| (19) |
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(11) |
EP 0 342 340 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.06.1993 Patentblatt 1993/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.03.1989 |
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| (54) |
Schwebegas-Wärmetauscher
Gas suspension heat exchanger
Echangeur thermique pour gaz contenant des particules en suspension
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
20.05.1988 DE 3817355
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1989 Patentblatt 1989/47 |
| (73) |
Patentinhaber: KRUPP POLYSIUS AG |
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59269 Beckum (DE) |
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Erfinder: |
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- Rother, Wolfgang, Dipl.-Ing.
D-4740 Oelde (DE)
- Schmits, Heinz-Herbert, Dipl.-Ing.
D-4840 Rheda-Wiedenbrück (DE)
- Thiemeyer, Heinz-Werner, Dipl.-Ing.
D-4722 Ennigerloh (DE)
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| (74) |
Vertreter: Tetzner, Volkmar, Dr.-Ing. Dr. jur. |
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Van-Gogh-Strasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 090 940 US-A- 3 865 242
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DE-B- 1 154 768
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 9, Nr. 78 (C-274)(1801), 06 April 1985#
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schwebegas-Wärmetauscher gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1, insbesondere einem Schwebegas-Vorwärmer für einen Wärmeaustausch zwischen Gas und
Feingut vor einem Brennofen.
[0002] Schwebegas-Vorwärmer der vorausgesetzten Art sind aus der Praxis hinreichend bekannt.
Sie finden eine vielfache Verwendung beispielsweise in der Zement-, Kalk-und Gipsindustrie
sowie in der Aufbereitung von Erzmaterialien.
[0003] Ferner ist aus der DE-A-11 54 768 eine Zyklonvorwärmerausführung bekannt, bei der
in einzelnen Etagen jeweils zentral angeordnete Abscheidezyklone größeren Durchmessers
und im wesentlichen übliche Ausführung sowie mehrere äußere Abscheidezyklone kleineren
Durchmessers mit in Strömungsrichtung nach unten geneigten Deckwänden und Zuführleitungen
vorgesehen sind, wobei an das obere Gasaustrittsrohr jedes zentralen Abscheidezyklons
eine besondere Verteileinrichtung angeschlossen ist, die einerseits mit den zu den
äußeren Zyklonen führenden Leitungen und andererseits mit einer Gutaustrittsleitung
vom nächstoberen zentralen Abscheidezyklon verbunden ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schwebegas-Wärmetauscher der im Oberbegriff
des Anspruches 1 vorausgesetzten Art insbesondere dahin weiterzuentwickeln, daß er
bei relativ einfacher Bauweise sowohl für die Ausführung der einzelnen Abscheidezyklone
als auch für den Gesamtaufbau besonders günstig hinsichtlich der Druckverluste und
der Staubabscheidung arbeiten kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung aller Abscheidezyklone mit geneigter Zyklondeckwand
und gleichartig geneigtem Eintrittsstutzen ergeben sich vor allem für die Abscheidezyklone
in äußerst vorteilhafter Weise relativ geringe Druckverluste in der Gasströmung. Um
dies bei einem Schwebegas-Vorwärmer, bei dem die vom Brennofen zum untersten Abscheidezyklon
führende Ofenabgasleitung gleichzeitig als Calciniereinrichtung ausgeführt ist, besonders
wirkungsvoll ausnützen zu können, hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, das
Mündungsende des schleifenförmigen Abschnittes der Ofenabgasleitung sowie den Eintrittsstutzen
und die Zyklondeckwand dieses untersten Abscheidezyklons mit einer in Gasströmungsrichtung
fallenden Neigung auszubilden. Demgegenüber hat es sich jedoch als besonders vorteilhaft
herausgestellt, die Eintrittsstutzen und die Zyklondeckwände bei allen übrigen, also
in den Etagen über dem untersten Abscheidezyklon liegenden Abscheidezyklonen mit einer
in Gasströmungsrichtung nach oben ansteigenden Neigung zu versehen. Hierdurch wird
eine besonders gute Voraussetzung dafür geschaffen, die an die Eintrittsstutzen dieser
übrigen Abscheidezyklone anschließenden Gasleitungen jeweils mit einem verkleinerten
Krümmer auszubilden, z.B. mit einem Krümmer, der einen Bogenabschnitt von weniger
als 90° besitzen, so daß dadurch bereits dieser Krümmer rein baulich vereinfacht werden
können und dabei gegenüber den meist üblichen 90°-Krümmern einen geringeren Druckverlust
für die Gasströmung aufweisen, der sich durch die erfindungsgemäße Bauweise auch im
Abscheidezyklon fortsetzt.
[0007] Durch vorteilhafte Ausbildung und Anordnungen von Tauchrohren bzw. Tauchrohrkragen
(als in die Zyklonoberteile hineinragende Verlängerungen der Gasaustrittsrohre) kann
ferner zusätzlich auch für einen besonders hohen Staubabscheidedraht in den erfindungsgemäß
ausgebildeten Abscheidezyklonen gesorgt werden.
