| (19) |
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(11) |
EP 0 342 315 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.04.1994 Patentblatt 1994/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.02.1989 |
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Maschine zum Entgraten von Werkstücken
Machine for deburring work pieces
Machine pour l'ébarbage de pièces
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
19.05.1988 DE 8806552 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1989 Patentblatt 1989/47 |
| (73) |
Patentinhaber: KADIA-Maschinenbau Kopp GmbH & Co. |
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D-72622 Nürtingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hildenbrand, Klaus
D-7410 Reutlingen-Sickenhausen (DE)
- Walter, Alfred
D-7440 Nürtingen-Rendern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuhlendorf, Jörn, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker,
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 237 790 DE-C- 3 625 144 FR-A- 2 584 011
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DE-B- 1 064 915 FR-A- 2 245 169 US-A- 2 733 562
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 8, no. 35 (M-276)(1472) 15 Februar 1984,& JP-A-58 192753
(NITSUSHIN SEIKOU K.K.) 10 November 1983,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Entgraten von Werkstücken
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei derartigen aus der FR-A-2 584 011 bekannten Entgratmaschinen, die Metallborsten
aufweisen, aber auch insbesondere bei solchen, die Kunststoffborsten verwenden, welche
Borsten mit einem Schleifmittel besetzt sind, besteht ein gewisses Problem in der
Wärmealterung des für die Borsten verwendeten Polyamids. Dies bedeutet, daß u.U. eine
Verschlechterung der Tellerbürsten durch Wärmealterung eintritt, bevor die Borsten
der Tellerbürste bis hin zu ihrer Verschleißgrenze abgetragen sind.
[0002] Aus PATENT ABSTRACT OF JAPAN volume 8 Nr. 35 (M-276) vom 15.2.84 ist eine Vorrichtung
zum Kühlen einer walzenförmigen Schleifmittelbürste bekannt, bei der der Schaft der
Bürste mit einer Kühlmittelzuführung verbunden und mit um die Rotationsachse angeordneten,
radial gerichteten Kühlmittel-Austrittsöffnungen im Bereich der Borsten versehen ist.
[0003] Diese Art der Anordnung der Kühlmittel-Austrittsöffnungen ist relativ aufwendig und
bei Tellerbürsten praktisch nicht durchführbar.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Maschine zum Entgraten von Werkstücken
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Wärmealterung der Kunststoffborsten
bei Tellerbürsten verlangsamt und eine gleichmäßige Verteilung des Kühlmittels über
die gesamte Borstenfläche bei vertretbarem technischem Aufwand gewährleistet ist.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Maschine zum Entgraten von Werkstücken der
genannten Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale vorgesehen.
[0006] Durch die Verwendung von Kühlmittel, bspw. in Form von Bohremulsion oder Öl an den
Tellerbürsten ist es möglich, den Grad der Wärmealterung der Kunststoffborsten wesentlich
zu reduzieren, so daß die Kunststoffborsten länger halten und daher ohne weiteres
solange eingesetzt werden können, bis die Borsten bis hin zu ihrer Verschleißgrenze
durch die Bearbeitungsvorgänge abgetragen sind. Durch die Rotationsbewegungen der
Tellerbürsten wird das Kühlmittel über alle Borsten etwa gleichmäßig verteilt, so
daß die gleichmäßige Qualität der Borsten an den Tellerbürsten erhalten bleibt. Die
Kühlmittelzuführung ist dabei zentral und daher in einfacher Weise vorgenommen.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Kühlmittelzuführung zu den Borsten ergeben sich
aus den Merkmalen des Anspruchs 2 und/oder 3.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen vorliegender Erfindung ergeben sich gemäß
den Merkmalen der Unteransprüche 4 und 5, jeweils ggf, im Zusammenhang mit denen des
Anspruchs 6, je nach dem, ob die Tellerbürsten lediglich um ihre eigene Achsen rotierend
angetrieben sind, oder ob sie zusätzlich eine gemeinsame überlagerte Bewegung um eine
mittige Achse ausführen.
