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(11) |
EP 0 347 546 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.09.1993 Patentblatt 1993/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.04.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 83/00 |
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Spender für Pasten od. dgl. Medien
Dispenser for paste-like products
Distributeur pour produits pâteux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
16.06.1988 DE 8807844 U 16.06.1988 DE 8807843 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1989 Patentblatt 1989/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Pfanstiel, Erich |
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79585 Steinen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Pfanstiel, Erich
79585 Steinen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patent- und Rechtsanwaltssozietät,
Schmitt, Maucher & Börjes |
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Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg i. Br. 79102 Freiburg i. Br. (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 113 491 FR-A- 855 717 US-A- 3 090 067 US-A- 4 479 592
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DE-A- 3 226 835 GB-A- 2 185 538 US-A- 3 401 851
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Spender gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Ein derartiger Spender ist aus der US-A-44 79 592 bekannt. Dabei hat die Innenhülse
an der Oberseite des Spenders eine Stirnwand mit der Austrittsöffnung. Die das äußere
Gehäuse überragende Stirnwand dient gleichzeitig auch als Betätigungselement. Durch
Druck auf diese Stirnwand wird die Innenhülse dieses vorbekannten Spenders relativ
zum Außengehäuse und zu dessen Boden hin verschoben. Dabei stützt die Spreizfeder
mit ihrem inneren, bodenwärts gerichteten Randbereich den Kolben an der Hubstange
ab. Die austrittsseitige Stirnwand bewegt sich somit gegen den Kolben, der sich aufgrund
der Spreizfeder nicht mitbewegen kann. Dadurch wird die in der Innenhülse befindliche
Füllung unter Druck gesetzt und aus der stirnseitigen Austrittsöffnung herausgedrängt.
Um die Innenhülse vor einem erneuten Spendevorgang in ihre obere, das Außengehäuse
überragende Ausgangsstellung zu bringen, ist bodenseitig im Inneren des Außengehäuses
eine als Druckfeder ausgebildete Rückstellfeder vorgesehen, die auch die Innenhülse
beaufschlagt und diese gegen einen die Rückstellbewegung begrenzenden Anschlag bewegt.
[0003] Diese im Inneren des vorbekannten Spenders vorgesehene Rückstellfeder benötigt auch
in ihrer komprimierten, verformten Stellung Platz, so daß zur Verschiebung der Innenhülse
im Außengehäuse nur ein begrenzter Verschiebeweg zur Verfügung steht. Das Füllgut
kann dem vorbekannten Spender bei jedem Spendevorgang dementsprechend nur in vergleichsweise
kleinen, in der Regel gleichen Portionen entnommen werden. Auch muß bei einem Spendevorgang
die Rückstellkraft der Rückstellfeder zusätzlich überwunden werden, was die Handhabung
dieses Spenders erschwert.
[0004] Es besteht deshalb die Aufgabe, einen in seiner Konstruktion einfachen, leicht herstellbaren
Spender der gattungsgemäßen Art zu schaffen, der leicht zu bedienen ist und dem das
Füllgut in den gewünschten, auch vergleichsweise großen Portionen entnommen werden
kann. Eine störanfällige Rückstellvorrichtung soll dabei vermieden werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird bei dem gattungsgemäßen Spender mit den Mitteln und Merkmalen
des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 gelöst.
[0006] Somit kann auf eine störanfällige Rückstellvorrichtung verzichtet werden. Dadurch
ist auch der zur Konstruktion und Herstellung des Spenders notwendige Aufwand erheblich
geringer. Der erfindungsgemäße Spender besteht nur aus wenigen, einfach ausgebildeten
Teilen und ist dennoch funktionssicher bedienbar, ohne daß bei einem Spendevorgang
zusätzlich auch die Rückstellkraft einer Rückstellfeder überwunden werden müsste.
Vielmehr kann das an der Innenhülse vorgesehene, das Außengehäuse überragende Greifteil
des erfindungsgemäßen Spenders erfaßt und mit ihm die Innenhülse soweit aus dem Außengehäuse
herausgezogen werden, daß der Innenhülse ein ausreichender Verschiebeweg für einen
erneuten Spendevorgang zur Verfügung steht. Beispielsweise durch eine nur teilweise
Rückstellbewegung der Innenhülse kann die beim nachfolgenden Spendevorgang zu entnehmende
Portion auf eine gewünschte Teilmenge dosiert werden. Dabei wird der Verschiebeweg
nicht durch eine Rückstellfeder oder ein sonstiges Rückstellelement begrenzt, so daß
dem erfindungsgemäßen Spender auch vergleichsweise große Portionen entnehmbar sind.
[0007] Eine einfache und vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, daß
die Innenhülse das Außengehäuse überragt und in ihren überstehenden Bereich vorzugsweise
einstückig mit dem Betätigungselement sowie dem Greifteil verbunden ist. Durch das
Betätigungselement sowie das Greifteil, die beide druck- und zugfest, insbesondere
einstückig mit der Innenhülse verbunden sind, kann der Benutzer des erfindungsgemäßen
Spenders selbst den Spendevorgang auslösen und anschließend die Rückstellung des Betätigungselementes
und der sie tragenden Innenhülse beispielsweise durch Zurückziehen der Innenhülse
am Greifteil bewerkstelligen. Dies begünstigt die kompakte Bauform sowie die einfache
konstruktive Ausbildung des erfindungsgemäßen Spenders.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn als Betätigungselement die austrittsseitige
Stirnwand der Innenhülse und als Greifteil der das Außengehäuse überragende Bereich
ihrer Umfangswand dient. Betätigungselement und Greifteil können beispielsweise durch
eine Profilierung noch besonders gekennzeichnet sein.
[0008] Vorteilhaft ist es, wenn die die Austrittsöffnung aufweisende Stirnwand der Innenhülse
als Deckel ausgebildet und vorzugsweise unlösbar an deren Umfangswand anbringbar ist.
Durch eine solche auch nachträglich an der Umfangswand der Innenhülse anbringbare
Stirnwand kann der gesamte Spender mit seinem Kolben bei noch geöffnetem Deckel montiert
und von der noch offenen Stirnseite der Innenhülse her gefüllt werden, um anschließend
die als Deckel ausgebildete Stirnwand auf die Umfangswand der Innenhülse aufzusetzen.
Durch ein Füllen der Innenhülse von ihrer austrittsseitigen Stirnseite her wird weitgehend
vermieden, daß sich Luftblasen zwischen Kolben und Masse bilden, die ansonsten zu
Funktionsstörungen beim Entnehmen der Paste führen könnten.
Dabei bildet insbesondere ein unlösbar an der Umfangswand befestigbarer Deckel einen
sicheren, belastbaren und dauerhaften Abschluß der Innenhülse.
[0009] Zur Befestigung der austrittsseitigen Stirnwand an der Umfangswand der Innenhülse
sieht eine einfache und vorteilhafte Ausführung gemäß der Erfindung vor, daß im austrittsseitigen
Endbereich der Umfangswand auf deren nach innen weisende Umfangsfläche eine Ringnut
vorgesehen ist, in die die als Deckel ausgebildete Stirnwand vorzugsweise mit einem
Rastflansch einrastbar ist.
