Beschreibung für folgende Vertragsstaaten : AT, BE, CH, LI, ES, FR, GB, IT, NL, SE
[0001] Vorrichtung zum Einleiten von Ultraschallschwingungen in eine Flüssigkeit mittels
Ultraschallgebern, die am Boden und/oder der umspülten Wandung eines Flüssigkeitsbehälters
angeordnet sind und als lambda/2-Schwinger aus zwei im Gegentakt schwingenden piezoelektrischen
Platten bestehen, zwischen denen eine Elektrode eingefügt ist, die mittels eines Bolzens
einerseits mit einem schallabstrahlenden Kegel und andererseits mit einem Gegengewicht
verbunden sind, wobei die Ultraschallgeber jeweils mittels eines Halteringes gehalten
sind, der den Abschluß einer das Gegengewicht umgebenden Büchse bildet, wobei der
Haltering unmittelbar an dem lambda/2-Schwinger anliegt und eine einstückige Einheit
sowohl mit dem schallabstrahlenden Kegel wie auch mit der Büchse bildet und daß sie
mittels dieser Büchse in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind. Eine solche Vorrichtung
wird z.B. in US-A- 29 10 390 beschrieben.
[0002] Derartige Vorrichtungen werden insbesondere bei der Ultraschallreinigung benötigt,
wobei die in einem ultraschallerregten Flüssigkeitsbad auftretenden hohen Zug- und
Druckkräfte, insbesondere der Mechanismus der Kavitation, eine sehr gute Reinigung
der eingetauchten Werkstücke bewirken. Das Einleiten der Ultraschallschwingungen wird
bei bekannten Vorrichtungen dieser Art dadurch bewirkt, daß die Ultraschallschwinger
mit ihrem schallabstrahlenden Kegel auf eine Wandung beziehungsweise den Boden eines
solchen Flüssigkeitsbehälters aufgeklebt werden und dadurch diese Wandung beziehungsweise
den Boden in Schwingungen versetzen, die (der) wiederum diese Schwingungen an die
Flüssigkeit weitergibt. Derartige Reinigungsbäder haben sich insbesondere für kompliziert
geformte Werkstücke bewährt, werden jedoch auch mit Vorteil bei feinmechanischen Aggregaten
angewendet.
[0003] Die zu reinigenden Werkstücke beziehungsweise die Werkstücke, auf die die Ultraschallschwingungen
einwirken sollen, werden hierbei nur eine kurze Zeitdauer diesen Ultraschallschwingungen
ausgesetzt. Die Kavitationswirkung ist daher durch diese Zeitdauer dosierbar. Dies
trifft jedoch nicht für die Wandung des Flüssigkeitsbehälters zu, die steter Kavitationswirkung
ausgesetzt ist. Hierdurch kommt es zu einem "Kavitationslochfraß", der dazu führt,
daß nach einiger Zeit die Behälterwandung undicht wird. Der Kavitationslochfraß macht
sich selbstverständlich insbesondere an der Wandung bemerkbar, an der der Ultraschallgeber
aufgesetzt ist. Diese Wandung wirkt als schallübertragende Membrane, muß also die
gesamten Kräfte, die letztendlich auch zu der Kavitation führen, übertragen. Wird
diese Membrane jedoch undicht, gelangt Feuchtigkeit zu den auf die Wandung aufgeklebten
Ultraschallgebern, womit ein Lösen dieser Ultraschallschwinger und damit eine Zerstörung
der Anlage verbunden ist. Eine dickere Membrane, die diesen Kavitationslochfraß hinauszögern
würde, ist nicht einsetzbar, da mit der Dicke der Membrane die abgegebene Schalleistung
beziehungsweise der Wirkungsgrad der gesamten Einrichtung deutlich zurückgeht.
[0004] Dieser Kavitationslochfraß an den Flüssigkeitsbehälter-Wandungen beziehungsweise
der Membrane wird in bekannter Weise dadurch vermieden, daß die Ultraschallgeber jeweils
mittels eines Halteringes gehalten sind, der unmittelbar an dem lambda/2-Schwinger
anliegt und eine einstückige Einheit mit dem schallabstrahlenden Kegel bilden, und
daß sie mittels dieses Halterings in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind, oder
daß die Ultraschallgeber jeweils mittels eines Halteringes gehalten sind, der den
Abschluß einer das Gegengewicht umgebenden Büchse bildet, wobei der Haltering unmittelbar
an dem lambda/2-Schwinger anliegt und eine einstückige Einheit sowohl mit dem schallabstrahlenden
Kegel wie auch mit der Büchse bilden und daß sie sodann mittels dieser Büchse in den
Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind.
