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EP 0 341 343 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.1992 Patentblatt 1992/04 |
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Anmeldetag: 17.11.1988 |
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Dichtungsstreifen für eine First- oder Gratabdeckung
Water-tight strip for ridge or roof edge coverings
Bande d'étanchéité pour faîte ou arête de couverture
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
10.05.1988 DE 3816015
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.1989 Patentblatt 1989/46 |
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Patentinhaber: BRAAS GMBH |
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61440 Oberursel (DE) |
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Erfinder: |
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- Hofmann, Karl-Heinz
D-6315 Mücke (DE)
- Röttger, Wilhelm
D-6056 Heusenstamm (DE)
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 339 562 GB-A- 923 635 US-A- 4 325 290
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FR-A- 2 369 394 US-A- 3 598 688
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Beschreibung:
[0001] Die Erfindung betrifft einen Dichtungsstreifen für eine First- oder Gratabdeckung
mit einem zur Auflage auf einer First- oder Gratbohle bestimmten, einen Luftdurchtritt
ermöglichenden Mittelstreifen und mit daran angrenzenden Seitenstreifen, die wenigstens
mit ihren äußeren Längsrändern an die Oberseite von Dacheindeckungsplatten anpaßbar
sind.
[0002] Dichtungsstreifen dieser Art werden typischerweise von den oberen Abschluß des Firstes
oder Grates bildenden Abdeckkappen überdeckt und müssen sich, um eine gute Abdichtung
gegen Regen und Flugschnee zu erreichen, satt an die Oberseite der dem First oder
Grat zugekehrten Ränder der Dacheindeckungsplatten anschmiegen.
[0003] Ein derartiger Dichtungsstreifen, der auch bei den verschiedensten Dacheindeckungsplatten
sowie bei den verschiedensten Dachneigungen universell verwendbar ist und mit dem
sowohl eine Abdichtung gegen Regen und Flugschnee als auch eine Entlüftung des Dachraumes
ermöglicht wird, ist aus der EP-PS 0 117 391 bekannt. Dieser Dichtungsstreifen weist
einen biegsamen Träger auf, der an einem oder beiden Längsrändern mit einem besonderen
Randteil versehen ist. Der Randteil ist kammartig ausgebildet und besteht aus elastischem
Material, und die Zähne des Randteils sind mit einem die Zahnlücken überbrückenden
Randstreifen aus flexiblem Material auseinanderspreizbar verbunden. Der die Zahnlücken
überdeckende Randstreifen kann aus einem luftdurchlässigen Vliesstoff bestehen, der
zur Dachraumentlüftung beiträgt. Eine Entlüftung wird auch ermöglicht, wenn der Trägerstreifen
in seinem seitlich der First- oder Gratbohle befindlichen Teil Lüftungsöffnungen aufweist
und mit hochstehenden Auflagern für die Abdeckkappen versehen ist. Dank der besonderen
Ausbildung des Randteils ist eine hervorragende Anpassung an die verschiedensten Oberflächen
von Dacheindeckungsplatten gegeben. Andererseits ist die Herstellung eines solchen
Dichtungsstreifens aufwendig.
[0004] Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen aufrollbaren
Dichtungsstreifen für eine First-oder Gratabdeckung zu schaffen, der einfach aufgebaut
und kostengünstig herstellbar ist, der eine Dachraumentlüftung gewährleistet, der
von Hand oder mit einfachsten Mitteln auch an stärker profilierte Dacheindeckungsplatten
verschiedenster Art und optisch ansprechend anpaßbar ist und der die mit der Anpassung
angenommene Form auch unter wechselnden Witterungsverhältnissen dauerhaft beibehält.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Mittelstreifen ein luftdurchlässiges,
wasserabweisendes und flugschneesicheres Vlies aufweist, und die Seitenstreifen jeweils
aus weichen, dehnbaren Polyisobutylen-Folienstreifen bestehen, in welchen ein Streckmetallgitter
eingebettet ist, das in Längsrichtung eine Dehnbarkeit von 50 bis 150 % und in Querrichtung
eine Dehnbarkeit ≦ 20 % und ein Rückstellvermögen ≦ 5 % aufweist.
