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(11) |
EP 0 344 588 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.01.1995 Patentblatt 1995/03 |
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Anmeldetag: 24.05.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A47K 3/22 |
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Duschkabine
Shower cubicle
Cabine de douche
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
31.05.1988 DE 3818403
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.12.1989 Patentblatt 1989/49 |
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Patentinhaber: Schwitters, Henry |
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D-26409 Wittmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Schwitters, Henry
D-26409 Wittmund (DE)
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| (74) |
Vertreter: Jabbusch, Wolfgang, Dr.Jur.
Jabbusch, Wehser & Lauerwald
Patentanwälte
et al |
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Koppelstrasse 3 26135 Oldenburg 26135 Oldenburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 791 268 FR-A- 1 565 324 US-A- 2 308 571
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FR-A- 1 266 180 FR-A- 2 562 409 US-A- 3 060 453
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Duschkabine, bestehend aus einer den Duschbereich umgebenden
Wand, aus der eine stehende Hohlsäule gebildet ist, die über einen Bereich von etwa
90° bis 120° ihres Umfanges offen ist, wobei eine der die Öffnung in der Hohlsäule
begrenzenden Wandkanten derart verlängert ist, daß sie sich im Verlauf der Verlängerung
vom Zentrum der Hohlsäule ständig weiter entfernt, bis ihr äußeres Ende die jeweils
andere Wandkante überlappt, so, daß die die Hohlsäule mit Verlängerung bildende Wand
in einer Spirale um das Zentrum der Hohlsäule verläuft.
[0002] Eine Duschkabine der vorbezeichneten Gattung ist nach der US-A-30 60 453 bekannt.
Bei der bekannten Duschkabine besteht die spiralförmig verlaufende Wand aus einer
entsprechend gebogenen einteiligen Platte. Die gebogene Platte ist in einem versteifenden
äußeren Rahmengerüst aufgenommen. Die aus der Platte geformte Hohlsäule ist ferner
zum Zwecke der Versteifung oben und unten mit einer Deckplatte und mit einer Fußbodenplatte
verschlossen.
[0003] Die bekannte Duschkabine ist damit eine im großen und ganzen geschlossene Zelle oder
Kammer, die in einen versteifenden, aus dem Rahmengerüst gebildeten Kasten aufgenommen
ist. Die bekannte Duschkabine ist nur zusammen mit dem vom Rahmengerüst gebildeten
Kasten aufstellbar.
[0004] Nach der FR-A-791 268 ist eine Duschkabine bekannt, deren Wand etwa spiralförmig
verläuft und die aus einzelnen Plattenteilen besteht, die zu einer etwa spiralförmigen
Hohlsäule zusammengesetzt sind. Jedes Plattenteil ist ein emailliertes Blech. Die
Bleche sind mit vorspringenden Kanten versehen, die das Anbringen von winkeligen Blechbändern
zur gegenseitigen Verbindung erlauben. Oben und unten werden die Plattenteile durch
umlaufende Umreifungen eingefaßt. Dabei ist die untere Umreifung ein Teil einer Fußbodenplatte,
die als Wanne ausgebildet ist. Die bekannte Duschkabine erhält ihre statische Festigkeit
allein durch die oberen und unteren Umreifungen und durch die Verwendung von Blechplatten,
die mit verbindenden Winkelbändern verschraubt oder vernietet sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Duschkabine der eingangs angegebenen
Gattung zu schaffen, die bei optisch ansprechender Gestaltung leicht aber dennoch
ausreichend fest ist.
[0006] Diese Aufgabe ist dadurch gelöst worden, daß Hohlsäule und Verlängerung aus mehreren
Plattenteilen zusammengesetzt sind, daß jedes Plattenteil als quer zu seiner Längsachse
gewölbtes Segment der Hohlsäule ausgebildet ist, daß die Länge jedes Plattenteiles
gleich der Länge der Hohlsäule ist, daß aneinander stoßende Kanten benachbarter Plattenteile
über Verbindungselemente miteinander verbunden sind, die als Profilstangen mit Aufnahmen
für die Längskanten der Plattenteile ausgebildet sind und daß wenigstens eine der
Profilstangen als Tragsäule ausgebildet ist, die wenigstens mit einem ihrer Enden
in am Boden und/oder der Decke des Aufstellungsraumes der Duschkabine anbringbaren
Befestigungselementen gehalten ist.