[0005] Nicht mehr also wie bisher werden die Ultraschallgeber mit ihrem schallabstrahlenden
Kegel auf eine Wandung, die Membrane, des Flüssigkeitsbehälters aufgeklebt, sondern
sie werden so in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt, daß der schallabstrahlende Kegel
direkt in die Flüssigkeit hineinragt. Die sich dann selbstverständlich auch einstellende
Kavitation wird nunmehr nicht die Membrane beziehungsweise die Wandung des Flüssigkeitsbehälters
abtragen, sondern den schallabstrahlenden Kegel. Der schallabstrahlende Kegel besteht
jedoch aus massivem Metall, so daß der durch die Kavitation bewirkte Abtrag am schallabstrahlenden
Kegel in der Praxis vernachlässigbar ist. Möglich ist diese besondere Halterung des
Ultraschallgebers dadurch, daß sich bei den piezoelektrischen Platten ein Schwingungs-Knotenpunkt
bildet mit der Schwingungsamplitude null; die maximale Schwingungsamplitude ergibt
sich an der Stirnfläche des schallabstrahlenden Kegels. Wird der Haltering, wie nach
der Erfindung angegeben, am Fußpunkt des schallabstrahlenden Kegels, dort wo er an
der piezoelektrischen Platte anliegt, angebracht, so liegt dieser Haltering noch in
der Nähe des Knotenpunktes, also an einer Stelle, wo der schallabstrahlende Kegel
nur mit geringer Schwingungsamplitude schwingt. Dieser Haltering wird dadurch zwar
auch noch zum Schwingen angeregt, jedoch mit einer ganz geringfügigen Amplitude, so
daß dort auch kaum Kaviationseinwirkungen zu befürchten sind. Die erwünschte Schallübertragung
an die Flüssigkeit jedoch wird praktisch nicht beeinträchtigt, da diese nun direkt
über den schallabstrahlenden Kegel erfolgt.
[0006] Durch die vorgeschlagene Kapselung des gesamten Ultraschallgebers ist jedoch noch
ein weiterer Vorteil verbunden. Es ist jetzt nämlich in erfindungsgemäßer Weise möglich,
die in den Flüssigkeitsbehälter hineinragenden schallabstrahlenden Kegel unterschiedlich
weit in den Flüssigkeitsbehälter hineinragen zu lassen, wodurch die Ausbildung stehender
Wellen in der Flüssigkeit vermieden wird. Dies insbesondere dann, wenn dem Erfindungsmerkmal
nach die Stirnflächen der schallabstrahlenden Kegel jeweils mit einer Differenz von
lambda/4 in die Flüssigkeit eintauchen. "Tote Zonen", die nicht beschallt werden,
werden auf diese Art und Weise mit Sicherheit vermieden.
[0007] Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt.
[0008] Der Ultraschallgeber besteht aus den beiden im Gegentakt schwingenden piezoelektrischen
Platten (1, 2), zwischen denen eine Elektrode (3) als Spannungszuführung eingefügt
ist. An die beiden piezoelektrischen Platten (1, 2) schließen sich einerseits ein
Gegengewicht (4) und andererseits ein schallabstrahlender Kegel (5) an. Mittels einer
Schraube (6) sind alle diese Teile zusammengehalten.
[0009] Nahe der Auflagefläche des schallabstrahlenden Kegels (5) an die piezoelektrische
Platte (2) ist an den schallabstrahlenden Kegel (5) ein Haltering (17) angedreht,
der eine einstückige Einheit mit der Büchse (8) bildet. Die Büchse (8) umschließt
den gesamten restlichen Teil des Ultraschallschwingers und ist unterseitig durch einen
Boden (9) mit Schraubstutzen (10) abgeschlossen. Durch den Schraubstutzen (10) werden
nicht nur die Zuleitungen zu dem Ultraschallschwinger hindurchgeführt, sondern es
wird damit auch der gesamte Ultraschallschwinger an einer Behälterinnenwandung unter
Zwischenlage einer Dichtung befestigt. Dadurch ist nicht nur der empfindliche Schwingerteil
vollkommen gegen Eindringen von Flüssigkeit geschützt, sondern auch ein Auswechseln
des Schwingers unschwer möglich.
