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EP 0 340 570 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.1994 Patentblatt 1994/11 |
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Anmeldetag: 21.04.1989 |
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Vorrichtung zur Schirmung von Baugruppen mit mehrpoligen Steckern
Device for shielding an assembly with multipolar connectors
Dispositif pour blinder des ensembles avec connecteurs enfichables multipolaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
04.05.1988 DE 3815189
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.11.1989 Patentblatt 1989/45 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Zell, Karl, Dipl.-Ing. (FH)
D-8134 Niederpöcking (DE)
- Pelzl, Leo, Dipl.-Ing.
D-8150 Holzkirchen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 203 404
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DE-A- 3 228 398
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Schirmung von Baugruppen mit
mehrpoligen Steckern, deren die Stecker annähernd vollständig schirmenden Schirmungskappen
mit Federelementen versehen sind, die in gestecktem Zustand der Stecker an senkrecht
auf einer Verdrahtungsplatte stehenden und mit der Erdpotentialschicht derselben verbundenen
Kontaktelementen anliegen.
[0002] Aus der europäischen Patentanmeldung 86 105 939.2 (EP-A-0203404) ist eine Vorrichtung
zur Verbindung von Schirmungskappen hochpoliger Stecker mit der Erdpotentialschicht
einer Verdrahtungsplatte bekannt. Hierbei sind senkrecht auf einer Verdrahtungsplatte
mehrere Kontaktelemente angeordnet. Auf einen Teil der überwiegend als Kontaktmesser
ausgebildeten Kontaktelemente werden mehrpolige Stecker aufgesteckt und über die Verdrahtungsplatte
entsprechend untereinander verbunden. Die Stecker sind entweder Teil einer Steckverbindung
oder auf einer Baugruppenplatine als Verbindungselement zur Verdrahtungsplatte aufgebracht.
An den Schirmungskappen der mehrpoligen Stecker sind Federelemente angeordnet, die
im gesteckten Zustand der Stecker federnd an solchen Kontaktelementen an liegen, die
mit der Erdpotentialschicht der Verdrahtungsplatte leitend verbunden sind. Des weiteren
ist bekannt, Baugruppen vor Ab- oder Einstrahlung von Störsignalen durch mit der Erdpotentialschicht
verbundene, metallische Schirmelemente zu schirmen.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die eingangs erläuterte Vorrichtung zur
Verbindung von Schirmungskappen hochpoliger Stecker mit der Erdpotentialschicht einer
Verdrahtungsplatte derart auszugestalten und zu ergänzen, daß eine vollständige Schirmung
der Baugruppe möglichst einfach zu realisieren ist.
[0004] Die Lösung der Aufgabe ergibt sich durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1. Der Grundgedanke der Erfindung ist in dem Anordnen der Verbindungselemente direkt
an den Schirmungskappen der Stecker und/oder an den metallischen Schirmungsflächen
der Baugruppe zu sehen, wodurch kurze elektrische Verbindungen über die Schirmungskappen
der Stecker zur Erdpotentialschicht der Verdrahtungsplatte realisierbar und die Schirmwirkung
der Schirmungsflächen der Baugruppe verbessert wird.
[0005] Anstelle der üblichen Kontaktmesser als Kontaktelemente der Verdrahtungsplatte können
bei geeignetem Baugruppenabstand Versteifungsbleche, wie in der deutschen Patentanmeldung
P 34 32 367.8 beschrieben, vorgesehen werden - siehe Anspruch 2.
[0006] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 3 sind die metallischen
Verbindungselemente an den Schirmungskappen und/oder an den metallischen Schirmungsflächen
der Baugruppe angeordnet. Prinzipiell trifft dies zwar für jede Verbindungsart zu
- z. B. können Federelemente entweder an der Schirmungskappe oder an den Schirmungsflächen
angeordnet werden - jedoch kann durch Auswahl der Anordnung der Verbindungselemente
diejenige Schirmvorrichtung, die bereits in die Grundausstattung der jeweiligen Einrichtung
einbezogen ist, im Sinne einer möglichst geringen Vorleistung für eine eventuelle
vollständige Schirmung der Baugruppe mit möglichst wenigen oder im günstigsten Fall
ohne Verbindungselemente ausgestaltet werden.
