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(11) |
EP 0 340 322 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.12.1992 Patentblatt 1992/51 |
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Anmeldetag: 03.05.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65H 59/36 |
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Drahtabspulvorrichtung
Wire unwinding device
Dérouleur de fil métallique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.11.1989 Patentblatt 1989/45 |
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Patentinhaber: Berkenhoff GmbH |
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D-35452 Heuchelheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Groos, Heinrich
D-6348 Herborn (DE)
- Hermanni, Hans
D-6349 Sinn-Fleisbach (DE)
- Gerlach, Jürgen
D-6348 Herborn-Merkenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Missling, Arne, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Bismarckstrasse 43 35390 Giessen 35390 Giessen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 385 774 FR-A- 1 361 522 GB-A- 2 149 432
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DE-B- 1 025 169 FR-A- 1 549 653 US-A- 3 556 373
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Drahtabspulvorrichtung für Drahterodiermaschinen
mit einer Welle zur Aufnahme einer Drahtspule mit einer ortsfesten, drehbar am Gehäuse
gelagerten Umlenkrolle, einer lageveränderbaren Umlenkrolle, die drehbar in einem
Bereich zwischen der Drahtspule und der ortsfesten Umlenkrolle angeordnet ist. so
daß der von der Drahtspule abzuspulende Draht in der durch die Drahtspule vorgegebenen
Krümmungsrichtung über die ortsfeste Umlenkrolle und nachfolgend über die lageveränderbare
Umlenkrolle geleitet wird.
[0002] Es sind aus dem Stand der Technik Drahtabspulvorrichtungen bekannt, bei welchen eine
Drahtspule, auf welcher Draht aufgewickelt ist. drehbar gelagert ist, so daß der Draht
abgezogen werden kann. Bei einer Drahtabspulvorrichtung ist es erforderlich, daß das
Abspulen des Drahtes in gesteuerter Weise erfolgt, wobei insbesondere eine vorgegebene
Drahtspannung gewährleistet sein muß, um Schlaufenbildungen oder Drahtrisse zu vermeiden.
Die bekannten Drahtabspulvorrichtungen weisen auch den Nachteil auf, daß es nicht
möglich ist, große Drahtspulen in betriebssicherer Weise abzuspulen. Weiterhin ist
bei bekannten Drahtabspulvorrichtungen nicht gewährleistet, daß eine Veränderung der
mechanischen Eigenschaften des Drahtes vermieden wird.
[0003] Aus der CH-PS 385 774 ist eine Drahtwickelmaschine bekannt, die zur Aufwicklung von
Drähten auf Spulen dient. Diese bekannte Vorrichtung weist eine ortsfeste Umlenkrolle
auf, die drehbar am Gehäuse gelagert ist. Eine lageveränderbare Umlenkrolle ist in
einem Bereich zwischen der Drahtspule und der ortsfesten Umlenkrolle angeordnet, wobei
der Draht so über die Rollen geführt ist, daß seine vorgegebene Krümmungsrichtung
beibehalten wird. Eine derartige Vorrichtung ist jedoch für den Einsatz bei Erodiermaschinen
aus elektrischen wie auch aus Antriebsgründen nicht geeignet.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drahtabspulvorrichtung für Drahterodiermaschinen
zu schaffen, welche bei einem einfachen Aufbau und betriebssicherer Wirkungsweise
auch mit sehr großen Drahtspulen bestückt werden kann und bei der eine Beeinflussung
der mechanischen Eigenschaften oder der Festigkeitseigenschaften des Drahtes vermieden
wird und die für die Zuführung des Drahtes zu den Erodiermaschinen bei allen auftretenden
Betriebszuständen geeignet ist.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Achsen der ortsfesten und
beweglichen Umlenkrollen sowie die der Abspulvorrichtung parallel zueinander liegen,
daß die Umlenkrollen sowie alle mit dem Draht in Berührung kommenden Bauelemente elektrisch
isolierend ausgebildet oder angeordnet sind und daß der die Welle der Abspulvorrichtung
antreibende Motor reversierbar betreibbar ist.
