[0001] Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsschalter, der aus einem Schalterteil einem
Steuerteil und einem Betätigungsteil besteht gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche Sicherheitsschalter sind z.B. aus der EP-A- 0 175 156 bekannt. Um eine Gefährdung
von Personen durch elektrisch angetriebene Maschinen, Aufzüge und dergleichen zu verhindern,
wird der Betätigungsteil an der Tür, Klappe oder einem sonstigen beweglichen Teil
befestigt und diesem gegenüber der Schalterteil mit Steuerteil. Der Schalterteil besitzt
einen in seiner Längsrichtung verschiebbar geführten Kontaktstößel mit von diesem
getragenen Kontaktbrücken sowie diesen gegenüberstehenden festen Kontakten, die im
Stromkreis des Motors der Maschine oder dergleichen liegen. Der Steuerteil, durch
den der Kontaktstößel des Schalterteils betätigt wird, besitzt ein Gehäuse mit einem
Schlitz, in den der Steuerbügel des Betätigungsteils eingeführt werden kann.
[0002] Die Erfindung bezieht sich auf solche Sicherheitsschalter, bei denen eine Steuerstange
mit Querstift den Kontaktstößel aus dem Schalterteil herauszieht, um die Kontakte
zu schließen. Derartige Sicherheitsschalter sind außerdem so ausgebildet, daß beim
Zurückschieben der Steuerstange der Kontaktstößel zwangsläufig wieder zurückgeschoben
wird und die Kontakte geöffnet werden. Der Kontaktstößel kann selbstverständlich außer
den vorerwähnten Arbeitskontakten auch Ruhekontakte tragen.
[0003] Sicherheitsschalter der hier in Betracht kommenden Art besitzen zur Bewegung der
Steuerstange ein Schaltrad, das drehbar im Gehäuse des Steuerteils angeordnet ist
und mit Steuerarmen versehen ist, die von einem Stirnbalken des Betätigungsteiles
beaufschlagt werden. Das Schaltrad trifft dann mit einem weiteren Steuerarm auf einen
Querstift der Steuerstange und zieht diesen in der gewünschten Richtung bzw. schiebt
ihn mit einem weiteren Steuerarm wieder zurück.
[0004] Die Steuerbügel des Betätigungsteils derartiger Sicherheitsschalter sowie Form und
Anordnung des Schaltrades sind so ausgebildet, daß eine Bedienung ohne den speziellen
Steuerbügel, also beispielsweise durch irgendein einfaches Werkzeug, nicht möglich
ist.
[0005] Sofern sich aber eine Person, die sich ohne Abschaltung der Maschine Zugang verschaffen
will, ein solches Betätigungsteil besorgt, kann sie dieses in den Schlitz des Steuerteils
einschieben und dadurch den Schalter einschalten und die Maschine in Gang setzen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsschalter der vorgenannten
Art so weiterzubilden, daß auch diese Möglichkeit einer unzulässigen Einschaltung
nicht mehr gegeben ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch
wird verhindert oder zumindest nahezu unmöglich gemacht, daß man den Sicherheitsschalter
durch Einführen eines lose mitgeführten Betätigungsteils einschalten kann. Vielmehr
läßt sich der Sicherheitsschalter nur dann einschalten, wenn der Betätigungsteil an
der Tür oder dergleichen befestigt ist. Bei dieser Befestigung wird die Schieberplatte
unterhalb des Steuerbügels des Betätigungsteils zwangsläufig so verschoben, daß sich
das Schaltrad verdrehen läßt und dabei den Querstift der Steuerstange ergreift. Nur
dann kann die Steuerstange durch das Schaltrad angezogen werden und ihrerseits den
Kontaktstößel im Schalterteil in die Einschaltstellung bringen.
[0008] Wenn dagegen das Betätigungsteil mit seinem Sockelteil nicht an der Tür oder dergleichen
angeschraubt ist, entfällt die Verschiebung der Schieberplatte. Dadurch entsteht an
der Frontseite des Steuerbügels eine Öffnung, in die ein Steuerarm des Steuerrades
bei dessen Verdrehung eingreifen kann. Dadurch wird die für eine Einschaltung erforderliche
Verlagerung der Welle des Schaltrades verhindert und das Schaltrad dreht sich frei
durch.
[0009] Die Schieberplatte wird durch kräftige Federmittel in diejenige Richtung gedrückt,
in der an der Frontseite des Steuerbügels die vorgenannte Öffnung entsteht. Diese
Federmittel sind so stark, daß sie bei einem lose mitgeführten und eingeschobenen
Betätigungsteil nicht von Hand überwunden werden können, sondern nur dadurch, daß
der Sockelteil des Betätigungsteils an einer Tür oder dergleichen festgeschraubt wird.
[0010] Die Verschiebbarkeit der Welle des Schaltrades aus ihrer einen in die andere Grenzlage
kann an sich durch verschiedene Mittel erreicht werden. Vorzugsweise sind die Enden
der Welle des Schaltrades in zwei beiderseits desselben angeordneten Laschen gelagert,
die um Lagerzapfen so verschwenkbar sind, daß die Welle des Schaltrades in die eine
bzw. andere Grenzlage gelangen kann.
[0011] Vorzugsweise sind dabei die Federmittel, die das Schaltrad zusammen mit den Laschen
in die eine Grenzlage ziehen, Drehfedern, die um die Enden der Welle gewickelt sind.
Das eine Ende jeder Feder ist mit dem Schaltrad verbunden, während das andere Ende
mit dem Gehäuse des Steuerteils verbunden ist oder sich an diesem abstützt.
[0012] Bei dieser Ausführung können die Lagerzapfen der beiden Laschen in ortsfesten Lagern
im Gehäuse gelagert sein.
[0013] Sofern aber das Gehäuse des Steuerteils mit zwei Schlitzen zur Einführung des Steuerbügels
eines Betätigungsteils versehen ist, von denen sich einer in der Stirnseite und der
andere in der Deckelseite des Gehäuses des Steuerteils befindet, kann der erfindungsgemäße
Sicherheitsschalter ohne sonstige Umbauten beim Wechseln von dem einen Schlitz auf
den anderen Schlitz verwendet werden, wenn das Schaltrad mit weiteren Steuerarmen
versehen ist und wenn die Lager der das Schaltrad tragenden Laschen in eine andere
Stellung gebracht werden. Das geschieht dadurch, daß die Lagerzapfen der Laschen in
zwei Stellhebeln gelagert sind, die ihrerseits in festen Lagern im Gehäuse gelagert
und zwischen zwei Grenzlagen verschwenkbar sind. In der einen Grenzlage der Stellhebel
ist dann das Schaltrad durch einen Schlitz in der Deckelseite, in der anderen Grenzlage
durch einen Schlitz in der Stirnseite des Gehäuses steuerbar.
