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(11) |
EP 0 343 543 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.1992 Patentblatt 1992/09 |
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Anmeldetag: 20.05.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04F 15/024 |
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Fussbodenplatte
Floor plate
Panneau de plancher
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
25.05.1988 DE 8806800 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.11.1989 Patentblatt 1989/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Goldbach GmbH
Holz-, Kunststoff-und Metallverarbeitung |
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D-63773 Goldbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Vertreter: Zapfe, Hans, Dipl.-Ing. |
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Patentawalt,
Postfach 20 01 51 63136 Heusenstamm 63136 Heusenstamm (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 248 105 CH-A- 586 804 DE-U- 8 623 274
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CH-A- 519 071 DE-U- 8 502 109 US-A- 4 390 580
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Fußbodenplatte für Doppelbodenanlagen mit einem
Plattenkern, auf dessen Unterseite eine Metallplatte, auf dessen Oberseite ein Bodenbelag
und auf dessen umlaufendem Rand ein Umleimer angeordnet ist.
[0002] Fußbodenplatten der genannten Art sind aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift G
85 02 109 bekannt.
[0003] Bei der Verwendung von Holzspanplatten oder von Platten aus mineralischem Material
wie z.B. Fasergips ist die Kantenumleimung nur unbefriedrigend gelöst. Neben einer
wenig guten Haftung des Umleimers auf dem umlaufenden Rand ist die Fuge zwischen Umleimer
und Bodenbelag kritisch. In sie dringt mit der Zeit Feuchtigkeit ein, die den Kern
zerstören kann.
[0004] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Fußbodenplatte der eingangs
genannten Art zu schaffen, deren Umleimer eine verbesserte Haftung auf dem umlaufenden
Rand aufweist und bei der das Eindringen von Feuchtigkeit im Bereich der Fuge zwischen
Umleimer und Bodenbelag vermieden wird.
[0005] Die Aufgabe wird durch eine Fußbodenplatte gelöst, bei der der umlaufende Rand mit
mindestens einer Nut zur Aufnahme von Schmelzkleber versehen ist, die Metallplatte
eine Aufkantung besitzt, die den umlaufenden Rand umfaßt, bis zur Unterkante der Nut
reicht und mit einem ersten Umleimer fluchtet, und auf dem ersten Umleimer ein zweiter
Umleimer angeordnet ist, der die Nut und einen Teil der Aufkantung der Metallplatte
bedeckt.
[0006] Der erste Umleimer kann an die Unterseite des Bodenbelages anstoßen, der zweite Umleimer
deckt vorzugsweise die Kante des Bondenbelages ab. Als Umleimer kann elektrischen
Strom leitendes Material aus ABS oder PVC verwendet werden. Zur Erhöhung der Biegesteifigkeit
der Fußbodenplatte kann zwischen Bodenbelag und Plattenkern eine Metallplatte angeordnet
sein.
[0007] Die Erfindung bietet den Vorteil, daß die Fußbodenplatte auch bei Verwendung von
Gipsfaserplatten oder Spanplatten minderer qualität die geforderte Biegesteifigkeit
erreicht. Zum anderen können die Umleimer auf herkömmlichen Kantenanleimmaschinen
verarbeitet werden.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnung näher erläutert:
[0009] Die Fußbodenplatte, deren Plattenkern 5 aus Holzwerkstoff oder mineralischem Material,
wie Fasergips bestehen kann, ist auf der Unterseite mit einer Metallwanne 8 (Stahl,
Stahlblech verzinkt oder Aluminium) verstärkt, deren Aufkantung 4 den umlaufenden
Rand des Plattenkerns umfaßt und sich bis zu einer Nut 9 erstreckt. Ferner fluchtet
die Aufkantung 4 mit einem ersten Umleimer 7. Die Nut 9 dient der Aufnahme von Kleber
3, vorzugsweise Heißschmelzkleber. Auf dem ersten Umleimer 7 ist ein zweiter Umleimer
2 angeordnet, der die Nut 9 mit dem Kleber 3 sowie den Randteil der Aufkantung 4 abdeckt.
Auf der Oberseite des Plattenkerns 5 ist ein Bodenbelag 1 angeordnet, der aus Metall,
PVC, Textilmaterial, HPL-Material, Linoleum, Keramik, Naturstein, Kork oder Parkett
bestehen kann. Bei Verwendung von nicht metallischem Bodenbelag 1 kann es zweckmäßig
sein, zwischen Bodenbelag und Plattenkern ein metallisches Blech 6 anzuordnen. Als
Kleber für die Umleimer 2, 7, den Bodenbelag und Metallplatten 6, 8 eignen sich alle
herkömmlichen Kleber, insbesondere elektrischen Strom leitende Kleber. Der erste Umleimer
7 stößt von unten an das Blech 6 bzw. den Bodenbelag 1, während der zweite Umleimer
2 die Kante des Bodenbelages abdeckt und mit der Oberseite des Bodenbelages 1 bündig
abschließt. Um statische Aufladungen des Bodenbelages 1 zur Wanne 8 abzuleiten, können
die Umleimer 2, 7 leitfähig für elektrische Ladungen ausgerüstet sein.
