| (19) |
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(11) |
EP 0 341 242 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.07.1991 Patentblatt 1991/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.11.1987 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B24B 23/03 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8700/540 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8804/218 (16.06.1988 Gazette 1988/13) |
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| (54) |
EXZENTERSCHLEIFER
ECCENTRIC GRINDER
APPAREIL DE MEULAGE A EXCENTRIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
13.12.1986 DE 3642741
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.1989 Patentblatt 1989/46 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BARTH, Walter
D-7022 Leinfelden (DE)
- BRAUNBACH, Karl Heinz
D-6661 Hornbach (DE)
- STÄBLER, Manfred
D-7022 Leinfelden-Echterdingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 529 497 US-A- 3 482 362
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US-A- 2 794 303
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- Patent Abstracts of Japan, vol. 5, no 22 (M-54)(694), 10 February 1981, & JP,A,55150964
(KINICHI TAKEUCHI) 25 November 1980
- Patent Abstracts of Japan, vol 5, no 80 (M-70)(752), 26 May 1981, & JP,A,5627773 (
URIU SEISAKU K.K.) 18 March 1981
- Patent Abstracts of Japan, vol 9, no 297 (M-432)(2020), 25 November 1985 & JP,A,60135171
(KONPAKUTO TSUURU K.K.) 18 July 1985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Exzenterschleifer, der im Oberbegriff des Anspruchs
1 definierten Gattung.
[0002] Solche Exzenterschleifer bieten die Möglichkeit, den Schleifteller in drei unterschiedlichen
Bewegungsformen anzutreiben und dadurch unterschiedliche Schliffbilder zu erzeugen.
Bei Freilauf des Schleiftellers, d.h. ohne Abrollbewegung des Schleifteller-Drehkranzes
auf den zugeordneten Abrollkränzen, wird ein Feinschliff erzielt, da die Bewegung
jedes einzelnen Schleifkorns pro Exzenterumdrehung sehr klein ist. Bei Zwangsmitnahme
des Schleiftellers entgegen die Drehrichtung des Exzenters, was durch Abrollen der
außenliegenden Antriebsmittel des zweiten Schleifteller-Drehkranzes in den Abrollmitteln
des zweiten Abrollkranzes bewirkt wird, beschreibt jedes Schleifkorn auf dem Schleifteller
eine Hypozykloide, so daß der Weg der Schleifkörner pro Exzenterumdrehung vergrößert
und damit ein größerer Kornabtrag erzwungen wird. Entsprechend ändert sich das Schliffbild.
Bei Zwangsmitnahme des Schleiftellers in Drehrichtung des Exzenters, was durch Abrollen
der innenliegenden Antriebsmittel des ersten Schleifteller-Drehkranzes in den Abrollmitteln
des ersten Abrollkranzes bewirkt wird, beschreibt jedes Schleifkorn eine Perizykloide.
Der Schleifweg der Schleifkörner pro Exzenterumdrehung wird maximal. Diese Schleifbewegung
bewirkt den größten Kornabrieb und eignet sich daher gut zum Grobschleifen.
[0003] Bei einem gemäß der EP-A-230621 ausgebildeten Exzenterschleifer der eingangs genannten
Art sind die beiden Abrollkränze als Doppelzahnkranz mit Innen- und Außenverzahnung
an einer im Gehäuse feststehenden Hülse befestigt. Die beiden ebenfalls als Zahnkränze
ausgebildeten Schleifteller-Drehkränze sind axial zueinander versetzt angeordnet und
mit dem Schleifteller starr verbunden. Zur Trennung bzw. Herstellung der Getriebeverbindung
zwischen den Drehkränzen und ihren zugeordneten Abrollkränzen ist die Hülse im Gehäuse
axial in drei Stellungen verschiebbar. In ihrer untersten Stellung kämmt der erste
Drehkranz mit seiner Innenverzahnung mit der Außenverzahnung des Doppelzahnkranzes,
in ihrer obersten Stellung kämmt der zweite Drehkranz mit seiner Außenverzahnung mit
der Innenverzahnung des Dopelzahnkranzes, während in ihrer mittleren Stellung die
Wirkverbindungen zwischen Doppelzahnkranz und Drehkränzen aufgehoben sind. Diese konstruktive
Gestaltung der Antriebsumschaltung erfordert eine axiale Mindestbauhöhe des Schleifergehäuses.
[0004] Ferner ist aus der US-3,482,362 ein Exzenterschleifer mit verstellbarer Exzentrizität
bekannt. Dort ist der Schleifteller bei einer Exzentrizität größer als Null frei um
seine Achse drehbar. Eine erzwungene Abrollbewegung ist nicht möglich.
Vorteile der Erfindung
[0005] Der erfindungsgemäße Exzenterschleifer mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1 hat den Vorteil, daß die gewünschte Umschaltmöglichkeit für die Schleifbewegung
des Schleiftellers bei extrem kleiner axialer Bauhöhe des Schleifergehäuses erzielt
wird. Die Umschaltung kann schnell vorgenommen werden, ohne den Stillstand des Schleiftellers
abwarten zu müssen, da die Schleifteller-Drehkränze und ihre zugeordneten Abrollkränze
nicht erst in verschiedenen Ebenen in Eingriff gebracht werden müssen, sondern sich
ständig und von Anfang an in Eingriff miteinander befinden. Die Umschaltung kann damit
ohne Getriebeabnutzung auch während des Schleifvorgangs, also ohne Antriebsabschaltung,
vorgenommen werden. Die Umschalteinrichtung ist bedienerfreundlich und leicht zu handhaben.
Durch den ständigen Eingriff der Drehkränze und Abrollkränze wird ein Hochdrehen der
Abrollkränze während ihres Freilaufs vermieden, da die Abrollkränze in ihren Führungen
einem gewissen Reibmoment ausgesetzt sind. Die Dreh- und Abrollkränze können dabei
entweder gemäß der Ausführungsform in Anspruch 13 als Zahnkränze oder gemäß der Ausführungsform
in Anspruch 16 als Reibkränze ausgebildet werden.
[0006] Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Exzenterschleifers möglich.
[0007] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dabei aus Anspruch 2.
