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EP 0 341 376 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.1992 Patentblatt 1992/49 |
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Anmeldetag: 08.02.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F24F 7/02 |
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Dachentlüftungsrohr
Roof ventilation pipe
Tuyau d'aération de toit
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB NL |
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Priorität: |
07.05.1988 DE 8806101 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.1989 Patentblatt 1989/46 |
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Patentinhaber: Hans Klöber KG |
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D-58242 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- Holtgreve, Johannes
D-5830 Schwelm (DE)
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Vertreter: Rieder, Hans-Joachim, Dr. et al |
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Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51 42304 Wuppertal 42304 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 8 710 070 US-A- 3 892 169
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GB-A- 2 052 044 US-A- 4 399 743
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Dachentlüftungsrohr gemäß Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Bei einem markterhältlichen Dachentlüftungsrohr dieser Art gehen von der Decke der
Abdeckkappe drei gleichwinklig beabstandete Vorsprünge aus. Sie sitzen in Randnähe
und untergreifen eine periphere Ringrippe der mündungsseitigen Gitterstruktur des
Dachentlüftungsrohres. Die Abstützung erfolgt über den Vorsprüngen gleich angeformte
Leisten. Im Querschnitt gesehen liegt so ein T-Profil des Vorsprungschaftes vor. Die
eigentliche Abstützung bildet das nach unten gerichtete Stirnende des Steges. Die
diesbezügliche Ausgestaltung ist nachteilig, da die dem Schaft der Vorsprünge angeformten
Stege die zuordnungswichtige Federungsfähigkeit dämpfen. Es kommt daher zu einem recht
harten Rastverhalten, was ungünstigstenfalls sogar zu einem Abbrechen der Gegenrastmittel,
sprich Ringrippe, der Gitterstruktur führen kann. Wird ein größerer Toleranzbereich
zugrundegelgt, kann dies bei Sturm zu einem Abheben der Abdeckkappe führen mit der
Konsequenz einer Personen- bzw. Sachbeschädigung.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Dachentlüftungsrohr in einfacher
und haltbarer Weise toleranzunabhängiger auszubilden.
[0004] Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
[0005] Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Dachentlüftungsrohres.
[0006] Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Dachentlüftungsrohr von erhöhtem
Gebrauchs- und Sicherheitswert erzielt: Rast- und Stützbereich sind räumlich getrennt.
Die entsprechend an unterschiedlichen Teilen und Stellen bewirkte Abstützung/Verrastung
bringt eine bessere Verteilung der Haltekräfte. Außerdem lassen sich die Vorsprünge
ihrer Funktion entsprechend optimal gestalten, dies auch von der Materialwahl her.
Für die Stützfinger gilt die entsprechende Prämisse. In vorteilhafter Weise ist dabei
konkret so vorgegangen, daß ein zentraler Vorsprung der Abdeckkappe formschlüssig
in das Innere einer Kreisring-Sprosse eingreift und von der Abdeckkappen-Unterseite
Stützfinger ausgehen, die sich auf mindestens einer weiter außenliegenden, konzentrisch
dazu angeordneten Kreisringsprosse abstützen. Das Verrasten konzentriert sich also
auf einen zentralen Bereich. Der Montierende muß nicht -wie beim beschriebenen Vorläufer-
seine Aufmerksamkeit aus das korrekte Verrasten dreier, weit voneinander stehender
Raststellen beobachten bzw. kontrollieren. Die nun völlig freistehenden Stützfinger
lassen sich auch formtechnisch besser beherrschen. Ihre weiter außenliegende Lage
führt zu einer ausgewogenen, keine besondere Zuordnungsaufmerksamkeit erfolgenden,
quasi automatischen Abstützung der Abdeckkappe an der mündungsseitigen Gitterstruktur.
Formtechnisch und stabilisatorisch erweist es sich sodann weiter als vorteilhaft,
daß der zentrale Vorsprung als endseitig geschlitzte Hülse gestaltet ist. Die Hülsenform
als solche bringt nicht nur die heute durchaus wieder interessante Materialersparnis,
sondern auch hohe Flexibilität bei trotzdem dünnstmöglicher Hülsenwandung. Die nur
endseitige Schlitzung teilt den Vorsprung in einen paßstiftartigen Bereich und einen
Verankerungsbereich auf.
