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(11) |
EP 0 342 353 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.08.1993 Patentblatt 1993/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.04.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G10K 11/16 |
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Anordnung zur Verminderung des Geräuschpegels im Innenraum eines Kraftfahrzeugs
Arrangement for diminishing the noise level within a motor car
Dispositif pour atténuer le niveau du bruit dans une automobile
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
18.05.1988 DE 3816921
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1989 Patentblatt 1989/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft |
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80788 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Freymann, R., Dr.
D-8057 Eching (DE)
- Beer, R.
D-8044 Unterschleissheim (DE)
- Schmaderer, R.
D-8000 München 82 (DE)
- Stricker, K.
D-8000 München 90 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 098 594 GB-A- 2 149 614
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EP-A- 0 103 257 US-A- 2 518 805
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- D.K. ANAND: "Introduction to control systems", 1984, Seiten 180-196, Pergamon Press,
Oxford, GB
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verminderung des Geräuschpegels im Innenraum
eines Kraftfahrzeuges mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer bekannten Anordnung dieser Art (GB-A-2 149 614) werden Geräusche in einer
Flugzeugkabine oder einem anderen geschlossenen Raum mit Hilfe von in der Kabine verteilten
Mikrofonen als Geräuschsensoren und von Lautsprechern durch Erzeugen von Gegenschall
reduziert (Anti-Noise-System). Einer Schallwellenfront wird ein künstlich erzeugtes
Schallwellenfeld überlagert, das zur störenden Schallwellenfront um 180° in der Phase
verschoben ist. Derartige Systeme haben den Nachteil, daß zum Erreichen spürbarer
Effekte relativ viele Mikrofone installiert werden müssen. Ferner muß von den Lautsprechern
eine hohe Schalleistung erzeugt werden und der erforderliche Regleraufwand ist ebenfalls
groß.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Geräuschpegel im Innenraum eines Fahrzeugs
in einem oder mehreren Frequenzbereich(en), dessen bzw. deren Frequenzen in Zusammenhang
mit den Hohlraumeigenfrequenzen des Innenraums stehen, mit vergleichsweise wenig Bauaufwand
durch aktive Dämpfung der Hohlraumeigenschwingungsfrequenzen an allen Orten des Fahrzeuginnenraums
zu senken.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1.
[0005] Die Ausbildung des Geräuschsensors als Helmholtz-Resonator mit einem darin untergebrachten
Mikrofon gewährleistet eine stabile Regelung und geeignete Filterung des aufgenommenen
Geräuschsignals ohne empfindliche Reaktion auf Veränderungen des akustischen Übertragungsverhaltens
des Fahrzeuginnenraumes, die sich zum Beispiel in Folge öffnens der Türen, der Fenster
oder des Schiebedachs ergeben. Der Helmholtz-Resonator wirkt somit als akustisches
Filter mit dem Vorteil gegenüber herkömmlichen elektronischen Filtern, daß er aufgrund
der hier nur sehr geringen erforderlichen Filterdämpfungen ein sehr zeitstabiles Übertragungsverhalten
aufweist.
[0006] Durch die Abstimmung des Helmholtz-Resonators auf die zu dämpfende Hohlraumeigenfrequenz
wird eine schmalbandige aber gezielte Wirkung erzeugt. Die Dämpfung kann durch ein
Dämpfungsmaterial, wie Watte, Wolle oder dergleichen erfolgen, die im Resonatorhals
oder Resonatorvolumen des Helmholtz-Resonators untergebracht ist.
[0007] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäß ausgebildeten Geräuschsensors besteht darin,
daß er sehr nahe neben dem oder den Lautsprechern installiert werden kann, die als
Stellglieder im Regelkreis wirken. Damit lassen sich auch bei hohen Regelkreisverstärkungen
Instabilitäten in Folge von Rückkopplungseffekten vermeiden.