[0007] Um einen modularen Aufbau der Schirmungselemente - Schirmungskappe und Schirmungsflächen
der Baugruppe - und eine einfache Zugänglichkeit der auf der Baugruppe angeordneten
elektrischen Bauelemente im Sinne der Wartung und Test der Baugruppe zu ermöglichen,
sind die metallischen Verbindungselemente vorteilhaft im Sinne einer mechanisch lösbaren
Verbindung auszubilden - siehe Anspruch 4 - und die Schirmungsflächen der Baugruppen
in Teilschirmungsflächen unterteilt, wobei die Teilschirmungsflächen jeweils mit aufeinander
abgestimmten metallischen Verbindungselementen derart ausgestattet sind, daß alle
Teilschirmungsflächen der Baugruppe galvanisch untereinander verbunden sind - siehe
Anspruch 7. Aufgrund der einfachen mechanischen Lösbarkeit von Federelementen sind
diese besonders vorteilhaft als Verbindungselemente einzusetzen - siehe Anspruch 5.
[0008] Ist ein modularer Aufbau der Schirmungselemente - Schirmungsflächen der Baugruppe
und Schirmungskappen - nicht erforderlich, sind die Schirmungsaußenflächen der Schirmungskappen
der Stecker und die Schirmungsflächen der Baugruppen für die Baugruppenunter- und
-oberseite jeweils einstückig zu realisieren - siehe Anspruch 6. Dies stellt die wirtschaftlichste
Lösung dar, jedoch ist die Baugruppe gegebenenfalls ohne Schirmung - mindestens einseitig
- zu warten und zu überprüfen.
[0009] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 8 sind
die Schirmungskappen des Steckers oder die metallischen Schirmungsflächen der Baugruppen
mit mindestens ei nem metallischen Verbindungselement derart ausgestattet, daß eine
in einer Baugruppenplatine der Baugruppe angeordnete Schirmungsfläche mit der Schirmungskappe
oder den metallischen Schirmungsflächen der Baugruppe galvanisch verbunden ist. Hierdurch
wird eine in der Baugruppenplatine angeordnete Schirmungsfläche über die Schirmungselemente
- Schirmungsfläche der Baugruppe und Schirmungskappen - direkt mit der Erdpotentialschicht
der Verdrahtungsplatte verbunden. Dies erscheint dann sinnvoll, wenn beispielsweise
direkt auf der Verdrahtungsseite der Baugruppe eine als letzte Verdrahtungsschicht
angeordnete Schirmungsfläche aufgebracht ist und somit zusätzliche Schirmungsflächen
auf dieser Baugruppenseite außerhalb der Baugruppe entfallen können. Die Verbindungselemente
der Schirmungsflächen in der Baugruppe zu den Schirmungsflächen der Baugruppe sind
vorteilhaft als Löt- oder Federelemente realisierbar. Dementsprechend muß die Baugruppenplatine
bzw. Schirmungsfläche Lötkontakte oder Kontaktflächen bzw. Kontaktfedern für die Auflage
bzw. Aufnahme der Federelemente aufweisen - siehe Anspruch 9.
[0010] Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Dabei zeigen
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer Schirmung von einer auf eine Verdrahtungsplatte aufgesteckten
Baugruppe mit Federelementen an den Schirmungskappen und
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel einer Schirmung von einer auf eine Verdrahtungsplatte aufgesteckten
Baugruppe mit Federelementen an in Teilschirmungsflächen unterteilten Schirmungsflächen
der Baugruppe.
