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(11) |
EP 0 342 196 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.10.1991 Patentblatt 1991/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.01.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B27H 1/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8800/005 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8805/371 (28.07.1988 Gazette 1988/17) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM RICHTEN VON BRETTERN U. DGL.
DEVICE FOR STRAIGHTENING BOARDS AND THE LIKE
DISPOSITIF POUR DRESSER DES PLANCHES ET ANALOGUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
16.01.1987 DE 3701127
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1989 Patentblatt 1989/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Gebrüder Linck, Maschinenfabrik "Gatterlinck" GmbH & Co.KG |
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D-77704 Oberkirch (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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Vertreter: Katscher, Helmut, Dipl.-Ing. |
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Fröbelweg 1 64291 Darmstadt 64291 Darmstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 088 336 US-A- 1 772 139 US-A- 2 973 793 US-A- 4 139 407
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DE-B- 1 296 115 US-A- 2 574 248 US-A- 3 722 562
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Richten von Brettern u.dgl. mittels in
einem Gestell angeordneten Rollen, zwischen denen die Bretter hindurchgeführt werden.
[0002] Bei einer bekannten Richtbiegevorrichtung (DE-PS 32 07 548) werden Bretter und insbesondere
in spanloser Schneidtechnik von den Seiten eines angeflachten Holzstammes abgetrennte
Bretter und ähnliche flache Holzerzeugnisse, die eine Krümmung um eine Querachse aufweisen,
zwischen Rollen geradegerichtet.
[0003] Vor allem die in der beschriebenen spanlosen Schneidtechnik hergestellten Bretter
u.dgl. weisen aber in vielen Fällen zusätzlich zu der erwähnten Krümmung noch einen
Drall auf, d.h. sie sind um ihre Längsachse gedreht oder gewendelt. Diese Verformung
schließt in zahlreichen Anwendungsfällen eine automatisierte Weiterverarbeitung der
Bretter aus. Der auftretende Drall ist umso stärker, je schräger die das Brett abtrennenden
Schneiden gegenüber der Stammlängsrichtung angestellt sind.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Richten von Brettern u.dgl.
zu schaffen, die es ermöglicht, den beschriebenen Drall der Bretter in einem möglichst
einfachen Arbeitsablauf bleibend zu beseitigen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein sich in Längsrichtung
des Gestells erstreckender, einen Drall angenähert um die Gestellängsachse aufweisender
brettführungskanal dadurch gebildet wird, daß mehrere Rollenpaare hintereinandergeschaltet
sind, die jeweils um die Gestellängsachse gegenüber dem jeweils vorhergehenden Rollenpaar
verschwenkt sind.
[0006] Die Bretter durchlaufen unmittelbar nach ihrer Herstellung den so gebildeten Brettführungskanal,
der einen dem Drall der Bretter entgegengesetzten Drall aufweist. Dadurch erfahren
die bretter beim Durchlaufen eine kontinuierliche Verdrehung entgegengesetzt zu ihrer
Drallrichtung. Die Bretter werden dabei so gerichtet, daß sie anschließend eine bleibende
ebene Form haben.
[0007] Da die Bretter mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit durch den Brettführungskanal
hindurchtreten können, ist eine Anpassung-an die ebenfalls sehr hohen Arbeitsgeschwindigkeiten
des spanlosen Abtrennens von Brettern gegeben. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann
daher der Vorrichtung zum spanlosen Abtrennen der Bretter unmittelbar oder unter Zwischenschaltung
einer Richtbiegevorrichtung nachgeordnet werden.
[0008] Eine im Rahmen des Erfindungsgedankens liegende andere Ausführungsform sieht vor,
daß sich zwei Förderbänder von einem Eingangsrollenpaar zu einem hiergegen verschränkten
Ausgangsrollenpaar erstrecken, daß die beiden einander zugekehrten Trumms der beiden
einen Drall aufweisenden Förderbänder zwischen sich den Brettführungskanal bilden,
und daß mindestens eines der Förderbänder angetrieben ist. Die Bretter werden durch
die Förderbänder völlig kontinuierlich geführt.
