| (19) |
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(11) |
EP 0 342 147 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.05.1989 |
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| (54) |
Baukonstruktion mit durch ein Strömungsmittel beaufschlagbarer Kammer
Construction having chambers admitting a medium
Construction avec chambres admettant un fluide
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
09.05.1988 DE 8806173 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.1989 Patentblatt 1989/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Lechner, Rudolf |
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D-78224 Singen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Lechner, Rudolf
D-78224 Singen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hiebsch, Gerhard F., Dipl.-Ing. et al |
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Hiebsch Peege Behrmann,
Patentanwälte,
Postfach 464 78204 Singen 78204 Singen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 106 920 DE-A- 3 011 308
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EP-A- 0 306 717 GB-A- 2 115 032
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Baukonstruktion nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Eine derartige Baukonstruktion offenbart die EP-A-106 920; zwischen zwei horizontalen
Tragprofilen, welche jweils die Oberkanten eines Paares von Säulen verbinden, verlaufen
in vertikalem Abstand zueinander zwei pultartig geneigte Werkstoffbahnen aus gegebenenfalls
transparentem Material und begrenzen einen rohrartigen Raum, der -- mittels eines
in seinem höherliegenden Bereich angeordneten perforierten Schlauches -- in ihn eingeleitetes
Wasser od.dgl. Flüssigkeit aufnimmt. Diese/s verdunstet in jenem Raum oder fließt
an dessen tieferliegenden Seite ab. Das den Raumquerschnitt umgebende einstückige
rohrartige Werkstoffgebilde ist entlang von vier Verbindungslinien so aufgespannt,
daß es zwischen den beiden Tragprofilen einen Dachabschnitt und einen Bodenteil ergibt
sowie zwei seitliche Wandabschnitte, von denen sich jeweils einer zwischen zwei die
Verbindungslinien bestimmenden -- Kederwülste aufnehmenden -- Kedernuten der Profilseite
erstreckt. Bodenteil und Dachabschnitt können querschnittlich divergierend oder konvergierend
verlaufen in Abhängigkeit davon, ob der Raumdruck höher oder niedriger liegt als der
Atmosphärendruck. Ebenfalls einstückig mit dem rohrartigen Gebilde ist eine zwischen
den beiden Wandabschnitten vorgesehene Zwischenbahn, welche den Zwischenraum in zwei
abgedichtete Kammern teilt.
[0003] Ein Gestellzelt mit horizontal zwischen Kederprofilen luftgespanntem, kissenähnlichem
Dach aus zwei ineinanderliegenden flexiblen Schlauchprofilen ist der EP-A-306 717
zu entnehmen.
[0004] Aus der DE-A-2 228 389 ist ein mit Ein- und Auslässen für gasförmiges Strömungsmedium
versehenes Kissen und vom Atmosphärendruck abweichendem Innendruck bekannt, welches
an Gerüstseilen und -rahmen festliegt. Mehrere derartige Kissen bilden eine gemeinsame
Überdachung. Aufgabe der Vorerfindung war es, die Nachteile von Tragkonstruktionen
aus durchgehenden Stäben für einzelne, beispielsweise an der Oberfläche der Tragkonstruktion
festliegende Häute bzw. für von einem starren Innengerüst ausgesteifte Pneuelemente
zu beseitigen. Bei Baukonstruktionen mit mehreren aneinandergesetzten Kissen haben
sich zum einen die aufwendigen Montagearbeiten als nachteilig erwiesen, mehr jedoch
die Mängel an den erforderlichen Dichtungszonen. Außerdem entsprach das Kissendach
nach DE-A-2 228 389 oder DE-A-2 052 864 nicht den Anforderungen an Lichtanfall im
Bauwerksinneren.
[0005] Angesichts dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, eine Baukonstruktion
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche die beim Stand der Technik erkannten
Mängel beseitigt und insbesondere für die Überdachung von Schwimmbädern, Bepflanzungsebenen
und dgl. bei günstigen Lichtverhältnissen im Innenraum geeignet sein soll.
[0006] Eine Lösung dieser Aufgabe bietet die Lehre nach dem Patentanspruch 1 an; eine der
von zwei Folienbahnen aus bevorzugt transluzentem Kunststoff, die zwischen Bindern
des Gerüstes übereinander festgelegt sind, gebildeten sowie zwischen den beiden Bindern
streifenartig gestreckten luftdichten Kammern ist mit stehendem Blasmedium gefüllt,
die andere Kammer zwischen Einlaß und Auslaß von einem Blasmedium durchströmt.
[0007] Dank dieser Maßgabe ist damit auf einfache Weise jeglicher Kondensationsvorgang im
Dachbereich unterbunden.
