[0001] Die Erfindung betrifft eine phosphitfreie Schmierölzusammensetzung mit hoher Stabilität
gegen oxidativen Abbau.
[0002] Es ist bekannt, Schmierstoffen, wie Mineralölen oder synthetischen und halbsynthetischen
Oelen, Zusatzstoffe zur Verbesserung der Gebrauchseigenschaften zuzusetzen.
[0003] Von grosser Bedeutung sind Zusatzstoffe, die den oxidativen Abbau der Schmierstoffe
unterbinden und eine hohe Lager- und Wirkungsstabilität gewährleisten.
[0004] Insbesondere das thermooxidative Anforderungsprofil moderner Motorenöle hat sich
infolge neuer Motorenkonstruktionen im Bereich der Verbrennungskraftmaschinen mit
Fremdzündung geändert. So bilden sich bei der heutigen Motorenauslegung und Betriebsweise
vermehrt Stickoxide, die wiederum als "blow-by"-Gase ins Kurbelgehäuse gelangen.
[0005] Weiteres übernimmt das Schmieröl im oberen Kolbenring- und Zylinderbereich die Feinabdichtung
zum Verbrennungsraum. Hier kann es zur Kontamination mit hochsiedenden Kraftstoffkomponenten
kommen. Diese vorgegebenen Bedingungen werden durch die Anwesenheit von NOX verschärft.
[0006] Die Durchblasgase, die zunehmend höhere NO
x-Anteile aufweisen, bewirken nun eine grössere Oxidationsanfälligkeit des Schmieröles
und es bilden sich "Schlammkeime", die letztlich zu unerwünschten Schlammablagerungen
führen; die als "Schwarzschlamm" bekannt geworden sind.
[0007] Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei um eine NO
x-initiierte Autooxidation des Schmieröles handelt.
[0008] Es hat nicht an Versuchen gefehlt, Schmieröle durch Zusätze von Antioxidantien zu
verbessern.
[0009] So wird in der EP-A 0 149 422 ein Antioxidans auf der Basis von Diphenylaminen beschrieben.
Bei dessen Anwendung in Schmierstoffen können, zur weiteren Verbesserung der Grundeigenschaften,
zusätzliche Additive wie hydroxylierte Thiophenylether, Alkyliden-Bisphenole oder
Thioester der ß-(5-tert-Butyl-4-hydroxy-3-methylphenyl)-propionsäure eingesetzt werden.
[0010] Weitere Antioxidans - Zusammensetzungen zur Verwendung mit Schmierstoffen sind aus
der WO 87/05320 bekannt. Es werden bestimmte hydroxylierte Thiomethylether beschrieben,
die in Mischung mit Diphenylaminen angewendet werden.
[0011] Aus der EP-A 0 049 133 ist eine Stabilisatorzusammensetzung, die u.a. auch für Schmieröle
geeignet ist, bekannt, enthaltend Diphenylamine, Phosphite, Thiodipropionsäureester
und gegebenenfalls ein oder mehrere polysubstituierte Phenole. Phosphite als Bestandteil
eines Stabilisators, der in einem Motorenschmieröl zur Anwendung gelangt, sind im
Hinblick auf eine mögliche Desaktivierung des Katalysators durch mit dem Abgas entweichende
Phosphorverbindungen, in ihrer Menge zu beschränken oder bevorzugt ganz wegzulassen.
[0012] Es wurden nun neue Schmierstoffzusammensetzungen und dabei insbesondere Schmierölzusammensetzungen
gefunden, die weiter verbesserte Eingenschaften gegenüber den bisher bekannt gewordenen
Produkten aufweisen, sich durch hohe Stabilität gegenüber oxidativer Degradation auszeichnen
und insbesondere die negativen Wirkungen von Schwarzschlamm im fremdgezündeten Verbrennungskraftmaschinen
nachhaltig zu mindern vermögen.
[0013] Die vorliegende Erfindung betrifft eine phosphitfreie Schmieröl-Zusammensetzung enthaltend.
a) ein Mineralöl oder ein synthetisches Oel oder eine Mischung davon und
b) eine Mischung enthaltend wenigstens ein aromatisches Amin der Formel

wobei R1 die Bedeutung von H, Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen, Allyl, Methallyl, Benzyl oder Ci-Cy
alkylsubstituiertem Benzyl hat, R2 die Bedeutung von Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen,
mit Ci-C4-Aiky! substituiertes Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen, Phenyl, Naphthyl,
Phenyl substituiert mit -OH, mit

mit C1 bis C18-Alkoxy, mit C7 bis Cg-Aralkyl oder mit einer oder mehreren Alkylgruppen mit insgesamt 1 bis 24 C-Atomen
oder von

wobei R' = H oder Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen ist, hat, R11 und R12 unabhängig voneinander H oder Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen bedeuten, R3 die Bedeutung von H, Alkyl mit 1 bis 24 C-Atomen oder Aralkyl mit 7 bis 9 C-Atomen
und R3'die Bedeutung von H oder Alkyl mit 1 bis 24 C-Atomen hat, und wenigstens ein Phenol
der Formel

wobei R4 die Bedeutung von H, Alkyl mit 1 bis 24 C-Atomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen,
mit Ci-C4-Alkyl substituiertem Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen, Phenyl oder -CH2-S-R10 hat, R5 die Bedeutung von Alkyl mit 1 bis 24 C-Atomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen,
mit C1-C4-Alkyl substituiertem Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen, Phenvl oder -CH2-S-R10 hat, und A die Bedeutung von CqH2q-Sx-Y oder

hat, und Y -H, Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen, Phenyl, C1-C24-alkylsubstituiertes Phenyl, Benzyl,

oder, wenn q = 0 ist,

wobei R4 und R5 jeweils die oben angegebene Bedeutung haben, ist, und
b = 1 oder 2 ist,
d = 0, 1, 2 oder 3 ist,
q = 0, 1, 2 oder 3 ist,
x = 1, 2, 3 oder 4 ist,
R6 = C1-C24-Alkyl bedeutet,
R7=



oder

bedeutet,
bedeutet, wobei d jeweils = 0, 1, 2 oder 3 und t = 2, 3, 4, 5 oder 6 ist, und wobei
R4 und R5 jeweils die oben angegebene Bedeutung haben, und
R8 und R9 unabhängig voneinander H, Alkyl mit 1 bis 12 C-Atomen, Phenyl oder Phenyl, substituiert
mit einer oder zwei C1 bis C4-Alkylgruppen und/oder -OH darstellen, oder
R8 und R9 zusammen mit dem sie verknüpfenden C-Atom eine C5-C12-Cycloalkylgruppe bilden, und
R1°= C1-C18-Alkyl, Phenyl oder