[0014] Weitere Fortbildungen des erfindungsgemäßen Sicherheitsschalters ergeben sich aus
den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0015] Die Erfindung wird nachstehend in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher
erläutert. Dabei zeigen
- Fig. 1
- eine teilweise geöffnete und teilweise geschnittene Darstellung des erfindungsgemäß
ausgeführten Sicherheitsschalters mit angesetztem Betätigungsteil wobei im Betätigungsteil
nur das Schaltrad und die Steuerstange dargestellt sind;
- Fig. 2 und 3
- abgebrochene Teildarstellungen des Betätigungsteils in Fig. 1, mit schrittweise weiter
eingeschobenem Betätigungsteil;
- Fig. 4
- eine Darstellung ähnlich Fig. 1 bei voll eingeschobenem Betätigungsteil;
(Bei den Fig. 1 bis 4 wird der an einer Tür angeschraubte Betätigungsteil deckelseitig
eingeschoben )
- Fig. 5
- eine Darstellung ähnlich den Fig. 2 und 3, wobei das Betätigungsteil nicht festgeschraubt,
sondern lose eingeführt wurde;
- Fig. 6
- eine Darstellung ähnlich Fig. 5, bei voll eingeschobenem Betätigungsteil;
- Fig. 7
- einen Vertikalschnitt durch die Welle des Schaltrades, in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 8
- einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7;
- Fig. 9
- eine Ansicht einer Lasche 37 bzw. 38 gemäß Fig. 7;
- Fig. 10
- eine Ansicht eines Stellhebels 39 bzw. 40 in Fig. 7;
- Fig. 11
- eine vergrößerte und vervollständigte Darstellung des Steuerteils in Fig. 1;
- Fig. 12
- eine vergrößerte und vervollständigte Darstellung des Steuerteils in Fig. 4;
- Fig. 13
- eine Darstellung ähnlich Fig. 1, bei der jedoch im Unterschied dazu das Betätigungsteil
stirnseitig eingeführt ist;
- Fig. 14
- eine vergrößerte und ergänzte Darstellung des Steuerteils in Fig. 13, ohne Betätigungsteil;
- Fig. 15
- eine Darstellung ähnlich Fig. 14 im voll eingeschalteten Zustand;
- Fig. 16
- eine vergrößerte und vervollständigte Darstellung des Steuerteils, ohne Betätigungsteil
etwa entsprechend einer Lage der Teile zwischen den Phasen gemäß Fig. 5 und Fig. 6;
- Fig. 17
- eine vergrößerte und vervollständigte Darstellung des Steuerteils kurz vor Erreichen
der in Fig. 6 dargestellten Phase;
- Fig. 18
- eine vergrößerte Darstellung des Betätigungsteils, bei der die Befestigungsmöglichkeit
an einer Tür angedeutet ist;
- Fig. 19
- einen Längsschnitt durch das Betätigungsteil längs der Mittellinie der Befestigungsschrauben
in Fig. 18 und
- Fig. 20
- einen Teilschnitt längs der Linie XX-XX in Fig. 11, wobei die Steuerstange 12 fortgelassen
ist.
[0016] Der Sicherheitsschalter nach Fig. 1 besteht aus einem Schalterteil 1, einem Steuerteil
8 und einem Betätigungsteil 21.
[0017] Die Teile sind zum Teil in Ansicht, zum Teil geschnitten dargestellt. Im Gehäuse
des Schalterteils 1 ist längsverschiebbar ein Kontaktstößel 2 angeordnet, der zwei
bewegliche Kontaktbrücken 3 trägt. Der oberen Kontaktbrücke sowie der unteren Kontaktbrücke
stehen jeweils zwei feste Kontakte 4 gegenüber, wobei die obere Kontaktgruppe einen
Ruhekontakt, die untere einen Arbeitskontakt darstellt.
[0018] Am unteren Ende des Kontaktstößels 2 befindet sich eine Ringnut 5, in die die Gabel
13 einer Steuerstange 12 eingreift, die in dem Steuerteil 8 in ihrer Längsrichtung
verschiebbar geführt ist. Diese Steuerstange 12 trägt an ihrem unteren Ende einen
Querstift 14, dessen beide Enden in Führungsnuten 15 der hinteren und der vorderen
Wand des Gehäuses 9 des Steuerteils 8 geführt ist.
[0019] Am unteren Ende des Steuerteils 8 befindet sich deckelseitig ein Schlitz 18 und stirnseitig
ein Schlitz 19, in die wahlweise ein Betätigungsteil eingeführt werden kann. In Fig.
1 bis 6 ist der Sicherheitsschalter mit deckelseitiger Einführung dargestellt.
[0020] Innerhalb des Gehäuses 9 des Steuerteils 8 befindet sich, um eine Lagerwelle 11 drehbar,
ein Schaltrad mit mehreren Steuerarmen 31, 32, 33, 34, 35 und 36. Die Lagerung der
Welle 11 wird weiter unten erläutert. In Fig. 1 bis 6 sind die dafür dienenden Teile
der Übersichtlichkeit halber fortgelassen und es ist nur das Schaltrad 10 dargestellt.
[0021] Wenn der mit seinem Sockelteil 22 an einer Tür befestigte Betätigungsteil 21 in Richtung
des Pfeiles 20 bewegt und mit seinem Steuerbügel 23 in den Schlitz 18 des Steuerteils
eingeführt wird, trifft der Stirnbalken 24 des Steuerbügels auf den Steuerarm 35 und
verdreht das Schaltrad 10 in Richtung des Pfeiles 16.
[0022] Im Abstand von dem Stirnbalken 24 befindet sich ein ebenfalls vom Steuerbügel getragener
Mitnehmer 25, der aufwärts von diesem vorsteht und, wie noch erläutert werden wird,
zur Fortschaltung des Schaltrades 10 dient.