[0008] Die Erfindung sei nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung
zeigen
- Fig. 1
- eine stark vereinfachte Schemadarstellung eines als Schwebegas-Vorwärmer mit Calciniereinrichtung
ausgebildeten Schwebegas-Wärmetauschers;
- Fig. 2
- eine zum Teil geschnittene Ansicht eines oberen Abscheidezyklons des Schwebegas-Vorwärmers;
- Fig. 3
- eine Aufsicht auf den Abscheidezyklon gemäß Fig.2.
[0009] Anhand der Fig.1 und 2 sei zunächst der allgemeine Aufbau dieses als Schwebegas-Vorwärmer
ausbildeten (und auch als Zyklonvorwärmer bezeichneten) Schwebegas-Wärmertauschers
erläutert, der vorzugsweise für die Vorwärmung und Calcination von Zementrohmehl Verwendung
finden kann.
[0010] Der Schwebegas-Vorwärmer enthält gemäß Fig.1 eine Anzahl von in übereinanderliegenden
Etagen etwa vertikalachsig angeordneten Abscheidezyklonen, wobei dieser Schwebegas-Vorwärmer
einem beispielsweise als Drehrohrofen 5 ausgebildeten Brennofen für das vorerhitzte
Zementrohmehl zugeordnet bzw. vorgeschaltet ist. Hierbei steht der unterste Abscheidezyklon
4 des Vorwärmers mit dem Drehrohrofen 5 einerseits über eine Gutleitung 6 und andererseits
über eine Ofenabgasleitung 7 in Verbindung. Diese Ofenabgasleitung 7 kann in an sich
bekannter und daher nicht näher zu erläuternder Weise gleichzeitig als Calciniereinrichtung
für das in den einzelnen Zyklonstufen vorgewärmte Zementrohmehl ausgebildet sein.
Dabei ist der obere Abschnitt 7a der Ofenabgasleitung 7 - wie in Fig.1 angedeutet
- etwa schleifenförmig gebogen, und er mündet in den Eintrittsstutzen 1a dieses untersten
Abscheidezyklons 1 mit einem schräg nach unten geneigten, etwa geraden Ende ein.
[0011] Alle Abscheidezyklone 1, 2, 3, 4 enthalten - wie sich insbesondere aus Fig.2 ersehen
läßt - jeweils einen im wesentlichen geraden, vorzugsweise weitgehend zylindrischen
Oberteil 8, der eine ebene (geradflächige) Zyklondeckwand 9 aufweist, ferner einen
koaxial mit dem Oberteil 8 verbundenen, trichterförmigen Unterteil 10, einen etwa
tangential (vgl. Fig.3) in den Oberteil 8 einmündenden Eintrittsstutzen 11 für das
Gas-Gut-Gemisch, weiterhin ein aus dem Bereich der Zyklondeckwand 9 nach oben führendes
Gasaustrittsrohr 12 sowie ein sich an das untere Ende des Unterteiles 10 anschließendes
Gutaustrittsrohr 13. Wie in Fig.1 zu erkennen ist, sind die Abscheidezyklone 1 bis
4 untereinander durch Gasleitungen 14 bis 16 und durch Gutleitungen 17 bis 19 verbunden,
wobei diese Gasleitungen 14 bis 16 an die entsprechenden Eintrittsstutzen 11 und Gasaustrittsrohre
12 und die Gutleitungen 17 bis 19 an die entsprechenden Gutaustrittsrohre 13 einerseits
und an die Gasleitungen der nächsttieferen Zyklonetage andererseits in generell an
sich bekannter Weise angeschlossen sind; hinzuzuzählen sind hierzu noch die Ofenabgasleitung
7 und die Gutleitung 6 vom untersten Abscheidezyklon 8, wie es weiter oben bereits
beschrieben ist. Das zu erhitzende Zementrohmehl wird dem obersten Abscheidezyklon
4 gemäß Pfeil 20 über die zugehörige Gasleitung 16 zugeführt, während das Abgas (gestrichelter
Pfeil 21) über eine Abgasleitung 22 vom obersten Abscheidezyklon 4 abgeführt wird.
[0012] Alle Abscheidezyklone 1 bis 4 weisen insofern grundsätzlich gleiche Konstruktionsmerkmale
auf, als ihre Zyklonstirnwände 9 und ihre Eintrittsstutzen 11 (bzw. 1a am untersten
Zyklon 1) unter einem gleichen spitzen Winkel α zur Horizontalen H geneigt sind, wie
sich sowohl der Fig.2 als auch den Zyklondarstellungen in Fig.1 entnehmen läßt. Der
genannte Neigungswinkel α der Zyklondeckwände und Eintrittsstutzen kann etwa 5 bis
45° betragen; in der praktischen Ausführung kann er jedoch etwa 12 bis 20°, vorzugsweise
etwa um 15° betragen.