bedeutet, wobei b und R6 die oben angegebene Bedeutung haben, und
[0014] in der Mischung die Verbindungen in einem Mischungsverhältnis von 2 bis 6 Gewichtsteilen
des oder der aromatischen Amine der Formel I zu 1 Gewichtsteil des oder der Phenole
der Formel II oder von Phenolen, wovon wenigstens eines die Formel II aufweist, vorliegen.
[0015] Die erfindungsgemässe Zusammensetzung betrifft phosphitfreie Schmieröl-Zusammensetzungen
enthaltend (a) eine Mineralöl oder ein synthetisches Oel oder eine Mischung davon
und (b) eine Mischung wie oben angeführt.
[0016] Die Zusammensetzung betrifft erfindungsgemäss zweckmässig solche der vorbeschriebenen
Art, worin das Schmieröl ein Oel für fremdgezündete Verbrennungskraftmaschinen ist.
[0017] Die Erfindung betrifft insbesondere Zusammensetzungen der vorbeschriebenen Art der
API-Klassifikation SF, SG, CD und/oder CE, der CRC-Spezifikation 1-G 1 oder 1-G 2
oder der CCMC-Spezifikation G 1, G 2, G 3, D 1, D 2, D 3 und/oder PD 1.
[0018] Demnach stellen die Zusammensetzungen Motorenöle für Kraftfahrzeuge, und dabei im
wesentlichen für Personenkraftwagenmotoren und Nutzfahrzeugmotoren, dar, die in der
API-Klassifikation (American Petroleum Institute) der Klassifikation mit den Kennbuchstaben
SF und CD oder SG und CD, in der CRC-Klassifikation (Coordinating Research Council)
dem genormten "Caterpillar"-Test 1-G 1 oder 1-G 2 und in der CCMC-Klassifikation (Committee
of Common Market Automobile Constructors) der Klasse 1 oder 2 entsprechen.
[0019] Bevorzugte Zusammensetzungen mit obengenannten Spezifikationen lassen sich sinngemäss
aus nachfolgender Beschreibung aus den als zweckmässig oder bevorzugt bezeichneten
Verbindungen der Formeln I und II herleiten.
[0020] Zweckmässig liegen in der Mischung die Verbindungen in einem Mischungsverhältnis
von 4 bis 5 Gewichtsteilen, vorzugsweise 4,5 Gewichtsteile, des oder der aromatischen
Amine der Formel I zu 1 Gewichtsteil des oder der Phenole der Formel II, oder von
Phenolen, wovon wenigstens eines die Formel II aufweist, vor.
[0021] In den erfindungsgemässen Zusammensetzungen hat in zweckmässiger Ausführungsform
der Substituent R
2 in den Verbindungen der Formel 1 die Bedeutung von Phenyl, Naphthyl oder Phenyl,
substituiert mit einer oder mehrerer Alkylgruppen mit insgesamt 1 bis 18 C-Atomen
und bevorzugt hat R
2 die Bedeutung von Phenyl oder Phenyl, substituiert mit einer oder mehreren Alkylgruppen
mit insgesamt 4 bis 8 C-Atomen. Bevorzugt wird in Zusammensetzungen nach der Erfindung
als Substituent R
1 in Verbindungen der Formel 1 -H.
[0022] Zu den zweckmässigen Zusammensetzungen gehören solche, in denen R
3 in Verbindungen der Formel I die Bedeutung von H, Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen oder
Aralkyl mit 7 bis 9 C-Atomen hat und bevorzugt werden die Verbindungen, in denen R
3 die Bedeutung von H oder Alkyl mit 4 bis 8 C-Atomen hat. In bevorzugter Form steht
R
3 in p-(oder 4-)Stellung. Zweckmässig sind Zusammensetzungen, in denen R
3' in Verbindungen der Formel 1 die Bedeutung von H oder Alkyl mit 4 bis 8 C-Atomen
hat. In bevorzugter Form steht R
3' in o- (oder 2-)Stellung.
[0023] Die Zusammensetzung nach vorliegender Erfindung kann mehrere aromatische Amine der
Formel I enthalten, wobei zweckmässig eine Mischung von
a) Diphenylamin,
b) 4-Tert-butyldiphenylamin
c) i) 4-Tert-octyldiphenylamin
c) ii) 4,4'Di-Tert-butyldiphenylamin
c) iii) 2,4,4'-Tris-tert-butyldiphenylamin
d) i) 4-tert-Butyl-4'-tert-octyldiphenylamin
d) ii) o,o', m,m', oder p,p'-Di-tert-octyldiphenylamin
d) iii) 2,4-Di-tert-butyl-4'-tert-octyldiphenylamin
e) i) 4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin
e) ii) 2,4-Di-tert-octyl-4'-tert-butyldiphenylamin enthalten ist und vorzugsweise
betragen die Mengenanteile der aromatischen Amine in der Mischung, bei einer Summe
von 100 % für die Mischung, maximal a) 5 Gew.-% Diphenylamin, b) 8 bis 15 Gew.-% 4-Tert-butyldiphenylamin,
24 bis 32 Gew.-% von Verbindungen aus der Gruppe c), 23 - 34 Gew.-% von Verbindungen
aus der Gruppe d) und 21 - 34 Gew-% von Verbindungen aus der Gruppe e).
[0024] Die vorliegenden Zusammensetzungen enthalten neben wenigstens einer Verbindung der
Formel I aus der Reihe der aromatischen Amine wengistens eine Verbindung der Formel
II aus der Reihe der Phenole.
[0025] Zweckmässige Verbindungen der Formel II sind solche, worin A in der Formel II CqH
2q-S
x-Y bedeutet, q = 0 oder 1 und x = 1 oder 2 ist und Y Alkyl mit 4 bis 18 C-Atomen,
Phenyl, C
2 bis C
8 alkylsubstituiertes Phenyl oder

bedeutet, wobei R
6 Ci bis C
18-Alkvl ist, und vorzuasweise A die Bedeutuna von CH
2-S-Y hat, wobei Y

bedeutet und R
6 dabei die Bedeutung von C
8 bis C
13-Alkyl und insbesondere iso-C
8 bis iso-C
13-Alkyl hat.
[0026] In bevorzugten Verbindungen der Formel II hat A die Bedeutung von wobei d = 2 oder
3 ist und R
7

oder

bedeutet, wobei d jeweils 2 oder 3 ist, R
4 und R
5 die obengenannte Bedeutung haben und R
8 und R
9 unanhängig voneinander H, Ci bis C
9-Alkyl oder Phenyl oder

darstellen. R
7 stellt vorzugsweise

dar. In einer anderen zweckmässigen Ausführungsform hat A in den Verbindungen der
Formel II die Bedeutung