Beschreibung für folgenden Vertragsstaat : DE
[0010] Vorrichtung zum Einleiten von Ultraschallschwingungen in eine Flüssigkeit mittels
Ultraschallgebern, die am Boden und/oder der umspülten Wandung eines Flüssigkeitsbehälters
angeordnet sind und als lambda/2-Schwinger aus zwei im Gegentakt schwingenden piezoelektrischen
Platten bestehen, zwischen denen eine Elektrode eingefügt ist, die mittels eines Bolzens
einerseits mit einem schallabstrahlenden Kegel und andererseits mit einem Gegengewicht
verbunden sind.
[0011] Derartige Vorrichtungen werden insbesondere bei der Ultraschallreinigung benötigt,
wobei die in einem ultraschallerregten Flüssigkeitsbad auftretenden hohen Zug- und
Druckkräfte, insbesondere der Mechanismus der Kavitation, eine sehr gute Reinigung
der eingetauchten Werkstücke bewirken. Das Einleiten der Ultraschallschwingungen wird
bei bekannten Vorrichtungen dieser Art dadurch bewirkt, daß die Ultraschallschwinger
mit ihrem schallabstrahlenden Kegel auf eine Wandung beziehungsweise den Boden eines
solchen Flüssigkeitsbehälters aufgeklebt werden und dadurch diese Wandung beziehungsweise
den Boden in Schwingungen versetzen, die (der) wiederum diese Schwingungen an die
Flüssigkeit weitergibt. Derartige Reinigungsbäder haben sich insbesondere für kompliziert
geformte Werkstücke bewährt, werden jedoch auch mit Vorteil bei feinmechanischen Aggregaten
angewendet.
[0012] Die zu reinigenden Werkstücke beziehungsweise die Werkstücke, auf die die Ultraschallschwingungen
einwirken sollen, werden hierbei nur eine kurze Zeitdauer diesen Ultraschallschwingungen
ausgesetzt. Die Kavitationswirkung ist daher durch diese Zeitdauer dosierbar. Dies
trifft jedoch nicht für die Wandung des Flüssigkeitsbehälters zu, die steter Kavitationswirkung
ausgesetzt ist. Hierdurch kommt es zu einem "Kavitationslochfraß", der dazu führt,
daß nach einiger Zeit die Behälterwandung undicht wird. Der Kavitationslochfraß macht
sich selbstverständlich insbesondere an der Wandung bemerkbar, an der der Ultraschallgeber
aufgesetzt ist. Diese Wandung wirkt als schallübertragende Membrane, muß also die
gesamten Kräfte, die letztendlich auch zu der Kavitation führen, übertragen. Wird
diese Membrane jedoch undicht, gelangt Feuchtigkeit zu den auf die Wandung aufgeklebten
Ultraschallgebern, womit ein Lösen dieser Ultraschallschwinger und damit eine Zerstörung
der Anlage verbunden ist. Eine dickere Membrane, die diesen Kavitationslochfraß hinauszögern
würde, ist nicht einsetzbar, da mit der Dicke der Membrane die abgegebene Schalleistung
beziehungsweise der Wirkungsgrad der gesamten Einrichtung deutlich zurückgeht.
[0013] Um diesem Übelstand abzuhelfen, ist es auch bereits, beispielsweise nach der US-A-33
31 589, bekanntgeworden, einen Ultraschallgeber in den Deckel eines solchen Flüssigkeitsbehälters
einzufügen derart, daß der schallabstrahlende Kegel von oben in die Flüssigkeit eintaucht.
Abgesehen davon, daß die Reinigungswirkung derartiger Vorrichtungen, bedingt durch
die einseitige Beschallung, ungenügend ist, ist auch die Bedienung einer solchen Anlage,
da zum Beschicken des Flüssigkeitsbehälters stets der mit dem beziehungsweise den
Ultraschallgebern bestückte Deckel abgenommen werden muß, äußerst umständlich, zeitraubend
und damit lohnintensiv. Außerdem können sowohl die Zuleitungen zu den Ultraschallgebern
wie auch diese selbst bei diesen Manipulationen beschädigt werden.
