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(11) |
EP 0 340 461 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.08.1991 Patentblatt 1991/32 |
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Anmeldetag: 04.04.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F01L 1/24 |
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Hydraulisches Spielausgleichselement
Hydraulic clearance compensation element
Compensateur de jeu hydraulique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
30.04.1988 DE 3814700
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.11.1989 Patentblatt 1989/45 |
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Patentinhaber: INA Wälzlager Schaeffler KG |
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91063 Herzogenaurach (DE) |
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Erfinder: |
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- Speil, Walter, Dipl.-Ing.(TU)
D-8070 Ingolstadt (DE)
- Schuseil, Bolko
D-8520 Erlangen (DE)
- Schmidt, Dieter
D-8500 Nürnberg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 187 217 EP-A- 0 253 073
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EP-A- 0 218 898
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 8, Nr. 170 (M-315)[1607], 7. August 1984, Seite 136
M 315; & JP-A-59 65 508 (AISHIN SEIKI K.K.) 13-04-1984
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein hydraulisches Spielausgleichselement für den Antrieb eines
Ventils eines Verbrennungsmotors mit einem Gehäuse, in dem ein über ein Rückschlagventil
öldruckbeaufschlagter Hohlkolben gelagert ist, welchen ein Ölvorratsraum umgibt, der
über einen Öldurchgang mit einem Innenraum des Hohlkolbens in Verbindung steht und
in den eine Hülse eingesetzt ist, die mit einem Teil ihrer Wandung einen Ölleitkanal
zwischen einer Öleinlaßöffnung des Gehäuses und einem oberen Bereich des Ölvorratsraums
bildet.
[0002] Ein derartiges Spielausgleichselement ist in der DE-A-3006644 beschrieben. Das Spielausgleichselement
der DE-A-3006644 ist für einen Verbrennungsmotor mit obenliegender Nockenwelle vorgesehen.
Es soll sich im Betrieb um seine Längsachse drehen können. Infolgedessen liegt wegen
der Schrägstellung der Längsachse in der Einbaulage die Mündung des Ölleitkanals je
nach der Drehstellung höher oder niedriger. Liegt die Mündung niedrig, dann ist das
Ölvolumen, das der Ölleitkanal im Ölvorratsraum zurückhält, wenn an der Öleinlaßöffnung
kein Öldruck ansteht, wesentlich kleiner, als dann, wenn die Mündung höher liegt.
Es muß sichergestellt sein, daß auch unter ungünstigen Betriebsbedingungen das Ölniveau
im Ölvorratsraum nicht so weit absinken kann, daß durch den Öldurchgang Luft in den
Innenraum des Hohlkobens eintreten kann.
[0003] In der DE-A-3638202 ist ein Spielausgleichselement für einen Verbrennungsmotor mit
untenliegender Nockenwelle beschrieben. In eine Durchbrechung des Gehäuses ist ein
Verdrehsicherungskörper eingesetzt. Dieser verhindert, daß sich das Spielausgleichselement
im Motorblock um seine Längsachse dreht. Die Durchbrechung liegt im Ölvorratsraum.
Durch sie kann Öl austreten. Bei besonders ungünstigen Betriebsweisen des Motors kann
sich der Ölvorratsraum leeren und Luft in den Innenraum des Hohlkolbens eintreten.
Dies ist unerwünscht.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Spielausgleichselement der eingangs genannten Art
so zu gestalten, daß sein Gehäuse im Motorblock um die Längsachse unverdrehbar geführt
ist und die Ölvorratshaltung im Ölvorratsraum gewährleistet ist.
[0005] Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einem Spielausgleichselement der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß die Hülse eine Ausformung aufweist, in der sich ein Verdrehsicherungskörper
abstützt, welcher in eine Durchbrechung des Gehäuses eingesetzt ist, daß die Hülse
den Ölvorratsraum gegen die Durchbrechung abdeckt und daß der Ölleitkanal an einer
ersten Umfangsstelle in den Ölvorratsraum mündet, die in der verdrehgesicherten Einbaulage
des Spielausgleichselements bei Schrägstellung dessen Längsachse höher als andere
Umfangsstellen liegt.
