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EP 0 345 558 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.1992 Patentblatt 1992/02 |
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Anmeldetag: 26.05.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D01G 27/00 |
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Verfahren zum Einziehen eines Wattebandes zwischen Kalanderwalzen einer Bandwickelmaschine
Method for inserting a fibre web into the pressing rolls of a lap-forming machine
Procédé pour introduire un ruban de fibres entre les rouleaux de pression d'une machine
d'enroulement de nappes de fibres textiles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
06.06.1988 CH 2149/88
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.12.1989 Patentblatt 1989/50 |
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Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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CH-8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Scheurer, Paul
CH-8400 Winterthur (DE)
- Baechinger, Peter
CH-8570 Hard b. Weinfelden (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 141 258 FR-A- 1 038 111
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CH-A- 289 337
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Textilfasern, die gekämmt werden sollen, werden einer Kämmaschine in der Regel als
Watten in Form von Wattewickeln zugeführt. Ein Watteband wird auf einer Bandwickelmaschine
aus mehreren Streckenbändern hergestellt und dann aufgewickelt. Vor dem Aufwickeln
ist ein Kalandern der Watte zum Glätten ihrer Oberflächen erforderlich, damit die
Watte von dem Wickel nachher auf der Kämmaschine problemlos wieder abgewickelt werden
kann.
[0002] Bekannte Bandwickelmaschinen enthalten zwei drehbare Wickelwalzen, die einen Wattewickel
während des Aufwickelns tragen, und einen benachbart zu einer der Wickelwalzen angeordneten
Walzenkalander. Dabei hat sich insbesondere eine Anordnung bewährt, bei der vier Kalanderwalzen
in einer zu einer der Wickelwalzen etwa konzentrischen Reihe angeordnet sind. Im Betrieb
werden die Kalanderwalzen mit einer vorbestimmten Kraft gegeneinandergepresst. Für
das Einziehen des Anfangs eines neuen Wattebandes wird die Kraft aufgehoben, wodurch
sich zwischen den Kalanderwalzen kleine Spalte bilden.
[0003] Das Einziehen des Anfangs eines neuen Wattebandes ist jedoch schwierig, wenn, insbesondere
bei einer Anordnung mit vier Kalanderwalzen, das Watteband um die der Wickelwalze
zugekehrte Unterseite einer der Kalanderwalzen herum und dann durch den Spalt zwischen
dieser Kalanderwalze und der nächsten Kalanderwalze wieder nach aussen geführt werden
muss. Die der Wickelwalze zugekehrten Unterseiten der Wickelwalzen sind nicht zugänglich
und normalerweise noch nicht einmal einsehbar.
[0004] Es ist bekannt, unter der Kalanderwalze, um deren Unterseite das Watteband herumgeführt
werden muss, ein Führungsblech anzuordnen. Das Führungsblech soll den Anfang eines
Wattebandes um die Unterseite der Kalanderwalze herum in den Spalt zwischen dieser
Kalanderwalze und der nächsten Kalanderwalze führen, während man die Kalanderwalzen
langsam drehen lässt. Die Einrichtung mit dem Führungsblech funktioniert jedoch nicht
zuverlässig. Insbesondere wenn das Führungsblech verschmutzt ist, kommt es leicht
zur Verstopfung zwischen dem Führungsblech und der Kalanderwalze.
[0005] Die Erfindung hat sich daher zum Ziel gesetzt, ein Verfahren zur Verfügung zu stellen,
mit dem die geschilderten Schwierigkeiten vermieden werden können und der Anfang eines
Wattebandes problemlos und sicher um die nicht zugängliche Unterseite einer Kalanderwalze
herum und durch den Spalt zwischen dieser Kalanderwalze und der nächsten Kalanderwalze
hindurchgeführt werden kann.
[0006] Das erfindungsgemässe Verfahren zum Einziehen eines Wattebandes zwischen Kalanderwalzen
an einer Bandwickelmaschine, mit dem das angegebene Ziel erreicht wird, ist dadurch
gekennzeichnet, dass eine Platte, von der wenigstens ein vorderer Abschnitt schalenförmig
um eine Achse gekrümmt ist, mit einem vorderen Rand in den Spalt zwischen zwei benachbarten
der Kalanderwalzen eingeführt und um eine der beiden Walzen bis in den Spalt zwischen
dieser und einer dritten der Kalanderwalzen herumbewegt wird und dass ein Anfangsabschnitt
des Wattebandes auf ein an einem hinteren Rand der Platte befestigtes biegsames Flächengebilde
aus Folie und/oder Tuch aufgelegt wird und dann die Platte und das Flächengebilde
weiterbewegt werden, bis das Flächengebilde durch den zweitgenannten Spalt hindurchgetreten
ist.
