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(11) |
EP 0 343 324 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.02.1993 Patentblatt 1993/05 |
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Anmeldetag: 04.03.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65H 45/101 |
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Falzapparat für Formulardruckmaschinen
Folding device for a form-printing machine
Dispositif de pliage pour une machine à impression de formulaires
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
23.05.1988 US 197203
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.11.1989 Patentblatt 1989/48 |
| (73) |
Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Hoge, Ross A.
Westmount
Quebec
H3Z 1G3 (CA)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 560 144
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DE-A- 2 923 791
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Falzapparat für Formulardruckmaschinen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Auf dem Gebiet von Formulardruckmaschinen werden üblicherweise am Ende der Formulardruckmaschine
Falzapparate mit Staplereinrichtungen vorgesehen. Solche Druckmaschinen sind dadurch
charakterisiert, daß sie eine große Zahl von mechanischen Geräten besitzen, die an
einer fortlaufenden Papierbahn verschiedene Vorgänge durchführen. Zu solchen Geräten
gehören gewöhnlich Druckwerke, eine Perforiereinrichtung, eine Nummeriervorrichtung,
ein seitlicher Längsschneider und ein Falzapparat mit Stapler. Diese Vorgänge verlaufen
bei sehr hohen Geschwindigkeiten und müssen einwandfrei synchronisiert sein.
[0003] Die Konstruktion des Falzapparates ist in Bezug auf die Geschwindigkeit äußerst kritisch,
da in einer der typischen Konstruktionen eine sogenannte Pendel-Hebel-Konstruktion
zur Anwendung kommt. Der Falzapparat ist in Bezug auf die Geschwindigkeit das schwache
Glied in der Maschine. Ein Falzapparat für eine Formulardruckmaschine besitzt normalerweise
eine Pendel-Gleitbahn ("Rutsche"), die sich quer über den Papierweg erstreckt und
von einem Kurbelarm angetrieben wird, der mit einem Gelenkarm verbunden ist, welcher
wiederum mit einem Antriebsrad zur Betätigung der hin- und hergehenden Pendelbewegung
der Gleitbahn in Verbindung steht. Je höher die Geschwindigkeit der Maschine ist,
desto schwieriger ist es, Materialien und Konstruktionen für die Auslegergleitbahn
des Falzapparates auszuwählen. Gegenwärtig wird bei der Konstruktion der Gleitbahn
z.B. ein Kohlefaserverbundstoff verwendet. Bei den jetzigen Falzapparat-Konstruktionen
ist jedoch ein Fortschritt dieser Maschinen in Richtung auf höhere Geschwindigkeiten
erschwert.
[0004] Aus der DE-A-29 23 791 ist die zick-zack-förmige Einbringung eines Verpackungsmaterialstreifens
und aus der DE-A-15 60 144 eine Stofflegemaschine bekannt. Aufgrund der gattungsfremden
Anwendung dieser ähnlich aufgebauten Vorrichtungen benötigen diese keine der Maschinengeschwindigtkeit
angleichbare höhenverstellbare Gleitbahn.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Falzapparat-Mechanismus
für eine Formulardruckmaschine, dessen Gleitbahn an die Höhe der Maschinengeschwindigkeit
angleichbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruch 1 gelöst.
[0007] Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten
Falzapparat-Mechanismus für eine Formulardruckmaschine, bei dem die Steigung (Hub)
der Gleitbahn des Falzapparates stufenlos einstellbar und zwangsläufig verriegelt
werden kann.
[0008] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Falzapparatmechanismus,
der hohe Geschwindigkeiten bewältigen kann, wie z.B. im Bereich von 1300 U/min, d.h.
8 1/2" Falz bei 1800 Fuß/Minute. Eine Konstruktion gemäß vorliegender Erfindung umfaßt
einen Papierbahnfalzaufbau einschließlich eines Rahmens, der Rahmen besitzt ein paar
parallel angeordnete Seitengestelle, je eines an beiden Seiten der zu falzenden Papierbahn.
Eine Gleitbahn erstreckt sich quer über die Papierbahn zwischen den Seiten wänden,
die Gleitbahn hat eine Spindelvorrichtung an beiden Enden, die in den entsprechenden
Seitenwänden gelagert ist, damit die Gleitbahn um eine Schwenkachse schwenken kann,
die durch die Spindel verläuft. Ferner besitzt die Gleitbahn ein paar in einem engen
Abstand angebrachten Wandflächen, welche einen Längsschlitz beschreiben, durch den
die Papierbahn laufen kann. Dieser durch die Wandflächen gebildete Schlitz hat eine
Ebene, welche durch die Schwenkachsen verläuft.