[0006] Es ist zwar bekannt, plastisch verformbares Abdeckmaterial auch zur Abdeckung bzw.
Überdeckung von Ritzen, Fugen, Spalten, Öffnungen, Übergängen und dergleichen an wasserführenden
Stellen an Gebäuden, Dächern und deren Teilen zu verwenden (DE-OS 36 42 063). Dieses
bogen-, bahn- oder streifenförmige, von Hand auch noch bei niedrigen Temperaturen
verformbare Abdeckmaterial besteht aus einem PolyisobutylenSubstrat, in welches ein
Streckmetallgitter eingebettet ist, das in Längsrichtung eine Dehnbarkeit von 50 bis
150 %, in Querrichtung eine Dehnbarkeit ≦ 20 % und das ein Rückstellvermögen ≦ 5 %
aufweist. Ein solches Abdeckmaterial ist bislang nicht in Verbindung mit einer First-
oder Gratabdeckung eingesetzt worden. Ferner fehlen dabei Vorkehrungen zur Dachraumentlüftung.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Dichtungsstreifens nach der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Obwohl es ausreicht, das Streckmetallgitter nur in den beiden Seitenstreifen vorzusehen
und den Mittelstreifen lediglich aus dem Vlies zu bilden, ist nach einer bevorzugten
Ausführungsform vorgesehen, daß das Streckmetallgitter auch den Mittelstreifen überbrückt
und einstückig ausgebildet ist, wodurch sich eine noch größere Sicherheit bei der
Befestigung des Dichtungsstreifens an einer First- oder Gratbohle erzielen läßt.
[0009] In einfacher Weise läßt sich eine dauerhafte Verbindung zwischen dem Vlies des Mittelstreifens
und den Polyisobutylen-Folienstreifen der Seitenstreifen erzielen, wenn das Vlies
an seinen Längsrändern überlappend mit dem jeweils inneren Längsrand des Polyisobutylen-Folienstreifens
eines Seitenstreifens verklebt ist.
[0010] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind die Seitenstreifen an ihren
freien Längsrändern an der auf den Dacheindeckungsplatten zur Auflage kommenden Unterseite
mit einer durch eine abziehbare Schutzfolie abgedeckten Selbstklebeschicht versehen.
Als Selbstklebeschicht kommen verschiedene bekannte Gummi- oder Kunststoffmassen,
wie beispielsweise weicher Butylkautschuk, in Betracht. Über diese zusätzliche Klebeschicht,
die in Form eines Bandes oder Streifens vorgesehen sein kann, wird nach dem Entfernen
der Schutzfolie und Andrücken der Seitenstreifen an die Oberseite der Dacheindeckungsplatten,
durch Verkleben eine zusätzliche Abdichtung in diesem Bereich erzielt.
[0011] Das Vlies besteht vorzugsweise aus wetterbeständigen Kunstfasern und weist eine Luftdurchlässigkeit
von wenigstens 1 m³.s⁻¹.m⁻² auf, um eine gute Ent- und Belüftung des Dachinnenraumes
über den First oder Grat her zu gewährleisten.
[0012] Gut geeignet ist ein Vlies aus Polypropylenfasern mit einem Flächengewicht von 20
bis 200 g/m², insbesondere 60 g/m². Ein solches Vlies ist wetter- und alkalibeständig
und weist eine ausreichende Beständigkeit auf, um den Dichtungsstreifen über den Mittelstreifen
an der First- oder Gratbohle zu befestigen.
[0013] Das Streckmetallgitter dient in erster Linie als Verstärkungselement für Seitenstreifen
und gewährleistet deren plastische Verformbarkeit. Die hohe Dehnbarkeit in Längsrichtung
der Seitenstreifen erlaubt auch eine gute Anpassung an Dacheindeckungsplatten mit
komplexen dreidimensionalen Formen. Durch die vergleichsweise geringe Dehnbarkeit
in Querrichtung wird erreicht, daß auch saubere und weitgehend gerade Längsränder
entstehen. Als Material für das Streckmetallgitter kommen nichtrostende Metalle, insbesondere
Aluminium und Blei in Betracht. Besonders vorteilhaft ist ein Streckmetallgitter,
das aus an sich weichem, nach dem Strecken zusätzlich weichgeglühtem Aluminium besteht.