[0010] Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung gemäß der Erfindung kann darin bestehen,
daß die Innenhülse auf ihrer der Austrittsöffnung entgegengesetzten Seite einen Ringflansch
aufweist, der in eine Endstellung ihres axialen Verstellweges eine austrittsseitig
darüber angeordnete, vorzugsweise etwa radiale Anschlagfläche des Außengehäuses beaufschlagt.
Der Ringflansch der Innenhülse sowie die mit ihm zusammenwirkende, vorzugsweise etwa
radiale Anschlagfläche des Außengehäuses dient beim manuellen Aufbringen der Rückstellkraft
auf die Innenhülse als Anschlag, der ein ungewolltes Herausziehen der Innenhülse aus
dem Außengehäuse verhindert.
[0011] Um die leichte Bedienbarkeit des erfindungsgemäßen Spenders noch zu begünstigen und
um die Reibekräfte beim Verschieben der Innenhülse im Außengehäuse möglichst gering
zu halten, ist es zweckmäßig, wenn zwischen Außengehäuse und Innenhülse an zumindest
einem dieser Spender-Teile vorzugsweise gleichmäßig über den Umfang verteilt Rippen
oder dergleichen Gleitvorsprünge vorgesehen sind. Diese Rippen oder dergleichen Gleitvorsprünge
sollen verhindern, daß die Innenhülse praktisch mit ihrer gesamten äußeren Umfangsfläche
die innere Umfangswand des Außengehäuses beaufschlagt.
[0012] Um den erfindungsgemäßen Spender bequem und einfach vor dem Befüllen montieren zu
können, ist es vorteilhaft, wenn die als Boden ausgebildete Stirnseite des Außengehäuses
mit dessen Umfangswand vorzugsweise unlösbar verrastbar ist.
[0013] Eine vorteilhafte Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, daß der Kolben an
dem der Füllung zu- und/oder abgewandten Randbereich seines Kolbenmantels Dichtungslippen
hat, die gegen die innere Umfangsfläche der Innenhülse gestellt sind. Diese Dichtungslippen
dichten die das Füllmedium aufnehmende Innenhülse im Bereich des Kolbens gut ab. Darüber
hinaus können die insbesondere gegen die innere Umfangsfläche der Innenhülse gestellten
Dichtungslippen auch das Abstützen des Kolbens an der Umfangswand der Innenhülse während
deren Rückstellbewegung unterstützen.
Dazu ist es vorteilhaft, wenn die vorzugsweise umlaufenden, ringförmigen Dichtungslippen
oder dergleichen Vorsprünge mit ihrem freien Endbereich schräg nach außen weisen und
insbesondere spitz zulaufen. Derartige, schräg nach außen weisende und insbesondere
spitz zulaufende Vorsprünge begünstigen die widerhakenartige Funktionsweise der gegen
die innere Umfangsfläche der Innenhülse gestellten Dichtungslippen oder dergleichen.
[0014] Vorteilhaft ist es, wenn der Kolben eine vorzugsweise auf der der Füllung abgewandten
Seite des Kolbenbodens insbesondere mittig angeordnete Führungshülse aufweist, und
wenn eine relativ zum Kolben bewegbare, zweckmäßigerweise am Boden des Außengehäuses
befestigte Hubstange die Führungshülse sowie eine Aussparung des Kolbenbodens durchsetzt.
Diese Führungshülse verhindert nicht nur ein Hindurchtreten der Füllung durch die
von der Hubstange durchsetzte Aussparung des Kolbenbodens entgegen der Austrittsrichtung
beispielsweise während eines Spendevorganges, sondern begünstigt auch die problemlose
und funktionssichere Bewegung des Kolbens im Behälter ohne Verkantungen.
[0015] Dabei sieht eine einfache Ausführung gemäß der Erfindung vor, daß am Kolben eine
die Führungshülse mit Abstand umgebende, vorzugsweise koaxial angeordnete Verbindungshülse
vorgesehen ist, die mit einer an der Hubstange angreifenden Spreizfeder verbunden
ist, und daß die Spreizfeder relativ zur Hubstange nur in Austrittsrichtung bewegbar
ist. Bei dieser Ausführung verhindert also die Spreizfeder eine Bewegung des Kolbens
entgegen der Austrittsrichtung, wodurch der Kolben des erfindungsgemäßen Spenders
dem sich beim allmählichen Entleeren vermindernden Volumen der Füllung zu folgen vermag.
Da die Spreizfeder mit dem Kolben nicht über die Führungshülse, sondern vielmehr über
die diese mit Abstand umgebende Verbindungshülse verbunden ist, können auch die beispielsweise
durch eine entsprechende Klemm- oder Steckverbindung entstehenden radialen Kräfte
nicht auf die Hubstange wirken und den Kolben bei seiner Bewegung in Austrittsrichtung
behindern, Dadurch wird die leichte Handhabbarkeit des erfindungsgemäßen Spenders
noch zusätzlich begünstigt.
[0016] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, daß die
an den dem Kolbenboden abgewandten Randbereich des Kolbenmantels vorgesehene(n) Dichtungslippe(n)
oder dergleichen unter Federdruck vorzugsweise mittels der auch an der Hubstange angreifenden
Spreizfeder die innere Umfangswand der Innenhülse druckbeaufschlagt (druckbeaufschlagen).
Die gegen die innere Umfangsfläche der Innenhülse gestellten und diese unter Federdruck
beaufschlagenden Dichtungslippen können eine auch an der Umfangswand angreifende Spreizfeder
ersetzen und entbehrlich machen. Somit kann auf eine große, den Querschnitt der Innenhülse
ausfüllende und entsprechend teuere Spreiz- oder Kletterfeder verzichtet werden.
Zur Bewegung des Kolbens in Austrittsrichtung der Füllung ist allenfalls eine kleine,
kostengünstige Spreizfeder notwendig, die nicht mehr an der inneren Umfangsfläche
der Innenhülse, sondern lediglich an der auch den Kolben durchsetzenden Hubstange
anzugreifen braucht.
Da der Kolben des erfindungsgemäßen Spenders nicht bloß von der Spreizfeder abgestützt
ist, sondern einen Teil der auf ihn wirkenden Druckkräfte unmittelbar selbst aufnimmt,
ist gegebenenfalls eine Verbindung des Kolbens mit der Spreizfeder daher auch geringeren
Kräften unterworfen. Somit kann beispielsweise auf eine besonders belastbare Schweißverbindung
zwischen Kolben und Spreizfeder nunmehr verzichtet werden, was den Herstellungsaufwand
des erfindungsgemäßen Spenders nicht unerheblich zu reduzieren vermag.
Ein Vorschlag gemäß der Erfindung sieht daher auch vor, daß sich der Kolben während
einer Rückstellbewegung der Innenhülse mittels der dem Kolbenboden abgewandten Spitze(n)
der Dichtungslippe(n) oder dergleichen an der Innenhülse abstützt.
[0017] Eine einfache und vorteilhafte Ausführung gemäß der Erfindung sieht auch vor, daß
die Dichtungslippen oder dergleichen Vorsprünge an den freien Randbereichen nach außen
federnd abgespreizter Wandabschnitte vorgesehen sind, und daß vier solcher Wandabschnitte
im wesentlichen den Kolbenmantel oder die äußere Umfangsfläche des Kolbens bilden.