[0009] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen,
in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
- Figur 1
- in schematischer Draufsicht einen mit horizontalen und vertikalen Paaren von Tellerbürsten
versehenen Teil einer Maschine zum Entgraten von Werkstücken gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Figur 2
- in teilweise geschnittener und abgebrochener Seitenansicht den das vertikale Paar
Tellerbürsten aufnehmenden Teil der Entgratmaschine nach Fig. 1.
- Figur 3
- in etwas anderem Maßstab den unteren in Fig. 2 abgebrochenen Teil mit den vertikal
angeordneten Tellerbürsten teils in Ansicht und teils im Schnitt, was gleichzeitig
der Ansicht gemäß Pfeil III der Fig. 1 entspricht, und
- Figur 4
- eine teilweise geschnittene Ansicht gemäß Pfeil IV der Fig. 1 der horizontalen Paare
von Tellerbürsten.
[0010] Die in der Zeichnung dargestellte Maschine 11 zum Entgraten von Werkstücken 12 in
Form von Gehäusedeckeln ist sowohl mit zwei Paaren von horizontal angeordneten Tellerbürsten
16, 17 bzw. 18, 19 zum Entgraten der Längsseiten 13 und 14 des Werkstücks 12 als auch
mit einem vertikal angeordneten Paar Tellerbürsten 20 und 21 versehen, die zum Entgraten
der Ober- oder Unterseite 22 des Werkstücks 12 dienen. Während die Paare von Tellerbürsten
16, 17 und 18, 19 mit horizontaler Achse an einem Bereich 23 des nicht dargestellten
Maschinenständers einander gegenüberliegend angeordnet sind, sind die Tellerbürsten
20, 21 mit vertikaler Achse an einem dazu benachbarten Bereich 24 des Maschinenständers
angeordnet. Zwischen diesen beiden Bereichen 23 und 24 des Maschinenständers ist gemäß
Fig. 1 ein Maschinentisch 26 hin und her verfahrbar, auf dem das Werkstück 12 aufspannbar
ist, das auf diese Weise an seinen Längsseiten 13, 14 und an seiner Ober- bzw. Unterseite
22 bearbeitet wird. Der hin- und hergehende Antrieb für den Tisch 26 kann in beliebiger
bekannter Weise erfolgen.
[0011] Wie Fig. 1 ferner zu entnehmen ist, sind die Tellerbürstenpaare 16, 17 und 18, 19
mit ihren horizontalen, parallelen Schäften 27 gemäß Pfeilen A und B bzw. A′ und B′
gegenlaufend rotierend angetrieben. Die Tellerbürsten 20 und 21 sind mit ihren Schäften
28 gemäß Pfeilen C und D gegenlaufend rotierend angetrieben und führen außerdem eine
dieser Eigenrotation überlagerte Drehbewegung in Richtung des Pfeiles E um eine Achse
31 aus, die parallel zu dem und im wesentlichen mittig zwischen den parallelen vertikalen
Rotationsachsen der Tellerbürsten 20, 21 angeordnet ist. Die äußere Kreisbahn und
diejenige der Schäfte 28 der überlagerten Kreisbewegung sind strichpunktiert in Fig.
1 eingezeichnet. Auf diese Weise kann die Seite 22 des Werkstücks 12 ganzflächig gleichmäßig
bearbeitet bzw. entgratet werden.