[0011] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zeigt eine Verdrahtungsplatte 1 mit mehreren,
senkrecht auf ihr stehenden Kontaktmessern 2, 3. Auf entsprechend angeordneten Kontaktmessern
2 stecken auf der Baugruppenseite mehrpolige Baugruppenstecker 4. Zwischen den in
geeignetem Abstand sich erstreckenden Bereichen der Kontaktmesser 2 für die Baugruppenstecker
4 sind diejenigen Kontaktmesser 3 angeordnet, die mit einer auf der Verdrahtungsplatte
1 vorhandenen Erdpotentialschicht elektrisch verbunden sind. Zwischen der Verdrahtungsplatte
1 und den Baugruppensteckern 4 sind Zentrierleisten 5 eingefügt, die der Aufnahme
der Baugruppenstecker 4 dienen. Die Zentrierleisten 5 sind mit Durchbrüchen für die
Kontaktmesser 2 versehen. Die mit der Erdpotentialschicht der Verdrahtungsplatte 1
verbundenen Kontaktmesser greifen teilweise in entsprechende Aussparungen an den Längsinnenseiten
der Zentrierleisten 5 ein. Diejenigen Bereiche der Kontaktmesser 3, die aus dem parallel
zur Steckrichtung sich erstreckenden Innenflächen der Zentrierleiste 5 heraustreten,
stellen die Kontaktflächen für die elektrische Verbindung zu Schirmungskappen 6 der
Baugruppenstecker 4 dar. Die in Richtung der Verdrahtungsplatte 1 weisenden Ränder
der Schirmungskappen 6 sind als Federelemente 7 ausgebildet. Diese an den Außenseiten
der Schirmungskappen 6 angeordneten Federelemente 7 sind etwa halbkreisförmig nach
außen gewölbt und werden gegen die Kontaktmesser 3 gedrückt, wodurch die Schirmungskappen
6 der Baugruppenstecker 4 mit der Erdpotentialschicht der Verdrahtungsplatte 1 auf
kürzestem Wege elektrisch verbunden sind. Die Schirmungskappe 6 umgibt den Baugruppenstecker
4 derart, daß diese an den in Steckrichtung weisenden Außenflächen des Baugruppensteckers
4 bündig anliegt. Die Baugruppenstecker 4 sind jeweils durch Löt- oder Preßverbindungen
auf einer Baugruppenplatine 8 aufgebracht. Auf den Baugruppenplatinen 8 sind jeweils
innerhalb des mit Strich-punktierten Linien bestimmten Raumes 9 elektrische Bauelemente
angeordnet. An den der Baugruppenplatinenseite zugewandten Rändern der Außenfläche
der Schirmungskappe 6 sind Federelemente 10 angeordnet, die jeweils parallel zur Baugruppenplatineober-
und -unterseite sich erstreckende metallische Schirmungsflächen 11 - beispielsweise
als Schirmbleche ausgebildet - aufnehmen kann. Die Federelemente 10 sind beispielsweise
durch jeweils zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete und jeweils zuerst halbkreisförmig
nach außen und nachfolgend halbkreisförmig nach innen geformte Federstreifen gebildet.
Eine Vielzahl von Ausgestaltungen der Federelemente 10, wie beispielsweise ein über
die ganze Baugruppe sich erstreckendes einziges, wie erläutert geformtes Federelement,
im Sinne der Aufnahme der Schirmungsbleche 11 sind realisierbar. Die Befestigung der
Schirmungsbleche 11 auf der Baugruppe erfolgt zum Teil über die Federelemente 10 und
zum Teil über weitere mechanisch - da nicht direkt zur Erfindung gehörig nicht dargestellt
- lösbare Halteelemente - z. B. wiederum durch Federelemente realisiert.
[0012] Fig. 2 zeigt ebenfalls eine Verdrahtungsplatte 1 mit mehreren, senkrecht auf ihr
stehenden Kontaktmessern 2, 3 - siehe Fig. 1. Auf entsprechend angeordneten Kontaktmessern
2 stecken auf der Baugruppenseite mehrpolige Baugruppenstecker 4. Zwischen den Baugruppensteckern
4 und der Verdrahtungsplatte 1 sind Zentrierleisten 20 angeordnet, die der Aufnahme
der Baugruppenstecker 4 dienen. Die Zentrierleisten 20 sind mit Durchbrüchen für die
Kontaktmesser 2 versehen. Die mit der Erdpotentialschicht der Verdrahtungsplatte 1
elektrisch verbundenen Kontaktmesser 3 greifen teilweise in entsprechende Aussparungen
an den Längsaußenseiten der Zentrierleisten 20 ein. Diejenigen Bereiche der Kontaktmesser
3, die aus dem parallel zur Steckrichtung sich erstreckenden Außenflächen der Zentrierleiste
20 heraustreten, stellen die Kontaktflächen für die elektrische Verbindung zu Schirmungskappen
21 des Baugruppensteckers 4 dar. Die in Richtung der Verdrahtungsplatte 1 weisenden
Ränder der Schirmungskappe 21 sind als Federelemente 22 ausgebildet, die etwa halbkreisförmig
nach innen gewölbt so angeordnet sind, daß sie federnd an den Kontaktmessern 3 anliegen.
