| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 346 286 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
23.03.1994 Patentblatt 1994/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.06.1989 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A45F 3/24 |
|
| (54) |
Sicherheitsliege
Safety bed
Couchette de sécurité
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE DE ES FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
06.06.1988 CH 2152/88
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
13.12.1989 Patentblatt 1989/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Barmettler, Peter |
|
CH-6374 Buochs (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Barmettler, Peter
CH-6374 Buochs (CH)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 153 059 FR-A- 2 307 492 US-A- 2 353 220
|
DE-C- 5 087 GB-A- 139 926
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Bekannte Hängematten-Liegen bestehen, um von den örtlichen Möglichkeiten zur Aufhängung
der Hängematte frei zu sein, aus einem selbständigen Gestell und einer Hängematte.
So ein Gestell besteht, aus jeweils zwei, bananenförmig gekrümmten Kufen, die wie
DE-A-27 02 593 zeigt, miteinander fest verbunden, oder, wie die CH-A-473 553 zeigt,
zusammenklappbar sind. Gemeinsamer Nachteil beider Ausführungen ist, dass sie bei
Ueberlast versagen und bei transversalem Schaukeln kippen können. In beiden Fällen
sind Benützer und Gerät gefährdet.
[0002] Die Befürchtung, dass solche, für unsere Zivilisation angepassten Hängematten-Liegen
für die Benützer gefährlich sein könnten, mag der Grund sein, dass die Verbreitung
der Hängematte weder in Europa noch in Nordamerika stattgefunden hat.
[0003] Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, die genannten Nachteile zu beseitigen
und weitere Vorteile für den Benützer zu schaffen. Es wird somit ein zerlegbares Gestell
vorgeschlagen, das ohne leibliche und materielle Gefahren vom Benützer benüzt, leicht
montier- und transportierbar ist und sogar mit entsprechenden Planen als Zelt und
als Wetterschutz verwendet werden kann.
[0004] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1.
[0005] Weitere Merkmale gemäß der Erfindung sind in den Ansprüchen 2-4 dargelegt.
[0006] Gemäss der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erklärt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Sicherheitsliege
Fig. 2 ein Schnitt durch das Gelenk der Beinbefestigung
Fig. 3 die Sicherheitsliege mit Wetterschutz.
[0007] Die Sicherheitsliege 1 weist in Figur 1 ein Gestell 4, mit zwei Beinpaaren 5',5''
mit vier gesteckten Füssen 6 und ein dreiteliger Biegebalken 3',3'',3''' auf, die
jeweils durch die Gelenke 7',7'' verbunden sind und eine Hängematte 2 die an den freien
Enden des Biegebalkens 3',3''' eingehängt ist. Die äusseren Abschnitte des Biegebalkens
3',3''' arbeiten bei der Belastung als Kragträger und verbiegen sich wie Fischruten.
Das Mittelteil 3'', arbeitet bei der Belastung als beidseitig eingespannter Balken
und bildet einen konvexen Bogen.
[0008] Der Biegebalken 3′,3˝ dreht sich über das Stecklager am Gelenk 7′,7˝, bei seitlichem
Schwingen in der Schwinglage und bewirkt die Reduktion der Momentübertragung in die
Beine 5′,5′′. Die Hängematte 2 wird mit einem drehbaren Bajonetthaken 9, in den Schaukelhaken
8′,8˝ gehängt.
Auf die mit Schaukelhaken 8′,8˝ bestückten Enden des Biegebalkens 3′,3‴ wird die Hängematte
2 gehängt. Dadurch, dass sich die Hängematte 2 zwischen den Beinen der Beinpaare 5′,5˝
befindet, wird das transversale Schaukeln so weit eingeschränkt, dass ein Kippen des
Gestells 4 verhindert werden kann. Wie aus Fig.2 ersichtlich, sind in die Gelenke
7′,7˝ die Beine 5′,5˝ so eingeschlossen, dass die Spreizung der Beine 5′,5˝ und somit
ihre Lage gegenüber dem jeweiligen Gelenk 7′,7˝ durch den Bolzen 12′,12˝ beschränkt
ist. Die Länge der Beine 5′,5˝ wird durch die Füsse 6 bei voller Last so bestimmt,
dass die Hängematte 2 noch über dem Untergrund schwebt. Wird bei der Benützung diese
zulässige Last überschritten, dann senkt sich die Hängematte 2 zum Untergrund, und
von diesem Augenblick an, wird von der ansonst gefährlichen Lastdifferenz nicht mehr
die Hängematte 2 und sein Gestell 4, sondern der Untergrund belastet. Somit stellt
sich weder bleibende Deformation, noch Bruch im Gestell 4 ein.