[0006] Die erfindungsgemäße Drahtabspulvorrichtung zeichnet sich durch eine Reihe erheblicher
Vorteile aus. Durch die Anordnung der Umlenkrollen und durch die erfindungsgemäße
Art der Führung des Drahtes ist sichergestellt, daß der Draht stets unter einer ausreichenden
Spannung gehalten wird, so daß zum einen zu schnelles Abspulen des Drahtes von der
Drahtspule und damit eine Schlaufenbildung vermieden wird und daß zum anderen ein
Drahtriß durch zu starke Belastungen ausgeschlossen ist. Da der Draht von der Drahtspule
zuerst über die ortsfeste Umlenkrolle und anschließend über die lageveränderbare Umlenkrolle
geleitete wird, ist es möglich, durch eine Versetzung der lageveränderbaren Umlenkrolle,
d. h. durch eine seitliche Verschiebung oder Verschwenkung stets eine ausreichende
Spannung des Drahtes zu gewährleisten, wobei dies unabhängig von der Größe der verwendeten
Drahtspule bzw. der auf dieser befindlichen Drahtmenge erfolgt. Durch die Anordnung
der Drahtspule und der Umlenkrollen ist es ferner möglich, den Draht so von der Drahtspule
abzuspulen und an eine nachgeordnete Bearbeitungs- oder Verarbeitungsstation weiterzuleiten,
daß der Draht ausschließlich in der durch die Drahtspule vorgegebenen Krümmungsrichtung
um die Umlenkrollen geleitet wird. Es wird somit vermieden, daß der Draht während
des Abspulvorganges Wechselbiegungen unterworfen wird. Dies erweist sich insbesondere
bei einer Verwendung der erfindungsgemäßen Drahtabspulvorrichtung in Zusammenhang
mit einer Erodiermaschine, beispielsweise für das funkenerosive Schneiden, als besonders
vorteilhaft, da die Steifheit bzw. Festigkeit des Drahtes, welche für das Erodierverhalten
entscheidend ist, nicht beeinflußt wird. Der Draht verbleibt somit im wesentlichen
in der durch die Aufwicklung auf die Drahtspule vorgegebenen Krümmungsrichtung, er
wird beim Umleiten um die Umlenkrollen maximal gradlinig gebogen, jedoch nicht Wechselbiegungen
unterworfen. Durch geeignete Dimensionierung der Umlenkrollen ist es zudem möglich,
eine übermäßige Verbiegung des Drahtes in der Krümmungsrichtung zu vermeiden. Die
Umlenkrollen können erfindungsgemäß in ihrem Durchmesser sehr groß ausgewählt werden,
beispielsweise mit einem Durchmesser, welcher dem mittleren Durchmesser der Drahtspule
entspricht. Die erfindungsgemäße Drahtabspulvorrichtung ermöglicht somit eine äußerst
materialschonende Abspulung des Drahtes.
[0007] Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Drahtabspulvorrichtung ist
dadurch gegeben, daß sehr große Drahtspulen verarbeitet werden können, welche über
einen langen Zeitraum hinweg einen im wesentlichen unbeaufsichtigten Betrieb der Abspulvorrichtung
ermöglichen. Dies erweist sich insbesondere dann als besonders vorteilhaft, wenn eine
nachgeschaltete Maschine, beispielsweise eine Erodiermaschine während der Nachtschicht
oder über das Wochenende unbeaufsichtigt betrieben werden soll. Durch die erfindungsgemäße
Führung und Lagerung des Drahtes ist gewährleistet, daß seitens der Drahtabspulvorrichtung
keine Betriebsstörungen auftreten können.
[0008] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch
gegeben, daß die lageveränderbare Umlenkrolle zur Aufbringung einer Vorspannkraft
auf den Draht in einer Translationsrichtung vorgespannt gelagert ist. Durch diese
Maßnahme wird stets eine ausreichende Kraft auf den Draht aufgebracht, um Schwingungen
oder Schleifenbildungen zu verhindern, wobei, wie bereits beschrieben, Wechselbiegungen
des Drahtes vermieden werden.
