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(11) |
EP 0 341 678 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.1993 Patentblatt 1993/29 |
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Anmeldetag: 10.05.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04G 1/26 |
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Abdeckung für Bau- und Malergerüste
Cover for a building or painter's scaffolding
Couverture pour échafaudage de bâtiment ou de peintre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB LI LU NL SE |
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Priorität: |
13.05.1988 DE 3816320
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.1989 Patentblatt 1989/46 |
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Patentinhaber: Eikermann, Manfred |
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D-33818 Leopoldshöhe (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Eikermann, Manfred
D-33818 Leopoldshöhe (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schirmer, Siegfried, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Osningstrasse 10 33605 Bielefeld 33605 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 637 298 DE-C- 3 609 785 FR-A- 2 125 933 FR-A- 2 351 230
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DE-A- 2 909 883 FR-A- 1 148 151 FR-A- 2 221 949 GB-A- 2 045 307
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzabdeckung für Bau- und Malergerüste, die an mindestens
zwei Gerüstrahmen über zur Gebäudewand hin frei auskragende und schwenkbare Trägerrohre
lösbar befestigt ist, zur Abdeckung des Bereichs des Gerüstrahmens und des zwischen
diesem und der Gebäudewand verbleibenden Bereichs mit an sich steifen, wasserundurchlässigen
Abdeckplatten.
[0002] Bau- und Malergerüste werden in einem gewissen Abstand von der Gebäudewand aufgestellt.
Für das Bau- und Malerhandwerk ist es zur Durchführung einer ordnungsgemäßen Ausführung
bestimmter Arbeiten an der Gebäudewand sehr oft erforderlich, einen Schutz gegen Witterungseinflüsse
zu schaffen. Dieser Schutz muß sowohl in horizontaler als vor allem in vertikaler
Richtung wirksam sein, wobei auch der Abstand zwischen Gerüst und Gebäudewand abgedeckt
werden muß.
[0003] Bisher werden zur erforderlichen Abdeckung flexible Planen verwendet. Die Anbringung
dieser flexiblen Planen ist umständlich und garantiert keinen umfassenden Schutz gegen
Witterungseinflüsse. Der Wind findet relativ leicht Angriffspunkte, um die Plane aus
den Befestigungen zu lösen. Die durch den Wind verursachten Flattergeräusche der Abdeckplanen
sind unangenehm. Außerdem läßt sich nicht vermeiden, daß die Abdeckplanen bei der
Lagerung und Montage bzw. Demontage beschädigt werden, wodurch die Wirksamkeit in
Funktionsstellung beeinträchtigt ist und zusätzlich Angriffspunkte für den einfallenden
Wind geschaffen sind.
[0004] Aus der FR-A-2 221 949 ist bereits ein Baugerüst bekannt, dessen senkrechte Stützen
in Längsrichtung durch Längsträger verbunden sind. Die zwischen den Gerüstrahmen angeordneten
Arbeitsplatten sind zwar mit Aufkantungen versehen, die jedoch zur Halterung und unveränderlichen
Arretierung der Arbeitsplatten auf den Längsträgern dienen. Mit dieser Lösung ist
eine schützende Abdeckung der Gebäudewand gegenüber Witterungseinflüssen nicht möglich.
Die dort vorhandenen Aufkantungen dienen einem anderen Zweck und insbesondere ist
das Problem der Überlappung und kontrollierten Wasserabführung nicht gelöst.
[0005] In der DE-A-26 37 298 wird eine Wetterschutzvorrichtung für ein Baugerüst beschrieben.
An der äußeren Standsäule des Gerüstes ist ein senkrechter, über das Gerüst hinausragende
Haltearm, an dessen oberem Ende ein Träger schwenkbar gelagert ist, höhenverstellbar
befestigt. Die einzelnen Träger sind durch Querstreben zu einer Gitterkonstruktion
verbunden, über die eine mit Riemen befestigte Plane gezogen wird. Abgesehen von den
durch die Verwendung flexibler Planen bedingten Nachteilen bezüglich der Haltbarkeit
bei der Montage, Demontage und der Lagerung sowie nachteiligen Windeinflüssen und
dem höheren konstruktiven und Montageaufwand, kann diese Schutzabdeckung nur oberhalb
des Gerüstes und nicht in beliebiger Höhe oder Schräglage angeordnet werden.
