlungsanteile
in diesem Wellenlängenbereich werden vielmehr verlustfrei mit einem Reflexionsgrad
von nahezu 100% zurück in die Lichtquelle 9 reflektiert und tragen, wie dargelegt,
zu einer Einsparung an elektrischer Energie bzw. zu einer Erhöhung der Wendeltemperatur
bei. Die spezifische Ausstrahlung eines schwarzen Strahlers bei einer Temperatur von
etwa 3 300 K ist in Fig. 2 durch den mit durchgehender Linie eingezeichneten Kurvenverlauf
24 dargestellt.
[0041] Durch die in Fig. 2 strichliert eingezeichneten Kurven 26, 28, 30 sind Transmissionsgrade
für Kochplatten 5 unterschiedlichen Materials dargestellt. Kurve 26 zeigt den Transmissionsgrad
einer visuell transparenten Glaskeramik, wie sie bspw. unter der Bezeichnung "Robax"
von der Firma Schott mit einer Dicke von etwa 4 mm erhältlich ist. Kurve 28 zeigt
den Transmissionsgrad eines härtbaren, eisenarmen Weichglases, das bspw. poliert,
mit einer Dicke von etwa 4 mm unter der Bezeichnung "Albarino" von der Firma Vegla
erhältlich ist. Kurve 30 zeigt schließlich den Transmissionsgrad einer konventionellen
Ceran-Glaskeramikplatte, wie sie bspw. von der Firma Schott mit einer Dicke von etwa
5 mm erhältlich ist.
[0042] In Figur 3 ist der spektrale Transmissionsgrad einer, einen Quarz-Lampenkolben aufweisenden
Lichtquelle 9 dargestellt, die mit dem erfindungsgemäßen Interferenzfilter beschichtet
ist. Es zeigt dabei der durchgehend eingezeichnete Kurvenverlauf 32 den spektralen
Transmissionsgrad bei senkrechtem Lichtgang und der strichliert eingezeichnete Kurvenverlauf
34 den spektralen Transmissionsgrad bei schiefem Lichtdurchgang von etwa 45°. Ein
Vergleich der spektralen Transmissionsgrade 32, 34 mit der als Kurvenverlauf 22 in
Fig. 2 dargestellten spektralen Empfindlichkeit des menschlichen Auges zeigt, daß
durch das erfindungsgemäße Filter auch bei schiefem Lichtdurchgang das gesamte sichtbare
Spektrum mit einem sehr hohen Reflexionsgrad reflektiert wird. Es ist somit weitestgehend
verhindert, daß während des Betriebs der Kochgerätes sichtbares Licht durch die Kochplatte
5 nach außen gelangen kann.
1. Kochgerät mit einer insbesondere als Glaskeramikplatte ausgebildeten Kochplatte (5)
und mindestens einer, eine Lichtquelle (9) und ein optisches Filter aufweisenden Heizeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquelle (9) von einem im wesentlichen nicht absorbierenden optischen Filter
umgeben ist, das einen Bereich hohen Reflexionsgrades für Wellenlängen unterhalb von
etwa 0,73 µm und hohe Durchlässigkeit oberhalb von 0,73 µm hat.
2. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Lichtquelle (9) mit einer Betriebstemperatur von etwa 3 300 K betreibbar
ist.
3. Kochgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kochplatte (5) in einem Wellenlängenbereich von etwa 0,7 µm bis etwa 2,7 µm
im wesentlichen transparent ist.
4. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch
ein optisches Filter, mit einer wechselnden Folge von insgesamt 43 hoch- und niedrigbrechenden
Schichten, die auf der Außen- oder Innenseite eines Lampenkolbens oder eines den Lampenkolben
im wesentlichen umhüllenden transparenten Röhrchens aufgetragen sind, mit der von
dem Lampenkolben oder Röhrchen ausgehenden Reihenfolge und Schichtdickenverteilung
HO, 13(L1,H1), 15(L2,H2), 13(L3,H3), H4
mit jeweils
TiO2-Schichten H0 bis H4 mit einem Brechungsindex von mindestens etwa 2,25 und der
geometrischen Dicke von etwa 23,8 nm, 47,7 nm, 61,1 nm, 74,5 nm und 37,3 nm und SiO2-Schichten
L1 bis L3 mit einem Brechungsindex von etwa 1,45 und der geometrischen Dicke von etwa
74,0 nm, 94,8 nm und 115,7 nm.
5. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquelle (9) einen Lampenkolben aus Quarz mit einem Innendurchmesser von
etwa 2 bis 8 mm, einer Wandstärke von etwa 1 bis 2 mm und einer Länge von etwa 10
bis 35 cm aufweist.
6. Kochgerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lampenkolben mit Xenon gefüllt ist und einen Betriebsdruck von etwa 20 bis
80 bar vorzugsweise etwa 60 bar bei etwa 8 mm Innendurchmesser aufweist.
7. Kochgerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lampenkolben mit Krypton gefüllt ist, mit einem Betriebsdruck von etwa 20
bis 80 bar.
8. Kochgerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lampenkolben mit Methylenbromid CH2Br2 mit einem Betriebsdruck von etwa 0,1
bis 10 mbar, vorzugsweise 1 mbar, gefüllt ist.
9. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquelle (9) eine Einfachwendel vorzugsweise aus Wolfram mit einem Steigungsparameter
von etwa 1,2 bis etwa 1,6 und/oder einen Wendeldurchmesser von mindestens 1 mm aufweist.
10. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die der Lichtquelle (9) zugewandte Seite der Kochplatte (5) eine lichtstreuende
Strukturierung und/oder die der Lichtquelle (9) abgewandte Seite der Kochplatte (5)
eine einen Kontakt zu Kochgefäßen (7), wie Kochtöpfen o. dgl., vermindernde Strukturierung
aufweist.
1. A cooking appliance comprising a cook-top (5), constructed in particular as a glass-ceramic
plate, and at least one heating device comprising a light source (9) and an optical
filter, characterized in that the light source (9) is surrounded by a substantially
non-absorbing optical filter having a range of high reflectance for wavelengths below
approximately 0.73 µm and a high transmittance above 0.73 µm.
2. A cooking appliance as claimed in Claim 1, characterized in that each light source
(9) is operable at an operating temperature of approximately 3300 K.
3. A cooking appliance as claimed in Claim 1 or 2, characterized in that the cook-top
(5) is substantially transparent in a waverange from approximately 0.7 µm to approximately
2.7 µm.
4. A cooking appliance as claimed in any one of the Claims 1 to 3, characterized by an
optical filter having a sequence of in total 43 layers having alternately high and
low refractive indexes and applied to the outer or inner side of a lamp vessel or
to a transparent tube substantially surrounding the lamp vessel, the sequence and
layer-thickness distribution, starting from the lamp vessel, being H0, 13 (L1, H1),
15 (L2, H2), 13 (L3, H3), H4, where H0 to H4 are TiO2 layers having a refractive index
of at least approximately 2.25 and a geometrical thickness of approximately 23.8 nm,
47.7 nm, 61.1 nm, 74.5 nm and 37.3 nm, and L1 to L3 are SiO2 layers having a refractive
index of approximately 1.45 and a geometrical thickness of approximately 74.0 nm,
94.8 nm and 115.7 nm.
5. A cooking appliance as claimed in any one of the Claims 1 to 4, characterized in that
the light source (9) comprises a quartz lamp vessel having an inner diameter of approximately
2 to 8 mm, a wall thickness of approximately 1 to 2 mm, and a length of approximately
10 to 35 cm.
6. A cooking appliance as claimed in Claim 5, characterized in that the lamp vessel is
filled with xenon and has an operating pressure of approximately 20 to 80 bar, preferably
approximately 60 bar, for an inner diameter of 8 mm.
7. A cooking appliance as claimed in Claim 5, characterized in that the lamp vessel is
filled with krypton having an operating pressure of approximately 20 to 80 bar.