[0009] Weiterhin erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn die ortsfeste Umlenkrolle
als Doppelrolle ausgebildet ist und die lageveränderbare Umlenkrolle unterhalb der
ortsfesten Umlenkrolle so angeordnet ist, daß der Draht von der Drahtspule über den
einen Teil der Doppelrolle, über die lageveränderbare Umlenkrolle und über den anderen
Teil der Doppelrolle geleitet wird. Der Draht wird somit in einer Schleifenbahn bewegt,
ohne daß Wechselbiegungen auf den Draht aufgebracht werden. Durch die Ausgestaltung
der ortsfesten Umlenkrolle als Doppelrolle erfolgt eine zweifache Führung des Drahtes,
welche zu einer erheblichen Steigerung der Betriebssicherheit führt, da der Draht
sowohl bei der Zuführung zu der lageveränderbaren Umlenkrolle, als auch bei Abführung
von dieser in sicherer Weise geführt ist. Dabei erweist es sich als besonders vorteilhaft,
die lageveränderbare Umlenkrolle an einem vertikal bewegbaren Schlitten zu lagern,
da es möglich ist, diesen Schlitten entweder mittels eines elastischen Elements oder
durch Schwerkrafteinfluß von der ortsfesten Umlenkrolle weg vorzuspannen. Es wird
somit erreicht, daß stets eine gleichbleibende Kraft zum Spannen des Drahtes aufgebracht
wird, welche Schwankungen der Zugkraft in zuverlässiger Weise ausgleichen kann. Dabei
wird sowohl vermieden, daß der Draht von den Umlenkrollen abspringt, als auch daß
der Draht durch plötzliche, kurzzeitige Steigerungen der Zugkraft reißt. Es kann jedoch
auch möglich sein, den Schlitten mittels einer gesteuerten Antriebseinrichtung zur
Vorspannung des Drahtes zu verschieben.
[0010] In günstiger Weise ist zwischen der Drahtspule und der Umlenkrolle eine Drahtführung
vorgesehen, welche bevorzugterweise zwei drehbar gelagerte Rollen umfaßt. Mittels
der Drahtführung wird erreicht, daß der Draht auch bei einer breiteren Drahtspule
stets in sicherer Weise der Umlenkrolle zugeführt wird.
[0011] Weiterhin erweist es sich als günstig, wenn der Draht nach der ortsfesten Umlenkrolle
über eine höhenveränderbare, an eine nachgeschaltete Drahtverarbeitungseinrichtung
anpaßbare Führungsrolle leitbar ist. Mittels der Führungsrolle, welche bevorzugterweise
am oberen Bereich der Drahtabspulvorrichtung angeordnet ist, wird vermieden, daß der
Draht, nachdem er die Umlenkrolle verlassen hat, einer Wechselbiegung ausgesetzt wird.
[0012] Eine weitere, besonders günstige Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Drahtabspulvorrichtung
weist eine fliegend gelagerte Welle auf, auf welcher die Drahtspule mittels seitlich
in eine zentrische Ausnehmung der Drahtrolle einführbaren, auf der Welle gelagerten
Konen gelagert ist. Ein Aufschieben der Drahtrolle auf die Welle erfolgt dadurch,
daß die Drahtspule, deren zentrische Ausnehmung größer ist als der Durchmesser der
Welle, auf die Welle aufgelegt und in die Abspulposition verschoben wird. Mittels
der Konen ist es möglich, die Drahtspule relativ zu der Welle zu zentrieren. Weiterhin
wird beim Aufschieben der Konen die Drahtspule angehoben, so daß diese beispielsweise
nicht mehr auf dem Boden aufliegt. Durch diese Maßnahme kann auf eine höhenveränderbare
Abspulwelle ebenso verzichtet werden, wie auf eine höhenveränderbare Transporteinrichtung
für die Drahtspule.
[0013] In einer günstigen Weiterentwicklung ist unterhalb der Welle ein in Längsrichtung
der Welle verschiebbarer Transportschlitten zur Aufnahme der Drahtspule angeordnet,
welcher bevorzugterweise zwei zueinander parallele, drehbare Stütz-. rollen umfaßt.
Mittels des Transportschlittens ist es auf besonders einfache Weise möglich, die Drahtspule
in die Drahtabspulvorrichtung einzubringen und an dieser zu lagern, da eine seitliche
Verschiebung der Drahtspule ohne großen Kraftaufwand möglich ist. Durch die drehbaren
Stützrollen ist es weiterhin möglich, die Drahtspule bei ihrer Positionierung zu drehen,
beispielsweise um einen Mitnehmer mit der Drahtspule in Eingriff zu bringen.
