[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Bei einer ausschliesslich zum Sortieren von Münzen bestimmten, aus der DE-PS 35 18
268 bekannten Vorrichtung dieser Art durchlaufen die Münzen eine Münzenerkennungseinrichtung,
die einen seitlich an den auszuscheidenden Münzen angreifenden Ausstosser steuert.
Der Ausstosser schiebt die Münze zur Seite, so dass sie vom Auflagerand abgleitet
und in die Aussortieröffnung abkippt. Die dabei quer zur Förderrichtung erfolgende
Bewegung bewirkt das Abbremsen der betreffenden Münze und einen daraus resultierenden
Stau der nachfolgenden Münzen. Der Stau behindert den kontinuierlichen Arbeitsablauf
und schliesst die Gefahr ein, Funktionsstörungen zu verursachen. Ferner erzeugt die
schlagartige Bewegung des Ausstossers einen nicht unerheblichen Lärm, der zudem von
einer erhöhten Beanspruchung und einer starken Abnutzung begleitet ist.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, neben einem Verfahren eine Vorrichtung
zu schaffen, die das Ausscheiden von scheibenförmigen runden Gegenständen bei hoher
Fördergeschwindigkeit ohne Stau ermöglicht.
[0004] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale der
Ansprüche 1 und 3 gelöst.
[0005] Die erfindungsgemässe Lösung erlaubt mit den selben Mitteln eine Ausscheidung von
im Durchmesser zu kleinen als auch zu dicken Gegenständen. Im Durchmesser zu kleine
Gegenstände fallen durch die entsprechend bemessene Aussortieröffnung hindurch. Zu
dicke Gegenstände bewirken eine Verdrängung der Fördermittel aus der Förderebene und
damit eine seitliche Auslenkung derselben, woduch der zu dicke Gegenstand vom Auflagerand
weggezogen wird, bis er in die Aussortieröffnung hinein abkippt. Dieser Vorgang erfolgt
nicht schlagartig, wie bei einem Ausstosser, sondern erstreckt sich über ein Stück
des Weges längs zur Förderstrecke, so dass die Ausscheidung "sanft" erfolgt. Während
des vorübergehenden Anhebens der Fördermittel durch einen zum Ausscheiden bestimmten
zu dicken Gegenstand sind die Fördermittel von den angrenzenden, nicht zum Ausscheiden
bestimmten Gegenständen vorübergehend abgehoben, so dass diese Gegenstände seitlich
nicht mitgerissen werden. Die kontinuierliche Förderung der Gegenstände wird durch
das Ausscheiden eines "falschen" Gegenstandes nicht behindert, da kein plötzliches
Abbremsen erfolgt. Daher ist auch ein Stau ausgeschlossen.
[0006] Durch die kontinuierliche Förderung ist auch gewährleistet, dass durch das Ausscheiden
einzelner Gegenstände praktisch kein Schlupf zwischen den weiter zu fördernden Gegenständen
und dem Förderband auftritt. Eine erhöhte Beanspruchung und Lärmerzeugung während
des Ausscheidens tritt nicht auf. Sobald ein Gegenstand in die Aussortieröffnung abgekippt
ist, wird er durch die Rückstellkraft des ausgelenkten Fördermittels nach unten beschleunigt,
so dass die Führungsbahn für nachfolgende Gegenstände wieder frei ist.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 2 werden nicht nur im Durchmesser
zu kleine und zu dicke Gegenstände erfasst, sondern auch aufgrund weiterer Kriterien
zum Ausscheiden bestimmte Gegenstände.
[0008] Der Vorrichtung nach Anspruch 3 liegt die erfinderische Idee zugrunde, das Ausscheiden
nicht konformer Gegenstände von einer Anhebung der Fördermittel abhängig zu machen,
welche dabei derart seitlich ausgelenkt werden, dass sie den auszuscheidenden Gegenstand
in die Aussortieröffnung befördern.
[0009] Obwohl es auch denkbar ist, als Fördermittel eine Reihe angetriebender Rollen zu
verwenden, isteineAusführungsform nach Anspruch 4 als besonders bevorzugt anzusehen.
[0010] Bei einer Ausführungsform nach Anspruch 5 bewirkt ein ausschwenkbarer Arm die erforderliche
seitliche Auslenkung, sobald er nach oben verdrängt wird. Obwohl ein solcher Arm auch
aufgrund seiner Schwerkraft funktionsfähig ist, erscheint eine Ausführungsform nach
Anspruch 6 vorteilhaft, da die Feder nicht nur die Rückstellkraft beschleunigt, sondern
auch den abgekippten Gegenstand beschleunigt aus der Führungbahn abführt.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 7 ist eine Umsetzung der Hubbewegung
in eine seitliche Auslenkbewegung ohne ein schwenkbares Element möglich.