Bei Verlegen der innenliegenden Antriebsmittel an den äußeren Rand des Schleiftellers
und der außenliegenden Antriebsmittel in das Innere des Schleiftellers wird ein größerer
Unterschied der Zykloiden erreicht, welche die äußeren Schleifkörner bei unterschiedlichen
Drehrichtungen des Schleiftellers zurücklegen,als im umgekehrten Fall.
[0008] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich auch aus Anspruch 4.
Bei dieser konstruktiven Gestaltung und bei Verwendung von Abrollkränzen aus Metall
wird eine gute Weiterleitung der durch Reibung in den miteinander in Eingriff stehenden
Antriebs- und Abrollmitteln und in den Ringführungen der Abrollkränze erzeugten Wärme
in das Gehäuseinnere erzielt, wo dann die Wärme durch Luftbewegung abgeführt wird.
Durch die Verwendung entsprechender Metalle, z.B. Sintermetalle, wird ein sauberes
Gleiten der Abrollkränze in den Ringführungen möglich. Bei Ausbildung der Dreh- und
Abrollkränze als Zahnkränze ergibt sich ein geräuscharmes Getriebe mit kleinen Fertigungstoleranzen.
[0009] Vorteilhafte Varianten zur technischen Ausführung der Umschalteinrichtung mit Arretiervorrichtung
ergeben sich aus den Ansprüchen 5-12.
[0010] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich weiterhin aus Anspruch
14. Durch die Sinusverzahnung wird ein weicher, verschleißfreier Eingriff, der als
Zahnkränze ausgebildeten Dreh- und Abrollkränze erzielt. Die Verzahnungsart ist weniger
schleifstaubempfindlich als eine Evolventenverzahnung. Der gleichzeitige Eingriff
mehrerer Zähne ist dabei durch geringen Durchmesserunterschied der Teilkreise von
Dreh-und Abrollkränzen sichergestellt.
[0011] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 15, Durch
die Verwendung dieser beiden unterschiedlichen Materialien werden ideale Verzahnungsverhältnisse
und hohe Standzeiten erzielt.
Zeichnung
[0012] Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt eines Exzenterschleifers,
- Fig. 2
- einen Schnitt längs der Linie II-II des Exzenterschleifers in Fig. 1 bei abgenommenen
Schleifteller,
- Fig. 3
- einen Längsschnitt eines Exzenterschleifers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 4
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit A in Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Längsschnitt eines Exzenterschleifers gemäß einem dritten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 6
- einen Schnitt längs Linie VI-VI in Fig. 5 bei fehlendem Schleifteller,
- Fig. 7
- eine gleiche Darstellung wie in Fig. 6 eines Exzenterschleifers gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel,
- Fig. 8
- eine schematische Darstellung einer Sinusverzahnung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0013] Der in Fig. 1 im Längsschnitt zu sehende Exzenterschleifer weist ein topf- oder glockartiges
Gehäuse 10 auf, das am unteren offenen Rand mit einer metallischen Tragplatte 11 abgeschlossen
ist. Im Innern 12 des Gehäuses 10 mündet ein Absaugstutzen 13, über welchen Luft und
damit Wärme und Staub aus dem Gehäuseinnern 12 abgesaugt werden kann. Im Gehäuseinnern
12 befindet sich ein mittels eines nicht dargestellten Elektromotors über dessen Antriebswelle
14 rotatorisch angetriebener Exzenter 15. Im Exzenter 15 ist ein Schleifteller 16
rotatorisch gelagert. Hierzu ist in einer Ausnehmung 17 des Exzenters 15 ein Tragzapfen
18 über ein Kugellager 19 gelagert, der durch eine Durchgangsöffnung 19 in der Tragplatte
11 hindurchragt und am freien Stirnende den Schleifteller 16 trägt. Der Schleifteller
16 ist durch eine in einer Gewindebohrung 20 im Tragzapfen 18 eingeschraubte Schraube
21 auf dem Tragzapfen 18 festgelegt. Auf die äußere Stirnfläche des Schleiftellers
16 ist ein weichelastischer Belag 22 aufgeklebt, der der Aufnahme des eigentlichen
Schleifblattes 23 dient. Die Drehachse 24 des Schleiftellers 16 und des Tragzapfens
18 verläuft parallel zu der Drehachse 25 des Exzenters 15 und damit der Abtriebswelle
14 im bestand des Exzentrizitätsmaßes e.
[0014] Auf der der Tragplatte 11 zugekehrten Rückseite trägt der Schleifteller 16 zwei konzentrisch
zu seiner Drehachse 24 Befestigte Drehkränze 26 und 27, die vorzugsweise einstückig
mit dem Schleifteller 16 ausgebildet sind. Jeder Drehkranz 26, 27 wird von einem Zahnkranz
gebildet, wobei der erste Drehkranz 26 mit größerem Durchmesser eine Innenverzahnung
28 und der zweite Drehkranz 27 mit kleinerem Durchmesser eine Außenverzahnung 29 trägt.
Innenverzahnung 28 und Außenverzahnung 29 können aber auch jeweils dem anderen Zahnkranz
zugeordnet sein. Jedem der beiden Drehkränze 26, 27 ist ein ebenfalls als Zahnkranz
ausgebildeter Abrollkranz 30 bzw. 31 zugeordnet. Die Abrollkränze 30, 31 sind in an
der Tragplatte 11 konzentrisch festgelegten Ringführungen 32, 33 drehbeweglich gehalten.
Der erste Abrollkranz 30 mit dem größeren Durchmesser trägt dabei eine Außenverzahnung
34 und der zweite Abrollkranz 31 mit dem kleineren Durchmesser eine Innenverzahnung
35. Die Innenverzahnung 28 des ersten Drehkranzes 26 steht mit der Außenverzahnung
34 des ersten Abrollzahnkranzes 30 und die Außenverzahnung 29 des zweiten Drehkranzes
27 steht mit der Innenverzahnung 35 des zweiten Abrollkranzes 31 in ständigem Eingriff.
Die Verzahnungen sind als sog. Sinusverzahnungen ausgeführt, die in Fig. 8 schematisch
skizziert sind. Die Abrollkränze 30, 31 sind dabei aus Metall, vorzugsweise Sintermetall,
und die Drehkränze 26, 27 aus Kunststoff gefertigt. Die Ringführungen 32, 33 sind
von einem an der Tragplatte 11 axial vorspringenden und mit diesem einstückigen Ringsteg
36 und einem auf der Stirnseite des Ringsteges 36 befestigten Ringflansch 37 gebildet,
der beidseitig radial über den Ringsteg 36 vorsteht. Auf diese Weise werden von dem
Ringsteg 36, der Tragplatte 11 und dem Ringflansch 37 zwei konzentrische Ringnuten
als Ringführungen festgelegt, in welchen die Abrollkränze 30, 31 auf ihren von den
Verzahnungen 34, 35 abgekehrten Rückseiten einliegen.