[0009] In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die Rollenpaare schwenkbar
sind, damit in Anpassung an die jeweiligen Anforderungen ein unterschiedlich großer
Drall des Brettführungskanals eingestellt werden kann.
[0010] Zweckmäßigerweise sind die jeweils unteren Rollen jedes Rollenpaars bzw. die das
untere Förderband führenden Rollen nach unten abklappbar, damit Holzreste, die beispielsweise
bei fehlerhaftem Holz anfallen können, leicht aus der Vorrichtung entfernt werden
können.
[0011] In Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die beiden Rollen jedes
Rollenpaares gegeneinander verstellbar sind, um eine Anpassung an unterschiedliche
Brettdicken zu ermöglichen.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand weiterer
Unteransprüche.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der
Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Richten von Brettern in vereinfachter Darstellungsweise
in einer Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich der Fig. 2 bei abgeklappter unterer Rolle,
Fig. 4 eine vereinfachte Draufsicht auf die Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 3,
Fig. 5 in einer Darstellung entsprechend der Fig. 1 eine abgewandelte Ausführungsform
der Vorrichtung,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 eine Ansicht ähnlich der Fig. 6 mit abgeklappter unterer Rolle,
Fig. 8 in einer Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt eine weitere Ausführungsform
einer Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 9 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IX in Fig. 8 und
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 8.
[0014] Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Vorrichtung weist ein Gestell t auf, das im wesentlichen
aus zwei portalartigen Ständern 2 und 3 am Eingang und am Ausgang der Vorrichtung
und aus einer die beiden Ständer 2, 3 verbindenden, sich in Gestellängsrichtung erstreckenden
Achse 4 besteht.
[0015] Die Achse 4 bildet eine Schwenkachse für mehrere Rollenrahmen 5, die hintereinandergeschaltet
sind und jeweils ein Rollenpaar 6 aufweisen, das aus einer oberen Rolle 7 und einer
parallel und im Abstand dazu angeordneten unteren Rolle 8 besteht.
[0016] In Fig. 2 ist der am Gestelleingang angeordnete Rollenrahmen 5a mit normaler Linien
dargestellt. Der am Ausgang angeordnete Rollenrahmen 5 ist in Fig. 2 in dünnen Linien
dargestellt. Man erkennt, daß der Rollenrahmen 5 gegenüber dem Rollenrahmen 5a um
die Achse 4 verschwenkt ist. Man erkennt weiter, daß die Schwenkachse 4 beim ersten
Rollenrahmen 5a mittig verläuft, d.h. das dort eingetragene Maß a ist gleich dem Maß
b. beim Rollenrahmen 5 verläuft die Schwenkachse 4 außermittig, d.h. das Maß a ist
wesentlich kleiner als das Maß b. In entsprechender Weise sind alle Rollenrahmen 5
jeweils gegenüber dem vorhergehenden Rollenrahmen um einen bestimmten Winkelbetrag
um die Gestellängsachse verschwenkt oder verschränkt. Dadurch entsteht zwischen den
Rollen 7, 8 ein in Gestellängsrichtung verlaufender Brettführungskanal 9 (Fig. 2),
der über seine gesamte Länge einen Drall aufweist. Durch diesen Brettführungskanal
9 laufen die zu richtenden Bretter 10 (Fig. 1), die in ihrem Ausgangszustand ebenfalls
einen Drall aufweisen, der dem Drall des Brettführungskanals 9 entgegengerichtet ist.
Nach dem Durchlaufen des Brettführungskanals 9 treten die Bretter 10 gerade gerichtet
aus, wie in Fig. 1 angedeutet ist. Der Drallwinkel des Brettführungskanals 9 wird
durch Schwenken der Rollenrahmen 5 so gewählt, daß er bei den jeweils zu bearbeitenden
Brettern 10 eine bleibende Verformung hervorruft, die gerade den ursprünglichen Drall
der Bretter 10 kompensiert.
