[0001] Die Erfindung betrifft eine Containerkrananlage, welche dazu bestimmt ist, Container
zwischen verschiedenen Standplätzen umzusetzen, insbesondere zwischen Standplätzen
im Rumpf oder am Deck eines Containertransportschiffes einerseits und Standplätzen
am Quai oder auf quaibefahrenden Transportmitteln andererseits, und welche hierzu
ausgeführt ist mit einem längs mindestens einer Horizontalachse mittels eines Fahrwerks
befahrbaren Hubseilträger und einem an Hubseilen des Hubseilträgers aufgehängten,
mittels eines Seilhubwerks höhenverstellbaren Containeraufnahmerahmen, im folgenden
genannt Spreader.
[0002] Eine derartige Container-Krananlage ist z. B. aus der US-PS 4,172,685 bekannt. Bei
dieser Container-Krananlage ist am Spreader eine Mehrzahl von Berührungskontaktsensoren
angebracht, um ein gegenseitiges Berühren des Spreaders mit einem unterhalb oder neben
diesem angeordneten, weiteren Container oder dgl. zu erfassen. Ferner ist am Spreader
dieser Container-Krananlage ein optisches Fernerkennungssystem angeordnet, welches
in seiner Betriebsstellung im wesentlichen unterhalb eines am Spreader angebrachten
Containers angeordnet ist und über Sende- und Empfangseinheiten dazu in der Lage ist,
den vertikalen Abstand des Spreaders relativ zum Boden oder einem weiteren Container
zu erfassen. Bei dieser bekannten Container-Krananlage kann jedoch das optische Fernerkennungssystem
nicht dazu verwendet werden, eine seitliche Position des Spreaders relativ zum Untergrund
zu erfassen, so daß diese seitliche Stellung des Spreaders erst bei Berührung eines
weiteren Containers über entsprechende Sensoreinrichtungen erfaßt wird.
[0003] Ferner ist aus der DE-A- 34 45 830 eine Krananlage bekannt, bei welcher an einer
Laufkatze ein Fernerkennungssystem angebracht ist, welches mittels Laserstrahl-Abtastung
ein am Boden unterhalb der Laufkatze angeordnetes Markierungszeichen erfaßt. Bei dieser
Einrichtung wird jedoch lediglich die Stellung der Laufkatze relativ zum Boden bestimmt.
Es kann jedoch keinerlei Auskunft über einen seitlichen Versatz des Spreaders bzw.
des Containers gegenüber einer seitlichen Standortbegrenzung erhalten werden. Auch
ist bei dieser Einrichtung eine Laufzeit-Meßeinrichtung sinnlos, da der vertikale
Abstand der Laufkatze vom Boden im wesentlichen konstant bleibt.
[0004] Mit zunehmender Größe von Containerschiffen werden auch die zum Be- und Entladen
dieser Schiffe verwendeten Krananlagen immer größer. Der Kranführer kommt damit notwendig
in zunehmende Entfernung von der kritischen Stelle, d.h. dem Einlauf des Spreaders
bzw. Containers in den jeweiligen Standplatz, d.h. in die Schiffsszelle. Sein Blickwinkel
wird immer ungünstiger, weil er nahezu senkrecht nach unten schauen muß, wobei ihm
der perspektivische Blick verloren geht. Er weiß deshalb nicht, wie weit der Container
bzw. Spreader noch von dem am Zellenbeginn angeordneten Einweiser entfernt ist. Die
Schwierigkeiten werden dadurch erhöht, daß der am Hubseil hängende Spreader unvermeidbaren
Pendelbewegungen und häufig auch Auslenkungen durch Windeinflüsse unterliegt. Nur
sehr geschickte Kranführer können so weit vorausdenken, daß sie mit dem Pendelproblem
fertig werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Krananlage anzugeben, die dem Kranführer
das Einfahren der Spreader bzw. Container in den jeweiligen Standplatz, also insbesondere
in eine Schiffszelle, erleichtert.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen,
daß zur Erkennung einer seitlichen Standplatzbegrenzung des von dem Spreader bzw.
Container anzufahrenden Standplatzes an dem Spreader ein Fernerkennungssystem mit
einem gepulsten Richtstrahlsender zur Aussendung von an der seitlichen Standplatzbegrenzung
reflektierbarer Strahlung , mit einem Reflexionsstrahlungsempfänger und einer Laufzeitmeßvorrichtung
vorgesehen ist, um Informationen über die Stellung des Spreaders bzw. des Containers
in horizontaler Richtung relativ zum Profil der Standplatzbegrenzung zu erhalten,
und daß diese Informationen zur Steuerung des Horizontalfahrwerks und/oder eines Spreader-Drehwerks
eingesetzt sind, derart, daß der Spreader bzw. der Container bei der Absenkung in
den Umriß der Standplatzbegrenzung trifft.
[0007] Wenn hier von Richtstrahlsender gesprochen wird, so ist insbesondere an die Aussendung
von elektromagnetischer Strahlung und dabei wieder insbesondere an Impulslaser gedacht,
die deshalb den Vorzug verdienen, weil sie eine besonders enge Strahlbegrenzung gestatten.
Daneben sind insbesondere für einfachere Situationen auch andere elektromagnetische
Strahlungen und unter Umständen auch Schallwellen, insbesondere Ultraschallwellen,
denkbar.
[0008] Gleichgültig, welche Erkennungsaufgabe dem Fernerkennungssystem zugeteilt wird, besteht
folgendes Problem: Das Fernerkennungssystem kann am Spreader nicht an dessen Unterseite
angebracht werden, da ja dort der Container angekuppelt wird. Dies bedeutet, daß das
Fernerkennungssystem am Spreader ausserhalb des Umrisses der zu erwartenden Container
angebracht werden muß.Um nun dem Fernerkennungssystem einen durch den jeweiligen Container
nicht eingeschränkten Blickwinkel zu erlauben, muß man das Fernerkennungssystem außerhalb
des Umrisses des Containers und damit des Spreaders anbringen. Dies führt aber insbesondere
beim Beladen von Schiffszellen, welche eng an den jeweiligen Containerumriß angepaßt
sind, zu der Schwierigkeit, daß ein über den Spreaderumriß vorstehendes Fernerkennungssystem
beim Einfahren in die Schiffszelle mit deren seitlicher Begrenzung in Kollision gerät.
Es wird deshalb vorgeschlagen, daß das Fernerkennungssystem an dem Spreader zwischen
einer Erkennungsstellung außerhalb des Containerumrisses und einer zurückgezogenen
Stellung verstellbar ist, welche das Einfahren des Spreaders bzw. Containers in eine
Standplatzbegrenzung, z.B. einen Containeraufnahmeschacht eines Schiffes, gestattet.
[0009] Eines der Probleme, die sich für den Kranführer stellen, ist es, bei Annäherung des
Containers bzw. Spreaders an das obere Ende der Schiffszelle bzw. bei Annäherung an
den Boden der Schiffszelle oder an die Oberseite eines bereits dort abgestellten Containers
die Senkgeschwindigkeit zu reduzieren, um ein sanftes Aufstoßen bzw. Aufsetzen zu
ermöglichen. Dieses Problem wird mit zunehmenden Absenkgeschwindigkeiten immer größer.