[0007] Die Plattenteile für die Wand sind einzeln in den Aufstellungsraum bringbar und werden
mittels der Profilstangen miteinander verbunden und aufgestellt. Bei einem im Fußboden
des Aufstellungsraumes installierten Abfluß kann die Wand der Duschkabine auch direkt
auf den Fußboden stoßend aufgestellt werden. Die notwendige Versteifung und Festigkeit
erhält die Duschkabine durch Ausbildung wenigstens einer der Profilstangen als Tragsäule.
Die Tragsäule kann mit ihren Enden in am Boden und/oder der Decke des Aufstellungsraumes
anbringbaren Befestigungselementen, z. B. entsprechenden passenden Beschlägen, gehalten
sein. Die Tragsäule kann mit besonderem Vorteil auch die notwendigen Sanitärarmaturen
tragen, wie z. B. den Brausekopf und die Ventile in den Wasserzuleitungen.
[0008] Die erfindungsgemäße Duschkabine läßt sich auch problemlos reinigen, da türartige
Elemente mit entsprechenden Anbaubeschlägen, Führungselementen und dergleichen nicht
vorhanden sind.
[0009] Die erfindungsgemäße Duschkabine ist besonders geeignet, freistehend in einem Raum
aufgestellt zu werden. Durch entsprechende Drehung bzw. Ausrichtung der Duschkabine
kann der Ein- und Austritt zur jeweilig gewünschten Seite gerichtet werden.
[0010] Die Hohlsäule kann beliebige Querschnittsform aufweisen. Bevorzugt hat die Hohlsäule
kreisförmigen Querschnitt, da die Kreisform bei geringstem Platzbedarf im Aufstellungsraum
der Duschkabine die größtmögliche Fläche für den Duschbereich bietet.
[0011] Ebenso kann die Hohlsäule aber auch ovale oder vieleckige Querschnittsformen aufweisen.
Eine bevorzugte Ausgestaltung sieht einen spiralförmigen Verlauf der Wand vor, so
daß die Duschkabine dadurch einen schneckenförmigen Grundriß erhält.
[0012] Es ist möglich, die Plattenteile so aneinander zu setzen, daß die Duschkabine die
jeweils gewünschte Querschnittsform erhält. Die Plattenteile können gewölbt sein,
um der Wand, aus der Hohlsäule und Verlängerung gebildet sind, einen runden Verlauf
zu geben. Jedes Plattenteil kann jedoch auch eine plane Flächen aufweisenden Tafel
sein. Die aneinander gesetzten Tafeln bilden dann eine vieleckige Hohlsäule und eine
entsprchend eckig verlaufende Verlängerung.
[0013] Die Dimensionierung der Plattenteile ist dabei derart getroffen, daß die Länge jedes
Plattenteiles gleich der Länge der Hohlsäule ist. Die Trennfugen zwischen den einzelnen
Plattenteilen erstrecken sich dabei ebenfalls über die gesamte Höhe der Duschkabine.
Bei dünnen Plattenteilen, deren Dicke etwa 2 bis 25 mm, vorzugsweise etwa 6 bis 8
mm ist, ergibt sich daraus eine leichte, aber dennoch ausreichend feste Duschkabine
mit optisch ansprechender Gestaltung. Insbesondere bei einer vieleckigen Hohlsäule
als Duschkabine dienen die lotrechten Knickfugen zwischen den einzelnen planen Tafeln
einer Festigkeitserhöhung der relativ dünnschaligen Konstruktion.
[0014] Aneinander stoßende Kanten jeweils benachbarter Plattenteile sind über Verbindungselemente
miteinander verbunden. Auch eine direkte Verklebung der Plattenteile oder eine Verklebung
der Plattenteile mit der Verbindung dienenden Bauteilen.
Beschlägen oder dergleichen ist möglich.