[0006] Schließlich ist mit der DE-A-29 09 883 eine Wetterschutzvorrichtung bekannt, bei
der am oberen Ende der Gerüststangen senkrechte Lagerhülsen angeordnet sind, in denen
Stützglieder mit daran befestigten Tragelementen zur Aufnahme starrer Abdeckplatten
um eine senkrechte Achse drehbar gelagert sind. Zwar werden gemäß diesem Vorschlag
bereits feste, wasserundurchlässige Platten verwendet, jedoch ist zum einen der konstruktive
Aufwand für die Tragelemente hoch und zum anderen ist die Montage, Demontage und Zwischenlagerung
der Abdeckteile sowie die Labilität der Gesamtkonstruktion problematisch. Nachteilig
ist vor allem, daß die Abdeckplatten nur um eine senkrechte Achse verschwenkt und
nur oberhalb des Gerüsts angeordnet werden können und überdies keine kontrollierte
Wasserabführung gewährleistet ist. Eine unterschiedliche Höhe der Abdeckung innerhalb
des Gerüstrahmens oder eine Anordnung in Schrägstellung zur Abdeckung einer Gebäudegiebelseite
entsprechend der Dachneigung ist mit dieser Lösung nicht möglich.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schutzabdeckung für Bau- und Malergerüste
auf der Basis in sich steifer, wasserundurchlässiger Platten zu entwickeln, die in
jeder gewünschten Höhe des Gerüstes und in verschiedener Schräglage in Längsrichtung
zur schützenden Abdeckung der Giebelseiten von Satteldächern entsprechend der Dachneigung
angebracht werden kann, und dabei eine ausreichende Schutzwirkung gegenüber Witterungseinflüssen
schafft und eine einfache, Beschädigungen der Platten weitestgehend ausschaltende
Handhabung bei der Montage und Lagerung ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
[0009] Durch die Erfindung ist eine Schutzabdeckung geschaffen, die sich leicht montieren
und demontieren läßt, die nach der Anbringung am Gerüst einen vollen Witterungsschutz
bietet und gegen Winddruck und Windsog gleichermaßen widerstandsfähig ist. Die Aufkantungen
als auch die Befestigungsschienen dienen der Stabilität der Platten, während durch
diese Ausführung gleichzeitig eine gute Stapelbarkeit und schonende Lagerung der Platten
ermöglicht ist. Andererseits wird über die Aufkantungen der Regenwasserablauf kontrolliert
und die konische Ausbildung der Platten schafft gleichzeitig trotz der Aufkantungen
die Möglichkeit der Überlappung und der gezielten Regenwasserführung bei Schräglage
der Platten in Längsrichtung. Schließlich sind die Schrägstellung bzw. die wahlweise
Höhenlage innerhalb des Gerüsts durch die zweiteilige Ausführung der Platten in Verbindung
mit der Höhenverstellbarkeit der Trägerrohre an den Stützen des Gerüstrahmens sowie
der Ausbildung der Ausnehmungen in unterschiedlicher Länge (für die Schrägstellung)
bei gleichzeitig ausreichender Abdichtung gegen Witterungseinflüsse möglich. Die Stabilität
der durch die Teilung sehr schmalen Einzelplatten wird durch die Aufkantungen und
Befestigungsschienen gesichert.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine isometrische Darstellung zweier aufgestellter Gerüstrahmen mit einer schräg angeordneten
Abdeckplatte;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Ausführung nach Fig. 1 mit zusätzlich angeordneter Ausgleichsplatte;
- Fig. 3
- einen Horizontalschnitt durch einen Gerüstrahmen mit einseitig angeordneter Gerüstkupplung,
Muffe und Trägerrohr;
- Fig. 4
- eine Stirnansicht mehrerer gestapelter Abdeckplatten und
- Fig. 5
- einen Vertikalschnitt durch eine Anschlußstelle einer Abdeckplatte an das Trägerrohr.