[0017] Um eine Anpassungsmöglichkeit an unterschiedliche Brettverformungen zu ermöglichen,
ist jeder der Rollenrahmen 5 mit einem Schwenkantrieb 11 verbunden, der beispielsweise
durch einen Druckmittelzylinder gebildet wird, der an einem seitlichen Arm 12 des
Rollenrahmens 5 angreift.
[0018] Mindestens eine Rolle 8 im ausgangsseitigen Rollenrahmen 5 ist mit einem Rollenantrieb
12 versehen, der dazu dient, das Brett 10 bis zum Austritt aus der Vorrichtung zu
fördern.
[0019] Um den Brettführungskanal 9 öffnen zu können, ist jeweils das untere Teil 13 jedes
Rollenrahmens 5 bzw. 5a nach unten abklappbar, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Hierzu
greift ein Druckmittelzylinder 14, der einen Klappantrieb bildet, an einem Arm 15
des Rahmenteils 13 an. Holzreste oder Bretteile, die sich im Brettführungskanal 9
angesammelt bzw. festgeklemmt haben, können in dieser Weise einfach durch Aufklappen
der Rollen 8 entfernt werden, wobei diese Reste entweder von selbst herabfallen oder
leicht herausgenommen werden können.
[0020] Fig. 4 läßt in einer Draufsicht den seitlichen Versatz der aufeinanderfolgenden Rollenrahmen
5 erkennen. Fig. 4 zeigt außerdem, daß die zu richtenden Bretter 10 beim wichtigsten
Anwendungsfall der erfindungsgemäßen Vorrichtung von einem seitlich angeflachten Holzstamm
16 durch ein Messer 17 spanlos abgetrennt werden. Nach Durchlaufen einer in Fig. 4
nur schematisch angedeuteten Richtbiegevorrichtung 18, die eine Krümmung der Bretter
10 beseitigt, treten die Bretter 10 unmittelbar in die Vorrichtung ein, die den Drall
der Bretter beseitigt. Die Größe und Richtung dieses Dralls hängt wesentlich von der
Schrägstellung der Schneiden 17 ab.
[0021] Die in den Fig. 5 bis 7 gezeigte abgewandelte Vorrichtung unterscheidet sich von
der vorher beschriebenen und in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Vorrichtung im wesentlichen
nur dadurch, daß die einzelnen hintereinandergeschalteten Rollenrahmen 5 hierbei um
eine angenähert mit dem Brettführungskanal 9 zusammenfallende Gestellängsachse schwenkbar
sind. Hier bilden die Rollenrahmen 5 jeweils einen Ring, in dem die Rollen 7, 8 gelagert
sind. Diese ringförmigen Rollenrahmen 5 sind jeweils in einer Kulissenführung in einem
Führungsteil 19 auf einer Kreisbahn geführt, in deren Mittelpunkt die Gestellängsachse
liegt.
[0022] Auch hierbei ist der Rollenrahmen 5 aufklappbar ausgeführt. Am unteren Rahmenteil
13, in dem die Rolle 8 gelagert ist, greift ein Druckmittelzylinder 14, der an einem
mit dem Rollenrahmen 5 verbundenen Arm 20 angebracht ist.
[0023] Als Schwenkantrieb ist bei der Ausführung nach den Fig. 5 bis 7 ein Schneckentrieb
21 vorgesehen, der ein Schneckensegment 22 am ringförmigen Rollenrahmen 5 mittels
eines Stellmotors 23 antreibt.
[0024] Zur Umstellung auf unterschiedliche Brettdicken ist bei den Auführungsformen nach
den Fig. 1 bis 7 vorgesehen, daß in jedem Rollenrahmen 5 bzw. 5a die obere Rolle 7
gegenüber der unteren Rolle 8 verstellbar ist. Hierzu ist die obere Rolle 7 an seitlichen
Trägern 24 um eine Schwenkachse 25 schwenkbar. Die Schwenkverstellung erfolgt durch
einen Druckmittelzylinder 26.