Es läßt sich auch nicht dadurch lösen, daß man in großen Sicherheitsabständen mit
dem Einschalten einer Kriechgeschwindigkeit arbeitet, weil dadurch die Umsatzleistung
wiederum reduziert wird. Es wird deshalb weiter vorgeschlagen, daß das Fernerkennungssystem
zur Erkennung des Spreader- bzw. Containervertikalabstands von der Aufsetzfläche am
jeweiligen Standplatz und/oder zur Erkennung des Abstands des Spreaders bzw. Containers
von dem oberen Ende einer als Schacht ausgebildeten Standplatzbegrenzung dient. Damit
steht ein Signal zur Verfügung, das zur unmittelbaren Steuerung des Hubwerks herangezogen
werden kann. Es ist aber auch denkbar, daß das Ergebnis der Abstandsmessung auf einem
dem Kranführer zugeordneten Anzeigegerät dargestellt wird, so daß der Kranführer von
Hand das Hubwerk entsprechend betätigen kann. Hier ist anzumerken, daß zur Anzeige
der jeweiligen Höhe des Spreaders für den Kranführer bereits sogenannte Teufen-Meßeinrichtungen
im Einsatz sind, welche die Höhe des Spreaders als Funktion des Einholzustands des
Hubseils angeben. Damit ist aber nur die Höhe des Spreaders gegenüber dem Hubseilträger
zu ermitteln, nicht aber die vor allem interessierende Höhe des Spreaders gegenüber
dem oberen Ende der Schiffszelle bzw. gegenüber dem Boden der Schiffszelle oder dem
bereits vorhandenen Container. Andererseits kann man mit Teufen-Meßeinrichtungen der
erwähnten Art Höhenabmessungen auch noch dann durchführen, wenn der Container sich
bereits in der Zelle befindet, wenn also aus dem weiter oben beschriebenen Grunde
die Fernerkennungssysteme in ihrer zurückgezogenen Stellung sind und deshalb zur Vertikalabstandsmessung
nicht mehr herangezogen werden können. Es wird deshalb weiter vorgeschlagen, daß bei
Vorhandensein eines vom Einholzustand eines Hubseiles angesteuerten Abstandsmeßgeräts,
im folgenden genannt Teufen-Meßgerät, dieses durch das Ergebnis der Abstandsmessung
des Fernerkennungssystems eichbar ist.
[0010] Bei dieser Ausgestaltung hat man etwa folgende Möglichkeit: Man mißt, solange der
Spreader sich hoch über der Zelle befindet und das Fernerkennungssystem sich in seiner
ausgefahrenen Betriebsstellung befindet, den Abstand des Spreaders von dem oberen
Ende der Zelle und von dem Boden des jeweiligen Standplatzes, sei es der Boden der
Zelle, sei es die Oberseite eines dort bereits stehenden Containers. Dann eicht man
die Teufen-Meßeinrichtung so, daß diese im Meßzeitpunkt die Abstandswerte so, wie
von dem Fernerkennungssystem ermittelt, anzeigt. Nach dieser einmal vorgenommenen
Eichung zeigt das Teufen-Meßsystem weiterhin die tatsächlichen Abstandswerte des Containers
oder Spreaders von den kritischen Höhenlagen an.
[0011] Weiter kann erfindungsgemäß die Arbeit des Kranführers dadurch erleichtert werden,
daß dem Richtstrahlsender ein Scannerantrieb zugeordnet ist und daß dieser Scannerantrieb
eine Positionskoordinate über die jeweilige Position des Richtstrahls an einen Rechner
liefert, welcher gleichzeitig Laufzeit- und damit Entfernungsinformationen zugeführt
erhält, wobei dieser Rechner aus diesen Informationen eine Information über die Stellung
des Spreaders bzw. Containers in horizontaler Richtung relativ zum Profil der Standplatzbegrenzung
liefert, welche zur Steuerung des Fahrwerksantriebs benutzbar ist. Dabei kann die
aus dem Rechner gewonnene Information unmittelbar zur Steuerung des Fahrwerksantriebs
dienen. Der Hubseilträger wird dann aufgrund der vom Rechner erhaltenen Informationen
zwangsläufig so gesteuert, daß der Spreader bzw. Container exakt auf den Standplatz,
also insbesondere in den Schacht der Schiffszelle, trifft. Diese Steuerung wird so
durchgeführt, daß die Korrekturbewegung des Hubseilträgers mit möglichst geringen
Beschleunigungen eingeleitet und abgebremst wird, um nicht durch die Korrekturbewegung
Pendelbewegungen anzuregen, die dann wieder korrigiert werden müßten und wegen der
verhältnismäßig geringen verfügbaren Korrekturzeiten möglicherweise nicht mehr korrigiert
werden könnten. Das erfindungsgemäß zur Fernerkennung eingesetzte System erlaubt dabei
die Anwendung verschiedener regeltechnischer Maßnahmen. So kann etwa auch durch eine
einfache Differenzierschaltung die horizontale Relativgeschwindigkeit des Spreaders
gegenüber dem Standplatz, also insbesondere Schachteingang, bestimmt werden und der
Steuerbefehl unter Berücksichtigung dieser Geschwindigkeitsinformation vorausschauend
korrigiert werden.
[0012] Alternativ ist es auch hier wieder möglich, daß die aus dem Rechner gewonnene Information
zur Steuerung eines Abbildungsgeräts am Orte des Kranführers dient, welches die Stellung
des Spreaders bzw. Containers relativ zum Profil der Standplatzbegrenzung darstellt.
Dabei ist es beispielsweise möglich, auf einem Bildschirm das Profil des Zelleneingangs
und den Container mit seinem Umriß oder wenigstens einem Mittelpunkt darzustellen.
Wird der Containerumriß und der Zellenumriß dargestellt, so kann der Kranführer aufgrund
dieser Darstellung sämtliche Translationsbewegungen in horizontaler Richtung zielsteuernd
durchführen, also etwa eine Bewegung des Hubseilträgers längs eines Kranauslegers
(1. Koordinatenachse) oder eine Bewegung des Krans entlang einer Kranschiene (2. Koordinatenachse).
Weiter kann der Kranführer bei einer solchen Darstellung auch Drehkorrekturen durchführen,
sofern am Spreader oder am Hubseilträger eine Drehmöglichkeit besteht. Die weiter
oben erwähnten Anzeigen über die Höhe können auch unmittelbar in den Bildschirm eingeblendet
werden, der das Profil der Zelle und den Container zeigt. Schließlich kann in den
Bildschirm auch die jeweilige Hubgeschwindigkeit und/oder die Fahrgeschwindigkeit
eingeblendet werden.
[0013] Zur Erkennung einer Kante des Zellenprofils ist noch zu erwähnen, daß diese von dem
Fernerkennungssystem dann festgestellt wird, wenn im Zuge des Scannens ein Laufzeitsprung
auftritt. In diesem Augenblick wird dann der Absolutwert der Laufzeit vor bzw. nach
dem Sprung gemessen und kann bildlich dargestellt werden.
[0014] Zum Scannen empfiehlt es sich, den Richtstrahl schwenken zu lassen. Dies kann beispielsweise
so geschehen, daß der Scannerantrieb zur Verschwenkung eines im Richtstrahlweg liegenden
Umlenkspiegels dient. Die Scanbewegung kann in einer Ebene stattfinden. In diesem
Fall benötigt man für die Darstellung einer Profilecke des Standplatzes zwei Fernerkennungssysteme.