Durch solche federnd abgespreizte Wandabschnitte werden die Dichtungslippen oder dergleichen
Vorsprünge ebenfalls gegen die innere Umfangswand der Innenhülse gedrückt. Auch bei
dieser Ausführungsform ist daher eine auch an der Umfangswand angreifende oder entsprechend
große Spreizfeder entbehrlich.
[0018] Da bei dem erfindungsgemäßen Spender somit eine Aufsteckmontage der lediglich an
der Hubstange angreifenden Spreizfeder am Kolben eine ausreichende Verbindung dieser
Teile darstellt, ist auch vorgesehen, daß an dem freien Endbereich der Verbindungshülse
außenseitig ein Steckwulst vorgesehen ist, und daß der äußere Randbereich der Spreizfeder
den Steckwulst vorzugsweise formschlüssig hintergreift.
[0019] Um die einfache Bedienbarkeit des erfindungsgemäßen Spenders noch weiter zu begünstigen,
sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, daß auf den die Austrittsöffnung aufweisenden
Endbereich des Spenders eine Kappe oder dergleichen Verschluß aufsetzbar ist, und
daß in Schließstellung des Spenders die Kappe oder dergleichen an der Innenhülse verrastet,
klemmt oder dergleichen lösbar angreift. Vor Gebrauch des erfindungsgemäßen Spenders
wird beim Abheben der Kappe gleichzeitig auch die mit der Kappe beispielsweise lösbar
verrastete Innenhülse herausgezogen und in ihre obere Ausgangsstellung bewegt, von
der aus sie während eines Spendevorganges mit ihrer Stirnwand gegen den Kolben bewegt
werden kann.
Dabei sieht eine besonders einfache Ausführung gemäß der Erfindung vor, daß die Kappe
oder dergleichen eine zum Kappenboden hin konisch zulaufende Aufnahmehöhlung hat,
und daß in Schließstellung des Spenders die Kappe oder dergleichen mit dem konisch
zulaufenden Bereich ihrer inneren Mantelfläche vorzugsweise an dem der Austrittsöffnung
zugewandten Randbereich der Innenhülse lösbar klemmt.
[0020] Zweckmäßig ist es, wenn die Austrittsöffnung durch einen Nippel oder dergleichen
Verschluß verschlossen ist, und wenn eine Bruch-Schnitt- oder dergleichen Öffnungsstelle
zum Entfernen des Nippels oder dergleichen vor dem ersten Spendevorgang vorgesehen
ist. Ein solcher Nippel oder dergleichen Verschluß schützt das Produkt vor dem Auslaufen,
etwa beim Transport. Ein solcher Nippel kann beispielsweise an die Austrittsöffnung
angespritzt sein und muß vor dem Gebrauch des erfindungsgemäßen Spenders lediglich
abgeschnitten werden.
[0021] Nachstehend wird die Erfindung anhand vorteilhafter Ausführungsbeispiele in Verbindung
mit den Figuren noch näher erläutert.
[0022] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Spender in einem Längsschnitt,
- Fig. 2
- den weitgehend in seine Einzelteile zerlegten Spender aus Fig.1 in einem Längsschnitt,
- Fig. 3
- den Kolben des Spenders aus Fig.1 und 2 in einer Seitenansicht (Fig.3a) einer Teil-Schnittdarstellung
(Fig.3b) und einer Draufsicht (Fig.3c),
- Fig. 4
- ebenfalls in einem Längsschnitt einen in seine Einzelteile zerlegten Spender,ähnlich
dem aus Fig.1 und 2, mit einem Kolben, dessen bodenseitige, umlaufende Dichtungslippe
mittels der Spreizfeder gegen die innere Umfangswand gedrückt ist und
- Fig. 5
- den längsgeschnittenen Spender aus Fig.4 in seinem zusammengebauten Zustand.
[0023] Fig. 1 zeigt einen im ganzen mit 1 bezeichneten Spender für Pasten, Cremes oder dergleichen
Medien mit insbesondere hoher Viskosität. Der Spender 1 besteht im wesentlichen aus
einem äußeren, hülsenartigen Außengehäuse 2, einer darin verschiebbar geführten Innenhülse
3 sowie einem in der Innenhülse bewegbar angeordneten und sie im Querschnitt etwa
ausfüllenden Kolben 4.
[0024] Bei jedem Spendevorgang wird eine Stirnwand 5 der Innenhülse 3 gegen den Kolben 4
bewegt, wodurch die im Inneren der Innenhülse 3 zwischen deren Stirnwand 5 und dem
Kolben 4 befindliche Füllung jeweils unter Druck gesetzt und aus einer Austrittsöffnung
6 herausgedrängt wird. Dabei folgt der Kolben 4 dem sich beim allmählichen Entleeren
vermindernden Volumen der hier nicht weiter dargestellten Füllung.
[0025] Aus Fig.1 wird deutlich, daß die Innenhülse 3 das Außengehäuse 2 überragt. Dabei
dient die austrittsseitige Stirnwand der Innenhülse 3 als Betätigungselement für den
Spendevorgang und der das Außengehäuse 2 überragende Bereich der Umfangswand der Innenhülse
3 als Griffteil zum manuellen Aufbringen einer Hub-Zug-oder dergleichen Rückstellkraft
auf die Innenhülse 3. Somit trägt die Innenhülse 3 das Betätigungselement sowie das
Griffteil unmittelbar selbst. In Fig.1 ist gestrichelt angedeutet, daß das Betätigungselement
auch als beispielsweise an der Stirnwand 5 angeordneter Vorsprung 7 ausgebildet sein
kann.
[0026] Durch Druck auf die Stirnwand 5 der Innenhülse 3 im Bereich des Vorsprungs 7 kann
die Innenhülse 3 in Pfeilrichtung Pf 1 nach unten bewegt werden. Der Kolben 4 greift
über eine in ihrer Wirkungsweise an sich bekannte Spreizfeder 8 an einer fest am Boden
des Außengehäuses 2 befestigten Hubstange 9 an, und ist durch die besondere Ausbildung
dieser Spreizfeder 8 nur in Austrittsrichtung Pf 2 der Füllung bewegbar. Daher wird
durch Druck auf die Stirnwand 5 der Innenhülse 3 diese gegen den Kolben 4 bewegt,
so daß sich das der im Inneren der Innenhülse 3 befindlichen Füllung zur Verfügung
stehende Volumen reduziert und die Füllung entsprechend unter Druck gesetzt und aus
der stirnseitigen Austrittsöffnung 6 herausgedrängt wird. Durch Herausziehen der Innenhülse
3 am Griffteil, welches durch die Außenseite ihrer Umfangswand 10 gebildet wird, kann
die Innenhülse 3 zumindest in Richtung ihrer ursprünglichen Ausgangslage zurückbewegt
werden. Da der Kolben 4 so ausgebildet ist, daß er sich bei einer Rückstellbewegung
der Innenhülse 3 in Austrittsrichtung Pf 2 an deren innerer Umfangsfläche abstützt,
ist er relativ zur Innenhülse 3 nur in Austrittsrichtung Pf 2 bewegbar. Während der
Kolben seine Lage bei einem Druck auf die als Betätigungselement dienende Stirnwand
der Innenhülse 3 in Pfeilrichtung Pf 1 relativ zur Hubstange 9 nicht verändert, bewegt
er sich bei einer Rückstellbewegung der Innenhülse 3 und Aufbringen einer manuellen
Rückstellkraft am Griffteil der Innenhülse 3 in Pfeilrichtung Pf 2 mit dieser relativ
zur Hubstange 9 ebenfalls in Pfeilrichtung Pf 2 nach oben und folgt dabei dem sich
beim allmählichen Entleeren vermindernden Volumen der Füllung.