[0012] Eine bevorzugte Ausführungsform nach Anspruch 8 gibt an, wie aufgrund weiterer Kriterien
solche Gegenstände auszuscheiden sind, deren Dicke die zulässige Dicke nicht übersteigt.
[0013] Eine Ausführungsform nach Anspruch 9 dient zum Ausscheiden von allen im Durchmesser
zu grossen Gegenständen, welche bei der Förderung entlang der Führungsbahn einseitig
auf die feststehende Auflauframpe auflaufen und dadurch die entsprechende Auslenkung
der Fördermittel bewirken. Durch eine solche Ausführungsform ist es möglich, dass
durch dieselbe Aussortieröffnung sowohl zu kleine als auch zu grosse Gegenstände ohne
zusätzliche Steuermittel ausgeschieden werden, während die nicht auszuscheidenden
Gegenstände die Aussortieröffnung auf den Auflagerändern aufliegend überqueren.
[0014] Bei einer Ausführungsform nach Anspruch 10 ist das Abweiselement in Abhängigkeit
von beliebigen Kriterien in die Führungsbahn bewegbar, so dass beispielsweise auch
solche Gegenstände ausgeschieden werden können, deren Abmessungen nicht ausserhalb
der zulässigen Grenzen liegen.
[0015] Nach Anspruch 11 ist das Abweiselement eine einschwenkbare Auflauframpe, um eine
relativ sanfte Abweisbewegung zu erzielen.
[0016] Bei einer Ausführungsform nach Anspruch 12 erfolgt das Abtasten und das Ausscheiden
in voneinander beabstandeten Stationen. Dabei ist es beispielsweise möglich, die Legierung
der einzelnen Gegenstände abzutasten und die Ausscheidung von einer nichtkonformen
Legierung abhängig zu machen.
[0017] Nach Anspruch 13 weist das Ablenkelement keine beweglichen Teile auf.
[0018] Nach Anspruch 14 lässt sich die Vorrichtung an Gegenstände mit unterschiedlichen
Durchmessern anpassen.
[0019] Anhand der Zeichnung werden nachfolgend Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert.
[0020] Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung in Seitenansicht zum Ausscheiden von zu dicken Münzen,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 eine Schnittansicht 111-111 nach Fig. 2,
Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 2 beim Ausscheiden einer zu dicken Münze,
Fig. 5 eine Schnittansicht V-V nach Fig. 4,
Fig. 6 eine Anordnung im Querschnitt mit einem feststehenden Förderbandabweiser,
Fig. 7 eine Anordnung im Querschnitt mit einem drehbaren Förderbandabweiser,
Fig. 8 eine Vorrichtung in Draufsicht zum Ausscheiden von im Durchmesser zu kleinen
und zu grossen Münzen,
Fig. 9 eine Schnittansicht IX-IX nach Fig. 8,
Fig. 10 eine Schnittansicht X-X nach Fig. 8,
Fig. 11 die Vorrichtung nach Fig. 8 beim Ausscheiden einer im Durchmesser zu kleinen
Münze,
Fig. 12 eine Schnittansicht XII-XII nach Fig. 11,
Fig. 13 die Vorrichtung nach Fig. 8 beim Ausscheiden einer im Durchmesser zu grossen
Münze,
Fig. 14 eine Schnittansicht XIV-XIV nach Fig. 13,
Fig. 15 eine elektromagnetisch steuerbare Vorrichtung in Seitenansicht zum Ausscheiden
von durch einen Sensor als falsch erkannte Münzen,
Fig. 16 die Vorrichtung nach Fig. 15 in Draufsicht,
Fig. 17 ein Detail nach Fig. 16 im Querschnitt beim Durchlassen einer "richtigen"
Münze,
Fig. 18 wie Fig. 17, jedoch beim Ausscheiden einer "falschen" Münze und
Fig. 19 ein Blockschaltbild zur Vorrichtung nach Fig. 15.