[0011] Zwischen zwei Gerüstrahmen 1 ist eine Abdeckplatte 2 aus wetterfestem und wasserundurchlässigem
Material fest angeordnet. Diese Abdeckplatten 2 sind in sich steif ausgebildet, wobei
auch die Möglichkeit besteht, in einem umlaufenden Rahmen eine den Anforderungen entsprechende
Füllung einzulegen. Wie aus Fig. 4 erkennbar, sind die Längsseiten der Abdeckplatten
2 mit Aufkantungen 3 versehen, die leicht nach außen geneigt verlaufen und die über
die Längsseite durchlaufen. Auf der Unterseite jeder Abdeckplatte 2 sind zwei parallel
zu den Aufkantungen 3 verlaufende U-förmige Befestigungsschienen 4 mit ihrem Steg
fest angeordnet. Die Flansche dieser Befestigungsschienen 4 sind rechtwinklig zueinander
abgebogen, so daß zwischen den Stirnseiten der Abbiegungen ein Freiraum zur Einführung
einer Auflagerplatte 12 gebildet ist. Die in Fig. 4 schematisch dargestellte Stapelung
der Abdeckplatten 2 wird durch die leicht nach außen geneigt verlaufenden Aufkantungen
3 ermöglicht.
[0012] An der äußeren Stütze des Gerüstrahmens 1 ist in einer Gerüstkupplung 5 eine verdrehbare
Muffe 6 zur Aufnahme eines frei auskragenden Trägerrohrs 7 angeordnet, das den Zwischenraum
zwischen der äußeren Stütze des Gerüstrahmens 1 und der Gebäudewand überbrückt und
bis über das Dach geführt ist. Zur Erreichung des Verdrehens der Muffe 6 sind die
Berührungsflächen zwischen der Gerüstkupplung 5 und der Muffe 6 als Rastgewinde 8
ausgebildet. In der gewählten Stellung der Muffe 6 wird das Rastgewinde 8 durch eine
von der Innenseite der Gerüstkupplung 5 aus betätigbare Stellschraube 9 arretiert.
Da vor dem Aufstellen der Gerüstrahmen 1 bzw. vor der Arretierung der Muffe 6 jeweils
die für die Lage der Abdeckplatten 2 erforderliche Neigung feststeht, kann diese Neigung
vor dem Anbringen der Gerüstkupplung 5 an die Stütze des Gerüstrahmens 1 eingestellt
und arretiert werden.
[0013] Da durch die Abdeckplatten 2, so wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, der Raum zwischen
den Gerüstrahmen 1 abgedeckt wird, ist zur Abdeckung des Zwischenraums zwischen den
Gerüstrahmen 1 und der Gebäudewand, der im allgemeinen 30 cm beträgt, die Anordnung
einer Ausgleichsplatte 11 erforderlich. Die Ausgleichsplatte 11 ragt über das Dach,
damit der Spalt und damit die Außenseite der Gebäudewand gegen Witterungseinflüsse
gesichert ist. Die Ausgleichsplatte 11 lagert ebenso wie die Abdeckplatte 2 auf den
Trägerrohren 7, liegt also in einer Ebene mit den Abdeckplatten 2. Zur Herstellung
einer Verbindung mit den Trägerrohren 7 besitzt die Ausgleichsplatte 11 auf ihrer
Unterseite ebenfalls Befestigungsschienen 4. Zum Anschluß der Befestigungsschienen
4 der Abdeckplatte 2 und der Ausgleichsplatte 11 an das Trägerrohr 7 dient ein mit
einer Auflagerplatte 12 und einer Flügelmutter 13 versehener Gewindestift 14, auf
dem ein Auflagerhalter 16 geführt ist.