Ein solches Streckmetallgitter weist praktisch keine Rückstellkräfte auf. Je nach
gewünschter Dehnbarkeit, kann das Streckmetallgitter eine Materialdicke und eine Stegbreite
von 0,3 bis 1,5 mm, eine Maschenlänge von 4 bis 20 mm und eine Maschenbreite von 2
bis 15 mm aufweisen. Dieses Streckmetallgitter weist vorzugsweise eine Zugfestigkeit
in Längsrichtung von 10 bis 80 N/cm und eine Zugfestigkeit in Querrichtung ≧ 100 N/cm
auf.
[0014] Für die Seitenstreifen wird vorzugsweise ein in dem für die Anwendung relevanten
Temperaturbereich nicht-klebendes Polyisobutylen-Folienmaterial vorgesehen, das die
üblichen Zusätze wie Antioxidantien, UV-Absorber, farbgebende Pigmente, anorganische
Füllstoffe und dergleichen enthalten kann. Das Polyisobutylen-Folienmaterial weist
vorzugsweise eine Zugfestigkeit ≦ 10 N/mm und eine Dehnbarkeit ≧ 50 % auf. Bei solchen
mechanischen Werten wird auch bei einem Abknicken ein Brechen oder Reißen des Folienmaterials
vermieden.
[0015] Beispielsweise kann das Polyisobutylen-Folienmaterial aus einer Mischung nachstehender
Stoffe bestehen, nämlich:
- 100 Gew.-Teile
- Polyisobutylen mit einem mittleren Molekulargewicht von 1,3 x 10⁶;
- 50 bis 80 Gew.-Teile
- Polyisobutylen mit einem mittleren Molekulargewicht von etwa 0,4 x 10⁶;
- 1 bis 2 Gew.-Teile
- nichtfärbende Antioxidantien;
- 1 bis 4 Gew.-Teile
- nichtfärbender UV-Absorber;
- 20 bis 60 Gew.-Teile
- farbgebende Pigmente; und
- 100 bis 130 Gew.-Teile
- ungecoatete, amorphe Kreide.
[0016] Für den Dichtungsstreifen kann vorzugsweise eine Breite von etwa 200 bis 300 mm vorgesehen
werden. Je nach der Breite der am First oder Grat verwendeten Abdeckkappen haben sich
in der Praxis insbesondere Dichtungsstreifen mit einer Breite von 230 und 275 mm bewährt.
Dabei wird für die Seitenstreifen jeweils eine Breite von etwa 60 bis 90 mm, insbesondere
75 mm, vorgesehen. Das Streckmetallgitter ist im wesentlichen über die gesamte Breite
der Seitenstreifen im Polyisobutylen-Folienmaterial eingebettet. Die Schichtdicke
der Seitenstreifen beträgt etwa 1,5 bis 2,5 mm; beispielsweise kann das Streckmetallgitter
zwischen zwei ca. 0,7 mm dicken Polyisobutylen-Folienstreifen einkaschiert werden,
so daß die Folienstreifen durch die Maschen des Streckmetallgitters hindurch miteinander
verbunden sind.
[0017] Solche Dichtungsstreifen werden vorzugsweise in einer Länge von ca. 10 m gefertigt
und in Form von Rollen angeliefert. Um während der Lagerung und des Transportes ein
zu starkes Aneinanderhaften von benachbartem Polyisobutylen-Folienmaterial zu verhindern,
kann jeder Seitenstreifen einseitig mit einer abziehbaren Schutzschicht abgedeckt
sein. Entsprechende Rollen weisen maximal ein Gewicht von etwa 5 kg auf, sind leicht
zu lagern und zu transportieren und auch unter erschwerten Bedingungen am Schrägdach
leicht zu handhaben und anzubringen. Die Rollen werden über der First- oder Gratbohle
ausgerollt und darauf mit Nägeln oder dergleichen befestigt. Damit wird eine optimale,
handwerksgerechte Lösung zur Abdichtung des First- oder Gratbereiches am Schrägdach
erreicht.