[0009] Die Gleitbahn erstreckt sich bis unterhalb der Schwenkachse, damit sich eine Pendelbewegung
ergeben kann. Mindestens ein Kurbelarm ist mit einer der Spindeln verbunden und ein
Gelenkarm ist am einen Ende mit dem Kurbelarm an einer Stelle verbunden, die sich
im Abstand von der Schwenkachse befindet. Das andere Ende des Gelenkarmes ist excentrisch
dazu mit einem Antriebsrad verbunden, wodurch sich für den Kurbelarm und damit für
die Gleitbahn eine Pendelbewegung ergibt. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsrad eine auf der Welle befestigte erste Scheibe besitzt, sowie eine
Antriebsvorrichtung zum Drehen der ersten Scheibe um eine Achse, welche durch den
geometrischen Mittelpunkt der ersten Scheibe verläuft. Die erste Scheibe bildet eine
kreisförmige Aussparung an der Außenfläche, wo der geometrische Mittelpunkt der kreisförmigen
Aussparung vom Mittelpunkt der ersten Scheibe abgesetzt ist, jedoch enthält die kreisförmige
Aussparung den geometrischen Mittelpunkt der ersten Scheibe. Eine zweite Scheibe ist
rotierend in der kreisförmigen Aussparung angebracht. Der geometrische Mittelpunkt
der zweiten Scheibe fällt mit dem geometrischen Mittelpunkt der kreisförmigen Aussparung
zusammen. Der Gelenkarm ist excentrisch mit der zweiten Scheibe so verbunden, daß
die Achse der Gelenkarmverbindung zur zweiten Scheibe parallel zur Drehachse der ersten
Scheibe verläuft. Es ist eine Vorrichtung vorgesehen, um die zweite Scheibe innerhalb
der kreisförmigen Aussparung in Bezug auf die erste Scheibe abnehmbar anzubringen
und zwar so, daß der Grad der Excentrizität der Gelenkarmverbindung zur zweiten Scheibe
in Bezug auf die Drehachse der ersten Scheibe eingestellt werden kann, um damit den
Hub der Pendelbewegung der Gleitbahn einzustellen.
[0010] In einer spezielleren Ausführungsart der vorliegenden Erfindung ist ein doppeltes
Traggerüst außerhalb der beiden Seitenwände befestigt, einschließlich einem Antriebsrad
mit einer ersten und einer zweiten Scheibe, wobei die erste Scheibe an der anderen
Seitenwand auf der gleichen Welle befestigt ist wie die erste Scheibe an der einen
Seitenwand des Rahmens; ein zweiter Kurbelarm ist an der anderen Spindel der Gleitbahn
befestigt, mit einem gleichen Gelenkarm, der mit dem Kurbelarm und der zweiten Scheibe
an der anderen Seitenwand so verbunden ist, daß die Masse und die Antriebskraft der
die Pendelgleitbahn tragenden sich bewegenden Teile auf beiden Seiten des Rahmens
gleich ist, wodurch Verbindungen in der Gleitbahn verringert werden, wenn die Gleitbahn
bei hohen Geschwindigkeiten eine hin- und hergehende Bewegung macht.
[0011] In einer weiteren Ausführungsart der vorliegenden Erfindung ist die Gleitbahn abnehmbar
auf den Spindeln derart befestigt, daß die Gleitbahn durch eine andere Gleitbahn mit
anderen Merkmalen ersetzt werden kann. In einer speziellen Konstruktion ist jede Spindel
unabhängig in Lagern in den entsprechenden Seitenwänden des Rahmens aufgehängt, wobei
jede Spindel einen Schlitz zur Aufnahme einer an jedem Ende der Gleitbahn vorgesehenen
Rippe hat und es sind Befestigungsvorrichtungen vorgesehen, damit die Rippen in einen
entsprechenden Schlitz mit der Möglichkeit, sie abzunehmen, befestigt werden können.
[0012] Nach dieser allgemeinen Beschreibung der Art der Erfindung wird im folgenden auf
die Zeichnungen Bezug genommen, die eine bevorzugte Ausführungsart der Erfindung zeigen.
Abb. 1 ist ein teilweise ausgeführter Seitenaufriß eines Falzapparates gemäß vorliegender
Erfindung;
Abb. 2 ist ein teilweise ausgeführter Seitenaufriß ähnlich Abb. 1, bei der der Falzapparat
in einer anderen Betriebslage dargestellt ist.