[0007] Ersterer wurzelt gemäß vorteilhafter Weiterbildung, wie auch die Stützfinger, in
einer im Abdeckkappen-Boden angeordneten Senke. Diese bildet auf der Oberseite der
Abdeckkappe einen Dom. Der praktisch aus einem abgesetzten Wandungsbereich der Decke
der Abdeckkappe gebildete Dom kann durch Dickenreduzierung seiner Wandung auch eine
gewisse, membranartige Durchbiegefähigkeit besitzen, so daß in Bezug auf den Vorsprung
sogar Klemmkräfte aufgebracht werden können im Sinne einer sogar drehsichernden Verspannung
der Abdeckkappe an der Gitterstruktur des Dachentlüftungsrohres. In diese axiale,
zentrale Federfähigkeit sind die weiter außenliegenden Stützfinger weniger bzw. gar
nicht einbezogen. Aus stabilisatorischen wie auch optisch-visuellen Gründen erweist
es sich als vorteilhaft, daß vom Dom radial gerichtete Rinnen ausgehen, die bis in
die Mantelwand der Abdeckkappe reichen. Die entsprechende Verrippung schafft trotz
erheblicher Dünnwandigkeit des Abdeckkappenmateriales stabile Verhältnisse in diesem
Randbereich. Eine entsprechene Gitterstruktur ergibt sich auch in Bezug auf das Dachentlüftungsrohr,
indem nämlich diesbezüglich so vorgegangen wird, daß das Rohrende bis in die Rohrmantelwand
reichende Gitterdurchbrüche besitzt, die von Vertikalsprossen gebildet werden, welche
von einer äußersten kreisringsprosse hochkantstehend ausgehen und in die Mantelwand
einmünden. Die zusammenhängende, umlaufende Wandung des Rohres setzt sich so in eine
Vielzahl radial orientierter Wandungspartien um. Das führt zu einem günstigen, gerichteten
Luftströmungsverhalten (Lamellen), wobei durch eine Maßnahme dahingehend, daß die
Gitterdurchbrüche von der Mantelwand der Abdeckkappe überfangen sind, kein Schlagregen
bzw. Treibschnee, Laub etc. in das mündungsseitige Ende der sich in einen Teilbereich
der Mantelwand des Rohres fortsetzenden Gitterstruktur eindringen kann. Von Vorteil
ist es diesbezüglich ferner, daß die Vertikalsprossen unterhalb der Oberkante der
äußersten Kreisringsprosse ansetzen. Der entsprechende Ebenenversatz läßt der Gitterstruktur
eine exponierte Lage. Verbunden sind die Kreisringsprossen durch drei Radialsprossen.
Diese zweckmäßig in gleicher Winkelverteilung liegenden Radialsprossen führen zu einem
äußerst stabilen Gitterungsverbund. Endlich besteht ein vorteilhaftes Merkmal noch
darin, daß die Stützfinger auf der äußersten Kreisringsprosse aufsetzen und in gleichmäßiger
Winkelverteilung angeordnet sind. Die größere Querschnittslänge der Stützfinger liegt
dabei zweckmäßig in der Radialen, also in kreuzender Zuordnung zur besagten Kreisringsprosse.
[0008] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- das erfindungsgemäße Dachentlüftungsrohr in Seitenansicht, ohne Abdeckkappe,
- Fig. 2
- die Unteransicht hierzu,
- Fig. 3
- die Draufsicht auf das Dachentlüftungsrohr,
- Fig. 4
- die zugehörige Abdeckkappe in Einzeldarstellung, und zwar in Seitenansicht, vergrößert,
- Fig. 5
- die Draufsicht hierzu,
- Fig. 6
- die Innenansicht der Abdeckkappe und
- Fig. 7
- einen Vertikalschnitt durch das mit der Abdeckkappe bestückte Dachentlüftungsrohr.
