[0001] Die Erfindung geht gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 von der DE-PS3209901
aus.
[0002] Bei dieser bekannten Brennkraftmaschine sind zur Erzielung einer hohen Leistung im
Zylinderkopf je Brennraum eines Zylinders zwei Einlaß- und zwei Auslaß-Ventile angeordnet.
Um einen steifen Ventiltrieb zu erreichen, werden die obenliegenden Steuerwellen zur
Betätigung der hängend angeordneten Ventile zwischen den Einlaß- und den Auslaß-Ventilen
eines Zylinders gelagert. Zur Verringerung der Bauhöhe des Zylinderkopfes sind die
Steuerwellen-Lager geteilt ausgeführt, wobei die gesonderten Deckel jeweils beiderseits
der jeweiligen Steuerwelle befestigt sind. Zwischen den in einer gemeinsamen Querebene
angeordneten Steuerwellen-Lagern ist im Bereich der Zylinderachse eine Zündkerze angeordnet,
die in einem Schacht vom oberen Ende des Zylinderkopfes her zugänglich ist.
[0003] Wie aus der Fig. 5 der o.g. DE-PS 3209901 hervorgeht, ist für die Anordnung der Befestigungseinrichtungen
der gesonderten Lagerdeckel zwischen der jeweiligen Steuerwelle und dem Zündkerzen-Schacht
ein erheblicher Bauraum vorgesehen. Dies führt in nachteiliger Weise zu einem breitbauenden
Zylinderkopf mit aus größerem Materialaufwand und größeren, gefüllten Kühlräumen resultierendem
zusätzlichem Gewicht.
[0004] Weiter ergibt sich aus der insgesamt gekippten 4-Ventilanordnung mit etwa zur Zylinderachse
parallelen Auslaßventilen ein Brennraum, der zum raschen Durchbrennen der Ladung zwei
Zündkerzen erfordert, da die mittige Zündkerze im Schatten einer in OT-Stellung auftretenden,
einseitig gerichteten Quetschströmung liegt.
[0005] Aus der DE-OS2919213 ist eine Brennkraftmaschine mit einem im Bereich des Steuergehäuses
schmalbauenden Zylinderkopf bekannt. Diese günstige Bauart ist begründet durch eine
einzige Steuerwelle, die über Kipphebel je Zylinder vier hängend angeordnete Ventile
betätigt. Die Achsen der beiden Einlaß- und der beiden Auslaß-Ventile sind zur Zylinderachse
gering geneigt, wodurch im Zylinderkopfboden ein flacher Kalotten-Brennraum ausgebildet
werden kann. In den eine höhere Verdichtung zulassenden Brennraum ragt zentral eine
Zündkerze. Erreicht ist damit ein klopffester Brennraum, der bei verbrauchsgünstig
mageren Gemischen ein schnelles Durchbrennen der Ladung sicherstellt.
[0006] Nachteilig bei diesem bekannten Zylinderkopf ist die durch eine schräge Anordnung
der Zündkerze erreichte zentrale Lage der Zündkerzen-Funkenstrecke. In einem flachen
Brennraum muß diese durch die Schräganordnung gegenüber der brennraumseitigen Mündung
der Aufnahmebohrung der Zündkerze zurückgesetzt angeordnet werden, wodurch beim Gaswechsel
sich eine unzureichende Spülung der Zündkerze von Brenngasresten ergibt. Weiter ist
mit der schrägen Anordnung ein in Seitenwänden des Zylinderkopfes und des Steuergehäuses
austretender, die Zündkerze aufnehmender Schacht verbunden, der einer strömungsgünstigen
Anordnung benachbarter Gaswechselkanäle mit großem Durchmesser entgegensteht. Dies
kann trotz einer zur Zylinderachse einseitig versetzten Ventilanordnung mit Antrieb
dazu führen, daß die dem Schacht benachbarten Gaswechselkanäle zu nahe der Zylinderbohrung
in den Brennraum münden. Der Zylinderbohrung zu eng benachbarte bewegte Ventilteller
behindern jedoch bekanntlich die Strömung beim Ladungswechsel.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Brennkraftmaschine mit
Merkmalen der Brennkraftmaschine der weiteren Druckschrift derart zu kombinieren,
daß bei einem Brennraum für hohe Leistung bei niederem Verbrauch mit einer auf optimalen
Ladungswechsel abgestellten Ventilsteuerung ein schmalbauender Zylinderkopf erzielt
ist.