[0027] Ebenso wie der Spendevorgang wird auch der Rückstellvorgang bei dem erfindungsgemäßen
Spender lediglich manuell vorgenommen, indem die Innenhülse 3 an ihrem Griffteil erfaßt
und so weit aus dem Außengehäuse 2 herausgezogen wird, daß der Innenhülse 3 ein ausreichender
Verschiebeweg für einen erneuten Spendevorgang zur Verfügung steht. Da beim Spenden
und Betätigen des Betätigungselementes nicht auch noch die Rückstellkraft beispielsweise
einer Rückstellfeder überwunden werden muß, ist der erfindungsgemäße Spender vergleichsweise
einfach und leicht zu bedienen. Die vom Benutzer bewerkstelligte Rückstellung der
Innenhülse und ihres Betätigungselementes hat den weiteren Vorteil, daß der axiale
Verstellweg der Innenhülse und damit die bei einem Spendevorgang mögliche Verdrängung
von Füllungsmaterial vergrössert werden kann, so daß der Benutzer beliebige Bruchteile
dieses Weges ausnutzen und je nach Bedarf geringere oder größere Mengen mit einem
Betätigungsvorgang entnehmen kann.
[0028] In Fig. 2 ist der weitgehend in seine Einzelteile zerlegte Spender 1 aus Fig. 1 in
einem Längsschnitt dargestellt.
[0029] Deutlich erkennbar ist, daß im austrittsseitigen Endbereich der Umfangswand 10 der
Innenhülse 3 auf deren nach innen weisenden Umfangsfläche eine Nut 11 vorgesehen ist,
die die als Deckel ausgebildete Stirnwand mit einem Ringflansch 12 einrastbar ist.
Auf diese Weise kann die die Austrittsöffnung 6 aufweisende Stirnwand der Innenhülse
3 praktisch unlösbar an der Umfangswand 10 der Innenhülse 3 befestigt werden und stirnseitig
einen sicheren , belastbaren und dauerhaften Abschluß bilden.
[0030] Die Innenhülse 3 weist auch auf ihrer der Austrittsöffnung 6 entgegengesetzten Seite
einen Ringflansch 13 auf, der zur Begrenzung des axialen Verstellweges der Innenhülse
3 eine austrittsseitig darüber angeordnete, etwa radiale Anschlagfläche 14 des Außengehäuses
2 beaufschlagt. Diese Anschlagfläche 14 wird durch die Absatzfläche eines Abschnittes
des Außengehäuses 2 mit größerem Innendurchmesser gebildet. Beaufschlagt der Ringflansch
13 die Anschlagfläche 14, so kann die Innenhülse 3 nicht weiter aus dem Außengehäuse
2 in Pfeilrichtung Pf 2 gezogen werden. Darüber hinaus begrenzt der Ringflansch 13
aber auch die Verstellbewegung der Innenhülse 3 in Pfeilrichtung Pf 1, da er bei einem
Druck auf die als Betätigungselement dienende Stirnwand 5 der Innenhülse 3 beispielsweise
während eines Spendevorganges auf die der Austrittsöffnung 6 abgewandte und als Boden
bzw. Standfläche des Spenders 1 ausgebildete Stirnwand des Außengehäuses 2 stößt.
[0031] Fig. 2 zeigt, daß die als Boden 16 ausgebildete Stirnseite des Außengehäuses 2 mit
dessen Umfangswand 17 vorzugsweise unlösbar verrastbar ist. Dazu weist das Außengehäuse
2 aussenseitig zwei mit axialem Abstand zueinander angeordnete Rast-Wülste 18 auf,
die in auf der Innenseite des Bodens 16 angeordnete, ringförmige Ausnehmungen 28 einrastbar
sind.
[0032] Aus Fig.2 wird deutlich, daß die Spreizfeder 8 lediglich an der Hubstange 9 und nicht
an der inneren Umfangsfläche der Innenhülse 3 angreift.
Um dennoch die Bewegung des Kolbens nur in Pfeilrichtung Pf 2 zu ermöglichen, weist
dieser - wie in Fig. 3 dargestellt - an seinem der Füllung abgewandten Randbereich
20 seines Kolbenmantels Dichtungslippen oder dergleichen Vorsprünge 21 auf, die in
Gebrauchsstellung des Kolbens 4 gegen die innere Umfangsfläche der Innenhülse 3 gestellt
sind. Wie Fig. 3 zeigt, sind die Dichtungslippen 21 oder dergleichen an den freien
Randbereichen nach außen federnd abgespreizter Wandabschnitte 19 vorgesehen, wobei
vier solcher Wandabschnitte 19 im wesentlichen den Kolbenmantel oder die äußere Umfangsfläche
des Kolbens 4 bilden. Die Dichtungslippen 21 oder dergleichen weisen mit ihrem freien
Endbereich schräg nach außen und sind insbesondere spitz zulaufend ausgebildet. Die
mittels der federnd abgespreizten Wandabschnitte 19 gegen die innere Umfangsfläche
der Innenhülse 3 gedrückten Dichtungslippen oder dergleichen Vorsprünge 21 stützen
den Kolben 4 während eines Spendevorganges widerhakenartig an der inneren Umfangsfläche
der Innenhülse 3 ab. Somit wird praktisch ein Verschieben des Kolbens 4 durch die
unter Druck gesetzte Füllung in Pfeilrichtung Pf 1 verhindert.
[0033] Der Kolben 4 weist eine auf der der Füllung abgewandten Seite des Kolbenbodens 22
etwa mittig angeordnete Führungshülse 23 für die Hubstange 9 auf. Diese Hubstange
9 durchsetzt die Führungshülse 23 sowie eine in Fig. 3c dargestellte Aussparung 24
des Kolbenbodens 22.
Wie Fig. 3b zeigt, ist die auch in Fig. 1 und 2 sichtbare Spreizfeder 8 mit einer
Verbindungshülse 25 verbunden, die die Führungshülse 22 mit Abstand umgibt und koaxial
zu ihr angeordnet ist. Die scheiben- oder tellerförmige Spreizfeder 8 weist eine etwa
kegelförmige und mittig angeordnete Ausbuchtung 26 auf, die an ihrem sich verjüngenden
Endbereich eine in Gebrauchsstellung von der Hubstange 9 durchsetzte kreisförmige
Aussparung 27 hat. Da der die Aussparung 27 umgrenzende Randbereich der Ausbuchtung
26 an der Hubstange 9 angreift und die etwa kegelförmige Ausbuchtung 26 mit ihrem
sich verjüngenden Endbereich zum Boden 16 des Spenders 1 gerichtet ist, läßt sich
der Kolben 4 relativ zur Hubstange 9 nur in Pfeilrichtung Pf 2 bewegen. Im Zusammenwirken
mit den an den federnd abgespreizten Wandabschnitten 19 vorgesehenen und von diesen
gegen die innere Umfangswand der Innenhülse 3 gedrückten Dichtungslippen oder dergleichen
Vorsprüngen 21 ermöglicht die Spreizfeder 8, daß der Kolben dem sich beim allmählichen
Entleeren vermindernden Volumen der Füllung folgt und nur in deren Austrittsrichtung
Pf 2 bewegt.