[0021] Die Fig. 1 zeigteine Vorrichtung in Seitenansicht, welche in der Grundausführung
neben demAusscheiden von im Durchmesser zu kleinen Münzen, insbesondere zum Ausscheiden
von zu dicken Münzen bestimmt ist. Ein als Fördermittel 12 dienendes endloses Förderband
12'umschlingt zwei sich in Pfeilrichtung drehende Umlenkrollen 46 und 46'. Der untere
Trum 12" des Förderbandes 12' greift durch Haftreibung von oben an einer Münze 10
an, die in einer Förderebene 20 entlang einer Führungsbahn 18 gefördert wird. Zwei
unter Federkraft stehende Andruckrollen 48 gewährleisten, dass der untere Trum 12"
des Förderbandes 12'auf der gesamten Förderstrecke auf den zu fördernden Münzen 10
aufliegt. Zur Erhöhung der Uebersichtlichkeit ist in der Fig. 1 nur eine Münze 10
dargestellt. Da es sich jedoch um eine Hochleistungsvorrichtung handelt, reiht sich
im Normalbetrieb Münze an Münze.
[0022] Eine ebenfalls auf dem unteren Trum 12" des Förderbandes 12' als Ablenkelement 24
angreifende Führungsrolle 28 ist an einem um eine Schwenkachse 50 einseitig ausschwenkbaren
Arm 26 gelagert. Im Boden 52 der Führungsbahn 18 befindet sich ein Aussortieröffnung
14.
[0023] Aus der Draufsicht nach der Fig. 2 ist ersichtlich, wie die nicht zum Ausscheiden
bestimmte Münze 10" über die Aussortieröffnung 14 hinweggefördert wird. Da das Förderband
12'aus der Mitte versetzt an der Münze 10" angreift, liegt diese während der Förderung
einseitig an einer Führungsschiene 16 an. Zwischen der Führungsschiene 16 und derAussortieröffnung
14 befindet sich ein schmaler Auflagerand 22. Die dargestellte Münze 10" ist im Durchmesser
so gross, dass sie die Aussortieröffnung 14 gerade überspannt. Aus der Darstellung
kann daher abgeleitet werden, dass eine im Durchmesser kleinere, an der Führungsschiene
16 anliegende Münze in die Aussortieröffnung 14 hineinfällt. Von den beiden Umlenkrollen
46 und 46' ist die erste Umlenkrolle 46 durch einen Motor 54 angetrieben.
[0024] Aus der Schnittansicht nach der Fig. 3 ist insbesondere ersichtlich, in welchem Mass
die Schwenkachse 50 gegenüber der Führungsrolle 28 seitlich versetzt angeordnet ist.
Die Schwenkachse 50 befindet sich an einer an einer Wand 56 angeordneten Konsole 58.
Der Arm 26 und damit die Führungsrolle 28 stehen bis zu einem Anschlag 36 unter der
Wirkung einer Zugfeder 30, so dass die Führungsrolle 28 am unteren Trum 12" des Förderbandes
12' anliegt.
[0025] In der Fig. 4 ist dargestellt, dass die Führungsrolle 28 und damit der untere Trum
12" des Förderbandes 12' nach der der Führungsschiene 16 gegenüberliegenden Seite
ausgelenkt wird, wenn der untere Trum 12" beispielsweise durch eine zu dicke Münze
angehoben wird. Durch die Auslenkung wird die Münze 10' seitlich mitgezogen, so dass
sie vom Auflagerand 22 abrutscht und in die Aussortieröffnung 14 abgekippt wird.
[0026] In der Schnittansicht nach der Fig. 5 ist die in Sequenzen dargestellte seitliche
Verschiebung der Münze 10' deutlich erkennbar. Durch das Anheben des unteren Trums
12" ist zudem gewährleistet, dass die an die auszuscheidende Münze 10' angrenzenden
nachfolgenden und vorausgehenden Münzen seitlich nicht mitgerissen werden können,
da der untere Trum von den nicht zum Ausscheiden bestimmten dünneren Münzen vorübergehend
abgehoben ist.
[0027] Durch die Wirkung der Zugfeder 30 ist die Führungsrolle 28 bestrebt, wieder ihre
normale Position gemäss Fig. 3 zu erreichen. Dadurch wird die abgekippte Münze 10'
im Pfeilrichtung 60 beschleunigt, so dass der untere Trum 12" wieder auf den übrigen
Münzen zum Aufliegen kommt.
[0028] Durch die vorstehend beschriebene Art des Ausscheidens der Münze 10', deren Dicke
über der Dicke der durchzulassenden Münzen liegt, wird die kontinuierliche Förderung
des Münzenstromes in keiner Weise behindert, da sich der Vorgang des Ausscheidens
durch die Aussortieröffnung 14 ein Stück weit über die Führungsbahn 18 nach dem Prinzip
einer Weiche erstreckt. Zudem erfolgt die Ausscheidung ohne Beanspruchung einer Steuervorrichtung.