[0008] Eine weitere Lösung bildet im Rahmen der Erfindung der Gedanke, daß bei einer gattungsgemäßen
Baukonstruktion eine der zwischen Folienbahnen angeordneten Kammern von einem Einlaß
aus mit Blasmedium durchströmt und mit der anderen Kammer durch zumindest ein Ventil
oder wenigstens einen Durchbruch in der Zwischenbahn für einen Zweigstrom des Balsmediums
verbunden ist, wobei dem Ventil bzw. dem Durchbruch der Zwischenbahn ein Ventil im
anderen Bahnabschnitt der Kammer als Auslaß zugeordnet ist.
[0009] Die Unteransprüche geben dann zweckmäßige Weiterbildungen an.
[0010] Dank des Innendruckes in den Kammern sind -- wie auch der Stand der Technik lehrt
-- die Folienbahnen gespannt und damit flattersicher. Erfindungsgemäß auf der Außenfolie
auflastende Querseile schützen die bevorzugt als langgestreckte sphärische Dreiecke
oder rechteckige Kissenbahnen vorgesehenen Luftkammern vor allem gegen Sogkräfte.
[0011] Erfindungsgemäß haben sich Konstruktionen als günstig erwiesen, deren Außenkammer
mit stehender Luft und deren Innenkammer mit dem ziehenden Strömungsmedium gefüllt
sindletzteres zirkuliert zwischen Ein- und Auslaß und kann auch vorgewärmt werden.
Damit ist jeglicher Kondensationsvorgang in der Innenkammer unterbunden, ein möglicherweise
in der Außenkammer entstehendes Kondensat einer Menge von etwa 15 g je Kubikmeter
ist vernachlässigbar.
[0012] Die Ein- und Auslässe können sowohl in Längsrichtung der Bänder als auch quer dazu
zueinander in Abstand angeordnet sein, bestimmend hierfür ist die optimale Länge der
Strömungsbahn im Kisseninneren.
[0013] Auch kann vorteilhafterweise an der innenraumseitigen Oberfläche der Kissenkonstruktion
eine Schicht aus erwärmter Luft erzeugt werden, beispielsweise durch nahe dem unteren
Bahnabschnitt bzw. der Innenfolie angebrachte Blasdüsen.
[0014] Die Binder liegen bei einer Ausführung der Erfindung einends bodenwärts beispielsweise
auf Pfetten fest und verlaufen zu einem in Abstand zum Boden angeordneten Verbindungselement
hin, mit dem sie andernends verbunden sind; die bevorzugte Form der Baukonstruktion
ist kalotten- oder halbkugelartig. Die Binder sind am Boden kreisartig festgelegt
und zu einem zentrischen Dachring unter Bildung eines kalottenartigen Gerüstes gekrümmt.
Diese Binder sind die Hauptträger oder Sparren des Gebäudegestells und vorteilhafterweise
durch Querstäbe miteinander verbunden. Etwa an den Eckpunkten der von den Bindern
und den Querstäben begrenzten Felder können zur besseren Aussteifung Diagonalverspannungen
angreifen.
[0015] Zur Vereinfachung des Aufbaus ist jedes Bahnabschnitt bzw. jede Folienbahn erfindungsgemäß
mit ihren beiden Längsrändern -- aber gegebenfalls auch an den Schmalseiten -- lösbar
an Anschlußprofilen der Binder luftdicht festgelegt.
[0016] Hierzu hat es sich als günstig erwiesen, auf dem Binder ein darauf in Längsrichtung
-- oder quer dazu -- verlaufendes Rinnenprofil festzulegen, an dessen Längskanten
jeweils ein -- stranggepreßtes -- Anschlußprofil angebracht sein kann. Dieses kann
aber bei bestimmten Ausführungen auch unmittelbar dem Binder aufliegen.
[0017] Das Rinnenprofil oder ein entsprechend geformtes Anschlußprofil leitet zwischen jeweils
zwei der gestreckten Kammern das Regenwasser ab, die Anschlußprofile erlauben zudem
den luftdichten Anschluß der Folien -- und deren Austausch -- in bestechend einfacher
Weise.
[0018] Vorteilhafterweise ist ein weiteres Anschlußprofil in einem Abstand zur Oberkante
des ersten Anschlußprofils zur Bestimmung des Abstandes der Folien voneinander am
Binder festgelegt. Dieses Anschlußprofil weist wenigstens eine nach oben offene hinterschnittene
Nut sowie ein gewinkelt anschließendes, nach oben weisendes Rinnenprofilstück zur
Aufnahme und Ableitung von möglichem Kondensat am Kammerrand auf.
[0019] Eine günstige weitere Ausführung des Anschlußprofils ist mit wenigstens zwei in Abstand
zueinander verlaufenden hinterschnittenen Nuten versehen, bevorzugt als Winkelstück
mit jeweils einem Schenkel zugeordneter Nut ausgebildet. Dieses Anschlußprofil ist
am Binder lösbar angeordnet, wohingegen das andere Anschlußprofil - wie gesagt --
vom Regenwasserablauf abragt.