[0023] Unterhalb dieses Mitnehmers 25 und des oberen Rahmens des Steuerbügels 23 befindet
sich eine in Längsrichtung des Steuerbügels verlaufende Schieberplatte 26, die an
ihrem dem Stirnbalken 24 zugewandten Ende einen aufwärts abgewinkelten Schiebersteg
29 trägt, dessen Aufgabe ebenfalls noch erläutert werden wird. Zwischen diesem Schiebersteg
29 und dem am Sockelteil 22 befestigten Ende der Schieberplatte 26 befindet sich ein
Schieberfenster 28.
[0024] Vorweg sei bemerkt, daß sich der Schiebersteg 29 mit seiner unteren Kante etwa in
Anlage an dem Mitnehmer 25 befindet, weil das Sockelteil 22 des Betätigungsteiles
21 an eine Tür angeschraubt ist.
[0025] Fig. 2 zeigt die Lage der vorgenannten Teile, wenn das Betätigungsteil 21 etwas weiter
eingeschoben ist. Wie man sieht, hat der Stirnbalken 24 den Steuerarm 35 vor sich
hergeschoben und dadurch das Schaltrad 10 entgegen dem Uhrzeigersinne verdreht. In
dieser Lage gelangt bereits der Mitnehmer 25 in Anlage an dem nächsten Steuerarm 36
des Schaltrades 10 und übernimmt den weiteren Vorschub des Schaltrades.
[0026] Bei weiterem Einschieben des Betätigungsteils 21 berührt dann schließlich der Steuerarm
36 den Schiebersteg 29. Das Schaltrad 10 kann jetzt noch nicht mit der Welle in die
nachstehend zu beschreibende neue Lage 11′ angehoben werden, da es durch den Sperrbereich
31, der dann an dem Querstift 14 anliegt, daran gehindert wird. Ein weiteres Einschieben
des Betätigungsteils 21 ist aber dadurch möglich, daß die als Blattfeder ausgebildete
Schieberplatte 26 sich in die in Fig. 2 gestrichelt eingezeichnete Lage durchbiegt.
Der Schiebersteg 29 gestattet dann ein weiteres Drehen des Steuerarms 36 unter der
Wirkung des Mitnehmers 25, wobei die Welle 11 des Schaltrades noch an ihrer Stelle
bleibt.
[0027] Sobald dann der Sperrbereich 31 des Schaltrades unter dem Querstift 14 vorbeigelaufen
ist, kann das Schaltrad 10 mit seiner Welle 11 in die in Fig. 3 dargestellte obere
Lage 11′ angehoben werden. Diese Anhebung wird durch die als Blattfeder ausgebildete
Schieberplatte 26 mit ihrem vorderen Schiebersteg 29 bewirkt. Diese neue Lage ist
in Fig. 3 dargestellt. Wie man sieht , ist der Sperrbereich 31 jetzt vollständig unter
dem Querstift 14 durchgelaufen und letzterer greift in den Ausschnitt zwischen den
Steuerarmen 31 und 32 ein.
[0028] Die vorgenannte Verlagerung ist durch eine besondere Aufhängung der Welle 11 möglich,
die nachstehend näher erläutert werden wird.
[0029] Bei weiterer Vorwärtsbewegung des Betätigungsteils gelangt dessen Sockelteil 22 schließlich
in Anlage am Gehäuse 9 des Steuerteils, wie in Fig. 4 dargestellt. Während der Bewegung
aus der in Fig. 3 dargestellten Position in die Position gemäß Fig. 4 hat der Steuerarm
32 den Querstift 14 der Steuerstange 12 erfaßt und abwärts geführt, so daß die Gabel
13 der Steuerstange den Kontaktstößel 2 des Schalterteils abwärts zieht und dadurch
die obere Kontaktgruppe öffnet, während die untere Kontaktgruppe geschlossen wird.
[0030] Wenn der Sockelteil 22 des Betätigungsteils nicht an eine Tür oder dergleichen angeschraubt
ist, sondern von einer Person lose gehalten wird, befindet sich der Schiebersteg 29
nicht, wie bei den Positionen nach den Fig. 1 bis 4, in Berührung mit der Unterseite
des Mitnehmers 25, sondern hat von diesem einen gewissen Abstand, so daß zwischen
dem Mitnehmer 25 und dem Schiebersteg 29 eine Lücke bleibt. Wie man aus Fig. 5 erkennt,
taucht dann der Steuerarm 36, von dem Mitnehmer 25 vorgeschoben, in diese Lücke ein
und das Schaltrad wird nicht angehoben. Auch beim weiteren Vorschub des Mitnehmers
25 wird das Schaltrad 10 weitergedreht und seine Welle 11 bleibt in der bisherigen
Lage.
[0031] Wie man weiterhin den Fig. 5 und 6 entnehmen kann, ergreift dann der Steuerarm 32
nicht mehr den Querstift 14 der Steuerstange 12, so daß diese nicht heruntergezogen
wird. Das Schaltrad läuft leer durch und der Kontaktstößel 2 im Schalterteil 1 wird
nicht bewegt.
[0032] Fig. 7 zeigt die Lage der Teile, die eine Verlagerung der Welle 11 ermöglichen und
die in den Fig. 1 bis 6 der Übersichtlichkeit halber fortgelassen wurden.
[0033] Das Schaltrad 10 ist drehbar auf der Welle 11 gelagert, die beiderseits aus dem Schaltrad
vorsteht. An beiden Stirnseiten des Schaltrades befinden sich Ringnuten 45 und 46
zur Aufnahme von Drehfedern 47 und 48, die außerhalb dieser Ringnuten konzentrisch
um die Enden der Welle 10 gewickelt sind und jeweils in einen sich etwa tangential
erstreckenden Arm 50 verlängern, der, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, sich an einer
(nicht näher bezeichneten) Rippe der Gehäusewand abstützt. Die inneren Enden 51 und
52 sind in tangential von den Ringnuten ausgehenden Schlitzen im Schaltrad gehalten.
[0034] Wie man den Fig. 7 und 8 entnehmen kann, drücken diese beiden Drehfedern die Welle
des Schaltrades in ihre Lage 11 und üben ferner ein Drehmoment im Uhrzeigersinne auf
das Schaltrad 10 aus.