[0008] Zur Geräuschminderung in einem breiten Frequenzband ist bevorzugt, wenn mehrere Geräuschsensoren
mit in Helmholtz-Resonatoren untergebrachten Mikrofonen vorgesehen werden, wobei die
einzelnen Helmholtz-Resonatoren jeweils auf unterschiedliche Hohlraumeigenfrequenzen
des Kraftfahrzeuges abgestimmt sind.
[0009] Die Regeleinrichtung läßt sich bei der Anordnung nach der Erfindung sehr einfach
gestalten. Vorzugsweise liegen bei der zuletzt beschriebenen Anordnung mit mehreren
Geräuschsensoren die Ausgangssignale der Geräuschsensoren in Parallelschaltung, wobei
das Ausgangssignal jedes Geräuschsensors individuell verstärkt bzw. abgeschwächt wird
und eine Phasendrehung erfährt. Darauf werden die Ausgangssignale der Geräuschsensoren
in mindestens einem Summierverstärker addiert und auf die als Stellglieder wirkenden
Lautsprecher geschaltet.
[0010] Die Anordnung mit mehreren Geräuschsensoren eröffnet die Möglichkeit ihrer Unterbringung
an mehreren Orten des Fahrzeuginnenraumes, an denen hohe Schalldrücke der betreffenden
Hohlraumeigenfrequenzen herrschen.
[0011] Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen
mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine herkömmliche Anordnung zur Verminderung des Geräuschpegels im Innenraum
eines Kraftfahrzeugs;
- Fig. 2
- die gemessene Schalldruckverteilung für die frequenzniedrigste Hohlraumresonanzschwingung
im Innenraum eines Fahrzeuges;
- Fig. 3
- die Nyquist-Stabilitätsortskurve einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Regeleinrichtung,
welche eine aktive Dämpfung einer oder mehrerer Hohlraumresonanzschwingungen eines
Kraftfahrzeuges bewirkt;
- Fig. 4
- ein Teilschema einer einfachen Anordnung gemäß der Erfindung;
- Fig. 5
- eine Gegenüberstellung von Diagrammen, wobei das Diagramm nach Figur 5a den mittels
eines Mikrofones erfaßten Schalldruck über der Frequenz und Figur 5b den mittels eines
Geräuschsensors nach der Erfindung erfaßten Schalldruck über der Frequenz darstellen;
- Fig. 6
- eine schematische Draufsicht auf ein Kraftfahrzeug, aus der die Orte der Unterbringung
von Geräuschsensor und Lautsprechern bei einer Anordnung nach der Erfindung ersichtlich
sind;
- Fig. 7
- ein Vergleichsdiagramm, welches den Verlauf des Schalldruckes über der Frequenz in
einem Kraftfahrzeug ohne die Anordnung nach der Erfindung und mit einer Anordnung
gemäß Figur 4 bzw. Figur 6 darstellt; und
- Fig. 8, 9
- Blockschaltbilder zweier Anordnungen gemäß der Erfindung mit jeweils vier Geräuschsensoren
und mehreren Lautsprechern.
[0012] Bei der Anordnung nach Figur 1 ist im Innenraum 2 eines PKW 1 im Kopfbereich des
Fahrers ein Mikrofon 3 angeordnet, dessen Ausgangssignal einem Regler 4 zugeführt
wird. Der Regler 4 erzeugt ein Stellsignal, das zu einem ebenfalls im Innenraum angeordneten
Lautsprecher 5, beispielsweise dem Lautsprecher eines Radiogerätes, zugeführt wird.
[0013] Das bei der konventionellen Anordnung sinusförmige Signal schwingt mit einer Phase,
welche gegenüber der Phase des mittels des Mikrofons 3 erfaßten Istsignals gerade
so verschoben ist, daß das vom Lautsprecher 5 abgestrahlte Schallsignal eine bestimmte
Frequenz des im Kopfbereich des Fahrers erfaßten Geräuschsignals gerade aufhebt.