[0007] Die Erfindung betrifft auch ein Hilfsgerät für die Durchführung des erfindungsgemässen
Verfahrens, welches Hilfsgerät gekennzeichnet ist durch eine Platte, von der wenigstens
ein vorderer Abschnitt schalenförmig um eine Achse gekrümmt ist, und ein an einem
Rand der Platte befestigtes biegsames Flächengebilde aus Folie und/oder Tuch.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Vertikalschnitt durch Teile einer Bandwickelmaschine,
Fig. 2 in grösserem Massstab eine perspektivische Ansicht eines Hilfsgerätes, das
zum Einziehen eines Wattebandes zwischen die in Fig. 1 gezeigten Kalanderwalzen verwendet
wird, und
Fig. 3 bis 5 die in Fig. 1 gezeigten Kalanderwalzen jeweils während verschiedener
Stufen des Einziehens eines Wattebandes.
[0009] Die Fig. 1 zeigt eine Wattewickel 1, der auf zwei drehbaren Wickelwalzen 2 und 3
aufliegt. Ein mit einer unterbrochenen Linie dargestelltes Watteband 4 läuft durch
einen Walzenkalander, bevor es dem Wattewickel 1 zuläuft und auf diesem aufgewickelt
wird. Der Kalander besteht aus vier Kalanderwalzen 5, 6, 7 und 8, die benachbart zur
Wickelwalze 2 in einer zu dieser etwa konzentrischen Reihe angeordnet sind. Im Betrieb
werden die Kalanderwalzen 5, 6, 7 und 8 durch nicht dargestellte Mittel mit einer
vorbestimmten Kraft gegeneinandergepresst.
[0010] Für das Einziehen des Anfangs eines neuen Wattebandes 4 zwischen die Kalanderwalzen
wird die Presskraft aufgehoben und werden die Kalanderwalzen 5, 6, 7 und 8 geringfügig
voneinander entfernt, so dass zwischen je zwei benachbarten Kalanderwalzen ein kleiner
Spalt von beispeilsweise etwa 3 mm Breite entsteht. Es ist ersichtlich, dass es dann
relativ einfach ist, den Anfang des neuen Wattebandes von oben zwischen die Walzen
5 und 6 zwischen die Walzen 7 und 8 einzuführen, während man die Walzen langsam drehen
lässt. Es ist jedoch ohne Hilfsmittel sehr schwierig, dafür zu sorgen, dass der Anfang
des Wattebandes von unten her zwischen den Walzen 6 und 7 hindurchtritt.
[0011] Um das letztere in einfacher Weise stets sicher und störungsfrei zu erreichen, wird
erfindungsgemäss das in Fig. 2 dargestellte Hilfsgerät verwendet. Dieses besteht aus
einer Platte 11 mit einem vorderen Rand 12 und einem hinteren Rand 13 und aus einem
beim hinteren Rand 13 an der Platte 11 befestigten biegsamen Flächengebilde 14 aus
Folie und/oder Tuch.
[0012] Die Platte 11 besitzt einen vorderen Abschnitt 15, der schalenförmig um eine Achse
A gekrümmt ist, und einen hinteren Abschnitt 16, der weniger start gekrümmt oder vorzugsweise
etwa eben ist. Der Krümmungsradius R des vorderen Abschnittes 15 ist etwa gleich gross
wie oder wenig grösser als der Radius der Kalanderwalzen, insbesondere der Kalanderwalze
6. Der vordere Abschnitt 15 erstreckt sich, von der Achse A aus gesehen, über einen
Wickel α (in einer zur Achse A senkrechten Ebene gemessen) von mehr als 180°, z.B.
190 bis 230°, vorzugsweise etwa 210°. Die Länge d des hinteren Abschnittes 16 beträgt
etwa 20 bis 70% des Krümmungsradius R. Der hintere Abschnitt 16 könnte jedoch auch
weggelassen werden, das heisst, die Länge null haben. Die Platte 11 kann zweckmässig
aus Kunststoff bestehen, z.B. aus Polyvinylchlorid mit einer Dicke von etwa 1 bis
2,5 mm.