[0015] Die beiden Abrollkränze 30, 31 können entweder in den Ringführungen 32, 33 frei drehen
oder wechselweise an der Tragplatte 11 undrehbar festgelegt werden, wodurch insgesamt
drei verschiedene Bewegungsarten des Schleiftellers 16 erzielt werden. Hierzu ist
eine Umschalteinrichtung 38 mit drei Schaltstellungen vorgesehen, welche einen in
die drei Schaltstellungen verschwenkbaren Umschalthebel 39 und eine von dem Umschalthebel
39 betätigte Arretiervorrichtung 40 aufweist. Die Arretiervorrichtung 40 ist so ausgebildet,
daß sie in den beiden extremen Stellungen des Umschalthebels 39 wechselweise einen
von den beiden Abrollkränzen 30, 31 undrehbar an der Tragplatte 11 festhält und in
der zwischen den beiden Extremstellungen liegenden Mittelstellung des Umschalthebels
den beiden Abrollkränzen 30, 31 ihre freie Drehbeweglichkeit in den Ringführungen
32 und 33 zurückgibt. Sind beide Abrollkränze 30, 31 in den Ringführungen 32, 33 frei
drehbar, so erfolgt der Antrieb des Schleiftellers 16 allein über den Exzenter 15,
wobei der Schleifteller 16 um seine Drehachse 25 frei drehbar ist. Der Schleifteller
führt deshalb beim Schleifen eine Bewegung aus, die einer Zykloide mit überlagerter
Drehbewegung folgt, wobei die Überlagerung der Drehbewegung abhängig ist vom Andruck
beim Schleifen. Der Weg jedes einzelnen Schleifkorns pro Exzenterumdrehung ist sehr
klein, woraus sich ein sehr feines Schliffbild ergibt. Wird der erste Abrollkranz
30 mit der Außenverzahnung 34 an der Tragplatte 11 undrehbar festgelegt, so rollt
sich der erste Drehkranz 26 mit seiner Innenverzahnung 28 auf dem ersten Aberollkranz
30 in dessen Außenverzahnung 34 ab. Jedes Schleifkorn des Schleifblattes 23 beschreibt
beim Schleifen in dieser Einstellung eine Perizykloide, bei der die Drehbewegung mit
der Drehrichtung des Exzenters 15 übereinstimmt. Dadurch ist der Weg der Schleifkörner
pro Umdrehung des Exzenters 15 am größten. Diese Schleifbewegung bewirkt den größten
Abtrag und eignet sich deshalb gut zum Grobschleifen. Ist der innere Abrollkranz 31
undrehbar an der Tragplatte 11 festgehalten, so rollt der zweite Drehkranz 27 mit
seiner Außenverzahnung 29 in der Innenverzahnung 35 des zweiten Abrollkranzes 31 ab.
Jedes Schleifkorn des Schleifblattes 23 beschreibt nunmehr eine verlängerte Hypozykloide,
wobei es sich gegen die Drehrichtung des Exzenters 15 bewegt. Dieses ergibt einen
größeren Abtrag als beim Schleifen mit Freilauf der beiden Abrollkränze 30, 31, aber
auch einen geringeren Abtrag als bei der vorstehend beschriebenen Schleifbewegung,
bei welcher der erste Abrollkranz 30 festgehalten ist. Entsprechend feiner ist auch
demgegenüber des Schliffbild.
[0016] Die Umschelteinrichtung 38 mit Arretiervorrichtung 40 kann in verschiedener Weise
ausgebildet werden. In Fig. 1 weist die Arretiereinrichtung 40 eine Vielzahl von als
Sack- oder Durchgangsbohrungen 41 ausgebildete Ausnehmungen in den der Tragplatte
11 zugekehrten Stirnseiten der Abrollkränze 30, 31 und zwei jeweils in einer Axialbohrung
42 in der Tragplatte 11 geführte Verriegelungsglieder auf, die hier als Rundstifte
43 ausgebildet sind. Die Rundstifte 43 sind an einem Kipphebel 44 angelenkt, und zwar
auf beiden Seiten des Hebeldrehpunktes. Der Kipphebel 44 ist mit dem Umschalthebel
39 derart verbunden, daß der Kipphebel 44 bei Verschwenken des Umschalthebels 39 aus
seiner in Fig. 1 dargestellten Mittelstellung rechtsseitig oder linksseitig abkippt,
wodurch einer der beiden Stifte 43 in eine Sack- oder Durchgangsbohrung 41 in einem
der Abrollkränze 30, 31 eintaucht und diesen dadurch an der Tragplatte 11 undrehbar
festlegt.
[0017] In dem Ausführungsbeispiel der Umschalteinrichtung 238 in Fig. 3 und 4 weist die
Arretiervorrichtung 240 eine im Querschnitt ringsektorförmige Sperrklinke 245 auf,
die sich innerhalb einer in Umfangsrichtung sich erstreckenden Durchtrittsöffnung
246 in der Tragplatte 11 über einen Umfangsabschnitt des Ringsteges 36 erstreckt und
mittels eines Schneidenlagers 247 auf diesem abgestützt ist. Die freien Enden 248
und 249 bilden Verriegelungsglieder, die in ringabschnittförmige Ausnehmungen 250,
251 in den der Tragplatte 11 zugekehrten Stirnseiten der Abrollkränze 30, 31 einzugreifen
vermögen. In der vom Ringsteg 36 abgekehrten Oberseite 252 der Sperrklinke 245 erstreckt
sich in deren Längsrichtung eine Kulissennut 253, in welcher der die Sperrklinke 245
übergreifende Umschalthebel 239 der Umschalteinrichtung 238 mit einem Kulissenzapfen
254 eingreift. Der Umschalthebel 239 ragt in Radialrichtung durch einen Schlitz 255
im Gehäuse 10 hindurch und kann manuell in Umfangsrichtung des Gehäuses geschwenkt
werden. Der Verlauf der Kulissennut 253 in der Sperrklinke 245 ist nun derart festgelegt,
daß bei Verschieben des Kulissenzapfens 254 infolge des Schwenkens des Umschalthebels
239 von etwa der Mitte der Längserstreckung der Kulissennut 253 aus (Darstellung in
Fig. 4) in die eine oder andere Verschieberichtung eine Kippbewegung der Sperrklinke
um ihr Schneidenlager 247 zu der einen oder anderen Seite hin erzwungen wird. Dadurch
wird in der einen Endschwenkstellung das eine Ende 248 der Sperrklinke 245 in eine
der Ausnehmungen 250 im Abrollkranz 30 und in der anderen Endschwenkstellung des Umschalthebels
239 das andere Ende 249 der Sperrklinke 245 in eine der Ausnehmungen 251 des Abrollkranzes
31 eintauchen und den jeweiligen Abrollkranz 30 bzw. 31 undrehbar an der Tragplatte
11 festlegen.