[0013] Sowohl in der Darstellung der Fig.1 als auch in der Darstellung der Fig.2 ist gut
zu erkennen, daß das an den Eintrittsstutzen 1a bzw. 11 jedes Abscheidezyklons 1 bis
4 angeschlossene Ende der zugehörigen, ankommenden Gasleitung 7, 14, 15 bzw. 16 im
wesentlichen unter demselben Winkel und in derselben Richtung wie der zugehörige Eintrittsstutzen
geneigt ist.
[0014] Wie dabei Fig.1 erkennen läßt, weisen das Mündungsende 7a' des schleifenförmigen
Abschnittes 7a der Ofenabgasleitung 7 sowie der Eintrittsstutzen 1a und die Zyklondeckwand
9₁ des untersten Abscheidezyklons 1 eine in Gasströmungsrichtung abfallende Neigung
auf. Dagegen besitzen die Eintrittsstutzen 11 und die Zyklondeckwände 9 aller übrigen
Abscheidezyklone 2 bis 4 eine in Strömungsrichtung ansteigende Neigung, wie sich außer
aus der Fig.1 auch aus Fig.2 ersehen läßt.
[0015] Insbesondere anhand der Fig.2 und 3 seien einige besondere konstruktive Einzelheiten
der Abscheidezyklone nachfolgend näher erläutert, wobei angenommen sei, daß der in
Fig.2 gezeigte Abscheidezyklon einer der oberhalb des untersten Abscheidezyklons 1
angeordneten übrigen Abscheidezyklone 2 bis 4 ist.
[0016] Es ist grundsätzlich bei Abscheidezyklonen für solche Wärmetauscher, insbesondere
Schwebegas-Vorwärmer bekannt, die Gasaustrittsrohre der im kühleren Bereich des Wärmetauschers
vorgesehenen Abscheidezyklone durch in den Oberteil hineinragende Tauchrohre koaxial
nach unten zu verlängern. Im vorliegenden Beispiel sei dementsprechend angenommen,
daß die beiden im kühleren Vorwärmerbereich liegenden Abscheidezyklone 3, 4 je mit
einem solchen Tauchrohr ausgestattet sind, wie es insbesondere in Fig.2 mit dem Bezugszeichen
23 und in durchgehenden Linien veranschaulicht ist. Dieses Tauchrohr 23 ragt mit einer
ausreichenden lichten Höhe h₁ so weit von der Zyklondecke 9 aus nach unten in den
Oberteil 8 hinein, daß eine zuverlässige Gutabscheidung gewährleistet ist. Die lichte
Höhe h₁ (Fig.2) dieses Tauchrohres 23 kann etwa das 0,3- bis 1,0-Fache, vorzugsweise
etwa das 0,35- bis 0,4-Fache vom lichten Durchmesser des Tauchrohres und somit auch
des daran nach oben anschließenden Gasaustrittsrohres 12 betragen.
[0017] Im heißeren Bereich des Vorwärmers haben die Abscheidezyklone bei den bisher bekannten
Wärmetauschern meist kein Tauchrohr, da es hier insbesondere aufgrund der hohen thermischen
Beanspruchungen erhebliche Probleme hinsichtlich der Lebensdauer dieser Tauchrohre
gibt.
[0018] Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung wird es jedoch vorgezogen, die Gasaustrittsrohre
12 der im heißeren Bereich des Wärmetauschers vorgesehenen Abscheidezyklone 1 und
2 nur in Form eines relativ kurzen Tauchrohrkragens in den Zyklonoberteil 8 hineinragen
zu lassen, wie es in Fig.2 durch eine strichpunktierte Linie bei 23a angedeutet ist.
Die Länge eines solchen Tauchrohrkragens 23a entspricht dabei etwa dem 0,05- bis 0,2-fachen,
vorzugsweise etwa dem 0,07- bis 0,15-fachen Wert vom Durchmesser d dieses Tauchrohrkragens,
wobei dieser Durchmesser d wiederum dem Durchmesser des nach oben anschließenden Gasaustrittsrohres
12 entspricht.
[0019] Wie vor allem in Fig.2 zu erkennen ist, ist das untere Ende sowohl des Tauchrohres
23 als auch des Tauchrohrkragens 23a schräg abgeschnitten, so daß sich in beiden Fällen
eine Mündungsöffnung (vgl. z.B. 23') ergibt, die in einer Ebene liegt, die im wesentlichen
parallel zur Zyklondeckwand 9 verläuft. Dieser Sachverhalt läßt sich auch bei den
oberen Zyklonen 2 bis 4 in Fig.1 erkennen, d.h. bei den Abscheidezyklonen, in die
das Mündungsende der aufsteigenden Gasleitungen 14 bis 16 sowie die Eintrittsstutzen
11 und die Zyklondeckwände 9 in Gasströmungsrichtung ansteigend geneigt sind. Auf
diese Weise ist das Tauchrohr 23 bzw. der Tauchrohrkragen 23a um die vertikal verlaufende
Rohrachse VA so gedreht, daß stets der tiefste Punkt, z.B. 23", jedes Tauchrohres
und Tauchrohrkragens im zugehörigen Zyklonoberteil 8 etwa dem Bereich der Eintrittsöffnung
11' des Eintrittsstutzens 11 zugewandt ist.