[0025] In den Fig. 8 bis 10 ist eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung gezeigt. Zwei
Förderbänder 27, 28 erstrecken sich von einem Eingangsrollenpaar 29, 30 zu einem hiergegen
verschränkten Ausgangsrollenpaar 31, 32. Die beiden Förderbänder 27, 28 weisen somit
in ihrer Längsrichtung gesehen einen Drall auf; sie bilden zwischen sich den ebenfalls
mit einem Drall versehenen Brettführungskanal 9, durch den das zu richtende Brett
10 läuft. Die geschränkten Förderbänder 27, 28 können mit einer Gewebeeinlage versehene
Gummibänder oder metallische Gliederbänder bzw. Kettenbänder sein.
[0026] Um zu verhindern, daß das durch den Brettführungskanal 9 hindurchtretende brett 10
im mittleren bereich der Förderbänder 27, 28 die beiden einander zugekehrten Trumms
33, 34 auseinanderdrückt, können vorzugsweise im mittleren Bereich der Förderbänder
27, 28 an der Rückseite der beiden Trumms 33, 34 jeweils ballige Stützrollen 35, 36
angeordnet sein (Fig. 10). Mindestens eines der beiden Förderbänder 27, 28 ist angetrieben,
damit die hindurchtretenden Bretter 10 vollständig aus der Vorrichtung herausgefördert
werden.
[0027] In Fig. 10 ist dargestellt, daß das Rollenpaar 31, 32 an der Ausgangsseite gegenüber
dem Rollenpaar 29, 30 an der Eingangsseite verschwenkbar ist, um den Drallwinkel des
gebildeten Brettführungskanals 9 in Anpassung an die jeweiligen Arbeitserfordernisse
zu verändern. Hierzu dient ein Schwenkantrieb 37, der einen hier zweiteilig ausgeführten
Rollenrahmen auf einer durch einen kreisförmigen Ausschnitt 39 gebildeten Kreisbahn
führt.
[0028] Auch bei dieser Ausführungsform ist an den beiden Rollenpaaren 29, 30 bzw. 31, 32
ein Verstellantrieb 40 vorgesehen, der in der schon beschriebenen Weise eine Verstellung
der oberen Rolle 29 bzw. 31 gegenüber der unteren Rolle 30 bzw. 32 zur Anpassung an
unterschiedliche Brettdicken ermöglicht.
[0029] Auch bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 bis 10 kann vorgesehen sein, die das
untere Förderbahn 28 tragenden Rollen 30, 32 nach unten abklappbar auszuführen, um
den Brettführungskanal 9 zu öffnen, wenn dort angefallene Holzbruchstücke entfernt
werden müssen.
[0030] Allen dargestellten Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß eine seitliche Verstellmöglichkeit
des gesamten Gestells 1 vorgesehen werden kann, die durch die Pfeile 41 in den Fig.
2, 6 und 9 angedeutet ist.
[0031] Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 7 können die hintereinander angeordneten
Rollenpaare 7, 8 auch so ausgerichtet werden, daß ein gekrümmter Verlauf des Brettführungskanals
9 erreicht wird. Auf diese Weise ist es möglich, das Brett 10 auch in seiner Längsrichtung
auszurichten, so daß eine gesonderte Richtvorrichtung 18 entfallen kann.
1. Vorrichtung zum Richten von Brettern u.dgl. mittels in einem Gestell angeordneten
Rollen, zwischen denen die Bretter hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß ein sich in Längsrichtung des Gestells (1) erstreckender, einen Drall angenähert
um die Gestellängsachse aufweisender Brettführungskanal (9) dadurch gebildet wird,
daß mehrere Rollenpaare (7, 8) hintereinandergeschaltet sind, die jeweils um die Gestellängsachse
gegenüber dem jeweils vorhergehenden Rollenpaar verschwenkt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenpaare (7, 8)
jeweils in einem Rollenrahmen (5, 5a) gelagert sind, der im Gestell um eine angenähert
in Gestellängsrichtung verlaufende Rollenschwenkachse schwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenschwenkachse
(4) außerhalb des Brettführungskanals (9) liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (4) angenähert
am oberen Rand des Rollenrahmens (5, 5a) liegt und bei aufeinanderfolgenden Rollenrahmen
jeweils gegenüber dem vorhergehenden Rollenrahmen seitlich in gleicher Richtung versetzt
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse angenähet
im Brettführungskanal (9) liegt und daß die Rollenrahmen (5) im Gestell (1) jeweils
längs einer Kreisbogenführung (19) schwenkbar geführt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenrahmen (5, 5a)
jeweils in der Weise aufklappbar sind, daß die untere Rolle (8) gegenüber der oberen
Rolle (7) abklappbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine am Ausgang
des Gestells (1) angeordnete Rolle (8) mit einem Rollenantrieb (12) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rollenrahmen (5)
mit einem gesonderten Schwenkantrieb (12) versehen ist.