[0020] Zur Handhabungserleichterung ist in den hinterschnittenen Nuten der/des Anschlußprofile/s
jeweils ein Klemmorgan vorgesehen, das den eingelegten Folienrand in der hinterschnittenen
Nut luftdicht festlegt. Das Klemmorgan kann auch als Kederwulst in der Folienbahn
verlaufen.
[0021] Die Bestückung der Binder mit den Anschlußprofilen ermöglicht einen schnellen und
luftdichten Einbau der Folienbahn; bei zunehmendem Innendruck legt sich letztere immer
dichter an die Nutwände an.
[0022] Im Rahmen der Erfindung ragen vom Binder Befestigungsschrauben auf, an denen die
auf der äußeren Folie teilweise aufliegenden Querseile angebracht, vorteilhafterweise
an einer Flügellasche der Befestigungsschraube angelenkt, sind.
[0023] Die Einspannung der Folie in der beschriebenen Art verhindert weitestgehend das Entstehen
von Kondensationserscheinungen im Kammerinnenraum.
[0024] Der Werkstoff für die Folien ist ein modifiziertes Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer;
diese flammwidrige Folie ist hochtransparent und witterungsbeständig. Die Lichtdurchlässigkeit
im Bereich des sichtbaren Lichtes beträgt beispielsweise bei einer 100-µm-Folie 94
% bis 97 % (Gesamtlicht), die Transmission im ultravioletten Bereich (320 bis 380
nm) 83 % bis 88 %.
[0025] Diese Folie ist sehr gut UV-durchlässig im Spektralbereich der Sonneneinstrahlung.
Dies erlaubt nicht nur einen optimalen Pflanzenwuchs unterhalb der Überdachung, sondern
auch ein Bräunen menschlicher Haut entsprechend den Bedingungen in freier Natur.
[0026] Außerdem ist die Folie mit einem hohen Absorptionsgrad im Infrarot-Bereich (Wärmerückhaltevermögen
) ausgestattet. Sie not kein Wasser auf, ist lösemittel- und chemikalienbeständig
sowie schmutzabweisend.
[0027] Der k-Wert nach DIN 4108 eines erfindungsgemäßen mit drei Folien ausgefachten Kissen-
oder Schalenfeldes liegt günstiger als 1,96 W/m² K.
[0028] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in
- Fig. 1:
- die schematisierte Seitenansicht einer kalottenförmigen Überdachung mit Bogenbindern;
- Fig. 2:
- einen Teilgrundgri zu Fig. 1;
- Fig. 3:
- ein vergrößertes Detail der Fig. 1;
- Fig. 4:
- ein gegenüber Fig. 3 vergrößertes Detail der Fig. 1;
- Fig. 5:
- den vergrößerten Schnitt durch Fig. 3 nach deren Linie V - V;
- Fig. 6:
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 5.
- Fig. 7 bis Fig. 9
- der Darstellung in Fig. 5 entsprechende Wie-dergaben zu anderen Ausführungsbeispielen;
- Fig. 10::
- die Sicht unter einen Teil einer Überdachung mit zueinander parallelen Bindern.
[0029] Ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Schwimmbecken, eine Pflanzenlandschaft od.dgl.
wird von einer Dachkuppel 10 eines Bodendurchmessers d von - im gewählten Ausführungsbeispiel
-- 40 m überspannt. Diese ruht auf einer bei 12 angedeuteten Bodenplatte mit umlaufender
Drainage 13 und aufliegendem Belüftungssystem 11.
[0030] Die Dachkuppel 10 weist zwanzig -- eine Kalotte bestimmende -- radial gestellte Bogenbinder
14 eines Bogenmaßes b von etwa 25 m sowie eines Bodenabstandes a zueinander von etwas
mehr als 6 m auf.
[0031] Diese Bogenbinder 14 ruhen mit ihrem unteren Ende auf der Bodenplatte 12 und sind
andernends an einen zentrischen Dachring 16 angeschlossen, dessen Durchmesser e hier
2,25 m und dessen obere Höhe h über der Bodenplatte 15 m messen. Jeweils zwei benachbarte
Bogenbinder 14 bilden ein in der gekrümmten Ebene der Kalotte gebogenes, sich nach
oben verjüngendes Schalenfeld 20 in Form eines gestreckten sphärischen Dreiecks, in
dem vier -- beidends an den beiden Bogenbindern 14 festliegende -- Querstäbe 18 verlaufen.
[0032] Der Bodenabstand i₁ eines unteren aus Querstäben 18 bestehenden Ringes 19
t beträgt beispielweise 4,7 m, der Bodenabstand i₂ des nächsthöheren Ringes 19
m etwa 8,7 m. Über letzterem befindet sie in einem Abstand q von 3 m ein weiterer Ring
19
n. Die in Fig. 1, 2 erkennbaren vier Ringe 19, 19
n, 19
m, 19
t begrenzen mit den sie querenden Bogenhindern 14 -- innerhalb zweier Bogenbinder 14
vier -- sich nach oben hin verjüngende Felder 17, deren jedes von zwei sich kreuzenden
Diagonalseilen 15 durchspannt ist; letztere sind an den Durchdringungsstellen Bogenbinder
14/Querstab 18 festgelegt.