[0014] Die Ausgleichsplatte 11 weist an beiden Stirnseiten Aussparungen 15 und 15' auf,
in denen die Stützen des Gerüstrahmens 1 geführt sind. Um die Ausgleichsplatte 11
den unterschiedlichen Dachneigungen anpassen zu können, sind die Aussparungen 15'
auf einer Stirnseite der Ausgleichsplatte 11 bedeutend länger als auf der anderen
Stirnseite. Zweckmäßigerweise ist die längere Aussparung 15' dreimal so lang wie die
andere Aussparung 15. Um eine Überlappung an den Stirnseiten zu ermöglichen, verlaufen
die Abdeckplatte 2 und die Ausgleichsplatte 11 in Längsrichtung konisch, so daß die
schmalere Stirnseite in die breitere Stirnseite eingelegt werden kann. Am Ende des
frei auskragenden Trägerrohrs 7 ist ein nach oben weisender Haken 10, siehe Fig. 3,
angeordnet, der zur einseitigen Halterung der Ausgleichsplatte 11 dient. Hierzu wird
die Ausgleichsplatte 11 lediglich unter diesen Haken 10 geschoben. Dieser Haken 10
ist zur stabilen Halterung der über das Dach reichenden Ausgleichsplatte 11 erforderlich,
da im Dachbereich keine Befestigung an der Befestigungsschiene 4 möglich ist.
[0015] Bei einer Variante verläuft das Trägerrohr 7 im Bereich der Auflagerung der Ausgleichsplatte
11 nach unten abgewinkelt, so daß die Ausgleichsplatte 11 gegenüber der Abdeckplatte
2 tiefer liegt. Bei in schräger Lage verlegten Platten 2 und 11 wird dadurch eine
kontrollierte Wasserabführung ermöglicht.
Aufstellung der Bezugszeichen:
[0016]
- 1
- Gerüstrahmen
- 2
- Abdeckplatte
- 3
- Aufkantungen
- 4
- Befestigungsschiene
- 5
- Gerüstkupplung
- 6
- Muffe
- 7
- Trägerrohr
- 8
- Rastgewinde
- 9
- Stellschraube
- 10
- Haken
- 11
- Ausgleichsplatte
- 12
- Auflagerplatte
- 13
- Flügelmutter
- 14
- Gewindestift
- 15
- Aussparung
- 15'
- Aussparung
- 16
- Auflagerhalter
1. Schutzabdeckung für Bau- und Malergerüste, die an mindestens zwei Gerüstrahmen (1)
über zur Gebäudewand hin frei auskragende und schwenkbare Trägerrohre (7) lösbar befestigt
ist, zur Abdeckung des Bereichs des Gerüstrahmens (1) und des zwischen diesem und
der Gebäudewand verbleibenden Bereichs mit an sich steifen, wasserundurchlässigen
Abdeckplatten, dadurch gekennzeichnet, daß jede Abdeckplatte aus zwei an den Längsseiten
mit Aufkantungen (3) und an der Unterseite mit in Längsrichtung verlaufenden Befestigungsschienen
(4) versehenen Teilen (2; 11) - einer zwischen dem Gerüstrahmen (1) angeordneten Abdeckplatte
(2) und einer zwischen dem Gerüstrahmen (1) und der Gebäudewand vorgesehenen Ausgleichsplatte
(11) - besteht, und die Abdeckplatten (2) und die Ausgleichsplatten (11) in Längsrichtung
derart konisch verlaufend ausgebildet sind, daß die schmalere Stirnseite einer Platte
in die breitere Stirnseite einer benachbarten Platte einlegbar ist, wobei die Ausgleichsplatten
(11) an den gegenüberliegenden Stirnseiten Aussparungen (15; 15') unterschiedliche
Länge aufweisen.
2. Schutzabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufkantungen (3)
über die Längsseite durchlaufend angeordnet sind.
3. Schutzabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufkantungen
(3) nach außen geneigt verlaufend ausgebildet sind.
4. Schutzabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (15')
auf einer Stirnseite annähernd die dreifache Länge der Aussparungen (15) auf der anderen
Stirnseite aufweisen.
5. Schutzabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschienen
(4) einen nach unten offenen U-förmigen Querschnitt aufweisen und die Flansche der
Befestigungsschienen (4) rechtwinklig zueinander abgebogen sind.
6. Schutzabdeckung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschiene
(4) mit ihrem Steg an der Abdeckplatte (2) bzw. der Ausgleichsplatte (11) befestigt
ist.
7. Schutzabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Höhe der Flansche der Befestigungsschiene (4) geringfügig größer als die Höhe der
Aufkantungen (3) ist.
8. Schutzabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß einseitig
am Gerüstrahmen (1) in einer Gerüstkupplung (5) eine Muffe (6) zur Aufnahme des Trägerrohrs
(7) angeordnet ist.
9. Schutzabdeckung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gerüstkupplung (5)
mit der Muffe (6) an der äußeren Stütze des Gerüstrahmens (1) längs der Stütze höhenverstellbar
angeordnet ist.
10. Schutzabdeckung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Muffe (6) um eine waagerechte, parallel zur Gebäudewand verlaufende Achse zum vertikalen
Verschwenken des Trägerrohrs (7) verdrehbar in der Cerüstkupplung (5) angeordnet ist.
11. Schutzabdeckung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Berührungsfläche zwischen Gerüstkupplung (5) und Muffe (6) als Rastgewinde (8) ausgebildet
ist.
12. Schutzabdeckung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastgewinde in der
gewählten Stellung arretierbar ist.
13. Schutzabdeckung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretierung
des Rastgewindes (8) eine Stellschraube (9) angeordnet ist.
14. Schutzabdeckung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube (9)
von der Innenseite der Gerüstkupplung (5) aus betätigbar ist.
15. Schutzabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am
Ende des frei auskragenden Trägerrohrs (7) ein nach oben weisender Haken (10) angeordnet
ist.
16. Schutzabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge des Trägerrohrs (7) größer als der Abstand zwischen der äußeren Stütze des Gerüstrahmens
(1) und der Gebäudewand ist.
17. Schutzabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß der Befestigungsschienen
(4) der Abdeckplatte (2) und der Ausgleichsplatte (11) an das Trägerrohr (7) ein mit
einer Auflagerplatte (12) und einer Flügelmutter (13) versehener Gewindestift (14)
dient, auf dem ein Auflagerhalter (16) geführt ist.
18. Schutzabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das
Trägerrohr (7) im Bereich der inneren Stütze des Gerüstrahmens (1) nach unten abgewinkelt
ist, und der abgewinkelte Teil in einer parallelen Verlängerung weiterläuft.
19. Schutzabdeckung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Abwinklung
annähernd der Höhe des Trägerrohres (7) entspricht.
1. Protective cover for scaffoldings, which are detachably fastened at at least two scaffolding
frames (1) by way of pivotable support tubes (7) jutting out freely towards the wall
of the building, for covering the region of the scaffolding frame (1) and the region,
which remains between this and the wall of the building, with in themselves stiff
water-impermeable cover plates, characterised thereby, that each cover plate consists
of two parts (2; 11) - a cover plate (2) arranged between the scaffolding frame (1)
and a compensating plate (11) provided between the scaffolding frame (1) and the wall
of the building - provided with upturned edges (3) at the longitudinal sides and with
fastening rails (4) extending in longitudinal direction at the underside, and the
cover plates (2) and the compensating plates (11) are constructed to extend conically
in longitudinal direction in such a manner that the narrower end of one plate is insertable
into the wider end of a neighbouring plate, wherein the compensating plates (11) display
cut-outs (15; 15') of different lengths at the mutually opposite ends.
2. Protective cover according to claim 1, characterised thereby, that the turned-up edges
(3) are arranged to be continuous across the longitudinal side.
