| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 341 341 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
08.05.1991 Patentblatt 1991/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.09.1988 |
|
|
| (54) |
Lastverstelleinrichtung
Load control apparatus
Dispositif de réglage de charge
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT DE ES FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
07.05.1988 DE 3815735
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
15.11.1989 Patentblatt 1989/46 |
| (73) |
Patentinhaber: VDO Adolf Schindling AG |
|
D-60487 Frankfurt (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hickmann, Gerd
D-6231 Schwalbach/Ts. (DE)
- Hrusovsky, Milan
D-6370 Oberursel/Ts. (DE)
- Pfalzgraf, Manfred
D-6000 Frankfurt/Main 1 (DE)
- Volz, Peter
D-6000 Frankfurt/Main 50 (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Klein, Thomas, Dipl.-Ing. (FH) |
|
Sodener Strasse 9 65824 Schwalbach/Ts. 65824 Schwalbach/Ts. (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 300 153 EP-A- 0 208 222
|
EP-A- 0 154 036 DE-A- 1 555 113
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 10, Nr. 73 (M-463)[2130], 22nd March 1986; & JP-A-60
216 036 (HONDA GIKEN KOGYO K.K.) 29-10-1985
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 9, Nr. 3 (M-349)[1726], 9. Januar 1985; & JP-A-59
153 945 (NISSAN JIDOSHA K.K.) 01-09-1984
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 9, Nr. 7 (M-350)[1730], 12. Januar 1985; & JP-A-59
158 343 (MITSUBISHI JIDOSHA KOGYO K.K.) 07-09-1984
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 8, nr. 240 (M-336)[1677], 6. November 1984; & JP-A-59
119 036 (MAZDA K.K.) 10-07-1984
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lastverstelleinrichtung mit einem auf eine Drosselklappe
einer Brennkraftmaschine einwirkbaren Steuerelement, das mit einem mit einem Fahrpedal
gekoppelten Mitnehmer verbunden ist und zusätzlich mittels eines elektrischen Stellantriebes
bewegbar ist, mit einem dem Mitnehmer zugeordneten Sollwerterfassungselement, einem
mit diesem zusammenwirkenden und auf den elektrischen Stellantrieb einwirkenden lstwerterfassungselement,
wobei der elektrische Stellantrieb in Abhängigkeit von den erfaßten Werten von einer
elektronischen Regeleinrichtung ansteuerbar ist. (Siche nicht vor veröffentlichten
Stand der technik nach EP-A-300153 alterer Priorität.)
[0002] Lastverstelleinrichtungen dieser Art werden in Kraftfahrzeugen zur Betätigung der
Drosselklappe durch das Fahrpedal vorgesehen, um mittels der elektronischen Regeleinrichtung
derart eingreifen zu können, daß beispielsweise Radschlupf beim Anfahren infolge zu
hoher Leistung vermieden wird. Die Regeleinrichtung kann bei zu raschem Niedertreten
des Fahrpedals dafür sorgen, daß beispielsweise die Drosselklappe weniger geöffnet
wird, als es der Fahrpedalstellung entspricht, so daß die Brennkraftmaschine nur eine
zu keinem Durchdrehen der Räder führende Leistung erzeugt. Andere, automatische Eingriffe
in die Lastverstelleinrichtung sind erforderlich, wenn ein Getriebe automatisch schalten
soll oder wenn die Leedaufdrehzahl auch bei unterschiedlichen Leistungserfordemissen
im Leeriauf auf einen konstanten Wert geregelt werden soll. Bekannt ist es bei einer
solchen Verstelleinrichtung auch, durch einen Geschwindigkeitsbegrenzungsregier einzugreifen,
der durch die Möglichkeit der Entkoppelung des Steuerelements vom Fahrpedal dafür
sorgen kann, daß jeweils diejenige Leistung eingestellt wird, die zur Aufrechterhaltung
der eingestellten Geschwindigkeit erforderlich ist. Daneben kann es insbesondere unter
dem Aspekt des Fahrkomfort erwünscht sein, eine progressive bzw. degressive Anlenkung
des Fahrpedals vorzusehen, mit der Möglichkeit einer gegenüber der Fahrpedalstellung
verringerten bzw. erhöhten Leistungseinstellung.
[0003] Sicherheitsgesichtspunkte machen es jedoch erforde
dich, daß auch bei einem Defekt in der Regeleinrichtung sichergestellt ist, daß bei
Rücknahme der Fahrpedalstellung die Leistungseinstellung synchron mit der Stellung
des Fahrpedals abnimmt. Erreicht wird dies bislang durch Sicherheitseinrichtungen
in der elektronischen Regeleinrichtung. Fehlermöglichkeiten in der Regeleinrichtung
verringert man dadurch, daß man die Elektronik redundant baut. Dennoch ist eine nicht
der Fahrpedalstellung entsprechende, zu hohe Leistungseinstellung bei einem Defekt
nicht völlig ausgeschlossen.
[0004] Lastverstelleinrichtungen der genannten Art sind in aller Regel mehrteilig ausgebildet,
das heißt bestimmte Elemente sind dem Fahrpedal zugeordnet, während andere Elemente
mit dem Steuerelement zusammenwirken. Eine derartige getrennte Anordnung der Bauteile
bedingt einerseits ein erhöhtes Bauvolumen der Lastverstelleinrichtung, andererseits
ist durch die Anordnung der Bauteile an verschiedenen Stellen des Fahrzeuges nicht
sichergestellt, daß die Bauteile rückwirkungsfrei mit der Drosselklappe zusammenwirken.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lastverstelleinrichtung der eingangs
genannten Art derart zu gestalten, daß sie kompakt ausgebildet ist und in allen Lastzuständen,
insbesondere bei Ausfall der elektronischen Regeleinrichtung, eine definierte Rückwirkung
auf die Drosselklappe ermöglicht.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch die Merkmale aus dem Anspruch 1 (in
den Fassungen A für Vertragstaaten DE, FR, IT, GB, SE bzw in der Fassung B für die
Staaten AT, ES, NL).
[0007] Durch die Anordnung von Mitnehmer, Koppelfeder, Steuerelement, Sollwerterfassungselement
und Istwerterfassungselement in unmittelbarer Wirkkette ist gewährleistet, daß Steuerungsabläufe
zwischen den Teilen auf kleinstem Raum erfolgen können, durch die Anordnung der Teile
im Drosselklappengehäuse ist zudem sichergestellt, daß die Wirkkette unmittelbar im
Bereich der Brennkraftmaschine einwirkt. So kann beispielsweise das Fahrpedal über
einen Bowdenzug direkt an dem im Bereich der Drosselklappe angeordneten, über eine
weitere Feder in Leerlaufrichtung vorgespannten Mitnehmer angreifen, die Position
des Mitnehmers wird durch das Sollwerterfassungselement und die des Steuerelements
durch das Istwerterfassungselement dargestellt und die von den beiden Elementen erfaßten
Werte an die elektronische Regeleinrichtung weitergegeben, die das mit der Drosselklappe
zusammenwirkende Steuerelement entsprechend der zwischen den beiden Elementen vorgegebenen
Regelcharakteristik über den gleichfalls in unmittelbarer Nachbarschaft zur Drosselklappe
angeordneten elektrischen Stellantrieb steuert Die Koppelfeder stellt dabei sicher,
daß bei divergierenden Bewegungen von Mitnehmer und Steuerelement ein Ausfall der
elektronischen Regeleinrichtung immer zu einer Änderung der Leistungseinstellung in
eine derstellung des Fahrpedals entsprechende Leistungsgröße führt.
