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<ep-patent-document id="EP89113204B1" file="EP89113204NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0346942" kind="B1" date-publ="19920805" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE....FRGB..ITLILUNLSE......................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
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Hemmerich-Müller-Grosse
Pollmeier-Valentin-Gihske
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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Massagegerät zur Rollmassage von Haut- und Reflexzonen am menschlichen Körper, wobei das Massagegerät auf einer an einem Handgriff sitzenden Achse frei drehbar gelagerte Massageringe aufweist, die jeweils mit in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt angeordneten Vorsprüngen versehen sind, von denen jeder aus einer Nadelspitze besteht.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein Massagegerät dieser Art ist bereits bekannt durch DE-U-83 32 382. Es wird in Selbstbehandlung zur Rollmassage von Haut- und Reflexzonen benutzt, wobei sich über die dadurch entstehenden Hautreizungen häufig günstige therapeutische Wirkungen erzielen lassen, wenn eine gute Flächenmassage an den schmerzenden Körperstellen und/oder den betreffenden Reflexzonen durchgeführt werden kann.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die praktische Erfahrung hat gezeigt, daß sich bei der Benutzung von Massagegeräten der gattungsgemäßen Art eine akupunkturartige Reizwirkung einstellt, die auf der punktuellen Massagewirkung der Nadelspitzen beruht, in dem die vorhandenen Nadelspitzen durch entsprechende Handbewegungen jeweils in vielzahlige Kontakberührung mit den Haut- und Reflexzonenbereichen gebracht werden.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Eine zu einem optimalen therapeutischen Effekt führende Massage-Selbstbehandlung macht bei der Benutzung des gattungsgemäßen Massagegerätes naturgemäß eine große Anzahl von hin- und hergehenden Handbewegungen erforderlich, wenn es auf eine großflächige Behandlung der Haut- und/oder Reflexzonen ankommt. Deshalb befaßt sich die Erfindung mit der Schaffung eines Massagegerätes, mit dessen Hilfe eine Fremdbehandlung durchgeführt werden kann und welches deshalb eine Auslegung hat, bei der dem Masseur in der Regel die Behandlung liegender Personen möglich ist und er beim Massieren auf die zu behandelnden Körperpartien Druck ausüben kann. Dabei kommt es auch darauf an, mit einfachen Mitteln den Wirkeffekt des bekannten Massagegerätes zu verbessern, und zwar in der Weise, daß die optimale akupunkturartige Reizwirkung schon mit einer verminderten Anzahl von Handbewegungen herbeigeführt werden kann.</p>
<p id="p0005" num="0005">Ein Massagegerät, welches diese Zwecke erfüllt, ist nach der Erfindung hauptsächlich gekennzeichnet durch ein U-förmiges Lagerstück mit in den beiden Flanschen ausgebildeten, miteinander fluchtenden Lageraugen zur Aufnahme der Achse, wobei jeder Flansch zwischen zwei benachbarten Massageringen auf der Achse angeordnet ist und wobei der Handgriff über einen senkrecht auf dem Lagerstücksteg angeordneten Verbindungsbolzen mit dem Lagerstück verbunden ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Bei einem Massagegerät dieser Art hat es sich auch bewährt, mindestens zwei mit Massageringen bestückte, parallele Achsen in den Lagerstückflanschen in einer entsprechenden Zahl von Paaren miteinander fluchtender Lageraugen anzuordnen, wobei der Verbindungsbolzen gegenüber der Achse des Handgriffs abgewinkelt ist sowie Bolzen und Handgriff einen stumpfen Winkel von vorzugsweise 120° miteinander bilden.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Beim Bewegen eines solchermaßen ausgebildeten Massagegerät des über die behandelnden Körperpartien kommen die Massageringe beider Achsen unmittelbar nacheinander zur Wirkung, mit der Folge, daß der Therapieeffekt hierdurch noch eine wesentliche Steigerung erfährt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Wichtig ist auch, daß die Lagerstückflansche eine Stärke aufweisen, die der Breite eines Distanzringes entspricht und daß dabei die Nadelspitzen der Massageringe im wirksamen Umfangsbereich die Außenabmessungen der Lageraugen überragen. Hierdurch ergibt sich eine konstruktiv besonders einfache Ausgestaltung des Massagegerätes.</p>
<p id="p0009" num="0009">Damit die mit Massageringen bestückten Achsen eine zueinander leicht verschränkte Lage einnehmen können, um so den optimalen Kontakt mit den zu behandelnden Körperpartien zu gewährleisten, ist nach der Erfindung auch noch vorgesehen, daß die Achsen in den Lageraugen mit geringem Spiel gelagert sind.</p>