[0015] Man kann aber auch eine überlagerte Scanbewegung in zwei zueinander senkrechten Ebenen
durchführen (entspricht einer kreisenden Bewegung des Richtstrahls), so daß man mit
einem Fernerkennungssystem eine bestimmte Ecke des Profils darstellen kann. Um das
Gesamtprofil eines Standplatzes zu ermitteln, muß man mindestens zwei Ecken darstellen.
[0016] Die Anlage kann weiter noch dadurch verfeinert werden, daß zur Erkennung der Spreaderposition
gegenüber dem Hubseilträger ein Positionserkennungssystem angebracht ist mit einem
gepulsten Richtstrahlsender zur Aussendung von an dem Hubseilträger reflektierbarer
Strahlung, einem Reflexionsstrahlempfänger und einer Laufzeitmeßvorrichtung zur Ermittlung
einer Information über mindestens eine Ortskoordinate der Spreaderposition gegenüber
dem Hubseilträger, wobei diese Ortsinformation zusätzlich zur Steuerung des Hubwerks
oder des Fahrwerks dient. Auf diese Weise läßt sich beispielsweise der Windeinfluß
ermitteln, nämlich aus der jeweiligen Position des Spreaders gegenüber dem Hubseilträger.
Kennt man den Windeinfluß, so kann man diesen beim Ansteuern einer bestimmten Position
grundsätzlich voraus berücksichtigen, so daß die Korrektur, die aus dem Verlgeich
von Containerposition und Profil des Standplatzes gewonnen wird, nur noch andere Einflüsse
berücksichtigen muß, beispielsweise Pendelungen. Weiter läßt sich durch das Positionserkennungssystem
eine Information über die horizontale Relativgeschwindigkeit zwischen Spreader und
Hubseilträger herstellen. Dann kann man durch subtraktive Überlagerung mit der relativen
horizontalen Bewegungsgeschwindigkeit des Spreaders zum Profil des Standplatzes auch
die Rollbewegung des Schiffes ermitteln und somit diese Rollbewegung als weitere Steuergröße
in den Rechner einspeisen, immer mit dem Ziele, die Korrekturbewegung des Hubseilträgers
insbesondere in der Endphase der Annäherung an die jeweilige kritische Stelle möglichst
gering zu halten und mit möglichst geringen Beschleunigungen und Geschwindigkeiten
durchführen zu können.
[0017] Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß eine Schaltschrittsteuerung
für das Fahrwerk zur Durchführung von Fahrschritten längs der Horizontalachse des
Hubseilträgers entsprechend der Ortskoordinatendifferenz nacheinander anzufahrender
Standplätze vorgesehen ist, wobei der der jeweiligen Ortskoordinatendifferenz entsprechende
Schaltschritt jeweils von derjenigen Position des Hubseilträgers aus erfolgt, welche
bei der Durchführung eines vorangegangenen Schaltschritts unter Berücksichtigung der
damals herrschenden und als gleichbleibend angenommenen Windverhältnisse eine standplatzgerechte
Spreaderposition ergeben hat. Diese Weiterbildung beruht auf der Überlegung, daß die
Windverhältnisse zwischen zwei aufeinanderfolgenden Senkvorgängen in der Regel keine
wesentlichen Änderungen erfahren. Wenn also der Kranführer ein erstes Mal den Container
bzw. Spreader in den Standplatz gegebenenfalls durch mehrfaches Probieren eingesteuert
hat, so steht fest, welchen Versatz der jeweils herrschende Wind zwischen dem Spreader
und dem Hubseilträger hervorruft. Nun kann man den Standplatz des Hubseilträgers speichern,
der bei einem ersten Absenkvorgang zur positionsgerechten Lage des Spreaders bzw.
Containers gegenüber dem Standplatz geführt hat, und die folgenden Schaltschritte
von dieser Position aus erfolgen lassen jeweils mit einer Schaltschrittlänge entsprechend
der Koordinatendifferenz zwischen den beim ersten und beim zweiten Absenken anzufahrenden
Standplatz. Wenn dann die Windverhältnisse gleich geblieben sind, trifft der Spreader
zwangsläufig auch beim zweiten Absenken positionsgerecht auf den nunmehrigen Standplatz.
Selbst wenn sich die Windverhältnisse zwischen zwei Absenkvorgängen etwas ändern,
so bleibt die vom Kranführer durchzuführende Korrekturarbeit relativ gering.
[0018] Ferner können am Hubseilträger und am Spreader zusammenwirkende Pendeldämpfungsmittel
angebracht sein, welche bei Annäherung des Spreaders an den Hubseilträger in gegenseitigen
Eingriff treten.
[0019] Eine solche Ausgestaltung der Krananlage läßt ein Betriebsverfahren der Art zu, daß
man vor Beginn einer Absenkbewegung des Spreaders den Hubseilträger in diejenige Position
bringt, die dem jeweils anzufahrenden Standplatz entspricht, und daß man Pendelbewegungen
des Spreaders vor Beginn der Absenkbewegung unterdrückt. Bei diesem Verfahren ist
der Hubseilträger bei Beginn der Absenkbewegung so eingestellt, daß bei idealen Absenkbedingungen
der Spreader bzw. Container positionsgerecht in den Standplatz, d.h. insbesondere
in den Schiffszelleneingang, trifft. Da außerdem zu Beginn des Absenkvorgangs die
Pendelung durch den Eingriff der Pendeldämpfungsmittel am Spreader und Hubseilträger
unterdrückt worden ist, kann damit gerechnet werden, daß während des Absenkvorgangs
keine wesentlichen Pendelbewegungen auftreten. Der Spreader bzw. Container unterliegt
dann nur noch etwaigem Winddruck. Der Kranführer ist aber bereits dann weitgehend
entlastet, wenn er nur noch auf Versetzungen durch Winddruck achten muß.
[0020] Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen.
Es stellen dar:
- Figur 1
- eine Krananlage beim Beladen eines an einem Quai anliegenden Schiffes;
- Figur 1a
- eine Abwandlung zu Figur 1;
- Figur 2
- eine vergrößerte Detaildarstellung zu Figur 1;
- Figur 3
- einen Spreader mit Fernerkennungssystem;
- Figur 4
- eine Spiegelanordnung zum dreidimensionalen Scannen;
- Figur 5
- das Blockschema des Fernerkennungssystems bei Bildschirmdarstellung der Containerabweichungen
und
- Figur 6
- das Blockschema des Fernerkennungssystems bei direkter Ansteuerung von Hubseilwerk
und Fahrwerk.
[0021] In Figur 1 erkennt man einen Quai 10 einer Hafenanlage, an dem ein Containerschiff
12 liegt. Auf dem Quai steht ein Containerkran 14, der parallel zur Längsrichtung
des Quais, d.h. senkrecht zur Zeichenebene, auf Schienen verfahrbar ist. Der Kran
14 trägt eine Kranbrücke 16. Auf dieser Kranbrücke 16 sind zwei Laufkatzen 18 und
20 verfahrbar, die auch als Hubseilträger zu verstehen sind. An jeder der Laufkatzen
hängt über Hubseile 22 ein Spreader 24, der zur lösbaren Aufnahme von Containern ausgebildet
ist. Die Laufkatze 18 ist zum Entnehmen von Containern aus dem Schiff 12 und zum Einsetzen
von Containern in das Schiff 12 bestimmt. Auf der Kranbrücke 16 ist neben den Laufkatzen
18 und 20 auf einem gesonderten Schienenpaar eine Transferkatze 25 verfahrbar, welche
in der Zeichenebene zur Deckung mit jeder der Laufkatzen 18 und 20 gebracht werden
kann.