Das die Führungsrolle aufweisende Ablenkelement 24 erfüllt beide Funktionen, nämlich
das Erfassen einer zu dicken Münze und das Ausscheiden derselben.
[0029] In der Fig. 6 ist als Ablenkelement 24' ein Förderbandabweiser 42 mit einer schräggestellten
feststehenden Ablenkfläche 42' dargestellt. In Längsrichtung zur Förderbahn betrachtet
verläuft die Ablenkfläche 42' bogenförmig, um eine sanfte Auslenkung des unteren Trums
12" zu erzielen. Im gleichen Sinn wie beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 4
und 5 erfolgt dabei die Ausscheidung einer zu dicken Münze 10' dadurch, dass der untere
Trum 12" durch die Münze 10' angehoben und durch die Ablenkfläche 42' abgelenkt wird.
Dabei wird die auszuscheidende Münze 10' vom Auflagerand 22 weggezogen, so dass sie
in die Ausssortieröffnung 14 abkippt.
[0030] Die Ausführungsform nach der Fig. 7 weist als Ablenkelement 24" eine ortfest gelagerte
konische Ablenkrolle 32 auf. Die Funktion dieser Ablenkrolle entspricht im wesentlichen
derjenigen der Ablenkfläche 42'. Sowohl der Förderbandabweiser 42 gemäss Fig. 6 wie
auch ein die konische Ablenkrolle 32 tragender Lagerbolzen 62 sind an der vertikalen
Wand 56 befestigt. Zum Vergleich mit der auszuscheidenden, zu dicken Münze 10' ist
in beiden Figuren 6 und 7 je eine normal dicke Münze 10" dargestellt. Die Aussortieröffnungen
14 sind jeweils in einer Grundplatte 64 angeordnet.
[0031] Die in der Fig. 8 in einer Draufsicht dargestellte Vorrichtung unterscheidet sich
von den bisher beschriebenen Vorrichtungen dadurch, dass an der Führungsbahn 18, der
seitlichen Führungsschiene 16 gegenüberliegend, in Förderrichtung vor oder neben derAussortieröffnung
14 ein die auszusortierenden Münzen einseitig anhebendes Abweiselement 34 in Form
einer Auflauframpe 44 angeordnet ist. Die Auflauframpe 44 ist an einem Schieber 66
ausgebildet, der der Führungsschiene 16 gegenüberliegend einen zweiten Auflagerand
68 aufweist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich grade eine nicht auszuscheidende
Münze 10" über der Aussortieröffnung 14, wobei sie beidseitig an den Auflagerändern
22 und 68 aufliegt.
[0032] Zur Anpassung an die jeweils durchzulassenden Münzen 10" ist der Schieber 66 nach
dem Lösen einer Flügelschraube 70 verstellbar. Zu diesem Zweck ist der Schieber 66
mit zwei in je einer Schieberführung 72 geführten Führungsstangen 74 verbunden. Dem
Schieber66 gegenüberliegend sind die Führungsstangen 74 mit einer Leiste 76 verbunden,
in welche die Flügelschraube 70 eingeschraubt und in einem in der Grundplatte 64 angeordneten
Langloch 78 verschiebbar ist.
[0033] Die Fig. 9 zeigt einen Längsschnitt IX-IX nach der Fig. 8. Die Fig. 10 zeigt einen
Querschnitt X-X nach der Fig. 8. Aus der Fig. 10 ist insbesondere ersichtlich, dass
sich die Verstellelemente 72, 74 und 76 für den Schieber 66 unterhalb der Grundplatte
64 befinden. Ferner ist deutlich erkennbar, dass mit dem Schieber 66 die Breite der
Aussortieröffnung 14 einstellbar ist. Die Anordnung der Führungsrolle 28 entspricht
den zu den Figuren 1 bis 5 gegebenen Erläuterungen.
[0034] Die Figuren 11 bis 14 zeigen die gleiche Vorrichtung wie die Figuren 8 bis 10. Aus
den Figuren 11 und 12 ist dabei ersichtlich, wie eine im Durchmesser zu kleine Münze
unmittelbar in die Aussortieröffnung 14 hineinfällt.
[0035] Anhand der Figuren 13 und 14 ist in Sequenzen dargestellt, wie eine im Durchmesser
zu grosse Münze 10' auf die als Abweiselement 34 dienende Auflauframpe 44 aufläuft,
dadurch eine Anhebung und Auslenkung der Führungsrolle 28 bewirkt, vom Auflagerand
22 abrutscht und in die Aussortieröffnung 14 hinein abgekippt wird, wobei die unter
Federkraft stehende Führungsrolle 28 nachhilft.