[0018] Bei der in Fig. 5 und 6 schematisch dargestellten Umschalteinrichtung 338 weist die
Arretiervorrichtung 340 ein wechselweise in die Ringführungen 32, 33 einschwenkbares
Formschlußelement und mindestens eine in jedem Abrollkranz 30, 31 vorgesehene, mit
dem Formschlußelement korrespondierende Formschlußausnehmung auf. In der in der linken
Hälfte der Fig. 6 dargestellten Arretiervorrichtung 340 ist das Formschlußelement
als Klinkenhebel 357 ausgebildet, der an dem Ringsteg 36 schwenkbar gelagert ist.
Der Klinkenhebel 357 ist über einen durch den Ringsteg 36 und die Tragplatte 11 hindurchgeführten
Bolzen 358 starr mit dem Umschalthebel 339 verbunden, der durch einen Schlitz 355
im Gehäuse 10 radial aus diesem vorsteht und in Umfangsrichtung des Gehäuses manuell
verschwenkt werden kann. Die Formschlußausnehmungen sind als Radialvertiefungen 356
bzw. 359 in den dem Ringsteg 36 zugekehrten Umfangsflächen der Abrollkränze 30, 31
ausgebildet, in welche der Klinkenhebel 357 mit zwei endseitigen Nasen 360, 361 eingreifen
kann.
[0019] In der in der rechten Hälfte der Fig. 6 dargestellten Arretiervorrichtung 440 ist
das Formschlußelement als Nocken 462 ausgebildet, der in gleicher Weise wie der Klinkenhebel
357 mit dem Umschalthebel verbunden ist. Der Nocken 462 kann durch Schwenken des Umschalthebels
in eine der Radialvertiefungen 456 bzw. 459 in den beiden Abrollkränzen 30, 31 eingreifen
und diese dadurch jeweils gegen Drehung blockieren.
[0020] Verzichtet man bei der Arretiervorrichtung 440 auf die Radialvertiefungen 456, 459
so kann ein Blockieren der Abrollkränze 30, 31 durch deren Festklemmung in den Ringführungen
32, 33 infolge Drehung des Nockens 462 herbeigeführt werden. Der Nocken 462 stellt
dann ein Kraftschlußelement dar, das die Abrollkränze 30, 31 in ihren Ringführungen
32, 33 kraftschlüssig festlegt.
[0021] Bei der in Fig. 7 dargestellten Umschalteinrichtung 538 weist die Arretiervorrichtung
540 ebenfalls ein Kraftschlußelement auf, das die Abrollkränze 30, 31 in ihren Ringführungen
32, 33 kraftschlüssig festlegt. Dieses Kraftschlußelement besteht hier aus Bremsbacken
563, die am Ringsteg 36 über dessen Umfang verteilt mittels Schwenkzapfen 564 schwenkbeweglich
gelagert sind. Die Bremsbacken 563 weisen eine äußere Reibfläche 565 und eine innere
Reibfläche 566 auf, die wechselweise an die dem Steg 36 zugekehrten Rückseiten der
Abrollkränze 30, 31 angepreßt werden können. Die Anpressung erfolgt über einen Exzenternocken
567, der mit den hier nicht dargestellten Umschalthebel verbunden ist und in einer
ovalen Durchtrittsöffnung 568 in den Bremsbacken 563 drehbar ist. Durch Schwenken
des Umschalthebels wird der Exzenternocken 567 rechts- oder linkssinnig geschwenkt
und drückt dabei die zugeordnete Bremsbacken 563 an den äußeren Abrollkranz 30 oder
den inneren Abrollkranz 31. Sind mehrere Bremsbacken 563 vorgesehen, so müssen die
Exzenternocken 567 mechanisch miteinander synchronisiert werden. Es ist auch möglich,
auf die Bremsbacken ganz zu verzichten und den Exzenternocken 567 so auszubilden,
daß er unmittelbar auf die dem Steg 36 zugekehrten Rückseiten der Abrollkränze 30,
31 kraftschlüssig einwirkt.
[0022] Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Die Drehkränze und deren Abrollkränze können anstelle von Zahnkränzen auch als Reibkränze
ausgebildet werden, die über innen- bzw. außenliegende Reibflächen miteinander in
Eingriff stehen.
1. Exzenterschleifer mit einem Gehäuse (10), mit einem darin befindlichen rotatorisch
angetriebenen Exzenter (15), mit einem im Exzenter (15) drehbar gelagerten Schleifteller
(16), dessen Drehachse (24) im Abstand von und parallel zu der Drehachse (25) des
Exzenters (15) verläuft, mit einem ersten Schleifteller-Drehkranz (26) mit innenliegenden
Antriebsmitteln (28) und mit einem zweiten Schleifteller-Drehkrarnz (27) mit außenliegenden
Antriebsmitteln (29), die beide am Schleifteller (16) konzentrisch zu dessen Drehachse
(24) starr befestigt und jeweils einem von zwei zur Drehachse (25) des Exzenters (16)
konzentrischen Abrollkränzen (30, 31) mit außen- bzw. innenliegenden Abrollmitteln
im Gehäuse (10) zugeordnet sind, und mit einer am Gehäuse festgelegten Umschalteinrichtung
(38), die drei manuell einstellbare Schaltstellungen zum wahlweisen Auslösen einer
Abrollbewegung des ersten Schleifteller-Drehkranzes (26) an dem ersten Abrollkranz
(30) oder des zweiten Schleifteller-Drehkranzes (27) an dem zweiten Abrollkranz (31)
oder zum Unterbinden einer Abrollbewegung beider Schleifteller-Drehkränze aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollkränze (31, 32) im Gehäuse (10) drehbeweglich
gehalten sind und mit ihren Abrollmitteln (34, 35) im ständigen Eingriff mit den Antriebsmitteln
(28, 29) des jeweils zugeordneten Schleifteller-Drehkranzes (26, 27) stehen und daß
die Umschalteinrichtung (38; 238; 338; 438; 538) eine Arretiervorrichtung (40; 240;
340; 440; 540) aufweist, die in der ersten Schaltstellung den ersten Abrollkranz (30)
und in der zweiten Schaltstellung den zweiten Abrollkranz (31) am Gehäuse (10) undrehbar
festlegt und in einer dritten Schaltstellung beide Abrollkränze (30, 31) zur freien
Drehbewegung freigibt.
2. Schleifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schleifteller-Drehkranz (26) mit innenliegenden Antriebsmitteln (28)
einen größeren Durchmesser aufweist als der zweite Schleifteller- Drehkranz (27) mit
außenliegenden Antriebsmitteln (35) oder umgekehrt.
3. Schleifer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollkränze (30, 31) in zur Drehachse des Exzenters (15) koaxialen Ringführungen
(32, 33) gehalten sind.
4. Schleifer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringführungen (32, 33) an einer im Gehäuse (10) befestigten, quer zu den
Drehachsen (25, 24) von Exzenter (15) und Schleifteller (16) ausgerichteten, vorzugsweise
metallischen Tragplatte (11) angeordnet und von einem von der Tragplatte (11) axial
vorspringenden Ringsteg (36) und einem auf der Stirnseite des Ringsteges (36) befestigten,
über diesen beidseitig radial überstehenden Ringflansch (37) gebildet sind und daß
die Abrollkränze (30, 31) auf ihrer von ihren Abrollmitteln (34, 35) abgekehrten Rückseite
jeweils in eine der von Tragplatte (11), Ringsteg (36) und Ringflansch (37) gebildeten
Ringnuten drehbeweglich einliegen.
5. Schleifer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung (40; 240) eine Vielzahl von Ausnehmungen (41; 250, 251)
in den der Tragplatte (11) zugekehrten stirnseiten der Abrollkränze (30, 31) und mindestens
zwei durch mindestens eine axiale Durchtrittsöffnung (42; 246) in der Tragplatte (11)
hindurchtretende Verriegelungsglieder (43; 248, 249) aufweist, die mit einem manuell
schwenkbaren Umschalthebel (39; 239) der Umschalteinrichtung (38; 238) derart verbunden
sind, daß in zwei äußeren Hebelstellungen jeweils eines der Verriegelungsglieder (43;
248, 249) in eine Ausnehmung (41; 250, 251) in dem zugeordneten Abrollkranz (30, 31)
eingreift, und in der Mittenstellung des Umschalthebels (39, 239) beide Verriegelungsglieder
(43; 248, 249) aus den Ausnehmungen (250, 251) ausgehoben sind.
6. Schleifer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsglieder als in einer Axialbohrung (42) der Tragplatte (11)
geführte Rundstifte (43) ausgebildet sind, die an einem mit dem Umschalthebel (39)
gekoppelten zweischenkeligen Kipphebel (44) beidseitig des Hebeldrehpunktes angelenkt
sind, und daß die Ausnehmungen als axiale Sack- oder Durchgangsbohrungen (41) ausgeführt
sind.
7. Schleifer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsglieder von den freien Enden (148, 249) einer im Querschnitt
ringsektorförmigen Sperrklinke (245) gebildet sind, die sich innerhalb der Durchtrittsöffnung
(246) über einen Umfangsabschnitt des Ringsteges (36) parallel zu diesem erstreckt
und mittels eines Schneidenlagers (247) auf diesem abgestützt ist, daß in der vom
Ringsteg (36) abgekehrten Oberseite (252) der Sperrklinke (245) eine sich in deren
Längsrichtung erstreckende Kulissennut (253) verläuft, in welcher ein an dem in Umfangsrichtung
des Gehäuses (10) verschwenkbaren Umschalthebel (239) der Umschalteinrichtung (238)
angeordneter Kulissenzapfen (254) verschieblich geführt ist, und daß der Verlauf der
Kulissennut (253) in der Sperrklinke (245) derart festgelegt ist, daß beim Verschieben
des Kulissenzapfens (254) von etwa der Mitte der Längserstreckung der Kulissennut
(253) aus in die eine oder andere Verschieberichtung eine Kippbewegung der Sperrklinke
(245) um ihr Schneidenlager (247) zur einen oder anderen Seite hin erzwungen wird.
8. Schleifer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung (340; 440) ein wechselweise in die Ringführungen (32,
33) einschwenkbares Formschlußelement (357; 462) und in den Abrollkränzen (30, 31)
vorgesehene, mit dem Formschlußelement (357; 462) korrespondierende Formschlußausnehmungen
(356, 359; 456, 459) aufweist und daß das Formschlußelement (357; 462) mit einem manuell
schwenkbaren Umschalthebel (339) verbunden ist, mittels dessen es aus seiner die Abrollkränze
(30, 31) freigebenden Mittelstellung in jeweils eine Formschlußausnehmung (356, 359;
456, 459) in dem einen oder anderen Abrollkranz (30, 31) einschiebbar ist.
9. Schleifer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Formschlußelement als ein an dem Ringsteg (36) schwenkbar gelagerter Klinkenhebel
(357) ausgebildet ist, der über einen durch den Ringsteg (36) und die Tragplatte (11)
axial hindurchtretenden Bolzen (358) mit dem endseitig aus dem Gehäuse (10) radial
vorstehenden Umschalthebel (339) starr verbunden ist und mit einer von zwei Nasen
(360, 361), jeweils in eine Radialvertiefung (356, 359) in den dem Ringsteg (36) zugekehrten
Umfangsflächen der Abrollkränze (30, 31) einzugreifen vermag.