[0006] Durch die Hülse ist nicht nur der Ölleitkanal gebildet, sondern auch der Verdrehsicherungskörper
so angeordnet, daß durch die Durchbrechung jedenfalls kein Öl aus dem Ölvorratsraum
austreten kann. Dadurch, daß der Verdrehsicherungskörper eine Drehung des Gehäuses
um die Längsachse verhindert und die Mündung des Ölleitkanals an eine im Hinblick
auf die Schrägstellung der Längsachse in Einbaulage hochliegende Stellung gelegt ist,
ist sichergestellt, daß der Ölvorratsraum auch dann ölgefüllt bleibt, wenn der Ölleitkanal
über die Öleinlaßöffnung leerläuft.
[0007] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung mündet der Öldurchgang an einer zweiten
Umfangsstelle des Ölvorratsraums in diesen, die gegenüber der ersten Umfangsstelle
um etwa 180° versetzt ist. Dadurch ist erreicht, daß der Öldurchgang im Vergleich
zur Mündung tief liegt. Dadurch steht das Ölvolumen des Ölvorratsraums im wesentlichen
für den Innenraum des Hohlkolbens zur Verfügung. Das Volumen des Ölvorratsraums kann
dementsprechend klein sein. Dies begünstigt einen kompakten Aufbau des Spielausgleichselements.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bildet die Ausformung der Hülse einen Ringkanal,
der zur Öleinlaßöffnung offen ist und der zum Ölvorratsraum nur über den Ölleitkanal
führt. Dieser Ringkanal dient dabei einerseits als Aufnahme und Abdeckung für den
Verdrehsicherungskörper. Andererseits leitet er das Öl von der Öleinlaßöffnung, die
am Umfang des Gehäuses gegenüber dem Ölleitkanal versetzt sein kann, zu dem Ölleitkanal.
[0009] Weiterhin ist es möglich, vor dem Öldurchgang einen weiteren Kanal zu bilden, der
an einer möglichst tiefen Stelle des Ölvorratsraums mündet. Dadurch ist erreicht,
daß das Ölvolumen des Ölvorratsraums noch vollständiger zur Belieferung des Innenraums
des Hohlkolbens zur Verfügung steht.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 ein hydraulisches Spielausgleichselement, nämlich Rollenstößel im Teil-Längsschnitt,
Figur 2 einen Schnitt längs der Linie II-II nach Figur 1,
Figur 3 einen Teilschnitt längs der Linie III-III nach Figur 2,
Figur 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rollenstößels im Teil-Längsschnitt,
Figur 5 einen Schnitt längs der Linie V-V nach Figur 4,
Figur 6 einen Teilschnitt längs der Linie VI-VI nach Figur 5, wobei die Durchlaßbohrung
um 180° am Umfang versetzt dargestellt ist,
Figur 7 eine weitere Ausführung in einer Figur 6 entsprechenden Darstellung und
Figur 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII nach Figur 7.
[0011] Der Rollenstößel weist ein Gehäuse (1) auf, an dem ein Bolzen (2) festgelegt ist.
An dem Bolzen (2) ist über Nadelrollen (3) eine Rolle (4) gelagert.
[0012] In einer Ausnehmung (5) des Gehäuses(1) ist ein zweigeteilter Hubkolben (6, 7) verschieblich
gelagert. An dessen Unterteil (7) ist ein Rückschlagventil (8), bestehend aus einer
Ventilkappe (9), einer Druckfeder (10) und einer Ventilkugel (11), angeordnet. Das
Rückschlagventil (8) stellt eine Verbindung zwischen einem Innenraum (12) des Hohlkolbens
(6, 7) und einem im Gehäuse (1) hinter dem Hohlkolben (6, 7) bestehenden Druckraum
(13) her.
[0013] Im Druckraum (13) ist eine Druckfeder (14) angeordnet, die auf das Kolben-Unterteil
(7) wirkt und das Kolben-Oberteil (6) unter Vorspannung gegen eine Haltekappe (15)
drückt, welche an dem Gehäuse (1) festgelegt ist. Das Oberteilteil (6) weist eine
kalottenförmige Aufnahme (16) für eine Druckkugel (17) auf.