[0036] Die Figuren 15 bis 19 zeigen eine Vorrichtung zum Ausscheiden nicht-konformer Münzen,
unabhängig von deren Durchmesser und Dicke. Aus den Fig. 15 und 16 ist ersichtlich,
dass als Ablenkelement 24" eine konische Ablenkrolle 32, wie bereits zu Fig. 7 erläutert,
dient. Die übrigen oberhalb der Grundplatte 64 angeordneten Elemente entsprechen im
wesentlichen einerAusführung nach den Figuren 1 und 2. Unterhalb der Grundplatte 64,
in Förderrrichtung vor der Aussortieröffnung 14 ist mindestens eine einen Sensor 40
aufweisende Münzenerkennungseinrichtung 80 angeordnet, die über Signalleitungen 82
mit einer Steuerschaltung verbunden ist.
[0037] Als Abweiselement 34' dient eine mittels eines Elektromagneten 84 betätigbare, in
die Führungsbahn 18 einschwenkbare Auflauframpe 38. Der Elektromagnet 84 wird in Anhängigkeit
von den zuvor abgetasteten Eigenschaften der geförderten Münzen betätigt, wenn die
gerade vorbeigeförderte Münze 10 als falsch erkannt und zum Ausscheiden bestimmtwurde.
Der Elektromagnet 84 ist über Anschiussieitungen 86 mit der genannten Steuerschaltung
verbunden, weist zur Betätigung der Auflauframpe 38 einen Stössel 88 und eine Rückstellfeder
90 auf. Mittels einer Halterung 92 ist der Elektromagnet 84 mit der Grundplatte 64
verbunden. Die durch den Magneten 84 betätigbare Auflauframpe 38 ist um eine Schwenkachse
94 schwenkbar. Zur Begrenzung der beiden Endstellungen des Schwenkweges dient ein
durch die Halterung 92 gebildeter Anschlag 96.
[0038] Aus den Figuren 17 und 18 ist die Wirkungsweise der einschwenkbaren Auflauframpe
38 erkennbar. In der Ruhestellung gemäss Fig. 17 kann die Münze 10 die Aussortieröffnung
14 ungehindert überqueren. Wird die Auflauframpe 38 jedoch gemäss Fig. 18 in die Führungsbahn
geschwenkt, während die Münze 10' sich unmittelbar darüber befindet, dann wird die
Münze 10' durch das Zusammenwirken der Ablenkrolle 32 mit dem unteren Trum 12" des
Förderbandes 12' vom Auflagerand 22 weggezogen und in die Aussortieröffnung 14 abgekippt.
[0039] Während die Figuren 17 und 18 die Führungsbahn im Querschnitt zeigen, zeigen die
eingekreisten Figuren daneben die jeweilige Stellung der Auflauframpe 38 in Seitenansicht.
In der Ruhestellung gemäss Fig. 17 ist die obere Fläche der Auflauframpe 38 mit der
Führungsbahn 18 bündig. Die Pfeile unterhalb der Auflauframpe 38 zeigen jeweils die
Betätigungsrichtung an. In der Fig. 17 ist die Betätigungsrichtung durch die Rückstellkraft
der Feder 90 angegeben. In der Fig. 18 handelt es sich um die Betätigungsrichtung
durch den Magneten 84.
[0040] Da es sich um eine Hochleistungsvorrichtung zum Aussortieren von Münzen handelt,
werden die Münzen der Führungsbahn 18 entlang mit einer relativ grossen Geschwindigkeit
gefördert. Deshalb ist es erforderlich, dass die Einschwenkdauerder Aufiauframpe 38
gemäss Fig. 18 in der Grössenordnung von Millisekunden liegt.
[0041] In der Fig. 19 ist die bereits erwähnte Steuerschaltung 98 dargestellt, der die Signale
der Sensoren 40 über die Leitungen 82 zugeführt werden. Ueber die Leitung 86 wird
der Elektromagnet 84 gesteuert. Die Sensoren 40 können beispielsweise die Induktivität
der vorbeigeförderten Münzen abtasten, welche eine Schlussfolgerung über deren Legierung
zulässt.
[0042] Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele sind nicht nur als Alternativen
zu betrachten, sondern sie können sich hintereinander angeordnet, sinnvoll ergänzen.