[0014] Figur 2 zeigt die gemessene Schalldruckverteilung der Hohlraumresonanzschwingung
mit der tiefsten Frequenz eines bestimmten Kraftfahrzeuges. Die Eigenfrequenz dieser
Schwingung liegt bei Fahrzeugen der Mittel- und Oberklasse in der Größenordnung von
75Hz. Die nächsthöhere Hohlraumeigenfrequenz liegt im Bereich von ca. 150Hz. Die Zahlenwerte
für den Schalldruck in Dezibel (db) zeigen, daß die Maxima der Schalldruckverteilung
im Bereich des vorderen Fußraumes (117,5 db) und im Bereich des hinteren Fahrgastraumes
(113 db) liegen.
[0015] Figur 3 zeigt in einem Diagramm mit realer Abszisse und imaginärer Ordinate die Nyquist-Stabilitätsortskurve
eines offenen Regelkreises mit einem Verlauf, bei dessen Verwirklichung eine aktive
Dämpfung zu einer Geräuschpegelverringerung an allen Orten des Fahrzeuginnenraumes
führt. Mit E ist die zu dämpfende Hohlraumeigenfrequenz bezeichnet.
[0016] Figur 4 zeigt schematisch den Aufbau einer einfachen Anordnung gemäß der Erfindung.
Dabei umfaßt ein Geräuschsensor einen Helmholtz-Resonator, der als rechteckiger Hohlkörper
10 mit einer Öffnung 11 in einer Seitenfläche ausgebildet ist, und ein Mikrofon 12,
das innerhalb des Hohlkörpers 10 aufgenommen ist und dessen Ausgangssignal zu einer
Regeleinrichtung 13 geführt wird. Die Regeleinrichtung 13 erzeugt ein Stellsignal,
welches zu einem am oder nahe dem Ort eines Schalldruckmaximums (gemäß Figur 2) angeordneten
Lautsprecher 14 weitergeleitet wird. Der Helmholtz-Resonator 10 ist auf eine bestimmte
zu dämpfende Hohlraumeigenfrequenz des jeweiligen Kraftfahrzeugs abgestimmt, dessen
Geräuschpegel im Innenraum abgesenkt werden soll. Zum Erzeugen einer geeigneten Charakteristik
kann der Helmholtz-Resonator 10 durch Einbetten eines porösen Dämpfungsmaterials,
wie Watte, Wolle oder dergleichen, individuell präpariert werden.
[0017] Der Lautsprecher 14 ist an Orten im Innenraum angeordnet, an denen maximale Schalldrücke
herrschen, bei dem Beispiel gemäß Figur 2 im Bereich der Hutablage 6 oder im Fußraum
7, wie für Radiolautsprecher üblich, so daß die ohnehin vorgesehenen Lautsprecher
Verwendung finden können.
[0018] Figur 5 zeigt den Filterungseffekt des anhand der Figur 4 beschriebenen Geräuschsensors
mit Mikrofon 12 im Helmholtz-Resonator 10: Während in Figur 5a) mehrere Schalldruckspitzen
im Bereich verschiedener Eigenfrequenzen zu erkennen sind, die durch ein einfaches
Mikrofon ohne Helmholtz-Resonator erfaßt werden, zeigt die Figur 5b) den Filtereffekt
bei Messung am gleichen Ort mit einem Mikrofon, das gemäß Figur 4 in einem Helmholtz-Resonator
angeordnet ist. Dies ermöglicht einen gezielten Ansatz zur Minderung des durch eine
bestimmte Eigenfrequenz erzeugten Schalldruckes.
[0019] Die Anordnung nach Figur 4 ist beispielsweise gemäß Figur 6 in einem Fahrzeug untergebracht.
In Figur 6 sind gleiche Bezugszeichen wie in Figur 4 verwendet. Der Geräuschsensor
aus Mikrofon 12 und Helmholtz-Resonator 10 ist im Bereich der Hutablage 6 nahe den
ebenfalls in diesem Bereich untergebrachten Heck-Lautsprechern 14 angeordnet. Die
Regeleinrichtung 13 hat in diesem Fall zwei Ausgänge, die auf die beiden Lautsprecher
14, 14 wirken.