[0034] Insgesamt ist der Spender 1 sowohl in seiner Konstruktion als auch in seiner Herstellung
mit wenig Aufwand verbunden und dennoch sicher und problemlos zu bedienen. Da die
Innenhülse 3 das Betätigungselement sowie das Greifteil unmittelbar selbst trägt,
kann auf Rückstellfedern, am Außengehäuse 2 besonders gelagerte Betätigungstasten
oder zwischen Innenhülse 3 und Außengehäuse angeordnete Austrittskanäle verzichtet
werden.
[0035] In den Figuren 4 und 5 ist ein Spender 1′ gezeigt, bei dem ebenfalls die austrittsseitige
Stirnwand 5 der Innenhülse 3 als Betätigungselement und der das Außengehäuse 2 überragende
Bereich ihrer Umfangswand 10 als Greifteil dient. Jedoch weist der Kolben 4′ des Spenders
1′ hier einen stetigen, ungeteilten und nicht in einzelne Wandabschnitte unterteilten
Kolbenmantel auf. Dabei hat der Kolben 4′ an den der Füllung zu- und abgewandten Randbereichen
seines Kolbenmantels jeweils eine umlaufende Dichtungslippe 21′, die in entgegengesetzte
Richtungen gegen die innere Umfangsfläche der Innenhülse 3 gestellt sind. Diese ringförmigen
Dichtungslippen 21′ weisen mit ihren freien, spitz zulaufenden Endbereichen schräg
nach außen. Die an dem dem Kolbenboden 22 abgewandten Randbereich des Kolbenmantels
vorgesehene Dichtungslippe 21′ des Kolbens 4′ druckbeaufschlagt unter dem Federdruck
der auch an der Hubstange 9 angreifenden Spreizfeder 8′ die innere Umfangswand der
Innenhülse 3, so daß der ebenfalls über eine Rastverbindung mit der Spreizfeder 8′
verbundene Kolben 4′ bei einer Rückstellbewegung der Innenhülse 3 in Pfeilrichtung
Pf 2 an dieser abgestützt wird und sich relativ zur Hubstange 9 zur Austrittsöffnung
hin in Pfeilrichtung Pf 2 bewegen kann. Somit stützt sich auch der Kolben 4′ während
einer Rückstellbewegung der Innenhülse 3 mittels der dem Kolbenboden 22 abgewandten
Spitze der in den Figuren 4 und 5 unteren Dichtungslippe 21′ oder dergleichen an der
Innenhülse 3 ab.
[0036] Auch bei dieser bevorzugten Ausführungsform ist somit die Sperrfeder 8′ zumindest
zum Teil in den Kolben integriert. Die im Vergleich zu vorbekannten Spendern kleine
Sperrfeder 8′ des Spenders 1′ greift auch hier nur an der Hubstange 9, nicht aber
unmittelbar an der inneren Umfangswand der Innenhülse 3 an. Dazu weist auch die ebenfalls
etwa scheibenförmige Spreizfeder 8′ eine etwa kegelförmige und mittig angeordnete
Ausbuchtung 26 auf, die an ihrem sich verjüngenden Endbereich eine in Gebrauchsstellung
von der Hubstange 9 durchsetzte, kreisförmige Aussparung 27 hat. Da der die Aussparung
27 umgrenzende Randbereich der Ausbuchtung 26 an der Hubstange 9 angreift und die
etwa kegelförmige Ausbuchtung 26 mit ihrem sich verjüngenden Endbereich zum Boden
16 des Spenders 1′ gerichtet ist, läßt sich der Kolben 4′ relativ zur Hubstange 9
nur in Pfeilrichtung Pf 2 bewegen.
Im Zusammenwirken mit den an der vorzugsweise aufgerauhten oder geringfügig profilierten
Umfangsfläche der Innenhülse 3 angreifenden Dichtungslippen oder dergleichen Vorsprünge
ermöglicht die Spreizfeder 8, 8′ der erfindungsgemäßen Spender 1, 1′, daß der Kolben
dem sich beim allmählichen Entleeren vermindernden Volumen der Füllung folgt und nur
in deren Austrittsrichtung Pf 2 bewegt.
[0037] Die in den Figuren 1,2, 4 und 5 dargestellten Spender 1,1′ sind mittels einer auf
das Außengehäuse 2 aufsetzbaren Kappe 29, 29′ verschließbar.
Wie die Figuren 4 und 5 zeigen, hat dabei die Kappe 29′ des Spenders 1′ eine zum Kappenboden
30 hin konisch zulaufende Aufnahmehöhlung 31, so daß - wie aus Fig.5 erkennbar ist
- in Schließstellung des Spenders 1′ die Kappe 29′ mit dem konisch zulaufenden Bereich
ihrer inneren Mantelfläche an dem der Austrittsöffnung zugewandten Randbereich 32
der Innenhülse 3 lösbar klemmt. Vor Gebrauch des Spenders 1′ wird beim Abheben der
Kappe 29′ gleichzeitig auch die mit der Kappe lösbar verbundene Innenhülse teilweise
aus dem Außengehäuse 2 herausgezogen und in ihre obere Ausgangsstellung bewegt, von
der aus sie mit ihrer Stirnwand 5 während eines Spendevorganges in Pfeilrichtung Pf
1 gegen den sich dabei an der Hubstange 9 abstützenden Kolben 4′ bewegt werden kann.
[0038] In den Figuren 4 und 5 ist die Austrittsöffnung 6 des Spenders 1′ durch einen Nippel
33 verschlossen, der das zwischen Kolben 4′ und Stirnwand 5 im Inneren der Innenhülse
3 befindliche Füllmedium vor dem Auslaufen, etwa bei einem Transport des Spenders
1′ , schützt. Der Nippel 33 ist an den kurzen Auslaufkanal der Austrittsöffnung 6
angespritzt; dabei ist zum Entfernen des Nippels 33 vor dem ersten Spendevorgang eine
Schnittstelle 34 vorgesehen, an der der Nippel 33 vom Austrittskanal und den übrigen
Teilen des Spenders 1′ abgeschnitten werden kann.
[0039] Durch ein leichtes manuelles Hochziehen der Innenhülse 3 im Außengehäuse 2 kann der
Spender 1′ in seine Entnahmestellung gebracht werden. Dadurch werden Funktionsstörungen
durch den nachrückenden Kolben 4′ weitgehend vermieden. Durch den vergleichsweise
großen Verstellweg seiner Innenhülse 3 im Aussengehäuse 2 kann die bei einem Spendevorgang
jeweils entnommene Füllmenge auf ein gewünschtes Maß dosiert werden. Auch der Spender
1′ ist beim Herausdrücken des Füllmediums leicht zu bedienen, da der Benutzer keine
Rückstellkraft beispielsweise einer Rückstellfeder zu überwinden hat. Darüber hinaus
wird das Füllmedium auch auf dem kürzesten Weg durch den beispielsweise 10mm langen
Austrittskanal der Austrittsöffnung 6 herausgedrückt, wodurch die leichte Bedienbarkeit
des erfindungsgemäßen Spenders noch zusätzlich begünstigt wird. Da der Spender 1′,
ebenso wie der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Spender 1, in seinem oberen austrittsseitigen
Bereich keine Fördermechanik oder dergleichen aufweist, kann auch dieser Raum mit
als Vorratsraum für das Füllmedium genutzt werden.