[0012] Fig. 2 zeigt die antriebsmäßige Halterung und Lagerung der vertikalen Tellerbürsten
20 und 21. An einem Träger 36, der mit dem nicht dargestellten Maschinengestell ortsfest
verbunden ist, ist etwa mittig ein erster Antriebsmotor 37 angeflanscht, dessen Abtriebswelle
38 in eine Zwischenwelle 39 eintaucht und mit dieser drehfest verbunden ist. Die vertikale
Zwischenwelle 39 ist an ihrem unteren freien Ende mit einem ersten Zahnrad 41 drehfest
verbunden, das mit einem auf gleicher Ebene sitzenden, größeren zweiten Zahnrad 42
kämmt, das mit einer Aufnahmespindel 30 für den Schaft 28 der Tellerbürste 21 drehfest
verbunden ist. Die Zwischenwelle 39 ist an ihrem freien Ende und dem ersten Zahnrad
41 benachbart mit einem dritten gezahnten Rad 43 drehfest verbunden, das über einen
Zahnriemen 44 mit einem vierten gezahnten Rad 45 größeren Durchmessers antriebsmäßig
verbunden ist, welches auf einer Aufnahmespindel 29 für den Schaft 28 der Tellerbürste
20 drehfest sitzt. Das zweite Zahnrad 42 und das vierte Zahnrad 45 sind an gegenüberliegenden
Seiten der Zwischenwelle 39 derart angeordnet, daß ihre Achsen und damit die der Schäfte
28 gleichen Abstand von der Achse der Zwischenwelle 39 bzw. der Abtriebswelle 38 des
ersten Antriebsmotors 37 besitzen. Die Zahnräder 41, 42, 43 und 45 sind so bemessen,
daß die Tellerbürsten 20 und 21 etwa gleiche Umfangsgeschwindigkeiten besitzen. Durch
die gewählte Getriebeübertragung von der Zwischenwelle 39 auf die Aufnahmespindel
29 einerseits und die Aufnahmespindel 30 andererseits ist erreicht, daß die beiden
Tellerbürsten 20, 21 gegenläufig angetrieben sind.
[0013] Um die Zwischenwelle 39, die auch in axialer Richtung mit der Abtriebswelle 38 fest
verbunden ist, ist ein Halter 48 drehbar gelagert und in axialer Richtung an den Wellen
38, 39 unverrückbar gehalten. In gleichmäßigem Abstand von seiner Lagerbohrung 49
ist der Halter 48 mit zwei dazu parallelen Aufnahmebohrungen 51 versehen, in denen
die Aufnahmespindeln 29, 30 für die Schäfte 28 der Tellerbürsten 20, 21 drehbar gelagert
und axial festgehalten sind. Der Halter 48 ist an seiner obersten Bereich 53 mit einem
Kettenrad 56 drehfest verbunden, das über eine Kette 54 mit einem in gleicher Ebene,
jedoch in einem Abstand angeordneten zweiten Kettenrad 57 antriebsmäßig verbunden
ist, welches auf der Abtriebswelle 58 eines zweiten Antriebsmotors 59 drehfest sitzt,
der am Träger 36 dem ersten Motor 37 benachbart ortsfest gehalten ist. Der Halter
48 ist in einem oberen durchmessergrößeren zylindrischen Teil 61 von einem Kühlmittel-Zuführring
62 umgeben, der mittels Stehbolzen 63 am Träger 36 ortsfest gehalten ist.
[0014] Auf diese Weise dient der erste Motor 37 zum gegenläufig rotierenden Antreiben der
Tellerbürsten 20, 21 um ihre eigenen Achsen und der zweite Motor 59 zum Erreichen
einer überlagerten Drehbewegung des Paares von Tellerbürsten 20, 21 um die Achse der
Zwischenwelle 39, die gleichzeitig die des Halters 48 ist.
[0015] Diese beschriebene, als Planetenkopf 64 zu bezeichnende Antriebsübertragungs- bzw.
Getriebeeinheit ist von einem mit dem Träger 36 verbundenen Gehäuse 66 umgeben, aus
dessen Unterseite 67 die beiden Aufnahmespindeln 29 und 30 für die Schäfte 28 der
Tellerbürsten 20 und 21 hervorragen.