wobei x = 1 oder 2, R
4 H oder C
1 bis C
5-Alkyl und R
5 C
i bis C
5-Alkyl ist und vorzugsweise R
4 und R
5 jeweils tert-Butyl sind.
[0027] Besonders zweckmässig sind Zusammensetzungen, enthaltend Verbindungen der Formel
II, worin R
4 die Bedeutung von Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen hat und vorzugsweise
die Bedeutung von Alkyl mit 4-C-Atomen und insbesondere von tert-Butyl hat.
[0028] Zusammensetzungen, die einer zweckmässigen Ausführungsform entsprechen, sind solche,
in denen R
5 in Verbindungen der Formel 11 die Bedeutung von Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen, vorzugsweise
von Alkyl mit 4-C-Atomen und insbesondere von tert-Butyl hat.
[0029] Den bevorzugten Verbindungen der Formel 11 sind weiters

wobei R
13 = i-C
8H
17 bis i-C
13H
27 und insbesondere i-C
8H
17 oder i-C
13H
27, darstellt, zuzuordnen.
[0030] Bedeuten R
1, R
2 und R' Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen, wo werden damit beispielsweise Methyl, Ethyl,
Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, 2-Butyl, tert-Butyl, Pentyl, Isopentyl, Hexyl,
Heptyl, 3-Heptyl, Octyl, 2-Ethylhexyl, Nonyl, Decyl, Undecyl, Dodecyl, Tridecyl, Tetradecyl,
Pentadecyl, Hexadecyl, Heptadecyl oder Octadecyl, und weiteres Isoamyl, 2-Ethylbutyl,
1-Methylpentyl, 1,3-Dimethylbutyl, 1,1,3,3,-Tetramethylbutyl, 1-Methylhexyl, Isoheptyl,
1-Methylheptyl, 1,1,3-Trimethylhexyl, 1-Methylundecyl und weitere verstanden. Ist
Alkyl mit 1 bis 24
C-Atomen genannt, so wird darüberhinaus z.B. noch Eicosyl, HemicosyJ und Docosyl umfasst.
Die Bedeutung von Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen für R
2, -R
4 und R
5 kann Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl, Cyclooctyl, Cyclononyl, Cyclodecyl, Cycloundecyl
oder Cyclododecyl sein oder darüberhinaus kann die C
5-C
12-Cycloalkylgruppe gegebenenfalls durch Ci-C
4-Alkyl substituiert sein und beispielsweise 2- oder 4-Methylcyclohexyl, Dimethylcyclohexyl,
Trimethylcyclohexyl oder t-Butylcyclohexyl darstellen.
[0031] Stellt R
2 substituiertes Phenyl dar, so kann die Phenylgruppe beispielsweise mit C
1-C
18-Alkoxy, oder mit einer oder mehreren Alkylgruppen mit insgesamt 24 C-Atomen substituiert
sein.
[0032] Beispiele für Ci bis C
18-Alkoxy sind Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy-, Butoxy, Pentoxy, Hexoxy, 2-Ethylhexoxy oder
Octoxy.
[0033] Als C
7 bis Cg-Aralkyl kann beispielsweise Benzyl und a-Methylbenzyl genannt werden.
[0034] Phenylgruppen, die mit Alkylgruppen mit 1 bis 24 C-Atomen substituiert sind, können
beispielsweise 2-, 3-oder 4-Methylphenyl, 2-, 3- oder 4-Ethylphenyl, 2-, 3- oder 4-Propylphenyl,
2-, 3-oder 4-Butylphenyl, 2-, 3- oder 4-tert-Butylphenyl, 2-, 3- oder 4-Octylphenyl,
2-, 3- oder 4-tert-Octylphenyl, 2,4-di-Tert-butylphenyl oder 2,4-di-Tert-octylphenyl
sein.
[0035] Als C
1-C
11 alkylsubstituiertes Benzyl können beispielhaft 2-, 3- oder 4-Methylbenzyl, Ethylbenzyl,
Propylbenzyl, n-Butylbenzyl, tert-Butylbenzyl, n-Octylbenzyl, 3,5-Di-tert-octylbenzyl
oder 2,4-Di-tert-butylbenzyl oder 2,4-Di-tert-octylbenzyl aufgezählt werden.
[0036] Bedeutet R
3 C
7 bis Cg-Aralkyl, so kann beispielsweise Benzyl oder Methylbenzyl genannt werden.
[0037] Die Bedeutung von R
4, R
5 und R
6 kann Alkyl mit 1 bis 24 C-Atomen sein. R
4 und R
5 kann auch Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen darstellen. Entsprechende Beispiele für
derartige Alkylgruppen und Cycloalkylgruppen sind vorstehend angegeben.
[0038] Sinngemäss lassen sich Beispiele für Ci bis C
18-Alkyl für Y oder R
10, R
11 oder R
12 aus der vorstehenden Aufzählung der Alkylreste entnehmen.
[0039] Alkylreste mit 8 bis 13 C-Atomen, wie sie für R
6 genannt werden sind den obigen Beispielen zu entnehemen, iso-Verbindungen sind 2-Ethylhexyl,
1,1,3,3-Tetramethylbutyl, 1-Methylheptyl, 1,1,3-Trimethylhexyl und 1-Methylundecyl.
Auch für die zu R
8 und R
9 genannten Alkyl- und Cycloalkylgruppen sind entsprechend der C-Kettenlänge Beispiele
aus den obenstehenden Aufzählungen zuzuordnen.
[0040] Eine bevorzugte Zusammensetzung enthält eine Mischung aus aromatischen Aminen, wobei
die Gesamtmenge der Amine unter sich 100 Gew.-% ist und davon maximal a) 5 Gew.-%
Diphenylamin, 8 bis.15 Gew.-% 4-tert-Butyl-diphenylamin, 24 - 32 Gew -% Amine der
Gruppe 4-Tert-ootyldiphenylamin, 4,4'-Di-tert-butyldiphenylamin, 2,4,4'-Tris-tert-butyldiphenylamin,
23 bis 34 Gew.-% Amine der Gruppe 4-tert-Butyl-4'-tert-octyldiphenylamin, o,o',m,m'
oder p,p'-Di-tert-octyldiphenylamin, 2,4-Di-tert-butyl-4'-tert-octyldiphenylamin und
21 bis 34 Gew.-% 2,4-Di-tert-octyl-4'-tert-butyidiphenylamin und/oder 4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin
sind, und einem Phenol der Formel

wobei das Gewichtsverhältnis Amine zu Phenol 4 bis 5 : 1 und vorzugsweise 4,5 : 1
beträgt.
[0041] Eine andere bevorzugte Zusammensetzung enthält eine Mischung aus einem aromatischen
Amin der Formel