Die Schirmungskappen 21 ummanteln jeweils den Baugruppenstecker 4 einschließlich der
Zentrierleiste 20 annähernd vollständig. Die Baugruppenstecker 4 sind wiederum mittels
einer Löt-oder Preßverbindung auf einer Baugruppenplatine 8 aufgebracht. Auf der Baugruppenplatine
8 sind innerhalb des mit Strich-punktierten Linien bestimmten Raumes 9 wiederum elektrische
Bauteile angeordnet. Die Baugruppenplatine 8 wird auf der Bauteileseite annähernd
vollständig von Schirmungsflächen 23 - beispielsweise durch Schirmungsbleche realisiert
- umgeben. Im Sinne eines modularen Aufbaus der Schirmungsfläche 23 ist diese in beispielsweise
zwei Teilschirmungsflächen 23a, 23b unterteilt. Die der Schirmungskappe 21 folgenden
erste Teilschirmungsfläche 23a weist an dem der Schirmungskappe 21 zugewandten Rand
Federelemente 24 auf. Diese beispielsweise halbkreisförmig geformten Federelemente
24 sind am Rand der ersten Teilschirmungsfläche 23a derart angeordnet, daß sie in
montiertem Zustand der ersten Teilschirmungsfläche 23a federnd an der der Verdrahtungsplatte
1 abgewandten Außenfläche der Schirmungskappe 21 anliegen. Für diese Federelemente
24 ergeben sich ebenfalls eine Vielzahl von Realisierungsmöglichkeiten. Beispielsweise
können mehrere Federelemente 24 am Rand der ersten Teilschirmungsfläche 23a oder ein
einziges, über die ganze Baugruppenbreite sich erstreckendes Federelement 24 ausgestaltet
sein. Die erste Teilschirmungsfläche 23a erstreckt sich etwa bis zur Hälfte der Baugruppenplatine
8. In diesem Bereich ist die erste Teilschirmungsfläche 23a in Richtung Baugruppenplatine
8 gebogen. Der sich hierdurch ergebende und annähernd senkrecht zur Baugruppenplatine
5 erstreckende Bereich 25 der ersten Teilschirmungsfläche 23a muß nicht als durchgehende
Schirmungsfläche ausgebildet sein, da eine Abschirmung der Bauelemente untereinander
innerhalb der Baugruppe nicht in jedem Fall erforderlich ist. Es reicht somit aus,
diesen Bereich 25 partiell bis zur Verdrahtungsplatte 8 zu führen. Das der Baugruppenplatine
8 zugewandte Ende des Bereiches 25 kann beispielsweise über Halteelemente mit der
Baugruppenplatine 8 oder wie in Fig. 2 dargestellt, mittels einer Lötverbindung 29
mit einer in der Baugruppenplatine 8 angeordneten Erdpotentialschicht 26 verbunden
werden. Diese Erdpotentialschicht 26 ist beispielsweise als oberste Schicht auf der
Verdrahtungsseite der Baugruppenplatine 8 aufgebracht. Hierdurch wird eine Schirmung
der Verdrahtungsseite der Baugruppe erreicht. Somit kann ein Anbringen einer Schirmungsfläche
auf der Verdrahtungsseite der Baugruppenplatine 8 entfallen. An die erste Teilschirmungsfläche
23a schließt sich eine zweite Teilschirmungsfläche 23b an, die den verbleibenden Bauteilebereich
9 der Baugruppenplatine 8 annähernd vollständig umgibt. Diese zweite Teilschirmungsfläche
23b ist über weitere Federelemente 27 mit der ersten Teilschirmungsfläche 23a verbunden.
Diese weiteren Federelemente 27 sind an dem dem Baugruppenstecker 4 abgewandten Rand
der ersten Teilschirmungsfläche 23a derart angeordnet, daß die zweite Teilschirmungsfläche
23b in diese Federn eingeschoben werden kann. Diese Federelemente 27 sind beispielsweise
gemäß den Federelementen 10 nach Fig. 1 geformt und dienen neben der galvanischen
Verbindung der beiden Teilschirmungsflächen 23a, 23b zusätzlich der einseitigen Halterung
der zweiten Teilschirmungsfläche 23b. Analog zu der ersten Teilschirmungsfläche 23a
ist diese im Randbereich der Baugruppenplatine 8 jeweils derart abgewinkelt, daß die
abgewinkelten Bereiche 28 sich annähernd senkrecht zur Baugruppenplatine 8 erstrecken.