[0014] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung anzugeben, die diesen Kavitationslochfraß
an den Flüssigkeitsbehälter-Wandungen beziehungsweise der Membrane vermeidet. Erreicht
wird dies in erfindungsgemäßer Weise dadurch, entweder daß die Ultraschallgeber jeweils
mittels eines Halteringes gehalten sind, der unmittelbar an dem lambda/2-Schwinger
anliegt und eine einstückige Einheit mit dem schallabstrahlenden Kegel bilden, und
daß sie mittels dieses Halterings in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind, oder
daß die Ultraschallgeber jeweils mittels eines Halteringes gehalten sind, der den
Abschluß einer das Gegengewicht umgebenden Büchse bildet, wobei der Haltering unmittelbar
an dem lambda/2-Schwinger anliegt und eine einstückige Einheit sowohl mit dem schallabstrahlenden
Kegel wie auch mit der Büchse bilden und daß sie sodann mittels dieser Büchse in den
Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind.
[0015] Nicht mehr also wie bisher werden die Ultraschallgeber mit ihrem schallabstrahlenden
Kegel auf eine Wandung, die Membrane, des Flüssigkeitsbehälters aufgeklebt, sondern
sie werden so in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt, daß der schallabstrahlende Kegel
direkt in die Flüssigkeit hineinragt. Die sich dann selbstverständlich auch einstellende
Kavitation wird nunmehr nicht die Membrane beziehungsweise die Wandung des Flüssigkeitsbehälters
abtragen, sondern den schallabstrahlenden Kegel. Der schallabstrahlende Kegel besteht
jedoch aus massivem Metall, so daß der durch die Kavitation bewirkte Antrag am schallabstrahlenden
Kegel in der Praxis vernachlässigbar ist. Möglich ist diese besondere Halterung des
Ultraschallgebers dadurch, daß sich bei den piezoelektrischen Platten ein Schwingungs-Knotenpunkt
bildet mit der Schwingungsamplitude null; die maximale Schwingungsamplitude ergibt
sich an der Stirnfläche des schallabstrahlenden Kegels. Wird der Haltering, wie nach
der Erfindung angegeben, am Fußpunkt des schallabstrahlenden Kegels, dort wo er an
der piezoelektrischen Platte anliegt, angebracht, so liegt dieser Haltering noch in
der Nähe des Knotenpunktes, also an einer Stelle, wo der schallabstrahlende Kegel
nur mit geringer Schwingungsamplitude schwingt. Dieser Haltering wird dadurch zwar
auch noch zum Schwingen angeregt, jedoch mit einer ganz geringfügigen Amplitude, so
daß dort auch kaum Kaviationseinwirkungen zu befürchten sind. Die erwünschte Schallübertragung
an die Flüssigkeit jedoch wird praktisch nicht beeinträchtigt, da diese nun direkt
über den schallabstrahlenden Kegel erfolgt.
[0016] Eine ähnliche Einrichtung ist zwar in der US-A-29 10 390 beschrieben, die einen Ultraschallgeber
zeigt, der von einer Büchse umgeben ist, die in die Flüssigkeitsbehälterwandung eingeschweißt
ist. Die Vorderseite dieser Büchse wird von einem zylindrischen, in die Büchse eingepaßten,
schallabstrahlenden Element gebildet, an dessen Rückseite der eigentliche Ultraschallschwinger
angebracht ist. Dieses schallabstrahlende Element schwingt mit der Ultraschallfrequenz
in der Büchse und ist durch einen eingelegten O-Ring in dieser Stellung gehalten.
Der O-Ring soll außerdem das Eindringen von Flüssigkeit in die Büchse verhindern.
Wie die Praxis gezeigt hat, zerstören jedoch die Ultraschallschwingungen nicht nur
das Material der Büchse und des schallabstrahlenden Elements, sondern selbstverständlich
auch das Material des O-Rings, so daß nach kurzer Zeit, wie auch bei dem bereits besprochenen
Kavitationslochfraß, Flüssigkeit an die Ultraschallschwinger kommt, und diese damit
zerstört. Außerdem ragt das schallabstrahlende Element nur geringfügig über die Innenwandung
in das Innere des Flüssigkeitsbehälters hinein, was bedeutet, daß das schallab strahlende
Element in dieser Lage sehr stark Schwingungen auf die Wandung des Flüssigkeitsbehälters
überträgt. Dadurch wird selbstverständlich wiederum der eingangs erwähnte Kavitationslochfraß
hervorgerufen.