[0014] Im Bereich des Hohlkolbens (6, 7) ist auf das Gehäuse (1) ein Ringteil (18) aufgesetzt,
das an seiner Außenfläche (19) geschliffen ist. Das Ringteil (18) ist an seinem einen
Ende mit einem Hals (20) versehen, der mit dem Gehäuse (1) verschweißt ist. Mit seinem
anderen Ende (21) sitzt das Ringteil (18) auf einer Stufe (22) des Gehäuses (1). Es
kann auch dort mit dem Gehäuse (1) verschweißt sein.
[0015] Das Ringteil (18) ist mit einer Durchbrechung (23) versehen, in die ein Verdrehsicherungskörper
(24) eingesetzt ist. Dieser ist eine Nadelrolle, welche ― ohne Rollfunktion ― als
Führungskörper bei einer Axialverschiebung des Rollenstößels in Richtung der Längsachse
(L) und zur Verhinderung einer Drehung um die Längsachse (L) dient.
[0016] Innerhalb des Ringteils (18) ist eine Hülse (25) angeordnet, die das Gehäuse (1)
im Bereich seiner Ausnehmung (5) umschließt. Die Hülse (25) ist an ihrem einen Ende
im Bereich der Stufe (22) dicht am Gehäuse (1) und an dem Ringteil (18) festgelegt.
Die Hülse (25) bildet einen Ringkanal (26), der zu einer an dem Ringteil (18) vorgesehenen
Öleinlaßöffnung (27) offen ist. Der Verdrehsicherungskörper (24) stützt sich im Bereich
des Ringkanals (26) an der Hülse (25) ab. Im Anschluß an den Ringkanal (26) liegt
die Hülse (25) dicht an dem Ringteil (18) an. Lediglich an einer Umfangsstelle ist
ein Ölleitkanal (28) durch eine entsprechende Sicke der Hülse (25) gebildet. Der Ölleitkanal
(28) ist an einer Mündung (29) zu einem Ölvorratsraum (30) hin offen, der innerhalb
der Hülse (25) liegt und sich um das Gehäuse (1) erstreckt.
[0017] Der Ölvorratsraum (30) ist über einen Öldurchgang (31, 32, 33) mit dem Innenraum
(12) des Hohlkolbens (6, 7) verbunden. Für den Öldurchgang ist am Gehäuse (1) eine
Öldurchgangsbohrung (31) und am Hohlkolben (6, 7) eine weitere Öldurchgangsbohrung
(32) vorgesehen. Zwischen den Öldurchgangsbohrungen (31, 32) verläuft ein diese verbindender
Ringspalt (33).
[0018] In den Figuren 1 und 6 ist die vertikale Richtung (V) dargestellt. In der Einbaulage
des Rollenstößels im Motorblock steht die Längsachse (L) des Rollenstößels im spitzen
Winkel (a) zur Vertikalen (V). Unten an der Rolle (4) liegt ein nicht näher dargestellter
Nocken einer untenliegenden Nockenwelle an. Die Druckkugel (17) wirkt auf eine nicht
dargestellte Stange zur Steuerung eines Ventils des Motors.
[0019] Das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 3 ist für eine Einbaulage vorgesehen,
in der der Verdrehsicherungskörper (24) an einer Umfangsstelle einer zur Längsachse
(L) radialen, senkrechten Querschnittsfläche liegt. Diese Umfangsstelle liegt bezogen
auf die Vertikale (V) höher als alle anderen Umfangsstellen dieser Querschnittsebene.
Der Ölleitkanal (28) liegt beim Verdrehsicherungskörper (24). Seine Mündung (29) liegt
also bezogen auf die Vertikale (V) höher als alle anderen Umfangsstellen, die auf
einer zur Längsachse (L) radialen, senkrechten Querschnittsebene liegen. Der Ölleitkanal
(28) mündet somit an der in Einbaulage höchsten Stelle des Ölvorratsraums (30) in
diesen.