[0013] Das biegsame Flächengebilde 14 besteht aus einer Folie, z.B. Kunststoffolie, und/oder
aus Tuch. Das Flächengebilde 14 ist beispielweise ein Gewebe, das an seiner Unterseite
mit einer Kunststoffolie beschichtet ist und an seiner Oberseite mit vorstehenden,
geneigten feinen Borsten oder Fasern oder Häkchen besetzt ist, welche zum Rand 13
der Platte 11 hin gerichtet sind. Flächengebilde dieser Art sind als Textilbürstenbezüge
bekannt.
[0014] Die Verwendung des beschriebenen Hilfsgerätes zum Einziehen des Anfangs S eines neuen
Wattebandes 4 zwischen die Kalanderwalzen 5, 6, 7, 8 wird nachstehend anhand der Fig.
3 bis 5 erläutert.
[0015] Zuerst wird, während die Kalanderwalzen nicht gegeneinander gepresst sind und zwischen
ihnen die schon erwähnten kleinen Spalte vorhanden sind, die Platte 11 mit dem vorderen
Rand 12 voran manuell von oben her zwischen die Walzen 5 und 6 eingeführt und um die
Walze 6 herumbewegt, bis der vordere Rand 12 zwischen den Walzen 6 und 7 wieder nach
oben heraustritt, wie in Fig. 3 gezeigt. Die Platte 11 ist zwar etwas elastisch, jedoch
in jedem Fall genügend steif, um zu gewährleisten, dass der vordere Rand 12 der zwischen
die Walzen 5 und 6 eingeführten Platte 11 stets den Spalt zwischen den Walzen 6 und
7 erreicht. Dann wird, wie ebenfalls in Fig. 3 gezeigt, das am hinteren Rand der Platte
11 befestigte Flächengebilde 14 über die Walze 5 gelegt, und auf das Flächengebilde
wird ein Anfangsabschnitt des neuen Wattebandes 4 aufgelegt.
[0016] Dann werden die Kalanderwalzen 5, 6, 7, 8 gegeneinandergepresst und langsam gedreht.
Dadurch wird die Platte 11 in der Klemmstelle zwischen den Walzen 6 und 7 nach oben
gezogen, bis sie die in Fig. 4 gezeigte Stellung erreicht. Der etwa ebene hintere
Abschnitt 16 (Fig. 2) der Platte 11 hat die Wirkung, dass der vordere Abschnitt der
Platte etwas von der Walze 6 abhebt und nicht erneut in die Klemmstelle zwischen den
Walzen 5 und 6 eintritt. Das am hinteren Rand der Platte 11 befestigte Flächengebilde
14 und der auf diesem haftende Anfangsabschnitt des neuen Wattebandes 4 erstrekken
sich in der Stellung gemäss Fig. 4 um die Unterseite der Walze 6 herum.
[0017] Die Kalanderwalzen 5, 6, 7, 8 werden dann weiter gedreht, bis die Platte 11 ganz
aus der Klemmstelle zwischen den Walzen 6 und 7 nach oben herausgestossen ist und
auch das Flächengebilde 14 mit dem Anfangsabschnitt des neuen Wattebandes 4 diese
Klemmstelle verlassen hat, wie in Fig. 5 gezeigt. Wenn sich der Anfangsabschnitt des
Wattebandes 4 dabei vom Flächengebilde 14 löst und auf die Walze 6 fällt, dann stört
das nicht.
[0018] Das Hilfsgerät wird nun abgenommen, und der Anfangsabschnitt des Wattebandes 4 wird
über die Walze 7 gelegt und zwischen die Walzen 7 und 8 eingeführt. Dabei sind die
Kalanderwalzen nicht mehr gegeneinandergepresst, so dass zwischen den Walzen 7 und
8 wieder der kleine Spalt vorhanden ist. Das aus dem Spalt zwischen den Walzen 7 und
8 nach unten austretende Watteband 4 läuft dann auf den Umfang der Wickelwalze 2 (Fig.
1) auf und wird von diesem zum Wattewickel 1 mitgenommen.