10. Schleifer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung (540) ein wechselweise in die Ringführungen (32, 33)
einschwenkbares Kraftschlußelement (563) aufweist, das mit einem manuell schwenkbaren
Umschalthebel der Umschalteinrichtung (538) starr verbunden ist und in zwei beidseitig
einer Mittelstellung liegenden Schwenkstellungen des Umschalthebels jeweils einen
der Abrollkränze (30, 31) in der zugeordneten Ringführung (32, 33) kraftschlüssig
festlegt.
11. Schleifer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftschlußelement als Exzenternocken (440) ausgebildet ist, der über einen
durch den Ringsteg (36) und die Tragplatte (11) axial hindurchtretenden Bolzen (458)
mit dem endseitig radial aus dem Gehäuse (10) vorstehenden Umschalthebel starr verbunden
und in Klemmstellung mit einem der beiden Abrollkränze (30, 31) bringbar ist.
12. Schleifer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftschlußelement von mindestens einem am Ringsteg (36) schwenkbar gehaltenen
Bremsbacken (563) gebildet ist, der mittels des Umschalthebels wahlweise an eine der
dem Ringsteg (36) zugekehrten Umfangsflächen der beiden Abrollkränze (30, 31) kraftschlüssig
anlegbar ist.
13. Schleifer nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifteller-Drehkränze (26, 27) und die Abrollkränze (30, 31) als Zahnkränze
ausgebildet und die Antriebs- oder Abrollmittel von den miteinander in Eingriff stehenden
Verzahnungen (28, 29, 34, 35) auf der Innen- bzw. Außenseite der Zahnkränze gebildet
sind.
14. Schleifer nach bespruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander in Eingriff stehenden Verzahnungen (28, 34 bzw. 29, 35) als Sinusverzahnungen ausgebildet sind.
15. Schleifer nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abrollkränze (30, 31) bildenden Zahnkränze aus Metall und die die Schleifteller-Drehkränze
(26, 27) bildenden Zahnkränze aus Kunststoff gefertigt sind.
16. Schleifer nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifteller-Drehkränze (26, 27) und die Abrollkränze (30, 31) als Reibkränze
ausgebildet und die Antriebs-oder Abrollmittel von miteinander in Eingriff stehenden
Reibflächen auf der Innen- bzw. Außenseite der Reibkränze gebildet sind.
1. Eccentric grinder with a housing (10), with a rotatably driven eccentric (15) located
therein, with a grinding disc (16) rotatably mounted in the eccentric (15), the rotation
axis (24) of which disc runs at a distance from and parallel to the rotation axis
(25) of the eccentric (15), with a first grinding disc live ring (26) with internal
driving means (28) and with a second grinding disc live ring (27) with external driving
means (29), both of which means are rigidly fixed to the grinding disc (16) concentrically
to its rotation axis (24) and are assigned in each case to one of two rolling rings
(30, 31), concentric to the rotation axis (25) of the eccentric (16) and having external
and internal rolling means, respectively, in the housing (10) and with a switching
system (38), which is secured to the housing and has three switching positions which
can be set manually for releasing, according to choice, a rolling movement of the
first grinding disc live ring (26) on the first rolling ring (30) or of the second
grinding disc live ring (27) on the second rolling ring (31) or for preventing a rolling
movement of both grinding disc live rings, characterised in that the rolling rings
(31, 32) are held in a rotatably moveable manner in the housing (10) and are in constant
engagement by their rolling means (34, 35) with the driving means (28, 29) of the
respectively assigned grinding disc live ring (26, 27) and in that the switching system
(38; 238; 338; 438; 538) has an arresting device (40; 240; 340; 440; 540) which, in
the first switching position, secures the first rolling ring (30) and, in the second
switching position, secures the second rolling ring (31) unrotatably on the housing
(10) and, in a third switching position, releases both rolling rings (30, 31) for
free rotational movement.
2. Grinder according to Claim 1, characterised in that the first grinding disc live
ring (26), with internal driving means (28), has a greater diameter than the second
grinding disc live ring (27), with external driving means (35), or vice versa.
3. Grinder according to Claim 1 or 2, characterised in that the rolling rings (30,
31) are held in ring guides (32, 33) coaxial to the rotation axis of the eccentric
(15).
4. Grinder according to Claim 3, characterised in that the ring guides (32, 33) are
arranged on a, preferably metallic, supporting plate (11), which is fixed in the housing
(10) and aligned transversely to the rotation axes (25, 24) of eccentric (15) and
grinding disc (16), and are formed by a ring land (36), projecting axially from the
supporting plate (11), and a ring flange (37), fixed on the end face of the ring land
(36) and protruding radially beyond the latter on both sides, and in that the rolling
rings (30, 31) lie on their rear side facing away from their rolling means (34, 35)
in a rotatably moveable manner in each case in one of the annular grooves formed by
supporting plate (11), ring land (36) and ring flange (37).
5. Grinder according to Claim 4, characterised in that the arresting device (40; 240)
has a multiplicity of clearances (41; 250, 251) in the end faces of the rolling rings
(30, 31) facing the supporting plate (11) and at least two locking elements (43; 248,
249), which pass through at least one axial passage opening (42; 246) in the supporting
plate (11) and are connected to a manually pivotal switching lever (39; 239) of the
switching system (38; 238) in such a way that, in two outer lever positions, in each
case one of the locking elements (43; 248, 249) engages in a clearance (41; 250, 251)
in the assigned rolling ring (30, 31) and, in the middle position of the switching
lever (39, 239) both locking elements (43; 248, 249) are lifted out of the clearances
(250, 251).
6. Grinder according to Claim 5, characterised in that the locking elements are designed
as round pins (43), which are guided in an axial bore (42) of the supporting plate
(11) and are articulated at a two-armed rocker lever (44), coupled to the switching
lever (39), on both sides of the lever fulcrum, and in that the clearances are designed
as axial blind-bores or through-bores (41).
7. Grinder according to Claim 5, characterised in that the locking elements are formed
by the free ends (149, 249) of a pawl (245), which in cross-section has the shape
of a ring sector, extends within the passage opening (246) over a section of the circumference
of the ring land (36) parallel to the latter and is supported on the latter by means
of a knife-edge bearing (247), in that in the upper side (252) of the pawl (245) facing
away from the ring land (36) there runs a connecting link groove (253), which extends
in the longitudinal direction of the said pawl and in which a connecting link pin
(254), arranged on the switching lever (239) of the switching system (238), pivotal
in the circumferential direction of the housing (10), is displacebly guided, and in
that the shape of the connecting link groove (253) in the pawl (245) is defined in
such a way that when the connecting link pin (254) is displaced from approximately
the centre of the longitudinal extent of the connecting link groove (253) in one or
the other direction of displacement, a rocking movement of the pawl (245) about its
knife-edge bearing (247) to one side or the other is enforced.