[0020] Die Öleinlaßöffnung (27) ist am Umfang des Ringteils (18) gegenüber dem Verdrehsicherungskörper
(24) um 90° versetzt. Um 180° gegenüber der Öleinlaßöffnung (27) versetzt ist am Ringteil
(18) eine weitere Ölöffnung (34) vorgesehen, die zum Ringkanal (26) offen ist. Der
Ringkanal (26) stellt dabei eine Verbindung zwischen der Öleinlaßöffnung (27) und
der Ölöffnung (34) unter Umgehung des Ölvorratsraums (30) her. Durch die Ölöffnung
(34) wird Öl im Motorblock zu einem weiteren Rollenstößel geleitet.
[0021] Die Öldurchgangsbohrung (31) ist am Umfang des Gehäuses (1) gegenüber dem Verdrehsicherungskörper
(24) und der Mündung (29) um 180° versetzt. Sie liegt also in der Einbaulage bezogen
auf die Vertikale (V) an der tiefsten Stelle einer durch sie hindurchgehenden, zur
Längsachse (L) senkrechten, radialen Querschnittsebene.
[0022] Durch die Öleinlaßöffnung (27) eintretendes Öl gelangt durch den Ringkanal (26) zum
Ölleitkanal (28) und tritt durch die Mündung (29) in den Ölvorratsraum (30) ein. Durch
den Öldurchgang (31, 32, 33) gelangt Öl in den Innenraum (12) und von dort über das
Rückschlagventil (8) in den Druckraum (13). Beim etwaigen Leerlaufen des Ringkanals
(26) verbleibt das Öl im Ölvorratsraum (30), so daß auch in besonderen Betriebsfällen
keine Luft in den Innenraum (12) und von dort in den Druckraum (13) gelangen kann.
Da die Mündung (29) an höchster und die Öldurchgangsbohrung (31) an sehr tiefer Stelle
des Ölvorratsraums (30) liegen, steht im wesentlichen das gesamte Ölvolumen des Ölvorratsraums
(30) zum Nachfüllen des Innenraums (12) zur Verfügung.
[0023] Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 4 bis 6 ist die Öleinlaßöffnung (27) bezogen
auf die Vertikale (V) an der höchsten Umfangstelle einer durch sie gehenden, zur Längsachse
(L) radialen, senkrechten Ebene vorgesehen. Dementsprechend schließt sich hier der
Ölleitkanal (28) direkt an die Öleinlaßöffnung (27) an. Die Öldurchgangsbohrung (31)
ist am Umfang gegenüber dem Ölleitkanal (28) um 180° versetzt (vgl. Figur 5 ― in Figur
6 ist zur Zeichnungsvereinfachung die Öldurchgangsbohrung (31) um 180° gegenüber ihrer
tatsächlichen Lage versetzt dargestellt). Es liegt also auch hier die Mündung (29)
an höchster und die Öldurchgangsbohrung (31) an sehr tiefer Stelle des Ölvorratsraums
(30). Der Verdrehsicherungskörper (24) ist am Umfang des Ringteils (18) gegenüber
der Öleinlaßöffnung (27) um 90° versetzt.
[0024] Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7 und 8 ist an der Hülse (25) als Ausformung
(35) zur Abstützung des Verdrehsicherungskörpers (24) eine Sicke vorgesehen. Der Ölleitkanal
(28) liegt bei der Öleinlaßöffnung (27) und ist ebenfalls von einer Sicke der Hülse
(25) gebildet. Der Ölleitkanal (28) ist am Umfang der Hülse (25) gegenüber der Ausformung
(35) um 180° versetzt.
[0025] Auf das Gehäuse (1) ist eine weitere Hülse (36) aufgesetzt. Diese bildet einen weiteren
Ölleitkanal (37), der vor der Öldurchgangsbohrung (31) liegt und unten in den Ölvorratsraum
(30) mündet. Bei dieser Ausgestaltung ist erreicht, daß im wesentlichen der gesamte
zwischen dem Ringteil (18) und dem Gehäuse (1) bestehende Raum als Ölvorratsraum (30)
ausgenutzt ist. Der weitere Ölleitkanal (37) stellt sicher, daß die Öldurchgangsbohrung
(31) mit einer möglichst tiefen Stelle des Ölvorratsraums (30) in Verbindung steht.