[0008] Besondere Ausführungsformen der Erfindung gesehen, daß der Mitnehmer zweiteilig ausgebildet
ist, mit einem ersten, mit dem Fahrpedal gekoppelten Teil, das dem Sollwerterfassungselementzugeordnet
ist und einem relativ sind in den abhängigen Ansprüchen detaillierter beschrieben
[0009] In den Figuren ist die Erfindung an zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Es zeigt:
Figur 1 ein Blockschaltbild zur Verdeutlichung des Grundprinzips der ersten erfindungsgemäßen
Ausführungsform mit einteiligem Mitnehmer,
Figur 2 einen Längsschnitt durch das Drosselklappengehäuse der nach dem vorgenannten
Prinzip arbeitenden Lastverstelleinrichtung,
Figur 3 eine räumliche Ansicht des Drosselklappengehäuses mit einer Explosionsdarstellung
der im Bereich des mitnehmerseitigen Endes des Drosselklappengehäuses angeordneten
Teile,
Figur 4 ein Blockschaltbild zur Verdeutlichung des Grundprinzips der zweiten erfindungsgemäßen
Ausführungsform mit zweiteiligem Mitnehmer und
Figur 5 eine Detaildarstellung der Ausführungsform nach Figur4fürden Bereich des mitnehmerseitigen
Endes der Drosselklappengehäuse, dargestellt im Schnitt.
[0010] In der Figur 1 ist ein Fahrpedal 1 gezeigt, mit dem ein Hebel 2 zwischen einer Vollaststellung
VL und einer Leerlaufstellung mit maximaler Leerlaufleistung LLmax verschiebbar ist.
Der Hebel 2 vermag über ein Gestänge 3 einen einteiligen Mitnehmer4 in Vollastrichtung
VL zu verschieben und ist mittels einer am Hebel 2 angreifenden Rückzugfeder 5 in
Leerlaufrichtung vorgespannt. Eine Rückstellfeder 6 spannt den Mitnehmer 4 in Leerlaufrichtung
vor. Der Mitnehmer 4 ist mit einem Sollwerterfassungselement in Art eines Schleifers
7 eines Potentiometers 8 verbunden, welches einen Stellmotor 9 steuert, der über eine
Kupplung 10 ein Steuerelement 11 zu verschieben vermag. Das Steuerelement 11 dient
unmittelbarzum Verstellen einer Drosselklappe 16. Die Stellung des Steuerelementes
11 wird über ein Istwerterfassungselement in Art eines zweiten, mit ihm fest verbundenen
Schleifers 12 auf das Potentiometers 8 übertragen. Folgt das Steuerelement 11 exakt
der Vorgabe des Fahrpedals 1, so muß der gegenseitige Abstand der Schleifer 7 und
12 konstant bleiben.
[0011] Mit den Schleifern 7 und 12 des Potentiometers 8 wirkt eine elektronische Regeleinrichtung
22 zusammen, die u.a. den elektrischen Stellmotor und die Kupplung 10 ansteuert. Aufgrund
der Möglichkeit externe Vorgabewerte durch die Regeleinrichtung 22 darzustellen, kann
das Steuerelement 11 unabhängig vom Mitnehmer 4 bewegt werden.
[0012] Für den Fall eines Ausfallens der Elektronik ist eine mechanische Verbindung zwischen
dem Mitnehmer 4 und dem Steuerelement 11 durch eine Koppelfeder 13 vorgesehen, die
das Steuerelement 11 in Richtung eines Anschlages 14 des Mitnehmers 4 vorspannt. Der
Abstand zwischen dem Anschlag 14 und dem Steuerelement 11 ist in der Darstellung der
Figur 1 übertrieben groß gezeichnet und bei ordnungsgemäßem Arbeiten der Lastverstelleinrichtung
gering und wird durch eine Abstandsüberwachungseinrichtung 15 überwacht, bei der es
sich um einen einfachen Endschalter handeln kann. Fällt die Elektronik aus, so kann
der Mitnehmer 4 nach Überwinden des geringen Abstandes zwischen Anschlag 14 und Steuerelement
11 dieses in Leeriaufstellung verschieben.
[0013] Durch die in Figur 1 gezeigte Umrahmung 23 soll verdeutlicht werden, daß der Mitnehmer
4, die Koppelfeder 13, das Steuerelement 11 sowie das Potentiometer 8 mit den beiden
Schleifern 7 und 12 eine bauliche Einheit darstellen, die innerhalb der Umrahmung
23 angeordnete Drosselklappe 16, der elektrische Stellmotor 9 und die Kupplung 10
verdeutlichen zusätzlich, daß die genannten Teile gleichzeitig eine bauliche Einheit
mit dem Drosselklappengehäuse bilden.
[0014] Von Bedeutung ist schließlich bei der in Figur 1 gezeigten Variante die Anordnung
eines Sicherheitskontaktes 17, der mit der Kupplung 10 zusammenwirkt. So ist bereits
eine geringe Abstandsverminderung ein Hinweis darauf, daß die Drosselklappe 16 weiter
geöffnet ist, als der Fahrervorgabe entspricht. Dieser Umstand wird von der Abstandsüberwachungseinrichtung
15 festgestellt und führt dazu, daß der Sicherheitskontakt 17 öffnet, was zum Lösen
der Kupplung 10 führt. Wird hingegen gegenüber dem Wunsch des Fahrers eine aufregelnde
Lastfunktion angestrebt, erfolgt eine Deaktiviertung der Abstandsüberwachungseinrichtung
15, so daß das Steuerelement 11 den Mitnehmer 4 in Vollastrichtung mitnehmen kann,
ohne daß der Sicherheitskontakt 17 öffnet.
[0015] Für den Fall, daß nach dem Loslassen des Fahrpedals 1 sich der Mitnehmer4 und das
Steuerelement 11 nicht in Richtung Leerlauf verschieben lassen sollten, ist am Fahrpedal
1 ein Pedalkontaktschalter 18 vorgesehen, durch den ein solcher Mißstand feststellbar
ist.
[0016] Der Vollständigkeit halber ist in der Figur 1 ein automatisches Getriebe 19 angedeutet,
bei welchem über den Mitnehmer 4 ein Automatikzug 20 verschoben werden kann.