So ist es beispielsweise möglich, dass die Ausscheidung zuerst aufgrund von abweichenden
Durchmessern und abweichender Dicke erfolgt, während anschliessend weitere Kriterien
zurAusscheidung herangezogen werden, sofern die Abmessungen wie Durchmesser und übermässige
Dicke zuvor nicht zur Ausscheidung geführt haben.
[0043] Obwohl sich die vorstehende Beschreibung auf Münzen bezieht, ist es durchaus möglich,
nach dem gleichen Prinzip andere runde scheibenförmige Gegenstände, beispielsweise
Unterlagscheiben, zu sortieren.
[0044] Durch entsprechende Einstellung der Vorrichtung ist es möglich, dass entweder nur
ein einziger Wert einer Münze oder sämtliche Münzen einer bestimmten Währung durchgelassen
werden. Alle im Durchmesser zu kleinen oder zu grossen Münzen sowie zu dicke Münzen
lassen sich auf rein mechanischem Weg ohne eine elektrische oder elektronische Steuerung
ausscheiden. Das Durchlassen eines einzigen Münzenwertes kann beispielsweise zum Zuführen
der Münzen zu einer nachfolgenden Verpackungsmaschine dienen. Das Durchlassen von
sämtlichen Münzen einer bestimmten Währung ist beispielsweise dann erwünscht, wenn
die Münzen nachfolgend einer Zählmaschine oder Sortiermaschine zugeführt werden.
[0045] Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen weisen das gemeinsame Merkmal auf,
dass mit Ausnahme von im Durchmesser zu kleinen Münzen alle übrigen auszuscheidenden
Münzen eine seitliche Auslenkung des unteren Trums 12" des Förderbandes 12' bewirken,
wodurch die betreffende Münze selbst derart seitlich verschoben wird, dass sie vom
Auflagerand 22 abrutscht und in die Aussortieröffnung 14 hineinkippt. Eine solche
Art der Aussortierung erfolgt ohne Verzögerung des übrigen Münzenstromes und ohne
die Einwirkung eines gegen die Münzen schlagenden Elementes. Auch die in die Führungsbahn
18 einschwenkbare Auflauframpe 38 gemäss den Figuren 15 bis 18 übt keinen Schlag auf
die auszusortierenden Münzen aus. Trotz dieser "sanften" Eigenschaften eignet sich
die beschriebene Vorrichtung als Hochleistungs-Sortiervorrichtung.
1. Verfahren zum Aussortieren von scheibenförmigen runden Gegenständen, insbesondere
Münzen (10), deren Eigenschaften einschliesslich Abmessungen ausserhalb durch die
nicht auszuscheidenden Gegenstände vorbestimmter Werte liegen, aus einem Strom solcher
Gegenstände, die durch von oben angreifende Fördermittel (12) entlang einer seitlichen
Führungsschiene (16) auf einer mindestens eine durch einen Auflagerand (22) von der
Führungsschiene (16) beabstandete Aussortieröffnung (14) aufweisenden Führungsbahn
(18) gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens im Bereich der
Aussortieröffnung (14) quer zur Förderrichtung nachgiebig angeordneten Fördermittel
(12) durch eine von einem der geförderten Gegenstände (10') verursachte Verdrängung
aus der Förderebene seitlich abgelenkt werden, dabei den die Verdrängung verursachenden
Gegenstand (10') von der Führungsschiene (16) und vom Auflagerand (22) wegziehen,
um diesen Gegenstand (10') durch die Aussortieröffnung (14) hindurch abzukippen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Aussortieren erkannten
Gegenstände (10') im Bereich der Aussortieröffnung (14) einseitig angehoben werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit Fördermitteln
(12), welche die zu sortierenden Gegenstände (10,10',10") von oben angreifend einseitig
gegen eine Führungsschiene (16) andrücken und entlang einer Führungsbahn (18) fördern,
und mit einer Aussortier öffnung (14) in der Führungsbahn (18), welche durch einen
schmalen Auflagerand (22) von der Führungsschiene (16) beabstandet ist, wobei die
Breite der Aussortieröffnung (14) kleiner ist als der Durchmesser des kleinsten nicht
auszuscheidenden Gegenstandes (10"), dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel
(12) im Bereich der Aussortieröffnung (14) durch ein Ablenkelement (24) geführt sind,
um bei einer von einem der geförderten Gegenstände (10') verursachten Verdrängung
aus der Förderebene (20) in Richtung der der Führungsschiene (16) gegenüberliegenden
Seite abgelenkt zu werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel (12)
ein umlaufend antreibbares, die zu fördernden Gegenstände (10) durch Haftreibung mitnehmendes
Förderband (12') aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablenkelement
(24) eine an einem ausschwenkbaren Arm (26) gelagerte Führungsrolle (28) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass derArm (26) durch eine
eine Rückstellkraft bewirkende Feder (30) vorgespannt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablenkelement
(24") durch eine ortsfest gelagerte konische Ablenkrolle (32) gebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der
Führungsbahn (18) in Förderrichtung vor oder neben der Aussortieröffnung (14) ein