9. Vorrichtung zum Richten von Brettern u.dgl. mittels in einem Gestell angeordneten
Rollen, zwischen denen die Bretter hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß ein sich in Längsrichtung des Gestells (1) erstreckender, einen Drall angenähert
um die Gestellängsachse aufweisender Brettführungskanal (9) dadurch gebildet wird,
daß sich zwei Förderbänder (27, 28) von einem Eingangsrollenpaar (29, 30) zu einem
hiergegen verschränkten Ausgangsrollenpaar (31, 32) erstrecken, daß die beiden einander
zugekehrten Trumms (33, 34) der beiden einen Drall aufweisenden Förderbänder (27,
28) zwischen sich den Brettführungskanal (9) bilden, und daß mindestens eines der
Förderbänder (27 bzw. 28) angetrieben ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite jedes
der einander zugekehrten Trumms (33, 34) der Förderbänder (27, 28) jeweils mindestens
eine Stützrolle (35, 36) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden das untere
Förderband (28) führenden Rollen (30, 32) nach unten abklappbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Rollen (7, 8; 29, 30; 31, 32) jedes Rollenpaars gegeneinander verstellbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gestell (1) quer zur Gestellängsachse verschiebbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brettführungskanal
(9) gekrümmt verläuft.
1. Apparatus to straighten boards or the like by means of rollers that are arranged
within a main frame, between which the boards are passed, characterised in that a
board guide channel (9) that extends in the longitudinal direction of the main frame
(1) and is twisted approximately about the longitudinal axis of the frame is formed
in that a plurality of pairs of rollers (7, 8) are arranged in tandem, each being
pivotted about the longitudinal axis of the frame relative to the preceding pair of
rollers.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that each roller pair (7, 8) is
supported in a roller frame (5, 5a) that can be pivotted within the main frame about
a roller pivotting axis that runs approximately in the longitudinal direction of the
main frame.
3. Apparatus according to claim 2, characterised in that the roller pivotting axis
(4) is outside the board guide channel (9).
4. Apparatus according to claim 3, characterised in that the pivotting axis (4) is
approximately on the upper edge of the roller frame (5, 5a) and with the roller frames
that are arranged in tandem each such frame is offset laterally relative to the preceding
frame, and in the same direction.
5. Apparatus according to claim 3, characterised in that the pivotting axis is approximately
in the board guide channel (9); and in that the roller frames (5) are guided so as
to pivot within the main frame, along an arc-shaped guide (19).
6. Apparatus according to claim 2, characterised in that the roller frames (5, 5a)
can each be swung out of position so that the lower roller (8) can be swung down relative
to the upper roller (7).
7. Apparatus according to claim 1, characterised in that at least one roller (8) that
is arranged at the exit from the main frame (1) is connected to a roller-drive system
(12).
8. Apparatus according to claim 2, characterised in that each roller frame (5) is
provided with a separate pivot drive (12).
9. Apparatus to straighten boards or the like by means of rollers that are arranged
within a frame, between which the boards are passed, characterised in that a board
guide channel (9) that extends in the longitudinal direction of the main frame (1)
and is twisted approximately about the longitudinal axis of the frame is formed in
that two conveyor belts (27, 28) extend from a pair of entrance rollers (20, 30) to
a pair of exit rollers (31, 32); in that the two runs (33,34) of the two conveyor
belts (27, 28), which are twisted, that face each other, form a board guide channel
(9) between themselves; and in that at least one of the conveyor belts (27, 28, respectively)
is driven.