[0014] In einer besonders günstigen Ausgestaltungsform sind die Drahtspule, die Umlenkrollen
sowie alle mit dem Draht in Berührung kommenden Bauelemente elektrisch isolierend
ausgebildet oder angeordnet, so daß elektrische Ströme, welche beispielsweise beim
funkenerosiven Schneiden auf den Draht aufgebracht werden, nicht in die Drahtabspulvorrichtung
geleitet werden können.
[0015] Erfindungsgemäß ist es möglich, die Welle und damit die auf dieser gelagerte Drahtrolle
mittels eines Motors reversierbar stufenlos anzutreiben, wobei der Antrieb beim Abspulen
lediglich in eine Richtung erfolgt. Das reversierende Spulen erweist sich beispielsweise
dann als vorteilhaft, wenn bei einem Wechsel der der Drahtabspulvorrichtung nachgeordneten
Einrichtung eine größere Menge Drahtes wieder auf die Drahtspule aufgespult werden
soll. Da der Draht auch beim Rückspulen über die lageveränderbare Umlenkrolle geleitet
wird, ist sichergestellt, daß der wiederaufgespulte Draht auf der Drahtspule mit ausreichender
Zugspannung aufgewickelt ist. Der Rückspulvorgang kann weiterhin dann mit Vorteil
genutzt werden, wenn eine der Drahtabspulvorrichtung nachgeschaltete Einrichtung nur
über eine geringe Aufspulkapazität für Draht verfügt oder wenn der Draht mehrfach
genutzt werden soll.
[0016] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit
der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische, perspektive Darstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Drahtabspulvorrichtung;
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines weiteren Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Drahtabspulvorrichtung und
- Fig. 3
- eine stirnseitige Ansicht, teils im Schnitt, der linken Seite des in Fig. 2 gezeigten
Ausführungsbeispiels.
[0017] In Fig. 1 ist in schematischer Weise ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Drahtabspulvorrichtung dargestellt. Die Drahtabspulvorrichtung umfaßt ein nur schematisch
angedeutetes Gehäuse 4, in welchem ein Motor 14 gelagert ist, welcher über ein Getriebe
15 eine in Fig. 1 nicht dargestellte Welle antreibt, auf welcher eine Drahtspule 2
gelagert werden kann. Die Lagerung der Drahtspule 2 wird nachfolgend anhand der Fig.
2 und 3 im einzelnen beschrieben werden.
[0018] In Fig. 1 ist ein unterhalb der Drahtspule 2 angeordneter Transportschlitten 12 dargestellt,
welcher zwei zueinander parallele, drehbare Stützrollen 13 aufweist. Die Stützrollen
13 sind längs ihrer Achse verschiebbar im Gehäuse 4 gelagert. Der Schlitten 12 ist
mit einer Rampe 16 verbunden, welche zusammen mit dem Schlitten 12 verschiebbar ist.
Zum Aufnehmen und Einbringen der Drahtspule 2 in die Drahtabspulvorrichtung wird der
Schlitten 12 mitsamt der Rampe 16 seitlich verschoben, bis die Drahtspule 2 von der
nicht dargestellten, fliegend gelagerten Welle abgezogen ist. Es ist dann auf einfache
Weise möglich, die Drahtspule über die Rampe 16 von den Stützrollen 13 wegzurollen
und in analoger Weise gegen eine andere Drahtspule auszutauschen.
[0019] Die Drahtspule 2 umfaßt in üblicher Weise mehrere Lagen Draht 6, welcher beim Abspulen
von der Drahtspule 2 zwischen zwei drehbaren Rollen 8a, 8b einer Drahtführung 9 hindurchgeleitet
wird. Die Drahtführung 9 stellt sicher, daß der Draht trotz der durch die Anordnung
auf der Drahtspule 2 erzwungenen Hin- und Herbewegung stets in sicherer Weise einer
nachfolgend angeordneten ortsfesten Umlenkrolle 3 zugeführt wird. Unterhalb der ortsfesten
Umlenkrolle 3 ist eine lageveränderbare Umlenkrolle 5 angeordnet, über welche der
Draht nachfolgend geführt wird. Anschließend wird der Draht über eine zweite ortsfeste
Umlenkrolle 3′ geleitet, welche, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, in gewissem
Bereich höhenveränderbar einstellbar und/oder verschwenkbar ist. Erfindungsgemäß ist
es wichtig, daß der von der Drahtspule 2 abgespulte Draht zuerst über eine lageveränderbare
Umlenkrolle geleitet wird, welche, wie nachfolgend noch beschrieben werden wird, seitlich
versetzbar ist, beispielsweise mittels eines Schlittens, um stets eine ausreichende
Spannung auf den Draht aufzubringen, bevor dieser einer nicht-lageveränderbaren, ortsfesten
Umlenkrolle (in dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der Umlenkrolle 3') zugeführt
wird. Bei einer geeigneten Anordnung der lageveränderbaren Umlenkrolle 5 kann auf
die ortsfeste Umlenkrolle 3 verzichtet werden. Die Anordnung der Umlenkrollen muß
so gewählt werden, daß die durch die Drahtspule 2 vorgegebene Krümmungsrichtung des
Drahtes nicht geändert wird, so daß Wechselbiegungen des Drahtes vermieden werden.