[0008] Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches gelöst.
Die erfindungsgemäße, mittige Befestigung eines gemeinsamen Lagerdeckels für beide
Steuerwellen eröffnet den Vorteil eines geringen gegenseitigen Achsabstandes der Steuerwellen.
Mit der Anordnung kegelförmiger Nocken im gegenseitigen axialen Abstand etwa des Steuerwellen-Achsabstandes
ergibt sich der Vorteil der Anordnung sämtlicher Ventile bzw. deren Achsen auf dem
Mantel eines sehr spitzen Kegels, wodurch die Ventile bei relativ großen Durchmessern
ihrer Ventilteller mit diesen in einem den Einströmwiderstand verringernden Abstand
zur Kontur der Zylinderbohrung angeordnet werden können. Weiter ist der mit der Kegelspitze
identische Schnittpunkt aller Ventilachsen vom freien Ende der mittig angeordneten
Zündkerze oder der Einspritzdüse um das Mehrfache des Durchmessers der Zylinderbohrung
entfernt. Damit ist über die Ventilteller in vorteilhafter Weise eine sehr flache
Mulden-Kontur für die Brennraumbegrenzung im Zylinderkopf vorgegeben.
[0009] Um trotz der Ventilteller eine relativ glatte Oberfläche der Brennraumbegrenzung
im Zylinderkopf zu erreichen, wird in Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß
der Schnittpunkt der Ventilachsen ca. um das Maß des 2fachen Durchmessers der Zylinderbohrung
entfernt auf der Zylinderachse vorgesehen ist. Eine besonders günstig an die Ventilteller
angepaßte Brennraumbegrenzung wird nach einem weiteren Vorschlag durch die Verwendung
des Schnittpunktes als Mittelpunkt einer im Zylinderkopf den Brennraum begrenzenden
Kalotte erzielt, wobei deren Berandung mit dem Durchmesser der den Kolben aufnehmenden
Zylinderbohrung identisch ist.
[0010] Die vorbeschriebene Ausbildung der Kalotte bis zur den Kolben aufnehmenden Zylinderbohrung
ermöglicht in weiterer Ausgestaltung den Kolben in seinem umfänglichen Randbereich
des Kolbenbodens über eine vorbestimmte radiale Erstreckung der Brennraum-Kalotte
im Zylinderkopf entsprechend anzupassen. Damit ist in Kolben-OT-Stellung ein konzentrischer,
umlaufender Quetschspalt erreicht, aus dem die Ladung entlang der durch die Ventilteller
nur wenig gestörten Kalotten-Oberfläche bei gemischverdichtender Brennkraftmaschine
der zentrisch angeordneten Zündkerze zuströmt. Die mit der Kalotte erzielte symmetrische
Brennraumgestaltung ergibt somit in Verbindung mit der symmetrischen Quetschspalt-Gestaltung
eine Ladungskonzentration im Zündkerzenbereich, wobei die im umfänglichen Quetschspalt
initiierte Ladungsströmung von etwa gleichmäßiger Massenverteilung im Bereich der
Zündkerze zum Kolbenboden umgelenkt wird. Damit wird ein schnelles Durchbrennen der
Ladung erzielt. Dies wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung durch eine flache,
symmetrische Mulde im Kolbenboden zusätzlich unterstützt.