[0033] Jedes der Schalenfelder 20 ist mittels dreier Bahnabschnitte aus flexiblem Werkstoff
in Form von Folien 22, 23, 24 aus transluzentem Werkstoff ausgefacht; diese Folien
22, 23, 24 sind zwischen ihrem Binderpaar 14 über dessen gesamte Bogenlänge b eingespannt.
[0034] Die drei übereinander angeordneten Folien 22, 23, 24 begrenzen zwei Luftkammern 25,
26, denen bodenseitig Luft zugeführt wird. Letztere wird mittels einer Niederdruckpneumatik
gepumpt, spannt die Folien 22 bis 24 und erzeugt so eine einheitliche großflächige
und flattersichere Ausfachung in Form eines Kissens 27 zwischen den Bogenbinderpaaren
14. Auf die Außenfolie 22 sind verstärkende Querseile 28 gelegt und beidends im Bereich
der Bogenbinder 14 befestigt.
[0035] Auf jedem der Bogenbinder 14 liegt gemäß Fig. 5, 6 der Sockelabschnitt 30 eines Metallprofiles
als Regenablaufrinne 31 auf, welche durch Befestigungsschrauben 34 gehalten ist. Letztere
durchsetzen jeweils einen Rohrstumpf 35 mit Flügellaschen 36.
[0036] An jeder dieser Flügellasche 36 ist mittels eines Bolzens 38 eine Seilöse 29 des
Querseiles 28 angelenkt. Spanneinrichtungen der Querseile 28 sowie der Diagonalseile
15 sind in dar Zeichnung aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht wiedergegeben.
[0037] Die geneigten Seitenschenkel 32 der Regenabflußrinne 31 tragen endwärts jeweils ein
aus einer Aluminiumlegierung stranggepreßtes Anschlußprofil 40, das querschnittlich
aus einer L-förmigen Kondensatfangrinne 41 und einem anschließenden Klemmprofil 42
besteht; letzteres not in einer hinterschnittenen Nut 43 den Bereich eines Längsrandes
21 der Außenfolie 22 sowie einen Klemmstreifen 44 auf. Der Klemmstreifen 44 gewährleistet
die Festlegung der gespannten Außenfolie 22 im Klemmprofil 42 des Anschlußprofiles
40. Der horizontale Abstand s zwischen zwei Außenfolien 22 in Fig. 6 beträgt etwa
200 mm.
[0038] Mit 46 ist eine Dämmatte bezeichnet, die sich an der Außenfläche des Seitenschenkels
32 von der Kondensatfangrinne 41 bis zu einem weiteren Anschlußprofil 48 erstreckt,
welches winkelförmig gestaltet und an einer Kante des Bogenbinders 14 festgelegt sowie
durch Schrauben 47 gesichert ist. Dieses Anschlußprofil 48 ist -- in seiner in Fig.
6 linken Ausführung -- mit zwei hinterschnittenen Nuten 49, 50 zum Anschluß der Mittel-
und der Innenfolie 23, 24 sowie zur Aufnahme jeweils eines Klemmstreifens 44 ausgestattet.
[0039] Bei der anderen Ausführungsform der Fig. 6 (rechts) ist die Innenfolie 24 mit einem
Kederrand 52 versehen, der in einer Kedernut 51 des Anschlußprofils 48 verläuft -
dessen Höhe k₁ mißt etwa 70 mm und sein Abstand k₂ von der Oberkante des anderen Anschlußprofiles
40 etwa 80 mm.
[0040] Die Außen- und die Innenfolie 22, 24 sind jeweils von etwa 190 µm Dicke, während
die Mittelfolie 23 eine Dicke von etwa 100 µm aufweist. Die Mittelwerte der physikalischen
Eigenschaften der verwendeten Folie für eine Foliendicke zwischen 90 und 150 µm sind
der folgenden Tabelle zu entnehmen:

[0041] Fig. 7 zeigt eine Ausführung eines Kissens 27
a, dessen äußere oder obere Luftkammer 25 eine stehende Luftfüllung mit Überdruck enthält,
wohingegen die innere oder untere Luftkammer 26 von der Gebäudeinnenluft oder von
Strömungsmittel aus einem Lufterwärmungssystem gemäß Pfeil x durchströmt wird. Das
alternative Lufterwärmungssytem ist bei 54, die Ein- und Auslaßventile sind bei 56,58
angedeutet. Der Luftdruck in der unteren Luftkammer 26 von bevorzugt 20 mm WS kann
durch das/die Auslaßventil/e 58 gesteuert werden.