Ebenso wie der Spender 1 kann auch der Spender 1′ von oben her befüllt und verschlossen
werden. Dadurch wird weitgehend vermieden, daß sich Luftblasen zwischen dem Kolben
4′ und der Füllmasse bilden, die ansonsten zu Funktionsstörungen führen könnten.
Eine hier nicht dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spenders sieht
auch vor, daß als Betätigungselement und/oder Greifteil ein die Innenhülse überragender
Vorsprung dient, der insbesondere gleichzeitig auch der Austrittskanal mit der Austrittsöffnung
sein könnte. Bei einer solchen Ausführungsform muß die Innenhülse nicht notwendig
in jeder Gebrauchsstellung des Spenders das Außengehäuse bereichsweise überragen.
1. Spender (1) für Pasten, Cremes oder dergleichen Medien mit insbesondere hoher Viskosität,
mit einem äußeren Gehäuse (2), einer darin verschiebbar geführten Innenhülse (3) sowie
einem in der Innenhülse (3) bewegbar angeordneten und sie im Querschnitt etwa ausfüllenden
Kolben (4,4'), der mittels einer Spreizfeder (8,8') an einer im Inneren angeordneten
Hubstange (9) derart angreift, daß er bei der Rückstellbewegung der Innenhülse dem
sich beim allmählichen Entleeren vermindernden Volumen der Füllung folgen kann und
sich nicht in die andere Richtung bewegen kann, wobei beim Spenden und Betätigen eines
an der Innenhülse (3) vorgesehenen Betätigungselementes deren eine Stirnwand gegen
die Bewegungsrichtung des Kolbens (4,4') bewegbar ist, wodurch die Füllung jeweils
unter Druck gesetzt und aus einer Austrittsöffnung (6) herausgedrängt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülse (3) das Betätigungselement sowie ein Greifteil zum manuellen
Aufbringen einer Hub-Zug- oder dergleichen Rückstellkraft auf die Innenhülse (3) unmittelbar
selbst trägt, daß das Betätigungselement sowie das Greifteil das Außengehäuse (2)
überragen, daß der Kolben (4,4') Vorsprünge (21, 21') hat, die unter Federdruck gegen
die innere Umfangsfläche der Innenhülse (3) gestellt sind und den Kolben bei der Rückstellbewegung
der Innenhülse (3) an dieser abstützen, und daß der Spender (1) keine Rückstellfeder
aufweist.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülse (3) das Außengehäuse
(2) überragt und in ihrem überstehenden Bereich vorzugsweise einstückig mit dem Betätigungselement
sowie dem Greifteil verbunden ist.
3. Spender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungselement
die austrittsseitige Stirnwand (5) der Innenhülse (3) und als Greifteil der das Außengehäuse
(2) überragende , dem Betätigungselement benachbarte Bereich ihrer Umfangswand (10)
dient.
4. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die die Austrittsöffnung (6) aufweisende Stirnwand (5) der Innenhülse (3) als Deckel
ausgebildet und vorzugsweise unlösbar an deren Umfangswand (10) anbringbar ist.
5. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
im austrittsseitigen Endbereich der Umfangswand (10) auf deren nach innen weisender
Umfangsfläche eine Ringnut (11) vorgesehen ist, in die die als Deckel ausgebildete
Stirnwand (5) vorzugsweise mit einem Rastflansch (12) einrastbar ist.
6. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenhülse (3) auf ihrer der Austrittsöffnung (6) entgegengesetzten Seite einen
Ringflansch (13) aufweist, der in einer Endstellung ihres axialen Verstellweges eine
austrittsseitig darüber angeordnete, vorzugsweise etwa radiale Anschlagfläche (14)
des Außengehäuses (2) beaufschlagt.
7. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Außengehäuse (2) und Innenhülse (3) an zumindest einem dieser Spender-Teile
vorzugsweise gleichmäßig über den Umfang verteilt Rippen oder dergleichen Gleitvorsprünge
vorgesehen sind.
8. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die als Boden (16) ausgebildete Stirnseite des Außengehäuses (2) mit dessen Umfangswand
(17) vorzugsweise unlösbar verrastbar ist.
9. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kolben (4,4') an dem der Füllung zu- und/oder abgewandten Randbereich seines Kolbenmantels
Dichtungslippen (21, 21') hat, die gegen die innere Umfangsfläche der Innenhülse (3)
gestellt sind.
10. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die vorzugsweise umlaufenden, ringförmigen Dichtungslippen oder dergleichen Vorsprünge
(21') mit ihrem freien Endbereich schräg nach außen, weisen und insbesondere spitz
zulaufen.
11. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kolben (4, 4') eine vorzugsweise auf der der Füllung abgewandten Seite des Kolbenbodens
(22) insbesondere etwa mittig angeordnete Führungshülse (23) aufweist, und daß eine
relativ zum Kolben bewegbare, zweckmäßigerweise am Boden (16) des Außengehäuses (2)
befestigte Hubstange (9) die Führungshülse (23) sowie eine Aussparung (24) des Kolbenbodens
(22) durchsetzt.
12. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
am Kolben (4,4') eine die Führungshülse (23) mit Abstand umgebende, vorzugsweise koaxial
angeordnete Verbindungshülse (25) vorgesehen ist, die mit einer an der Hubstange (9)
angreifenden Spreizfeder (8, 8') relativ zur Hubstange (9) nur in Austrittsrichtung
(Pf 2) bewegbar ist.
13. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die an dem dem Kolbenboden (22) abgewandten Randbereich (20') des Kolbenmantels vorgesehene(n)
Dichtungslippe(n) oder dergleichen vorzugsweise unter Federdruck insbesondere mittels
der auch an der Hubstange (9) angreifenden Spreizfeder (8') die innere Umfangswand
der Innenhülse (3) druckbeaufschlagt (druckbeaufschlagen).
14. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
sich der Kolben (4,4') während einer Rückstellbewegung der Innenhülse (3) mittels
der dem Kolbenboden (22) abgewandten Spitze(n) der Dichtungslippe(n) (21, 21') oder
dergleichen an der Innenhülse (3) abstützt.
15. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtungslippen oder dergleichen Vorsprünge (21) an den freien Randbereichen (20)
nach außen federnd abgespreizter Wandabschnitte (19) vorgesehen sind, und daß vorzugsweise
vier solcher Wandabschnitte (19) im wesentlichen den Kolbenmantel oder die äußere
Umfangsfläche des Kolbens (4) bilden.
16. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem freien Endbereich der Verbindungshülse (25) außenseitig ein Steckwulst (35)
vorgesehen ist, und daß der äußere Randbereich der Spreizfeder (8, 8') den Steckwulst
(35) vorzugsweise formschlüssig hintergreift.
17. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
auf dem die Austrittsöffnung (6) aufweisenden Endbereich des Spenders (1') eine Kappe
(29') oder dergleichen Verschluß aufsetzbar ist , und daß in Schließstellung des Spenders
(1') die Kappe oder dergleichen an der Innenhülse verrastet, klemmt oder dergleichen
lösbar angreift.
18. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kappe (29') oder dergleichen eine zum Kappenboden (30) hin konisch zulaufende
Aufnahmehöhlung (31) hat, und daß in Schließstellung des Spenders (1') die Kappe (29')
oder dergleichen mit dem konisch zulaufenden Bereich ihrer inneren Mantelfläche vorzugsweise
an dem der Austrittsöffnung (6) zugewandten Randbereich (32) der Innenhülse (3) lösbar
klemmt.
19. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Austrittsöffnung (6) durch einen Nippel (33) oder dergleichen Verschluß verschlossen
ist, und daß eine Bruch-, Schnitt- oder dergleichen Öffnungsstelle (34) zum Entfernen
des Nippels (33) oder dergleichen vor dem ersten Spendevorgang vorgesehen ist.
20. Spender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
als Betätigungselement und/oder Greifteil ein die Innenhülse überragender Vorsprung,
vorzugsweise der Austrittskanal dient.
1. A dispenser (1) for pastes, creams or like media, particularly ones of high viscosity,
including an outer housing (2), an inside sleeve (3) displaceably guided therein,
as well as a piston (4, 4') movably arranged in the inside sleeve (3) and in cross
section more or less filling the latter, by means of an expanding sprang (8, 8') said
piston engaging with an interiorly arranged lift rod (9) in such a way that during
the restoring movement of the inside sleeve said piston is capable of following the
diminishing volume of the filling as the dispenser is gradually emptied and cannot
move in the other direction, upon discharge and upon actuation of an actuating element
provided on the inside sleeve (3) the one end wall of said inside sleeve being movable
counter to the direction of movement of the piston (4,4'), exerting pressure on the
filling and forcing the same out of an outlet opening (6), characterized in that the
inside sleeve (3) itself directly carries the actuating element as well as a grip
for manually applying a lifing force, pull or a like restoring force to the inside
sleeve (3), that the actuating element as well as the grip project above the outside
housing (2), that the piston (4, 4') has projections (21, 21') which under spring
pressure are set against the internal circumferential surface of the inside sleeve
(3) and support the piston thereagainst during the restoring movement of the inside
sleeve (3), and that the dispenser (1) does not have a return spring.
2. A dispenser as claimed in claim 1, characterized in that the inside sleeve (3) projects
above the outside housing (2) and in its projecting area the inside sleeve (3) is
preferably integrally connected to the actuating element as well as to the grip.
3. A dispenser as claimed in claim 1 or claim 2, characterized in that the end wall (5)
at the outlet end of the inside sleeve (3) serves as the actuating element, and the
circumferential wall (10) zone forming part of said inside sleeve and projecting above
the outside housing (2) and situated adjacent to the actuating element serves as the
grip.
4. A dispenser as claimed in any one or mote of claims 1 to 3, characterized in that
the end wall (5) of the inside sleeve (3) presenting the outlet opening (6) takes
the form of a cover and is preferably adapted to be fitted undetachably to the circumferential
wall (10) of said inside sleeve.
5. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 4, characterized in that
a ring groove (11) is provided in the outlet-end area of, and on the circumferential
surface pointing inwards of, the circumferential wall (10), the end wall (5) in the
form of a cover preferably being adapted to snap with a snap-in flange (12) into said
ring groove.
6. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 5, characterized in that
the inside sleeve (3) has at its side opposite the outlet opening (6) a ring flange
(13) which, in one end position of the axial path of displacement of said inside sleeve,
is applied to a preferably approximately radial stop face (14) which belongs to the
outside housing (2) and is arranged above said ring flange in the discharge direction.
7. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 6, characterized in that
preferably equi-circumferential ribs or like sliding projections are provided between
outside housing (2) and inside sleeve (3), on at least one of said parts of the dispenser.
8. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 7, characterized in that
the end face in the form of the bottom (16) of the outside housing (2) is preferably
undetachably interlockable with the circumferential wall (17) of said outside housing.
9. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 8, characterized in that
the piston (4, 4') has sealing lips (21, 21') at the area bordering its piston skirt
and turned towards and/or away from the filling, said sealing lips being set against
the internal circumferential surface of the inside sleeve (3).
10. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 9, characterized in that
the preferably circumferential, ring-shaped sealing lips or like projections (21')
have their free end zone pointing slantwise outwards and, in particular, tapered.
11. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 10, characterized in that
the piston (4, 4') has a guide bush (23) which is arranged particularly approximately
centrally preferably on the piston head (22) side averted from the filling, and that
a lift rod (9) movable relative to the piston and suitably fixed to the bottom (16)
of the outside housing (2) traverses the guide bush (23) as well as an opening (24)
of the piston head (22).
12. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 11, characterized in that
the piston (4, 4') is provided with a connecting sleeve (25) which surrounds the guide
bush (23) at a distance, is preferably coaxially arranged and with an expanding spring
(8, 8') acting on the lift rod (9) is movable relative to the lift rod (9) only in
the discharge direction (Pf 2).
13. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 12, characterized in that
the sealing lip(s) or the like provided at the area (20') bordering the piston skirt
and averted from the piston head (22) is (are) preferably spring urged, particularly
by means of the expanding spring (8') also acting upon the lift rod (9), to apply
pressure to the internal circumferential wall of the inside sleeve (3).
14. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 13, characterized in that
during the restoring movement of the inside sleeve (3), the piston (4, 4') is supported
against the inside sleeve (3) by means of the tip(s), remote from the piston head
(22), of the sealing lip(s) (21, 21') or the like.
15. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 14, characterized in that
the sealing lips or like projections (21) are provided at the free edge areas (20)
of wall segments (19) springily spread apart outwards, and that preferably four such
wall segments (19) essentially compose the piston skirt or outer circumferential surface
of the piston (4).
16. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 15, characterized in that
a clip-on bead (35) is provided externally on the free end area of the connecting
sleeve (25), and that the outer edge area of the expanding spring (8, 8') engages
preferably form-lockingly behind the clip-on bead (35).
17. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 16, characterized in that
a cap (29') or like closure is adapted to be placed upon the end zone of the dispenser
(1') presenting the outlet opening (6), and that in the closed position of the dispenser
(1') the cap or the like locks, presses against or similarly engages with the inside
sleeve in a detachable manner.
18. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 17, characterized in that
the cap (29') or the like has a receiving cavity (31) reduced towards the bottom (30)
of the cap, and that in the closed position of the dispenser (1') the cap (29') or
the like with the reduced area of the inner cap surface preferably detachably presses
against the area (32) bordering the inside sleeve (3) and facing the outlet opening
(6).
19. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 18, characterized in that
the outlet opening (6) is closed by a nipple (33) or like closure, and that a location
(34) for rupturing, cutting or similarly opening the outlet is provided to remove
the nipple (33) or the like before the first dispensing action.
20. A dispenser as claimed in any one or more of claims 1 to 19, characterized in that
a projection, preferably the discharge duct, projecting above the inside sleeve serves
as the actuating element and/or grip.