[0020] In Fig. 2 ist eine schematische Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Drahtabspulvorrichtung dargestellt. Dabei ist deutlich zu erkennen,
daß die Drahtspule 2 auf einer fliegend gelagerten Welle 1 gelagert ist. Die Welle
1, wie schematisch dargestellt, über das Getriebe 15 mittels des Motors 14 betriebsverbunden
und von diesem antreibbar. Eine Steuerung des Motors 14 erfolgt über eine im einzelnen
nicht dargestellte, in einem Schaltschrank 19 angeordnete Steuerungseinrichtung.
[0021] Bei dem in Fig. 2 gezeigten Betriebszustand ist der Transportschlitten 12 längs der
Stützrollen 13 seitlich aus dem Gehäuse 4 herausgezogen worden.
[0022] Die Drahtspule 2 weist, wie bereits erwähnt, eine zentrische Ausnehmung auf, welche
im Durchmesser größer ist, als der Außendurchmesser der Welle 1. Im Bereich der Mitnehmerscheibe
17 ist ein Konus 11a an der Welle befestigt. Ein weiterer Konus 11b ist auf die Welle
1 aufschiebbar, nachdem die Drahtspule 2 auf der Welle 1 angeordnet wurde. Der Konus
11b wird über eine Mutter 20, welche auf ein Gewinde der Welle 1 aufschraubbar ist,
gegen die Drahtspule 2 gedrückt und in die zentrische Ausnehmung der Drahtspule 2
eingeführt. Auf diese Weise erfolgt zum einen eine exakte Zentrierung der Drahtspule,
zum anderen wird diese von dem Transportschlitten 12 bzw. von dessen Stützrollen 13
angehoben, so daß sich die Drahtspule 2 frei drehen kann.
[0023] Zum Zwecke der deutlicheren Darstellung sind die beiden drehbaren Rollen 8a, 8b der
Drahtführung 9 in Fig. 2 versetzt gezeichnet worden.
[0024] Ähnlich dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel wird der von der Drahtspule 2
abgeführte Draht zunächst über eine ortsfeste Umlenkrolle 3, dann über die lageveränderbare
Umlenkrolle 5 und anschließend über die weitere ortsfeste Umlenkrolle 3' geleitet.
Die lageveränderbare Umlenkrolle 5 ist an einem Schlitten 7 gelagert, welcher an einer
oder mehreren vertikalen Schienen 21 geführt und in vertikaler Richtung verfahrbar
ist. Durch die lageveränderbare Umlenkrolle 5 wird eine Vorspannkraft auf den Draht
6 aufgebracht. Die Größe der Vorspannkraft kann durch ein elastisches Element, durch
Schwerkrafteinfluß oder, wie in Fig. 2 dargestellt, über eine Antriebseinrichtung
22 auf den Schlitten 7 aufgebracht werden. Die Antriebseinrichtung 22 ist mit einem
Motor 23 betriebsverbunden und ist beispielsweise in Form einer umlaufenden Kette,
welche über Kettenrader 24 geleitet wird, ausgebildet.
[0025] In Fig. 3 ist eine schematische, rückseitige Ansicht des in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiels
abgebildet. Aus Fig. 3 ist insbesondere ersichtlich, daß der Draht 6 von der Drahtspule
2 über die Umlenkrollen 3, 5, 3′ so geführt wird, daß keine Änderung der bisher vorhandenen
Krümmungsrichtung auftritt.