Die Öldurchgangsbohrung (31) selbst kann aus baulichen Gründen nicht in den Bereich
der Mündung des weiteren Ölleitkanals (37) gelegt werden.
1. Hydraulisches Spielausgleichselement für den Antrieb eines Ventils eines Verbrennungsmotors
mit einem Gehäuse, in dem ein über ein Rückschlagventil öldruckbelasteter Hohlkolben
gelagert ist, welchen ein Ölvorratsraum umgibt, der über einen Öldurchgang mit einem
Innenraum des Hohlkolbens in Verbindung steht und in den eine Hülse eingesetzt ist,
die mit einem Teil ihrer Wandung einen Ölleitkanal zwischen einer Einlaßöffnung des
Gehäuses und einem oberen Bereich des Ölvorratsraums bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (25) eine Ausformung (26, 35) aufweist, in der sich ein Verdrehsicherungskörper
(24) abstützt, welcher in eine Durchbrechung (23) des Gehäuses (1, 18) eingesetzt
ist, daß die Hülse (25) den Ölvorratsraum (30) gegen die Durchbrechung (23) abdeckt
und daß der Ölleitkanal (28) an einer ersten Umfangsstelle in den Ölvorratsraum (30)
mündet, die in der verdrehgesicherten Einbaulage des Spielausgleichselements bei Schrägstellung
dessen Längsachse (L) höher als andere Umfangsstellen liegt.
2. Hydraulisches Spielausgleichselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Öldurchgang (31, 32, 33) an einer zweiten Umfangsstelle des Ölvorratsraums
(30) in diesen mündet, die gegenüber der ersten Umfangsstelle um etwa 180° versetzt
ist.
3. Hydraulisches Spielausgleichselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Öldurchgang (31, 32, 33) ein weiterer Ölleitkanal (37) gebildet ist,
der an einer möglichst tiefen Stelle in den Ölvorratsraum (30) mündet.
4. Hydraulisches Spielausgleichselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Ölleitkanal (37) an einer weiteren Hülse (36) ausgebildet ist.
5. Hydraulisches Spielausgleichselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausformung der Hülse (25) einen Ringkanal (26) bildet, der zur Öleinlaßöffnung
(27) offen ist und der zum Ölvorratsraum (30) nur über den Ölleitkanal (28) offen
ist.
6. Hydraulisches Spielausgleichselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölleitkanal (28) bei dem Verdrehsicherungskörper (24) liegt.
7. Hydraulisches Spielausgleichselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5,
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (26) zu einer weiteren Ölöffnung (34) des Gehäuses (1, 18) führt,
die der Öleinlaßöffnung (27) diametral gegenüberliegt.
8. Hydraulisches Spielausgleichselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölleitkanal (28) bei der Öleinlaßöffnung (27) liegt.
1. Hydraulic clearance compensation element for the drive of a valve of an internal
combustion engine comprising a housing in which a hollow piston, oil-pressurized via
a non-return valve, is mounted, the hollow piston being surrounded by an oil reservoir
which communicates with an inner chamber of the hollow piston through an oil passage
and into which a sleeve is inserted which, with a part of its wall forms an oil transfer
canal between an inlet opening of the housing and an upper region of the oil reservoir,
characterized in that the sleeve (25) has a formation (26, 35) in which an anti-rotation
body (24) is supported which is inserted into an opening (23) of the housing (1, 18),
the sleeve (25) covers the oil reservoir (30) from the opening (23) and the oil transfer
canal (28) opens into the oil reservoir (30) at a first peripheral point which lies
higher than other peripheral points in the rotation-resistant assembled position of
the clearance compensation element with its longitudinal axis (L) in a slanting position.