[0042] Ebenfalls verdeutlichen Fig. 8, 9 Kissenkonstruktionen 27
b und 27
c mit fließender Luft x in der unteren Luftkammer 26. Hier ist aber die obere Luftkammer
25 -- im Gegensatz zur vorstehend beschriebenen Ausführung 27
a -- gemäß Fig. 8 durch ein Ventil 60 in der Mittelfolie 23 an die untere Luftkammer
26 angeschlossen, so daß ein Zweigstrom y des Strömungsmittels die obere Luftkammer
25 mit gesteuerter Luft befüllen kann. Mit 62 ist ein normalerweise geschlossenes
oberes Anschlußventil in der Außenfolie 22 bezeichnet.
[0043] Zusätzlich zur ziehenden Luft x oder stattdessen kann an der bodenwärts gerichteten
Oberfläche 24
a der Innenfolie 24 ein bei 54
a angewärmter Oberflächenluftstrom z -- aus Blasdüsen 55 kommend -- entlanggeführt
werden.
[0044] Fig. 9 gibt an der Stelle des beschriebenen Ventils 60 einen Membranendurchbruch
64 wieder. Außerdem ist an dem hier gezeigten Binder 14, der entsprechend Fig. 10
- nicht bei einem Kalottendach -- parallel zu einem weiteren Binder 14 ein gestrecktes
rechteckiges Kissenfeld begrenzt, rechts ein auf der linken Binderseite nur angedeutetes
Paar von Anschlußprofilen 66,68 zu erkennen, dessen oberen Anschlußprofil 66 beidseits
einer Knicklinie 67 hinterschnittene Nuten 43,49 aufweist. Das untere Anschlußprofil
68 sitzt unter Zwischenschaltung von Dichtungsstreifen 69 auf dem Binder 14 auf und
hält in seiner abwärts gerichteten Nut 51 die Innenfolie 24.
[0045] Die Fig. 10 zeigt zudem, daß die Anschlußprofile 68 -- aber auch 40, 48, 66 -- auch
an den Stirnenden der Kissenfelder angebracht sind, denen auch die Einlaßventile 56
und die Auslaßventile 58 zugeordnet sind; diese Ventile 56,58 bzw. 60,62 können entweder
beidseits eines Querschnitts nach Fig. 5,7,8 oder auch an den Stirnenden langer Kissenfelder
nach Fig. 3,10 vorgesehen werden.
1. Baukonstruktion, insbesondere überdachte Halle, mit einem fachwerkartig räumlichen
Gerüst sowie zwei daran zwischen benachbart verlaufenden Bindern (14) des Gerüstes
übereinander festliegenden flexiblen Bahnabschnitten (22,24) aus flexiblem Werkstoff
als Begrenzung eines durch ein Strömungsmedium beaufschlagbaren Raumes, welcher sich
an den Bindern (14) erstreckt und zumindest einen Ein-/Auslaß für das Strömungsmedium
aufweist, wobei zwischen beiden Bahnabschnitten eine Zwischenbahn (23) aus flexiblem
Kunststoff verläuft und zwei Kammern (25,26) voneinander trennt, die einen vom Atmosphärendruck
abweichenden Innendruck aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kammer (25) mit stehendem Blasmedium gefüllt sowie die andere Kammer (26)
zwischen Einlaß (56) und Auslaß (58) von einem Blasmedium (x) durchströmt ist.
2. Baukonstruktion, insbesondere überdachte Halle, mit einem räumlichen Gerüst sowie
zwei daran zwischen benachbart verlaufenden Bindern (14) des Gerüstes übereinander
festliegenden Bahnabschnitten (22,24) aus flexiblem Werkstoff als Begrenzung eines
durch ein Strömungsmedium beaufschlagbaren Raumes, welcher sich an den Bindern (14)
erstreckt und zumindest einen Ein/Auslaß für das Strömungsmedium aufweist, wobei zwischen
beiden Bahnabschnitten eine Zwischenbahn (23) aus flexiblem Kunststoff verläuft und
zwei Kammern (25,26) voneinander trennt, die einen vom Atmosphärendruck abweichenden
Innendruck aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß eine der zwischen Folienbahnen (22
bis 24) angeordneten Kammern (26) von einem Einlaß (56) aus mit Blasmedium (x) durchströmt
und mit der anderen Kammer (25) durch zumindest ein Ventil (60) oder wenigstens einen
Durchbruch (64) in der Zwischenbahn (23) für einen Zweigstrom (y) des Blasmediums
verbunden ist, wobei dem Ventil bzw. dem Durchbruch der Zwischenbahn ein Ventil (58,62)
im anderen Bahnabschnitt (22) der Kammer (25) als Auslaß zugeordnet ist.
3. Baukonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit stehendem Blasmedium
gefüllte Kammer (25) die außen- bzw. obenliegende Kammer ist.
4. Baukonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Blasmedium (x) mittels eines Lufterwärmungssystems (54) der Kammer (26) zuführbar
ist.
5. Baukonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb
der inneren oder unteren Folie (24) Blasdüsen (55) od. dgl. Vorrichtungen zum Erzeugen
eines Luftstromes (Z) an der Folienoberfläche (24a) vorgesehen sind.
6. Baukonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede
der die Bahnabschnitte (22,24) sowie die Zwischenbahn (23) bildenden Folien mit ihren
Rändern (21) lösbar an gesonderten Anschlußprofilen (40,48;66,68) der Binder (14)
luftdicht festgelegt sind.
7. Baukonstruktion nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußprofile teilweise
die Kammer/n (25;26) begrenzen und/oder am Binder (14) lösbar angeordnet sind.
8. Baukonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Binder (14) einends bodenwärts festliegen und zu einem in Abstand (h) zum Boden (12)
angeordneten Verbindungselement (16) hin verlaufen, an das sie andernends angeschlossen
sind.
9. Baukonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Binder (14) am Boden (12) etwa kreisartig festgelegt und zu einem zentrischen Dachring
(16) unter Bildung eines kalottenartigen Gerüstes gekrümmt sind, wobei die Folien
(22, 23, 24) zwischen jeweils zwei Bindern ein doppelschaliges Luftkissen in Form
eines sphärischen Dreiecks bilden.
10. Baukonstruktion nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Binder (14) durch Querstäbe (18) miteinander verbunden sind, wobei etwa an
den Eckpunkten der von den Bindern (14) und den Querstäben (18) begrenzten Felder
Diagonalverspannungen angebracht sind.
11. Baukonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf
dem Binder (14) ein darauf in Längsrichtung verlaufendes Rinnenprofil (31) festgelegt
ist, und/oder daß vom Binder (14) Befestigungsschrauben (34) aufragen, an denen auf
der äußeren Folie (22) teilweise aufliegende Querseile (28) angebracht sind.
12. Baukonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Längskanten des Rinnenprofils (31) jeweils ein Anschlußprofil (40) angebracht
ist, dem ein weiteres Anschlußprofil (48, 66) in Abstand (k₂) zur Oberkante des ersten
Anschlußprofils (40, 68) am Binder (14) zugeordnet sein kann.
13. Baukonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anschlußprofil (40) wenigstens eine nach oben offene hinterschnittene Nut (43) sowie
ein anschließendes, nach oben weisendes Rinnenprofilstück (41) aufweist, und/oder
daß das Anschlußprofil (48, 66) mit wenigstens zwei in Abstand zueinander verlaufenden
hinterschnittenen Nuten (49, 50, 51) versehen ist, wobei zwischen den Anschlußprofilen
(40; 48; 66; 68) und/oder zwischen einem Anschlußprofil sowie einem dieses haltenden
Bauelement Dichtungsorgane (69) vorgesehen sind.
14. Baukonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anschlußprofil (48) als Winkelstück mit jeweils einem Schenkel zugeordneter Nut (49,
50; 49, 51) ausgebildet ist, und/oder daß in den hinterschnittenen Nuten (43, 59,
50, 51) der/des Anschlußprofile/s (40, 48; 66, 68) jeweils ein Folienrand (21) mittels
eines Klemmorganes (44, 52) dicht festgelegt ist.
15. Baukonstruktion nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch
eine Foliendicke von 50 µm bis 250 µm, bevorzugt 80 µm bis 200 µm, und/oder Folien
(22, 23, 24) aus einem modifizierten Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer.
1. Building structure, in particular covered hall, with a three-dimensional lattice-like
frame as well as two flexible web sections (22, 24) of flexible material fixed thereto
one above the other between adjacent binders (14) of the frame, as the boundary of
a space which can admit a flow medium and which extends at the binders (14) and comprises
at least one inlet/outlet for the flow medium, wherein an intermediate web (23) of
flexible plastic extends between both web sections and separates two chambers (25,
26) from each other which have an internal pressure different to atmospheric pressure,
characterised in that one chamber (25) is filled with a stationary blowing medium,
and a blowing medium (x) flows through the other chamber (26) between inlet (56) and
outlet (58).
2. Building structure, in particular covered hall, with a three-dimensional frame as
well as two web sections (22, 24) of flexible material fixed thereto one above the
other between adjacent binders (14) of the frame, as the boundary of a space which
can admit a flow medium and which extends at the binders (14) and comprises at least
one inlet/outlet for the flow medium, wherein an intermediate web (23) of flexible
plastic extends between both web sections and separates two chambers (25, 26) from
each other which have an internal pressure different to atmospheric pressure, characterised
in that a blowing medium (x) flows through one of the chambers (26) arranged between
sheet webs (22 to 24), from an inlet (56), and this chamber is connected to the other
chamber (25) by at least one valve (60) or at least one aperture (64) in the intermediate
web (23) for a branch stream (y) of the blowing medium, wherein associated with the
valve or aperture of the intermediate web is a valve (58, 62) in the other web section
(22) of the chamber (25) as the outlet.