[0017] Da auf den in erfindungsgemäßer Weise in den Flüssigkeitsbehälter eingefügten schallabstrahlenden
Kegel nicht nur die Kavitation einwirkt, sondern auch die möglicherweise in der Flüssigkeit
vorhandenen korrodierenden Chemikalien, wird nach der Erfindung weiterhin vorgeschlagen,
daß der schallabstrahlende Kegel aus korrosionsfestem Material ist.
[0018] Die weitere Möglichkeit, die allerdings etwas raumaufwendiger ist, ist durch die
Erfindung dadurch gegeben, daß das Gegengewicht von einer Büchse umgeben ist, die
durch einen Boden unterseitig bis auf eine Öffnung für die Schwingerzuleitungen verschlossen
werden kann. Dadurch ist eine Vorrichtung gegeben, die durch eine bodenseitig abdichtende
Schraubverbindung auf die Innenwandung des Flüsigkeitsbehälters aufgeschraubt werden
kann, wodurch sich also der gesamte Ultraschallschwinger abgedichtet in der Flüssigkeit
befindet und unmittelbar auf die Flüssigkeit einwirken kann. Diese Vorrichtung hat
zudem noch den Vorteil, daß bei Ausfall eines Ultraschallschwingers ein Austausch
dieses Schwingers unschwer möglich ist.
[0019] Mit der Kapselung des gesamten Ultraschallgebers ist jedoch noch ein weiterer Vorteil
verbunden. Es ist jetzt nämlich möglich, die in den Flüssigkeitsbehälter hineirragenden
schallabstrahlenden Kegel unterschiedlich weit in den Flüssigkeitsbehälter hineinragen
zu lassen, wodurch die Ausbildung stehender Wellen in der Flüssigkeit vermieden wird.
Dies insbesondere dann, wenn einem weiteren Erfindungsmerkmal nach die Stirnflächen
der schallabstrahlenden Kegel jeweils mit einer Differenz von lambda/4 in die Flüssigkeit
eintauchen. "Tote Zonen", die nicht beschallt werden, werden auf diese Art und Weise
mit Sicherheit vermieden.
[0020] Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt,
und zwar zeigen:
- Fig. 1
- einen Ultraschallschwinger mit Haltering im Schnitt und
- Fig. 2
- einen Ultraschallschwinger mit Büchse.
[0021] Der Ultraschallgeber nach Fig. 1 besteht aus den beiden im Gegentakt schwingenden
piezoelektrischen Platten (1, 2), zwischen denen eine Elektrode (3) als Spannungszuführung
eingefügt ist. An die beiden piezoelektrischen Platten (1, 2) schließen sich einerseits
ein Gegengewicht (4) und andererseits ein schallabstrahlender Kegel (5) an. Mittels
einer Schraube (6) sind alle diese Teile zusammengehalten.
[0022] Nahe der Auflagefläche des schallabstrahlenden Kegels (5) an die piezoelektrische
Platte (2) ist an den schallabstrahlenden Kegel (5) ein Haltering (7) angedreht, der
zum Einfügen des Ultraschallschwingers in einen Flüssigkeitsbehälter dient. Dieser
Haltering kann in den Ultraschallbehälter eingeschweißt oder sonstwie an ihn angebracht
werden so, daß der schallabstrahlende Kegel (5) in die Flüssigkeit hineinragt.