2. Hydraulic clearance compensation element according to claim 1, characterized in
that the oil passage (31, 32, 33) opens into the oil reservoir (30) at a second peripheral
point thereof, which is offset by approximately 180° with respect to the first peripheral
point.
3. Hydraulic clearance compensation element according to claim 1 or 2, characterized
in that a further oil transfer canal (37) is formed in front of the oil passage (31,
32, 33), which canal (37) opens into the oil reservoir (30) at the lowest possible
point.
4. Hydraulic clearance compensation element according to claim 3, characterized in
that the further oil transfer canal (37) is formed in a further sleeve (36).
5. Hydraulic clearance compensation element according to one of the preceding claims,
characterized in that the formation of the sleeve (25) forms an annular canal (26)
which is open to the oil inlet opening (27) and communicates with the oil reservoir
(30) only via the oil transfer canal (28).
6. Hydraulic clearance compensation element according to one of the preceding claims,
characterized in that the oil transfer canal (28) is situated next to the anti-rotation
body (24).
7. Hydraulic clearance compensation element according to one of the preceding claims
5, 6, characterized in that the annular canal (26) leads to a further oil opening
(34) of the housing (1, 18) which is situated diametrically opposite the oil inlet
opening (27).
8. Hydraulic clearance compensation element according to one of the preceding claims
1 to 5, characterized in that the oil transfer canal (28) is situated next to the
oil inlet opening (27).
1. Elément hydraulique de compensation de jeu pour la commande d'une soupape d'un
moteur à combustion interne, comprenant un boîtier dans lequel est monté un piston
creux sollicité par pression d'huile par l'intermédiaire d'un clapet anti-retour,
le piston creux étant entouré par un réservoir d'huile qui est relié par un passage
d'huile à une chambre interne du piston creux et dans lequel est inséré un manchon
qui, par une partie de sa paroi, forme un conduit de transfert d'huile entre un orifice
d'admission du boîtier et une zone supérieure du réservoir d'huile, caractérisé en
ce que le manchon (25) comprend une partie formée (26, 35) dans laquelle est supporté
un corps de résistance à la torsion (24) qui est inséré dans un perçage (23) du boîtier
(1, 18), le manchon (25) recouvre le réservoir d'huile (30) contre le perçage (23)
et le conduit de transfert d'huile (28) débouche dans le réservoir d'huile (30) en
une première zone périphérique qui, en position de montage anti-torsion de l'élément
de compensation de jeu, est située plus haut que d'autres zones périphériques lors
d'une mise en biais de l'axe longitudinal (L) de l'élément de compensation de jeu.
2. Elément hydraulique de compensation de jeu selon la revendication 1, caractérisé
en ce que le passage d'huile (31, 32, 33) débouche dans le réservoir d'huile (30)
en une deuxième zone périphérique qui est décalée de la première zone périphérique
de 180° environ.
3. Elément hydraulique de compensation de jeu selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce que, devant le passage d'huile (31, 32, 33) est formé un autre conduit de transfert
d'huile (37) qui débouche dans le réservoir d'huile (30) au niveau le plus bas possible.
4. Elément hydraulique de compensation de jeu selon la revendication 3, caractérisé
en ce que l'autre conduit de transfert d'huile (37) est formé sur un autre manchon
(36).
5. Elément hydraulique de compensation de jeu selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie formée du manchon (25) forme un canal annulaire (26)
qui communique avec l'orifice d'admission d'huile (27) et est relié au réservoir d'huile
(30) seulement par le conduit de transfert d'huile (28).
6. Elément hydraulique de compensation de jeu selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le conduit de transfert d'huile (28) est situé près du corps
de résistance à la torsion (24).
7. Elément hydraulique de compensation de jeu selon la revendication 5 ou 6, caractérisé
en ce que le canal annulaire (26) conduit à un autre orifice d'huile (34) du boîtier
(1, 18), lequel orifice (34) est diamétralement opposé à l'orifice d'admission d'huile
(27).
8. Elément hydraulique de compensation de jeu selon une des revendications précédentes
1 à 5, caractérisé en ce que le conduit de transfert d'huile (28) est situé près de
l'orifice d'admission d'huile (27).