[0020] Betrachtet man dagegen in Fig.1 den untersten Zyklon 1, bei dem das Mündungsende
7a' des schleifenförmigen Abschnittes 7a der Ofenabgasleitung 7 sowie der Eintrittsstutzen
1a und die Zyklondeckwand 9₁ abfallend geneigt sind, dann würde es sich hier im Sinne
einer günstigen Gutabscheidung negativ auswirken, wenn die Ebene der Mündungsöffnung
des dort vorhandenen Tauchrohrkragens 23a' ebenfalls parallel zur Deckwand 9₁ verliefe.
In diesem Falle ist das schräg abgeschnittene Mündungsende des Tauchrohrkragens 23a'
um die vertikale Rohrachse VA dann ebenfalls so verdreht, daß wiederum der tiefste
Punkt dieses Tauchrohrkragens 23a' etwa dem Bereich der Einströmöffnung des dortigen
Eintrittsstutzens 1a zugewandt ist, was man sich bei einem Vergleich zwischen der
Darstellung in Fig.1 und der Darstellung in Fig.2 ohne zusätzliche zeichnerische Erklärung
leicht vorstellen kann.
[0021] Darüber hinaus kann es in jedem Falle zusätzlich von Vorteil sein, wenn in jedem
Abscheidezyklon 1 bis 4 das zugehörige Tauchrohr 23' bzw. der zugehörige Tauchrohrkragen
23a bzw. 23a' an seinem der Einströmöffnung des Eintrittsstutzens 11 bzw. 1a und dem
Einström-Umfangsabschnitt des Zyklonoberteils 8 zugewandten Umfangsbereich eine nach
unten gerichtete, schürzenartige Verlängerung aufweist, wie es in Fig.2 nur strichpunktiert
bei 24 angedeutet ist.
[0022] Bei der in den Fig.1 bis 3 in durchgehenden Linien vorgenommenen Darstellung fallen
die vertikalen Rohrachsen der Tauchrohre 23 und der Tauchrohrkragen 23a bzw. 23a'
jeweils mit den zugehörigen vertikalen Zyklonachsen zusammen, die durch die strichpunktierten
Linien VA angegeben sind.
[0023] Anhand der Aufsicht bzw. Grundrißdarstellung eines Abscheidezyklons in Fig.3 sei
nachfolgend noch erläutert, daß es darüber hinaus auch vorteilhaft sein kann, die
Tauchrohre und/oder die Tauchrohrkragen im zugehörigen Zyklonoberteil 8 exzentrisch
zu versetzen, wobei ansonsten die gleichen konstruktiven Ausführungen und Anordnungen
der Tauchrohre und der sich nach oben daran anschließenden Gasaustrittsrohre (wie
oben erläutert) beibehalten werden kann. Diese exzentrische Versetzung von Tauchrohr
bzw. Tauchrchrkragen ist in Fig.3 strichpunktiert dargestellt und mit 123 bezeichnet.
Danach ist das dortige Tauchrohr 123 - im Grundriß des Abscheidezyklons betrachtet
- im zugehörigen Oberteil 8 nach dem dem Einström-Umfangsabschnitt 8a etwa gegenüberliegenden
Umfangsabschnitt 8b hin exzentrisch versetzt. Die vertikale Rohrachse RA des Tauchrohres
123 (bzw. eines entsprechenden Tauchrohrkragens) verläuft dabei mit entsprechendem
Abstand parallel zur zugehörigen vertikalen Zyklonachse VA, wobei die vertikale Rohrachse
des zugehörigen Gasaustrittsrohres zweckmäßig wiederum mit der vertikalen Rohrachse
RA des Tauchrohres 123 zusammenfällt.
[0024] Durch diese exzentrische Versetzung des Tauchrohres 123 (bzw. eines entsprechenden
Tauchrohrkragens) ergibt sich im Einström-Umfangsabschnitt 8a des Zyklonoberteiles
8 ein größerer Freiraum für die Gasströmung, was zunächst einen relativ geringen Druckverlust
für die Gasströmung mit sich bringt. Wenn die Gasströmung dann nach einer Drehung
von etwa 180° in den etwas enger erscheinenden Raum im Bereich des anderen Umfangsabschnittes
8b gelangt, dann ist dies hinsichtlich des Druckverlustes nicht mehr schädlich, da
dort die Gasströmung bereits zu einem wesentlichen Teil auf ihrer zunächst abwärts
verlaufenden schraubenlinienförmigen Bahn zum Zyklonunterteil 10 strömt. Diese Ausbildung
wirkt sich dabei ferner hinsichtlich eines besonders guten Entstaubungsgrades vorteilhaft
aus.