[0015] Vorzugsweise sind als Verbindungselemente Profilstangen vorgesehen. Jede Profilstange
kann ebenfalls zur Aufnahme der lotrechten Kanten von Plattenteilen vorgesehene Längsnuten
aufweisen. In diese Längsnuten greifen die Kanten in den lotrechten Randbereichen
der Plattenteile ein. Eine Profilstange kann somit z.B. auch als Verbindungselement
zwischen zwei Plattenteilen eingesetzt werden. Selbstverständlich können auch Beschläge
oder dergleichen vorgesehen sein, die ein Plattenteil oder die gesamte Wand der Duschkabine
mit einem als Tragsäule dienenden Bauteil verbinden. Werden die Profilstangen stärker
dimensioniert, so können sie auch als Tragsäulen dienen. Insbesondere die lotrechten
Wandkanten, die im Bereich des Ein- und Austritts frei liegen, können durch Anordnung
entsprechender Profilstangen bzw. Tragsäulen auch geschützt werden.
[0016] Jede Tragsäule kann mit wenigstens einem ihrer Enden in Befestigungselementen gehalten
sein. Mit derartigen Befestigungselementen läßt sich jede Tragsäule beispielsweise
am Fußboden und/oder an der Decke eines Raumes, in welchem die Duschkabine aufgestellt
ist, befestigen. Es könne einfache Anker vorgesehen sein, die z.B. als Hülsen ausgebildet
sind, die jeweils am Fußboden und oder an der Decke befestigt werden und in die eine
z.B. als Rundprofil ausgebildete, als Tragsäule dienende Profilstange mit ihren Enden
einsteckbar ist.
[0017] Weiterhin zeichnet sich die erfindungsgemäße Duschkabine dadurch aus, daß sie eine
Fußbodenplatte aufweist, deren Randbereich mit Wandaufnahmen versehen ist. Die Fußbodenplatte
kann zur Abdichtung des unteren Bereichs der Duschkabine verwendet werden, um z.B.
zu verhindern, daß Sickerwasser unter der Wand bzw. den die Wand bildenden Plattenteilen
austritt. Außerdem bildet die Fußbodenplatte ein Element, welches an der Statik der
Duschkabine funktional beteiligt ist.
[0018] Als Wandaufnahme kann z.B. eine in die Fußbodenplatte eingeformte Nut vorgesehen
sein, in welche eine Wand oder ein Plattenteil mit der jeweils unteren Kante steckbar
ist.
[0019] Die Wände einer Duschkabine, bzw. die eine Wand der Duschkabine bildenden Plattenteile,
stehen mit ihren unteren Kanten in die Fußbodenplatte eingesteckt, wobei die Nut selbstverständlich
den Verlauf der Wand vorgibt.
[0020] Bei einer runden Duschkabine weist die Fußbodenplatte die Form einer etwa runden
Scheibe auf, deren äußerer Randbereich in seiner Formgebung dem Verlauf der die Hohlsäule
und die Verlängerung bildenden, lotrecht stehenden Wand folgt. Bei einer aus geraden,
planen Plattenteilen ausgebildeten vieleckigen Form, kann die Fußbodenplatte entsprechend
eckig ausgebildet sein.
[0021] Die Fußbodenplatte kann ein gegenüber dem Boden eines Raumes, in dem die Duschkabine
aufgestellt ist, erhabenes Teil sein. Die Fußbodenplatte kann jedoch auch in den Boden
des Raumes versenkt bzw. eingelassen werden, so daß ihre Oberfläche zumindest in ihrem
Randbereich mit dem Boden des Raumes bündig abschließt.
[0022] Eine zweckmäßige Weiterbildung sieht vor, daß die Fußbodenplatte Steckaufnahmen für
die Profilstangen, insbesondere die als Tragsäulen ausgebildeten Profilstangen, aufweist.
Die Steckaufnahmen können als Sacklöcher ausgebildet sein, in welche die Enden der
jeweilig darin einsteckbaren Profilstangen eingreifen. Es können entsprechende Befestigungselemente
vorgesehen sein, um eine Profilstange sicher in der Steckaufnahme der Fußbodenplatte
zu halten. Beispielsweise können die Profilstangen auch mit den Steckaufnahmen der
Fußbodenplatte verklebt werden.