[0018] Nachstehend wird die Erfindung mehr im einzelnen anhand bevorzugter Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines Abschnittes des erfindungsgemäßen Dichtungsstreifens von der Auflageseite
her gesehen,
- Fig. 2
- den Dichtungsstreifen nach Fig. 1 im Querschnitt,
- Fig. 3
- in schematischer, perspektivischer Darstellung den erfindungsgemäßen Dichtungsstreifen
beim Verlegen auf der Firstbohle eines Daches,
- Fig. 4
- in schematischer, perspektivischer Darstellung einen Abschnitt eines auf der Gratbohle
eines Daches befestigten und zum Teil durch eine Abdeckkappe abgedeckten Dichtungsstreifens
und
- Fig. 5
- eine fertiggestellte Firsteindeckung unter Verwendung des erfindungsgemäßen Dichtungsstreifens.
[0019] Wie insbesondere aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besteht der erfindungsgemäße Dichtungsstreifen
10 aus einem Mittelstreifen 11 und den beiden Seitenstreifen 20 und 30. Der Mittelstreifen
11 weist ein Vlies 12 aus wasserabweisend imprägnierten Polypropylenfasern auf. In
der dargestellten Ausführungsform ist ein Streckmetallgitter 25, 35 vorgesehen, das
auch den Mittelstreifen 11 überbrückt und das im Bereich der Seitenstreifen 20 und
30 jeweils zwischen zwei Polyisobutylen-Folienstreifen 22 und 24 bzw. 32 und 34 einkaschiert
ist. Das Vlies 12 ist an seinen beiden Längsrändern 13 und 14 überlappend mit dem
jeweils inneren Längsrand des Polyisobutylen-Folienstreifens 22 bzw. 32 verklebt.
Die auf den Dacheindeckungsplatten zur Auflage kommenden Polyisobutylen-Folienstreifen
24 und 34 weisen an ihren freien Längsrändern eine Selbstklebeschicht 29 bzw. 39 in
Form eines Bandes auf.
[0020] In Fig. 3 ist schematisch die Anbringung des erfindungsgemäßen Dichtungsstreifens
10 am First eines Daches dargestellt, das mit ebenen Dacheindeckungsplatten 2 eingedeckt
ist. Der Dichtungsstreifen 10 wird in Form einer Rolle angeliefert und auf der Firstbohle
1 ausgerollt und befestigt. Danach werden die mit der Selbstklebeschicht 29, 39 versehenen
Seitenstreifen 20 und 30 an die Oberseite der firstseitigen Dacheindeckungsplatten
2 angeformt.
[0021] Die Fig. 4 zeigt den erfindungsgemäßen Dichtungsstreifen 10 nach der Anbringung am
Grat eines Daches, das mit profilierten Dacheindeckungsplatten 2' eingedeckt ist.
Wie dargestellt, liegt der Mittelstreifen 11 mit seinem mittleren Teil auf der Oberseite
der Gratbohle 1' auf. Dieser Teil ist in Abständen durch Befestigungsmittel, wie Nägel
3, auf der Gratbohle befestigt. An den mittleren Teil des Mittelstreifens 11 grenzen
seitliche Abschnitte an, durch deren luftdurchlässiges Vlies 12 eine Be- und Entlüftung
des Dachinnenraumes erfolgen kann, wie durch Pfeile angedeutet ist. Die Seitenstreifen
20' und 30 sind an die Oberseite der Dacheindeckungsplatten 2' angeformt. Nach der
Anformung des Dichtungsstreifens 10 werden, wie angedeutet, die den Abschluß des Grates
bildenden Abdeckkappen 4 aufgesetzt.