[0016] Die identisch ausgebildeten, vertikalen Tellerbürsten 20, 21 können mit ihrem Schaft
28 in die betreffende Aufnahmespindel 29, 30 drehfest und in axialer Richtung fest
eingespannt werden. Das untere Ende des Schaftes 28 ist mit einer Halteplatte 72 fest
verbunden, an welcher ein Teller 74 fest gehalten ist, der Borsten 75 in Form einer
Vielzahl von Bündeln 76 längs eines Kreisringes hält. Die Verbindung von Halteplatte
72 und Teller 74 erfolgt mittels über den Außenumfang verteilt angeordneten Zylinderstiften
73 und mittels einer mittigen Befestigungsschraube 77, die innerhalb der mittigen
Ausnehmung 78 des kreisringförmigen Tellers 74 von unten in die Halteplatte 72 eingeschraubt
ist und über eine Profilscheibe 79 einen zurückgesetzten Ringrand 81 des kreisringförmigen
Tellers 74 gegen die Halteplatte 72 drückt.
[0017] Die Borsten sind aus Kunststoff, vorzugsweise Polyamid und sind über im wesentlichen
ihre gesamte Länge mit Schleifmittelteilchen, bspw. Korrund-, SiC-, o.dgl. Partikeln
besetzt. Diese Borsten 75, die in Bündeln 76 zusammengefasst sind, sind einendig im
ringförmigen Teller 74 eingespannt, bspw. eingegossen oder eingeklebt, und sind bis
auf etwa ein Viertel ihrer aus der Unterseite des Tellers 74 herausragenden Länge
abnutzbar.
[0018] Die Borsten 75 am Teller 74 werden mit einer Kühlflüssigkeit, bspw. in Form einer
Bohremulsion oder Öl versorgt. Dazu sind im Bereich des Ringrandes 81 Austrittsöffnungen
82 zweier diametral einander gegenüberliegender Bohrungen 83 vorgesehen, die mit entsprechenden
Bohrungen 84 in der Halteplatte 72 fluchten. Die Enden dieser Bohrungen 84 münden
in eine Querbohrung 85 der Halteplatte 72. Die Querbohrung 85 ist an ihren beiden
Enden mit einem Dichtstopfen 86 versehen und kreuzt das Ende einer axialen Sacklochbohrung
87 im Schaft 28. Diese Sacklochbohrung 87 ist gemäß Fig. 2 mit einer in der Aufnahmespindel
29 bzw. 30 vorgesehenen Durchgangsbohrung 88 in Verbindung, die gegenüber der Mündung
einer axialen Sacklochbohrung 89 im Halter 48 austritt. Diese axiale Sacklochbohrung
89 liegt der betreffenden Aufnahmespindel 29, 30 gegenüber und mündet in eine radiale
Sacklochbohrung 90 im Halter 48. Diese beiden radialen Bohrungen 90 münden in eine
innere Ringnut 91 im Kühlmittel-Zuführring 62. An einer Stelle des Umfanges des Zuführringes
62 ist eine radiale Anschlußbohrung 92 vorgesehen, die innen in die innere Ringnut
91 mündet und am anderen Ende mit einer Anschlußverschraubung zum Anschluß an eine
nicht dargestellte Kühlmittelzuführleitung versehen ist. Auf diese Weise wird Kühlmittel
einem Bereich der Tellerbürsten 20, 21 zugeführt, der dem inneren Begrenzungsrand
der ringförmigen Borstenanordnung benachbart ist und gegenüber der Austrittebene der
Borsten aus der Unterseite des Tellers 74 zurückgesetzt ist. Auf diese Weise ergibt
sich während der Rotation aufgrund der Fliehkräfte eine gleichmäßige Verteilung des
Kühlmittels über die gesamte Fläche des mit den Borsten 75 versehenen Tellerbürstenbereichs.
[0019] Figur 4 zeigt die Kühlmittelzuführung zu den horizontalen Tellerbürsten 16 - 19 anhand
jeweils einer dieser Tellerbürsten der beiden Paare. Der Aufbau dieser horizontalen
Tellerbürsten 16 - 19 ist bis auf die Tatsache, daß deren Durchmesser kleiner ist
als der der vertikalen Tellerbürsten derselbe; deshalb sind die auch hierfür gültigen
Bezugszeichen, wie sie in Fig. 3 verwendet sind, in Fig. 4 mit einem Strich versehen.