<p id="p0010" num="0010">Damit unter Benutzung eines erfindungsgemäßen Massagegerätes grundsätzlich auch eine Selbstbehandlung möglich ist, empfiehlt es sich, den Handgriff durch einen aufsteckbaren Teil verlängerbar zu gestalten, wobei der aufgesteckte Teil mit dem Handgriff fest verrastbar ist. Diese Verlängerung erlaubt es dann, in Selbstbehandlung auch schwer erreichbare Körperpartien, z. B. den Rücken, zu erreichen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die einzige Figur der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Massagegerätes in perspektivischer Darstellung.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Das in der Zeichnungsfigur dargestellte Massagegerät hat zwei parallele Achsen 21, auf denen Massageringe 22 frei drehbar gelagert sind. Zwischen den Massageringen 22 befinden sich Distanzringe 23, welche die Massageringe 22 auf Abstand halten.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die beiden Achsen 21 werden durch ein U-förmiges Lagerstück 24 gehalten, wozu in den Flanschen 25 desselben (nicht erkennbare) Lageraugen ausgebildet sind, die miteinander fluchten. Jedes Lageraugenpaar nimmt eine Achse 21 auf, und zwar in der Weise, daß jeder Flansch 25 zwischen zwei benachbarten Massageringen 22 angeordnet ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">Senkrecht auf dem Steg 26 des U-förmigen Lagerstücks 24 ist ein Verbindungsbolzen 27 angeordnet, der in einen Handgriff 28 übergeht. Der Verbindungsbolzen 27 bildet mit dem Handgriff 28 einen Winkel von 120°.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Massageringe 22 haben einen wesentlich größeren Durchmesser als die Distanzringe 23 und sind an ihrem Umfang mit gleichmäßig verteilt angeordneten kurzen Nadelspitzen versehen. Bewährt hat es sich, jeden der Massageringe 22 an seinem Umfang mit etwa 20 gleichmäßig verteilt angeordneten Nadelspitzen zu versehen und die Distanzringe 23 so zu bemessen, daß zwischen den Nadelspitzen zweier auf der Achse 21 benachbart nebeneinander angeordneter Massageringe 22 ein Abstand von etwa 3 mm vorhanden ist.</p>
<p id="p0016" num="0016">Zweckmäßig ist es, die Länge der Achsen 21 so zu bemessen, daß auf Ihnen bspw. 30 bis 40 Massageringe 22 unter Zwischenschaltung von Distanzringen 23 angeordnet werden können. Der eigentliche Wirkteil des Massagegerätes erhält dadurch eine Längenabmessung, die die gleichmäßige Behandlung größerer Hautflächen oder Reflexzonenbereiche ermöglicht.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0017" num="0017">In Abweichung von dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel kann das Massagegerät auch mit nur einer Massageringe 22 tragenden Achse 21 oder aber auch mit mehr als zwei solcher Achsen 21 ausgestattet werden. In jedem Falle haben aber die die Achsen 21 haltenden Flansche 25 des Lagerstücks 24 eine Stärke, die der Breite eines Distanzringes 23 entspricht.</p>
</description><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="">
<claim-text>1. Massagegerät zur Rollmassage von Haut- und Reflexzonen am menschlichen Körper, wobei das Massagegerät eine an einem Handgriff (28) sitzende Achse (21) mit frei drehbar darauf gelagerten Massageringen (22) aufweist, die jeweils mit in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt angeordneten Vorsprüngen versehen sind, welche aus Nadelspitzen bestehen,<br/>
<b>gekennzeichnet</b> <b>durch</b>,<br/>
ein U-förmiges Lagerstück (24) mit in den beiden Flanschen (25) ausgebildeten, miteinander fluchtenden Lageraugen zur Aufnahme der Achse (21), wobei jeder Flansch (25) auf der Achse (21) zwischen zwei benachbarten Massageringen (22) angeordnet ist, und wobei der Handgriff (28) über einen senkrecht auf dem Lagerstücksteg (26) angeordneten Verbindungsbolzen (27) mit dem Lagerstück (24) verbunden ist.<!-- EPO <DP n="7"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="">
<claim-text>2. Massagegerät nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch</b> <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
daß zwei mit Massageringen (22) bestückte, parallele Achsen (21) in den Lagerstückflanschen (25) in einer entsprechenden Zahl von Paaren miteinander fluchtender Lageraugen angeordnet sind, und daß der Verbindungsbolzen (27) gegenüber der Achse des Handgriffs (28) abgewinkelt ist, wobei Bolzen (27) und Handgriff (28) einen stumpfen Winkel von vorzugsweise 120° miteinander bilden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="">
<claim-text>3. Massagegerät nach einem der Ansprüche 1 und 2,<br/>
<b>dadurch</b> <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Stärke der Lagerstückflansche (25) der Breite eines Distanzringes (23) entspricht, und daß die Nadelspitzen der Massageringe (22) im wirksamen Umfangsbereich die Außenabmessungen der Lageraugen überragen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="">
<claim-text>4. Massagegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,<br/>
<b>dadurch</b> <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Achsen in den Lageraugen mit Spiel gelagert sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="">
<claim-text>5. Massagegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,<br/>
<b>dadurch</b> <b>gekennzeichnet</b>,<br/>