[0022] Bei einem fertig eingedeckten Dach sind, wie in Fig. 5 für eine Firsteindeckung gezeigt
ist, die Dichtungsstreifen 10 durchgehend von überlappend verlegten Abdeckkappen 4
abgedeckt, so daß lediglich der traufseitige Teil der Seitenstreifen 20 und 30 der
Dichtungsstreifen zwischen den Längskanten 5 der Abdeckkappen und den darunterliegenden
profilierten Dacheindeckungsplatten 2' von außen sichtbar ist. Wie auch hier mit Pfeilen
angedeutet ist, wird eine durchgehende Entlüftung des Dachraumes durch den zwischen
den Längskanten 5 der Abdeckkappen 4 und den Seitenstreifen 20 und 30 des Dichtungsstreifens
verbleibenden Spalt ermöglicht.
1. Dichtungsstreifen für eine First- oder Gratabdeckung mit einem zur Auflage auf einer
First- oder Gratbohle bestimmten, einen Luftdurchtritt ermöglichenden Mittelstreifen
und mit daran angrenzenden Seitenstreifen, die wenigstens mit ihren äußeren Längsrändern
an die Oberseite von Dacheindeckungsplatten anpaßbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mittelstreifen (11) ein luftdurchlässiges, wasserabweisendes und flugschneesicheres
Vlies (12) aufweist, und die Seitenstreifen (20 und 30) jeweils aus weichen, dehnbaren
Polyisobutylen-Folienstreifen (22,24 bzw. 32, 34) bestehen, in welchen ein Streckmetallgitter
(25, 35) eingebettet ist, das in Längsrichtung eine Dehnbarkeit von 50 bis 150 % und
in Querrichtung eine Dehnbarkeit ≦ 20 % und ein Rückstellvermögen ≦ 5 % aufweist.
2. Dichtungsstreifen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Streckmetallgitter (25, 35) auch den Mittelstreifen (11) überbrückt und einstückig
ausgebildet ist.
3. Dichtungsstreifen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Vlies (12) des Mittelstreifens an seinen Längsrändern (13, 14) überlappend mit
dem jeweils inneren Längsrand des Polyisobutylen-Folienstreifens (22 bzw. 32) eines
Seitenstreifens verklebt ist.
4. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenstreifen (20 und 30) an ihren freien Längsrändern an der auf den Dacheindeckungsplatten
(2, 2') zur Auflage kommenden Unterseite mit einer durch eine abziehbare Schutzfolie
abgedeckten Selbstklebeschicht (29 bzw. 39) versehen sind.
5. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Vlies (12) aus wetterbeständigen Kunstfasern besteht und eine Luftdurchlässigkeit
von wenigstens 1 m³.s⁻¹.m⁻² aufweist.
6. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Vlies (12) aus Polypropylenfasern besteht und ein Flächengewicht von 20 bis 200
g/m², insbesondere 60 g/m², aufweist.
7. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Streckmetallgitter (25, 35) aus an sich weichem, nach dem Strecken zusätzlich
weichgeglühtem Aluminium besteht.
8. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite des Dichtungsstreifens (10) 200 bis 300 mm, insbesondere 230 oder 275 mm,
beträgt.
9. Dichtungsstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenstreifen (20 und 30) jeweils eine Breite von 60 bis 90 mm, insbesondere
75 mm, aufweisen.
1. Water-tight strip for ridge or roof edge coverings with a middle strip allowing air
penetration which is meant to be laid on a ridge or roof edge plank, and with adjacent
lateral strips which are adjustable to the upper side of the roofing plates at least
via their outer longitudinal edges,
characterized in that
the middle strip (11) shows a card web (12) being pervious to air, proof against water
and light snow, and that the lateral strips (20 and 30) consist respectively of extensible
polyisobutylene film strips (22, 24 and 32, 34) in which a rib mesh grid (25, 35)
is embedded which shows an extensibility of 50 to 150 % in the longitudinal direction
and of ≦ 20 % in the transversal direction and a capacity to recover of ≦ 5 %
2. Water-tight strip according to claim 1,
characterized in that
the rib mesh grid (25, 35) also bridges over the middle strip (11) and is formed as
a single piece.