[0020] Figur 7 zeigt das Ergebnis der Maßnahme nach Figur 6, wobei die gestrichelte Kurve
den Schalldruck über der Frequenz ohne die geschilderten Maßnahmen der Erfindung und
die durchgezogene Kurve den Schalldruck im Innenraum über der Frequenz bei Anwendung
der Maßnahmen nach der Erfindung darstellen.
[0021] Die Figuren 8 und 9 zeigen Anordnungen, mit denen eine Schalldruckminderung für mehrere
Hohlraumeigenfrequenzen eines Fahrzeuges möglich ist.
[0022] Dabei sind vier Geräuschsensoren 10a, 10b, 10c, 10d mit entsprechenden Mikrofonen
12a, 12b, 12c, 12d vorgesehen, die auf Frequenzen f
a, f
b, f
c, f
d abgestimmt sind, welche besonders ausgeprägten Hohlraumeigenfrequenzen entsprechen.
[0023] Die Ausgangssignale der Mikrofone 12a bis 12d werden in die wie auch in den Figuren
8 und 9 mit 13 bezeichnete Regeleinrichtung eingegeben. Hier wird jedes Sensorsignal
in eine Reihenschaltung mit jeweils einem Verstärker 15a bis 15d, einem Phasenschieber
16a bis 16d und einem Filter 17a bis 17d eingegeben, wobei die Reihenschaltungen für
die einzelnen Sensorsignale parallel liegen, und bei der Ausführung nach Figur 8 einem
gemeinsamen Summierverstärker 18 zugeführt, wo die Sensorsignale summiert und einem
Leistungsverstärker 19 für drei Lautsprecher 20, 21, 22 eingegeben werden. Die Lautsprecher
sind an verschiedenen, für die Geräuschminderung günstigen Orten im Fahrzeuginnenraum
angeordnet, die sich, wie oben angegeben, mit den üblichen Unterbringungsorten für
die Radiolautsprecher decken können.
[0024] Die Ausführung nach Figur 9, in der für gleiche Bauteile gleiche Bezugszeichen wie
in Figur 8 verwendet sind, unterscheidet sich von der Ausführung nach Figur 8 dadurch,
daß die verstärkten, phasenverschobenen und gefilterten Sensorsignale in zwei parallel
geschaltete Summierverstärker 18A und 18B mit jeweils nachgeschalteten Leistungsverstärkern
19A und 19B eingegeben werden. Jeder Leistungsverstärker 19A, 19B versorgt eine eigene
Gruppe von jeweils drei Lautsprechern 20, 21, 22 und 23, 24, 25.
[0025] Die Regeleinrichtung 13 kann bei allen beschriebenen Ausführungen in analoger oder
digitaler Technik ausgeführt sein, wobei im letzteren Falle ein nicht gezeigter digitaler
Rechner die Signalverarbeitung übernehmen kann.
[0026] Charakteristisch für die Anordnung nach den Figuren 8 und 9 ist die parallele Anordnung
der Reihenschaltung 15, 16, 17 für jedes Sensorausgangssignal. Hierdurch läßt sich
eine individuelle Signalverarbeitung in Anpassung an die individuelle Abstimmung des
zugehörigen Geräuschsensors 10, 12 vor der Zusammenfassung der Signale in den Summierverstärkern
18 erzielen.
[0027] Die Filter 17 können entsprechend dem Stand der Technik Tiefpaß-, Hochpaß-, Bandpaß-
bzw. Sperrfilter umfassen.
[0028] Auch bei Anordnung mehrerer Geräuschsensoren ergibt sich ein einfacher Aufbau der
Regeleinrichtung 13, wie die Figuren 8 und 9 zeigen.