[0017] Die Figuren 2 und 3 zeigen das Drosselklappengehäuse 24, in dem eine Lagerwelle 16a
für die Drosselklappe 16 gelagert ist, wobei das Drosselklappengehäuse 24 im Bereich
des Endes 16a' der Lagerwelle 16a den Mitnehmer 4, die formschlüssig mit einem Ende
mit diesem verbundene Koppelfeder 13, die gleichzeitig formschlüssig mit dem anderen
Ende mit der Lagerwelle 16a verbunden ist, sowie den kraftschlüssig mit der Lagerwelle
16a verbundenen, einen Teil des Steuerelementes 11 bildenden Steuerhebel 21, und die
Schleifer 7 und 12 und das Potentiometer 8 aufnimmt, ferner im Bereich des Endes 16a"
der Lagerwelle 16a den elektrischen Stellmotor 9, die elektromagnetisch wirkende Kupplung
10 sowie ein zwischen diesen angeordnetes Untersetzungsgetriebe. Auf die Darstellung
von Details betreffend die Regelelektronik 22, die Abstandsüberwachungseinrichtung
15 und den Sicherheitskontakt 17 wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet.
[0018] Im einzelnen zeigen die Figuren 2 bzw. 3 zwei Nadellager 25 für die Lagerwelle 16a,
mit der die Drosselklappe 16 verschraubt ist. Das freie Ende 16a' der Lagerwelle 16a
durchsetzt eine Lageröffnung 26 im Drosselklappengehäuse 24 und nimmt dort drehfest
den einen Anschlag 38 aufweisenden Steuerhebel 21 auf. Gleichfalls drehfest mit diesem
Ende 16a' der Lagerwelle 16a ist ein Schleifarm 27 verbunden, dessen Schleifer 12
an diesen zugeordneten Schleifbahnen 28 einer Potentiometerplatte 8 anliegen, die
mit Kabelzuführungen 30 versehen ist und sich an einem am Drosselklappengehäuse 24
anliegenden Kabelschutzring 31 abstützt Ein mit dem Drosselklappengehäuse 24 verschraubter
Haltering 32 fixiert dabei die Potentiometerplatte 8 in einer definierten Stellung.
[0019] Eine Lagerbohrung im Drosselklappengehäuse 24 bzw. die der Lagerbohrung angrenzende
Gehäusewandung nehmen Nadellager 33 und 34 auf, in denen der Mitnehmer 4 radial und
axial gelagert ist. Dieser ist als ebene Platte ausgebildet und besitzt aussen einen
konzentrisch zur Mittelachse der Welle 16a angeordneten Hohlzapfen 35, der drehfest
mit einem Hebel 36 mit einem Anschlußnippel 37 und über dieses mit dem Gestänge 3
verbunden ist. Der Mitnehmer 4 besitzt am Umfang den radialen Anschlag 14, der bei
einer definierten Stellung von Mitnehmer 4 und Steuerhebel 21 zueinander in Anlage
mit dem Anschlag 38 des Steuerhebels 21 gelangt. Der Mitnehmer ist auf seiner dem
Steuerhebel 21 zugewandten Seite mit einer zylindrischen Öffnung zur Aufnahme der
Koppelfeder 13 und diametral zum Anschlag 14 mit einer Kulissenführung 40 versehen.
Mittels diese durchsetzender Schrauben 41 ist eine die zylindrische Öffnung des Mitnehmers
4 verschließende Schleiferaufnahme 39, die die Schleifer 7 aufweist, verbunden, wobei
diese an zugeordneten Schleiferbahnen 43 der Potentiometerplatte 8 anliegen und infolge
der Verbindung des Mitnehmers 4 mit der Schleiferaufnahme 39 über die die Kulissenführung
40 durchsetzenden Schrauben 41 eine Justage des Potentiometers gegeben ist. Die Schleiferaufnahme
39 weist schließlich auf ihrer dem Mitnehmer 4 und der Flachspiralfeder 13 zugewandten
Seite zwei Haltestifte 44 auf, zwischen denen das äußere, abgekrümmte Ende 45 der
Spiralfeder 13 gehalten ist, während deren inneres Ende 46 eine Nut 47 in der Lagerwelle
16a durchsetzt, wobei letztere durch Bohrungen in der Schleiferaufnahme 39 und einer
zwischen dieser und der Spiralfeder 13 angeordneten Führungsplatte 48 gesteckt ist.
[0020] Figur 2 zeigt im Bereich des Endes 16a" der Lagerwelle 16a der Drosselklappe 16 den
im Drosselklappengehäuse 24 gelagerten Elektromotor 9, der über ein Ritzel 49 ein
Zwischenrad 50 antreibt, welches über ein mit diesem verbundenes weiteres Ritzel 51
mit einem drehbar auf der Lagerwelle 16a gelagerten Antriebsrad 52 zusammenwirkt das
bei aktivierter elektromagnetischer Kupplung 10 die Lagerwelle 16a antreibt
[0021] Figur 4 zeigt eine mit der Darstellung in Figur 1 weitgehend identische Lastverstelleinrichtung,
bei der jedoch der Mitnehmer 4 aus zwei Teilen 4a und 4b besteht Mit der Ausführungsform
nach Figur 1 in ihrer Funktion übereinstimmende Teile sind der Einfachheit halber
mit gleichen Bezugsziffem bezeichnet.
[0022] Die Figur 4 zeigt das erste Teil 4a des Mitnehmers 4, an ersterem greift unmittelbar
die Rückzugfeder 5 an. Das Teil 4a kann mittels des dem Fahrpedal 1 zugeordneten Hebels
2 über das Gestänge 3 in Vollastrichtung VL verschoben werden und ist mit dem Schleifer
7 des Potentiometers 8 verbunden. Relativ zu dem ersten Teil 4a ist gegen die Kraft
der Koppelfeder 13 das zweite Teil 4b des Mitnehmers 4 beweglich, die Koppelfeder
13 greift dabei am Steuerelement 11 und an dem zweiten Teil 4b an und versucht es
in Leerlaufrichtung gegen das erste Teil 4a zu ziehen. Die Rückstellfeder 6 spannt
wiederum den gesamten Mitnehmer 4 in Leerlaufrichtung vor. Im gegenüber dem Fahrerwunsch
abgeregelten Lastbereich arbeitet die Lastverstelleinrichtung gemäß der Ausführungsform
nach Figur 4 genau wie die in Figur 1 gezeigte. Im aufgeregelten Lastbereich hingegen
wird bei deaktivierter Abstandsüberwachungseinrichtung 15 nur das zweite Teil 4b des
Mitnehmers 4 verschoben, während das erste Teil 4a, das mit der Stellung des Fahrpedals
1 korreliert, in dieser Stellung verbleibt. Sollte die Regelelektronik ausfallen,
führt dies dazu, daß die Rückstellfeder 6 nach dem Lösen der Kupplung 10 das zweite
Mitnehmerteil 4b zur Anlage an dem ersten Mitnehmerteil 4a in Leerlaufrichtung zurückzieht,
bis zum Erreichen der durch das Fahrpedal 1 vorgegebenen geringeren Lastgröße.