und einem Phenol der Formel

wobei das Gewichtsverhältnis Amin zu Phenol 4 bis 5 : 1 und vorzugsweise 4,5 : 1 beträgt.
[0042] Eine weitere bevorzugte Zusammensetzung enthält eine Mischung aus 4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin
und einem oder beiden Phenolen der Formeln

und/oder

wobei das Gewichtsverhältnis Amin zu gesamtem Phenol 4 bis 5 : 1 und vorzugsweise
4,5 : 1 beträgt.
[0043] Eine auch bevorzugte Zusammensetzung, enthält eine Mischung aus aromatischen Aminen,
wobei jeweils bezogen auf die Gesamtmenge der Amine, maximal 5 Gew.-% Diphenylamin,
8 bis 15 Gew.-% 4-tert-Butyldiphenylamin, 24 - 32 Gew.-% Amine der Gruppe 4-Tert-octyldiphenylamin,
4,4'-Di-tert-butyldiphenylamin, 2,4,4'-Tris-tert-butyldiphenylamin, 23-34 Gew.-% Amine
der Gruppe 4-tert-Butyl-4'-tert-octyldiphenylamin, o,o',m,m' oder p,p'-Di-tert-octyldiphenylamin,
2,4-Di-tert-butyl-4'-tert-octyldiphenylamin und 21 bis 34 Gew.-% 2,4-Di-tert-octyl-4'-tert-butyldiphenylamin
und/oder 4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin enthalten sind, und einem Phenol der Formel

wobei das Gewichtsverhältnis Amin zu Phenol 4 bis 5 : 1 und vorzugsweise 4,5 : 1 beträgt.
[0044] Auch als bevorzugt zu nennen ist eine Zusammensetzung, enthaltend eine Mischung aus
4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin und ein Phenolgemisch seinerseits bestehend aus