Auch die Kühlmittelzuführung ist identisch, bis auf die Tatsache, daß die Aufnahmespindel
29′ für den Schaft 27 der Tellerbürste 16 - 19 unmittelbar von einem entsprechenden
Kühlmittel-Zuführring umgeben ist, der in entsprechender Weise über eine innere Ringnut
und Bohrungen mit den Austrittsöffnungen 82′ verbunden ist.
1. Maschine zum Entgraten von Werkstücken mit einem Tisch zum Aufspannen der Werkstücke,
mit mindestens einem Paar nebeneinander angeordneter, einen Schleifmittelbelag besitzende
Borsten, vorzugsweise Kunststoffborsten aufweisenden Tellerbürsten, die um ihre parallelen
Achsen gegenläufig rotierend angetrieben sind und die ggf. zur Ausführung einer diesen
Eigenrotationsbewegungen überlagerten gemeinsamen Rotationsbewegung um eine gemeinsame
mittlere Achse an einem Planetenkopf gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Kranz von Borsten (75) versehenen Tellerbürsten (16-21) einzeln
oder gemeinsam über ihren Schaft (27-29) mit einer Kühlmittelzuführung verbunden und
mit um die Rotationsachse angeordneten, axial gerichteten Kühlmittel-Austrittsöffnungen
(82) versehen sind, die im borstenfreien Bereich nahe dem inneren Rand des Bürstenkranzes
und gegenüber dessen Ebene axial zurückversetzt angeordnet sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (27-29) der Tellerbürsten
(16-21) mit einer axialen
Bohrung (88) versehen ist. die über mindestens eine Querbohrung (85) in einem Tellerhalter
(72) in radial versetzte, axiale Bohrungen (83,84) des Tellerhalters (72) mündet,
welche zu den Austrittsöffnungen (82) führen.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen (82)
an axialen Bohrungen (83) im die Borsten (75) haltenden Teller (74) vorgesehen sind,
die mit den axialen Bohrungen (84) im Tellerhalter (72) fluchten.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahmespindel (29',30') für den Schaft (27) der Tellerbürste (16-19) an ihrem Ende
von einem ortsfest gehaltenen Kühlmittel-Zuführring umgeben ist, der eine innere Ringnut
aufweist.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen
Aufnahmespindeln (29,30) für die Schäfte (28,29) Tellerbürsten (20,21) in einem Halter
(48) des Planetenkopfes (64) drehbar gelagert sind und daß der Halter (48) um die
mittige Achse an einem Träger (36) für den Planetenkopf (64) drehbar gelagert und
von einem gemeinsamen Kühlmittel-Zuführring (62), der orstfest am Träger (36) gehalten
ist, umgeben ist.
6. Maschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmittel-Zuführring
(62) eine innere Ringnut (91) aufweist, in die eine Zuführbohrung (92) des Ringes
(62) mündet und mit der eine mit der axialen Bohrung im Schaft (71) in Verbindung
stehende Querbohrung (90) im Ende der Aufnahmespindel (27) bzw. im Halter (48) in
Verbindung steht.
1. A machine for deburring workpieces comprising a table for mounting the workpieces,
and at least one pair of disc-like brushes which are arranged side-by-side and which
have bristles, preferably plastics bristles, having an abrasive coating, and which
are driven in rotation in opposite relationship about their parallel axes and which
are held on a planetary head optionally for performing a common rotational movement
superimposed on said rotational movements of the brushes themselves, about a common
central axis, characterised in that the disc-like brushes (16-21) which are provided
with a ring of bristles (75) are individually or jointly connected by way of their
shaft (27-29) to a coolant feed and are provided with axially directed coolant outlet
openings (82) which are arranged around the axis of rotation and which are disposed
in the bristle-free region near the inner edge of the brush ring and axially set back
relative to the plane thereof.
2. A machine according to claim 1 characterised in that the shaft (27-29) of the respective
disc-like brushes (16-21) is provided with a bore (88) which opens by way of at least
one transverse bore (85) in a disc holder (72) into radially displaced, axial bores
(83, 84) in the disc holder (72), which lead to the outlet openings (82).