die auszusortierenden Gegenstände (10') einseitig anhebendes Abweiselement (34) angeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abweiselement (34)
durch eine der Führungsschiene (16) gegenüberliegende feststehende Auflauframpe gebildet
ist, deren seitlicher Abstand von der Führungsschiene (16) geringfügig grösser ist
als der Durchmesser des grössten nicht auszuscheidenden Gegenstandes (10"), und dass
zwischen dem Rand der Aussortieröffnung (14) und der Auflauframpe ein dem erstgenannten
Auflagerand (22) gegenüberliegender zweiter Auflagerand gebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abweiselement (34)
von unten in die Führungsbahn (18) bewegbar ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Abweiselement (34)
eine in die Führungsbahn (18) einschwenkbare Auflauframpe (38) ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Abweiselement
(34) in Abhängigkeit von den zuvor durch einen Sensor (40) abgetasteten Eigenschaften
der geförderten Gegenstände (10) elektromagnetisch betätigbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablenkelement
(24') eine schräggestellte feststehende Ablenkfläche (42') aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abweiselement (34)
durch eine im seitlichen Abstand von der Führungsschiene (16) einstellbare Auflauframpe
(44) gebildet ist, die dem erstgenannten Auflagerand (22) gegenüberliegend einen zweiten
Auflagerand (68) aufweist.
1. Process for sorting out disk-shaped round articles, especially coins (10), of which
the properties, including the dimensions, are outside values predetermined by the
articles not to be separated out, from a stream of such articles which are conveyed
by conveying means (12), engaging from above, along a lateral guide rail (16) on a
guide track (18) having at least one sorting-out orifice (14) spaced from the guide
rail (16) by a bearing edge (22), characterised in that the conveying means (12),
arranged flexibly transversely relative to the conveying direction at least in the
region of the sorting-out orifice (14), are deflected laterally out of the conveying
plane as a result of a displacement caused by one of the conveyed articles (10'),
thereby pulling the article (10') causing the displacement away from the guide rail
(16) and from the bearing edge (22), in order to tip this article (10') through the
sorting-out orifice (14).
2. Process according to Claim 1, characterised in that the articles (10') recognised
as to be sorted out are raised on one side in the region of the sorting-out orifice
(14).
3. Apparatus for carrying out the process according to Claim 1 or 2, with conveying
means (12) which, engaging from above, press the articles (10, 10', 10") to be sorted
against a guide rail (16) on one side and convey them along a guide track (18), and
with a sorting-out orifice (14) located in the guide track (18) and spaced from the
guide rail (16) by a narrow bearing edge (22), the width of the sorting-out orifice
(14) being smaller than the diameter of the smallest article (10") not to be separated
out, characterised in that the conveying means (12) are guided in the region of the
sorting-out orifice (14) by a deflection element (24), in order, in the event of a
displacement caused by one of the conveyed articles (10'), to be deflected out of
the conveying plane (20) in the direction of the side located opposite the guide rail
(16).
4. Apparatus according to Claim 3, characterised in that the conveying means (12)
have a conveyor band (12') which can be driven in rotation and which takes up by static
friction the articles (10) to be conveyed.
5. Apparatus according to Claim 3 or 4, characterised in that the deflection element
(24) has a guide roller (28) mounted on a swing-out arm (26).
6. Apparatus according to Claim 5, characterised in that the arm (26) is prestressed
by a spring (30) generating a return force.
7. Apparatus according to Claim 3 or 4, characterised in that the deflection element
(24") is formed by a conical deflecting roller (32) mounted at a fixed location.
8. Apparatus according to one of Claims 3 to 7, characterised in that a fender element
(34) raising on one side the articles (10') to be sorted out is arranged on the guide
track (18) in front of or next to the sorting-out orifice (14) in the conveying direction.
9. Apparatus according to Claim 8, characterised in that the fender element (34) is
formed by a stationary run-on ramp which is located opposite the guide rail (16) and
of which the lateral distance from the guide rail (16) is slightly greater than the
diameter of the largest article (10") not to be separated out, and in that a second
bearing edge located opposite the first-mentioned bearing edge (22) is formed between
the edge of the sorting-out orifice (14) and the run-on ramp.