[0023] Fig. 2 zeigt den gleichen Schwinger, eingefügt in eine Büchse (8). Auch hier findet
sich wieder die gleiche Befestigung des schallabstrahlenden Kegels (5) mittels eines
umfassenden Halteringes (17), der bei dieser Darstellung eine einstückige Einheit
mit der Büchse (8) bildet. Die Büchse (8) umschließt den gesamten restlichen Teil
des Ultraschallschwingers und ist unterseitig durch einen Boden (9) mit Schraubstutzen
(10) abgeschlossen. Durch den Schraubstutzen (10) werden nicht nur die Zuleitungen
zu dem Ultraschallschwinger hindurchgeführt, sondern es wird damit auch der gesamte
Ultraschallschwinger an einer Behälterinnenwandung unter Zwischenlage einer Dichtung
befestigt. Dadurch ist nicht nur der empfindliche Schwingerteil vollkommen gegen Eindringen
von Flüssigkeit geschützt, sondern auch ein Auswechseln des Schwingers unschwer möglich.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): AT, BE, CH, LI, ES, FR, GB, IT,
NL, SE
1. Vorrichtung zum Einleiten von Ultraschallschwingungen in eine Flüssigkeit mittels
Ultraschallgebern, die am Boden und/oder der umspülten Wandung eines Flüssigkeitsbehälters
angeordnet sind und als lambda/2-Schwinger aus zwei im Gegentakt schwingenden piezoelektrischen
Platten (1, 2) bestehen, zwischen denen eine Elektrode (3) eingefügt ist, die mittels
eines Bolzens (6) einerseits mit einem schallabstrahlenden Kegel und andererseits
mit einem Gegengewicht verbunden sind, wobei die Ultraschallgeber jeweils mittels
eines Halteringes (17) gehalten sind, der den Abschluß einer das Gegengewicht (4)
umgebenden Büchse (8) bildet, wobei der Haltering unmittelbar an dem lambda/2-Schwinger
(1, 2, 3) anliegt und eine einstückige Einheit sowohl mit dem schallabstrahlenden
Kegel (5) wie auch mit der Büchse (8) bilden und daß sie mittels dieser Büchse (8)
in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ultraschallgeber so in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind, daß die Stirnflächen
der schallabstrahlenden Kegel (5) unterschiedlich weit, und zwar mit dem Abstand von
lambda/4 in die Flüssigkeit hineinragen.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): DE
1. Vorrichtung zum Einleiten von Ultraschallschwingungen in eine Flüssigkeit mittels
Ultraschallgebern, die am Boden und/oder der umspülten Wandung eines Flüssigkeitsbehälters
angeordnet sind und als lambda/2-Schwinger aus zwei im Gegentakt schwingenden piezoelektrischen
Platten (1, 2) bestehen, zwischen denen eine Elektrode (3) eingefügt ist, die mittels
eines Bolzens (6) einerseits mit einem schallabstrahlenden Kegel und andererseits
mit einem Gegengewicht verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ultraschallgeber jeweils mittels eines Halteringes (7) gehalten sind, der
unmittelbar an dem lambda/2-Schwinger (1, 2, 3) anliegt und eine einstückige Einheit
mit dem schallabstrahlenden Kegel (5) bilden und daß sie mittels dieses Halterings
(7) in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind.
2. Vorrichtung zum Einleiten von Ultraschallschwingungen in eine Flüssigkeit mittels
Ultraschallgebern, die am Boden und/oder der umspülten Wandung eines Flüssigkeitsbehälters
angeordnet sind und als lambda/2-Schwinger aus zwei im Gegentakt schwingenden piezoelektrischen
Platten (1, 2) bestehen, zwischen denen eine Elektrode (3) eingefügt ist, die mittels
eines Bolzens (6) einerseits mit einem schallabstrahlenden Kegel und andererseits
mit einem Gegengewicht verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ultraschallgeber jeweils mittels eines Halteringes (17) gehalten sind, der
den Abschluß einer das Gegengewicht (4) umgebenden Büchse (8) bildet, wobei der Haltering
unmittelbar an dem lambda/2-Schwinger (1, 2, 3) anliegt und eine einstückige Einheit
sowohl mit dem schallabstrahlenden Kegel (5) wie auch mit der Büchse (8) bilden und
daß sie mittels dieser Büchse (8) in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der schallabstrahlende Kegel (5) aus korrosionsfestem Material ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ultraschallgeber so in den Flüssigkeitsbehälter eingefügt sind, daß die Stirnflächen
der schallabstrahlenden Kegel (5) unterschiedlich weit, und zwar mit dem Abstand von
lambda/4 in die Flüssigkeit hineinragen.
Claims for the following Contracting State(s): DE
1. A device for introducing ultrasonic vibrations into a liquid by means of ultrasonic
generators which are arranged at the bottom and/or the wetted wall of a liquid container
and which as lambda/2-vibrators comprise two piezoelectric plates (1, 2) which vibrate
in push-pull relationship and between which is inserted an electrode (3) which is
connected by means of a pin (6) on the one hand to a sound-radiating cone and on the
other hand to a counterweight, characterised in that the ultrasonic generators are
each held by means of a holding ring (7) which bears directly against the lambda/2-vibrator
(1, 2, 3) and form an integral unit with the sound-radiating cone (5) and that they
are inserted by means of said holding ring (7) into the liquid container.