1. Distributeur (1) pour pâtes, crèmes ou produits pâteux analogues, notamment très visqueux,
comportant un boîtier extérieur (2), une douille intérieure (3) guidée de manière
à pouvoir être déplacée à l'intérieur de ce dernier, ainsi qu'un piston (4,4') disposé
de manière mobile dans la douille intérieure (3) et remplissant approximativement
toute sa section transversale, qui est en contact au moyen d'un ressort écarteur (8,
8') avec une tige (9) disposée à l'intérieur de telle manière que lorsque la douille
revient en arrière, il puisse suivre le volume décroissant du contenu lors du vidage
graduel et ne se déplace pas dans l'autre sens, sachant qu'en distribuant et qu'en
actionnant un élément d'actionnement prévu sur la douille intérieure (3), l'une de
ses parois d'extrémité peut être déplacée dans un sens opposé au sens de déplacement
du piston (4, 4'), ce qui met chaque fois le contenu sous pression et le fait sortir
par un orifice de sortie (6), caractérisé en ce que la douille intérieure (3) porte
elle-même directement l'élément d'actionnement et une partie de préhension pour appliquer
manuellement une force de levage, de traction ou une force de rappel analogue sur
la douille intérieure (3), en ce que l'élément d'actionnement et la partie de préhension
dépassent le boîtier extérieur (2), en ce que le piston (4, 4') possède des saillies
(21, 21') qui, sous la pression de ressort, sont placées contre la surface périphérique
interne de la douille intérieure (3) et appuient le piston contre la douille intérieure
(3) lorsque celle-ci revient en arrière, et en ce que le distributeur (1) ne présente
pas de ressort de rappel.
2. Distributeur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la douille intérieure
(3) dépasse du boitier extérieur (2) et est, de préférence, reliée à l'élément d'actionnement
et à la partie de préhension de manière à former une seule pièce au niveau de sa partie
qui dépasse du boîtier extérieur.
3. Distributeur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la paroi d'extrémité
(5) de la douille intérieure (3) située du côté de la sortie sert d'élément d'actionnement
et en ce que la zone de sa paroi périphérique (10) adjacente à l'élément d'actionnement
et qui dépasse du boîtier extérieur (2) sert de partie de préhension.
4. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que la paroi d'extrémité (5) de la douille intérieure (3) présentant l'orifice de
sortie (6) est réalisée sous forme de couvercle et est, de préférence, montée de manière
indétachable sur sa paroi périphérique (10).
5. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
qu'une rainure annulaire (11) est prévue dans la zone d'extrémité de la paroi périphérique
(10), sur sa surface périphérique tournée vers l'intérieur, rainure annulaire dans
laquelle peut être enclenchée la paroi d'extrémité (5) réalisée en tant que couvercle,
de préférence au moyen d'un flasque à crans (12).
6. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que la douille intérieure (3) présente un flasque annulaire (13) sur son côté opposé
à l'orifice de sortie (6), qui, en position finale de son déplacement axial, prend
appui sur une surface d'arrêt (14) du boîtier extérieur (2) approximativement radiale
et disposée au-dessus du flasque annulaire par rapport à la sortie.
7. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que des nervures ou autres saillies de glissement réparties de préférence uniformément
sur le pourtour sont prévues entre le boitier extérieur (2) et la douille intérieure
(3), sur au moins l'un de ces éléments du distributeur.
8. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce
que le côté frontal du boîtier extérieur (2) réalisé sous forme de fond (16) peut
être enclenché, de préférence de manière indétachable, dans la paroi périphérique
(17) de ce boîtier.
9. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce
que le piston (4, 4') présente, dans la zone du bord du corps de piston tournée vers
le contenu et/ ou opposée à ce dernier, des lèvres d'étanchéité (21, 21') qui sont
placées contre la surface périphérique interne de la douille intérieure (3).
10. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce
que les lèvres d'étanchéité ou saillies analogues (21') de préférence périphériques
et annulaires pointent obliquement vers l'extérieur avec leur bord libre et sont notamment
effilées.
11. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce
que le piston (4, 4') présente une douille de guidage (23) disposée, de préférence,
sur le côté de la tête du piston (22) opposé au contenu et notamment approximativement
au milieu, et en ce qu'une tige (9) mobile par rapport au piston et fixée de manière
appropriée sur le fond (16) du boîtier extérieur (2) traverse la douille de guidage
(23) et un évidement (24) de la tête du piston (22).
12. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé en ce
qu'une douille intercalaire (25) disposée, de préférence, coaxialement et entourant
la douille de guidage (23) avec un intervalle est prévue sur le piston (4, 4'), douille
intercalaire qui ne peut être déplacée par rapport à la tige (9) par un ressort écarteur
(8, 8') en contact avec la tige (9) que vers la sortie (Pf 2).
13. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 12, caractérisé en ce
que la ou les lèvres d'étanchéité ou analogues prévues sur la zone périphérique (20')
du corps du piston opposée à la tête du piston (22) prennent appui sur la paroi périphérique
interne de la douille intérieure (3) de préférence sous pression de ressort, notamment
au moyen du ressort écarteur également en contact avec la tige (9).
14. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 13, caractérisé en ce
que le piston (4, 4') prend appui sur la douille intérieure (3) au moyen de la (des)
pointe(s) de la (des) lèvre(s) d'étanchéité (21, 21') ou analogues opposée(s) à la
tête du piston (22) pendant que la douille intérieure (3) revient en arrière.
15. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 14, caractérisé en ce
que les lèvres d'étanchéité ou saillies analogues (21) sont prévues sur les zones
de bord (20) libres de portions de paroi (19) écartées de manière élastique vers l'extérieur,
et en ce que de préférence quatre de ces portions de paroi (19) forment, pour l'essentiel,
le corps du piston ou la surface périphérique externe du piston (4).
16. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 15, caractérisé en ce
que sur l'extérieur de la zone d'extrémité libre du manchon (25) est prévu un bourrelet
de fixation (35), et en ce que la zone du bord extérieure du ressort écarteur (8,
8') vient se placer, de préférence avec un engagement positif, sur le bourrelet de
fixation (35).
17. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 16, caractérisé en ce
qu'un capuchon (29') ou une fermeture analogue peut être placé sur la zone d'extrémité
du distributeur (1') présentant l'orifice de sortie (6), et en ce que, lorsque le
distributeur (1') est fermé, le capuchon ou analogue est enclenché, bloqué ou mis
en prise de façon analogue sur la douille intérieure de manière amovible.
18. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 17, caractérisé en ce
que le capuchon (29') ou analogue présente une cavité (31) convergeant de manière
conique vers le fond du capuchon (30), et en ce que, lorsque le distributeur (1')
est fermé, le capuchon (29') ou analogue est bloqué de manière amovible, avec la zone
de sa surface latérale interne convergeant de manière conique, de préférence sur la
zone périphérique de la douille intérieure (3) tournée vers l'orifice de sortie (6).
19. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 18, caractérisé en ce
que l'orifice de sortie (6) est fermé par un nipple (33) ou une fermeture analogue,
et en ce qu'un point de cassure, de coupure ou d'ouverture analogue (34) est prévu
pour enlever le nipple (33) avant la première utilisation du distributeur.
20. Distributeur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 19, caractérisé en ce
qu'une saillie dépassant de la douille intérieure, de préférence le canal de sortie,
sert d'élément d'actionnement et de partie de préhension.