8. A cooking appliance as claimed in Claim 5, characterized in that the lamp vessel is
filled with methylene bromide CH2Br2 having an operating pressure of approximately
0.1 to 10 mbar, preferably 1 mbar.
9. A cooking appliance as claimed in any one of the Claims 1 to 8, characterized in that
the light source (9) comprises a single-coil filament, preferably of tungsten, having
a pitch of approximately 1.2 to approximately 1.6 and/or a coil diameter of at least
1 mm.
10. A cooking appliance as claimed in any one of the Claims 1 to 9, characterized in that
the side of the cook-top (5) which faces the light source (9) has a light-scattering
texture and/or the side of the cook-top (5) which is remote from the light source
(9) has a texture reducing the contact with cooking vessels (7) such as cooking pots
or the like.
1. Appareil de cuisson comportant une plaque de cuisson (5) de type vitrocéramique et
au moins un dispositif de chauffage présentant une source lumineuse (4) et a filtre
optique, caractérisé en ce que la source lumineuse (9) est entourée d'un filtre optique
à peu près non absorbant ayant une gamme de réflectance élevée pour des longueurs
d'onde inférieures à 0,73 µm environ et une transparence élevée pour des longueurs
d'onde supérieures à cette valeur.
2. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque
source lumineuse (9) peut fonctionner à une température de régime de l'ordre de 3300
K.
3. Appareil de cuisson selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque
de cuisson (5) est essentiellement transparente dans une gamme de longueurs d'onde
comprise entre 0,7 µm et 2,7 µm environ.
4. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par un filtre
optique présentant une suite de 43 couches au total, présentant alternativement des
indices de réfraction élevé et faible et déposées sur une face extérieure ou intérieure
d'un récipient de lampe ou d'un tube transparent entourant essentiellement le récipient
de lampe, la succession des couches et la répartition d'épaisseurs de couche, comptées
à partir du récipient de lampe ou du tube, étant les suivantes
HO, 13 (L1, H1), 15(L2, H2), 13(L3, H3), H4
où Ho à H4 indiquent des couches de TiO₂ d'indice de réfraction égal à au moins 2,25
environ et d'épaisseurs géométriques respectivement égales à 23,8 nm, à 47,7 nm, à
61,1 nm, à 74,5 nm et à 37,3 nm et
où L1 à L3 indiquent des couches de SiO₂ d'indice de réfraction égal à 1,45 environ
et d'épaisseurs géométriques respectivement égales à 74,0 nm, à 94,8 nm et à 115,7
nm environ.
5. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la
source lumineuse (9) présente un récipient de lampe en quartz, d'un diamètre intérieur
compris entre 2 et 8 mm, d'une épaisseur de paroi comprise entre 1 et 2 mm et d'une
longueur comprise entre 10 et 30 cm environ.
6. Appareil de cuisson selon la revendication 5, caractérisé en ce que le récipient de
lampe est rempli de xénon et en ce qu'il présente une pression de régime comprise
entre 20 et 80 bars environ, de préférence égale à 60 bars environ, son diamètre intérieur
étant de l'ordre de 8 mm.
7. Appareil de cuisson selon la revendication 5, caractérisé en ce que le récipient de
lampe est rempli de krypton, à une pression de régime comprise entre 20 et 80 bars.
8. Appareil de cuisson selon la revendication 5, caractérisé en ce que le récipient de
lampe est rempli de bromure de méthylène CH2Br2 à une pression de régime comprise
entre 0,1 et 10 mbars, de préférence égale à 1 mbar.
9. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la
source lumineuse (9) présente un filament simple, de préférence de tungstène, ayant
un pas compris entre 1,2 et 1,6 µm environ et/ou un diamètre d'au moins 1 mm.
10. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la
face de la plaque de cuisson (5) située du côté de la source lumineuse (9), présente
une texture dispersive et/ou en ce que la face de la plaque de cuisson (5), située
à l'opposé de la source lumineuse, présente une texture diminuant le contact physique
avec des récipients de cuisson (7), tels que des marmites ou autres.