[0009] Das die Dachschalung eines Hauses durchsetzende Dachentlüftungsrohr 1 ist mündungsseitig
von einer Abdeckkappe 2 überfangen (Fig. 7). Letztere ist im Wege der abgestützten
Steck-Rastverbindung zuordbar. Es kann sich um eine reversible Art der Verbindung
handeln.
[0010] Zwischen der überfangenden Abdeckkappe 2 und dem mündungsseitigen Ende des Entlüftungsrohres
1 befindet sich aus den strömungstechnischen Erfordernissen eine allseitige Beabstandung,
bezeichnet mit 3.
[0011] Steckverrastung und Abstützung sind an unterschiedlichen Stellen über unterschiedliche
Teile realisiert. Die die Verrastung bringenden Mittel befinden sich im Zentrum des
Dachentlüftungsrohres 1, also in der Längsmittelachse x-x gelegen. Es handelt sich
dabei um einen zentralen, zylindrischen Vorsprung 4. Letzterer ist der Kappe 4 angeformt.
Seine axiale Länge ist kürzer als die Mantelwand 5 der Abdeckkappe 2.
[0012] Die rastende Verankerung des Vorsprunges 4 geschieht im Zentrum einer Gitterstruktur
G am oberen Rohrende des Dachentlüftungrohres 1, und zwar formschlüssig im Inneren
einer inneren Kreisringsprosse 6. Sie ist zylindrischer Gestalt. Der untere Stirnwand
6′ der inneren Kreisringsprosse 6 wird von der steilen Flanke 7′ einer Rastnase 7
untergriffen.
[0013] Zufolge endseitiger Kreuzschlitzung des als Hülse gestalteten Vorsprungs 4 liegen
insgesamt vier Rastnasen 7 vor, deren nach auswärts gerichteter Rücken spitzwinklig
zur Längsmittelachse x-x verläuft, nach unten hin also eine konische Zuspitzung aufweist,
so daß jede der vier Rastnasen 7 eine die Steck/Rastverbindung begünstigende Auflaufschräge
7˝ besitzt.
[0014] Die aus Fig. 6 deutlich erkennbare Kreuzschlitzung besitzt insgesamt eine in Umfangsrichtung
verlaufende Breite, die ein Bündeln der Rastnasen 7 bis unter den lichten Querschnitt
der inneren Kreisringsprosse 6 erlaubt. Die steile Flanke 7′ einer jeden Rastnase
7 erstreckt sich horizontal verlaufend, also parallel zur Ebene des Stirnrandes 6′
der Kreisringsprosse. Die Kreuzschlitze sind mit 8 bezeichnet. Ihre axiale Länge,
vom freien Ende des Vorsprunges ausgehend, ist so bemessen, daß der Schlitzgrund innerhalb
der Kreisringprosse 6 endet (vergl. Fig. 6). Auf diese Weise bleibt ein nicht mehr
querschnittsreduzierbarer Anteil als Zylinderzapfen im Inneren erhalten.
[0015] Die Hülsenhöhlung reicht bis auf Höhe der Deckeninnenseite 9 der Abdeckkappe 2.
[0016] Die Abstützmittel liegen dezentral. Sie bestehen aus von der Unterseite der Abdeckkappe
2 ausgehenden, frei vorstehenden Stützfingern 10. Insgesamt sind vier solcher Stützfinger
10 realisiert, und zwar in gleicher Winkelverteilung. Die räumliche Zuordnung in Bezug
auf die Kreuzschlitze 8 ist so, daß sie mit diesen fluchten. Die Stützfinger 10 sind,
im Querschnitt gesehen, rechteckiger Gestalt. Die längere Rechteckseite verläuft etwa
in der Radialen. Wie Fig. 7 deutlich entnehmbar, nehmen die Schmalseiten der Stützfinger
in Richtung der Gitterstruktur G konvergierenden Verlauf.