Abb. 3 ist ein teilweise ausgeführter Aufriß (Vorderansicht), teilweise als Querschnitt,
längs der Linie 3-3 von Abb. 1 und
Abb. 4 ist ein horrizontaler Querschnitt etwa längs der Linie 4-4 von Abb. 3.
[0013] In den Zeichnungen ist ganz allgemein ein Falzapparat 10 dargestellt, der zwischen
den Seitengestellteilen 14 und 16 einer Formulardruckmaschine angebracht ist. Die
Papierbahn W läuft über eine Zugwalze 18, die angetrieben ist, und läuft dann in die
Gleitbahn 12 ein, um auf bekannte Art und Weise in einen Stapel umgebildet zu werden.
[0014] Der Falzapparat 10 hat einen Kurbelarm 20a, b und einen Gelenkarm 22a, b, der an
dem Antriebsrad 24a, b befestigt ist. In Abb. 4 ist eine Hilfswand 26 dargestellt,
die im Abstand vom Seitengestell 16 angebracht ist, die Antriebsräder sind an der
Wand 26 angebracht. Der Kurbelmechanismus für das Pendeln oder für die Hin- und Herbewegung
der Gleitbahn 12 ist in dem Sinne ausgewuchtet bzw. ausgeglichen, daß die gleiche
Masse auf beiden Seiten des Rahmens vorhanden ist, der durch die Gestellwände 14 und
16 gebildet wird. Wie für jedes Element im Kurbelmechanismus an dem Seitengestell
14 beschrieben, befindet sich ein gleichartiges Element am Seitengestell 16 und an
der Hilfswand 26, und deshalb wurden auch gleiche Benennungszahlen verwendet, differenziert
durch die Bezeichnungen a und b. Deshalb sind Teile mit der Bezeichnung "a" im allgemeinen
dem Seitengestell 14 zugeordnet, während Zahlen mit der Bezeichnung "b" im allgemeinen
dem Seitengestell 16 und der Hilfswand 26 zugeordnet sind.
[0015] Da der Zahnradantrieb an der Hilfswand 26 befestigt ist, sind die Zähne 50 des Antriebsrades
24b mit "nicht dargestellten" Antriebsrädern im Eingriff. Das Antriebsrad 24a ist
frei und an der Welle 28 befestigt, die, wie unten beschrieben, durch das Antriebsrad
24b gedreht wird.
[0016] Die Zugwalze 18 ist in den Seitengestellen 14 und 16 mit den Lagern 19 gelagert.
Ein Zahnrad 21 ist auf das Ende der Welle aufgekeilt, welche die Walze 18 zum Antrieb
der Walze in Synchronbewegung mit den übrigen Teilen der Formulardruckmaschine antreibt.
[0017] In Bezug auf den in den Abb. 1 und 2 dargestellten Kurbelmechanismus ist das Antriebsrad
24a so dargestellt, daß es am Ende der Welle 28 montiert ist und der geometrische
Mittelpunkt C des Rades 24a mit der Drehachse der Welle 28 zusammenfällt. Das Antriebsrad
24a hat eine kreisförmige Aussparung 34, welche in das Rad 24a eingearbeitet ist.
Der Mittelpunkt der kreisförmigen Aussparung 34 ist von dem Mittelpunkt C abgesetzt
und deshalb ist die kreisförmige Aussparung 34 in Bezug auf das Rad 24a, welches auch
eine kreisförmige Form hat, excentrisch angeordnet.
[0018] Wie in Abb. 4 zu sehen. zeigt das identische Antriebsrad 24b, im Querschnitt dargestellt,
die Aussparung 34 mit einer darin angebrachten Scheibe 36. Die Scheibe 36 ist kreisförmig
und hat den gleichen Durchmesser wie die kreisförmige Aussparung 34 und ist so angeordnet,
daß es darin rotiert. Der geometrische Mittelpunkt der Scheibe 36 fällt mit dem geometrischen
Mittelpunkt der Aussparung 34 zusammen.
[0019] Die untere Wand der Aussparung 34 besitzt eine Reihe von Gewindelöchern 38 in kreisförmiger
Anordnung. In einem Erfindungsbeispiel sind 32 Löcher im gleichen Abstand in kreisförmiger
Anordnung nahe der Peripherie der Aussparung angebracht. Die Scheibe 36 hat eine Reihe
von 34 Löchern 40 in der gleichen Anordnung wie die Anordnung der Gewindelöcher 38.
Dadurch sind nur zwei sich diametrisch gegenüberliegende Löcher 40 der Scheibe 36
mit Löchern 38 in der Aussparung 34 ausgerichtet. Befestigungsvorrichtungen, wie z.