3. Protective cover according to claim 1 or 2, characterised thereby, that the turned-up
edges (3) are constructed to extend inclined outwardly.
4. Protective cover according to claim 1, characterised thereby, that the cut-outs (15')
at one end display about three times the length of the cut-outs (15) at the other
end.
5. Protective cover according to claim 1, characterised thereby, that the fastening rails
(4) display a downwardly open U-shaped cross-section and the flanges of the fastening
rails (4) are bent over one at right angles towards the other.
6. Protective cover according to claim 1 or 5, characterised thereby, that the fastening
rail (4) is fastened by its web either at the cover plate (2) or the compensating
plate (11).
7. Protective cover according to one of the claims 1 to 6, characterised thereby, that
the height of the flanges of the fastening rail (4) is slightly greater than the height
of the turned-up edges (3).
8. Protective cover according to one of the claims 1 to 7, characterised thereby, that
a socket (6) for the reception of the support tube (7) is arranged in a scaffolding
coupling (5) at one side of the scaffolding frame (1).
9. Protective cover according to claim 8, characterised thereby, that the scaffolding
coupling (5) with the socket (6) is arranged at the outer support of the scaffolding
frame (1) and to be adjustable in height along the support.
10. Protective cover according to one of the claims 8 and 9, characterised thereby, that
the socket (6) is arranged to be rotatable in the scaffolding coupling (5) about an
horizontal axis, which extends parallelly to the wall of the building for the vertical
pivotation of the support tube (7).
11. Protective cover according to one of the claims 8 to 10, characterised thereby, that
the contact surface between the scaffolding coupling (5) and the socket (6) is formed
as ratchet serration (8).
12. Protective cover according to claim 11, characterised thereby, that the ratchet serration
is arrestable in the desired setting.
13. Protective cover according to claim 11 or 12, characterised thereby, that a setscrew
(9) is arranged for the arresting of the ratchet serration (8).
14. Protective cover according to claim 13, characterised thereby, that the setscrew (9)
is actuable from the inward side of the scaffolding coupling (5).
15. Protective cover according to one of the claims 1 to 14, characterised thereby, that
an upwardly pointing hook (10) is arranged at the end of the scaffolding frame (1)
jutting out freely.
16. Protective cover according to one of the claims 1 to 15, characterised thereby, that
the length of the scaffolding frame (1) is greater than the spacing between the outer
support of the scaffolding frame (1) and the wall of the building.
17. Protective cover according to claim 1, characterised thereby, that a threaded pin
(14), which is provided with a bearing plate (12) and a wing nut (13) and on which
a shackle (16) is guided, serves for the connection of the fastening rails (4) of
the cover plate (2) and the compensating plate (11) to the support tube (7).
18. Protective cover according to one of the claims 1 to 17, characterised thereby, that
the support tube (7) is bent over downwardly in the region of the inner support of
the scaffolding frame (1) and the bent-over portion continues in a parallel prolongation.
19. Protective cover according to claim 18, characterised thereby, that the height of
the bent-over portion corresponds approximately to the height of the support tube
(7).
1. Recouvrement de protection pour échafaudage de construction et de peinture, qui est
fixé de façon détachable sur au mins deux cadres d'échafaudage (1) par l'intermédiaire
de tubes de support (7) faisant librement saillie en direction du mur du bâtiment
et pouvant pivoter, pour recouvrir la zone du cadre d'échafaudage (1) et la zone demeurant
entre celui-ci et le mur du bâtiment avec des plaques de recouvrement rigides en soi,
imperméables à l'au, recouvrement de protection caractérisé en ce que chaque plaque
de recouvrement consiste en deux parties (2 ; 11) pourvues sur les côtés longitudinaux
de rebords (3) et sur la face inférieure de rails de fixation (4) s'étendant dans
le sens longitudinal - une plaque de recouvrement (2) disposée entre le cadre d'échafaudage
(1) et une plaque d'équilibrage (11) prévue entre le cadre d'échafaudage (1) et le
mur du bâtiment, et en ce que les plaques de recouvrement (2) et les plaques d'équilibrage
(11) sont formées de façon conique dans le sens longitudinal, de telle manière que
la face frontale plus étroite d'une plaque puisse s'engager dans la face frontale
plus large d'une plaque voisine, les plaques d'équilibrage (11) présentant des évidements
de longueurs différentes (15 ; 15') sur les faces frontales se faisant vis-à-vis.