3. A machine according to claim 2 characterised in that the outlet openings (82) are
provided at axial bores (83) in the disc (74) holding the bristles (75), which are
aligned with the axial bores (84) in the disc holder (72).
4. A machine according to one of the preceding claims characterised in that the mounting
spindle (29', 30') for the shaft (27) of the disc-like brush (16-19) is surrounded
at its end by a stationarily held coolant feed ring which has an inner annular groove.
5. A machine according to one of claims 1 to 3 characterised in that the parallel mounting
spindles (29, 30) for the shafts (28, 29) of the disc-like brushes (20, 21) are rotatably
mounted in a holder (48) of the planetary head (64) and that the holder (48) is mounted
rotatably about the central axis on a carrier (36) for the planetary head (64) and
is surrounded by a common coolant feed ring (62) which is held stationarily on the
carrier (36).
6. A machine according to claim 4 or claim 5 characterised in that the coolant feed ring
(62) has an inner annular groove (91) into which opens a feed bore (92) in the ring
(62) and to which there is connected a transverse bore (90) in the end of the mounting
spindle (27) or in the holder (48), said transverse bore communicating with the axial
bore in the shaft (71).
1. Machine pour l'ébarbage de pièces usinées, comportant un plateau pour serrer les pièces,
au moins une paire de disques-brosses juxtaposés, qui présentent des poils, de préférence
des poils synthétiques, pourvus d'une enduction d'abrasif, qui sont entraînés en rotation
en sens contraires autour de leurs axes parallèles et qui sont éventuellement montés
sur une tête planétaire afin d'accomplir un mouvement de rotation d'ensemble, superposé
à ces mouvements de rotation propres, autour d'un axe médian commun, caractérisée
en ce que les disques-brosses (16-21), pourvus d'une couronne de poils (75), sont
individuellement ou conjointement reliés à une alimentation en réfrigérant par l'intermédiaire
de leur arbre (27-29) et sont pourvus d'ouvertures de sortie de réfrigérant (82),
orientées axialement et disposées autour de l'axe de rotation, qui sont disposées
dans la région dépourvue de poils, à proximité du bord intérieur de la couronne de
poils et axialement en retrait par rapport au plan de cette couronne.
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'arbre (27-29) des disques-brosses
(16-21) est pourvu d'un perçage axial (88) qui débouche, par l'intermédiaire d'au
moins un perçage transversal (85) prévu dans un support de disque (72), dans des perçages
axiaux radialement décalés (83,84) du support de disque (72), ces derniers perçages
menant aux ouvertures de sortie (82).
3. Machine selon la revendication 2, caractérisée en ce que les ouvertures de sortie
(82) sont prévues sur des perçages axiaux (83) dans le disque (74) portant les poils
(75), lesquels perçages sont alignés avec les perçages axiaux (84) prévus dans le
support de disque (72).
4. Machine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce
que la broche réceptrice (29',30') associée à l'arbre (27) du disque-brosse (16-19)
est entourée à son extrémité d'une bague d'alimentation en réfrigérant, maintenue
fixement et présentant une rainure annulaire intérieure.
5. Machine selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les
broches réceptrices parallèles (29,30) associées aux arbres (28,29) des disques-brosses
(20,21) sont montées à rotation dans un support (48) de la tête planétaire (64), et
en ce que ledit support (48) est monté à rotation autour de l'axe médian sur un élément
porteur (36) pour la tête planétaire (64) et est entouré d'une bague commune d'alimentation
en réfrigérant (62), qui est maintenue fixement sur l'élément porteur (36).
6. Machine selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que la bague d'alimentation
en réfrigérant (62) présente une rainure annulaire intérieure (91), dans laquelle
débouche un perçage d'alimentation (92) de la bague (62) et avec laquelle communique
un perçage transversal (90), pratiqué dans l'extrémité de la broche réceptrice (27)
ou dans le support (48), et communiquant avec le perçage axial prévu dans l'arbre
(71).