und

wobei das Gewichtsverhältnis Amin zu Phenolen 4 bis 5 : 1 und vorzugsweise 4,5 : 1
beträgt.
[0045] Eine Gruppe der Diphenylamine, wie sie erfindungsgemäss eingesetzt werden, kann beispielsweise
nach einem Verfahren, wie in der EP-A 0 149 422 beschrieben, durch Reaktion von Diphenylamin
mit Diisobutylen in Gegenwart eines aktiven Tonerdekatalysators, hergestellt werden.
[0046] Die Phenole sind bekannt und können beispielsweise nach einem Verfahren gemäss der
DE-A 23 64 121 oder der DE-A 23 64 126 hergestellt werden.
[0047] Diese letzteren Verfahren zeichnen sich dadurch aus, dass ein Phenol mit Methylacrylat
und einem ein- oder zweiwertigen Alkohol oder einem Thioester oder einem Mono- oder
Diamin oder einem Thioether in Gegenwart eines alkalischen Katalysators umgesetzt
wird.
[0048] Die Mischung nach der Erfindung kann ein Amin und ein Phenol enthalten, es ist aber
ebenso möglich, dass die Mischung ein oder mehrere Amine und ein oder mehrere Phenole
enthält.
[0049] Die Amine und Phenole werden z.B., in den angegebenen Mengenverhältnissen untereinander,
vorgemischt. Dieses Gemisch kann dann beispielsweise in Mengen von 0,01 bis 10 Gew.-%,
zweckmässig von 0,1 bis 5 Gew.-% und vorzugsweise 0,2 bis 2 Gew.-%, bezogen auf das
fertige Schmieröl, diesem zugemischt werden.
[0050] Die Phenole und Amine können auch einzeln nacheinander dem Schmieröl einzeln zugemischt
werden, wobei die genannten Mischungs- und Konzentrationsverhältnisse eingehalten
werden müssen.
[0051] Als Schmieröle kommen Mineralöle oder teil- oder vollsynthetische Oele zur Anwendung.
Derartige Oele und artverwandte Produkte sind beispielsweise in Schewe-Kobek, "Das
Schmiermittel-Taschenbuch", Hüthig Verlag Heidelberg, 4. Auflage, 1974, oder in Dieter
Klamann, "Schmierstoffe und artverwandte Produkte", Verlag Chemie, Weinheim, 1982,
beschrieben.
[0052] Das Schmieröl kann beispielsweise auf einem Mineralöl basieren. Die Mineralöle basieren
insbesondere aus Kohlenwasserstoffverbindungen.
[0053] Beispiele von synthetischen Schmierstoffen umfassen Schmierstoffe auf der Basis der
aliphatischen oder aromatischen Carboxylester, der polymeren Ester, der Polyalkylenoxide,
der Phosphorsäureester, der Poly-d-olefine oder der Silicone, eines Diesters einer
zweiwertigen Säure mit einem einwertigen Alkohol, wie z.B. Dioctylsebacat oder Dinonyladipat,
eines Triesters von Trimethylolpropan mit einer einwertigen Säure oder mit einem Gemisch
solcher Säuren, wie z.B. Trimethylolpropantripelargonat, Trimethylolpropan-tricaprylat
oder Gemische davon, eines Tetraesters von Pentaerythrit mit einer einwertigen Säure
oder mit einem Gemisch solcher Säure, wie z.B. Pentaerythrit-tetracaprylat, oder eines
komplexen Esters von einwertigen und zweiwertigen Säuren mit mehrwertigen Alkoholen,
z.B. ein komplexer Ester von Trimethylolpropan mit Capryl- und Sebacinsäure oder von
einem Gemisch davon. Besonders geeignet sind neben Mineralölen z.B. Poly-a-Olefine,
Schmierstoffe auf Esterbasis, Phosphate, Glykole, Polyglykole und Polyalkylenglykole.
Die vorstehend beschriebenen Mischungen aus Phenolen und Aminen vermag die Bildung
von Schwarzschlamm, die thermische Alterung und die durch NO
x initiierte Oxidation des Oeles zu mindern oder zu unterdrücken.
[0054] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Verhinderung oder Verminderung der
Bildung von Schwarzschlamm in Schmierölen von fremdgezündeten Verbrennungskraftmaschinen,
zum in Schwebe halten von Schwarzschlammpartikeln im Schmieröl und zum Abbau von Schwarzschlammablagerungen
am Schmierkreislaufsystem von fremdgezündeten Verbrennungskraftmaschinen, das dadurch
gekennzeichnet ist, dass der Schmierölkreislauf mit einer phosphitfreien Schmieröl-Zusammensetzung,
wie oben beschrieben, betrieben wird.
[0055] Schliesslich betrifft die Erfindung auch die Verwendung vorstehend beschriebener
Mischungen aus Phenolen und Aminen als Antioxidantien in Schmierölen.
[0056] Zweckmässige und bevorzugte Schmieröl-Zusammensetzungen lassen sich sinngemäss aus
der obigen Beschreibung insbesondere der Verbindungen der Formel I und der Formel
11 und aus deren bevorzugten Verbindungen und bevorzugt genannten Mischungsverhältnisse
untereinander, ableiten.
[0057] Die Schmierölzusammensetzungen enthalten erfindungsgemäss Phenole der Formel II oder
Phenole, wovon wengistens eines die Formel II aufweist. Sind Phenole, wovon wenigstens
eines die Formel II aufweist, gemeint, handelt es sich um ein Gemisch von zwei oder
mehr Phenolen, wovon wenigstens eines der Formel II entspricht und Beispiele von einem
oder mehreren weiteren Phenolen, beispielsweise nachfolgender Aufzählung, z.B. unter
Punkt 1. "Alkylierte Monophenole" und/oder Punkt 7. "Ester der β-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure,
entnommen werden können.
[0058] Die Schmierstoffe können zusätzlich andere Additive enthalten, die zugegeben werden,
um die Grundeigenschaften von Schmierstoffen noch weiter zu verbessern. Dazu gehören
weitere Antioxidantien, Metallpassivatoren, Rostinhibitoren, Viskositätsindex-Verbesserer,
Stockpunkterniedriger, Dispergiermittel, Detergentien, Verdicker, Biozide, Antischaummittel,
De- und Emulgatoren, sowie Hochdruckzusätze und Reibungsverminderer.
Beispiele für phenolische Antioxidantien
[0059]
1. Alkylierte Monophenole
2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol
2,6-Di-tert-butylphenol
2-tert-Butyl-4,6-dimethylphenol
2,6-Di-tert-butyl-4-ethylphenol
2,6-Di-tert-butyl-4-n-butylphenol
2,6-Di-tert-butyl-4-iso-butylphenol
2,6-Di-cyclopentyl-4-methylphenol
2-(a-Methyicyclohexyl)-4,6-dimethylphenol
2,6-Di-octadecyl-4-methylphenol
2,4,6-Tri-cyclohexy(phenol
2,6-Di-tert-butyl-4-methoxymethylphenol
o-tert-Butylphenol
2. Alkylierte Hydrochinone
2,6-Di-tert-butyl-4-methoxyphenol
2,5-Di-tert-butyl-hydrochinon
2,5-Di-tert-amyl-hydrochinon
2,6-Diphenyl-4-octadecyloxyphenol
3. Hydroxylierte Thiodiphenylether
2,2'-Thio-bis-(6-tert-butyl-4-methylphenol)
2,2'-Thio-bis-(4-octylphenol)
4. Alkyliden-Bisphenole
2,2'-Methylen-bis-(6-tert-butyl-4-methylphenol)
2,2'-Methylen-bis-(6-tert-butyl-4-ethylphenol)
2,2'-Methylen-bis-[4-methyl-6-(a-methylcyclohexyl)-phenol]
2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-cyclohexylphenol)
2,2'-Methylen-bis-(6-nonyl-4-methylphenol)
2,2'-Methylen-bis-(4,6-di-tert-butylphenol)
2,2'-Ethyliden-bis-(4,6-di-tert-butylphenol)
2,2'-Ethyliden-bis-(6-tert-butyl-4- oder -5-iso-butylphenol)
2,2'-Methylen-bis-[6-(a-methylbenzyl)-4-nonylphenol]
2,2'-Methylen-bis-[6-(a,a-dimethylbenzyl)-4-nonylphenol]
4,4'-Methylen-bis-(2,6-di-tert-butylphenol)
4,4'-Methylen-bis-(6-tert-butyl-2-methylphenol)
1,1-Bis-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)-butan
2,6-Di-(3-tert-butyl-5-methyl-2-hydroxybenzyl)-4-methylphenol 1,1,3-Tris-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)-3-n-dodecylme
rcaptob utan Ethylenglycol-bis-[3,3-bis-(3'-tert-butyl-4'-hydroxyphenyl)-butyrat]
Bis-(3-tert-butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)-dicyclopentadien Bis-[2-(3'-tert-butyl-2'-hydroxy-5'-methyl-benzyl)-6-tert-butyl-4-methylphenyl]-terephthalat
5. Benzylverbindungen
[0060] 1,3,5-Tris-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-2,4,6-trimethylbenzol Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-sulfid
Bis-(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)-dithiol-terephthalat 1,3,5-Tris-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-isocyanurat
1,3,5-Tris-(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)-isocyanurat 3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl-phosphonsäure-dioctadecylester
3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl-phosphonsäure-monoethylester Calcium-salz
6. Acylaminophenole
[0061] 4-Hydroxy-laurinsäureanilid 4-Hydroxy-stearinsäureanilid 2,4-Bis-octylmercapto-6-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyanilino)-s-triazin
N-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-carbaminsäureoctylester
7. Ester der β-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure mit ein- oder mehrwertigen
Alkoholen, wie z.B. mit
[0062] Methanol Tris-hydroxyethyl-isocyanurat Octadecanol Bis-hydroxyethyl-oxalsäurediamid
1,6-Hexandiol Neopentylglycol Diethylenglycol Triethylenglycol
8. Ester der β-(5-tert-butyl-4-hydroxy-3-methylphenyl)-propionsäure
[0063] mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, wie z.B. mit Methanol Diethylenglycol Octadecanol
Triethylenglycol 1,6-Hexandiol Pentaerythrit Neopentylglycol Tris-hydroxyethylisocyanurat
Di-hydroxyethyl-oxalsäurediamid
9. Amide der β-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure,
[0064] wie z.B. N,N'-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)-hexamethylendiamin
N,N'-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)-trimethylendiamin N,N'-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)-hydrazin
Beispiele für aminische Antioxidantien:
[0065] N,N'-Di-isopropyl-p-phenylendiamin N,N'-Di-sec-butyl-p-phenylendiamin N,N'-Bis(1,4-dimethyl-pentyl)-p-phenylendiamin
N,N'-Bis(1-ethyl-3-methyl-pentyl)-p-phenylendiamin N,N'-Bis(1-methyl-heptyl)-p-phenylendiamin
N,N'-Dicyclohexyl-p-phenylendiamin N,N'-Di-(naphthyl-2)-p-phenylendiamin 4-(p-Toluol-sulfonamido)-diphenylamin
N,N'-Dimethyl-N,N'-di-sec-butyl-p-phenylendiamin 4-n-Butylamino-phenol 4-Butyrylamino-phenol
4-Nonanoylamino-phenol 4-Dodecanoylamino-phenol 4-Octadecanoylamino-phenol 2,6-Di-tert-butyl-4-dimethylamino-methyl-phenol
2,4'-Diamino-diphenylmethan 4,4'-Diamino-diphenylmethan N,N,N',N'-Tetramethyl-4,4'-diamino-diphenylmethan
1,2-Di-[(2-methyl-phenyl)-amino]-ethan 1,2-Di-(phenylamino)-propan (o-Tolyl)-biguanid
Di-[4-(1',3'-dimethyl-butyl)-phenyl]amin 2,3-Dihydro-3,3-dimethyl-4H-1,4-benzothiazin
Phenothiazin N-Allylphenothiazin
Beispiele für weitere Antioxidantien:
[0066] Ester der Thiodipropionsäure oder der Thiodiessigsäure, oder Salze der Dithiocarbamid-
oder Dithiophosphorsäure.
Beispiele für Metall-Desaktivatoren, z.B. für Kupfer, sind:
[0067] Triazole, Benztriazole und deren Derivate, Tolutriazole and deren Derivate, 2-Mercaptobenzthiazol,
2-Mercaptobenztriazol, 2,5-Dimercaptobenztriazol, 2,5-Dimercaptobenzthiadiazol, 5,5'-Methylenbisbenztriazol,
4,5,6,7-Tetrahydrobenztriazol, Salicyliden-propylendiamin, Salicylaminoguanidin und
dessen Salze.
Beispiele für Rost-Inhibitoren sind:
[0068]
a) Organische Säuren, ihre Ester, Metallsalze und Anhydride, z.B.: N-Oleoyl-sarcosin,
Sorbitan-monooleat, Blei-naphthenat, Alkenylbernsteinsäureanhydrid, z.B. Dodecenylbernsteinsäure-anhydrid,
Alkenylbernsteinsäure-Teilester und -Teilamide, 4-Nonylphenoxyessigsäure.
b) Stickstoffhaltige Verbindungen, z.B.:
I. Primäre, sekundäre oder tertiäre aliphatische oder cycloaliphatische Amine und
Amin-Salze von organischen und anorganischen Säuren, z.B. öllösliche Alkylammoniumcarboxylate.
11. Heterocyclische Verbindungen, z.B.: Substituierte Imidazoline und Oxazoline.
c) Phosphorhaltige Verbindungen, z.B.: Aminsalze von Phosphorsäurepartialestern oder
Phosphonsäurepartialestern, Zinkdialkyldithiophosphate.
d) Schwefelhaltige Verbindungen, z.B.: Barium-dinonylnaphthalin-sulfonate, Calciumpetroleum-sulfonate.
Beispiele für Viskositätsindex-Verbesserer sind:
[0069] Polyacrylate, Polymethacrylate, Vinylpyrrolidon/Methacrylat-Copolymere, Polyvinylpyrrolidone,
Polybutene, Olefin-Copolymere, Styrol/Acrylat-Copolymere, Polyether.
Beispiele für Stockpunkterniedriger sind:
[0070] Polymethacrylat, alkylierte Naphthalinderivate.
Beispiele für Dispergiermittel/Tenside sind:
[0071] Polybutenylbernsteinsäureamide oder -imide, Polybutenylphosphonsäurederivate, basische
Magnesium-, Calcium-, und Bariumsulfonate und -phenolate.
Beispiele für Verschleissschutz-Additive sind:
[0072] Schwefel und/oder Phosphor und/oder Halogen enthaltende Verbindungen, wie geschwefelte
pflanzliche Oele, Zinkdialkyldithiophosphate, Tritolylphosphat, chlorierter Paraffine,
Alkyl- und Aryldi- und tri-sulfide, Triphenylphosphorothionate, Diethanolaminomethyltolyltriazol,
Di(2-ethylhexyl)aminomethyltolyltriazol.
[0073] Alle Angaben in Prozenten oder Teilen, soweit nicht anders erwähnt, beziehen sich
auf das Gewicht.
Beispiele
[0074] 1. Einem Basisöl Aral (RL 136, kommerziell erhältliches black sludge fail oil), enthaltend
zusätzlich 1 % Decen, werden verschiedene Phenole und Amine zugesetzt. Die erhaltenen
Zusammensetzungen werden verschiedenen Prüfverfahren ausgesetzt.
[0075] In den folgenden Beispielen bedeuten die Bezeichnungen:
Amin (A)