8. Grinder according to Claim 4, characterised in that the arresting device (340;
440) has a form closure element (357; 462), which can be pivoted alternately into
the ring guides (32, 33) and form closure clearances (356, 359; 456, 459), provided
in the rolling rings (30, 31) and corresponding to the form closure element (357;
462) and in that the form closure element (357; 462) is connected to a manually pivotal
switching lever (339), by means of which it can be pushed out of its middle position,
releasing the rolling rings (30, 31), into respectively a form closure clearance (356,
359; 456, 459) in one or the other rolling ring (30, 31).
9. Grinder according to Claim 8, characterised in that the form closure element is
designed as a ratchet lever (357), which is pivotally mounted on the ring land (36),
is rigidly connected via a bolt (358), passing axially through the ring land (36)
and the supporting plate (11), to the switching lever (339), projecting radially from
the housing (10) at the end, and can engage with one of two lugs (360, 361) respectively
into a radial depression (356, 359) in the circumferential surfaces of the rolling
rings (30, 31) facing the ring land (36).
10. Grinder according to Claim 4, characterised in that the arresting device (540)
has a force closure element (563), which can be pivoted alternately into the ring
guides (32, 33), is rigidly connected to a manually pivotal switching lever of the
switching system (538) and, in two switching positions of the switching lever lying
on both sides of middle position, in each case frictionally secures one of the rolling
rings (30, 31) in the assigned ring guide (32, 33).
11. Grinder according to Claim 10, characterised in that the force closure element
is designed as an eccentric cam (440), which is rigidly connected via a bolt (458),
passing axially through the ring land (36) and the supporting plate (11), to the switching
lever projecting radially from the housing (10) at the end, and can be brought into
clamping position with one of the two rolling rings (30, 31).
12. Grinder according to Claim 10, characterised in that the force closure element
is formed by at least one brake shoe (563), which is held pivotally on the ring land
(36) and can be applied frictionally, according to choice, against one of the two
circumferential surfaces of the two rolling rings (30, 31) facing the ring land (36).
13. Grinder according to one of Claims 1-12, characterised in that the grinding disc
live rings (26, 27) and the rolling rings (30, 31) are designed as gear rings and
the driving or rolling means are formed by the mutually engaging toothings (28, 29,
34, 35) on the inside and outside of the gear rings.
14. Grinder according to Claim 13, characterised in that the mutually engaging toothings
(28, 34 and 29, 35) are designed as sinusoidal toothings.
15. Grinder according to Claim 13 or 14, characterised in that the gear rings forming
the rolling rings (30, 31) are made of metal and the gear rings forming the grinding
disc live rings (26, 27) are made of plastic.
16. Grinder according to one of Claims 1-12, characterised in that the grinding disc
live rings (26, 27) and the rolling rings (30, 31) are designed as friction rings
and the driving or rolling means are formed by mutually engaging friction surfaces
on the inside and outside of the friction rings.
1. Appareil de meulage à excentrique avec un boîtier (10), avec un excentrique (15)
entraîné en rotation se trouvant à l'intérieur, avec un disque de ponçage (16) monté
de façon à pouvoir tourner sur l'excentrique (15), disque dont l'axe de rotation (24)
se trouve décalé et parallèle à l'axe de rotation (25) de l'excentrique (15) avec
une première couronne de rotation (26) du disque de ponçage avec des moyens d'entraînement
interne (28) et avec une deuxième couronne de rotation (27) du disque de ponçage avec
des moyens d'entraînement externes (29), qui sont fixés tous deux concentriquement
sur le disque de ponçage (16) de son axe de rotation (24), et qui sont chacun associés
à l'une des deux couronnes (30, 31) de roulement concentriques par rapport à l'axe
de rotation (25) de l'excentrique (16) avec des moyens de roulement internes ou externes
dans le boîtier (10), et avec un dispositif de commutation (38) implanté sur le boîtier,
qui présente trois positions de commutation réglables manuellement (38) pour enclencher
à volonté un mouvement de roulement de la première couronne (26) de rotation du disque
de ponçage sur la première couronne de roulement (30) ou de la deuxième couronne de
rotation (27) du disque de ponçage sur la deuxième couronne de roulement (31) ou pour
interrompre un mouvement de roulement des deux couronnes de rotation du disque de
ponçage, caractérisé en ce que les couronnes de roulement (31, 32), sont maintenues
en rotation dans le boîtier (10) et sont toujours en prise par leurs moyens de roulement
(34, 35) avec les moyens d'entraînement (28, 29) de chaque couronne de rotation de
disque de ponçage correspondante (26, 27), et en ce que le dispositif de commutation
(38; 238; 338; 438; 538) présente un dispositif de blocage (40; 240; 340; 440; 540)
qui fixe sans qu'elle puisse tourner dans la première position de commutation la première
couronne de roulement (30) et dans la deuxième position de commutation la deuxième
couronne de roulement (31) du boîtier, et dans une troisième position de commutation
libère les deux couronnes de roulement (30, 31) pour un mouvement libre de rotation.
2. Appareil de meulage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première
couronne de rotation du disque de ponçage (26) avec des moyens d'entraînement internes
(28) présente un plus grand diamètre que la deuxième couronne de rotation de disque
de ponçage (27) avec des moyens d'entraînement externes (35) ou inversement.
3. Appareil de meulage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les couronnes
de roulement (30, 31) sont maintenues dans des guidages annulaires (32, 33) coaxiaux
à l'axe de rotation de l'excentrique (15).
4. Appareil de meulage selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'on place les
guidages annulaires (32, 33) sur une plaque porteuse (11) métallique de préférence
orientée perpendiculairement aux axes de rotation (25, 24) de l'excentrique (15) et
du disque de ponçage (16) et qu'ils sont formés à partir d'un rebord annulaire (36)
en saillie axiale par rapport à la plaque porteuse (11) et d'une bride annulaire (37)
fixée sur la face frontale du rebord annulaire (36) et en saillie radiale de chaque
côté, et que les couronnes de roulement (30, 31) reposent en rotation sur leur face
dorsale opposée à leurs moyens de roulement (34, 35) dans l'une des rainures annulaires
formées par la plaque porteuse (11), le rebord annulaire (36) et la bride annulaire
(37).