[0025] Während der Wärmetauscher gemäß Fig.1 insbesondere als Schwebegas-Vorwärmer mit Calciniereinrichtung
ausgebildet ist, versteht es sich von selbst, daß ein Schwebegas-Wärmetauscher mit
den erfindungsgemäß ausgebildeten und zusammengeordneten Abscheidezyklonen auch ohne
eine Calciniereinrichtung (und ohne Calcinierschleife) ausgeführt sein kann, d.h.
er besteht dann lediglich aus völlig gleichartigen Zyklonen entsprechend den Abscheidezyklonen
2 bis 4 in Fig.1 bzw. der entsprechend der Darstellung in Fig.2. Außerdem kann ein
aus den Abscheidezyklonen gemäß Fig.2 zusammengeordneter Schwebegas-Wärmetauscher
nicht nur zum Erwärmen von pulverförmigem und feinkörnigem Feingut, sondern - wie
an sich bekannt - auch zum Kühlen von Feingut angepaßt und verwendet werden.
[0026] Es versteht sich ferner von selbst, daß der Oberteil der Abscheidezyklone bei der
im wesentlichen geraden, zylindrischen Form - etwas abweichend von der Darstellung
in den Fig. 2 und 3 - auch so ausgeführt sein kann, daß der etwa tangential an ihn
angeschlossene Eintrittsstutzen für das Gas-Gut-Gemisch auch etwa spiralförmig angeschlossen
sein kann, d. h. am oberen Ende des Zyklonoberteiles schließt der Eintrittsstutzen
über einen entsprechenden Umfangsabschnitt in Form einer Eintrittsspirale an, wobei
dieser obere Umfangsabschnitt des Oberteiles - im Grundriß gesehen - sich von der
Eintrittsöffnung bis zum Anschluß an den übrigen zylindrischen Abschnitt spiralförmig
verkleinert (wie es an sich bekannt ist).
1. Schwebegas-Wärmetauscher für einen Wärmeaustausch zwischen Gas und Feingut, enthaltend
a) eine Anzahl von in übereinanderliegenden Etagen etwa vertikalachsig angeordneten
Abscheidezyklonen (1 bis 4) mit jeweils
a₁) einem im wesentlichen geraden, eine ebene Zyklondeckwand (9, 9₁) aufweisenden
Oberteil,
a₂) einem koaxial mit dem Oberteil verbundenen Unterteil (10),
a₃) einem etwa tangential in den Oberteil einmündenden Eintrittsstutzen (1a, 11) für
ein Gas-Gut-Gemisch,
a₄) einem aus dem Bereich der Zyklondeckwand (9, 9₁) nach oben führenden Gasaustrittsrohr
(12) und
a₅) einem sich an das untere Ende des Unterteiles (10) anschließenden Gutaustrittsrohr
(13),
b) die Abscheidezyklone (1 bis 4) untereinander verbindende Gas- und Gutleitungen
(14 bis 16, 17 bis 19), die ihrerseits an die entsprechenden Eintrittsstutzen sowie
Gas- und Gutaustrittsrohre der Zyklone angeschlossen sind,
c) eine an den untersten Abscheidezyklon (1) angeschlossen Gasleitung (7), deren oberer
Abschnitt (7a) schleifenförmig gebogen ist und in den Gaseintrittsstutzen (1a) dieses
untersten Abscheidezyklons einmündet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zyklondeckwand (9, 9₁) und der Eintrittsstutzen (1a, 11) jedes Abscheidezyklons
(1 bis 4) unter einem spitzen Winkel (α) zur Horizontalen (H) geneigt sind, wobei
das Mündungsende (7a') des schleifenförmigen Abschnittes (7a) der Gasleitung (7) sowie
der Eintrittsstutzen (1a) und die Zyklondeckwand (9₁) des untersten Abscheidezyklons
(1) eine in Gasströmungsrichtung abfallende Neigung (α) aufweisen, während die Eintrittsstutzen
(11) und die Zyklondeckwände (9) aller übrigen Abscheidezyklone (2 bis 4) eine in
Gasströmungsrichtung nach oben ansteigende Neigung (α) besitzen.
2. Schwebegas-Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er als Schwebegas-Vorwärmer
ausgebildet ist und die an den untersten Abscheidezyklon (1) angeschlossene Gasleitung
durch eine diesen Zyklon mit einem Brennofen (5) verbindende und gleichzeitig als
Calciniereinrichtung ausgeführte Ofenabgasleitung (7) gebildet wird.