1. Verfahren zum Einziehen eines Wattebandes zwischen Kalanderwalzen an einer Bandwickelmaschine,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Platte (11), von der wenigstens ein vorderer Abschnitt
(15) schalenförmig um eine Achse (A) gekrümmt ist, mit einem vorderen Rand (12) in
den Spalt zwischen zwei benachbarten der Kalanderwalzen (5, 6) eingeführt und um eine
(6) der beiden Walzen bis in den Spalt zwischen dieser und einer dritten (7) der Kalanderwalzen
herumbewegt wird und dass ein Anfangsabschnitt des Wattebandes (4) auf ein an einem
hinteren Rand (13) der Platte (11) befestigtes biegsames Flächengebilde (14) aus Folie
und/oder Tuch aufgelegt wird und dann die Platte (11) und das Flächengebilde (14)
weiterbewegt werden, bis das Flächengebilde (14) durch den zweitgenannten Spalt (6-7)
hindurchgetreten ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bewirken des genannten
Weiterbewegens die Kalanderwalzen (5, 6, 7, 8) gegeneinandergepresst und angetrieben
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, das die Platte (11) einen
etwa ebenen hinteren Endabschnitt (16) aufweist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der etwa ebene hintere
Endabschnitt (16) der Platte (11) in Bewegungsrichtung der Platte, d.h. senkrecht
zur Achse (A), eine Länge (d) hat, die gleich 20 bis 70% des Krümmungsradius (R) des
vorderen Abschnittes (15) der Platte (11) ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte
(11) bzw. der gekrümmte vordere Abschnitt (15) derselben sich von der Achse (A) aus
gesehen über einen Wickel (α) von 190 bis 230°, vorzugsweise etwa 210°, erstreckt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte
(11) aus Kunststoff besteht, vorzugsweise aus Polyvinylchlorid mit einer Dicke von
1 bis 2,5 mm.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame
Flächengebilde (14) mit vorstehenden, geneigten Borsten oder Fasern oder Häkchen besetzt
ist.
8. Hilfsgerät zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet
durch eine Platte (11), von der wenigstens ein vorderer Abschnitt (15) schalenförmig
um eine Achse (A) gekrümmt ist, und ein an einem hinteren Rand (13) der Platte (11)
befestigtes biegsames Flächengebilde (14) aus Folie und/oder Tuch.
9. Hilfsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (11) vor dem
genannten hinteren Rand (13) einen etwa ebenen hinteren Endabschnitt (16) aufweist.
10. Hilfsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der etwa ebene hintere
Endabschnitt (16) der Platte (11) senkrecht zur Achse (A) eine Länge (d) hat, die
gleich 20 bis 70% des Krümmungsradius (R) des vorderen Abschnittes (15) der Platte
(11) ist.
11. Hilfsgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
Platte (11) bzw. der gekrümmte vordere Abschnitt (15) derselben sich von der Achse
(A) aus gesehen über einen Winkel (α) von 190 bis 230°, vorzugsweise etwa 210°, erstreckt.
12. Hilfsgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die
Platte (11) aus Kunststoff besteht, vorzugsweise aus Polyvinylchlorid mit einer Dicke
von 1 bis 2,5 mm.
13. Hilfsgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das
biegsame Flächengebilde (14) mit vorstehenden, geneigten Borsten oder Fasern oder
Häkchen besetzt ist.
1. A method of drawing in a lap sheet between calender rollers of a lap winder, characterised
in that a plate (11), of which at least a front part (15) is curved shell-fashion
around an axis (A), is introduced by way of a front edge (12) into the gap between
two adjacent calender rollers (5, 6) and is moved around one (6) of the two rollers
until it engages into the gap between said roller and a third (7) of the calender
rollers, and that an initial part of the lap sheet (4) is placed on a flexible flat
structure (14) which is made of foil and/or cloth and which is secured to a rear edge
(13) of the plate (11), whereupon the plate (11) and the flat structure (14) are advanced
until the flat structure (14) has passed through the second-mentioned gap (6-7).
2. A method according to Claim 1, characterised in that to produce the advance the
calender rollers (5, 6, 7, 8) are pressed against one another and driven.
3. A method according to Claim 1 or 2, characterised in that the plate (11) has a
substantially plane rear end portion (16).
4. A method according to Claim 3, characterised in that the substantially plane rear
end portion (16) of the plate (11), considered in the direction of movement of the
plate ― i.e. perpendicularly to the axis (A) ― has a length (d) of 20 to 70% of the
radius (R) of curvature of the front part (15) of the plate (11).
5. A method according to Claims 1-4, characterised in that the plate (11) or the curved
front part (15) thereof extends, considered from the axis (A), at an angle (a) of
190° to 230°, preferably approximately 210°.
6. A method according to any of Claims 1-5, characterised in that the plate (11) is
made of plastics, preferably polyvinylchloride of a thickness of 1 to 2.5 mm.
7. A method according to any of Claims 1-6, characterised in that the flexible flat
structure (14) has projecting, inclined bristles or fibres or hooks.
8. An auxiliary device for performing the method according to any of Claims 1-7, characterised
by a plate (11), of which at least a front part (15) is curved shell-fashion around
an axis, and a flexible flat structure (14) which is made of foil and/or cloth and
which is secured to a rear edge (13) of the plate (11).