[0026] Die Umlenkrolle 3', welche, anders als die lageveränderbare Umlenkrolle 5, welche
letztere während des Betriebs ständig in Bewegung ist, um eine Vorspannung auf den
Draht aufzubringen, nach einmal erfolgter Einstellung ortsfest ist, leitet den Draht
zu einer einstellbaren Führungsrolle 10, welche insbesondere höhenveränderbar an dem
Gehäuse 4 gelagert ist. Durch die Führungsrolle 10 ist es möglich, den Draht in seiner
Ablaufrichtung zu einer nachgeschalteten Verarbeitungsanlage so einzustellen, daß
die bereits beschriebene Biegerichtung des Drahtes beibehalten werden kann.
[0027] Bei den in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispielen wurden zwei ortsfeste
Umlenkrollen 3, 3′ verwendet, welche getrennt voneinander angeordnet sind. Im Gegensatz
dazu ist es auch möglich, nur eine einzige ortsfeste Umlenkrolle 3 vorzusehen, welche
als Doppelrolle ausgebildet ist und über welche der Draht geleitet wird, bevor er
der lageveränderbaren Umlenkrolle 5 zugeführt wird und nachdem er über die Umlenkrolle
5 geleitet wurde.
[0028] Da die erfindungsgemäße Drahtabspulvorrichtung zur Beschikkung verschiedenster Maschinen
mit Draht verwendet werden kann, kann es günstig sein, das Gehäuse 4 auf feststellbaren
Rollen zu lagern. Weiterhin kann es sich als vorteilhaft erweisen, den Bereich des
Gehäuses, in welchem die Drahtspule 2 und die Umlenkrollen angeordnet sind, mittels
einer Tür zur Umgebung hin zu verschließen, um Verschmutzungen und/oder Beeinträchtigungen
des Abspulvorgangs zu vermeiden.
1. Drahtabspulvorrichtung für Drahterodiermaschinen mit einer Welle (1) zur Aufnahme
einer Drahtspule (2) mit einer ortsfesten, drehbar an Gehäuse (4) gelagerten Umlenkrolle
(3), einer lageveränderbaren Umlenkrolle (5), die drehbar in einem Bereich zwischen
der Drahtspule (2) und der ortsfesten Umlenkrolle (3) angeordnet ist, so daß der von
der Drahtspule (2) abzuspulende Draht (6) in der durch die Drahtspule (2) vorgegebenen
Krümmungsrichtung über die ortsfeste Umlenkrolle (3) und nachfolgend über die lageveränderbare
Umlenkrolle (5) geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der ortsfesten
und beweglichen Umlenkrollen sowie die der Abspulvorrichtung im wesentlichen parallel
zueinander liegen, daß die Umlenkrollen (3, 5) sowie alle mit dem Draht (6) in Berührung
kommenden Bauelemente elektrisch isolierend ausgebildet oder angeordnet sind und daß
der die Welle (1) der Abspulvorrichtung antreibende Motor (14) reversierbar betreibbar
ist.
2. Drahtabspulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (14)
stufenlos reversierbar betreibbar ist.
3. Drahtabspulvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lageveränderbare
Umlenkrolle (5) zur Aufbringung einer Vorspannkraft auf den Draht (6) in einer Translationsrichtung
vorgespannt gelagert ist.
4. Drahtabspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die ortsfeste Umlenkrolle (3) als Doppelrolle ausgebildet ist, daß die lageveränderbare
Umlenkrolle (5) unterhalb der ortsfesten Umlenkrolle (3) angeordnet ist und daß der
Draht (6) von der Drahtspule (2) über den einen Teil der Doppelrolle, über die lageveränderbare
Umlenkrolle (5) und dann über den anderen Teil der Doppelrolle geleitet wird.
5. Drahtabspulvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lageveränderbare
Umlenkrolle (5) an einem vertikal bewegbaren Schlitten (7) gelagert ist.
6. Drahtabspulvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten
(7) mittels eines elastischen Elements von der ortsfesten Umlenkrolle (3) weg vorgespannt
ist.
7. Drahtabspulvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten
(7) durch Schwerkrafteinfluß von der ortsfesten Umlenkrolle (3) weg vorgespannt ist.
8. Drahtabspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Drahtspule (2) und der Umlenkrolle (3) eine mit zwei drehbar gelagerten
Rollen (8a, 8b) versehene Drahtführung (9) angeordnet ist.
9. Drahtabspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Draht (6) nach der ortsfesten Umlenkrolle (3) über eine höhenveränderbare, an
eine nachgeschaltete Drahtverarbeitungseinrichtung anpaßbare Führungsrolle (10) leitbar
ist.
10. Drahtabspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Welle (1) zur Aufnahme der Drahtspule (2) fliegend gelagert ist.
11. Drahtabspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drahtspule (2) mittels seitlich in eine zentrische Ausnehmung der Drahtrolle
(2) einführbaren, auf der Welle (1) gelagerten Konen (11) auf der Welle (1) gelagert
ist.
12. Drahtabspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drahtabspulvorrichtung auf Rollen verfahrbar ist.
13. Drahtabspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb der Welle (1) ein in Längsrichtung der Welle (1) verschiebbarer Transportschlitten
(12) zur Aufnahme der Drahtspule (2) angeordnet ist.
14. Drahtabspulvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportschlitten
(12) zwei zueinander parallele, drehbare Stützrollen (13) umfaßt.
15. Drahtabspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannung des Drahtes (6) einstellbar und mittels der lageveränderbaren Umlenkrollen
auf einem konstanten Wert haltbar ist.
1. Wire unwinding device for wire erosion machines, having a shaft (1) for receiving
a wire bobbin (2), having a stationary deflection roller (3) mounted rotatably on
the housing (4), a displaceable deflection roller (5) which is arranged to be rotatable
in a region between the wire bobbin (2) and the stationary deflection roller (3),
so that the wire (6) to be unwound from the wire bobbin (2) is guided in the direction
of curvature determined by the wire bobbin (2) via the stationary deflection roller
(3) and subsequently via the displaceable deflection roller (5), characterized in
that the axes of the stationary and the movable deflection rollers and that of the
unwinding device lie substantially parallel to one another, in that the deflection
rollers (3, 5) and all the structural elements coming into contact with the wire (6)
are constructed or arranged to be electrically insulating, and in that the motor (14)
driving the shaft (1) of the unwinding device is reversibly operable.
2. Wire unwinding device according to Claim 1, characterized in that the motor (14) is
infinitely variably reversibly operable.
3. Wire unwinding device according to Claim 1 or 2, characterized in that the displaceable
deflection roller (5) is mounted in pre-tensioned manner for the application of a
pre-tensioning force to the wire (6) in a direction of translational movement.
4. Wire unwinding device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the
stationary deflection roller (3) is constructed as a double roller, in that the displaceable
deflection roller (5) is arranged below the stationary deflection roller (3), and
in that the wire (6) is guided from the wire bobbin (2) via one part of the double
roller, via the displaceable deflection roller (5) and then via the other part of
the double roller.
5. Wire unwinding device according to Claim 4, characterized in that the displaceable
deflection roller (5) is mounted on a vertically movable carriage (7).
6. Wire unwinding device according to Claim 3, characterized in that the carriage (7)
is pre-tensioned away from the stationary deflection roller (3) by means of a resilient
element.
7. Wire unwinding device according to Claim 5, characterized in that the carriage (7)
is pre-tensioned away from the stationary deflection roller (3) by the influence of
gravity.
8. Wire unwinding device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that there
is arranged between the wire bobbin (2) and the deflection roller (3) a wire guide
means (9) provided with two rotatably mounted rollers (8a, 8b).
9. Wire unwinding device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the
wire (6) is guidable after the stationary deflection roller (3) via a height-alterable
guide roller (10) which can be matched to a downstream wire processing apparatus.
10. Wire unwinding device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the
shaft (1) for receiving the wire bobbin (2) is mounted as a cantilever.
11. Wire unwinding device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the
wire bobbin (2) is mounted on the shaft (1) by means of cones (11) which can be inserted
laterally into a central cutout of the wire roller (2) and are mounted on the shaft
(1).
12. Wire unwinding device according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the
wire unwinding device can traverse on rollers.
13. Wire unwinding device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that a
transport carriage (12) which can be displaced in the longitudinal direction of the
shaft (1) is arranged below the shaft (1) for receiving the wire bobbin (2).
14. Wire unwinding device according to Claim 13, characterized in that the transport carriage
(12) has two mutually parallel, rotatable support rollers (13).