Amin (B)
Formulierung (1)
[0077] Basisöl mit 0,45 Gew.-% Amin (A) und 0,10 Gew.-% Phenol (P)
Formulierung (2)
[0078] Basisöl mit 0,90 Gew.-% Amin (A) und 0,20 Gew.-% Phenol (P)
Formulierung (3)
[0079] Basisöl mit 0,45 Gew.-% Amin (B) und 0,10 Gew.-% Phenol (S)
Formulierung (4)
[0080] Basisöl mit 0,45 Gew.-% Amin (B) und 0,10 Gew.-% Phenol (P)
Formulierung (5)
[0081] Basisöl mit 0,45 Gew.-% Amin (A) und 0,10 Gew.-% Phenol (T)
Formulierung (6)
[0082] Basisöl mit 0,45 Gew.-% Amin (B) und 0,10 Gew.-% Phenol (U)
Formulierung (7)
[0083] Basisöl mit 0,45 Gew.-% Amin (A) und 0,10 Gew.-% Phenol (V)
Formulierung (8)
[0084] Basisöl mit 0,45 Gew.-o/o Amin (A) und 0,10 Gew.-% Phenol (W)
Formulierung (9)
[0085] Basisöl mit 0,45 Gew.-% Amin (A) und 0,10 Gew.-% Phenol (X)
[0086] Beispiel 2: Die thermische Alterung der Formulierungen wird in einem Druck-Differenz-Kalorimeter
(Differential-Scanning Calorimetry, DSC) durchgeführt.
[0087] Das Verfahren arbeitet nach dem folgenden Prinzip: Die DSC-Zelle (Thermoanalysensystem
1090 der DuPont) besteht aus einem Heizblock aus Silber. In diesen Heizblock ist eine
Konstantanplatte eingesetzt, welche die Thermoelemente (Chromel-Alumel) enthält. Auf
die etwas erhöht angebrachten Thermoelemente werden Probepfännchen und Referenzpfännchen
gestellt. Der Innenraum der DSC-Zelle wird mit einem dünnen Goldfilm überzogen (Korrosionsschutz).
Das Referenzpfännchen bleibt leer, in das Probepfännchen werden drei Tropfen der jeweiligen
Formulierung eingefüllt. Bestimmt wird die Temperaturdifferenz zwischen Proben- und
Referenzpfännchen unter isothermen Bedingungen. Die Enthalpieänderung dH/dt wird jeweils
in mW angegeben. Alle Messungen werden in Luft +400 ppm N0
2 durchgeführt. Der Druck beträgt 8 bar. Als Basisöl wird jeweils Aral RL 136, ein
kommerziell erhältliches "black sludge reference oil" eingesetzt.Um die Oxidationsanfälligkeit
des Oeles zu verstärken werden diesem Oel 1 % 1-Decen zugefügt.
[0088] Während der thermischen Alterung nimmt die Konzentration der zugefügten Additive
laufend ab. Bei einer kritischen Additivkonzentration steigt die Wärmeströmung dQ/dt
an. Die Zeit, die verstreicht bis dieser Anstieg erfolgt, wird als Induktionszeit
(onset) bezeichnet. Die mittels DSC charakterisierten Formulierungen sind aus Tabelle
1 ersichtlich.