[0023] Zweckmäßigerweise ist weiterhin vorgesehen, daß die dem Inneren der Duschkabine zugekehrte
Oberfläche der Fußbodenplatte zur Mitte der Fußbodenplatte hin abfallende Neigung
hat. Dies hat den Vorteil, daß sich verbrauchtes Duschwasser in der ausgebildeten
mittigen Vertiefung in der Fußbodenplatte sammeln kann. In der Mitte der Fußbodenplatte
kann dann ein Durchbruch vorgesehen werden, in dem ein Wasserabfluß angeordnet wird,
so daß sich ansammelndes verbrauchtes Duschwasser problemlos ableiten läßt. Weiterhin
kann die dem Inneren der Duschkabine zugekehrte Oberfläche der Fußbodenplatte auch
mit einer die Rutschfestigkeit erhöhenden Profilierung versehen sein. Die Profilierung
kann z.B. in Form von Noppen, Wulsten oder Vertiefungen in die Fußbodenplatte eingeformt
sein. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn als Werkstoff für die Fußbodenplatte
ein Kunststoff verwendet wird, der sich problemlos ausformen läßt.
[0024] Die Fußbodenplatte hat, insbesondere dann, wenn sie z.B. aus Kunststoff hergestellt
ist, weiterhin den Vorteil, daß gegenüber dem Boden des Aufstellungsraumes der Duschkabine
eine Wärmeisolierung gegeben ist, die für den Benutzer der Duschkabine angenehm wirkt.
[0025] Die Wände bzw. die einzelnen Wandabschnitte, welche zusammengesetzt die Duschkabine
bilden, können aus Glas oder aus Kunststoff bestehen. Ein besonders ansprechendes
optisches Aussehen bietet die Duschkabine, wenn sie einteilig aus einer Wand aus Glas
gebildet ist, bzw. aus möglichst wenigen Plattenteilen aus Glas zusammengesetzt ist.
[0026] Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf eine Duschkabine gemäß einer ersten Ausführung,
- Fig. 2
- die Seitenansicht der Duschkabine in Richtung des Pfeils II in Fig. 1 gesehen,
- Fig. 3
- eine schematische Schnittansicht durch eine Fußbodenplatte der Duschkabine in einem
Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Teilansicht einer als Tragsäule ausgebildeten Profilstange in einem Schnitt entlang
der Linie IV-IV in Fig. 3 und
- Fig. 5
- eine schematische Draufsicht auf eine Duschkabine gemäß einer zweiten Ausführung.
[0027] Fig. 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Duschkabine, deren von einer Wand
umschlossener Duschbereich 1 im Grundriß die Form einer runden Hohlsäule aufweist.
Die lotrechte Wand der Hohlsäule besteht aus einzelnen zusammengesetzten, gewölbten
Plattenteilen 2 und 3 sowie einem die Verlängerung bildenden Plattenteil 4. Lotrechte
Kanten der Plattenteile sind in hier als Tragsäulen ausgebildeten Profilstangen 5,6,7
und 8 gehalten. Im Zentrum des Duschbereichs befindet sich eine Öffnung 9 für einen
Wasserabfluß. Die als Tragsäule ausgebildete Profilstange 6 hält eine hier schematisch
angedeutete Duscharmatur 10 und einem Brausekopf 11. Der Ein- und Austritt der Duschkabine
ist durch die eingekreiste Bezugszahl 12 bezeichnet und befindet sich im Bereich zwischen
der durch das Plattenteil 2 gebildeten inneren Wandkante und der äußeren Kante der
durch das Plattenteil 4 gebildeten Verlängerung. Da sich die äußeren lotrechten Kanten
der Plattenteile 2 und 4, die mit als Tragsäulen ausgerüsteten Profilstangen 5 und
8 ausgerüstet sind, im Bereich des Ein- und Austritts 12, bedingt durch den Verlauf
der Verlängerung, überlappen, kann während des Duschbetriebs auftretendes Spritzwasser
nicht in den schraffierten Bereich 13 in Ein- und Austritt 12 gelangen, so daß auf
eine Abdichtung des Ein- und Austritts 12 mit türartigen Elementen verzichtet werden
kann.
[0028] Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der stehenden Duschkabine gemäß Fig. 1 in Richtung
des Pfeils II in Fig. 1 gesehen. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet.