[0035] Die Welle 11 ist in Laschen 37 und 38 gelagert, deren Form aus Fig. 9 ersichtlich
ist. Die Bohrungen 54 dieser Laschen nehmen die Welle 11 auf. An ihren anderen Enden
sind die Laschen mit Bohrungen 53 versehen, in denen sie um Lagerzapfen 43 und 44
schwenkbar gelagert sind. Diese Lagerzapfen besitzen in der Mitte einen Bund und werden
an ihren anderen Enden von Bohrungen 55 der Stellhebel 39 bzw. 40 aufgenommen, deren
Form aus Fig. 10 ersichtlich ist.
[0036] Diese Stellhebel sind mit Bohrungen 56 zur Lagerung in gehäusefesten Lagern 41 und
42 mittels weiterer Bolzen versehen. Der radial außerhalb der Bohrung 56 vorstehende
Sektor jedes Stellhebels dient, wie weiter unten besprochen wird, zur Blockierung
des Schalters.
[0037] In Fig. 11 ist die vereinfachte Darstellung der Fig. 1 des Steuerteils ergänzt. Man
erkennt hier die Lage des Schaltrades 10 zu Beginn der Einschubbewegung des Betätigungsteiles
und, teilweise gestrichelt dargestellt, die Lage einer Lasche 37 und eines Stellhebels
39. Die Darstellung der Fig. 11 ist bezüglich der letztgenannten beweglichen Teile
ein Schnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7, wobei allerdings der Deutlichkeit
halber die Drehfedern fortgelassen sind.
[0038] Fig. 12 stellt wieder eine vergrößerte und ergänzte Schnittdarstellung des Betätigungsteiles
gemäß Fig. 4 dar, und zwar in der Endstellung bei voll eingeschobenem Betätigungsteil
und in Einschaltstellung heruntergezogenem Querstift 14.
[0039] Fig. 13 zeigt eine Darstellung des gesamten Sicherheitsschalters, wie in Fig. 1,
wobei hier jedoch das Betätigungsteil nicht, wie in Fig. 1, deckelseitig, sondern
stirnseitig, nämlich durch den Schlitz 19, eingeschoben ist.
[0040] Dazu wurden die Stellhebel 39 und 40 in ihre andere Grenzlage verschwenkt und der
in der Zeichnung sichtbare Lagerzapfen 43 ist dadurch in seine andere Grenzlage 43′
verschwenkt worden, was man von außen durch den Gehäuseschlitz 57 erkennen kann. Entsprechend
haben sich auch die Laschen 37 und 38 verschwenkt und die Welle 11 des Schaltrades
10 kann nun längs eines anderen Kreisbogens verschwenkt werden, der dem Einschub des
Betätigungsteils durch den Stirnschlitz entspricht.
[0041] Der Steuerteil 8 mit der Lage seiner beweglichen Teile gemäß Fig. 13 ist wiederum
zur deutlicheren Darstellung vergrößert in Fig. 14 gezeigt, wobei dort allerdings
das Betätigungsteil fortgelassen ist.
[0042] Wie man sieht, wird hier nicht der Steuerarm 35 des Schaltrades 10 vom Stirnbalken
des Betätigungsteils beaufschlagt, sondern der entsprechend ausgebildete Steuerarm
33. Bei weiterer Einschubbewegung des Betätigungsteils ergreift dann der Mitnehmer
25 den Steuerarm 34 des Schaltrades.
[0043] Fig. 15 zeigt das Steuerteil bei voll eingeschobenem Betätigungsteil (nicht dargestellt),
wobei dann wieder der Steuerarm 32 den Querstift 14 an der Steuerstange 12 erfaßt
und abwärts gezogen hat, so daß der Schalter 1 umgeschaltet wird.
[0044] Die Fig. 16 und 17 dienen zur Ergänzung und deutlicheren Darstellung der Fig. 5 und
6, bei der ein nicht angeschraubtes, sondern lose gehaltenes Betätigungsteil deckelseitig
eingeschoben wird.
[0045] Fig. 18 zeigt in vergrößerter Darstellung das Betätigungsteil. Der Steuerbügel 23
mit Stirnbalken 24 und oberseitigem Mitnehmer 25 wird von einem Sockelteil 22 getragen,
das vor allem einen starren Grundkörper 58 umfaßt.
[0046] Die unterhalb des Mitnehmers 25 angeordnete, in Längsrichtung des Steuerbügels verschiebbare
Schieberplatte 26 besitzt oberhalb des Fensters 68 des Steuerbügels ein Schieberfenster
28. An ihrem (in Fig. 18 linken) Ende wird die Schieberplatte 26 von einem Haltesteg
59 gehalten, der innerhalb des entsprechend U-förmig ausgebildeten Grundkörpers 58
des Sockelteils 22 liegt und ebenfalls, zusammen mit der Schieberplatte 26, in Längsrichtung
des Steuerbügels 23 verschiebbar ist.
[0047] Der Sockel 22 wird mittels Schrauben 61 und 62 an einer Tür oder dergleichen befestigt.
[0048] Fig. 18 zeigt die Lage der Schieberplatte 26 mit ihrem vorderen Schiebersteg 29 im
angeschraubten Zustand des Betätigungsteils. Wie man sieht, befindet sich zwischen
dem Schiebersteg 29 der Schieberplatte 26 und dem Mitnehmer 25 des Steuerbügels keine
Lücke, in die ein Steuerarm des Schaltrades eintauchen könnte, so daß dieses in die
schaltfähige Position angehoben wird.
[0049] Sobald der Sockelteil 22 des Betätigungsteils jedoch nicht an einer Tür oder dergleichen
festgeschraubt, sondern frei gehalten wird, wird die Schieberplatte 26 vorgeschoben,
so daß der Schiebersteg 29 in die in Fig. 18 gestrichelt eingezeichnete Lage 29′ gelangt.
Dann entsteht eine Lücke zwischen Schiebersteg und Mitnehmer und der Steuerarm 36
des Schaltrades kann in diese Lücke eintauchen, wie in Fig. 17 dargestellt ist. Die
Anhebung des Schaltrades in die schaltfähige Stellung unterbleibt und es dreht frei
durch, ohne den Querstift 14 zu erfassen.