[0089] Beispiel 3: Die thermische Alterung der Oele wird in einer weiteren, unabhängigen
Methode bestimmt. In einer DSC-Druckzelle (DuPont 770) werden, wie in Beispiel 2 beschrieben,
die Formulierungen unter den Bedingungen Luft + 400 ppm N0
2, Druck 8 bar, gealtert. Die im Temperaturbereich von 120°C-150°C gealterten Proben
werden dann mittels IR-Spektroskopie untersucht. Zu diesem Zweck werden die Spektren
auf gleiche Schichtdicke normiert. Zur Charakterisierung des Oxidationszustandes werden
zwei Peaks bei 1730 cm-
1 und bei 1630 cm-
1 ausgewertet [1730 cm-
1: 6-membered lactone und 1630 cm
-1: nitrate ester]. Bei der Alterung der Oele entstehen eine Vielzahl von Oxidationsprodukten.
Im IR-Spektrum können sich die Absorptionsbanden dieser Verbindungen überlagern.
[0090] Aus praktischen Erwägungen werden daher die beiden obengenannten Banden ausgewertet,
die eine zuverlässige Bestimmung im Absorptionsmaximum erlauben.
[0091] Eine Verminderung dieser Absorptionsbanden ist ein Mass für eine geringere Oxidation.

1. Phosphitfreie Schmieröl-Zusammensetzung enthaltenda) ein Mineralöl, ein synthetisches
Oel oder eine Mischung davon und b) eine Mischung enthaltend wenigstens ein aromatisches
Amin der Formel

wobei R
1 die Bedeutung von H, Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen, Allyl, Methallyl, Benzyl oder C
1-C
11 alkylsubstituiertem Benzyl hat, R
2 die Bedeutung von Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen,
mit C
1-C
4-Alkyl substituiertem Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen, Phenyl, Naphthyl, Phenyl substituiert
mit -OH, mit

mit C
1 bis C
18-Alkoxy, mit C
7 bis C
9-Aralkyl oder mit einer oder mehreren Alkylgruppen mit insgesamt 1 bis 24 C-Atomen
oder von

wobei R' = H oder Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen ist, hat, R
11 und R
12 unabhängig voneinander H oder Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen bedeuten, R
3 die Bedeutung von H, Alkyl mit 1 bis 24 C-Atomen oder Aralkyl mit 7 bis 9 C-Atomen
und R
3' die Bedeutung von H oder Alkyl mit 1 bis 24 C-Atomen hat, und wenigstens ein Phenol
der Formel

wobei R
4 die Bedeutung von H, Alkyl mit 1 bis 24 C-Atomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen,
mit C
1-C
4-Alkyl substituiertem Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen, Phenyl oder CH
2-S-R
10 hat, R
5 die Bedeutung von Alkyl mit 1 bis 24 C-Atomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen,
mit Ci-C4-Alkyl substituiertem Cycloalkyl mit 5 bis 12 C-Atomen, Phenyl oder-CH
2-S-R
10 hat, und A die Bedeutung von CqH
2q-S
x-Y oder

hat, und Y -H, Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen, Phenyl, Ci-C
24-alkylsubstituiertes Phenyl, Benzyl,

oder, wenn q = 0 ist,

wobei R
4 und R
5 jeweils die oben angegebene Bedeutung haben, ist, und b = 1 oder 2 ist,
d = 0, 1, 2 oder 3 ist,
q = 0,1, 2 oder 3 ist,
x = 1, 2, 3, oder 4 ist,
R6 = C1-C24-Alkyl bedeutet,
R7 =



oder

bedeutet, bedeutet, wobei d jeweils = 0, 1, 2 oder 3 und t = 2, 3, 4, 5 oder 6 ist,
und wobei R4 und R5 jeweils die oben angegebene Bedeutung haben und R8 und R9 unabhängig voneinander H, Alkyl mit 1 bis 12 C-Atomen, Phenyl oder Phenyl substituiert
mit einer oder zwei C1 bis C4-Alkylgruppen und/oder -OH darstellen, oder R8 und R9 zusammen mit dem sie verknüpfenden C-Atom eine C5-C12-Cycloalkylgruppe bilden, und R10 = C1-C18-Alkyl, Phenyl oder

bedeutet, wobei b und R6 die oben angegebene Bedeutung haben, und in der Mischung die Verbindungen in einem
Mischungsverhältnis von 2 bis 6 Gewichtsteilen des oder der aromatischen Amine der
Formel I zu 1 Gewichtsteil des oder der Phenole der Formel II oder von Phenolen, wovon
wenigstens eines die Formel II aufweist, vorliegen.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mischung die
Verbindungen in einem Mischungsverhältnis von 4 bis 5 Gewichtsteilen des oder der
aromatischen Amine der Formel 1 zu 1 Gewichtsteil des oder der Phenole der Formel
II oder von Phenolen, wovon wenigstens eines die Formel II aufweist, vorliegen.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, worin R2 in Verbindungen der Formel 1 Phenyl, Naphthyl oder Phenyl substituiert mit einer
oder mehreren Alkylgruppen mit insgesamt 1 bis 18 C-Atomen darstellt und bevorzugt
Phenyl oder Phenyl substituiert mit einer oder mehreren Alkylgruppen mit insgesamt
4 bis 8 C-Atomen darstellt.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin R1 in Verbindungen der Formel die Bedeutung von H hat.
5. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin R3 in Verbindungen der Formel 1 die Bedeutung von H, Alkyl mit 1 bis 18 C-Atomen oder
Aralkyl mit 7 bis 9 C-Atomen hat und bevorzugt die Bedeutung von H oder Alkyl mit
4 bis 8 C-Atomen hat und worin R3 in p-Stellung steht.
6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin R3' in Verbindungen der Formel die Bedeutung von H oder Alkyl mit 4 bis 8 C-Atomen hat
und worin R3' in o-Stellung steht.
7. Zusammensetzung nach Anspruch 1, enthaltend mehrere aromatische Amine der Formel
I, wobei
a) Diphenylamin,
b) 4-Tert-butyldiphenylamin
c) i) 4-Tert-octyldiphenylamin
c) ii) 4,4'Di-tert-butyldiphenylamin
c) iii) 2,4,4'-Tris-tert-butyldiphenylamin
d) i) 4-Tert-butyl-4'-tert-octyldiphenylamin
d) ii) o,o', m,m', oder p,p'-Di-tert-octyldiphenylamin
d) iii) 2,4-Di-tert-butyl-4'-tert-octyldiphenylamin
e) i) 4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin
e) ii) 2,4-Di-tert-octyl-4'-tert-butyldiphenylamin enthalten sind und zweckmässig
maximal a) 5 Gew.-%, jeweils bezogen auf die Gesamtmenge der Amine, Diphenylamin,
b) 8 bis 15 Gew.-% 4-Tert-butyldiphenylamin, 24 bis 32 Gew.-% von Verbindungen aus
der Gruppe c), 23 - 34 Gew.-% von Verbindungen aus der Gruppe d) und 21 - 34 Gew.-%
von Verbindungen aus der Gruppe e) enthalten sind.
8. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin A in der Verbindung der Formel II -C
qH
2q-S
x-Y bedeutet, a = 0 oder 1 und x = 1 oder 2 ist und YAlkvl mit 4 bis 18 C-Atomen, Phenyl,
C
2 bis C
8 alkylsubstituiertes Phenyloder