3. Schwebegas-Vorwärmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel
von Zyklondeckwand (9, 9₁) und Eintrittsstutzen (1a, 11) ca. 5 bis 45°, vorzugsweise
etwa 12 bis 20° beträgt.
4. Schwebegas-Vorwärmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an den Eintrittsstutzen
(1a, 11) jedes Abscheidezyklons (1 bis 4) angeschlossene Ende der zugehörigen, ankommenden
Gasleitung (7, 14 bis 16) im wesentlichen unter demselben Winkel und in derselben
Richtung wie der Eintrittsstutzen geneigt ist.
5. Schwebegas-Vorwärmer nach Anspruch 2, wobei zumindest die Gasaustrittsrohre (12) der
im kühleren Bereich des Vorwärmers vorgesehenen Abscheidezyklone (3 und 4) durch in
die Oberteile (8) hineinragende Tauchrohre (23, 123) koaxial nach unten verlängert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasaustrittsrohre der im heißeren Bereich des
Vorwärmers vorgesehenen Abscheidezyklone (1, 2) nur in Form eines relativ kurzen Tauchrohrkragens
(23a) in den Zyklonoberteil (8) hinein verlängert sind, wobei die Länge (h₂) des Tauchrohrkragens
(23a) etwa dem 0,05- bis 0,2-, vorzugsweise etwa dem 0,07- bis 0,15-fachen Wert vom
Durchmesser (d) dieses Tauchrohrkragens entspricht.
6. Schwebegas-Vorwärmer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsöffnung
(23') des unteren Endes sowohl der Tauchrohre (23) als auch der Tauchrohrkragen (23a)
in einer Ebene liegt, die im wesentlichen parallel zur Zyklondeckwand (9) verläuft.
7. Schwebegas-Vorwärmer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Mündungsende
sowohl der Tauchrohre als auch der Tauchrohrkragen schräg abgeschnitten ist, wobei
die Tauchrohre (23, 23a, 23a') um ihre Rohrachse (VA) derart gedreht sind, daß der
tiefste Punkt (23") jedes Tauchrohres und Tauchrohrkragens im zugehörigen Zyklonoberteil
(8) etwa der Einströmöffnung (11') des Eintrittsstutzens (11, 1a) zugewandt ist.
8. Schwebegas-Vorwärmer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Abscheidezyklon
(1 bis 4) das zugehörige Tauchrohr (23) bzw. der zugehörige Tauchrohrkragen (23a)
an seinem der Einströmöffnung (11') des Eintrittsstutzens (11, 1a) und dem Einström-Umfangsabschnitt
(8a) des Zyklonoberteiles (8) zugewandten Umfangsbereich eine nach unten gerichtete,
schürzenartige Verlängerung (24) aufweist.
9. Schwebegas-Vorwärmer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Rohrachsen
(VA) der Tauchrohre (23) und der Tauchrohrkragen (23a, 23a') mit den zugehörigen vertikalen
Zyklonachsen (VA) zusammenfallen.
10. Schwebegas-Vorwärmer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchrohre (123)
und Tauchrohrkragen - im Grundriß der Abscheidezyklone betrachtet - im zugehörigen
Oberteil (8) nach dem dem Einström-Umfangsabschnitt (8a) etwa gegenüberliegenden Umfangsabschnitt
(8b) hin exzentrisch versetzt sind, wobei ihre vertikalen Rohrachsen (RA) parallel
zu den zugehörigen vertikalen Zyklonachsen (VA) verlaufen.
1. Gas suspension heat exchanger for heat exchange between gas and fines, containing
a) a plurality of cyclone separators (1 to 4) arranged approximately vertically axially
in stages lying one above another and each having
a₁) an essentially straight upper part with a flat cyclone cover wall (9, 9₁),
a₂) a lower part (10) which is axially connected to the upper part,
a₃) an inlet pipe connection (1a, 11) which opens approximately tangentially into
the upper part for a gas-material mixture,
a₄) a gas outlet pipe (12) leading upwards from the region of the cyclone cover wall
(9, 9₁) and
a₅) a gas outlet pipe (13) connected to the lower end of the lower part (10),
b) gas and material pipes (14 to 16, 17 to 19) which connect the cyclone separators
(1 to 4) one below another and which for their part are connected to the corresponding
inlet pipe connections as well as gas and material outlet pipes of the cyclones,
c) a gas pipe (7) which is connected to the lowest cyclone separator (1), the upper
section (7a) of the said pipe (7) being bent in a loop and opening into the gas inlet
pipe connection (1a) of this lowest cyclone separator,
characterised in that the cyclone cover wall (9, 9₁) and the inlet pipe connection
(1a, 11) of each cyclone separator (1 to 4) are inclined at an acute angle (α) with
respect to the horizontal (H), and the mouth end (7a') of the loop-shaped section
(7a) of the gas pipe (7) as well as the inlet pipe connection (1a) and the cyclone
cover wall (9₁) of the lowest cyclone separator have an inclination (α) which falls
in the gas flow direction, whereas the inlet pipe connections (11) and the cyclone
cover walls (9) of all the other cyclone separators (2 to 4) have an inclination (α)
rising in the gas flow direction.