[0050] Die Befestigung des Sockelteils 22 des Betätigungsteils an einer Tür und die dadurch
bewirkte Verschiebung der Schieberplatte 26 entgegen einer Federkraft wird aus Fig.
19 deutlich. Wie man sieht, ist der Grundkörper 58 des Sockelteils an seinen beiden
Enden zweimal einwärts abgewinkelt und nimmt den bereits erwähnten Haltesteg 59 der
Schieberplatte 26 auf. Dieser Haltesteg ist in der Nähe seiner Enden mit Bohrungen
zum Durchtritt der Schäfte der Befestigungsschrauben 61, 62 versehen. Diese Schrauben
besitzen auf ihrem Schaft jeweils einen Bund 63 bzw. 64, der sich beim Einschrauben
der Schrauben in die Tür auf die Ränder der jeweiligen Bohrung in dem Haltesteg 59
liegt und damit diesen Haltesteg gegen die Tür drückt.
[0051] An seinen beiden Enden, außerhalb der vorerwähnten Bohrungen, ist der Haltesteg 59
mit nach außen vorspringenden, leicht abgewinkelten federnden Enden 69 und 70 versehen.
Bevor der Grundkörper 58 fest an die Tür angeschraubt ist, nimmt der Haltesteg die
in Fig. 19 gestrichelt eingezeichnete Lage 59′ ein, in der die besagten Federenden
69 und 70 auf den einwärts abgewinkelten Rändern 71 und 72 des Grundkörpers 58 anliegen.
Die Bunde der beiden Schrauben 61 und 62 nehmen dann ebenfalls die gestrichelten Lagen
63′ und 64′ ein.
[0052] Der Schiebersteg 29 der Schieberplatte 26 befindet sich dann so weit vom Mitnehmer
25 entfernt in der ebenfalls gestrichelt dargestellten Lage 29′, daß zwischen dem
Schiebersteg und dem Mitnehmer die besagte Lücke verbleibt.
[0053] Wenn die Schrauben 61 und 62 in die Gewindebohrungen in der Tür eingeschraubt werden,
gelangen die Ränder 71 und 72 des Grundkörpers 58 in Anlage an der Tür. Beim weiteren
Festziehen der Schrauben werden dann die Federenden 69 und 70 des Haltesteges 59 elastisch
zurückgebogen, bis schließlich der Haltesteg 59 ebenfalls satt an der Tür anliegt.
Der Schiebersteg 29 nimmt nunmehr seine Lage unmittelbar an dem Mitnehmer 25 an, die
in Fig. 19 nicht besonders eingezeichnet ist.
[0054] Die mit den Bunden 63 und 64 versehenen Schrauben 61 und 62 werden in die Öffnungen
im Grundkörper 58 durch (nicht dargestellte) schlüssellochartige Erweiterungen eingeführt.
[0055] In Fig. 20 ist der bereits bei Besprechung der Fig. 11 und 14 erwähnte Sperrbolzen
65 dargestellt, der durch die quadratischen Durchbrüche 30 in den gegenüberliegenden
Wänden des Gehäuses 9 hindurchgesteckt ist und mit seinem Kopf 66 an der einen Gehäusewand
anliegt, während die an seinem anderen, aus dem Gehäuse herausragenden Ende befindliche
Querbohrung 67 ein Vorhängeschloß eingebracht werden kann.
[0056] Dieser Querbolzen steht dann im Wege des sektorartigen Vorsprungs an jedem der beiden
Stellhebel 39 und 40 und verhindert damit deren Umschaltung.
[0057] Sofern der Schalter für deckelseitige Bedienung eingebaut ist und sich die Stellhebel
39 bzw. 40 in der in Fig. 11 dargestellten Lage befinden, genügt es, diese Stellhebel
in die andere Grenzlage zu verstellen (siehe Fig. 14) und dann den Sperrbolzen einzuführen
und abzuschließen, um den Schalter funktionsunfähig zu machen.
[0058] Umgekehrt wird man bei Einstellung des Schalters auf stirnseitige Bedienung verfahren.
[0059] Durch diese Verstellung des Stellhebels wird erreicht, daß das an einer Tür angeschraubte
Betätigungsteil 21 durch die Bewegung der Tür in Richtung Sicherheitsschalter, ohne
daß der Querstift 14 vom Schaltrad 10 erfaßt wird, voll eingeschoben werden kann.

1. Sicherheitsschalter, bestehend aus einem Schalterteil (1) mit in seiner Längsrichtung
verschiebbar geführtem Kontaktstößel (2) mit von diesem getragenen Kontaktbrücken
(3) sowie mit diesen gegenüberstehenden festen Kontakten (4), aus einem Steuerteil
(8) mit einer in ihrer Längsrichtung verschiebbar geführten und mit dem Kontaktstößel
gekuppelten Steuerstange (12) mit Querstift (14), mit einem drehbaren Schaltrad (10)
mit einem ersten Steuerarm (32) zur Mitnahme des Querstiftes in Einschaltstellung
und einem zweiten Steuerarm (31) zur Rücknahme des Querstiftes in Ausschaltstellung
und mit einem dritten (35) und vierten (36) Steuerarm zum Verdrehen des Schaltrades
(10) in der einen (16) bzw. entgegengesetzten Drehrichtung, und aus einem in einen
Schlitz (18) im Gehäuse (9) des Steuerteiles (8) einführbaren Betätigungsteil (21),
das beim Ein- bzw. Ausführen mit einem Stirnbalken (24) den dritten (35) bzw. vierten
(36) Steuerarm des Schaltrades (10) beaufschlagt und dieses dadurch in der einen (16)
oder anderen Drehrichtung verdreht, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (11) des Schaltrades (10) im Gehäuse (9) des Steuerteiles (8) quer
zu ihrer Längsrichtung zwischen zwei Grenzlagen (11, 11′) verschiebbar ist, in deren
einer (11′) der erste Steuerarm (32) des Schaltrades bei seiner Verdrehung in einer
Drehrichtung den Querstift (14) der Steuerstange (12) erfaßt und bei weiterer Verdrehung
dadurch den Kontaktstößel (2) in Einschaltstellung zieht, während in der anderen Grenzlage
(11) der Welle des Schaltrades (10) bei seiner Verdrehung dessen erster Steuerarm