Der Ein- und Austritt 12 ist erkennbar. Fig. 2 zeigt außerdem die lotrechten Profilstangen,
die endseitig einerseits im Fußbodenbereich 14 eines Aufstellungsraumes befestigt
werden können und andererseits, über den oberen Rand 15 der Duschkabine hinausgehend,
bis zu einer hier nicht sichtbaren Decke des Aufstellungsraumes reichen. Die Anordnung
kann auch derart getroffen sein, daß nur einige der Profilstangen über den Rand 15
hinausgehen.
[0029] Die einzelnen Plattenteile 2,3,4 bestehen aus Glas oder Kunststoff und können sowohl
transparent als auch undurchsichtig sein.
[0030] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Bodenbereich der Duschkabine, der durch eine
Fußbodenplatte 16 gebildet wird. Die Fußbodenplatte kann z.B. aus Kunststoff gefertigt
sein. Die dem Inneren der Duschkabine zugekehrte Oberfläche 17 der Fußbodenplatte
hat eine zur Mitte der Fußbodenplatte hin abfallende Neigung, wobei ein mittiger Durchbruch
18 zur Anordnung eines Wasserabflusses 19 vorgesehen ist. Im Randbereich der Fußbodenplatte
ist eine eingeformte Nut 20 vorgesehen, die als Wandaufnahme dient, indem eine Wand
mit ihrer unteren Kante in die Nut steckbar ist.
[0031] Da der Schnitt der Fußbodenplatte entlang einer Linie III-III in Fig. 1 gelegt ist,
sind auch in Fig. 3 Steckaufnahmen 21 und 22 sichtbar, die in die Fußbodenplatte 16
eingeformt sind und zur Aufnahme der beiden als Tragsäule ausgebildeten Profilstangen
5 und 8 (Fig. 1) dienen. Die Profilstangen werden in die entsprechenden Steckaufnahmen
mit ihrem bodenseitigen Ende eingesteckt und gehalten. Selbstverständlich werden auch
die Profilstangen 6 und 7 in entsprechende Steckaufnahmen der Fußbodenplatte gesetzt.
[0032] Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittansicht durch eine als Tragsäule ausgebildete
Profilstange entlang der Linie IV-IV in Fig. 2 in vergrößerndem Maßstab. Fig. 4 läßt
erkennen, daß die Profilstange 6 als Hohlprofil ausgebildet ist und zur Aufnahme der
lotrechten Kanten von Plattenteilen 2 und 3 Längsnuten 23 und 24 aufweist. Zweckmäßigerweise
besteht die Profilstange 6 aus zwei Halbschalen 25 und 26, die unter Einschluß und
Anpressung an die Plattenteile 2 und 3 mittels geeigneter, hier lediglich schematisch
dargestellter Verbindungsmittel 27 zu einer Profilstange zusammengesetzt sind.
[0033] Fig. 5 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Duschkabine gemäß einer zweiten
Ausführung. Die eine Hohlsäule und die Verlängerung bildende Wand besteht ebenfalls
aus zusammengesetzten Plattenteilen, die jedoch nicht gewölbt, sondern hier plane
Flächen aufweisende Tafeln sind. Die als Tafeln ausgebildeten Plattenteile sind sämtlich
gleich breit und an den Kanten miteinander verbunden und zu einer vieleckigen Hohlsäule
zusammengesetzt, deren Wand, zur Bildung des wieder mit 12 bezeichneten Ein- und Ausstiegs,
wie hier dargestellt, in der Verlängerung ausläuft. Die freien lotrechten Kanten im
Bereich des Ein- und Ausstiegs 12 sind ebenfalls wieder mit als Tragsäulen ausgebildeten
Profilstangen 5 und 8 verkleidet. Eine dem Wasserablauf dienende Öffnung 9 befindet
sich im Zentrum der den Duschbereich umgebenden vieleckigen Hohlsäule. Die Profilstange
5 trägt die angedeutete Duscharmatur 10 und den Brausekopf 11.