1. Fußbodenplatte für Doppelbodenanlagen mit einem Plattenkern, auf dessen Oberseite
ein Bodenbelag (1), auf dessen Unterseite eine Metallplatte (8) und auf dessen umlaufenden
Rand ein Umleimer angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Rand
mit mindestens einer Nut (9) zur Aufnahme von Schmelzkleber (3) versehen ist, die
Metallplatte (8) eine Aufkantung (4) besitzt, die den umlaufenden Rand umfaßt, bis
zur Unterkante der Nut (9) reicht und mit einem ersten Umleimer (7) fluchtet und auf
dem ersten Umleimer (7) ein zweiter Umleimer (2) angeordnet ist, der die Nut (9) und
einen Teil der Aufkantung (4) der Metallplatte (8) bedeckt.
2. Fußbodenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Umleimer (2, 7)
elektrisch leitendes Material verwendet wird.
3. Fußbodenplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenzeichnet, daß zwischen Plattenkern
(5) und Bodenbelag (1) eine Metallplatte (6) angeordnet ist.
4. Fußbodenplatte nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Umleimer
(7) an der Unterseite des Bodenbelages (1) bzw. der Metallplatte (6) anstößt und der
zweite Umleimer (2) mit der Oberseite des Bodenbelages (1) bündig abschließt.
5. Fußbodenplatte nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umleimer (2,
7), der Bodenbelag (1) und die Metallplatten (6, 8) mit elektrischen Strom leitendem
Kleber befestigt sind.
1. Floor plate for double floor installations having a plate core on the upper face
of which is arranged a floor coating (1), on the underside, a metal plate (8) and
on its peripheral edge, a tape characterised in that the peripheral is provided with
at least one groove (9) for receiving a melt adhesive (3), the metal plate (8) has
an upturned edge (4), which encloses the peripheral edge, reaching up to the underside
of the groove (9) and which is aligned with a first tape (7), and a second tape (2)
is arranged on the first tape (7) which second tape covers the groove (9) and a part
of the upturned edge (4).
2. Floor plate according to claim 1, characterised in that electrically conductive
material is used for the tapes (2,7).
3. Floor plate according to claim 1 and 2, characterised in that between the plate
core (5) and the floor coating (1) is arranged a metal plate (6).
4. Floor plate according to claims 1-3, characterised in that the first tape (7) abuts
against the underside of the floor covering (1) or the metal plate (6) and the second
tape (2) terminates level with the floor covering (1).
5. Floor plate according to claims 1-4, characterised in that the tape (2,7), the
floor covering (1) and the metal plates (6,8) are bounded with electrically conductive
adhesive.
1. Panneau de plancher pour installation à plancher double, avec une âme de panneau
sur la face supérieure duquel est disposé un revêtement de sol (1), sur la face inférieure
duquel est disposée une plaque métallique (8) et sur le bord périphérique duquel est
disposée une bande de bordure, caractérisé en ce que le bord périphérique est pourvu
d'au moins une rainure (9) destinée à recevoir une colle à fusion (3), en ce que la
plaque métallique (8) possède un rebord (4) qui recouvre le bord périphérique, qui
s'étend jusqu'au bord inférieur de la rainure (9) et qui vient affleurer avec une
première bande de bordure (7) et en ce que, sur la première bande de bordure (7) est
disposée une deuxième bande de bordure (2) qui recouvre la rainure (9) et une partie
du rebord (4) de la plaque métallique (8).
2. Panneau de plancher selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise
comme bande de bordure (2, 7), un matériau électriquement conducteur.
3. Panneau de plancher selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'une plaque
métallique (6) est disposée entre l'âme de panneau (5) et le revêtement de sol (1).
4. Panneau de plancher selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la première
bande de bordure (7) vient buter contre la face inférieure du revêtement de sol (1)
ou de la plaque métallique (6) et en ce que la deuxième bande de bordure (2) vient
affleurer avec la face supérieure du revêtement de sol (1).
5. Panneau de plancher selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les bandes
de bordures (2, 7), le revêtement de sol (1) et les plaques métalliques (6, 8) sont
fixées par une colle conduisant le courant électrique.