3. Building structure according to claim 1, characterised in that the chamber (25) filled
with the stationary blowing medium is the outer or upper chamber.
4. Building structure according to any of claims 1 to 3, characterised in that the blowing
medium (x) can be supplied to the chamber (26) by means of an air heating system (54).
5. Building structure according to any of claims 1 to 4, characterised in that below
the inner or lower sheet (24) are provided blow nozzles (55) or the like devices for
producing an air stream (Z) at the sheet surface (24a).
6. Building structure according to any of claims 1 to 5, characterised in that each of
the sheets forming the web sections (22, 24) as well as the intermediate web (23)
are fixed airtightly by their edges (21) releasably to separate connecting profiles
(40, 48; 66, 68) of the binders (14).
7. Building structure according to claim 6, characterised in that the connecting profiles
partially define the chamber(s) (25; 26) and/or are arranged releasably on the binder
(14).
8. Building structure according to any of claims 1 to 7, characterised in that the binders
(14) are fixed to the ground at one end and extend towards a connecting element (16)
which is arranged at a distance (h) from the ground (12) and to which they are connected
at the other end.
9. Building structure according to any of claims 1 to 8, characterised in that the binders
(14) are fixed to the ground (12) approximately in a circle and are curved towards
a central roof ring (16), forming a dome-shaped frame, wherein the sheets (22, 23,
24) form between every two binders a double-layer air cushion in the form of a spherical
triangle.
10. Building structure according to one or more of claims 1 to 9, characterised in that
the binders (14) are connected to each other by transverse rods (18), wherein diagonal
struts are mounted approximately at the corner points of the areas defined by the
binders (14) and the transverse rods (18).
11. Building structure according to any of claims 1 to 10, characterised in that a channel
profile (31) extending in the longitudinal direction on the binder (14) is fixed to
the latter, and/or in that fixing screws (34) to which are attached transverse cables
(28) partially resting on the outer sheet (22) protrude up from the binder (14).
12. Building structure according to any of claims 1 to 11, characterised in that on each
longitudinal edge of the channel profile (31) is mounted a connecting profile (40)
with which may be associated a further connecting profile (48, 66) at a distance (k₂)
from the upper edge of the first connecting profile (40, 68) on the binder (14).
13. Building structure according to any of claims 1 to 12, characterised in that the connecting
profile (40) comprises at least one open-topped undercut groove (43) as well as an
adjoining, upwardly pointing channel profile piece (41), and/or in that the connecting
profile (48, 66) is provided with two or more spaced-apart undercut grooves (49, 50,
51), wherein sealing members (69) are provided between the connecting profiles (40;
48; 66; 68) and/or between a connecting profile and a component holding the latter.
14. Building structure according to any of claims 1 to 13, characterised in that the connecting
profile (48) is constructed as an angle piece with a groove (49, 50; 49, 51) associated
with each arm, and/or in that in each undercut groove (43, 59, 50, 51) of the connecting
profile(s) (40, 48; 66, 68) is sealingly fixed a sheet edge (21) by means of a clamping
member (44, 52).
15. Building structure according to one or more of claims 1 to 14, characterised by a
sheet thickness of 50 µm to 250 µm, preferably 80 µm to 200 µm, and/or sheets (22,
23, 24) made of a modified ethylene-tetrafluoroethylene copolymer.
1. Bâtiment, notamment hall couvert, comportant une ossature à trois dimensions du type
charpente, ainsi que deux pans de nappe (22, 24) souples en un matériau flexible,
qui sont fixés l'un au-dessus de l'autre sur l'ossature entre deux poutres maîtresses
voisines (14) de l'ossature, et qui délimitent un espace susceptible d'être alimenté
par un fluide, adjacent aux poutres-maîtresses (14) et comportant au moins une entrée
et une sortie pour le fluide, une nappe intermédiaire (23) en une matière plastique
flexible s'étendant entre les deux pans de nappe et séparant l'une de l'autre deux
chambres (25, 26) qui présentent une pression intérieure différente de la pression
atmosphérique, caractérisé en ce qu'une chambre (25) est remplie de fluide soufflé
au repos et l'autre chambre (26) est traversée par un fluide soufflé (x) en écoulement
entre l'entrée (56) et la sortie (58).