[0011] Bei einer Brennraum-Kalotte im Zylinderkopf mit dem Kugelmittelpunkt im Schnittpunkt
der Ventilachsen kann eine 4-Ventil-Anordnung zur Erzielung großer Tellerdurchmesser
der Einlaßventile die Ventilanordnung insgesamt ohne Nachteile einseitig gekippt angeordnet
werden. Damit können bei im Kolbenboden vorgesehenen Taschen für die Ventile die gegebenen
Anschnitte des bei einer Kolbenmulde erhöhten, umlaufenden Randbereiches etwa vergleichmäßigt
werden, wobei der äußerste Umfang des Randbereiches unverändert bleibt. Dies ergibt
eine der Anzahl der Anschnitte entsprechende Anzahl sektorieller Ladungsströmungen
aus dem Quetschspalt, wobei die geringeren Geschwindigkeiten an den Rändern der Einzel-Ladungsströmungen
zu einer Mikroverwirbelung in Teilbereichen des etwa linsenförmigen Brennraumes vorteilhaft
beitragen.
[0012] Die Erfindung ist mit einem geänderten Kolben auch für eine Diesel-Brennkraftmaschine
mit Direkteinspritzung geeignet. Schließlich beschreibt ein letzter Vorschlag eine
bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen, mittigen Befestigung des gemeinsamen
Steuerwellen-Lagerdeckels.
[0013] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine gemischverdichtende, fremdgezündete
Brennkraftmaschine ist in der Zeichnung dargestellt. Die Zeichnung zeigt in
- Fig. 1
- eine teilweise dargestellte Brennkraftmaschine mit einem 4-Ventil-Zylinderkopf im
Querschnitt,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt des Ventiltriebes für einen Zylinder in Draufsicht, und
- Fig. 3
- einen Kolben in Draufsicht des Kolbenbodens.
[0014] Die lediglich teilweise dargestellte Hubkolben-Brennkraftmaschine 1 umfaßt einen
Zylinder 2, dem ein 4-Ventil-Zylinderkopf 3 mit obenliegenden Steuerwellen 4 und 5
zugeordnet ist. Der Zylinderkopf 3 ist mit zwei hängend angeordneten Einlaßventilen
6 und zwei hängend angeordneten Auslaßventilen 7 ausgerüstet, die jeweils über Tassenstößel
8 und 9 von der jeweiligen Steuerwelle 4 bzw. 5 betätigt werden. Zwischen den Einlaßventilen
6 ist ein Lager 10 für die Steuerwelle 4 und zwischen den Auslaßventilen 7 ist ein
Lager 11 für die Steuerwelle 5 angeordnet. Zwischen den in einer Querebene des Zylinderkopfes
3 angeordneten Lagern 10 und 11 weist die gemischverdichtende Brennkraftmaschine 1
eine im Bereich der Zylinderachse 12 angeordnete Zündkerze 13 auf, die in einem im
Zylinderkopf 3 ausgebildeten Schacht 14 angeordnet ist.
[0015] Zur Fortsetzung des Schachtes 14 über einen Zylinderkopfdeckel 15 hinaus ist ein
Rohr 16 vorgesehen, das im Zylinderkopf 3 drehgesichert fixiert ist. Mit seinem freien
Endbereich durchsetzt das Rohr 16 mittig und mit Spiel einen für beide Steuerwellen-Lager
10 und 11 gemeinsamen Lagerdeckel 17. Im Bereich des Lagerdeckels 17 weist das Rohr
16 an seinem Außenumfang ein Gewinde 18 für eine Spannmutter 19 auf. Die Spannmutter
19 dient der Niederhaltung bzw. mittigen Befestigung des gemeinsamen Lagerdeckels
17, der in seinen freien Endbereichen bei 20 und 21 zusätzlich befestigt ist.
