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EP 0 343 595 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.04.1992 Patentblatt 1992/15 |
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Anmeldetag: 23.05.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 1/38 |
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Korb zur Aufnahme von - vorzugsweise frisch gebackenen, heissen - weitgehend runden
Brotlaiben
Basket for large round loaves of bread, especially freshly baked and warm loaves
Panier pour miches, en particulier pour miches fraîchement cuites et chaudes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
25.05.1988 DE 8806826 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.11.1989 Patentblatt 1989/48 |
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Patentinhaber: LUDWIG STOCKER
HOFPFISTEREI GMBH |
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D-80335 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Mayer, Jürgen
D-8031 Gilching (DE)
- Behrend, Maria
D-8901 Egling (DE)
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Vertreter: Fincke, Karl Theodor, Dipl.-Phys. Dr. et al |
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Patentanwälte
H. Weickmann, Dr. K. Fincke
F.A. Weickmann, B. Huber
Dr. H. Liska, Dr. J. Prechtel, Dr. B. Böhm
Postfach 86 08 20 D-81635 München D-81635 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 201 961 CH-A- 603 438 FR-A- 1 346 501
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CH-A- 573 850 DE-A- 2 400 035
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Korb zur Aufnahme von Brotlaiben nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Nach der DE-A-24 00 035 ist ein Korb zur Aufnahme von Brotlaiben bekannt, der einen
im wesentlichen rechteckigen, durchbrochenen Boden und bis über die Höhe der Brotlaibe
ragende, durchbrochene Seitenwände aufweist. Der Boden ist in tiefer liegende Bodenfelder
und höher liegende Bodenfelder gegliedert.
[0003] Nach der EP-A-0 201 961 ist ein Korb zur Aufnahme von Flaschen bekannt, der einen
im wesentlichen rechteckigen, durchbrochenen Boden und bis über die Höhe der Flaschen
ragende Seitenwände und von dem Boden ausgehende Aufnahmeabteile mit die Flaschen
umgrenzenden Trennwände aufweist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Korb nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben,
in den weitgehend runde Brotlaibe ohne Schwierigkeit zum Transport einzulegen und
nach dem Transport wieder herauszunehmen sind, ohne daß diese Brotlaibe im Korb Druckstellen
erhalten und ohne daß beim Einlegen, beim Transport und beim Herausnehmen der Brotlaibe
Kruste von den Brotlaiben absplittert.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 angegeben.
[0006] Dabei können die Grifferweiterungen in besonders einfacher Weise durch eine unrunde,
insbesondere ovale Form der Aufnahmeabteile gebildet sein. In den Aufnahmeabteilen
liegen die Brotlaibe flach mit ihrer stabilen Bodenkruste auf dem Boden auf. Die Trennwände
begrenzen eine Verschiebung der Brotlaibe während eines Transports auf ein Minimum.
[0007] Um Körbe dieser Art stabil stapeln zu können, ohne daß sich ihre Böden ausbiegen,
wodurch Druckstellen in den Oberkrusten der Brotlaibe entstehen können, ist bevorzugt
eine Ausbildung nach Anspruch 2 vorgesehen.
[0008] Die Stabilität der Seitenwände des Korbs wird trotz der in ihnen enthaltenen Durchbrechungen
besonders durch die Ausbildung nach Anspruch 3 gewahrt. Dem gleichen Zweck dient auch
die Ausbildung nach Anspruch 4 und für den Boden die Ausbildung nach Anspruch 5.
[0009] Der Zugriff zu den Brotlaiben im Korb wird besonders durch die Ausbildung nach Anspruch
6 erleichtert.
[0010] Die Stapelstabilität wird durch die Ausbildung gemäß Anspruch 7 gefördert.
[0011] Die Herstellung des Korbs wird durch die Ausbildung nach Anspruch 8 erleichtert.
[0012] Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel unter Hinweis auf die
beigefügten Zeichnungen beschrieben.
[0013] Fig. 1 zeigt einen Korb von seiner Längsseite.
[0014] Fig. 2 zeigt den Korb nach Fig. 1 in Aufsicht.
[0015] Fig. 3 zeigt den Korb von seiner Schmalseite.
[0016] Fig. 4 zeigt einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 2.
[0017] Fig. 5 zeigt einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 2.
[0018] Fig. 6 zeigt zwei aufeinandergestapelte Körbe, den unteren Korb im Schnitt, den oberen
Korb in Seitenansicht.
[0019] Fig. 7 zeigt vergrößert den Bereich VII in Fig. 5.