daß der Handgriff (28) durch einen aufsteckbaren Teil verlängerbar ist, wobei der aufsteckbare Teil mit dem Handgriff (28) fest verrastbar ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="">
<claim-text>1. A massage device for the rolling massage of skin and reflex zones on the human body, the massage device comprising a spindle (21) seated on a handle (28) with massage rings (22) freely pivoted thereon, which are provided with protrusions regularly distributed in the circumferential direction, which consist of needle points,<br/>
<b>characterised by</b><br/>
a U-shaped bearing piece (24) having lugs for receiving the spindle (21), which are formed in the two flanges (25) and align with one another, each flange (25) being disposed on the spindle (21) between two adjacent massage rings (22), and the handle (28) being connected to the bearing piece (24) via a connecting pin (27) disposed vertically on the cross-piece (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="">
<claim-text>2. A massage device according to Claim 1,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
two parallel spindles (21) covered with massage rings (22) are disposed in the bearing piece flanges (25) in a corresponding number of pairs of lugs aligning with one another, and in that the connecting pin (27) is bent with respect to the axis of the handle (28), the pin (27) and handle (28) forming an obtuse angle of preferably 120° with one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="">
<claim-text>3. A massage device according to one of Claims 1 and 2,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the height of the bearing piece flanges (25) corresponds to the width of a spacer ring (23), and in that the needle points of the massage rings (22) project beyond the external dimensions of the lugs in the effective circumferential region.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="">
<claim-text>4. A massage device according to one of Claims 1 to 3,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the spindles are housed with clearance in the lugs.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="">
<claim-text>5. A massage device according to one of Claims 1 to 4,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the handle (28) can be extended by a detachable part, it being possible to lock the detachable part securely with the handle (28).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="">
<claim-text>1. Appareil de massage pour le massage par roulage de la peau et de zones de réflexe du corps humain, ledit appareil de massage comportant un axe (21) agencé à une poignée (28) et équipé de bagues de massage (22) logées de façon libre en rotation sur ledit axe, les bagues étant munies de saillies uniformément réparties sur la périphérie et constituées par des pointes d'aiguilles,<br/>
<b>caractérisé par</b><br/>
un élément de palier en forme de U (24) dont les deux brides (25) sont équipées d'oeillets de logement alignés sur un axe pour l'engagement de l'axe (21), chaque bride (25) étant agencée sur l'axe (21) entre deux bagues de massage (22) adjacentes et la poignée (28) étant reliée à l'élément de palier (24) à l'aide d'une broche de liaison (27) disposée verticalement par rapport à la semelle (26) de l'élément de palier (24).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="">
<claim-text>2. Appareil de massage selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
deux axes parallèles (21) équipés de bagues de massage (22) sont agencés dans les brides de l'élément de palier (25), dans un nombre correspondant de paires d'oeillets de logement alignés sur un axe, et en ce que la broche de liaison (27) est coudée à l'extrémité opposée à l'axe de la poignée (28), la broche (27) et la poignée (28) formant entre eux un angle obtu, de préférence de 120°.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="">
<claim-text>3. Appareil de massage selon l'une des revendications 1 et 2,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
l'épaisseur des brides (25) de l'élément de palier correspond à celle d'une bague d'entretoisement (23) et en ce que les pointes d'aiguilles des bagues de massage (22) font saillie, dans la partie active de la périphérie, sur les dimensions extérieures des oeillets de logement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="">
<claim-text>4. Appareil de massage selon l'une des revendications 1 à 3,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les axes sont logés dans les oeillets de logement moyennant un jeu.<!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="">
<claim-text>5. Appareil de massage selon l'une des revendications 1 à 4,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la poignée (28) est prolongeable à l'aide d'une pièce adaptable destinée à être assemblée de façon rigide par encliquetage avec la poignée (28).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="12"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="157" he="164" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