1. Sicherheitsliege (1), aus Hängematte (2) und Gestell (4), dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden der Hängematte (2) an die Enden (3′,3˝) eines Biegebalkens
(3′,3˝,3‴) des Gestells (4) so gehängt sind, dass eine Ueberbelastung des Biegebalkens
(3′,3˝,3‴), die zur bleibenden Deformation oder zur Zerstörung des selben führen würde,
durch Berührung des Untergrundes mit der Hängematte (2) verhindert wird, und die transversale
Pendelbewegung der Hängematte (2) durch Berührung der selben mit den Beinen (5′,5˝)
des Gestells (4) beschränkt, und somit das Kippen der Sicherheitsliege (1) verhindert
wird.
2. Sicherheitsliege (1) nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Biegebalken (3′,3˝,3‴) und das Gestell (4) aus steckbaren Elementen bestehen.
3. Sicherheitsliege (1) nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Biegebalken (3′,3˝,3‴) und das Gestell (4) aus teleskopierbaren Elementen
bestehen.
4. Sicherheitsliege (1) nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (4) nebst der Hängematte (2) für die Halterung von hüllenartigen
Gebilden, wie Wind-, Sonnen- oder Regenplanen oder zur bildung eines Zeltes 10 dient.
1. Safety bed (1) with hammock (2) and frame (4) wherein the two ends of the hammock
(2) are attached to the end of each cradle piece (3',3''') of a flexible beam (3',3'',3''')
of the frame (4); that an overload of the flexible beam which could lead to constant
deformation or breaking the frame is restricted by the loaded hammock (2) touching
the ground. Due to the fact that the load placed on to the hammock (2) is supported
between the center legs of the frame (4), transverse rocking of the frame (4) is limited
and tilting of the safety bed (1) is impossible.
2. Safety bed (1) according to patent claim (1) wherein the flexible beam (3',3'',3''')
and the frame (4) consist of jointable single elements.
3. Safety bed (1) according to patent claim (1) wherein the flexible beam (3',3'',3''')
and the frame consist of telescopicable elements.
4. Safety bed (1) according to patent claim (1) wherein the frame (4) can be used to
support beside the hammock (2) additionale covers against wind, sun or rain or to
attach a tent.
1. Couchette de sécurité (1), constituée d'un hamac (2) et d'un châssis (4), caracterisée
par le fait, que les deux extrémités du hamac (2) sont ainsi fixées aux extrémités
(3',3''') d'une poutre de flexion (3',3'',3''') du châssis (4), qu'une surcharge de
la poutre de flexion (3',3'',3'''), qui provoquerait une déformation permanente ou
la rupture de celle-ci, est évité par le contact de la base avec le hamac (2), et
que le movement pendulaire transversal du hamac (2) est limité par le contact de celui-ci
avec les supports (5',5'') du châssis, et qu'ainsi le renversement de la couchette
de sécurité (1) est évité.
2. Couchette de sécurité (1) d'après la revendication de brevet 1 caracterisée par le
fait, que la poutre de flexion (3',3'',3''') et le châssis (4) sont constitués d'éléments
rétractables.
3. Couchette de sécurité (1) d'après la revendication de brevet 1 caracterisée par le
fait, que la poutre de flexion (3',3'', 3''') et le châssis (4) sont constitués d'éléments
téléscopiques.
4. Couchette de sécurités (1) d'après la revendication de brevet 1 caractérisé par le
fait, que le châssis (4) en plus de l'emploi pour le hamac (2) sert à la suspension
de structures en forme d'enveloppe, comme des surfaces protégeant du vent, du soleil
ou de la pluie, ou au dressage d'une tente.