[0017] Das Stützwider lager bildet hier mindestens eine weiter außenliegende Kreisringprosse
11. Letztere erstreckt sich konzentrisch zur inneren Kreisringsprosse 6. Die ringförmig
umlaufende Stirnfläche 11′ der Kreisringsprosse 11 wird von der korrespondierenden
Unterseite 10′ der Stützfinger 10 kreuzend überfangen. Diese Unterseite ist flächengrößer
als die in dieser Radialen gemessene Dicke der Kreisringsprosse 11.
[0018] Vorsprung 4 und Stützfinger 10 gehen unter Berücksichtigung der gewählten Topfform
der Abdeckkappe 2 von einer an deren Boden angeordneten Senke aus, welche aber unter
Berücksichtigung der Benutzungszuordnung an der Oberseite der Abdeckkappe einen Dom
12 bildet. Letzterer ist von relative geringer Höhe und geht über eine konzentrisch
zur Mantelwand 5 der Abdekkcappe 2 ausgerichtete, zylindrische Ringwand 13 in die
Oberseite 14 der Abdeckkappe 2 über.
[0019] Die den Boden oder die Deck des Domes 12 formende Wandung W kann dünnwandiger gesteltet
sein, so daß sie eine Art durchbiegbare Membran schafft. Dadurch läßt sich der zentral
angeordnete Vorsprung 4 sogar unter axialer Spannung halten, indem in Grundstellung
die steile Flanke 7′ der Rastnasen 7 geringfügig von der Stirnfläche 6′ endet, so
daß durch Ausübung einer Druckkraft in Richtung des Pfeiles P unter entsprechend axialer
Verlagerung der widerhakenartige Vorsprung 4 hinter die Stirnfläche 6′ schnäppert.
Die dabei mehr im Randbereich des Domes 12 angeordneten Stützfinger 10 sind dabei
praktisch nicht einbezogen, d. h. verlagerbar.
[0020] Wie den Fig. 4 und 5 entnehmbar, gehen vom Dom 12, respektive der Außenseite der
Ringwand 13, auf der Oberseite 14 angeordnet, radial gerichtete Rinnen 15 aus. Diese
laufen sogar über die konvex gerundete Randkante zwischen Oberseite 14 und Mantelwand
5 bis in letztere hinein. Zwischen den einzelnen Rinnen 15 verbleiben Stege 16, welche
über konkav gerundete Rinnenabschnitte 17 in Verbindung stehen. Auf Höhe dieser Rinnenabschnitte
17 bildet die Mantelwand 5 einen aus Fig. 6 ersichtlichen Versprung 18. Die Wandungsdikke
ist in beiden Bereichen gleich gehalten, bis auf die Partien, die durch die Radialstege
16 die etwa doppelte Materialanhäufung aufweisen. Der diesbezügliche Bereich fällt
äußerst stabil aus.
[0021] Das Rohrende besitzt bis in die Rohrmantelwand reichende Gitterdurchbrüche 18. Letztere
sind von Vertikalsprossen 19 begrenzt, welche von der äußersten Kreisringsprosse 11
hochkantstehend ausgehen und in die besagte Mantelwand des Dachentlüftungsrohres 1
einmünden. Entsprechend fällt die Anbindung der Gitterstruktur G ebenfalls äußerst
stabil aus. Die Wandungsdicke des Lüftungsrohres 1 entspricht der Dicke der Vertikalsprossen
19. Während der rohrseitige Übergangsbereich zwischen den radial ausgerichteten Vertikalsprossen
19 konkav gerundet ist, gehen die invers gerichteten Enden der Vertikalsprossen 19
stumpf in die Mantelfläche der äußersten Kreisringsprosse 11 über. Die konvave Rundung
trägt das Bezugszeichen 20.
[0022] Wie Fig. 7 entnehmbar, sind die Gitterdurchbrüche 18 von der davor sich konzentrisch
erstreckenden Mantelwand 5 der Abdeckkappe 2 glockenrandartig überfangen. Zweckmäßig
wird eine überlappende Zuordnung realisiert (vergl. Fig. 7). Oberseitig setzen die
Vertikalsprossen 19 unterhalb der Oberkante 11' der äußersten Kreisringsprosse 11
an. Bezogen auf das Widerlager ergibt sich so ein plateauartiger Überstand.