(32) sich am Querstift (14) vorbeibewegt, ohne ihn zu erfassen und mitzunehmen, daß
ferner der zweite Steuerarm (31) als Sektor ausgebildet ist, der eine vorzeitige Verlagerung
der Welle (11) des Schaltrades (10) in die für das Erfassen des Querstiftes (14) erforderliche
Lage verhindert, wobei die Welle des Schaltrades durch Federmittel (47, 48) in die
eine, das Erfassen des Querstiftes (14) verhindernde Grenzlage (11) gezogen wird,
und dadurch, daß der Steuerbügel (23) des Betätigungsteiles (21) hinter seinem auf
den dritten Steuerarm (35) des Schaltrades (10) einwirkenden Stirnbalken (24) eine
verschließbare Öffnung (68) besitzt, in die der vierte Steuerarm (36) bei weiterer
Verdrehung eingreift, während bei verschlossener Öffnung der vierte Steuerarm (36)
und damit das Schaltrad (10) entgegen der Wirkung der Federmittel (47, 48) in die
andere Grenzlage (11′) seiner Welle gedrückt wird, wobei der Steuerbügel (23) unterhalb
seines Stirnbalkens (24) und seiner Öffnung (68) eine in seiner Einschubrichtung ihm
gegenüber verschiebbare Schieberplatte (26) mit einem Schieberfenster (28) und einem
Schiebersteg (29) an ihrem vorderen freien Ende besitzt, der in der vorderen Grenzlage
(29′) die Öffnung (68) im Steuerbügel (23) freigibt, in der hinteren Grenzlage dagegen
verschließt, wobei die Schieberplatte (26) durch Federmittel (69, 70) in ihre vordere
Grenzlage gedrückt wird, während ein diese Schieberplatte tragender Haltesteg (59)
im Grundkörper (58) des Betätigungsteiles (21) beim Befestigen des letzteren an einer
Tür oder dergleichen entgegen der Federkraft die Schieberplatte (26) zurückzieht und
damit die Öffnung (68) hinter dem Stirnbalken (24) des Steuerbügels (23) verschließt.
2. Sicherheitsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Welle (11) des Schaltrades (10) in zwei beiderseits desselben
angeordneten Laschen (37, 38) gelagert sind, die um Lagerzapfen (43, 44) so verschwenkbar
sind, daß die Welle des Schaltrades in die eine (11) bzw. andere (11′) Grenzlage gelangen
kann.
3. Sicherheitsschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federmittel die das Schaltrad (10) in die eine Grenzlage (11) ziehen, um
die Enden der Welle (10) gewickelte Drehfedern (47, 48) sind, deren eine Enden fest
mit dem Schaltrad und deren andere Enden mit dem Gehäuse (9) des Steuerteiles (8)
verbunden sind bzw. sich an diesen Teilen abstützen.
4. Sicherheitsschalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (43, 44) der Laschen (37, 38) in zwei Stellhebeln (39, 40) gelagert
sind, die ihrerseits in festen Lagern (41, 42) im Gehäuse (9) gelagert und zwischen
zwei Grenzlagen verschwenkbar sind, in deren einer das Schaltrad (10) durch einen
Schlitz (18) in der Deckelseite, in deren anderer durch einen Schlitz (19) in der
Stirnseite des Gehäuses (9) steuerbar ist.
5. Sicherheitsschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (43, 44) der Laschen (37, 38) durch bogenförmige Gehäuseschlitze
(57) hindurch verstellbar sind.
6. Sicherheitsschalter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (37, 38) in jeder ihrer Grenzlagen einrastbar sind.
7. Sicherheitsschalter nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellhebel (39, 40) an den ihren Lagern (41, 42) abgewandten Enden Vorsprünge
mit etwa radial verlaufenden Begrenzungskanten aufweisen und daß in den die festen
Lager (41, 42) aufnehmenden Gehäusewänden Durchbrüche (30) vorgesehen sind, die die
Einführung eines sich vor die Begrenzungskanten der Vorsprünge legenden Sperrbolzens
(65) gestatten.
8. Sicherheitsschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrbolzen (65) an einem Ende einen Kopf (66) und am anderen Ende eine
Querbohrung (67) zum Anbringen eines Vorhängeschlosses aufweist.
9. Sicherheitsschalter nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberplatte (26) im Steuerbügel (23) des Betätigungsteiles als Blattfeder
ausgebildet ist.
10. Sicherheitsschalter nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebersteg (29) am vorderen Ende der Schieberplatte (26) in Richtung auf
das Schaltrad hin schräg aufwärts verläuft.
11. Sicherheitsschalter nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch einen hinter dem Stirnbalken (24) des Steuerbügels (23) angeordneten, im eingeschobenen
Zustand vom Steuerbügel in Richtung auf das Schaltrad (10) hin vorstehenden Mitnehmer
(25), der einen solchen Abstand vom Stirnbalken (24) aufweist, daß der dazwischen
verbleibende Spalt in der einen Grenzlage der Schieberplatte (26) verschlossen, in
der anderen dagegen freigegeben wird.
12. Sicherheitsschalter nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (12) des Steuerteiles (8) mit dem Kontaktstößel (2) des Schalterteils
(1) frei drehbar, aber in Längsrichtung fest verbunden ist und daß das Gehäuse (9)
des Steuerteiles (8) einen quadratischen Querschnitt besitzt, der ein Zusammenstecken
des Steuerteiles (8) mit dem Schalterteil (1) in vier jeweils um 90° versetzten Lagen
gestattet.