[0016] Die Steuerwellen 4 und 5 sind dem Rohr 16 bzw. der mittigen Befestigungsstelle mittels
der Spannmutter 19 eng benachbart angeordnet, wodurch ein relativ kleiner Achsabstand
zwischen den vorgenannten Steuerwellen erreicht ist. Wie aus Fig. 2 näher hervorgeht,
wird jedes der Einlaßventile 6 von separaten Nocken 22 und 22′ und jedes der Auslaßventile
7 von separaten Nocken 23 bzw. 23′ betätigt. Die Nocken 22, 22′ und 23, 23′ der Steuerwellen
4, 5 sind zur Querebene 24 bzw. zum gemeinsamen Lagerdeckel 17 im wesentlichen symmetrisch
angeordnet, wobei ihre mittigen Drehebenen E
D1 und E
D2 axial im Maß des Steuerwellen-Achsabstandes "a" beabstandet sind. Weiter sind sämtliche
vorgenannten Nocken Steuerwellen 4 und 5 kegelförmig gestaltet. Damit lassen sich
die Achsen sämtlicher Ventile 6 und 7 auf dem Mantel eines spitzen Kegels anordnen,
dessen Spitze im Schnittpunkt aller Ventil-Achsen liegt. Mit dem gemeinsamen Lagerdeckel
17 und dessen erfindungsgemäßer, mittiger Befestigung kann der Achsabstand a der Steuerwellen
4 und 5 relativ zum Durchmesser D
Z der Zylinderbohrung 2′ klein gewählt werden. Wird weiter der axiale Abstand der Drehebenen
E
D1 und E
D2 der kegelförmigen Nocken 22, 23 und 22′, 23′ im wesentlichen gleich dem Steuerwellen-Achsabstand
a gewählt, wird ein flacher, linsenförmiger Brennraum 25 durch eine um das Mehrfache
des Durchmessers D
Z der Zylinderbohrung 2′ entfernte Anordnung des Schnittpunktes 26 aller Ventilachsen
von der brennraumseitigen Mündung einer an den Schacht 14 brennraumseitig anschließenden
Aufnahmebohrung 27 für die Zündkerze 13 erzielt. Vorzugsweise ist der Schnittpunkt
26 der Ventilachsen ca. um das Maß des 2fachen Durchmessers D
Z der Zylinderbohrung 2′ entfernt auf der Zylinderachse 12 vorgesehen. Damit wird für
die kegelförmigen Nocken 22, 22′ und 23, 23′ jeweils ein relativ kleiner Kegelwinkel
erreicht, wodurch sich günstige tribologische Verhältnisse zwischen den vorgenannten
Nocken und den Tassenstößeln 8 und 9 ergeben.
[0017] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, dient der Schnittpunkt 26 als Mittelpunkt einer im Zylinderkopf
3 den Brennraum 25 begrenzenden Kalotte 28, deren Berandung 29 mit dem Durchmesser
D
Z der einen Kolben 30 aufnehmenden Zylinderbohrung 2′ im wesentlichen identisch ist.
Der Kolben 30 weist einen der Brennraum-Kalotte 28 entsprechend angepaßten Randbereich
31 am Kolbenboden 32 auf für einen im wesentlichen konzentrischen, umlaufenden Quetschspalt
33 in OT-Stellung des Kolbens 30.
[0018] Der Randbereich 31 am Kolbenboden 32 begrenzt ferner eine im Kolbenboden 32 zur Zylinderachse
12 symmetrisch angeordnete, flache Mulde 34 im Kolbenboden 32, die mit der zylinderkopfseitigen
Brennraum-Kalotte 28 einen im wesentlichen linsenförmigen Brennraum 25 ergibt. Dieser
bietet für ein Brennverfahren mit Gemischverdichtung und Fremdzündung (Zündkerze 13)
ein rasches, klopffreies Durchbrennen der Ladung.
[0019] Zur Erzielung großer Ventilteller der Einlaßventile 6 ist die 4-Ventil-Anordnung
insgesamt um den Schnittpunkt 26 der Ventilachsen in Richtung der Auslaßventile 7
gekippt. Weiter gestattet die gewählte Lage des Schnittpunktes 26 der Ventilachsen,
der ca. um das Maß des 2fachen Innendurchmessers D
Z der Zylinderbohrung 2′ von der Mündung der Aufnahmebohrung 27 für die Zündkerze 13
auf der Zylinderachse 12 entfernt angeordnet ist, die Ventile 6 und 7 mit ihren Ventiltellern
nahe der Zündkerze 13 anzuordnen. Damit ergibt sich für die Ventilteller der Ventile
6 und 7 eine von der Zylinderbohrung 2′ beabstandete Anordnung. Wie aus Fig. 3 weiter
ersichtlich, wird durch im Kolbenboden 32 vorgesehene Taschen 35, 36 für die Ventilteller
der Ventile 6 und 7 der Randbereich 31 des Kolbens 30 lediglich teilweise angeschnitten.