[0023] Zwischen der innersten Kreisringsprosse 6 und der äußersten Kreisringsprosse 11 liegt
noch eine mittlere Kreisringsprosse 21. Auch diese verläuft konzentrisch zu den rotationssymmetrisch
benachbarten Kreisringsprossen 6, 11. Untereinander sind diese verbunden über Radialsprossen
22. Insgesamt sind drei solcher Radialsprossen realisiert. Letztere nehmen gleiche
Winkelabstände zueinander ein und stehen fluchtend zu je einer außenseitig ansetzenden
Vertikalsprosse 19, von denen insgesamt 24 vorgesehen sind.
[0024] Das untere Ende des Dachentlüftungsrohres 1 kann im Anschluß an einen Flansch Schraubgewinde
aufweisen, dies zur Befestigung mit einem abschließenden, in einem Gelenk angeordneten
Rohrteil (nicht näher dargestellt).
1. Dachentlüftungsrohr (1) mit mündungsseitiger, zumindest teilweise von ringförmig verlaufenden
Sprossen gebildeter Gitterstruktur (G) und darüber befindlicher Abdeckkappe (2), welche
über abwärts gerichtete Vorsprünge mit dem oberen Rohrende verrastet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß ein zentraler Vorsprung (4) der Abdeckkappe (2) formschlüssig
in das Innere einer Kreisringsprosse (6) eingreift und von der Abdeckkappen-Unterseite
Stützfinger (10) vorstehen, die sich auf mindestens einer weiter außenliegenden, konzentrisch
dazu angeordneten Kreisringsprosse (11) abstützen.
2. Dachentlüftungsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Vorsprung
(4) als endseitig geschlitzte Hülse gestaltet ist.
3. Dachentlüftungsrohr nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der zentrale Vorsprung (4) und die Stützfinger (10) von einer
im Abdeckkappen-Boden angeordneten Senke ausgehen.
4. Dachentlüftungsrohr nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Senke
auf der Oberseite (14) der Abdeckkappe (2) einen Dom (12) bildet.
5. Dachentlüftungsrohr nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß vom Dom (12) radial
gerichtete Rinnen (15) ausgehen, die bis in die Mantelwand (5) der Abdeckkappe (2)
reichen.
6. Dachentlüftungsrohr nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das obere Rohrende bis in die Rohrmantelwand reichende Gitterdurchbrüche
(18) besitzt, die von Vertikalsprossen (19) gebildet werden, welche von einer äußersten
Kreisringsprosse (11) hochkantstehend ausgehen und in die Rohrmantelwand einmünden.
7. Dachentlüftungsrohr nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterdurchbrüche
(18) von der Mantelwand (5) der Abdeckkappe (2) überfangen sind.
8. Dachentlüftungsrohr nach Ansprüche 6 oder 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalsprossen
(19) unterhalb der Oberkante (11') der äußersten Kreisringsprosse (11) ansetzen.
9. Dachentlüftungsrohr nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch drei Kreisringsprossen (6, 11, 21) und drei Radialsprossen (22).
10. Dachentlüftungsrohr nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützfinger (10) auf der äußersten Kreisringsprosse (11) aufsetzen
und in gleichmäßiger Winkelverteilung angeordnet sind.
1. Roof ventilation pipe (1) with a grid structure (G) on the opening side formed at
least partially by bars extending in a ring shape, and with a covering cap (2) located
thereabove which is latched to the upper pipe end by downwardly oriented projections,
characterised in that a central projection (4) of the covering cap (2) engages in
the interior of a ring bar (6) in form-locking relationship, and from the lower side
of the covering cap extend supporting fingers (10) which are supported on at least
one ring bar (11) located further out and arranged concentrically thereto.
2. Roof ventilation pipe according to claim 1, characterised in that the central projection
(4) is designed as a sleeve slotted at the end.