[0020] Der Korb nach dem Ausführungsbeispiel weist einen im wesentlichen rechteckigen, durchbrochenen
Boden 2 und bis über die Höhe der Brotlaibe ragende durchbrochene Längsseitenwände
4 und Schmalseitenwände 6 auf. Von dem Boden 2 gehen Trennwände 8 aus, die niedriger
als die Höhe der Brotlaibe sind und Aufnahmeabteile 10, 12, 14, 16, 18 für die Brotlaibe
begrenzen, im vorliegenden Fall fünf solcher Aufnahmeabteile. Diese Aufnahmeabteile
10, 12, 14, 16, 18 sind im wesentlichen rund, weisen jedoch Ausweitungen 20 zum Untergreifen
von in den Aufnahmeabteilen 10, 12, 14, 16, 18 befindlichen Brotlaiben auf. Die Aufnahmeabteile
10, 12, 14, 16, 18 sind im vorliegenden Fall ähnlich wie die fünf Punkte auf einer
Seite eines Würfels angeordnet. Zwischen den Aufnahmeabteilen 12, 14, 16 einerseits
und den Aufnahmeabteilen 10, 16, 18 andererseits verbleiben somit zwickelförmige Freiräume
22, 24, in denen auf dem Boden 2 Säulen 26, 28 stehen, die zur Stabilisierung die
Trennwände umgreifen oder sich wenigstens an die Trennwände 8 anlehnen. Diese Säulen
26, 28 dienen als Stützen beim Stapeln mehrerer Körbe, wie aus Fig. 6 ersichtlich.
Beim Stapeln stützen sich an den oberen Begrenzungsflächen 30 der Seitenwände 4, 6
eines unteren Korbs die unteren Begrenzungsflächen 32 der Seitenwände 4, 6 eines oberen
Korbs ab. An die Innenflächen der Seitenwände 4, 6 des unteren Korbs greifen in den
Eckbereichen 38 nach innen abgesetzte Füße 34 an der Unterseite 36 des Bodens 2 des
oberen Korbs an. Zwischen den Füßen 36 kann der Korb von seinen Längsseiten und seinen
Schmalseiten aus auf eine Sackkarre gestellt werden.
[0021] In den Seitenwänden 4, 6 befinden sich langgestreckte Öffnungen 40, 42, die, wie
insbesondere aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, abschnittsweise gegensinnig schräg zum
Boden 2 verlaufen. Die Abschnitte sind durch Verstärkungsstege 44 voneinander getrennt,
die in obere, in geringem Abstand übereinander liegende, waagrechte Verstärkungsstege
46, 48 übergehen. An der Unterseite des Bodens 2 befinden sich derartige Verstärkungsstege
nicht, was die Reinigung des Korbs erleichtert.
[0022] Im Mittelbereich jeder Seitenwand 4, 6 befindet sich ein Griffloch 50, das rundum
durch Verstärkungsstege 52 begrenzt ist.
[0023] Der Boden 2 ist im wesentlichen durch sich rautenförmig schneidende Bänder 54 mit
rechtwinklig zum Boden 2 verlaufenden Seitenflächen gebildet. Diese Bänder 54 reichen
außerhalb der Aufnahmeabteile 10, 12, 14, 16, 18 bis zur Höhe der Trennwände.
[0024] Jede der Säulen 26, 28 ist durch einen oben einstückig geschlossenen, unten mit einem
Deckel geschlossenen Hohlzylinder gebildet, der unten über ein Sockelteil 56 einstückig
mit dem Boden 2 verbunden ist.
Der Korb mit den Hohlzylindern kann einstückig aus Kunststoff, vorzugsweise PP oder
PE, gespritzt sein.
1. Korb zur Aufnahme von Brotlaiben, der einen im wesentlichen rechteckigen, durchbrochenen
Boden (2), bis über die Höhe der Brotlaibe ragende, durchbrochene Seitenwände (4,
6) und von dem Boden (2) ausgehende Aufnahmeabteile (10, 12, 14, 16, 18) mit die Brotlaibe
umgrenzenden Trennwänden (8) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennwände (8) mit Ausnahme von Grifferweiterungen (20) im wesentlichen der
Kontur weitgehend runder Brotlaibe angepaßt und von niedriger Höhe als die weitgehend
runden Brotlaibe sind.
2. Korb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Boden (2) wenigstens
eine Säule (26, 28) zum stabilen Stapeln mehrerer gleichartiger Körbe unter Verhinderung
des Ausbiegens von deren Böden (2) im Zusammenwirken mit den oberen und unteren Begrenzungsflächen
(30, 32) der Seitenwände (4, 6) und nach innen abgesetzter Füße (34) nächst den Eckbereichen
(38) der Unterseite (36) des Bodens (2) ausgeht.
3. Korb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich in
den Seitenwänden (4, 6) langgestreckte Öffnungen (40, 42) befinden, die abschnittsweise
gegensinnig schräg zum Boden (2) verlaufen.
4. Korb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich an
den Außenseiten der Seitenwände (4, 6) Verstärkungsstege (44, 46, 48, 52) befinden
und daß einige (44, 52) dieser Verstärkungsstege (44, 46, 48, 52) Grifflöcher (50)
begrenzen.
5. Korb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden
(2) im wesentlichen durch sich rautenförmig schneidende Bänder (54) mit rechtwinklig
zum Boden (2) verlaufenden Seitenflächen gebildet ist.