Die galvanische Verbindung und die Halterung dieser Bereiche wird beispielsweise durch
entsprechend angeordnete Federelemente oder wie in Fig. 2 aufgezeigt, durch eine Lötverbindung
29 - analog zu Bereich 25 der ersten Teilschirmungsfläche 23a - mit der Erdpotentialschicht
26 in der Baugruppenplatine 8 erreicht.
1. Vorrichtung zur Schirmung von Baugruppen (8) mit mehrpoligen Steckern (4), deren die
Stecker (4) annähernd vollständig schirmenden Schirmungskappen (6, 21) mit Federelementen
(7, 22) versehen sind, die in gestecktem Zustand der Stecker (4) an senkrecht auf
einer Verdrahtungsplatte (1) stehenden und mit der Erdpotentialschicht derselben verbundenen
Kontaktelementen (3) anliegen,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest teilweise die Baugruppe außerhalb des Steckerbereiches umgebende metallische
Schirmungsflächen (11, 23) angebracht sind, welche durch metallische Verbindungselemente
(10, 24) mit den Schirmungskappen (6, 21) an den der Baugruppenseite zugewandten Rändern
der Außenfläche der Schirmungskappe (6, 21) galvanisch verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktelemente als Kontaktmesser (2, 3) oder Versteifungsbleche ausgebildet
sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die metallischen Verbindungselemente (10, 24) an den Schirmungskappen (6, 21)
und/oder den metallischen Schirmungsflächen (11, 23) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die metallischen Verbindungselemente (10, 24) mechanisch lösbar ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die metallischen Verbindungselemente (10, 24) durch Federelemente (10, 24) realisiert
sind, die an den metallischen Schirmungsflächen (11, 23) der Baugruppe oder den Schirmungskappen
(6, 21) federnd anliegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schirmungsaußenflächen der Schirmungskappen (6, 21) des Steckers (4) und die
metallischen Schirmungsflächen (11, 23) der Baugruppe für die Bauteile- bzw. Verdrahtungsseite
jeweils einstückig realisiert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schirmungsflächen (11, 23) der Baugruppen im Sinne einer modularen Erweiterung
in Teilschirmungsflächen (23a, 23b) unterteilt ist, und daß die Teilschirmungsflächen
(23a, 23b) jeweils mit aufeinander abgestimmten metallischen Verbindungselementen
(27) derart ausgestattet sind, daß alle Teilschirmungsflächen (23a, 23b) der Baugruppe
galvanisch untereinander verbunden sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schirmungskappen (6, 21) des Steckers (4) oder die metallischen Schirmungsflächen
(11, 23) der Baugruppen mit mindestens einem metallischen Verbindungselement (29)
derart ausgestattet sind, daß eine in einer Baugruppenplatine (8) der Baugruppen angeordnete
Schirmungsfläche (26) mit der Schirmungskappe (6, 21) oder den metallischen Schirmungsflächen
(11, 23) der Baugruppen galvanisch verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das metallische Verbindungselement (29) durch an der Schirmungsfläche (11, 23)
der Baugruppenplatine (8) oder Baugruppe angeordnete Feder- oder durch Lötelemente
(29) realisiert ist.
1. Device for screening assemblies (8) having multipole plugs (4) whose screening caps
(6, 21), which screen the plugs (4) virtually completely, are provided with spring
elements (7, 22) which, when the plugs (4) are in the inserted state, rest on contact
elements (3) which are at right angles to a wiring board (1) and are connected to
the earth-potential layer on said wiring board, characterized in that metallic screening
surfaces (11, 23), which at least partially surround the assembly outside the plug
region, are applied which are directly electrically connected by means of metallic
connecting elements (10, 24) to the screening caps (6, 21) on those edges of the outer
surface of the screening cap (6, 21) which face the assembly side.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the contact elements are constructed
as contact blades (2, 3) or reinforcing plates.
3. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the metallic
connecting elements (10, 24) are arranged on the screening caps (6, 21) and/or the
metallic screening surfaces (11, 23).
4. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the metallic
connecting elements (10, 24) are constructed such that they are mechanically detachable.
5. Device according to Claim 4, characterized in that the metallic connecting elements
(10, 24) are implemented by means of spring elements (10, 24) which rest in a sprung
manner on the metallic screening surfaces (11, 23) of the assembly or on the screening
caps (6, 21).
6. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the screening outer surfaces
of the screening caps (6, 21) of the plug (4) and the metallic screening surfaces
(11, 23) of the assembly are in each case implemented integrally for the component
side and wiring side.
7. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the screening surfaces (11,
23) of the assemblies are divided into partial screening surfaces (23a, 23b), in the
sense of modular widening, and in that the partial screening surfaces (23a, 23b) are
in each case equipped with metallic connecting elements (27), which are matched to
one another, in such a manner that all the partial screening surfaces (23a, 23b) of
the assembly are directly electrically connected to one another.
8. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the screening
caps (6, 21) of the plug (4) or the metallic screening surfaces (11, 23) of the assemblies
are equipped with at least one metallic connecting element (29) in such a manner that
a screening surface (26), which is arranged in an assembly board (8) of the assemblies,
is directly electrically connected to the screening cap (6, 21) or to the metallic
screening surfaces (11, 23) of the assemblies.
9. Device according to Claim 8, characterized in that the metallic connecting element
(29) is implemented by means of spring elements or solder elements (29) which are
arranged on the screening surface (11, 23) of the assembly board (8) or assembly.
1. Dispositif de blindage de modules (8) comportant des connecteurs multipolaires (4)
et dont les connecteurs (4) sont équipés de capots de protection (6, 21), qui réalisent
une protection approximativement complète et comportent des éléments de ressort (7,
22), qui, lorsque les connecteurs (4) sont à l'état enfiché, s'appliquent contre des
éléments de contact (3), qui sont perpendiculaires à une plaque de connexion (1) et
sont reliés à la couche au potentiel de terre de cette plaque,
caractérisé par le fait
qu'il est prévu des surfaces métalliques de blindage (11, 23), qui entourent au moins
partiellement les modules à l'extérieur de la zone des connecteurs et qui sont reliées
galvaniquement par des éléments de liaison métalliques (10, 24) aux capots de protection
(6, 21), sur les bords, tournés vers le côté des modules, de la surface extérieure
des capots de protection (6, 21).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que les éléments de
contact sont réalisés sous la forme de couteaux de contact (2, 3) ou de tôles de rigidification.
3. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
les éléments de liaison métalliques (10, 24) sont disposés sur les capots de protection
(6, 21) et/ou sur les surfaces métalliques de blindage (11, 23).
4. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
les éléments de liaison métalliques (10, 24) sont réalisés de manière à être amovibles
mécaniquement.
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que les éléments de
liaison métalliques (10, 24) sont constitués par des éléments de ressorts (10, 24)
qui s'appliquent élastiquement contre les surfaces métalliques de blindage (11, 23)
des modules ou contre les capots de protection (6, 21).
6. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les surfaces
extérieures de blindage des capots de blindage (6, 21) du connecteur (4) et les surfaces
métalliques de blindage (11, 23) du module sont réalisées respectivement d'un seul
tenant pour le côté des composants ou le côté du câblage.
7. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les surfaces
de blindage (11, 23) du module sont subdivisées dans le sens d'une extension modulaire,
en surfaces partielles de blindage (23a, 23b), et que les surfaces partielles de blindage
(23a, 23b) sont équipées respectivement d'éléments de liaison métalliques (27) accordés
les uns sur les autres de telle sorte que toutes les surfaces partielles de blindage
(23a, 23b) des modules sont reliées entre elles galvaniquement.
8. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
les capots de blindage (6, 21) du connecteur (4) ou les surfaces métalliques de blindage
(11, 23) des modules sont équipés d'au moins un élément de liaison métallique (29)
de telle sorte qu'une surface de blindage (26) disposée dans une platine (8) des modules
est reliée galvaniquement au capot de blindage (6, 21) ou aux surfaces métalliques
de blindage (11, 23) des modules.
9. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé par le fait que l'élément de liaison
métallique (29) est formé par des éléments de ressorts disposés sur la surface de
blindage (11, 23) de la platine (8) du module ou du module ou bien au moyen d'éléments
de brasage (29).