Damit bleibt ein durchgängig umlaufender Quetschspalt 33 bestehen.
[0020] Die vorbeschriebene Brennkraftmaschine 1 ist auch für ein Brennverfahren mit Luftverdichtung
und Selbstzündung geeignet, wobei der hierfür vorzusehende Kolben einen bis auf eine
mittige Öffnung zu einer im Kolben angeordneten Brennraummulde einen der Kalotte im
Zylinderkopf angepaßten Kolbenboden aufweist. An die Stelle der Zündkerze tritt eine
Einspritzdüse.
[0021] Abschließend ist noch anzumerken, daß mit der Erfindung neben einem schmal bauenden
Zylinderkopf dieser auch in Längsrichtung kurz gebaut werden kann, da mit der kompakten
Anordnung eines Antriebes der vier radial angeordneten Ventile eines Zylinders zwischen
den Zylinder etwa tangierenden Maschinen-Querebenen die Zylinderabstände klein gewählt
werden können.
1. Hubkolben-Brennkraftmaschine mit einem zwei obenliegende Steuerwellen umfassenden
Zylinderkopf,
― bei der einem Brennraum eines Zylinders im Zylinderkopf mehrere geneigt hängende,
von den Steuerwellen angetriebene Gaswechselventile zugeordnet sind, und
― in einer, eine Zylinderachse (12) beinhaltende, Querebene des Zylinderkopfes geteilte,
Lager für die Steuerwellen angeordnet sind, und
― weiter der Zylinderkopf zwischen den Steuerwellen-Lagern einen der Aufnahme einer
mit dem Brennraum in Verbindung stehenden Einrichtung (Zündkerze, Einspritzdüse) dienenden
Schacht aufweist, dadurch gekennzeichnet,
― daß ein den Schacht (14) begrenzender Fortsatz (Rohr 16) der Befestigung eines für
beide Steuerwellen-Lager (10, 11) gemeinsamen Lagerdeckels (17) dient,
― daß die Nocken (22, 22′ und 23, 23′) jeder Steuerwelle (4, 5) beiderseits des Lagerdeckels
(17) kegelförmig und mit den mittigen Drehebenen (ED1, ED2) zueinander axial beabstandet sind etwa entsprechend einem kleinen Abstandsmaß der
Steuerwellen, wobei
― die Achsen aller Ventile (6, 7) sich in einem triebwerkseitigen Punkt (26) schneiden,
― der von der brennraumseitigen Mündung einer an den Schacht (14) brennraumseitig
anschließenden Aufnahmebohrung (27) für die jeweilige Einrichtung (Zündkerze 13, Einspritzdüse)
um ein Mehrfaches des Durchmessers (DZ) der Zylinderbohrung (2′) entfernt ist.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittpunkt
(26) der Ventilachsen ca. um das Maß des 2fachen Durchmessers (DZ) der Zylinderbohrung (2′) entfernt auf der Zylinderachse (12) vorgesehen ist.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
― daß der Schnittpunkt (26) als Mittelpunkt einer im Zylinderkopf (3) den Brennraum
(25) begrenzenden Kalotte (28) dient,
― deren Berandung (29) mit dem Durchmesser (DZ) der einen Kolben (30) aufnehmenden Zylinderbohrung (2′) im wesentlichen identisch
ist.