[0023] Figur 5 zeigt unter Bezugnahme auf die Prinzipdarstellung gemäß Figur 4 die entsprechende
Ausbildung der Lastverstelleinrichtung im Bereich des Mitnehmers, die sich im wesentlichen
an dem entsprechenden Ausschnitt gemäß Figur 2 orientiert. Auch hier sind wieder mit
der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 3 in ihrer Funktion übereinstimmende Teil
der Einfachheit halber mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. In dem nur teilweise
dargestellten Drosselklappengehäuse 24 ist zunächst die Welle 16a für die Drosselklappe
nadelgelagert, die den Steuerhebel 21 drehfest aufnimmt. Gleichfalls drehfest ist
mit dieser Welle der Schleifarm 27 verbunden, dessen Schleifer 12 an der diesen zugeordneten
Schleifbahn des Potentiometers 8 anliegen. Eine Lagerbohrung im Drosselklappengehäuse
24 nimmt das Wälzlager 33 und die entsprechende Gehäusewandung das Lager 34 auf, in
denen das Mitnehmerteil 4a gelagert ist bzw. anliegt. Dieses besitzt einen konzentrisch
zur Mittelachse der Welle 16a angeordneten Hülsenbereich 41a, an den sich auf der
der Welle 16a zugewandten Seite in radialer Richtung ein Kreisringbereich 42a anschließt,
der außen in einen parallel zur Welle 16a verlaufenden Sektor 43a mündet, welcher
im Bereich seines freien Endes die Schleiferaufnahme 39 mit den Schleifern 7 aufweist,
die an der diesen zugeordneten Schleifbahn des Potentiometers 8 anliegen. Der im Bereich
des Wälzlagers 33 aus dem Drosselklappengehäuse 24 herausragende Abschnitt der Hülse
41a nimmt drehfest einen Hebel 44a mit einem Anschlußnippel 3' zur Verbindung mit
dem Gestänge 3 auf.
[0024] Im Hülsenbereich 41 a des Mitnehmerteiles 4a ist der Zapfen 41 b des Mitnehmerteiles
4b mittels axial bzw. radial wirkender Gleitlager 53, 54 drehbar gelagert und nimmt
im Bereich seines aus dem Drosselklappengehäuse 24 herausragenden freien Endes einen
Hebel 42b mit Anschlußnippel 6' auf, an welchem die Rückstellfeder 6 angreift. Das
auf die Welle 16a gerichtete Ende des Zapfens 41 mündet in geringfügigem Abstand zur
Welle 16a in einen Kreisringbereich 43b, der außen in einem axialen Ring 44b endet.
Im Ring 44b ist die Flachspiralfeder 13 angeordnet, sie umgibt das auf den Zapfen
41 b gerichtete freie Ende der Welle 16a und ist entsprechend mit ihrem äußeren Ende
in den sie umschließenden Bereich des Mitnehmerteiles 4b und mit ihrem inneren Ende
in den Schlitz 47 der Welle 16a eingehängt. Das Mitnehmerteil 4b ist schließlich außen
an dem Ring 44b mit dem Anschlag 14 versehen, in dessen Weg der am Steuerhebel 21
angeordnete Ansatz 38 ragt.
[0025] Die in der Figur 5 gezeigte Ausführungsform betreffend den zweiteiligen Mitnehmer
ist somit ohne weiteres auf die Ausführungsform nach den Figuren 2 und 3 betreffend
den einteiligen Mitnehmer übertragbar. Um den Anforderungen des einteiligen Mitnehmers
gerecht zu werden, müßten bei dem zweiteiligen Mitnehmer nur die Mitnehmerteile 4a
und 4b drehfest miteinander verbunden werden.
Bezugszeichenliste
[0026]
1 Fahrpedal
2 Hebel
3 Gestänge
4 Mitnehmer
4a Mitnehmerteil
4b Mitnehmerteil
5 Rückzugfeder
6 Rückstellfeder
7 Schleifer
8 Potentiometer
9 Stellmotor
10 Kupplung
11 Steuerelement
12 Schleifer
13 Koppelfeder
14 Anschlag
15 Abstandsüberwachungseinrichtung
16 Drosselklappe
16a Lagerwelle
16a'Ende
16a" Ende
17 Sicherheitskontakt
18 Pedalkontaktschalter
19 Getriebe
20 Automatikzug
21 Steuerhebel
22 elektronische Regeleinrichtung
23 Umrahmung
24 Drosselklappengehäuse
25 Nadellager
26 Lageröffnung
27 Schleifarm
28 Schleifbahnen
30 Kabelzuführungen
31 Kabelschutzring
32 Haltering
33 Wälzlager
34 Nadellager
35 Zapfen
36 Hebel
37 Anschlußnippel
38 Ansatz
39 Schleiferaufnahme
40 Kulissenführung
41 Schrauben
43 Schleiferbahnen
44 Haltestifte
45 äußeres Ende
46 inneres Ende
47 Nut
48 Führungsplatte
49 Ritzel
50 Zwischenrad
51 Ritzel
52 Antriebsrad
53 Nadellager
54 Nadellager
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en) : DE, FR, GB, IT, SE
1. Lastverstelleinrichtung mit einem auf eine Drosselklappe (16) einer Brennkraftmaschine
einwirkbaren Steuerelement (11), das mit einem mit einem Fahrpedal (1) gekoppelten
Mitnehmer (4) verbunden ist und zusätzlich mittels eines elektrischen Stellantriebes
(9) bewegbar ist, mit einem dem Mitnehmer (4) zugeordneten Sollwerterfassungselement
(7), einem mit diesem zusammenwirkenden und auf den elektrischen Stellantrieb (9)
einwirkenden, die Stellung des Steuerelements (11) erfassenden Istwerterfassungselement
(12), wobei der elektrische Stellantrieb (9) in Abhängigkeit von den erfaßten Werten
von einer elektronischen Regeleinrichtung (22) ansteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß im Drosselklappengehäuse (24) der Mitnehmer (4), das Steuerelement (11), das Sollwerterfassungselement
(7), das Istwerterfassungselement (12) und der Stellantrieb (9) angeordnet sind, wobei
der Mitnehmer (4) und das Steuerelement (11) mittels einer Koppelfeder (13) gekoppelt
sind und das Steuerelement (11) in Richtung eines Anschlages (14) des Mitnehmers (4)
vorgespannt ist, daß das Steuerelement (11) durch die Lagerwelle (16a) der Drosselklappe
(16) und einen drehfest mit einem Ende (16a') der Lagerwelle (16a) verbundenen Steuerhebel
(21) gebildet wird, daß ein Ende (16a') der Lagerwelle (16a) der Drosselklappe (16)
kraftschlüssig mit dem Mitnehmer (4) und das andere Ende (16a") der Lagerwelle (16a)
über eine elektromagnetisch wirkende Kupplung (10) mit dem als Elektromotor (9) ausgebildceten
Stellantrieb verbunden ist und daß der Elektromotor (9) über ein Ontersetzungsgetriebe
(49, 50, 51, 52) auf die Kupplung (10) einwirkt.
2. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer
(4) konzentrisch zur Lagerachse der Drosselklappe (16) im Drosselklappengehäuse (24)
drehbar gelagert ist.
3. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Koppelfeder als Spiralfeder, insbesondere als Flachspiralfeder (13), ausgebildet
ist, die mit einem Ende (45) mit dem Mitnehmer (4) und dem anderen Ende (46) mit dem
zugewandten Ende (16a') der Lagerwelle (16a) verbunden ist.
4. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sollwerterfassungselement (7) als mit dem Mitnehmer (4) verbundener erster
Schleifer (7) eines zwei Schleifer (7, 12) aufweisenden Vorgabe- und Rückmeldepotentiometers
(8) ausgebildet ist, dessen Istwerterfassungselement (12) in Form des zweiten Schleifers
(12) mit dem Steuerhebel (21) gekoppelt ist, wobei der gegenseitige Abstand der Schleifer
(7, 12) durch die elektronische Regeleinrichtung (22) überwacht wird.
5. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (4) zweiteilig ausgebildet ist, mit einem ersten, mit dem Fahrpedal
(1) gekoppelten Teil (4a), dem das Sollwerterfassungselement (7) zugeordnet ist und
einem relativ zum ersten Teil (4a) bewegbaren zweiten Teil (4b) mit dem Anschlag (14),
das dem Steuerelement (11) zugeordnet ist, wobei das zweite Teil (4b) mittels der
Koppelfeder (13) mit dem Steuerelement (11) verbunden ist.
6. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine weitere Feder (6) den Mitnehmer (4) in Leerlaufrichtung vorspannt.
7. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere
Feder (6) am zweiten Teil (4b) des Mitnehmers (4) angreift.
8. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß am Fahrpedal (1) ein Pedalkontaktschalter (18) vorgesehen ist
9. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Regeleinrichtung (22) im spannungsfreien Zustand der Lastverstelleinrichtung
ausgeschaltet ist.
10. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung
(10) im nicht angesteuerten Zustand des elektrischen Stellantriebes (9) geöffnet ist.
11. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der elektrische Stellantrieb (9) in Abhängigkeit von einer oder mehreren zusätzlichen
Regelgrößen ansteuerbar ist.
12. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Anschlag (14) und dem Steuerhebel (21) eine Abstandsuberwachungseinrichtung
(15) vorgesehen ist, die bei Unterschreiten eines vorgegebenen Abstandes der elektronischen
Regeleinrichtung (22) ein Signal zum Zwecke der Plausibilitätsprüfung zuführt.
13. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische
Regeleinrichtung (22) bei Vorliegen des Signals und definierten Plausibilitätsbedingungen
den elektrischen Stellantrieb (9) abkoppelt oder abschaltet.
14. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsüberwachungseinrichtung
(15) bei Unterschreiten eines vorgegebenen Abstandes einen Sicherheitskontakt (17)
öffnet, der die Kupplung (10) stromlos schaltet und dadurch öffnet.
15. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitskontakt
(17) eine Überbrückungsleitung mit einem bei Vorliegen zusätzlicher Regelgrößen sich
öffnenden bzw. schließenden Schalter hat.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en) : AT, ES, NL
1. Lastverstelleinrichtung mit einem auf eine Drosselklappe (16) einer Brennkraftmaschine
einwirkbaren Steuerelemnt (11), das mit einem mit einem Fahrpedal (1) gekoppelten
Mitnehmer (4) verbunden ist und zusätzlich mittels eines elektrischen Stellantriebes
(9) bewegbar ist, mit einem dem Mitnehmer (4) zugeordneten Sollwerterfassungselement
(7), einem mit diesem zusammenwirkenden und auf den elektrischen Stellantrieb (9)
einwirkenden die stellung des Steurelements (11) erfassenden Istwerterfassungselement
(12), wobei der elektrische Stellantrieb (9) in Abhängigkeit von den erfaßten Werten
von einer elektronischen Regeleinrichtung (22) ansteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß im Drosselklappengehäuse (24) der Mitnehmer (4), das Steuerelement (11), das Sollwerterfassungselement
(7), das Istwerterfassungselement (12) und der Stellantrieb (9) angeordnet sind, wobei
der Mitnehmer (4) und das Steuerelement (11) mittels einer Koppelfeder (13) gekoppelt
sind und das Steuerelement (11) in Richtung eines Anschlages (14) des Mitnehmers (4)
vorgespannt ist.
2. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement
(11) durch die Lagerwelle (16a) der Drosselklappe (16) und einen drehfest mit einem
Ende (16a') der Lagerwelle (16a) verbundenen Steuerhebel (21) gebildet wird.
3. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Ende (16a') der Lagerwelle (16a) der Drosselklappe (16) kraftschlüssig mit dem Mitnehmer
(4) und das andere Ende (16a") der Lagerwelle (16a) über eine elektromagnetisch wirkende
Kupplung (10) mit dem als Elektromotor (9) ausgebildeten Stellantrieb verbunden ist.
4. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor
(9) über ein Untersetzungsgetriebe (49, 50, 51, 52) auf die Kupplung (10) einwirkt
5. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (4) konzentrisch zur Lagerachse der Drosselklappe (16) im Drosselklappengehäuse
(22) drehbar gelagert ist.
6. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Koppelfeder als Spiralfeder, insbesondere als Flachspiralfeder (13), ausgebildet
ist, die mit einem Ende (45) mit dem Mitnehmer (4) und dem anderen Ende (46) mit dem
zugewandten Ende (16a') der Lagerwelle (16a) verbunden ist.
7. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sollwerterfassungselement (7) als mit dem Mitnehmer (4) verbundener erster
Schleifer (7) eines zwei Schleifer (7,12) aufweisenden Vorgabeund Rückmeldepotentiometers
(8) ausgebildet ist, dessen Istwerterfassungselement (12) in Form des zweiten Schleifers
(12) mit dem Steuerhebel (21) gekoppelt ist, wobei der gegenseitige Abstand der Schleifer
(7, 12) durch, die elektronische Regeleinrichtung (22) überwacht wird.
8. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (4) zweiteilig ausgebildet ist, mit einem ersten, mit dem Fahrpedal
(1) gekoppelten Teil (4a), dem das Sollwerterfassungselement (7) zugeordnet ist und
einem relativ zum ersten Teil (4a) bewegbaren zweiten Teil (4b) mit dem Anschlag (14),
das dem Steuerelement (11) zugeordnet ist, wobei das zweite Teil (4b) mittels der
Koppelfeder (13) mit dem Steuerelement (11) verbunden ist.
9. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine weitere Feder (6) den Mitnehmer (4) in Leerlaufrichtung vorspannt.
10. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere
Feder (6) am zweiten Teil (4b) des Mitnehmers (4) angreift.
11. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß am Fahrpedal (1) ein Pedalkontaktschalter (18) vorgesehen ist.
12. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Regeleinrichtung (22) im spannungsfreien Zustand der Lastverstelleinrichtung
ausgeschaltet ist.
13. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung
(10) im nicht angesteuerten Zustand des elektrischen Stellantriebes (9) geöffnet ist.
14. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der elektrische Stellantrieb (9) in Abhängigkeit von einer oder mehreren zusätzlichen
Regelgrößen ansteuerbar ist.
15. Lastverstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Anschlag (14) und dem Steuerhebel (21) eine Abstandsüberwachungseinrichtung
(15) vorgesehen ist, die bei Unterschreiten eines vorgegebenen Abstandes der elektronischen
Regeleinrichtung (22) ein Signal zum Zwecke der Plausibilitätsprüfung zuführt.
16. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische
Regeleinrichtung (22) bei Vorliegen des Signals und definizierten Plausibilitätsbedingungen
den elektrischen Stellantrieb (9) abkoppelt oder abschaltet.
17. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsüberwachungseinrichtung
(15) bei Unterschreiten eines vorgegebenen Abstandes einen Sicherheitskontakt (17)
öffnet, der die Kupplung (10) stromlos schaltet und dadurch öffnet.
18. Lastverstelleinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitskontakt
(17) eine Überbrükkungsleitung mit einem bei Vodiegen zusätzlicher Regelgrößen sich
öffnenden bzw. schließenden Schalter hat.
Claims for the following Contracting State(s) : s : DE, FR, GB, IT, SE
1. Load adjusting device with a control element (11) which can act on a butterfly
valve (16) of an internal-combustion engine and which is joined to a carrier (4) linked
to an accelerator pedal (1) and can also be moved by means of an electrical actuator
(19), with a setpoint value measuring element (7) associated with the carrier (4),
and with an actual value measuring element (12) which acts in cooperation with the
said setpoint value measuring element and acts on the electrical actuator (9) and
measures the position of the control element (11), in which the electrical actuator
(9) can be controlled by an electronic control device (22) as function of the measured
values, characterized in that the carrier (4), the control element (11), the setpoint
value measuring element (7), the actual value measuring element (12) and the actuator
(9) are positioned in the butterfly value housing (24), the carrier (4) and the control
element (11) being linked by means of a coupling spring (13) and the control element
(11) being pre-tensioned in the direction of a stop (14) of the carrier (4), in that
the control element (11) is formed by the support shaft (16a) of the butterfly valve
(16) and a control lever (21 ) which is joined to the end (16a') of the support shaft
(16a) in such a way that it cannot rotate, in that one end (16a') of the support shaft
(16a) of the butterfly valve (16) is joined non-positively to the carrier (4) and
the other end (16aj of the supportshaft(16a) is joined through an electromagnetically-acting
coupling (10) to the actuator formed as an electric motor (9), and in that the electric
motor (9) acts on the coupling (10) though a reduction gear mechanism (49, 50, 51,
52).
2. Load adjusting device according to Claim 1, characterized in that the carrier (4)
is supported so that it can rotate concentrically with the bearing axis of the butterfly
valve (16) in the butterfly valve housing (24).
3. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 2, characterized in that
the coupling spring is formed as a coil spring, in particular as a flat coil spring
(13), one end (45) of which is joined to the carrier (4) and the other end (46) of
which is joined to the facing end (16a') of the support shaft (16a).
4. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that
the setpoint value measuring element (7) is formed as a first wiper (7), joined to
the carrier (4), of a setpointinput and feedback potentiometer (8) which has two wipers
(7, 12) and the actual value measuring element (12) of which in the form of the second
wiper (12) is linked to the control lever (21), the distance between the two wipers
(7, 12) being monitored by the electronic control device (22).
5. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that
the carrier (4) is formed in two parts, with a first part (4a) which is linked to
the accelerator pedal (1) and is assigned to the setpoint value measuring element
(7), and a second part (4b) which can move relative to the first part (4a), has the
stop (14) and is assigned to the control element (11), the second part (4b) being
joined to the control element (11) by means of the coupling spring (13).
6. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that
a further spring (6) pre-tensions the carrier (4) in the idling direction.
7. Load adjusting device according to Claim 6, characterized in that the further spring
(6) acts on the second part (4b) of the carrier (4).
8. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that
a pedal contact switch (18) is provided on the accelerator pedal (1).
9. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that
the electronic control device (22) is disconnected when the load adjusting device
is in an off-load state.
10. Load adjusting device according to Claim 9, characterized in that the coupling
(10) is open when the electrical actuator (9) is in the non-controlled state.
11. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that
the electrical actuator (9) can be controlled as a function of one or more additional
controlled variables.
12. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 11, characterized in that,
between the stop (14) and the control lever (21), there is provided a distance monitoring
device (15) which, if the distance falls below a specified value, supplies a signal
to the electronic control device (22) for the purpose of plausibility checking.
13. Load adjusting device according to Claim 12, characterized in that in the presence
of the signal and defined plausibility conditions the electronic control device (22)
uncouples or disconnects the electrical actuator (9).
14. Load adjusting device according to Claim 13, characterized in that if the distance
falls below a specified value the distance monitoring device (15) opens a safety contact
(17) which de-energizes, and thereby opens, the coupling (10).
15. Load adjusting device according to Claim 14, characterized in that the safety
contact (17) has a bypass line with a switch which opens or closes in the presence
of additional control variables.
Claims for the following Contracting State(s) : s : AT, ES, NL
1. Load adjusting device with a control element (11) which can act on a butterfly
valve (16) of an internal-combustion engine and which is joined to a carrier (4) linked
to an accelerator pedal (1) and can also be moved by means of an electrical actuator
(19), with a setpoint value measuring element (7) associated with the carrier (4),
and with an actual value measuring element (12) which acts in cooperation with the
said setpoint value measuring element and acts on the electrical actuator (9) and
measures the position of the control element (11), in which the electrical actuator
(9) can be controlled by an electronic control device (22) as function of the measured
values, characterized in that the carrier (4), the control element (11), the setpoint
value measuring element (7), the actual value measuring element (12) and the actuator
(9) are positioned in the butterfly value housing (24), the carrier (4) and the control
element (11) being linked by means of a coupling spring (13) and the control element
(11) being pre-tensioned in the direction of a stop (14) of the carrier (4).
2. Load adjusting device according to Claim 1, characterized in that the control element
(11) is formed by the support shaft (16a) of the butterfly valve (16) and a control
lever (21) which is joined to the end (16a') of the support shaft (16a) in such a
way that it cannot rotate.