1. Safety switch, consisting:
- of a switch part (1) with a contact ram (2) which is guided displaceably in its
longitudinal direction with contact bridges (3) which are supported by the latter
and with fixed contacts (4) which are opposite these contact bridges;
- of a control part (8) with a control rod (12) which is guided displaceably in its
longitudinal direction and is coupled to the contact ram, having a transverse pin
(14), having a rotatable switch wheel (10) with a first control arm (32) for entraining
the transverse pin in the switched-on position and a second control arm (31) for returning
the transverse pin to the switched-off position, and having a third (35) and a fourth
(36) control arm for rotating the switch wheel (10) in one sense of rotation (16)
or in the opposite sense of rotation; and
- of an actuating part (21) which can be introduced into a slot (18) in the housing
(9) of the control part (8) and which acts by means of an end beam (24) upon the third
(35) or fourth (36) control arm of the switch wheel (10) when guided in or out, and
thereby rotates the switch wheel in one sense of rotation (16) or the other,
characterised in that the shaft (11) of the switch wheel (10) in the housing (9)
of the control part (8) can be displaced transversely to its longitudinal direction
between two limiting positions (11, 11′) in one (11′) of which the first control arm
(32) of the switch wheel engages the transverse pin (14) of the control rod (12) when
the switch wheel rotates in one sense of rotation and, on further rotation, thereby
draws the contact ram (2) into the switched-on position, whilst, in the other limiting
position (11) of the shaft of the switch wheel (10), as it rotates, the first control
arm (32) thereof moves past the transverse pin without engaging and entraining it;
in that, furthermore, the second control arm (31) is in the form of a segment which
prevents premature displacement of the shaft (11) of the switch wheel (10) into the
position necessary for grasping the transverse pin (14), the shaft of the switching
wheel being drawn by spring means (47, 48) into the one limiting position (11) preventing
the transverse pin (14) from being engaged; and in that the control bar (23) of the
actuating part (21) comprises behind its end beam (24) acting on the third control
arm (35) of the switch wheel (10) a closeable opening (68) in which the fourth control
arm (36) engages on further rotation, whilst, when the opening is closed, the fourth
control arm (36) and thus the switch wheel (10) are urged against the action of the
spring means (47, 48) into the other limiting position (11′) of its shaft, the control
bar (23) comprising below its end beam (24) and its opening (68) a slide plate (26),
which can be displaced in its insertion direction with respect thereto, with a slide
window (28) and a slide web (29) at its front, free end which, in the front limiting
position (29′) uncovers the opening (68) in the control bar but which, in the rear
limiting position, closes said opening, the slide plate (26) being urged by spring
means (69, 70) into its front limiting position whilst a retaining web (59) in the
base member (58) of the actuating part (21), which retaining web supports this slide
plate, draws the slide plate (26) back against the spring force when the actuating
part is secured to a door or the like and thus closes the opening (68) behind the
end beam (24) of the control bar (23).
2. Safety switch according to Claim 1, characterised in that the ends of the shaft (11)
of the switch wheel (10) are mounted in two cover plates (37, 38) which are disposed
on either side thereof and can be pivoted about bearing pins (43, 44) in such a way
that the shaft of the switch wheel can pass into one (11) or the other (11′) of the
limiting positions.
3. Safety switch according to Claim 1 or 2, characterised in that the spring means which
draw the switch wheel (10) into the one limiting position (11) are torsion springs
(47, 48) which are wound about the ends of the shaft (10) and of which the first ends
are rigidly connected to the switch wheel and of which the other ends are connected
to the housing (9) of the control part (8) or are supported on these parts.
4. Safety switch according to Claim 2 or 3, characterised in that the bearing pins (43,
44) of the cover plates (37, 38) are mounted in two adjusting levers (39, 40) which
are in turn mounted in fixed bearings (41, 42) in the housing (9) and can pivot between
two limiting positions in one of which the switch wheel (10) can be controlled through
a slot (18) in the cover side and in the other of which it can be controlled through
a slot (19) in the end face of the housing (9).
5. Safety switch according to Claim 4, characterised in that the bearing pins (43, 44)
of the cover plates (37, 38) can be adjusted through arcuate housing slots (57).
6. Safety switch according to Claim 4 or 5, characterised in that the cover plates (37,
38) can be locked in each of their limiting positions.
7. Safety switch according to any one of Claims 4 to 6, characterised in that the adjusting
levers (39, 40) comprise at their ends remote from the bearings (41, 42) projections
having limiting edges extending approximately radially; and in that, in the housing
walls accommodating the fixed bearings (41, 42) apertures (30) are provided which
allow the introduction of a locking bolt (65) lying in front of the limiting edges
of the projections.
8. Safety switch according to Claim 7, characterised in that the locking bolt (65) comprises
at one end a head (66) and at the other end a transverse bore (67) for mounting a
padlock.
9. Safety switch according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the slide
plate (26) in the control bar (23) of the actuating part is in the form of a leaf
spring.
10. Safety switch according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that the slide
web (29) at the front end of the slide plate (26) extends inclined upwards in the
direction towards the switch wheel.
11. Safety switch according to any one of Claims 1 to 10, characterised by a cam (25)
which is disposed behind the end beam (24) of the control bar (23), which projects,
in the inserted state, from the control bar in the direction of the switch wheel (10),
and which is at such a distance from the end beam (24) that the gap therebetween is
closed in the one limiting position of the slide plate (26) but is uncovered in the
other.
12. Safety switch according to any one of Claims 1 to 11, characterised in that the control
rod (12) of the control part (8) is freely rotatable with the contact ram (2) of the
switch part (1) but is rigidly connected in the longitudinal direction; and in that
the housing (9) of the control part (8) has a square cross-section which permits the
control part (8) to be plugged together with the switch part (1) in four positions
offset by 90° in each case.