B. Bolzen 42, gehen durch die Öffnungen 40 in die Gewindeöffnungen 38 im ersten Rad
24. Auf der Scheibe 36 ist eine Spindel 44 excentrisch befestigt, d.h. zum geometrischen
Mittelpunkt der Scheibe 36 abgesetzt. Die Spindel 44b in Abb. 4 ist direkt mit dem
Gelenkarm 22b mittels der Lager 46 verbunden. Ein Lagerdeckel 48 deckt das Ende der
Spindel 44b ab.
[0020] Wie in Abb. 4 dargestellt, ist der Gelenkarm 22b mit der Spindel 44b mittels des
Lagers 46 verbunden. Das andere Ende des Gelenkarmes 22b ist über ein Lager mit der
Spindel 56b am Ende des Kurbelarmes 20b verbunden, der fest mit dem hervorstehenden
Ende der Spindel 58b verbunden ist. Die Spindel 58b ist in einem Lager im Seitengestell
16 und 26 gelagert.
[0021] Wenn es deshalb notwendig ist, den Hub der Gleitbahn zu verändern, wird die außermittige
Lage der Spindel 44b in Bezug auf die Achse c des Rades 24 durch Einstellen der Scheibe
36 in Bezug auf die Aussparung 34 und damit auf das Rad 24a, b verändert. Mit anderen
Worten, durch Drehung des Rades 36 im Rad 24a, b im Uhrzeigersinn, wie in Abb. 2 dargestellt,
bewegt sich die unter dem Deckel 48a verborgene Spindel von dem Mittelpunkt C weg
und vergrößert damit den Abstand der Spindel 44a von der Achse C und damit vergrößert
sich die Kurbel bzw. die außermittige Lage des Gelenkarmes 22a, b der dann einen größeren
Hub an die Gleitbahn 12 gibt. Wie ersichtlich, verursacht die Drehung der Antriebsräder
24a und 24b im Uhrzeigersinn mittels der Welle 28 eine hin- und hergehende Bewegung
auf die Gelenkarme 22a, b, durch welche wiederum die Gelenkarme 20a, b veranlaßt werden
zu schwingen und damit die Spindeln 58a, b bewegen, welche wiederum die Pendelbewegung
an die Gleitbahn 12 weitergeben. Wie vorher beschrieben, wird der Hub größer oder
kleiner durch Verstellen der Scheibe 36 in Bezug auf das Rad 24a, b. Theoretisch könnte
der Hub auf 0 zurückgehen, wenn die Scheibe 36 so verstellt wird, daß die Achse der
Spindel 44a und 44b mit der Achse C der Antriebsräder 24a, b zusammenfällt.
[0022] Die Gleitbahn kann von den Spindeln 58a und 58b leicht abgenommen werden. In den
Abb. 3 und 4 ist die Gleitbahn mit Tafeln bzw. Feldern 68 und 70 so dargestellt, daß
diese einen Längsschlitz 72 bilden, durch den die Papierbahn W hindurchläuft. An jedem
Ende der Gleitbahn befindet sich zwischen den Tafeln 68 und 70 eine Rippe 66a bzw.
66b, die in Längsrichtung hervorsteht und die so ausgeführt ist, daß sie innerhalb
der Schlitze 62a bzw. 62b in den Spindeln 58a und 58b Aufnahme findet. Durch die Bolzen
64 werden die Rippen 66 in den Schlitzen 62 festgehalten.
1. Falzapparat für Formulardruckmaschinen mit einem Paar Seitenwänden (14, 16) und einer
mittels Spindelvorrichtungen in den Seitenwänden (14, 16) gelagerten Gleitbahn(12),
die aus zwei beabstandeten Wandoberflächen (68, 70) besteht, zwischen denen eine auszulegende
Papierbahn (W) läuft, und mindestens einem Kurbelarm (20a, b) an einer Spindel (58a,
b), an dem an einem Zapfen (56a, b) ein mit einem exzentrisch mit einer angetriebenen
Scheibe (24a, b) verbundener Gelenkarm (22a, b) angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in jeder Seitenwand (14, 16) eine Spindel (58a, b) lagert, beide Spindeln (58a,
b) koaxial angeordnet sind, jede Spindel (58a, b) einen Schlitz (62a, b) aufweist,
in dem jeweils eine Rippe (66a, b) aufgenommen und mittels Bolzen (64a, b) befestigt
ist, an der seitlich außerhalb des Bereiches der Papierbahn (W) und unterhalb der
Schwenkachse der Spindeln (58a, b) die Wandoberflächen (68, 70) der Gleitbahn (12)
angeschraubt sind.
2. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkarm (22a, b) mit
dem exzentrischen Zapfen (44) einer Scheibe (36) verbunden ist, die in einer exzentrischen
Aussparung (34) der angetriebenen Scheibe (24a, b) befestigt ist.
3. Falzapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (36) mit der
angetriebenen Scheibe (24a, b) verschraubt ist, wobei die erstere Scheibe (36) eine
größere Anzahl von Löchern (40) als die zweite Scheibe (24a, b) Gewindelöcher (38)
aufweist, so daß sich nur jeweils zwei Löcher (40) der Scheibe (36) mit Gewindelöchern
(38) der angetriebenen Scheibe (24a, b) decken.
4. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß angetriebene Scheiben (24a,
b) an beiden Enden einer in den Seitenwänden (14, 16) gelagerten Welle (28) und Scheiben
(36) Gelenkarme (22a, b) und Kurbelarme (20a, b) an beiden Seitenwänden (14, 16) angeordnet
sind.
1. Folding device for form printing machines having a pair of side walls (14, 16) and
a slideway (12) mounted by means of spindle devices in the side walls (14, 16), this
slideway comprising two wall surfaces (68, 70) spaced apart from each other between
which runs a paper web (W) to be delivered, and at least one crank arm (20a, b) on
a spindle (58a, b), on which arm there is pivoted, on a journal (56a, b), a link arm
(22a, b) connected eccentrically to a driven disc (24a, b), characterised in that
in each side wall (14, 16) there is mounted a spindle (58a, b), both spindles (58a,
b) are arranged coaxially, each spindle (58a, b) has a slot (62a, b) in which a rib
(66a, b) is respectively received and secured by means of pins (64a, b), to which
rib the wall surfaces (68, 70) of the slideway (12) are screwed laterally outside
the region of the paper web (W) and below the pivot axis of the spindles (58a, b).
2. Folding device according to claim 1, characterised in that the link arm (22a, b) is
connected to the eccentric journal (44) of a disc (36) which is secured in an eccentric
recess (34) of the driven disc (24a, b).
3. Folding device according to claim 2, characterised in that the disc (36) is screwed
to the driven disc (24a, b), the first disc (36) having a greater number of holes
(40) than the second disc (24a, b) has threaded holes (38), so that only two holes
(40) of the disc (36) are covered with threaded holes (38) of the driven disc (24a,
b).
4. Folding device according to claim 1, characterised in that driven discs (24a, b) are
arranged at both ends of a shaft (28) mounted in the side walls (14, 16), and discs
(36), link arms (22a, b) and crank arms (20a, b) are arranged on both side walls (14,
16).
1. Plieuse pour machine à imprimer les formulaires, comprenant une paire de parois latérales
(14, 16) et un guide (12) qui tourillonne dans les parois latérales (14, 6) à l'aide
de dispositifs à broches, et qui est composée de deux surfaces de parois (68, 70)
espacées l'une de l'autre entre lesquelles circule une bande de papier (W) qu'il s'agit
de poser, et au moins un bras de manivelle (20a, b) monté sur une broche (58a, b),
et auquel est articulée, au droit d'un tourillon (56a, b), une bielle (22a, b) reliée
excentriquement à un disque entraîné (24a, b), caractérisée en ce qu'une broche (58a,
b) tourillonne dans chaque paroi latérale (14, 16), les deux broches (58a, b), sont
disposées coaxialement, chaque broche (58a, b) présente une fente (62a, b) dans laquelle
une nervure (66a, b) est logée et fixée à l'aide de vis (64a, b), nervure à laquelle
les surfaces de parois (68, 70) du guide (12) sont vissées latéralement à l'extérieur
de la zone de la bande de papier (W) et au-dessous de l'axe d'oscillation des broches
(58a, b).
2. Plieuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la bielle (22a, b) est reliée
au tourillon excentrique (44) d'un disque (36) qui est fixé dans un évidement excentrique
(34) du disque entraîné (24a, b).
3. Plieuse selon la revendication 2, caractérisée en ce que le disque (36) est fixé au
disque entraîné (24a, b) par des vis, le premier disque (36) possédant des trous (40)
en nombre supérieur à celui des trous taraudés (38) du second disque (24a, b), de
sorte que seulement deux trous (40) du disque (36) coïncident avec des trous taraudés
(38) du disque entraîné (24a, b).
4. Plieuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que des disques entraînés (24a,
b) sont montés aux deux extrémités d'un arbre (28) tourillonnant dans les parois latérales
(14, 16) et des disques (36), des bielles (22a, b) et des bras de manivelles (20a,
b) sont montés sur les deux parois latérales (14, 16).