3. Load adjusting device according to Claim 1 or 2, characterized in that one end
(16a') of the support shaft (16a) of the butterfly valve (16) is joined non-positively
to the carrier (4) and the other end (16a") of the support shaft (16a) is joined through
an eiec- tromagnetically-acting coupling (10) to the actuator formed as an electric
motor (9).
4. Load adjusting device according to Claim 3, characterized in that the electric
motor (9) acts on the coupling (10) though a reduction gear mechanism (49, 50, 51,
52),
5. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that
the carrier (4) is supported so that it can rotate concentrically with the bearing
axis of the butterfly valve (16) in the butterfly valve housing (24).
6. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that
the coupling spring is formed as a coil spring, in particular as a flat coil spring
(13), one end (45) of which is joined to the carrier (4) and the other end (46) of
which is joined to the facing end (16a') of the support shaft (16a).
7. Load adjusting device according to one of Claims 2 to 6, characterized in that
the setpoint value measuring element (7) is formed as a first wiper (7), joined to
the carrier (4), of a setpoint-input and feedback potentiometer (8) which has two
wipers (7, 12) and the actual value measuring element (12) of which in the form of
the second wiper (12) is linked to the control lever (21), the distance between the
two wipers (7, 12) being monitored by the electronic control device (22).
8. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that
the carrier (4) is formed in two parts, with a first part (4a) which is linked to
the accelerator pedal (1) and is assigned to the setpoint value measuring element
(7), and a second part (4b) which can move relative to the first part (4a), has the
stop (14) and is assigned to the control element (11), the second part (4b) being
joined to the control element (11) by means of the coupling spring (13).
9. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that
a further spring (6) pre-tensions the carrier (4) in the idling direction.
10. Load adjusting device according to Claim 9, characterized in that the further
spring (6) acts on the second part (4b) of the carrier (4).
11. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that
a pedal contact switch (18) is provided on the accelerator pedal (1).
12. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 11, characterized in that
the electronic control device (22) is disconnected when the load adjusting device
is in an off-load state.
13. Load adjusting device according to Claim 12, characterized in that the coupling
(10) is open when the electrical actuator (9) is in the non-controlled state.
14. Load adjusting device according to one of Claims 1 to 13, characterized in that
the electrical actuator (9) can be controlled as a function of one or more additional
controlled variables.
15. Load adjusting device according to one of Claims 2 to 14, characterized in that,
between the stop (14) and the control lever (21), there is provided a distance monitoring
device (15) which, if the distance falls below a specified value, supplies a signal
to the electronic control device (22) for the purpose of plausibility checking.
16. Load adjusting device according to Claim 15, characterized in that in the presence
of the signal and defined plausibility conditions the electronic control device (22)
uncouples or disconnects the electrical actuator (9).
17. Load adjusting device according to Claim 16, characterized in that if the distance
falls below a specified value the distance monitoring device (15) opens a safety contact
(17) which de-energizes, and thereby opens, the coupling (10).
18. Load adjusting device according to Claim 17, characterized in that the safety
contact (17) has a bypass line with a switch which opens or closes in the presence
of additional control variables.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s) : DE, FR, GB, l T, SE
1. Dispositif de réglage de la charge comportant, d'une part un élément (11) de manoeuvre
qui agit sur le papillon étrangleur (16) d'un moteur à combustion interne et qui est
relié à un taquet (4) d'entraînement accouplé à une pédale (11) d'accélérateur et
qui, en outre, peut être déplacé par un dispositif électromoteur(9) de réglage, d'autre
part un élément(7) capteur de valeurde consigne associé à ce taquet (4) d'entraînement,
un élément (12) capteur de valeur réelle décelant la position de l'élément (11) de
manoeuvre et coopérant avec cet élément capteur (7) et agissant sur le dispositif
électromoteur (9) de réglage, ce dernier pouvant être piloté par un circuit régulateur
électronique (22) en fonction des valeurs relevées, dispositif caractérisé en ce que
le taquet (4) d'entraînement, l'élément (11) de manoeuvre, l'élément (7) capteur de
valeur de consigne, l'élément (12) capteur de valeur réelle et le dispositif électromoteur
(9) de réglage sont disposés dans la cage (24) du papillon étrangleur, ce taquet (4)
et cet élément (11) de manoeuvre étant reliés au moyen d'un ressort (13) d'accouplement
et ledit élément (11) de manoeuvre étant sollicité vers une butée (14) dudit taquet
(4) ; et en ce que cet élément (11) de manoeuvre est constitué par l'axe (16a) de
pivotement du papillon étrangleur (16) et par un levier (21) de manoeuvre solidaire
en rotation d'une extrémité (16a') de cet axe (16a) ; en ce que cette extrémité (16a')
de l'axe (16a) du papillon est reliée positivement au taquet (4) d'entraînement et
l'autre extrémité (16a") de cet axe (16a) est reliée par un embrayage électro-magnétique
(10) au dispositif électromoteur de réglage qui est un moteur électrique (9) ; et
en ce que ce moteur (9) agit sur l'embrayage (10) par l'entremise d'un train réducteur
(49, 50, 51, 52).
2. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 1, caractérisé en ce
que le taquet (4) d'entraînement est tourillonné concentriquement à l'axe (16a) du
papillon étrangleur (16) dans la cage (24) de ce papillon (16).
3. Dispositif de réglage de la charge selon les revendications 1 et 2, caractérisé
en ce que le ressort d'accouplement est un ressort spiral, notamment un ressort spiral
(13) plat, qui est relié par une extrémité (45) au taquet (4) d'entraînement et par
son autre extrémité (46) à l'extrémité (16a') adjacente de l'axe (16a) de pivotement.
4. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que l'élément (7) capteur de valeur de consigne est constitué par un premier
curseur (7) (relié au taquet (4)) d'un potentiomètre (8) de décision et de répétition,
qui comporte deux curseurs (7, 12) et dont l'élément (12) capteur de valeur réelle
constitué par le second curseur (12) est relié au levier (21) de manoeuvre, la distance
comprise entre ces curseurs (7, 12) étant surveillée par le circuit régulateur électronique
(22).
5. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que le taquet (4) d'entraînement est composé de deux éléments, un premier élément
(4a), relié à la pédale (1) d'accélérateur, avec lequel coopère l'élément (7) capteur
de valeur de consigne, et un second élément (4b), qui est mobile par rapport à ce
premier élément (4a) et qui porte la butée (14), coopérant avec l'élément (11) de
manoeuvre, ce second élément (4b) étant relié à cet élément (11) de manoeuvre au moyen
du ressort (13) d'accouplement.
6. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce qu'un autre ressort (6) sollicite le taquet (4) d'entraînement pour le faire
parvenir à la position de ralenti.
7. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 6, caractérisé en ce
que l'autre ressort (6) est accroché au second élément (4b) du taquet (4) d'entraînement.
8. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce qu'un contact d'un interrupteur (18) est monté dans la pédale (1) d'accélérateur.
9. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que le circuit régulateur électronique (22) est débranché quand le dispositif
de réglage n'est pas sous tension.
10. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 9, caractérisé en ce
que l'embrayage (10) est débrayé lorsque le dispositif électromoteur (9) de réglage
n'est pas piloté.
11. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que le dispositif électromoteur (9) de réglage peut être piloté en fonction
d'une ou plusieurs grandeurs de réglage additionnelles.
12. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce qu'un dispositif (15) de surveillance de l'écartement, qui est disposé entre
la butée (14) et le levier (21) de manoeuvre, envoie au circuit régulateur électronique
(22), lorsque l'écartement devient inférieur à une valeur prédéterminée, un signal
dans le but de vérifier la vraisemblance ("contrôle de vraisemblance ou de plausibilité").
13. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 12, caractérisé en ce
que le circuit régulateur électronique (22) débranche ou coupe le dispositif électromoteur
(9) de réglage quand le signal et des conditions déterminées de vraisemblance existent
14. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 13, caractérisé en ce
que, lorsque l'écartement devient inférieur à une valeur prédéterminée, le dispositif
(15) de surveillance de l'écartement ouvre un contact (17) de sécurité qui coupe l'alimentation
en courant électrique de l'embrayage (10), en débrayant celui-ci.
15. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 14, caractérisé en ce
que le contact (17) de sécurité comporte un conducteur de shuntage contenant un interrupteur,
qui s'ouvre ou se ferme en cas de présence de grandeurs de réglage additionnelles.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s) : AT, ES, NL
1. Dispositif de réglage de la charge comportant, d'une part un élément (11) de manoeuvre
qui agit sur le papillon étrangleur (16) d'un moteur à combustion interne et qui est
relié à un taquet (4) d'entraînement accouplé à une pédale (1) d'accélérateur et qui,
en outre, peut être déplacé par un dispositif électromoteur(9) de réglage, d'autre
part un élément (7) capteur de valeur de consigne associé à ce taquet (4) d'entraînement,
un élément (12) capteur de valeur réelle décelant la position de l'élément (11) de
manoeuvre, cooprétant avec cet élément capteur (7) et agissant sur le dispositif électromoteur
(9) de réglage. Ce dernier pouvant être piloté par unn circuit régulateur élé- ctronique
(22) en fonction des valeurs relevées, dispositif caractérisé en ce que le taquet
(4) d'entrai- nement, l'élément (11) de manoeuvre, l'élément (7) capteur de valeur
de consigne, l'élément (12) capteur de valeur réelle et le dispositif électromoteur
(9) de réglage sont disposés dans la cage (24) du papillon étrangleur, ce taquet (4)
et cet élément (11) de manoeuvre étant reliés au moyen d'un ressort (13) d'accouplement
et ledit élément (11) de manoeuvre étant sollicité vers une butée (14) dudit taquet
(4).
2. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 1, caractérisé en ce
que l'élément (11) de manoeuvre est constitué par l'axe (16a) de pivotement du papillon
étrangleur (16) et par un levier (21) de manoeuvre solidaire en rotation d'une extrémité
(16a') de cet axe (16a).
3. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en
ce qu'une extrémité (16a') de l'axe (16a) du papillon (16) est reliée positivement
au taquet (4) d'entraînement et l'autre extrémité (16a") de cet axe (16a) est reliée
par un embrayage électro-magnétique (10) au dispositif électromoteur de réglage qui
est un moteur électrique (9).
4. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 3, caractérisé en ce
que le moteur électrique (9) agit sur l'embrayage (10) par l'entremise d'un train
réducteur (49, 50, 51, 52).
5. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que le taquet (4) d'entraînement est tourillonné concentriquement à l'axe (16a)
du papillon étrangleur (16) dans la cage (24) de ce papillon (16).
6. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que le ressort d'accouplement est un ressort spiral, notamment un ressort spiral
(13) plat, qui est relié par une extrémité (45) au taquet (4) d'entraînement et par
son autre extrémité (46) à l'extrémité (16a') adjacente de l'axe (16a) de pivotement.
7. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé
en ce que l'élément (7) capteur de valeur de consigne est constitué par un premier
curseur (7) (relié au taquet (4)) d'un potentiomètre (8) de décision et de répétition,
qui comporte deux curseurs (7, 12) et dont l'élément (12) capteur de valeur réelle
constitué par le second curseur (12) est relié au levier (21) de manoeuvre, la distance
comprise entre ces curseurs (7, 12) étant surveillée par le circuit régulateur électronique
(22).
8. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que le taquet (4) d'entraînement est composé de deux éléments, un premier élément
(4a), relié à la pédale (1) d'accélérateur, avec lequel coopère l'élément (7) capteur
de valeur de consigne, et un second élément (4b), qui est mobile par rapport à ce
premier élément (4a) et qui porte la butée (14), coopérant avec l'élément (11) de
manoeuvre, ce second élément (4b) étant relié à cet élément (11) de manoeuvre au moyen
du ressort (13) d'accouplement.
9. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce qu'un autre ressort (6) sollicite le taquet (4) d'entraînement pour le faire
parvenir à la position de ralenti.
10. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 9 caractérisé en ce
que l'autre ressort (6) est accroché au second élément (4b) du taquet (4) d'entraînement.
11. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce qu'un contact d'un interrupteur (18) est monté dans la pédale (1) d'accélérateur.
12. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce que le circuit régulateur électronique (22) est débranché quand le dispositif
de réglage n'est pas sous tension.
13. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 12, caractérisé en ce
que l'embrayage (10) est débrayé lorsque le dispositif électromoteur (9) de réglage
n'est pas piloté.
14. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé
en ce que le dispositif électromoteur (9) de réglage peut être piloté en fonction
d'une ou plusieurs grandeurs de réglage additionnelles.
15. Dispositif de réglage de la charge selon l'une des revendications 2 à 14, caractérisé
en ce qu'un dispositif (15) de surveillance de l'écartement, qui est disposé entre
la butée (14) et le levier (21) de manoeuvre, envoie au circuit régulateur électronique
(22), lorsque l'écartement devient inférieur à une valeur prédéterminée, un signal
dans le but de vérifier la vraisemblance ("contrôle de vraisemblance ou de plausibilité").
16. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 15, caractérisé en ce
que le circuit régulateur électronique (22) débranche ou coupe le dispositif électromoteur
(9) de réglage quand le signal et des conditions déterminées de vraisemblance existent.
17. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 16, caractérisé en ce
que, lorsque l'écartement devient inférieur à une valeur prédéterminée, le dispositif
(15) de surveillance de l'écartement ouvre un contact (17) de sécurité qui coupe l'alimentation
en courant électrique de l'embrayage (10), en débrayant celui-ci.
18. Dispositif de réglage de la charge selon la revendication 17, caractérisé en ce
que le contact (17) de sécurité comporte un conducteur de shuntage contenant un interrupteur,
qui s'ouvre ou se ferme en cas de présence de grandeurs de réglage additionnelles.