[0022] Die Laufkatze 18 mit dem zugehörigen Spreader übernimmt den Transport von der Transferkatze
25 zum Schiff und zurück. Die Laufkatze 20 mit ihrem zugehörigen Spreader übernimmt
den Transport der Container zwischen der Transferkatze 25 und der Quaianlage 10 bzw.
den Transportmitteln 26, die auf der Quaianlage 10 verfahrbar sind. Die Transferkatze
25 übernimmt den Transport längs des Brückenbalkens 16 zwischen den beiden Laufkatzen
18 und 20.
[0023] In der Figur 2 erkennt man in vergrößerter Darstellung den unteren Teil der Laufkatze
18. An dieser Laufkatze 18 hängt über die Hubseile 22 der Spreader 24. Dieser Spreader
24 weist Kupplungen 28 zum Ankuppeln eines Containers 30 auf. An dem Spreader 24 sind
keilige Pendeldämpfungsflächen 31 angebracht, die bei vollständig hochgezogenem Spreader
in Eingriff treten mit komplementären Pendeldämpfungsflächen 32 an der Laufkatze 18.
Die Figur 2 läßt ferner erkennen, daß der Container 30 in einen Containeraufnahmeschacht
34 einer Schiffszelle eingesetzt werden soll. Dieser Containeraufnahmeschacht entspricht
in seiner Breite b der Breite b' des Containers. In der Länge ist der Containeraufnahmeschacht
34 durch Profilrippen 36 unterteilt, so daß zwischen zwei aufeinanderfolgenden Rippenpaaren
36 jeweils ein Container eingesetzt werden kann. Entsprechend der Höhe des Containeraufnahmeschachts
befinden sich eine Mehrzahl von Containern 30 übereinander.
[0024] Wenn ein Container 30 in einen Containeraufnahmeschacht 34 eingeführt werden soll,
so fährt die Laufkatze 18 den jeweiligen Containeraufnahmeschacht an. Bei Anfahren
eines senkrecht zur Zeichenebene versetzten Containeraufnahmeschachts wird der ganze
Kran 14 in Figur 1 senkrecht zur Zeichenebene verfahren.
[0025] Wenn ein Container in einem bestimmten Containeraufnahmeschacht eingesenkt werden
soll, so wird zunächst die Laufkatze 18 in diejenige Position gebracht, die diesem
Containeraufnahmeschacht entspricht. Während dieser Fahrbewegung können überlagert
Hubbewegungen stattfinden, so daß sich die Fahr- und die Hubzeiten nicht notwendigerweise
additiv überlagern sondern überlappen. Wesentlich ist aber nun, daß bei Beginn des
Absenkens des Spreaders 24 in Richtung auf den Containeraufnahmeschacht Pendelbewegungen
unterdrückt sind durch Eingriff der Pendeldämpfungsflächen 31 des Spreaders und 32
der Laufkatze 18. Es darf also die Senkbewegung des Spreaders 24 erst beginnen, nachdem
die Laufkatze 18 ihre dem jeweils anzufahrenden Schacht entsprechende Position erreicht
hat. Oder - anders ausgedrückt - es muß nach Beendigung der Fahrbewegung der Laufkatze
18 noch eine Berührung der Pendeldämpfungsflächen 31 mit den Pendeldämpfungsflächen
32 stattgefunden haben. Dann kommt es beim darauffolgenden Absenken des Spreaders
zu keinen oder zu allenfalls geringen Pendelschwingungen des Spreaders 24 und es besteht
gute Aussicht, daß der Container 30 stoßfrei an den Oberkanten des Containeraufnahmeschachts
34 vorbeigeht.
[0026] Es ist zu bemerken, daß die Darstellung in Figur 2 nicht maßstäblich ist, in Wirklichkeit
sind die Hubseillängen der Hubseile 22 sehr viel größer. Man rechnet mit freien Pendellängen
zwischen 20 und 25 m, bevor der Container das obere Ende des Containeraufnahmeschachts
34 erreicht.
[0027] Aus Figur 2 erkennt man auch, daß verschiedene Containeraufnahmeschächte 34 nebeneinander
angeordnet sind, die nacheinander angefahren werden müssen. Bisher wurden Windeinflüsse
nicht berücksichtigt. Bei den großen freien Pendellängen sind aber diese Windeinflüsse
nicht vernachlässigbar, insbesondere dann nicht, wenn ein Container beim Absenkvorgang
an dem Spreader 24 hängt und dem Wind eine verhältnismäßig große Angriffsfläche darbietet.
Es wurde nun die Erfahrung gemacht, daß zwischen zwei aufeinanderfolgenden Absenkvorgängen
die Windverhältnisse sich nur in Ausnahmefällen abrupt verändern. Man wird deshalb,
wenn nach Beschicken des einen Containeraufnahmeschachts 34 der andere Containeraufnahmeschacht
34 beschickt werden soll, die Laufkatze 18 entsprechend dem Teilungsabstand t zwischen
den aufeinanderfolgenden Containeraufnahmeschächten 34 verfahren, und zwar ausgehend
von derjenigen Position der Laufkatze 18, die bei den herrschenden und als konstant
angenommenen Windverhältnissen zu einem genauen Fluchten des Containers 30 mit der
Oberkante des ersten Containeraufnahmeschachts 34 geführt hatten. Auf diese Weise
besteht die Chance, daß nach Verfahren der Laufkatze 18 um das Teilungsmaß t der Container
30 wiederum exakt in den neuen Containeraufnahmeschacht 34 findet. Hier ist noch anzumerken,
daß an den oberen Enden der Containeraufnahmeschächte Einweiseflächen 38 vorgesehen
sind, für die aber nur beschränkter Raum zur Verfügung steht.
[0028] Die Figur 1a unterscheidet sich von der Figur 1 nur dadurch, daß auf die Transferkatze
25 verzichtet worden ist. Die beiden Laufkatzen 118 und 120 übernehmen hier den Containertransport
von dem Schiff zu Containeraufnahmeplattformen 140, welche an dem Krangerüst 114 in
Form eines Pufferspeichers angebracht sind. Die Laufkatze 120 besorgt den Containertransport
zwischen den Plattformen 140 und den Abstellplätzen am Quaigelände. Bei dieser Ausführungsform
kann das vorstehend beschriebene Verfahren ebenfalls angewandt werden. Dieses Verfahren
läßt sich auch dahin abwandeln, daß der Kranführer nicht bei jedem Umsetzvorgang notwendigerweise
den Spreader bis zum Anschlag an der Laufkatze hochziehen muß, sondern nur dann, wenn
tatsächlich Pendelbewegungen auftreten, die sich nicht beherrschen lassen. Es besteht
deshalb durchaus die Möglichkeit, unter günstigen Verhältnissen auch einmal einen
Container auf dem nächsten Weg von einem Standplatz A zu einem Standplatz B zu verfahren,
gegebenenfalls unter Überlagerung von Fahrbewegung und Senk- bzw. Hubbewegung.
[0029] In Figur 3 erkennt man wiederum einen Container 230 an einem Spreader 224, der über
Hubseile 222 an der Laufkatze 218 aufgehängt ist. Es soll wiederum ein Schacht 234
beschickt oder entladen werden, wie er in Figur 3 dargestellt ist. An dem Spreader
224 sind nunmehr Fernerkennungssysteme 244 angeordnet.