9. A device according to Claim 8, characterised in that the plate (11) comprises,
before the said rear edge (13), a substantially plane rear end portion (16).
10. A device according to Claim 9, characterised in that the substantially plane,
rear end portion (16) of the plate (11), perpendicularly to the axis (A), has a length
(d) of 20 to 70% of the radius (R) of curvature of the front part (15) of the plate
(11).
11. A device according to any of Claims 8-10, characterised in that the plate (11)
or the curved front part (15) thereof extends, considered from the axis (A), at an
angle (α) of 190° to 230°, preferably approximately 210°.
12. A device according to any of Claims 8-11, characterised in that the plate (11)
is made of plastics, preferably polyvinylchloride of a thickness of 1 to 2.5 mm.
13. A device according any of Claims 8-12, characterised in the the flexible flat
structure (14) has projecting, inclined bristles or fibres or hooks.
1. Procédé pour introduire une nappe de rubans entre des rouleaux calandreurs d'une
réunisseuse de rubans, caractérisé par le fait qu'une plaque (11), dont au moins une
partie de devant (15) est incurvée en forme de cuvette autour d'un axe (A), est introduite
avec un bord de devant (12) dans la fente située entre deux rouleaux adjacents des
rouleaux calandreurs (5, 6) et est mise en mouvement autour d'un rouleau (6) des deux
rouleaux jusque dans la fente située entre ce rouleau et un troisième rouleau (7)
des rouleaux calandreurs, et qu'une partie du début de la nappe de rubans (4) est
déposée sur une structure de surface (14) flexible, en feuille et/ou en tissu, fixée
sur un bord arrière (13) de la plaque (11), et que la plaque (11) et la structure
de surface (14) sont alors avancées jusqu'à ce que la structure de surface (14) soit
passée à travers la fente (6-7) mentionnée en deuxième place.
2. Procédé selon revendication 1, caractérisé par le fait que, pour effectuer ledit
mouvement d'avancement, les rouleaux calandreurs (5, 6, 7, 8) sont pressés l'un contre
l'autre et sont commandés.
3. Procédé selon revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la plaque (11)
possède une partie terminale arrière à peu près plane (16).
4. Procédé selon revendication 3, caractérisé par le fait que la partie terminale
arrière à peu près plane (16) de la plaque (11), dans le sens de mouvement de la plaque,
c'est-à-dire perpendiculairement à l'axe (A), possède une longueur (d) qui est égale
à 20 à 70% du rayon de courbure (R) de la partie de devant (15) de la plaque (11).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la plaque
(11) respectivement la partie de devant incurvée (15) de celle-ci, vu depuis l'axe
(A), s'étend avec un angle (α) allant de 190 à 230°, de préférence à peu près 210°.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que la plaque
(11) est constituée en matière synthétique, de préférence en polychlorovinyle, ayant
une épaisseur de 1 à 2,5 mm.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que la structure
de surface flexible (14) est munie de poils de brosse, de fibres ou de crochets inclinés
et ressortants.
8. Appareil auxiliaire servant à réaliser le procédé selon l'une des revendications
1 à 7, caractérisé par une plaque (11) dont au moins une partie de devant (15) est
incurvée en forme de cuvette autour d'un axe (A), et une structure de surface (14)
flexible, en feuille et/ou en tissu, fixée sur un bord arrière (13) de la plaque (11).
9. Appareil auxiliaire selon revendication 8, caractérisé par le fait que la plaque
(11) possède, avant le bord arrière cité (13), une partie terminale arrière à peu
près plane (16).
10. Appareil auxiliaire selon revendication 9, caractérisé par le fait que la partie
terminale arrière à peu près plane (16) de la plaque (11), perpendiculairement à l'axe
(A), possède une longueur (d) qui est égale à 20 à 70% du rayon de courbure (R) de
la partie de devant (15) de la plaque (11).
11. Appareil auxiliaire selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé par le
fait que la plaque (11) respectivement la partie de devant incurvée (15) de celle-ci,
vu depuis l'axe (A), s'étend avec un angle (α) allant de 190 à 230°, de préférence
à peu près 210°.
12. Appareil auxiliaire selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé par le
fait que la plaque (11) est constituée en matière synthétique, de préférence en polychlorovinyle,
ayant une épaisseur de 1 à 2,5 mm.
13. Appareil auxiliaire selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisé par le
fait que la structure de surface flexible (14) est munie de poils de brosse, de fibres
ou de crochets inclinés et ressortants.