1. Anordnung zur Verminderung des Geräuschpegels im Innenraum eines Kraftfahrzeugs mit
mindestens einem Geräuschsensor, mindestens einem Lautsprecher (14; 20-22; 23-25)
und einer Regeleinrichtung (13), die als Istgröße das Ausgangssignal des Geräuschsensors
(10, 12) erhält und ein den Lautsprecher (14; 20-22; 23-25) beaufschlagendes Stellsignal
abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß als Geräuschsensor ein in einem Helmholtz-Resonator
(10) untergebrachtes Mikrofon (12) verwendet ist und der Helmholtz-Resonator (10)
auf die zu dämpfende Hohlraumeigenfrequenz abgestimmt ist und daß der Lautsprecher
(14; 20-22; 23-25) an oder nahe dem Ort maximalen Schalldruckes von zu dämpfenden
Hohlraumeigenfrequenzen des Kraftfahrzeuges angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die NYquist-Stabilitätsortskurve
des Frequenzgangs vom offenen Regelkreis die positive reelle Achse bei einer Frequenz
schneidet, die mit der Eigenfrequenz (E) einer Hohlraumresonanz übereinstimmt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Lautsprecher
(20-22; 23-25) im Bereich der Hutablage (6) und/oder im vorderen Fußbereich (7) angeordnet
sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dämpfungsmaterial,
wie Watte, Wolle oder dergleichen, im Resonatorhals oder Resonatorvolumen des Helmholtz-Resonators
(10) untergebracht ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Helmholtz-Resonator
(10) mit Mikrofon (12) nahe dem oder den Lautsprechern (14; 20-22; 23-25) angeordnet
ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Geräuschsensoren
mit in Helmholtz-Resonatoren (10a-10d) untergebrachten Mikrofonen (12a-12d) vorgesehen
sind, wobei die einzelnen Helmholtz-Resonatoren (10a-10d) jeweils auf unterschiedliche
Hohlraum-Eigenfrequenzen des Kraftfahrzeugs abgestimmt sind.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale der Geräuschsensoren
(10a-10d, 12a-12d) in Parallelschaltung liegen, wobei das Ausgangssignal jedes Geräuschsensors
in eine Reihenschaltung aus einem Verstärker (15a-15d), einem Phasenschieber (16a-16d)
und gegebenenfalls einem Filter (17a-17d) oder einer Filtereinheit (Tiefpaß, Hochpaß,
Bandpaß) eingegeben wird.
8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale
der Geräuschsensoren (10a-10d, 12a-12d) in mindestens einem Summierverstärker (18;
18A, 18B) addiert werden.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung
(13) analog arbeitet.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung
(13) einen digitalen Rechner enthält, der die analog erfaßten und in digitale Signale
gewandelten Geräuschsignale nach einem eingespeicherten Programm verarbeitet.
1. An arrangement for reducing the noise level inside a motor vehicle and comprising
at least one noise sensor, at least one loudspeaker (14; 20 - 22; 23 - 25) and a regulating
device (13) which receives an actual value in the form of the output signal from the
noise sensor (10, 12) and delivers a control signal for actuating the loudspeakers
(14; 20 - 22; 23 - 25), characterised in that the noise sensor is a microphone (12)
disposed in a Helmholtz resonator (10), the Helmholtz resonator (10) is tuned to the
natural cavity frequency to be damped, and the loudspeaker (14; 20 - 22; 23 - 25)
is disposed at or near the place of maximum sound pressure of the natural cavity frequencies
to be damped in the vehicle.
2. An arrangement according to claim 1, characterised in that the Nyquist stability plot
of the open loop intersects the positive real axis at a frequency which coincides
with the natural frequency E of a cavity resonance.
3. An arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that a number of loudspeakers
(20 - 22; 23 - 25) are disposed in the region of the hat rack (6) and/or in the front
foot region (7).
4. An arrangement according to any of claims 1 to 3, characterised in that a damping
material such as wadding or wool is disposed in the neck or resonator space in the
Helmholtz resonator (10).
5. An arrangement according to any of claims 1 to 4, characterised in that the Helmholtz
resonator (10) and microphone (12) are disposed near the loudspeaker or loudspeakers
(14; 20 - 22; 23- 25).
6. An arrangement according to any of claims 1 to 5, characterised in that a number of
noise sensors comprising microphones (12a - 12d) in Helmholtz resonators (10a - 10d)
are provided, each individual Helmholtz resonator (10a - 10d) being tuned to a different
natural cavity frequency of the vehicle.