[0030] Jedes dieser Fernerkennungssysteme 244 umfaßt einen Impulslaser 244a, einen Ablenkspiegel
244b und einen Reflexionsstrahlempfänger 244c.
[0031] In Figur 4 ist dargestellt, daß der Ablenkspiegel 244b um zwei zueinander senkrechte
Drehachsen 244d und 244 e durch nicht eingezeichnete Schwenkmotoren geschwenkt wird.
Die Laserimpulse fallen in Form eines Richtstrahls 246 auf die Begrenzungskanten 248
des Containeraufnahmeschachts 234, auf die Oberseite 230a eines bereits in dem Schacht
234 befindlichen Containers 230 und bei Nichtvorhandensein eines solchen Containers
auf den Boden 234a des Containeraufnahmeschachts 234 auf. An diesen Auftreffstellen
werden die Laserimpulse reflektiert und treffen dann auf den Reflexionsstrahlempfänger
244c. Durch eine Laufzeitmessung kann der jeweilige Laufweg des Laserimpulses gemessen
werden. Auf diese Weise kann der vertikale Abstand des Spreaders 224 von den Flächen
248,230a bzw. 234a bestimmt werden.
[0032] Weiterhin kann infolge der Schwenkbewegung des Umlenkspiegels 244b das Profil der
Oberkante 248 des Containeraufnahmeschachts 234 abgetastet werden. Wenn ein Laufzeitsprung
eintritt, so bedeutet dies, daß die Kante zwischen der oberen Endlfäche 248 und dem
Schacht 234 überfahren wird. In diesem Zeitpunkt muß die jeweils kürzere Laufzeit
und damit der jeweils kürzere Laufzeitweg entsprechend dem Abstand zwischen dem Fernerkennungssystem
244 und der Fläche 248 festgehalten werden. Gleichzeitig muß in diesem Zeitpunkt die
Winkelstellung des Ablenkspiegels 244 b festgehalten werden. Aus dieser Winkelinformation
und der Laufzeitinformation kann dann ein Rechner die Relativlage des Spreaders 224
zu dem oberen Begrenzungsprofil 248 des Containeraufnahmeschachts 234 bestimmen.
[0033] In Figur 5 erkennt man wieder den Impulslaser 244a, den Reflexionsstrahlempfänger
244b und einen Laufzeitmesser 244f. Der Laufzeitmesser 244 f liefert eine Laufzeit-
und damit Weginformation an einen Rechner 250. Weiter erkennt man in Figur 5 einen
Scannerantrieb 244g für den Ablenkspiegel 244b. Diesem Scannerantrieb 244g ist ein
Winkelmesser 244h zugeordnet, welcher Informationen über die jeweilige Winkellage
des Spiegels 244b an den Rechner 250 liefert. In dem Augenblick, in dem ein Laufzeitsprung
eintritt, wird eine Laufzeitinformation und eine Winkelinformation an den Rechner
250 geliefert, welcher dann die Ortskoordinate der jeweils überfahrenen Kante bestimmt.
Aus einer Mehrzahl solcher Ortskoordinaten kann das Profil in einer Ecke bestimmt
werden. Es sind in Figur 5 zwei Fernerkennungssysteme I und II dargestellt, so daß
zwei Ecken des Profils des Containeraufnahmeschachts ermittelt werden können. Dies
genügt grundsätzlich, um den Realtivort des Spreaders bzw. Containers gegenüber dem
Profil des Containeraufnahmeschachts zu bestimmen. Beispielsweise ordnet man zwei
einander diagonal gegenüberliegenden Ecken je ein Fernerkennungssystem zu.
[0034] Am Ausgang des Rechners 250 liegt ein Bildschirm 252 auf dem vier Ecken des Profils
des Containeraufnahmeschachts abgebildet werden. Diese vier Ecken sind mit 234w, 234x,
234y und 234z bezeichnet. Gleichzeitig erkennt man den Mittelpunkt des Spreaders,
der durch ein Fadenkreuz 254 angedeutet ist. Aus den translatorischen Versetzungen
der Ecken 234w bis 234z kann man nun ermitteln, welche Korrekturbewegungen dem Kranfahrwerk
und dem Laufkatzenfahrwerk erteilt werden müssen. Der Kranführer hat neben dem Bildschirm
252 ein Schaltpult 256 vor sich, auf dem sich Handbetätigungsorgane für die verschieden
Fahr- und Hubvorgänge befinden, nämlich ein Handbetätigungsorgan 258, welches ein
Kranfahrwerk 260 steuert, nämlich ein Fahrwerk zur Bewegung des Krangerüsts 14 senkrecht
zur Ebene der Figur 1. Ferner erkennt man ein Handbetätigungsorgan 262 zur Steuerung
eines Katzfahrwerks 264, welches die Bewegung der Laufkatze 18 in Figur 1 längs der
Kranbrücke 16 besorgt. Der Kranführer betätigt die beiden Handbetätigungsorgane 258
und 262 so, daß die vier Ecken 234w bis 234z in eine Lage kommen, in der das Zentrum
des Fadenkreuzes 254 mit dem Zentrum der vier Ecken 234w bis 234z zusammenfällt.
[0035] Zusätzlich ist ein Handbetätigungsorgan 266 vorgesehen, welches ein Drehwerk 268
der Laufkatze steuert, 50 daß der Container auch in die richtige Winkellage gegenüber
dem Eingang des Containeraufnahmeschachts gedreht werden kann. Auch die Drehbewegung
kann auf dem Bildschirm 252 verfolgt werden. Die richtige Winkellage ist dann erreicht,
wenn die beiden Ecken 234w und 234x mit ihrer Verbindungslinie horizontal auf dem
Bildschirm erscheinen.
[0036] Der Rechner 250 liefert einen weiteren Ausgang, der an einem Höhenanzeiger 270 liegt.
In diesem Höhenanzeiger wird die Relativhöhe des Spreaders 224 gegenüber den Flächen
248 und 230a angezeigt, so daß der Kranführer weiß, wann er bei Annäherung an diese
Flächen die Senkgeschwindigkeit durch Betätigung eines Betätigungsorgans 274 auf Kriechgeschwindigkeit
zu verringern hat. Das Handbetätigunsorgan 274 ist an das Seilhubwerk 276 angeschlossen.
[0037] Selbstverständlich ist es auch möglich, die Anzeigemarken 224, 248 und 230a in den
Bildschirm 252 einzublenden oder dort als numerische Werte in Erscheinung treten zu
lassen.
[0038] Es sei noch die Möglichkeit erwähnt, die Höhenanzeige mit einem üblichen Teufen-Meßgerät
278 zu kombinieren, welches von einer Hubseiltrommel 288 her angesteuert ist. Damit
hat es folgende Bewandtnis:
Wie aus Figur 3 zu ersehen, ragen die Fernerkennungssysteme 244 über den Umriß des
Spreaders 224 und den Umriß des Containers 230 vor. Bevor der Container in den Containeraufnahmeschacht
234 eingesenkt wird, müssen die Fernerkennungssysteme 244 aus der in Figur 3 dargestellten
Position in eine Position zurückgezogen werden, in der sie innerhalb des Spreaderumrisses
liegen, damit sie nicht mit den Kanten 248 in Kollision geraten. Dann besteht aber
keine Möglichkeit mehr, den Abstand des Containers 230 von der Oberfläche 230a eines
weiteren bereits in den Schacht eingesenkten Containers 230 durch das Fernerkennungssystem
244 zu bestimmen. Hier kann nun auf das Teufen-Meßgerät 278 umgeschaltet werden. Unmittelbar
bevor das Fernerkennungssystem 244 aus der Stellung gemäß Figur 3 zurückgezogen werden
muß überträgt es die zu diesem Zeitpunkt erkannten Höhenabstandswerte auf das Teufen-Meßgerät
278 und nimmt an diesem eine Eichung auf die vorher mittels Laser ermittelten Werte
vor. Diese Eichung bleibt erhalten, so daß fortan das Teufen-Meßgerät 278 das Höhenabstandanzeigegerät
270 ansteuert und dieses weiterhin die Höhenabstände des Containers gegenüber der
Kante 248 der Fläche 230a oder der Fläche 234a anzeigen kann.