1. Interrupteur de sécurité, se composant d'une partie interrupteur (1) comportant une
tige-poussoir de contact (2) guidée de façon à être mobile dans sa direction longitudinale,
des ponts de contact (3) portés par celle-ci, ainsi que des contacts fixes (4) faisant
face à ces derniers; d'une partie de commande (8) comportant une barre de commande
(12) guidée de façon à être mobile dans sa direction longitudinale, accouplée à la
tige-poussoir de contact et munie d'une cheville transversale (14), et une roue de
commande rotative (10) comportant un premier bras de commande (32) pour l'entraînement
de la cheville transversale en position de fermeture, un deuxième bras de commande
(31) pour la remise de la cheville transversale en position d'ouverture, et des troisième
(35) et quatrième (36) bras de commande pour faire tourner la roue de commande (10)
respectivement dans un sens de rotation (16) et dans le sens opposé; ainsi que d'une
partie d'actionnement (21) qui peut pénétrer dans une fente (18) du boîtier (9) de
la partie de commande (8) et qui, lorsqu'elle rentre et lorsqu'elle sort, agit respectivement,
par une barre frontale (24), sur le troisième (35) et le quatrième (36) bras de commande
de la roue de commande et fait ainsi tourner celle-ci dans un sens de rotation (16)
ou dans l'autre, caractérisé en ce que l'arbre (11) de la roue de commande (10) est
mobile dans le boîtier (9) de la partie de commande (8), perpendiculairement à sa
direction longitudinale, entre deux positions limites (11, 11′), dans l'une (11′)
desquelles le premier bras de commande (32) de la roue de commande saisit, en tournant
dans un sens de rotation, la cheville transversale (14) de la barre de commande (12)
et, de la sorte, en continuant à tourner, attire la tige-poussoir de contact (2) en
position de fermeture, tandis que dans l'autre position limite (11) de l'arbre de
la roue de commande (10), lorsque celle-ci tourne, son premier bras de commande (32)
passe à côté de la cheville transversale (14) sans la saisir ni l'entraîner, en ce
que le deuxième bras de commande (31) est réalisé sous forme de secteur qui empêche
un déplacement prématuré de l'arbre (11) de la roue de commande (10) dans la position
nécessaire pour que la cheville transversale (14) soit saisie, l'arbre de la roue
de commande étant attiré par des moyens à ressort (47, 48) dans la position limite
(11) dans laquelle la cheville transversale (14) ne peut pas être saisie, et en ce
que l'étrier de commande (23) de la partie d'actionnement (21) comporte, en arrière
de sa barre frontale (24) agissant sur le troisième bras de commande (35) de la roue
de commande (10), une ouverture obturable (68) dans laquelle s'engage le quatrième
bras de commande (36) en poursuivant sa rotation, tandis que quand l'ouverture est
obturée, le quatrième bras de commande (36) et, par suite, la roue de commande (10)
sont repoussés dans l'autre position limite (11′) de l'arbre de la roue contre l'action
antagoniste des moyens à ressort (47, 48), l'étrier de commande (23) étant muni, au-dessous
de sa barre frontale (24) et de son ouverture (68) , d'une plaque-curseur (26) qui
est mobile par rapport à lui dans la direction de son insertion et qui comporte une
fenêtre (28) et, à son extrémité avant libre, une aile (29) qui, dans la position
limite antérieure (29′), dégage l'ouverture (68) dans l'étrier de commande (23) et,
par contre, l'obture dans la position limite postérieure, la plaque-curseur (26) étant
repoussée dans sa position limite antérieure par des moyens à ressort (69, 70), tandis
que quand la partie d'actionnement (21) est fixée à une porte ou similaire, une aile
de retenue (59), qui porte cette plaque-curseur et qui est disposée dans le corps
de base (58) de la partie d'actionnement (21), attire en arrière la plaque-curseur
(26) contre la force antagoniste du ressort et, de la sorte, obture l'ouverture (68)
en arrière de la barre frontale (24) de l'étrier de commande (23).
2. Interrupteur de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les extrémités
de l'arbre (11) de la roue de commande (10) sont montées dans deux pattes (37, 38)
qui sont disposées de part et d'autre de celle-ci et qui peuvent pivoter autour de
tourillons (43, 44) de sorte que l'arbre de la roue de commande puisse parvenir dans
l'une (11) ou l'autre (11′) des positions limites.
3. Interrupteur de sécurité selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les
moyens à ressort qui attirent la roue de commande (10) dans l'une des positions limites
(11) sont des ressorts de torsion (47, 48) qui sont enroulés autour des extrémités
de l'arbre (11) et qui sont fixés ou prennent appui, par l'une de leurs extrémités,
sur la roue de commande et, par leur autre extrémité, sur le boîtier (9) de la partie
de commande (8).
4. Interrupteur de sécurité selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les
tourillons (43, 44) des pattes (37, 38) sont montés dans deux leviers de manoeuvre
(39, 40) qui sont montés à leur tour dans des paliers fixes (41, 42) dans le boîtier
(9) et qui peuvent pivoter entre deux positions limites, dans l'une desquelles la
roue de commande (10) peut être commandée à travers une fente (18) dans le côté couvercle
et dans l'autre desquelles elle peut être commandée à travers une fente (19) dans
le côté frontal du boîtier (9).
5. Interrupteur de sécurité selon la revendication 4, caractérisé en ce que les tourillons
(43, 44) des pattes (37, 38) sont déplaçables d'une extrémité à l'autre de fentes
en arc de cercle (57) du boîtier.
6. Interrupteur de sécurité selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les
pattes (37, 38) sont encliquetables dans chacune de leurs positions limites.
7. Interrupteur de sécurité selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé
en ce que les leviers de manoeuvre (38, 40) présentent, à leurs extrémités situées
à l'opposé de leurs paliers (41, 42), des saillies comportant des bords limites qui
s'étendent à peu près radialement, et en ce qu'il est prévu, dans les parois du boîtier
qui reçoivent les paliers fixes (41, 42), des ouvertures (30) qui permettent l'insertion
d'une cheville d'arrêt (65) se plaçant devant les bords limites des saillies.
8. Interrupteur de sécurité selon la revendication 7, caractérisé en ce que la cheville
d'arrêt (65) présente, à l'une de ses extrémités, une tête (66) et, à son autre extrémité,
une forure transversale (67) pour la pose d'un cadenas.
9. Interrupteur de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que la plaque-curseur (26) dans l'étrier de commande (23) de la partie d'actionnement
est réalisée sous forme de lame de ressort.
10. Interrupteur de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que l'aile (29) à l'extrémité avant de la plaque-curseur (26) s'étend obliquement
vers le haut en direction de la roue de commande.
11. Interrupteur de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé
par un taquet-poussoir (25) qui est disposé en arrière de la barre frontale (24) de
l'étrier de commande (23), fait saillie en direction de la roue de commande (10) dans
la position rentrée de l'étrier de commande et est situé à une distance de la barre
frontale (24) telle que la fente ménagée entre eux soit fermée dans l'une des positions
limites de la plaque-curseur, mais soit dégagée dans l'autre position.
12. Interrupteur de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce que la barre de commande (12) de la partie de commande (8) est raccordée à la
tige-poussoir de contact (2) de la partie interrupteur (1) avec liberté de rotation,
mais sans possibilité de mouvement relatif longitudinal, et en ce que le boîtier (9)
de la partie de commande (8) a une section carrée qui permet d'assembler la partie
de commande (8) et la partie interrupteur (1) dans quatre positions décalées chacune
de 90°.