wobei R
6 Ci bis C
18-Alkyl ist, bedeutet.
9. Zusammensetzung nach Anspruch 8, worin A in den Verbindungen der Formel 11

darstellt und x = 1 oder 2, R
4 H oder C
1: bis C
5-Alkyl under R
5 C
1 bis C
5-Alkyl sind.
10. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin A in den Verbindungen der Formel II die
Bedeutung von

hat und d = 2 oder 3 ist, und R7

oder

bedeutet, wobei d jeweils 2 oder 3 ist, R
4 und R
5 die Bedeutung gemäss Anspruch 1 haben und R
8 und R
9 unanhängig voneinander H, C
1 bis Cg-Alkyl oder Phenyl oder

darstellen.
11. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin R4 in Formel II die Bedeutung von Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen.
12. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin R5 in Formel II die Bedeutung von Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen, und vorzugsweise von tert-Butyl
hat.
13. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin als Verbindungen der Formel II

wobei R
13 = i-C
8H
17 bis i-C
13H
27 darstellt, enthalten sind.
14. Zusammensetzung nach Anspruch 1, enthaltend eine Mischung aus aromatischen Aminen,
wobei jeweils bezogen auf die Gesamtmenge der Amine, maximal 5 Gew.-% Diphenylamin,
8 bis 15 Gew.-% 4-tert-Butyl-diphenylamin, 24 - 32 Gew.-% Amine der Gruppe 4-Tert-octyldiphenylamin,
4,4'-Di-tert-butyldiphenylamin, 2,4,4'-Tris-tert-butyldiphenylamin, 23-24 Gew.-% Amine
der Gruppe 4-tert-Butyl-4'-tert-octyldiphenylamin, o,o', m,m' oder p,p'-Di-tert-octyldiphenylamin,
2,4-Di-tert-butyl-4'-tert-octyldiphenylamin und 21 bis 34 Gew.-% 2,4-Di-tert-octyl-4'-tert-butyldiphenylamin
und/oder 4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin enthalten sind, und einem Phenol der Formel

wobei das Gewichtsverhältnis Amin zu Phenol 4 bis 5 : 1 beträgt.
15. Zusammensetzung nach Anspruch 1, enthaltend eine Mischung aus einem aromatischen
Amin der Formel

und einem Phenol der Formel

wobei das Gewichtsverhältnis Amin zu Phenol 4 bis 5 : 1 beträgt.
16. Zusammensetzung nach Anspruch 1, enthaltend eine Mischung aus 4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin
und einem oder beiden Phenolen der Formel

und/oder

wobei das Gewichtsverhältnis Amin zu gesamtem Phenol 4 bis 5 : 1 beträgt.
17. Zusammensetzung nach Anspruch 1, enthaltend eine Mischung aus aromatischen Aminen,
wobei jeweils bezogen auf die Gesamtmenge der Amine, maximal 5 Gew.-o/o Diphenylamin,
8 bis 15 Gew.-% 4-tert-Butyl-diphenylamin, 24 - 32 Gew.-% Amine der Gruppe 4-Tert-octyldiphenylamin,
4,4'-Di-tert-butyl- diphenylamin, 2,4,4'-Tris-tert-butyldiphenylamin, 23-34 Gew.-%
Amine der Gruppe 4-tert-Butyl-4'-tert-octyldiphenylamin, o,o',m,m' oder p,p'-Di-tert-octyldiphenylamin,
2,4-Di-tert-butyl-4'-tert-octyldiphenylamin und 21 bis 34 Gew.-% 2,4-Di-tert-octyl-4'-tert-butyldiphenylamin
und/oder 4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin enthalten sind, und einem Phenol der Formel

wobei das Gewichtsverhältnis Amin zu Phenol 4 bis 5 : 1 beträgt.
18. Zusammensetzung nach Anspruch 1, enthaltend eine Mischung aus 4,4'-Di-tert-octyldiphenylamin
und ein Phenolgemisch aus

und

wobei das Gewichtsverhältnis Amin zu Phenolen 4 bis 5 : 1 beträgt.
19. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin das Schmieröl ein Oel für fremdgezündete
Verbrennungskraftmaschinen ist.
20. Zusammensetzung nach Anspruch 1 der API-Klassifikation SF, SG, CD und/oder CE,
der CRC-Spezifikation 1-G 1 oder 1-G 2 oder der CCMC-Spezifikation G 1, G 2, G 3,
D 1, D 2, D 3 und/oder PD 1.
21. Verfahren zur Verhinderung oder Verminderung der Bildung von Schwarzschlamm in
Schmierölen von fremdgezündeten Verbrennungskraftmaschinen, zum in Schwebe halten
von Schwarzschlammpartikeln im Schmieröl und zum Abbau von Schwarzschlammablagerungen
am Schmierkreislaufsystem von fremdgezündeten Verbrennungskraftmaschinen, dadurch
gekennzeichnet, dass der Schmierölkreislauf mit einer phosphitfreien Schmieröl-Zusammensetzung
nach Anspruch 1 betrieben wird.
22. Verwendung einer Mischung enthaltend wenigstens ein aromatisches Amin der Formel
I und wenigstens ein Phenol der Formel II nach Anspruch 1 als Antioxidans in Schmierölen.