2. A device for introducing ultrasonic vibrations into a liquid by means of ultrasonic
generators which are arranged at the bottom and/or the wetted wall of a liquid container
and which as lambda/2-vibrators comprise two piezoelectric plates (1, 2) which vibrate
in push-pull relationship and between which is inserted an electrode (3) which is
connected by means of a pin (6) on the one hand to a sound-radiating cone and on the
other hand to a counterweight, characterised in that the ultrasonic generators are
each held by means of a holding ring (17) which forms the closure of a case (8) surrounding
the counterweight (4), wherein the holding ring bears directly against the lambda/2-vibrator
(1, 2, 3) and form an integral unit both with the sound-radiating cone (5) and also
with the case (8) and that they are inserted by means of said case (8) into the liquid
container.
3. A device according to claim 1 or claim 2 characterised in that the sound-radiating
cone (5) is of corrosion-resistant material.
4. A device according to claim 1 or claim 2 characterised in that the ultrasonic generators
are so inserted into the liquid container that the end faces of the sound-radiating
cones (5) project into the liquid to different extents, are specifically at the spacing
of lambda/4.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): AT, BE, CH, LI, ES,
FR, GB, IT, NL, SE
1. Dispositif pour introduire des vibrations ultrasonores dans un liquide au moyen d'émetteurs
d'ultrasons qui sont disposés dans le fond et / ou sur les parois baignées de liquide
d'un réservoir de liquide, qui, pour former un émetteur de demi- ondes, se composent
de deux plaques piézoélectriques (1, 2) vibrant symétriquement entre lesquelles est
intercalée une électrode (3), qui sont reliés par un boulon (6), d'une part, à un
cône diffusant les sons et, d'autre part, à un contrepoids, chacun des émetteurs d'ultrasons
étant maintenu par une bague de support (17) qui forme le couvercle d'une boîte (8)
entourant le contrepoids (4), la bague de support étant directement placée contre
l'émetteur de demi-ondes (1, 2, 3) et formant une unité d'un seul tenant à la fois
avec le cône (5) diffusant les sons et avec la boite (8), et qui sont introduits,
au moyen de cette boite (8), dans le réservoir de liquide, caractérisé en ce que les
émetteurs d'ultrasons sont introduits dans le réservoir de liquide de telle manière,
que les surfaces frontales des cônes (5) diffusant les ultrasons pénètrent dans le
liquide sur différentes longueurs, à savoir avec un écart d'un quart d'onde.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): DE
1. Dispositif pour introduire des vibrations ultrasonores dans un liquide au moyen d'émetteurs
d'ultrasons qui sont disposés dans le fond et / ou sur les parois baignées de liquide
d'un réservoir de liquide, qui, pour former un émetteur de demi- ondes, se composent
de deux plaques piézoélectriques (1, 2) vibrant symétriquement entre lesquelles est
intercalée une électrode (3), qui sont reliés par un boulon (6), d'une part, à un
cône diffusant les sons et, d'autre part, à un contrepoids, caractérisé en ce que
les émetteurs d'ultrasons sont maintenus chacun par une bague de support (7) qui est
placée contre l'émetteur de demi-ondes (1, 2, 3) et forment une unité d'un seul tenant
avec le cône (5) diffusant les sons, et en ce qu'il sont introduits dans le réservoir
de liquide au moyen de cette bague de support (7).
2. Dispositif pour introduire des vibrations ultrasonores dans un liquide au moyen d'émetteurs
d'ultrasons qui sont disposés dans le fond et / ou sur les parois baignées de liquide
d'un réservoir de liquide, qui, pour former un émetteur de demi- ondes, se composent
de deux plaques piézoélectriques (1, 2) vibrant symétriquement entre lesquelles est
intercalée une électrode (3), qui sont reliés par un boulon (6), d'une part, à un
cône diffusant les sons et, d'autre part, à un contrepoids, caractérisé en ce que
les émetteurs d'ultrasons sont maintenus chacun au moyen d'une bague de support (17)
qui forme le couvercle d'une boîte (8) entourant le contrepoids (4), la bague de support
étant directement placée contre l'émetteur de demi-ondes (1, 2, 3) et formant une
unité d'un seul tenant à la fois avec le cône (5) diffusant les sons et avec la boîte
(8), et en ce qu'ils sont introduits dans le réservoir de liquide au moyen de cette
boîte (8).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le cône (5) diffusant
les sons est fabriqué dans un matériau résistant à la corrosion.
4. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les émetteurs d'ultrasons
sont introduits dans le réservoir de liquide de telle manière que les surfaces frontales
des cônes (5) diffusant les sons pénètrent dans le liquide sur différentes longueurs,
à savoir avec un écart d'un quart d'onde.