5. Appareil de meulage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif
de blocage (40; 240) comprend un grand nombre d'évidements (41; 250; 251) dans les
faces frontales des couronnes de roulement (30, 31) tournées vers la plaque porteuse
(11) et au moins deux organes de verrouillage (43; 248; 249) traversant un orifice
de passage axial (42; 246) dans la plaque porteuse (11), organes qui sont reliés à
un levier de commutation (39; 239) du dispositif de commutation (38: 238) basculable
manuellement, de sorte que dans deux positions extérieures d'un des organes de verrouillage
(43; 248; 249), il est en prise dans un évidement (41; 250; 251) de la couronne de
roulement correspondante (30, 31) et dans la position médiane du levier de commutation
(39, 239) les deux organes de verrouillage (43; 248; 249) sont sortis des évidements
(250, 251).
6. Appareil de meulage selon la revendication 5, caractérisé en ce que les organes
de verrouillage sont formés de tiges rondes (43) guidées dans un trou axial (42) de
la plaque porteuse (11), tiges qui sont articulées sur un levier basculant (44) à
deux pattes couplé au levier de commutation (39) de chaque côté du centre de rotation
du levier, et en ce que les évidements sont exécutés sous forme de trous axiaux borgnes
ou traversants.
7. Appareil de meulage selon la revendication 5, caractérisé en ce que les organes
de verrouillage sont constitués par les extrémités libres (148, 249) d'un cliquet
d'arrêt (245) présentant en coupe la forme d'un secteur annulaire, cliquet qui s'étend
à l'intérieur de l'orifice de passage (246) par l'intermédiaire d'une partie périphérique
du rebord annulaire (36) et parallèlement à lui et repose sur celui-ci au moyen d'un
appui en forme de couteau (247), en ce que dans la face supérieure (252) du cliquet
de verrouillage (245) tournée à l'opposé du rebord annulaire (36) une rainure de coulissement
(253) s'étend longitudinalement, rainure dans laquelle est guidé de façon à pouvoir
coulisser, un tourillon de coulissemt (254) disposé sur le levier de commutation (239)
du dispositif de commutation (238) pouvant pivoter à la périphérie du boîtier (10)
et en ce qu'on établit le profil de la rainure de coulissement (253) dans le cliquet
d'arrêt (245), de telle sorte que par déplacement du tourillon de coulisse (254) depuis
environ le milieu de l'extension longitudinale de la rainure de coulissement (253)
dans un sens ou l'autre, on provoque un mouvement de basculement du cliquet d'arrêt
(245) autour de son appui en forme de couteau (247) dans un sens ou dans l'autre.
8. Appareil de meulage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif
de blocage (340; 440) présente un élément emboîtable (357; 462) basculable alternativement
dans les guidages annulaires (32, 33) et des évidements (356, 359; 456, 459) correspondant
à l'élément emboîtable prévu dans les couronnes de roulement (30, 31) et en ce que
l'élément emboîtable (357; 462) est relié à un levier de commutation (339), pouvant
basculer manuellement au moyen duquel on peut, en quittant la position médiane entre
les couronnes de roulement (30, 31), l'insérer dans un évidement d'emboîtement (356,
359; 456, 459) dans l'une ou l'autre des couronnes de roulement (30, 31).
9. Appareil de meulage selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément emboîtable
est en forme de levier à cliquet (357) monté de façon à pouvoir pivoter sur le rebord
annulaire (36), levier qui est lié rigidement par un goujon (358) traversant axialement
la plaque porteuse (11) au levier de commutation (339) s'étendant radialement à la
périphérie du boîtier (10) et qui peut venir en prise avec l'un des deux nez (360,
361), chaque fois dans un évidement radial (356, 359) dans les faces périphériques
des couronnes de roulement (30, 31) tournées vers le rebord annulaire (36).
10. Appareil de meulage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif
de blocage (540) présente un élément de verrouillage (563) pouvant pivoter dans les
guidages annulaires (32, 33) alternativement, qui est lié rigidement à un levier de
commutation pouvant pivoter manuellement du dispositif de commutation (538), et qui
verrouille dans le guidage annulaire (32, 33) correspondant, chacune des couronnes
de roulement (30, 31), selon la position de basculement du levier de commutation de
chaque côté d'une position médiane.
11. Appareil de meulage selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'élément
de verrouillage est réalisé sous forme d'une came à excentrique (440) qui est solidaire
du levier de commutation faisant saillie radialement à son extrémité à partir du boîtier
(10) par l'intermédiaire d'un goujon (458) traversant axialement le rebord annulaire
(36) et la plaque porteuse (11), et qu'on peut mettre en position de serrage avec
l'une des deux couronnes de roulement (30, 31).
12. Appareil de meulage selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'élément
de verrouillage comprend au moins une mâchoire de frein (563) maintenue de façon à
pouvoir pivoter sur le rebord annulaire (36) et qu'on peut la verrouiller au moyen
du levier de commutation, à volonté sur l'une des faces périphériques des deux couronnes
de roulement (30, 31) tournée vers le rebord annulaire (36).
13. Appareil de meulage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que
les couronnes (26, 27) de rotation du disque de ponçage et les couronnes de roulement
(30, 31) sont en forme de couronne dentée et les moyens d'entraînement ou de roulement
sont constitués par des dentures (28, 29, 34, 35) qui entrent en prise sur la face
interne ou externe des couronnes dentées.
14. Appareil de meulage selon la revendication 13, caractérisé en ce que les dentures
en prise (28, 34 ou 29, 35) sont des dentures sinusoïdales.
15. Appareil de meulage selon les revendications 13 ou 14, caractérisé en ce que les
couronnes dentées formant les couronnes de roulement (30, 31) sont en métal et les
couronnes dentées formant les couronnes de rotation (26, 27) du disque de perçage
sont en matière plastique.
16. Appareil à meuler selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que
les couronnes de rotation (26, 27) du disque de ponçage et les couronnes de roulement
(30, 31) sont en forme de couronnes de friction et les moyens d'entraînement ou de
roulement sont formés de surfaces de friction en prise sur la face interne ou externe
des couronnes de friction.