1. Duschkabine, bestehend aus einer den Duschbereich umgebenden Wand, aus der eine stehende
Hohlsäule gebildet ist, die über einen Bereich von etwa 90° bis 120° ihres Umfanges
offen ist, wobei eine der die Öffnung in der Hohlsäule begrenzenden Wandkanten derart
verlängert ist, daß sie sich im Verlauf der Verlängerung vom Zentrum der Hohlsäule
ständig weiter entfernt, bis ihr äußeres Ende die jeweils andere Wandkante überlappt,
so, daß die die Hohlsäule mit Verlängerung bildende Wand in einer Spirale um das Zentrum
der Hohlsäule verläuft,
dadurch gekennzeichnet,
daß Hohlsäule und Verlängerung aus mehreren Plattenteilen (2,3,4) zusammengesetzt
sind,
daß jedes Plattenteil (2,3,4) als quer zu seiner Längsachse gewölbtes Segment der
Hohlsäule ausgebildet ist,
daß die Länge jedes Plattenteiles (2,3,4) gleich der Länge der Hohlsäule ist,
daß aneinander stoßende Kanten benachbarter Plattenteile (2,3,4) über Verbindungselemente
miteinander verbunden sind, die als Profilstangen (5,6,7,8) mit Aufnahmen für die
Längskanten der Plattenteile (2,3,4) ausgebildet sind
und daß wenigstens eine der Profilstangen (5,6,7,8) als Tragsäule ausgebildet ist,
die wenigstens mit einem ihrer Enden in am Boden und/oder der Decke des Ausstellungsraumes
der Duschkabine anbringbaren Befestigungselementen gehalten ist.
2. Duschkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Plattenteil (2,3,4)
eine Wanddicke von 2 bis 25, vorzugsweise 8 mm aufweist.
3. Duschkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Fußbodenplatte (16)
aufweist, deren Randbereich mit Wandaufnahmen versehen ist.
4. Duschkabine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Wandaufnahme eine in
die Fußbodenplatte (16) eingeformte Nut (20) vorgesehen ist, in welche eine Wand (Plattenteile
2,3,4) mit ihrer unteren Kante steckbar ist.
5. Duschkabine nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußbodenplatte
(16) Steckaufnahmen für die Profilstangen (5,6,7,8) aufweist.
6. Duschkabine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die dem
Inneren der Duschkabine zugekehrte Oberfläche (17) der Fußhodenplatte (16) eine zur
Mitte der Fußbodenplatte hin abfallende Neigung hat.
7. Duschkabine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Inneren der Duschkabine
zugekehrte Oberfläche (17) der Fußbodenplatte (16) einen mittigen Durchbruch (18)
zur Anordnung eines Wasserabflusses (19) hat.
8. Duschkabine nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die dem
Inneren der Duschkabine zugekehrten Oberfläche (17) der Fußbodenplatte (16) eine die
Rutschfestigkeit erhöhende Profilierung eingeformt ist.
9. Duschkabine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff
für die Fußbodenplatte (16) Kunststoff ist.
10. Duschkabine nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff
für jedes Plattenteil (2,3,4) Glas ist.
1. A shower cubicle consisting of a wall which surrounds the shower region and from which
there is formed a vertical hollow column which is open over a region constituting
approximately 90° to 120° of its circumference, one of the wall edges bounding the
opening in the hollow column being extended in such a manner that in the course of
the extension it steadily becomes more distant from the centre of the hollow column
until its outer end overlaps the other wall edge in such a manner that the wall forming
the hollow column with extension runs in a spiral about the centre of the hollow column,
characterised in that the hollow column and extension are composed of a plurality
of panel parts (2,3,4) in that each panel part (2,3,4) is in the form of a hollow-column
segment curved transversely to the longitudinal axis of the panel part, in that the
length of each panel part (2,3,4) is equal to the length of the hollow column in that
abutting edges of adjacent panel parts (2,3,4) are connected to one another via connecting
elements which are in the form of shaped bars (5,6,7,8) with receivers for the longitudinal
edges of the panel parts (2,3,4) and in that at least ne of the shaped bars (5,6,7,8)
is in the form of a bearing column which by means of at least one of its ends is held
in attachment elements which can be fixed to the floor and/or the ceiling of the installation
space of the shower cubicle.
2. A shower cubicle in accordance with Claim 1, characterised in that each panel part
(2,3,4) has a wall thickness of 2 to 25 mm, preferably 8 mm.
3. A shower cubicle in accordance with Claim 1, characterized in that it has a base plate
(16) whose edge region is provided with wall receivers.
4. A shower cubicle in accordance with Claim 3, characterised in that a groove (20) made
in the base plate (16) is provided as a wall receiver, the lower edge of a wall (panel
parts 2,3,4) being able to be inserted into the groove (20).