6. Korb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bänder (54) außerhalb
der Aufnahmeabteile (10, 12, 14, 16, 18) bis zur Höhe der Trennwände (8) erstrecken.
7. Korb nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens
eine Säule (26, 28) durch einen mit dem Boden (2) einstückigen, oben einstückig geschlossen,
unten durch einen gesonderten Deckel geschlossenen Hohlzylinder gebildet ist.
8. Korb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er bis
auf den bzw. die Deckel einstückig aus Kunststoff - vorzugsweise PP oder PE - gespritzt
ist.
1. A basket for receiving loaves of bread, which has a substantially rectangular,
perforated base (2), perforated side walls (4, 6) projecting above the height of the
loaves of bread and receiving compartments (10, 12, 14, 16, 18) extending from the
base (2) and with partitions (8) surrounding the loaves of bread,
characterised in that,
with the exception of enlarged grip portions (20), the partitions (8) are substantially
adapted to the contour of essentially circular loaves of bread and are lower in height
than the essentially circular loaves of bread.
2. A basket according to Claim 1, characterised in that at least one column (26, 28)
for the stable stacking of a plurality of similar baskets extends from the base (2),
thereby preventing their bases (2) from bending, in cooperation with the upper and
lower boundary surfaces (30, 32) of the side walls (4, 6) and inwardly displaced feet
(34) next to the corner regions (38) of the underside (36) of the base (2).
3. A basket according to any of the preceding Claims, characterised in that elongate
openings (40, 42) are provided in the side walls (4, 6) and extend in stages in opposite
directions obliquely to the base (2).
4. A basket according to any of the preceding Claims, characterised in that reinforcing
webs (44, 46, 48, 52) are disposed on the outsides of the side walls (4, 6), and in
that some (44, 52) of these reinforcing webs (44, 46, 48, 52) define grip holes (50).
5. A basket according to any of the preceding Claims, characterised in that the base
(2) substantially comprises strips (54) intersecting in a diamond-shaped manner and
having lateral surfaces extending at right angles to the base (2).
6. A basket according to Claim 5, characterised in that the strips (54) extend outside
the receiving compartments (10, 12, 14, 16, 18) up to the height of the partitions
(8).
7. A basket according to any one of Claims 2 to 6, characterised in that the at least
one column (26, 28) comprises a hollow cylinder which is formed in one piece with
the base (2), and is closed in one piece at the top and closed by a separate cover
at the bottom.
8. A basket according to any of the preceding Claims, characterised in that, with
the exception of the cover or covers, it is moulded in one piece from plastics material,
preferably PP or PE.
1. Corbeille destinée à recevoir des miches de pain qui comporte un fond percé sensiblement
rectangulaire (2), des parois latérales percées (4, 6) en saillie au-delà de la hauteur
de la miche et des éléments récepteurs (10, 12, 14, 16, 18) partant du fond (2) comportant
des parois latérales (8) entourant la miche,
caractérisée en ce que
les parois de séparation (8) sont adaptées sensiblement aux contours d'une miche à
peu près ronde, à l'exception d'élargissements (20) de saisie, et sont d'une hauteur
plus basse que la miche généralement ronde.
2. Corbeille selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins une colonne
(26, 28) part du fond (2) pour empiler de façon stable plusieurs corbeilles du même
type en évitant la flexion de leurs fonds (3) en coopération avec les surfaces de
limites supérieure et inférieure (30, 32) des parois latérales (4, 6) et de pieds
(34) décalés vers l'intérieur situés près des zones d'angle (38) de la face inférieure
(36) du fond (2).
3. Corbeille selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, des
ouvertures allongées (40, 42), d'un tracé partiellement opposé en oblique vis-à-vis
du fond (2), sont ménagées dans les parois latérales (4, 6).
4. Corbeille selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des
entretoises de renforcement (44, 46, 48, 52) se trouvent sur les côtés extérieurs
des parois latérales (4, 6) et en ce que quelques unes (44, 52) de ces entretoises
de renforcement (44, 46, 48, 52) limitent des trous de saisie (50).
5. Corbeille selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le
fond (2) est sensiblement constitué par des bandes (54) se coupant en forme de losanges,
à surfaces latérales de tracé perpendiculaire au fond (2).
6. Corbeille selon la revendication 5, caractérisée en ce que les bandes (54) s'étendent
à l'extérieur des éléments récepteurs (10, 12, 14, 16, 18) jusqu'à la hauteur des
parois de séparation (8).
7. Corbeille selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisée en ce qu'au moins
une colonne (26, 28) est constituée par un cylindre creux d'un seul tenant avec le
fond (2), fermé d'un seul tenant à la partie supérieure, fermé à la partie inférieure
par un couvercle séparé.
8. Corbeille selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle
est injectée d'un seul tenant, sauf pour le couvercle, en matière plastique, de préférence
en polypropylène (PP) ou en polyéthylène (PE).