7. An arrangement according to claim 6, characterised in that the output signals of the
noise sensors (10a - 10d, 10a - 12d) are in a parallel circuit, the output signal
from each noise sensor being fed into a series circuit comprising an amplifier (15a
- 15d), a phase shifter (16a - 16d) and optionally a filter (17a - 17d) or a filter
unit (low-pass, high-pass, band-pass).
8. An arrangement according to claim 6 or 7, characterised in that the output signals
from the noise sensors (10a - 10d, 12a - 12d) are added in at least one summing amplifier
(18; 18A, 18B).
9. An arrangement according to any of claims 1 to 8, characterised in that the regulating
device (13) is analog.
10. An arrangement according to any of claims 1 to 8, characterised in that the regulating
device (13) contains a digital computer which uses a stored program to process the
noise signals, which are acquired in analog form and are converted into digital signals.
1. Disposition pour atténuer le niveau de bruit à l'intérieur d'un véhicule à moteur
avec au moins un capteur de bruit, au moins un haut-parleur (14 ; 20-22 ; 23-25) et
un dispositif de réglage (13), qui reçoit comme grandeur réelle le signal de sortie
du capteur de bruit (10, 12) et délivre un signal de réglage agissant sur le haut-parleur
(14 ; 20-22 ; 23-25), disposition caractérisée en ce qu on utilise comme capteur de
bruit un microphone (12) logé dans un résonateur de Helmholtz (10) et en ce que le
résonateur de Helmholtz (10) est accordé sur la fréquence propre à amortir de l'espace
vide et en ce que le haut-parleur (14 ; 20-22 ; 23-25) est disposé sur ou près de
l'endroit où la pression acoustique est maximale des fréquences propres à amortir
de l'espace vide.
2. Disposition selon la revendication 1, caractérisée en ce que la courbe de stabilité
de Nyquist de la réponse électro-acoustique coupe à partir du circuit ouvert de réglage
l'axe positif réel à une fréquence, qui coïncide avec la fréquence propre (E) d'une
résonance de l'espace vide.
3. Disposition selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que plusieurs haut-parleurs
(20-22 ; 23-25) sont disposés dans la zone servant à déposer les chapeaux (6) et/ou
dans la zone avant prévue pour les pieds (7).
4. Disposition selon la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce qu'on place un matériau
d'amortissement, tel que de l'ouate, de la laine ou analogue dans le col du résonateur
ou le volume du résonateur de Helmholtz (10).
5. Disposition selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le résonateur
de Helmholtz (10) est disposé avec le microphone (12) auprès du ou des haut-parleurs
(14 ; 20-22 ; 23-25).
6. Disposition selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'on prévoit
plusieurs capteurs de bruit avec des microphones (12a-12d) logés dans des résonateurs
de Helmholtz (10a-10d), les différents résonateurs de Helmholtz (10a-10d) étant respectivement
accordés sur les fréquences propres différentes de l'espace vide du véhicule à moteur.
7. Disposition selon la revendication 6, caractérisée en ce que les signaux de sortie
des capteurs de bruit (10a-10d, 12a-12d) sont montés en parallèle, le signal de sortie
de chaque capteur de bruit étant introduit dans un montage en série se composant d'un
amplificateur (15a-15d), d'un déphaseur (16a-16d) et le cas échéant d'un filtre (17a-17d)
ou d'une unité de filtrage (filtre passe-bas, filtre passe-haut, filtre passe-bande).
8. Disposition selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que les signaux de sortie
des capteurs de bruit (10a-10d, 12a-12d) sont additionnés dans au moins un amplificateur
d'addition (18 ; 18A, 18B).
9. Disposition selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le dispositif
de réglage (13) fonctionne de façon analogique.
10. Disposition selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le dispositif
de réglage (13) contient un calculateur numérique, qui retraite les signaux de bruit
détectés de façon analogique et convertis en signaux numériques selon un programme
mis en mémoire.