10. Apparatus according to Claim 8, characterised in that the fender element (34)
is designed so as to be movable into the guide track (18) from below.
11. Apparatus according to Claim 10, characterised in that the fender element (34)
is a run-on ramp (38) pivotable into the guide track (18).
12. Apparatus according to Claim 10 or 11, characterised in that the fender element
(34) is actuable electromagnetically as a function of the properties, previously sensed
by a sensor (40), of the conveyed articles (10).
13. Apparatus according to Claims 3 or 4, characterised in that the deflection element
(24') has an oblique stationary deflection face (42').
14. Apparatus according to Claim 8, characterised in that the fender element (34)
is formed by a run-on ramp (44), of which the lateral distance from the guide rail
(16) is adjustable and which has located opposite the first-mentioned bearing edge
(22) a second bearing edge (68).
1. Procédé de tri d'objets ronds en forme de disques, et en particulier de pièces
de monnaie (10), dont les propriétés, y compris les dimensions, sont situées en dehors
de valeurs prédéterminées par les objets à ne pas éliminer d'un courant de tels objets,
entrainés par des moyens de transport (12) qui les saisissent par le haut, le long
d'un rail de guidage latéral (16) sur une voie de guidage (18) présentant au moins
un orifice (14) de retrait, espacé du rail de guidage (16) par un bord d'appui (22)
caractérisé en ce que les moyens de transport (12) disposés de manière élastique transversalement
aux moyens de transport, au moins dans la zone de l'orifice de retrait (14), sont
écartés latéralement hors du plan de transport par un déplacement provoqué par l'un
des objets transportés (10'),et retirent alors du rail de guidage (16) et du bord
d'appui (22) l'objet (10'), provoquant ce déplacement pour faire basculer cet objet
(10') à travers l'orifice de retrait.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les objets (10') destinés
au retrait après tri, sont soulevés d'un côté dans la zone de l'orifice (14) de retrait.
3. Dispositif de mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1 ou 2, comportant
des moyens de transport (12) qui s'appuient sur une face contre un rail de guidage
(16) et transportent le long d'une voie de guidage (18) les objets à trier (10, 10',
10") en les saisissant par le haut et comportant dans la voie de guidage (18), un
orifice (14) de retrait espacé du rail de guidage (16) par un petit bord d'appui (22),
la largeur de l'orifice (14) de retrait étant inférieure au diamètre du plus petit
objet (10") qui n'est pas à éliminer, caractérisé en ce que les moyens de transport
(12) sont guidés dans la zone de l'orifice de retrait après tri par un élément de
déviation (24), pour être déviés hors du plan de transport dans la direction du côté
opposé au rail de guidage (16) par un déplacement provoqué par l'un des objets transportés
(10').
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les moyens de transport
(12) comportent une courroie de transport (12') qui peut être mise en circulation
et qui entraîne par frottement adhesif les objets (10) à transporter.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'élément de déviation
(24) comporte un rouleau de guidage (28) logé sur un bras pivotant (26).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le bras 26 est sollicité
par un ressort (30) exerçant une force ce rappel.
7. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'élément de déviation
(24") est constitué par un rouleau conique de déviation, fixe.
8. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisé en ce qu'un élément
de rejet (34) soulevant d'un côté les objets (10') à retirer après tri, est disposé
sur la voie de guidage (18) dans la direction de transport avant l'orifice (14) de
retrait ou à côté de celui-ci.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de rejet (34)
est constitué par une rampe d'accès fixe, opposée au rail de guidage (16), dont l'espacement
latéral vis-à-vis du rail de guidage (16) est un peu supérieur au diamètre du plus
grand objet (10") qui ne doit pas être éliminé et en ce qu'un deuxième bord d'appui,
opposé au premier bord d'appui, est constitué entre le bord de l'orifice (14) de retrait
et la rampe d'accès.
10. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de rejet
(34) est réalisé de manière à être mobile à partir du bas dans la voie de guidage
(18).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'élément de rejet
(34) est une rampe d'accès (38), qui peut pivoter dans la voie de guidage (18).
12. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce qui l'élément de
rejet (34) est actionnable de manière électromagnétique en fonction des propriétés
des objets transportés (10), détectées auparavant par un capteur (40).
13. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'élément de déviation
(24') comporte une surface de déviation inclinée fixe (42').
14. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de rejet
(34) est constitué par une rampe d'accès (44) dont la distance latérale au rail de
guidage (16) est réglable et présente un deuxième bord d'appui (68), opposé au premier
bord d'appui mentionné (22).