5. A shower cubicle in accordance with either one of Claims 3 or 4, characterised in
that the base plate (16) has plug-in-type receivers for the shaped bars (5,6,7,8).
6. A shower cubicle in accordance wiht any one of Claims 3 to 5, characterised in that
the base-plate surface (17) facing the interior of the shower cubicle has a declivity
in the direction of the centre of the base plate.
7. A shower cubicle in accordance with Claim 6, characterised in that the base-plate
surface (17) facing the interior of the shower has a central opening (18) for arrangement
of a water outlet (19).
8. A shower cubicle in accordance with any one of Claims 3 to 7, characterised in that
profiling increasing the anti-slip properties is moulded into the base-plate surface
(17) facing the interior of the shower cubicle.
9. A shower cubicle in accordance with any one of Claims 3 to 8, characterised in that
the material for the base plate (16) is a plastic material.
10. A shower cubicle in accordance with any one of Claims 4 to 8, characterised in that
the material for each panel part (2,3,4) is glass.
1. Cabine de douche constituée d'une paroi qui entoure la zone de douchage et forme une
colonne creuse verticale ouverte sur environ 90 à 120° de son pourtour, l'un des bords
de cette paroi, lequel délimite l'ouverture de la colonne creuse, étant prolongé de
manière à s'éloigner progressivement du centre de ladite colonne jusqu'à ce que sa
partie extrême vienne recouvrir l'autre bord de la paroi, de telle sorte que la paroi,
qui constitue avec sa prolongation la colonne creuse, forme une spirale qui entoure
le centre de la colonne, caractérisée en ce que la colonne creuse et la prolongation
de sa paroi sont composées de plusieurs éléments du type plaque (2, 3, 4), en ce que
chacun des éléments du type plaque (2, 3, 4) constitue son segment de ladite colonne
creuse, bombé transversalement à son axe longitudinal,
en ce que la longueur de chaque élément (2, 3, 4) est égale à la longueur de la
colonne creuse, que les arêtes juxtaposées de deux éléments (2, 3, 4) voisins sont
réunis au moyen d'éléments de liaison réalisés sous forme de barres profilées (5,
6, 7, 8) comportant des encoches de réception pour les arêtes longitudinales desdits
éléments (2, 3, 4)
et qu'au moins l'une des barres profilées (5, 6, 7, 8) est réalisée de manière
à constituer une colonne portante maintenue par au moins l'une de ses extrémités dans
des éléments de fixation eux-mêmes fixables dans le sol et/ou dans le plafond du local
d'implantation de la cabine de douche.
2. Cabine de douche selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'épaisseur de la
paroi de chaque élément du type plaque (2, 3, 4) est comprise entre 2 et 25 mm, de
préférence égale à 8 mm.
3. Cabine de douche selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle présente un
plancher en forme de plaque (16) dont la zone marginale est munie d'encoches de réception
pour la paroi.
4. Cabine de douche selon la revendication 3, caractérisée en ce que, pour servir de
réception à la paroi, est prévue, moulée dans le plancher (16), une rainure (20) dans
laquelle peut être encastrée par son arête inférieure une paroi (constituée d'éléments
du type plaque 2, 3, 4).
5. Cabine de douche selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que le plancher
(16) présente des encoches permettant l'enfichage des barres profilées (5, 6, 7, 8).
6. Cabine de douche selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que le plancher
(16), sur sa face (17) tournée vers l'intérieur de la cabine de douche, est incliné
vers le centre dudit plancher.
7. Cabine de douche selon la revendication 6, caractérisée en ce que la face (17) du
plancher (16), tournée vers l'intérieur de la cabine de douche, est munie d'un perçage
central (18) pour la mise en place d'une évacuation d'eau (19).
8. Cabine de douche selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisée en ce que la face
(17) du plancher (16) tournée vers l'intérieur de la cabine de douche, présente un
profil moulé qui améliore ses propriétés antidérapantes.
9. Cabine de douche selon l'une des revendications 3 à 8, caractérisée en ce que le matériau
utilisé pour réaliser le plancher (16) est une matière synthétique.
10. Cabine de douche selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisée en ce que le matériau
utilisé pour réaliser chaque élément du type plaque (2, 3, 4) est du verre.