2. Recouvrement de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rebords
(3) sont disposés sur les côtés longitudinaux.
3. Recouvrement de protection selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les
rebords (3) sont inclinés vers l'extérieur.
4. Recouvrement de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que les évidements
(15') présentent sur une face frontale approximativement trois fois la longueur des
évidements (15) réalisés sur l'autre face frontale.
5. Recouvrement de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rails
de fixation (4) présentent une section transversale en forme d'U ouverte vers le bas,
et les flancs des rails de fixation (4) sont repliés à l'équerre l'un vers l'autre.
6. Recouvrement de protection selon la revendication 1 ou 5, caractérisé en ce que le
rail de fixation (4) est fixé par sa traverse sur la plaque de recouvrement (2) ou
la plaque d'équilibrage (11).
7. Recouvrement de protection selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que la hauteur des flancs des rails de fixation (4) est à peine plus grande que la
hauteur des rebords (3).
8. Recouvrement de protection selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce
qu'un manchon (6) servant à recevoir le tube de support (7) est disposé d'un côté
sur le cadre d'échafaudage (1) dans un accouplement d'échafaudage (5).
9. Recouvrement de protection selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'accouplement
d'échafaudage (5) est disposé avec le manchon (6) sur l'appui extérieur du cadre d'échafaudage
(1) le long de l'appui de façon à pouvoir être réglé en hauteur.
10. Recouvrement de protection selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce
que le manchon (6) est disposé de façon à pouvoir tourner dans l'accouplement d'échafaudage
(5) autour d'un axe horizontal, s'étendant parallèlement au mur du bâtiment de façon
à faire pivoter verticalement le tube de support (7).
11. Recouvrement de protection selon les revendications 8 à 10, caractérisé en ce que
la surface de contact entre l'accouplement d'échafaudage (5) et le manchon (6) est
constituée sous forme d'un filetage d'arrêt.
12. Recouvrement de protection selon la revendication 11, caractérisé en ce que le filetage
d'arrêt peut être bloqué dans la position choisie.
13. Recouvrement de protection selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce qu'une
vis de réglage (9) est disposée pour bloquer le filetage d'arrêt (8).
14. Recouvrement de protection selon la revendication 13, caractérisé en ce que la vis
de réglage (9) peut être actionnée à partir du côté intérieur de l'accouplement d'échafaudage
(5).
15. Recouvrement de protection selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce
qu'à l'extrémité du tube de support (7), faisant librement saillie, est disposé un
crochet dirigé vers le haut (10).
16. Recouvrement de protection selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce
que la longueur du tube de support (7) est plus grande que la distance entre l'appui
extérieur du cadre d'échafaudage (1) et le mur du bâtiment.
17. Recouvrement de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour raccorder
les rails de fixation (4) de la plaque de recouvrement (2) et de la plaque d'équilibrage
(11) au tube de support (7), on utilise une tige filetée (14) pourvue d'une plaque
d'appui (12) et d'un écrou papillon (13), tige sur laquelle est monté un support d'appui
(16).
18. Recouvrement de protection selon les revendications 1 à 17, caractérisé en ce que
le tube de support (7) est replié vers le bas dans la zone de l'appui intérieur du
cadre d'échafaudage (1) et la partie repliée continue à s'étendre selon un prolongement
parallèle.
19. Recouvrement de protection selon la revendication 18, caractérisé en ce que la hauteur
du repli correspond approximativement à la hauteur du tube de support (7).