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
― daß der Kolben (30) einen der Brennraum-Kalotte (28) entsprechend angepaßten Randbereich
(31) am Kolbenboden (32) für einen konzentrischen, umlaufenden Quetschspalt (33) in
Kolben-OT-Stellung aufweist, und
― daß im Kolbenboden (32) vorgesehene Taschen (35, 36) für die über Tassenstößel (8,
9) angetriebenen Ventile (6, 7) einer mit den Einlaßventilen (6) zur Zylinderachse
(12) um den Schnittpunkt (26) insgesamt gekippten 4-Ventilanordnung den Randbereich
(31) lediglich anschneiden.
5. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kolben (30) für ein Brennverfahren mit Gemischverdichtung und Fremdzündung (Zündkerze
13) eine zur Zylinderachse (12) symmetrische, flache Mulde (34) im Kolbenboden (32)
aufweist.
6. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kolben für ein Brennverfahren mit Luftverdichtung und Selbstzündung bis auf eine Öffnung
zu einer im Kolben angeordneten Brennraummulde einen der Kalotte im Zylinderkopf angepaßten
Kolbenboden aufweist.
7. Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet,
― daß der Fortsatz ein gesondertes, den Lagerdeckel (17) durchsetzendes Rohr (16)
ist,
― das im Zylinderkopf (3) fixiert ist und
― das lagerdeckelseitig ein Gewinde (18) für eine am Lagerdeckel aufliegende Spannmutter
(19) aufweist.
1. A reciprocating piston internal-combustion engine with a cylinder head comprising
two overhead camshafts,
― in which a plurality of gas exchange valves in suspended inclined arrangement, driven
by the camshafts, is associated with a combustion chamber of a cylinder in the cylinder
head, and
― in a transverse plane of the cylinder head containing a cylinder axis (12), divided
bearings are arranged for the camshafts, and
― in addition the cylinder head, between the camshaft bearings, has a compartment
serving to receive a device (spark-plug, fuel-injection nozzle) which is connected
with the combustion chamber, characterised in that
― an extension (pipe 16) delimiting the compartment (14) serves for the attachment
of a common bearing cover (17) for both camshaft bearings (10, 11),
― the cams (22, 22′ and 23, 23′) of each camshaft (4, 5) are arranged on both sides
of the bearing cover (17) in tapered form and with the central planes of rotation
(ED1, ED2) at an axial distance from each other corresponding approximately to a small spacing
measurement of the camshafts, in which
― the axes of all valves (6, 7) intersect at a point (26) on the driving system side,
― which is at a distance from the opening on the combustion chamber side of a receiving
bore (27) adjoining the compartment (14) on the combustion chamber side for the respective
device (spark-plug 13, fuel injection nozzle) by a multiple of the diameter (Dz) of the cylinder bore (2′).
2. An internal-combustion engine according to Claim 1, characterised in that the point
of intersection (26) of the valve axes is provided on the cylinder axis (12) at a
distance of approximately the length of twice the diameter (Dz) of the cylinder bore (2′).
3. An internal-combustion engine according to Claim 2, characterised in that
― the point of intersection (26) serves as the central point of a cup (28) delimiting
the combustion chamber (25) in the cylinder head (3),
― its periphery (29) being substantially identical to the diameter (Dz) of the cylinder bore (2′) receiving a piston (30).
4. An internal-combustion engine according to Claim 3, characterised in that
― the piston (30) has a marginal region (31) adapted accordingly to the combustion
chamber cup (28) on the piston head (32) for a concentric circular compression gap
(33) in the OT position of the piston, and
― pockets (35, 36) provided in the piston head (32) for the valves (6, 7) driven via
cup rods (8, 9) of a 4-valve arrangement tilted as a whole about the point of intersection
(26) with the inlet valves (6) to the cylinder axis (12) merely chamfer the marginal
region (31).
5. An internal-combustion engine according to one of Claims 1-4, characterised in
that the piston (30) for a combustion method with mixture compression and external
ignition (spark-plug 13) has a flat depression (34) in the piston head (32) which
is symmetrical to the cylinder axis (12).
6. An internal-combustion engine according to one of Claims 1-4, characterised in
that the piston for a combustion method with air compression and automatic ignition
has a piston head adapted to the cup in the cylinder head up to an opening to a combustion
chamber depression arranged in the piston.