3. Water-tight strip according to claim 1 or 2,
characterized in that
at its longitudinal edges (13, 14), the card web (12) of the middle strip is overlappingly
and respectively sticked to the inside longitudinal edge of the polyisobutylene film
strip (22 and 32) of a lateral strip.
4. Water-tight strip according to one of claims 1 to 3,
characterized in that
at their free longitudinal edges, on the lower side which shall be laid on the roofing
plates (2, 2'), the lateral strips (20 and 30) are provided with a self-adhesive coating
(29 and 39) which is covered with a strippable protective film.
5. Water-tight strip according to one of claims 1 to 4,
characterized in that
the card web (12) consists of weatherproof synthetic fibres and that it shows an air
permeability of at least 1 m ³.s⁻¹.m⁻².
6. Water-tight strip according to one of claims 1 to 5,
characterized in that
the card web (12) consists of polypropylene fibres and shows a basis weight of 20
to 200 g/m², particularly of 60 g/m².
7. Water-tight strip according to claims 1 to 6,
characterized in that
the rib mesh grid (25, 35) consists of soft aluminum which has been additionally softed
after stretching.
8. Water-tight strip according to one of claims 1 to 7,
characterized in that
the width of the water-tight strip (10) amounts to 200 to 300 mm, particularly to
230 or 275 mm.
9. Water-tight strip according to one of claims 1 to 8,
characterized in that
the lateral strips (20 and 30) show respectively a width of 60 to 90 mm, particularly
of 75 mm.
1. Bande d'étanchéité pour faîte ou arête de couverture avec une bande médiane permettant
le passage de l'air et destinée à être posée sur un madrier de faîte ou d'arête et
avec des bandes latérales adjacentes, étant ajustables au côté supérieur des panneaux
de couverture, au moins de par leurs bords longitudinaux extérieurs,
caractérisée en ce que
la bande médiane (11) présente un voile de carde (12) perméable à l'air, hydrophuge
et imperméable à la neige fine, et que les bandes latérales (20 et 30) se composent
respectivement de bandes extensibles de feuilles de film en polyisobutylène (22,24
et 32,34) dans lesquelles une grille de métal déployé (25, 35) est incorporée qui
présente une extensibilité de 50 à 150 % dans le sens longitudinal et de ≦20 % dans
le sens transversal et une capacité de recouvrance de ≦ 5 %.
2. Bande d'étanchéité selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la grille de métal déployé (25, 35) passe au-dessus de la bande médiane (11) et est
formée d'une pièce.
3. Bande d'étanchéité selon les revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que
le voile de carde (12) de la bande médiane est respectivement collé sur ses bords
longitudinaux (13, 14), en chevauchement, avec le bord longitudinal interne d'une
bande de feuille de film en polyisobutylène (22 et 32) d'une bande latérale.
4. Bande d'étanchéité selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
sur leurs bords longitudinaux libres du côté inférieur qui s'appuie sur les panneaux
de couverture (2, 2'), les bandes latérales (20 et 30) sont équipées d'une couche
autocollante (29 et 39) recouverte d'une pellicule de protection retirable.
5. Bande d'étanchéité selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
le voile de carde (12) est constitué de fibres synthétiques résistantes aux intempéries
et présente une perméabilité à l'air d'au moins 1m ³. s⁻¹ . m⁻².
6. Bande d'étanchéité selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le voile de carde (12) est constitué de fibres de polypropylène et présente un grammage
de 20 à 200 g/m², en particulier de 60 g/m².
7. Bande d'étanchéité selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
la grille de métal déployé (25, 35) se compose d'aluminium doux en soi, et de plus
adouci par recuit après extension.
8. Bande d'étanchéité selon l'une des revendication 1 à 7,
caractérisée en ce que
la largeur de la bande d'étanchéité (10) est de 200 à 300 mm, en particulier de 230
ou 275 mm.
9. Bande d'étanchété selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
les bandes latérales (20 et 30) présentent respectivement une largeur de 60 à 90 mm,
en particulier de 75 mm.