10. Apparatus according to claim 9, characterised in that, on the back of each of
the runs (33, 34) of the conveyor belts (27, 28) that face each other there is in
each instance at least one supporting roller (35, 36).
11. Apparatus according to claim 9, characterised in that the two rollers (30, 32)
that guide the lower conveyor belt (28) can be swung down.
12. Apparatus according to one of the claims 1 to 11 characterised in that the two
rollers (7, 8; 29, 30; 31, 32) of each pair of rollers can be adjusted relative to
each other.
13. Apparatus according to one of the claims 1 to 12, characterised in that the main
frame (1) can be moved transversely to the longitudinal axis of the main frame.
14. Apparatus according to claim 1, characterised in that the board guide channel
(9) is curved.
1. Dispositif pour dresser des planches et analogues au moyen de rouleaux disposés
dans un châssis entre lesquels passent les planches, caractérisé en ce qu'un canal
de guidage des planches (9) s'étendant dans la direction longitudinale du châssis
(1) et présentant une torsion approximativement autour de l'axe longitudinal du châssis
est réalisé et que plusieurs paires de rouleaux (7, 8) sont montées l'une derrière
l'autre en présentant chacune une rotation autour de l'axe longitudinal du châssis
par rapport à la paire de rouleaux précédente.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les paires de rouleaux
(7, 8) sont montées chacune dans un cadre à rouleaux (5, 5a) qui peut pivoter dans
le châssis autour d'un axe de pivotement des rouleaux disposé approximativement dans
la direction longitudinale du châssis.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'axe de pivotement
des rouleaux (4) est situé en dehors du canal de guidage des planches (9).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'axe de pivotement
(4) est situé approximativement au bord supérieur du cadre à rouleaux (5, 5a) et est
décalé latéralement dans la même direction pour chaque cadre à rouleaux successif
par rapport au cadre à rouleaux précédent.
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'axe de pivotement
se trouve approximativement dans le canal de guidage des planches (9) et que les cadres
à rouleaux (5) sont guidés dans le châssis (1) de façon à pivoter le long d'un guide
en arc de cercle (19).
6. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les cadres à rouleaux
(5, 5a) peuvent être ouverts chacun de façon à ce que le rouleau inférieur (8) puisse
être rabattu par rapport au rouleau supérieur (7).
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un rouleau (8)
disposé à la sortie du châssis (1) est connecté à une commande de rouleaux (12).
8. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que chaque cadre à rouleaux
(5) est pourvu d'une commande de pivotement particulière (12).
9. Dispositif pour dresser des planches et analogues au moyen de rouleaux disposés
dans un châssis entre lesquels passent les planches, caractérisé en ce qu'un canal
de guidage des planches (9) s'étendant en direction longitudinale du châssis (1) et
présentant une torsion approximativement autour de l'axe longitudinal du châssis est
formé du fait que deux bandes transporteuses (27, 28) s'étendant d'une paire de rouleaux
d'entree (29, 30) jusqu'à une paire de rouleaux de sortie (31, 32) sont pivotées par
rapport à la précédente, que les deux brins (33, 34) tournés l'un vers l'autre des
deux bandes transporteuses (27, 28) présentant une torsion forment entre eux le canal
de guidage des planches (9) et qu'au moins l'une des bandes transporteuses (28 ou
(28) est entraînée.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'au moins un rouleau
de support (35, 36) est disposé sur la face postérieure de chacun des brins (33, 34)
tournés l'un vers l'autre des bandes transporteuses (27, 28).
11 Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les deux rouleaux (30,
32) guidant la bande transporteuse inférieure (28) peuvent être rabattus bers le bas.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les deux
rouleaux (7, 8; 29, 30; 31, 32) de chaque paire de rouleaux peuvent être déplacés
l'un par rapport à l'autre.
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le châssis
(1) peut être déplacé transversalement par rapport à l'axe longitudinal du châssis.
14. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le canal de guidage
des planches (9) a une forme incurvée