2. Bâtiment, notamment hall couvert, comportant une ossature à trois dimensions, ainsi
que deux pans de nappe (22, 24) en un matériau flexible, qui sont fixés l'un au-dessus
de l'autre sur l'ossature entre deux poutres maîtresses voisines (14) de l'ossature,
et qui délimitent un espace susceptible d'être alimenté par un fluide, adjacent aux
poutres-maîtresses (14) et comportant au moins une entrée et une sortie pour le fluide,
une nappe intermédiaire (23) en une matière plastique flexible s'étendant entre les
deux pans de nappe et séparant l'une de l'autre deux chambres (25, 26) qui présentent
une pression intérieure différente de la pression atmosphérique, caractérisé en ce
que l'une (26) des chambres agencées entres les nappes de feuille (22 à 24) est traversée,
à partir d'une entrée (56), par un écoulement de fluide soufflé (x), et est reliée
à l'autre chambre (25) au moyen d'au moins une soupape (60) ou d'au moins un orifice
de passage (64) dans la nappe intermédiaire (23) pour créer un écoulement dérivé (y)
du fluide soufflé, une soupape (58, 62) dans l'autre pan de nappe (22) de la chambre
(25) étant associée à la soupape ou à l'orifice de passage de la nappe intermédiaire,
en tant que sortie.
3. Bâtiment selon la revendication 1, caractérisé en ce que la chambre (25) remplie de
fluide soufflé au repos, est la chambre située à l'extérieur, à savoir la chambre
supérieure.
4. Bâtiment selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le fluide soufflé
(x) peut être amené à la chambre (26) au moyen d'un système de chauffage d'air (54).
5. Bâtiment selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'en-dessous de
la feuille intérieure ou inférieure (24), sont prévues, au niveau de la surface (24a)
de la feuille, des buses de soufflage (55) ou dispositifs analogues destinés à engendrer
un écoulement d'air (Z).
6. Bâtiment selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chacune des feuilles
formant les pans de nappe (22, 24) ainsi que la nappe intermédiaire (23), sont fixées
par leurs bords (21), de manière amovible et étanche à l'air, sur des profilés de
raccordement distincts (40, 48; 66, 68) des poutres maîtresses (14).
7. Bâtiment selon la revendication 6, caractérisé en ce que les profilés de raccordement
délimitent partiellement la ou les chambre(s) (25; 26), et/ou sont disposés de manière
amovible sur la poutre maîtresse (14).
8. Bâtiment selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les poutres maîtresses
(14) sont fixées au sol par l'une de leurs extrémités, et s'étendent vers un élément
de liaison (16) disposé à une distance (h) du sol (12) et auquel elles sont raccordées
par leur autre extrémité.
9. Bâtiment selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les poutres maîtresses
(14) sont fixées au sol (12) selon un agencement sensiblement circulaire et sont cintrées
en direction d'un anneau central de toit (16) en formant une ossature en forme de
coupole, les feuilles (22, 23, 24) entre chaque paire de poutres maîtresses voisines
formant un coussin d'air à double enveloppe en forme de triangle sphérique.
10. Bâtiment selon l'une au moins des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les
poutres maîtresses (14) sont reliées entre-elles par des traverses (18), des tirants
en diagonale étant disposés sensiblement aux points formant les coins des panneaux
délimités par les poutres maîtresses (14) et les traverses (18).
11. Bâtiment selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que sur la poutre
maîtresse (14) est fixé un profilé en forme de gouttière (31) qui s'étend sur la poutre
maîtresse en direction longitudinale, et/ou en ce que de la poutre maîtresse (14)
font saillie vers le haut, des vis de fixation (34) sur lesquelles sont accrochés
des câbles transversaux (28) reposant partiellement sur la feuille extérieure (22).
12. Bâtiment selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que sur chacun des
bords longitudinaux du profilé en forme de gouttière (31) est rapporté un profilé
de raccordement (40) auquel peut être associé un autre profilé de raccordement (48,
66) sur la poutre maîtresse (14), à une distance (k₂) du bord supérieur du premier
profilé de raccordement (40, 68).
13. Bâtiment selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le profilé de
raccordement (40) comporte au moins une rainure en contre-dépouille (43) ouverte vers
le haut ainsi qu'une partie de profilé en gouttière (41) qui s'y raccorde et dirigée
vers le haut, et/ou en ce que le profilé de raccordement (48, 66) est pourvu d'au
moins deux rainures en contre-dépouille (49, 50, 51) s'étendant à distance l'une de
l'autre, des organes d'étanchéité (69) étant prévus entre les profilés de raccordement
(40; 48; 66; 68) et/ou entre un profilé de raccordement et un élément de construction
le supportant.
14. Bâtiment selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le profilé de
raccordement (48) est réalisé sous forme d'élément de cornière à chaque aile duquel
est associée une rainure (49, 50; 49, 51), et/ou en ce que dans chacune des rainures
en contre-dépouille (43, 49, 50, 51) du/des profilé/s de raccordement (40, 48; 66,
68) est fixé de manière étanche un bord de feuille (21), au moyen d'un organe de serrage
(44, 52).
15. Bâtiment selon l'une au moins des revendications 1 à 14, caractérisé par une épaisseur
de feuille de 50 µm à 250 µm, de préférence entre 80 µm et 200 µm, et/ou par des feuilles
(22, 23, 24) en un copolymère modifié d'éthylène-tétrafluoréthylène.