3. Roof ventilation pipe according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the central projection (4) and the supporting fingers (10) extend from a depression
arranged in the top of the covering cap.
4. Roof ventilation pipe according to claim 3, characterised in that the region of the
depression forms a dome (12) on the upper side (14) of the covering cap (2).
5. Roof ventilation pipe according to claim 4, characterised in that radially oriented
channels (15) extend from the dome (12) and into the peripheral wall (5) of the covering
cap (2).
6. Roof ventilation pipe according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the upper pipe end has grid apertures (18) which extend into the peripheral
wall of the pipe and which are formed by vertical bars (19) which extend uprightly
from an outermost ring bar (11) and lead into the peripheral wall of the pipe.
7. Roof ventilation pipe according to claim 6, characterised in that the grid apertures
(18) are covered by the peripheral wall (5) of the covering cap (2).
8. Roof ventilation pipe according to claim 6 or 7, characterised in that the vertical
bars (19) start beneath the upper edge (11') of the outermost ring bar (11).
9. Roof ventilation pipe according to one or more of the preceding claims, characterised
by three ring bars (6, 11, 21) and three radial bars (22).
10. Roof ventilation pipe according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the supporting fingers (10) contact the outermost ring bar (11) and are arranged
in uniform angular distribution.
1. Tube de ventilation de toiture (1) muni du côté de la sortie d'une structure de grille
(G) formé au moins partiellement de barreaux verticaux répartis en forme d'anneau
et d'un capuchon de couverture (2) placé au-dessus et qui est verrouillé en position
sur l'extrémité de tube supérieur par les parties en saillies dirigées vers le bas,
caractérisé en ce qu'une partie centrale en saillie (4) du capuchon de couverture
(2) est engagée avec ajustement de forme à l'intérieur d'un barreau annulaire circulaire
(6) et en ce que partent de la face inférieure du capuchon de couverture, des doigts
d'appui (10) qui viennent en appui sur au moins un autre barreau annulaire circulaire
(11) situé à l'extérieur et disposé concentriquement au premier barreau annulaire.
2. Tube de ventilation de toiture selon la revendication 1, caractérisé en ce que la
partie centrale en saillie (4) est réalisée sous la forme d'un manchon fendu à l'extrémité.
3. Tube de ventilation de toiture selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie en saillie centrale (4) et les doigts d'appui (10)
partent d'une partie en creux prévue dans le fond du capuchon de couverture.
4. Tube de ventilation de toiture selon la revendication 3, caractérisé en ce que la
zone de la partie en creux forme un dôme (12) sur la face supérieure (14) du capuchon
de couverture (2).
5. Tube de ventilation de toiture selon la revendication 4, caractérisé en ce que du
dôme (12), partent des nervures (15) dirigées radialement et qui s'étendent jusqu'à
la paroi d'enveloppe (5) du capuchon de couverture (2).
6. Tube de ventilation de toiture selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'extrémité de tube supérieure comporte des découpes de grille
(18) qui s'étendent jusqu'à la paroi d'enveloppe de tube et qui sont formées par des
barreaux verticaux (19) qui partent sur chant d'un barreau annulaire circulaire extérieur
(11) bords supérieurs en saillie et qui débouchent sur la paroi d'enveloppe de tube.
7. Tube de ventilation de toiture selon la revendication 6, caractérisé en ce que les
découpes de grille (18) sont situées à l'extérieur de la paroi d'enveloppe (5) du
capuchon de couverture (2).
8. Tube de ventilation de toiture selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que
les barreaux verticaux (19) sont en appui en dessous de l'arête supérieure (11') du
barreau annulaire circulaire le plus extérieur (11).
9. Tube de ventilation de toiture selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé par trois barreaux annulaires circulaires (6, 11, 21) et trois barreaux
radiaux (22).
10. Tube de ventilation de toiture selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les doigts d'appui (10) sont posés sur le barreau annulaire
circulaire le plus extérieur (11) et sont disposés selon une répartition angulaire
régulière.