[0039] Der Kranführer hat auch die Möglichkeit, an einem Schaltboard 290 verschiedene Knöpfe
zu betätigen, die den vorhandenen Containeraufnahmeschächten entsprechen. Von dem
Kranfahrwerk und dem Katzfahrwerk führt je eine Rückkopplungsleitung 292, 294 zu einem
Speicher 296 bzw. 298. In diesen Speicher werden die Informationen gespeichert über
die beim jeweils letzten Senkvorgang herrschende Windstärke, so daß bei der Bildung
der Steuersignale in der Einheit 290 für die Fahrwerke 260 und 264 die Windstärke
berücksichtigt wird, d.h. also die Versetzung um die Teilungslänge jeweils von demjenigen
Ort ausgeht, welchen die Laufkatze bzw. das Krangerüst bei dem vorangegangenen Senkvorgang
dann eingenommen hat, wenn der Container gerade in den Containeraufnahmeschacht 234
getroffen ist.
[0040] Die Schaltung gemäß Figur 6 entspricht weitgehend derjenigen nach Figur 5. Analoge
Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, wie in Figur 5, jeweils vermehrt um
die Zahl 100.
[0041] Zunächst ist noch einmal auf Figur 3 zu verweisen. Man erkennt dort neben den Fernerkennungssystemen
244 ein Positionserkennungssystem 399, welches genauso an einem relativ zum Spreader
beweglichen Träger angeordnet ist, wie die Fernerkennungssysteme 244, und dazu bestimmt
ist, die Position des Spreaders 224 relativ zu der Laufkatze 218 festzustellen. Gemäß
Figur 6 ist dieses Positionserkennungssystem zusammengesetzt aus einem Richtstrahlsender
399a, einem Reflexionsstrahlempfänger 399b, einem Scannerantrieb 399g und einem Winkelmesser
399h sowie einem Laufzeitmeßgerät 399f Die Ausgangssignale des Laufzeitmeßgeräts 399f
und des Winkelmessers 399h liegen zusätzlich an dem Rechner 350 Die Ausgangssignale
des Rechners 350 liegen unmittelbar an dem Katzfahrwerk 364, an dem Kranfahrwerk 360,
an dem Hubwerk 368 und an dem Spreaderdrehwerk 376. Der Koordinatengeber 390 liegt
ebenfalls an dem Eingang des Rechners 350. In dem Rechner 350 sind Untereinheiten
397 und 395 eingeschlossen, welche dazu bestimmt sind, die Pendelgeschwindigkeit des
Spreaders und die Rollgeschwindigkeit des Schiffes zu bestimmen. Die Pendelgeschwindigkeit
erhält man in der Untereinheit 397 einfach durch eine Differenzierungsoperation, indem
man die erste Ableitung des jeweiligen Relativorts des Spreaders relativ zum Eingang
des Containeraufnahmeschachtes nach der Zeit bildet. Die Rollgeschwindigkeit erhält
man in der Untereinheit 395 unter Verwendung des in der Untereinheit 397 gewonnenen
Signals, indem man zusätzlich den Relativort der Spreaderposition gegenüber der Laufkatze
nach der Zeit differenziert und dann durch subtraktive Überlagerung die beiden in
397 und 395 gewonnenen Ableitungen nach der Zeit einander überlagert.
[0042] Auf diese Weise kann wiederum die Windgeschwindigkeit aufgrund der an der Positionserkennungseinheit
399 gewonnenen Informationen ermittelt und zur Steuerung herangezogen werden. Weiter
kann die Rollgeschwindigkeit des Schiffes bei der Fahrwerksteuerung berücksichtigt
werden.
1. Containerkrananlage, welche dazu bestimmt ist, Container (230) zwischen verschiedenen
Standplätzen umzusetzen, insbesondere zwischen Standplätzen im Rumpf oder am Deck
eines Containertransportschiffes (12) einerseits und Standplätzen am Quai (10) oder
auf quaibefahrenden Transportmitteln (26) andererseits, und welche hierzu ausgeführt
ist mit einem längs mindestens einer Horizontalachse (16) mittels eines Horizontalfahrwerks
(260,264) fahrbaren Hubseilträgers (218) und einem an Hubseilen (222) des Hubseilträgers
(218) aufgehängten, mittels eines Seilhubwerks (268) höhenverstellbaren Spreaders
(224),
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erkennung einer seitlichen Standplatzbegrenzung (248) des von dem Spreader
(224) bzw. Container (230) anzufahrenden Standplatzes an dem Spreader (224) ein Fernerkennungssystem
(244) mit einem gepulsten Richtstrahlsender (244a) zur Aussendung von an der seitlichen
Standplatzbegrenzung (248) reflektierbarer Strahlung (246), mit einem Reflexionsstrahlungsempfänger
(244c) und einer Laufzeitmeßvorrichtung (244f) vorgesehen ist, um Informationen über
die Stellung des Spreaders (224) bzw. des Containers (230) in horizontaler Richtung
relativ zum Profil der Standplatzbegrenzung (248) zu erhalten, und daß diese Informationen
zur Steuerung des Horizontalfahrwerks (260,264) und/oder eines Spreader-Drehwerks
(266) eingesetzt sind, derart, daß der Spreader (224) bzw. der Container (230) bei
der Absenkung in den Umriß der Standplatzbegrenzung (248) trifft.
2. Containerkrananlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fernerkennungssystem
(244) an dem Spreader (224) zwischen einer Erkennungsstellung außerhalb des Containerumrisses
und einer zurückgezogenen Stellung verstellbar ist, welche das Einfahren des Spreaders
(224) bzw. Containers (230) in eine Standplatzbegrenzung (248, 230a), z.B. einen Containeraufnahmeschacht
(234) eines Schiffes (12), gestattet.
3. Containerkrananlage nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Fernerkennungssystem (244) zur Erkennung des Spreader- bzw. Containervertikalabstands
von der Aufsetzfläche (230a) am jeweiligen Standplatz und/oder zur Erkennung des Vertikalabstands
des Spreaders (224) bzw. Containers (230) von dem oberen Ende (248) einer als Schacht
(234) ausgebildeten Standplatzbegrenzung (248, 230a) dient.
4. Containerkrananlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ergebnis der
Vertikalabmessung zur direkten Steuerung des Hubwerks (268) verwendet wird.
5. Containerkrananlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ergebnis der
Abstandsmessung auf einem dem Kranführer zugeordneten Anzeigegerät (270) dargestellt
wird.
6. Containerkrananlage nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
bei Vorhandensein eines vom Einholzustand eines Hubseiles (222) angesteuerten Abstandsmeßgeräts
(278), im folgenden genannt Teufen-Meßgerät, dieses durch das Ergebnis der Abstandsmessung
des Fernerkennungssystems (244) eichbar ist.
7. Containerkrananlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Richtstrahlsender (244a) ein Scannerantrieb (244g) zugeordnet ist und daß dieser
Scannerantrieb (244g) eine Positionskoordinate über die jeweilige Position des Richtstrahls
(246) an einen Rechner (250) liefert, welcher gleichzeitig Laufzeit- und damit Entfernungsinformationen
(aus 244f) zugeliefert erhält, wobei dieser Rechner (250) aus diesen Informationen
(von 244f und 244h) eine Information über die Stellung des Spreaders (224) bzw. Containers(230)
in horizontaler Richtung relativ zum Profil (248) der Standplatzbegrenzung (248, 230a)
liefert, welche zur Steuerung des Fahrwerksantriebs (264) benutzbar ist.
8. Containerkrananlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Rechner
(350) gewonnene Information unmittelbar zur Steuerung des Fahrwerksantriebs (364)
dient.
9. Containerkrananlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Rechner
(250) gewonnene Information zur Steuerung eines Abbildungsgeräts (252) am Orte des
Kranführers dient, welches die Stellung des Spreaders (224) bzw. Containers (230)
relativ zum Profil (248) der Standplatzbegrenzung (248, 230a) darstellt.
10. Containerkrananlage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Scannerantrieb (244g) zum Verschwenken des Richtstrahls (246) dient.
11. Containerkrananlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Scannerantrieb
(244g) zur Verschwenkung eines im Richtstrahlweg (246) liegendne Umlenkspiegels (244b)
dient.
12. Containerkrananlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Erkennung der Spreaderposition gegenüber dem Hubseilträger (218) ein weiteres
optoelektronisches Positionserkennungssystem (399) vorgesehen ist, das zur Ermittlung
einer Information über mindestens eine Ortskoordinate der Spreaderposition gegenüber
dem Hubseilträger (218) eingesetzt ist, wobei diese Ortsinformation zusätzlich zur
Steuerung des Hubwerks (368) oder des Fahrwerks (364) dient.
13. Containerkrananlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere optoelektronische
Positionserkennungssystem (399) mit einem gepulsten Richtstrahlsender (399a) zur Aussendung
von an dem Hubseilträger (218) reflektierbarer Strahlung, einem Reflexionsstrahlempfänger
(399b) und einer Laufzeitmeßvorrichtung (399f) ausgeführt ist.
14. Containerkrananlage nach einem der Ansprüche 1 - 13, gekennzeichnet durch eine Schaltschrittsteuerung
(290) für das Fahrwerk (264) zur Durchführung von Fahrschritten längs der Horizontalachse
(16) des Hubseilträgers (18) entsprechend der Ortskoordinatendifferenz nacheinander
anzufahrender Standplätze, wobei der der jeweiligen Ortskoordinatendifferenz entsprechende
Schaltschritt (t) jeweils von derjenigen Position des Hubseilträgers (18) aus erfolgt,
welche bei der Durchführung eines vorangegangenen Schaltschritts unter Berücksichtigung
der damals herrschenden Windverhältnisse eine standplatzgerechte Spreaderposition
ergeben hat.
15. Containerkrananlage nach einem der Ansprüche 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß am
Hubseilträger (18) und am Spreader (24) zusammenwirkende Pendeldämfpungsmittel (31,
32) angebracht sind, welche bei Annäherung des Spreaders (24) an den Hubseilträger
(18) in gegenseitigen Eingriff treten.
1. A container crane installation which is intended to transfer containers (230) between
various standing positions, particularly between standing positions in the hull or
on the deck of a container transport ship (12) on the one hand and standing positions
on the key (10) or on transport means (26) which travel on the key, on the other and
which is for the purpose constructed with a hoisting cable carrier (218) adapted for
mobility along at least one horizontal axis (16) by means of horizontal running gear
(260, 264) and with, suspended by hoisting cables (222) of the hoisting cable carrier
(218), a spreader (224) the height of which can be adjusted by means of a cable hoist
mechanism (268), characterised in that to recognise a lateral standing position boundary
(248) of the standing position to be approached by the spreader (224) or container
(230) there is on the spreader (224) a remote recognition system (244) with a pulsed
directional beam emitter (244a) for emitting rays (246) which can be reflected by
the lateral standing position boundary (248), with a reflected ray receiver (244c)
and a running time measuring device (244f) for receiving data concerning the position
of the spreader (224) or of the container (230) in a horizontal direction in relation
to the profile of the standing position boundary (248) and in that these data are
used for controlling the horizontal running gear (260, 264) and/or a spreader slewing
mechanism (268) so that the spreader (224) or the container (230), as it is lowered,
encounters the contours of the standing position boundary (248).
2. A container crane installation according to Claim 1, characterised in that the remote
recognition system (244) on the spreader (224) is adjustable between a recognition
position outside the container contours and a retracted position which makes it possible
for the spreader (224) or container (230) to travel into a standing position boundary
(248, 230a), e.g. a container receiving shaft (234) of a ship (12).
3. A container crane installation according to one of Claims 1 and 2, characterised in
that the remote recognition system (244) for recognising the distance between the
spreader or container and the setting down area (230a) at the respective standing
position and/or for recognising the vertical distance between the spreader (224) or
container (230) and the top end (248) of a standing position boundary (248, 230a)
which is constructed as a shaft (234).
4. A container crane installation according to Claim 3, characterised in that the result
of the vertical measurement is used for directly controlling the hoisting mechanism
(268).
5. A container crane installation according to Claim 3, characterised in that the result
of gap measurement is shown on a display unit (270) associated with the crane driver.
6. A container crane installation according to one of Claims 3 to 5, characterised in
that if there is a distance measuring instrument (278) which is actuated by the hauling
in of a hoisting cable (222) and which is hereinafter referred to as a depth measuring
instrument, this latter can be calibrated by the result of the distance measurement
acquired by the remote recognition system (244).
7. A container crane installation according to one of Claims 1 to 6, characterised in
that a scanner drive (224g) is associated with the directional beam emitter (224a)
and in that this scanner drive (244g) delivers a position coordinate concerning the
position of the directional beam (246) to a computer (250) which at the same time
receives running time and thus distance data (from 244f), this computer (250) supplying,
from this data (from 244f and 244h) information concerning the position of the spreader
(224) or container (230) in a horizontal direction in relation to the profile (248)
of the standing position boundary (248, 230a), and which can be used for controlling
the running gear drive (264).
8. A container crane installation according to Claim 7, characterised in that the data
obtained from the computer (350) serves directly for controlling the running gear
drive (264).
9. A container crane installation according to Claim 7, characterised in that the data
obtained from the computer (250) serves to control a display instrument (252) at the
location of the crane driver and which displays the position of the spreader (224)
or container (230) in relation to the profile (248) of the standing position boundary
(248, 230a).
10. A container crane installation according to one of Claims 7 to 9, characterised in
that the scanner drive (244g) is used for pivoting the directional beam (246).
11. A container crane installation according to Claim 10, characterised in that the scanner
drive (244g) is used for pivoting a deflecting mirror (244b) which is in the path
of the directional beam (246).
12. A container crane installation according to one of Claims 1 to 11, characterised in
that for recognising the spreader position in relation to the hoisting cable carrier
(218), a further optoelectronic position recognition system (399) is provided which
is used for ascertaining data concerning at least one location coordinate of the spreader
position in relation to the hoisting cable carrier (218), said location information
also serving to control the hoisting mechanism (368) or the running gear (364).