2. Gas suspension heat exchanger as claimed in claim 1, characterised in that it is constructed
as a gas suspension preheater and the gas pipe connected to the lowest cyclone separator
(1) is formed by a kiln exhaust gas pipe (7) which connects this cyclone to a kiln
(5) and is at the same time constructed as a calciner.
3. Gas suspension preheater as claimed in claim 2, characterised in that the angle of
inclination of the cyclone cover wall (9, 9₁) and the inlet pipe connection (1a, 11)
is approximately 5 to 45°, preferably approximately 12 to 20°.
4. Gas suspension preheater as claimed in claim 2, characterised in that the end of the
appertaining incoming gas pipe (7, 14 to 16) connected to the inlet pipe connection
(1a, 11) of each cyclone separator (1 to 4) is inclined at substantially the same
angle and in the same direction as the inlet pipe connection.
5. Gas suspension preheater as claimed in claim 2, in which at least the gas outlet pipe
(12) of the cyclone separators (3 and 4) provided in the cooler region of the preheater
are extended coaxially downwards by the dip tubes (23, 123) which protrude into the
upper parts (8), characterised in that the gas outlet pipes of the cyclone separators
(1, 2) provided in the hotter region of the preheater are only extended into the upper
part (8) of the cyclone in the form of a relatively short dip tube collar (23a), and
the length (h₂) of the dip tube collar (23a) corresponds approximately to 0.05 to
0.2 times, preferably approximately 0.07 to 0.15 times the value of the diameter (d)
of this dip tube collar.
6. Gas suspension preheater as claimed in claim 5, characterised in that the orifice
(23') of the lower end both of the dip tubes (23) and of the dip tube collars (23a)
lies in a plane which extends substantially parallel to the cyclone cover wall (9).
7. Gas suspension preheater as claimed in claim 5, characterised in that the lower mouth
end both of the dip tubes and of the dip tube collars is cut off at an angle, and
the dip tubes (23, 23a, 23a') are rotated about their tube axis (VA) in such a way
that the lowest point (23'') of each dip tube and dip tube collar in the appertaining
upper part (8) of the cyclone is approximately facing the intake (11') of the inlet
pipe connection (11, 1a),
8. Gas suspension preheater as claimed in claim 5, characterised in that in each cyclone
separator (1 to 4) the appertaining dip tube (23) or the appertaining dip tube collar
(23a) has a downwardly-directed apron-like extension (24) on its peripheral region
facing the intake (11') of the inlet pipe connection (11, 1a) and the peripheral section
of the inlet (8a) of the upper part (8) of the cyclone.
9. Gas suspension preheater as claimed in claim 5, characterised in that the vertical
tube axes (VA) of the dip tubes (23) and of the dip tube collars (23a, 23a') coincide
with the appertaining vertical cyclone axes (VA).
10. Gas suspension preheater as claimed in claim 5, characterised in that the dip tubes
(123) and dip tube collars - in plan view of the cyclone separators - are offset eccentrically
in the appertaining upper part (8) towards the peripheral section (8b) lying approximately
opposite the peripheral section of the inlet (8a), and their vertical tube axes (RA)
run parallel to the appertaining vertical cyclone axes (VA).
1. Echangeur de chaleur avec un gaz de suspension, destiné à un échange de chaleur entre
un gaz et une matière à granulométrie fine, comprenant :
a) de multiples cyclones séparateurs (1à 4) à axe sensiblement vertical, disposés
en étages superposés, dont chacun comprend
a₁) une partie supérieure sensiblement rectiligne comprenant une cloison de couverture
plane (9, 9₁),
a₂) une partie inférieure (10) reliée coaxialement à la partie supérieure,
a₃) une tubulure (1a, 11) d'entrée d'un mélange de gaz et de matière qui débouche
à peu près tangentiellement dans la partie supérieure,
a₄) un tuyau de sortie de gaz (12) menant vers le haut et vers l'extérieur de la cloison
de couverture (9, 9₁) et
a₅) un tuyau de sortie de matière (13) se raccordant à l'extrémité inférieure de la
partie inférieure (10),
b) des conduits de gaz et de matière (14 à 16, 17 à 19) qui relient les uns aux autres
les cyclones séparateurs (1 à 4) et qui de leur côté sont raccordés aux tubulures
correspondantes d'entrée ainsi qu'aux tuyaux de sortie de gaz et de matière des cyclones,
c) un conduit de gaz (7) raccordé au cyclone séparateur inférieur (1) et dont la partie
supérieure (7a) est recourbée en lacet et débouche dans la tubulure d'entrée de gaz
(1a) de ce cyclone séparateur inférieur,
caractérisé en ce que la cloison de couverture des cyclones (9, 9₁) et la tubulure
d'entrée (1a, 11) de chaque cyclone séparateur (1 à 4) sont inclinées sur l'horizontale
(H) en inscrivant un angle aigu (α) avec elle, l'extrémité de l'embouchure (7a') de
la partie en lacet (7a) du conduit de gaz (7) ainsi que la tubulure d'entrée (1a)
et la cloison de couverture (9₁) du cyclone séparateur inférieur (1) présentant une
inclinaison descendante (α) dans le sens de la circulation des gaz, tandis que les
tubulures d'entrée (11) et les cloisons de couverture (9) de tous les autres cyclones
séparateurs (2 à 4) ont une inclinaison ascendante vers le haut (α) dans le sens de
la circulation des gaz.