15. Wire unwinding device according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the
tension of the wire (6) is adjustable and can be kept at a constant value by means
of the displaceable deflection rollers.
1. Dérouleur de fil pour machines d'érosion à fil, comportant un arbre (1) pour recevoir
une bobine de fil (2), comportant une poulie de renvoi fixe en position (3), montée
tournante sur le bâti (4), une poulie de renvoi mobile en position (5), qui est montée
tournante dans une zone comprise entre la bobine de fil (2) et la poulie de renvoi
fixe en position (3), de telle façon que le fil (6) se déroulant de la bobine de fil
(2) passe par la poulie de renvoi fixe (3) puis ensuite par la poulie de renvoi mobile
(5), en conservant la direction de la courbure déterminée par la bobine de fil, caractérisé
en ce que les axes de la poulie de renvoi fixe (3) et de la poulie de renvoi mobile
(5), ainsi que ceux du dispositif de dévidage, sont essentiellement disposés parallèlement
les uns par rapport aux autres, en ce que les poulies de renvoi (3, 5), ainsi que
tous les éléments constitutifs venant en contact avec le fil (6) sont réalisés, ou
sont disposés, de façon à être isolés électriquement, et en ce que le moteur (14)
entraînant l'arbre (1) du dispositif peut être entraîné de façon réversible.
2. Dérouleur de fil suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le moteur (14)
peut être entraîné de façon réversible, avec variation progressive.
3. Dérouleur de fil suivant la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en
ce que la poulie de renvoi mobile (5) est prévue pour exercer une force soumettant
le fil à une précontrainte dans le sens de la translation.
4. Dérouleur de fil suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que la poulie de renvoi fixe (3) est réalisée sous la forme d'une double poulie,
en ce que la poulie de renvoi mobile (5) est disposée en dessous de la poulie de renvoi
(3), et en ce que le fil (6) est guidé, depuis la bobine de fil (2), en passant par
l'une des parties de la double poulie, par la poulie de renvoi mobile (5), puis par
l'autre partie de la double poulie.
5. Dérouleur de fil suivant la revendication 4, caractérisé en ce que la poulie de renvoi
(5) mobile en position est montée sur un chariot (7) pouvant se déplacer verticalement.
6. Dérouleur de fil suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le chariot (7)
est, au moyen d'un organe élastique, soumis à une précontrainte, tendant à l'éloigner
de la poulie de renvoi fixe (3).
7. Dérouleur de fil suivant la revendication 5, caractérisé en ce que le chariot (7)
est soumis, du fait de la pesanteur, à une précontrainte tendant à l'éloigner de la
poulie de renvoi fixe (3).
8. Dérouleur de fil suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en
ce qu'entre la bobine de fil (2) et la poulie de renvoi (3), est disposé un guidage
de fil (9) équipé de deux rouleaux (8a, 8b) montés tournants.
9. Dérouleur de fil suivant l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en
ce que le fil (6) peut, après la poulie de renvoi fixe (3), être guidé sur une poulie
de guidage (10) dont la hauteur est modifiable et qui peut être adaptée sur une unité
de traitement à fil, située en aval.
10. Dérouleur de fil suivant l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en
ce que l'arbre (1) pour recevoir la bobine de fil (2) est monté flottant.
11. Dérouleur de fil suivant l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en
ce que la bobine de fil (2) est montée sur l'arbre (1) au moyen de cônes (11) qui
sont placés sur cet arbre (1) et que l'on peut introduire latéralement dans un évidement
centré de la bobine de fil (2).
12. Dérouleur de fil suivant l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en
ce que le dérouleur de fil peut être déplacé sur des rouleaux.
13. Dérouleur de fil suivant l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en
ce qu'au-dessous de l'arbre (1), est disposé un chariot de transport (12) pouvant
se déplacer suivant le sens longitudinal de l'arbre (1), pour recevoir la bobine de
fil (2).
14. Dérouleur de fil suivant la revendication 13, caractérisé en ce que le chariot de
transport (12) comporte deux rouleaux-supports (13) tournants, parallèles entre eux.
15. Dérouleur de fil suivant l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en
ce que la tension du fil (6) est réglable et peut être maintenue à une valeur constante
au moyen des poulies de renvoi réglables en position.