13. A container crane installation according to Claim 12, characterised in that the further
optoelectronic position recognition system (399) is constructed with a pulsed directional
beam emitter (399a) for sending out rays which can be reflected by the hoisting cable
carrier (218), and with a reflected beam receiver (399b) and a running time measuring
instrument (399f).
14. A container crane installation according to one of Claims 1 to 13, characterised by
a stepping control system (290) for the running gear (264) for executing travel steps
along the horizontal axis (16) of the hoisting cable carrier (18) in accordance with
the location coordinates difference between standing positions which, have to be approached
in succession, whereby the step (t) corresponding to the location coordinate difference
takes place in every case from that position of the hoisting cable carrier (18) which,
during execution of a preceding step and taking into account the wind conditions prevailing
at that time, has resulted in a spreader position appropriate to the standing position.
15. A container crane installation according to one of Claims 1 to 14, characterised in
that there are mounted on the hoisting cable carrier (18) and on the spreader (24)
cooperating swing-damping means (31, 32) which come into mutual contact when the spreader
(24) approaches the hoisting cable carrier (18).
1. Grue pour conteneur, qui est destinée à transférer un conteneur (230) entre différents
emplacements, en particulier entre des emplacements dans la cale ou sur le pont d'un
navire porteconteneurs (12) d'une part, et des emplacements sur le quai (10) ou sur
des moyens de transport (26) présents sur le quai d'autre part, et qui est construite
dans ce but avec un chariot (218) pouvant se déplacer le long d'au moins un axe horizontal
(16) au moyen d'un mécanisme de déplacement horizontal (260, 264) et un agrippeur
(224) suspendu à des câbles de levage (222) du chariot (218) et pouvant se déplacer
en hauteur au moyen d'un dispositif de levage par câble (268), caractérisée en ce
que, pour reconnaître une limite latérale d'emplacement (248) de l'emplacement auquel
arrive l'agrippeur (224) ou le conteneur (230), un système de reconnaissance à distance
(244) est prévu sur l'agrippeur (224), avec un émetteur directif à impulsions (244a)
destiné à émettre un faisceau (246) se réfléchissant sur la limite latérale d'emplacement
(248), avec un récepteur de faisceau réfléchi (244c) et un dispositif de mesure de
temps de parcours (244f), afin d'obtenir des informations sur la position de l'agrippeur
(224) ou du conteneur (230) dans une direction horizontale par rapport au profil de
la limite d'emplacement (248), et en que ces informations sont utilisées pour piloter
le mécanisme de déplacement horizontal (260, 264) et/ou un dispositif de rotation
de l'agrippeur (268), de telle manière que l'agrippeur (224) ou le conteneur (230),
lors de l'abaissement, parvienne à l'intérieur du pourtour de la limite d'emplacement
(248).
2. Grue pour conteneur selon la revendication 1, caractérisée en ce que le système de
reconnaissance à distance (244) prévu sur l'agrippeur (224) est réglable entre une
position de reconnaissance à l'extérieur du pourtour du conteneur et une position
rentrée, laquelle permet l'entrée de l'agrippeur (224) ou du conteneur (230) dans
une limite d'emplacement (248, 230a) ou un puits de réception (234) de conteneurs
d'un navire (12).
3. Grue pour conteneur selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que
le système de reconnaissance à distance (244) sert à la reconnaissance de la distance
verticale de l'agrippeur ou du conteneur depuis la surface de pose (230a) sur l'emplacement
respectif et/ou à la reconnaissance de la distance verticale de l'agrippeur (224)
ou du conteneur (230) depuis l'extrémité supérieure (248) d'une limite d'emplacement
(248, 230a) conformée en puits (234).
4. Grue pour conteneur selon la revendication 3, caractérisée en ce que le résultat de
la mesure verticale est utilisé pour le pilotage direct du mécanisme de levage (268).
5. Grue pour conteneur selon la revendication 3, caractérisée en ce que le résultat de
la mesure de distance est représenté sur un appareil d'affichage (270) affecté au
conducteur de grue.
6. Grue pour conteneur selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que,
en cas de présence d'un appareil de mesure de distance (278) piloté par l'état de
raccourcissement d'un câble de levage (222), appelé ci-dessous appareil de mesure
de profondeur, celui-ci peut être étalonné avec le résultat de la mesure de distance
du système de reconnaissance à distance (244).
7. Grue pour conteneur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'un
entraînement de balayage (244g) est assigné à l'émetteur directif (244a) et en ce
que cet entraînement de balayage (244g) fournit des coordonnées de position sur la
position respective du faisceau directif (246) à un ordinateur (250), lequel reçoit
en même temps des informations de temps de parcours et donc d'éloignement (depuis
244f), cet ordinateur (250) fournissant à partir de ces informations (de 244f et 244h)
une information sur la position de l'agrippeur (224) ou du conteneur (230) dans une
direction horizontale par rapport au profil (248) de la limite d'emplacement (248,
230a), laquelle information est utilisable pour piloter l'entraînement du mécanisme
de déplacement (264).
8. Grue pour conteneur selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'information
obtenue de l'ordinateur (250) sert directement au pilotage de l'entraînement du mécanisme
de déplacement (264).
9. Grue pour conteneur selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'information
obtenue de l'ordinateur (350) sert au pilotage d'un appareil de représentation (252)
sur le lieu du conducteur de grue, lequel représente la position de l'agrippeur (224)
ou du conteneur (230) par rapport au profil (248) de la limite d'emplacement (248,
230a).
10. Grue pour conteneur selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que l'entraînement
de balayage (244g) sert au pivotement du faisceau directif (246).
11. Grue pour conteneur selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'entraînement
de balayage (244g) sert au pivotement d'un miroir de déviation (244b) situé sur le
trajet du faisceau directif (246).
12. Grue pour conteneur selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que,
pour reconnaître la position de l'agrippeur par rapport au chariot (218), un autre
système optoélectronique de reconnaissance de position (399) est prévu, qui est utilisé
pour déterminer une information sur au moins une coordonnée locale de la position
de l'agrippeur par rapport au chariot (218), cette information locale servant au pilotage
du mécanisme de levage (368) ou du mécanisme de déplacement (264).
13. Grue pour conteneur selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'autre système
optoélectronique de reconnaissance de position (399) est muni d'un émetteur de faisceau
directif (399a) pour émettre un faisceau se réfléchissant sur le chariot (218), d'un
émetteur de faisceau réfléchi (399g) et d'un appareil de mesure du temps de parcours
(399f).
14. Grue pour conteneur selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée par une commande
à pas de commutation (290) pour le mécanisme de déplacement (264), afin d'effectuer
des pas de déplacement le long de l'axe horizontal (16) du chariot (18) en correspondance
avec la différence de coordonnées locales d'emplacements devant être atteints successivement,
le pas de commutation (t) correspondant à la différence de coordonnées locales respective
réalisée chaque fois depuis la position du chariot (18), et qui a donné, lors de la
réalisation d'un pas de commutation précédent, en tenant compte des conditions de
vent régnant à ce moment-là, une position d'agrippeur appropriée à l'emplacement.
15. Grue pour conteneur selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que,
sur le chariot (18) et sur l'agrippeur (24), sont placés des amortisseurs d'oscillations
(31, 32) agissant en coopération, qui s'engagent mutuellement en cas de rapprochement
de l'agrippeur (24) et du chariot (18).