2. Echangeur de chaleur avec un gaz de suspension selon la revendication 1, caractérisé
en ce qu'il est réalisé en réchauffeur de gaz de suspension et le conduit de gaz raccordé
au cyclone séparateur inférieur (1) est formé d'un conduit d'évacuation des gaz du
four (7) qui relie ce cyclone à un four de cuisson (5) et qui est réalisé aussi en
dispositif de calcination.
3. Réchauffeur de gaz de suspension selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'angle
d'inclinaison de la cloison de couverture des cyclones (9, 9₁) et des tubulures d'entrée
(1a, 11) est d'environ 5 à 45°, de préférence d'environ 12 à 20°.
4. Réchauffeur de gaz de suspension selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'extrémité
du conduit correspondant d'arrivée de gaz (7, 14 à 16) qui est raccordée à la tubulure
d'entrée (1a, 11) de chaque cyclone séparateur (1 à 4) est inclinée sensiblement suivant
le même angle et dans le même sens que ceux de la tubulure d'entrée.
5. Réchauffeur des gaz de suspension selon la revendication 2, dans lequel au moins les
tuyaux de sortie de gaz (12) des cyclones séparateurs (3 et 4) prévus dans la partie
la plus froide du réchauffeur sont prolongés coaxialement vers le bas en tubes plongeurs
(23, 123) pénétrant dans la partie supérieure (8), caractérisé en ce que les tuyaux
de sortie de gaz des cyclones séparateurs (1, 2) prévus dans la partie la plus chaude
du réchauffeur ne sont prolongés que sous la forme d'un col de tube plongeur (23a)
relativement court qui pénètre dans la partie supérieure des cyclones (8), la longueur
(h₂) du col de tube plongeur (23a) correspondant à peu près à 0,05 - jusqu'à 0,2 fois,
de préférence à 0,07 jusqu'à 0,15 fois le diamètre (d) de ce col de tube plongeur.
6. Réchauffeur des gaz de suspension selon la revendication 5, caractérisé en ce que
l'orifice (23') de l'embouchure de l'extrémité inférieure aussi bien des tubes plongeurs
(23) que des cols de tubes plongeurs (23a) est situé dans un plan qui est sensiblement
parallèle à la cloison de couverture (9) des cyclones.
7. Réchauffeur de gaz de suspension selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'extrémité
inférieure de l'embouchure aussi bien des tubes plongeurs que des cols de tubes plongeurs
est coupée obliquement, les tubes plongeurs (23, 23a, 23a') étant tournés autour de
leur axe (VA) de manière que le point le plus bas (23") de chaque tube plongeur et
de chaque col de tube plongeur qui est situé dans la partie supérieure du cyclone
correspondant (8) soit tourné à peu près vers l'orifice d'admission (11') de la tubulure
d'entrée (11, 1a).
8. Réchauffeur de gaz de suspension selon la revendication 5, caractérisé en ce que le
tube plongeur correspondant (23) ou le col de tube plongeur correspondant (23a) situé
dans chaque cyclone séparateur (1 à 4) comporte dans sa partie circonférencielle tournée
vers l'orifice d'admission (11') de la tubulure d'entrée (11, 1a) et vers la partie
circonférencielle d'admission (8a) de la partie supérieure du cyclone (8) un prolongement
(24) en forme de tablier qui est orienté vers le bas.
9. Réchauffeur de gaz de suspension selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'axe
vertical (VA) des tubes plongeurs (23) et des cols de tube plongeur (23a, 23a') coïncide
avec l'axe vertical correspondant (VA) du cyclone.
10. Réchauffeur de gaz de suspension selon la revendication 5, caractérisé en ce que les
tubes plongeurs (123) et les cols de tubes plongeurs - observés en vue en plan des
cyclones séparateurs - sont décalés excentriquement à l'intérieur de la partie supérieure
correspondante (8) vers la partie circonférencielle (8b) qui est à peu près à l'opposée
de la partie circonférencielle d'admission (8a), leur axe vertical (RA) étant parallèle
à l'axe vertical (VA) du cyclone correspondant.