7. An internal-combustion engine according to Claims 1-6, characterised in that
― the extension is a separate pipe (16) penetrating the bearing cover (17),
― which is fixed in the cylinder head (3) and
― which has a thread (18) on the bearing cover side for a tightening nut (19) resting
on the bearing cover.
1. Moteur à combustion interne à piston alternatif avec une culasse entourant deux
arbres à cames en tête, dans lequel
― à une chambre de combustion d'un cylindre de la culasse sont associées plusieurs
soupapes d'inversion de gaz inclinées en tête, commandées par les arbres à cames,
et
― dans un plan transversal de la culasse comprenant un axe de cylindre (12), sont
disposés des paliers divisés en deux, pour les arbres à cames, et
― en outre, la culasse entre les paliers des arbres à cames comporte une gaine servant
à recevoir un dispositif (bougie, injecteur) se trouvant en liaison avec la chambre
de combustion, caractérisé en ce que
― un prolongement (tube 16) rejoignant la gaine (14) sert à fixer un couvercle de
palier (17) commun aux deux paliers des arbres à cames (10, 11),
― les cames (22, 22′ et 23, 23′) de chaque arbre à cames (4, 5) des deux côtés du
couvercle de palier (17) ont une forme conique et sont à une certaine distance les
unes des autres axialement avec leurs plans de rotation centraux (ED₁, ED₂), sensiblement correspondant à une petite mesure de distance des arbres à cames,
― les axes de toutes les soupapes (6, 7) se rencontrent en un point (26) côté mouvement-
qui est éloigné de plusieurs fois le diamètre (Dz) de l'alésage du cylindre (2′) de l'orifice côté chambre de combustion d'un alésage
(27) rejoignant la gaine (14) côté chambre de combustion et destiné à recevoir le
dispositif respectif (bougie 13, injecteur).
2. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le
pont de rencontre (26) des axes de soupapes est prévu sur l'axe du cylindre (12) à
une distance d'environ 2 fois le diamètre (Dz) de l'alésage du cylindre (2′).
3. Moteur à combustion interne selon la revendication 2, caractérisé
― en ce que le point de rencontre (26) sert comme centre d'une calotte (28) délimitant
dans la culasse (3) la chambre de combustion (25),
― en ce que sa corde (29) est essentiellement identique au diamètre (Dz) de l'alésage du cylindre (2′) recevant un piston (30).
4. Moteur à combustion interne selon la revendication 3, caractérisé
― en ce que le piston (30) comporte un pourtour (31) sur la tête de piston (32) adapté
adéquatement à la calotte (28) de la chambre de combustion pour un intervalle de serrage
(33) circulaire, concentrique dans la position de point mort haut (OT) du piston,
et
― en ce que des poches (35, 36) prévues dans la tête de piston (32) pour les soupapes
(6, 7) commandées par les poussoirs à tasses (8, 9) d'un dispositif à 4 soupapes obtenu
par basculement de l'ensemble des soupapes d'admission (6) par rapport à l'axe du
cylindre (12) autour du point de rencontre (26), entament simplement le pourtour (31).
5. Moteur à combustion interne selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en
ce que le piston (30) comporte pour un processus de combustion avec compression du
mélange et allumage extérieur (bougie 13), une cavité (34), dans la tête de piston,
plate et symétrique par rapport à l'axe (12) du cylindre.
6. Moteur à combustion interne selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en
ce que le piston comporte pour un processus de combustion avec compression d'air et
auto-allumage, une tête de piston adaptée à la calotte dans la culasse excepté une
ouverture sur une cavité de la chambre de combustion placée dans le cylindre.
7. Moteur à combustion interne selon les revendications 1 à 6, caractérisé
― en ce que le prolongement est un tube (16) isolé, traversant le couvercle des paliers
(17),
― qui est fixé dans la culasse (3) et
― qui comporte du côté du couvercle de palier, un filetage (18) pour un écrou de serrage
(19) appuyant sur le couvercle de palier.