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EP 0 347 634 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.10.1995 Patentblatt 1995/41 |
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Anmeldetag: 02.06.1989 |
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Bekleidungsstück mit Ventilationsschichtmaterial
Ventilated layered fabric for garments
Matière composité ventilée pour vêtements
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
13.06.1988 DE 3820096
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1989 Patentblatt 1989/52 |
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Patentinhaber: W.L. GORE & ASSOCIATES GmbH |
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85640 Putzbrunn (DE) |
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Erfinder: |
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- Hübner, Thorger
D-8208 Kobermoor (DE)
- Bleimhofer, Walter
D-8122 Penzberg (DE)
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Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch |
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Winzererstrasse 106 80797 München 80797 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 645 811 FR-A- 964 002 GB-A- 423 428 US-A- 4 435 015
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DE-C- 712 549 GB-A- 102 632 US-A- 2 884 639
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Bekleidungsstücke mit im wesentlichen luftundurchlässiger
Außenhaut.
[0002] Man kommt häufig mit atmungsaktiven oder atmungsschwachen Materialien direkt oder
indirekt in Berührung, was an der entsprechenden Körperstelle zur Bildung von Schweißfeuchtigkeit
führt.
[0003] Als erstes Beispiel seien Regenjacken oder Regenmäntel mit einer wasser- und luftdichten
Außenschicht betrachtet. Solche Bekleidungsstücke sind häufig mit einem Textilfutter
ausgekleidet. Mangels Luft- und Wasserdurchlässigkeit der Außenschicht des Bekleidungsstückes
kann die Feuchtigkeit nicht nach außen entweichen, sondern wird vom Futter aufgenommen.
Da das Futter wegen der Luftundurchlässigkeit der Außenschicht des Bekleidungsstückes
nicht belüftet wird, kann das Futter nicht trocknen, sondern wird schweißfeucht, was
zu einem unangenehmen Tragegefühl führt und Kältegefühl hervorruft.
[0004] Als zweites Beispiel seien Hüte, Helme und Mützen betrachtet, die mit luftundurchlässiger
Außenschicht versehen sind. Auch in diesem Fall entsteht während des Tragens Schweißfeuchtigkeit,
die nicht nach außen abgegeben werden kann, sondern zum Feuchtwerden des am Kopf anliegenden
Bereichs des Hutes, des Helms oder der Mütze führt. Auch in diesem Fall ergeben sich
wieder unangenehme Trageeigenschaften, insbesondere Kältegefühl.
[0005] Aus der Druckschrift GB-A-102 632, die den dem Gegenstand der Erfindung am nächsten
kommenden Stand der Technik zeigt, ist ein Ventilationsschichtmaterial bekannt, das
innerhalb eines wasserdichten Kleidungsstückes an solchen Stellen angeordnet ist,
an denen es häufig zu Kondensation kommt, beispielsweise am oberen Rückenbereich und
über den Armen. Das Ventilationsschichtmaterial soll ein relativ offengewebtes Textilmaterial
mit unebener Oberfläche sein. Bei hoher Transpirationsleistung staut sich die Schweißflüssigkeit
unter der Außenhaut, dringt durch das Ventilationsschichtmaterial nach innen und benetzt
die Haut des Trägers, was ein unangenehmes Tragegefühl hervorruft.
[0006] In der Textilindustrie ist der Gebrauch einer wasserundurchlässigen und wasserdampfdurchlässigen
mikroporösen Funktionsschicht verbreitet, wie sie in jüngerer Zeit für wasserdichte,
aber dennoch atmungsaktive Bekleidungsstücke verwendet wird. Eine solche Funktionsschicht
eröffnet zwar die Möglichkeit, daß Körperfeuchtigkeit durch die Funktionsschicht hindurch
abgeführt werden kann. Wenn sich aber jenseits der Funktionsschicht nur luftundurchlässiges
Material befindet, kann diese Feuchtigkeit nicht weitergeführt werden und staut sich
somit, was dazu führen kann, daß die Körperfeuchtigkeit nicht vom Körper weggeführt
wird.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Bekleidungsstück mit im wesentlichen luftundurchlässiger
Außenhaut vorzusehen, welches die im Stand der Technik genannten Nachteile nicht oder
lediglich in wesentlich vermindertem Umfang aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Bekleidungsstück mit den im Patentanspruch
1 genannten Merkmalen.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 10 angegeben.
[0010] Ordnet man zwischen der vom Körper abgewandten Seite der Funktionsschicht und dem
luftundurchlässigen Außenmaterial erfindungsgemäß Ventilationsschichtmaterial an,
wird die Luftzufuhr zur Außenseite der Funktionsschicht ermöglicht und in Folge der
Ventilationswirkung die Körperfeuchtigkeit abgeführt.
[0011] Dadurch, daß dieses Ventilationsschichtmaterial in Längsrichtung leitende Luftkanäle
und damit in Verbindung stehende und in Querrichtung bis zu mindestens einer seiner
Oberflächen reichende Luftkanäle aufweist, kann Luft an alle mit dem Ventilationsschichtmaterial
ausgekleideten Bereiche herankommen. Dadurch kann Schwitzfeuchtigkeit verdunsten und
abgeführt werden. Die Ventilationswirkung wird häufig dadurch erhöht, daß das mit
dem Ventilationsschichtmaterial versehene Bekleidungsstück während seiner Benutzung
häufig bewegt wird, was in dem Ventilationsschichtmaterial zu einer Pumpwirkung führt,
durch welche das Ventilationsverhalten erhöht wird.
[0012] Die Ausrichtung des Ventilationsschichtmaterials ist zweckmäßigerweise derart, daß
die Längsluftleitkanäle am Bekleidungsstück entlang zu einem offenen oder nicht am
Körper anliegenden Bereich des Bekleidungsstückes gerichtet sind, während die Querluftleitkanäle
zur Körperfläche hin gerichtet sind.
[0013] Das Ventilationsschichtmaterial kann gänzlich verschieden strukturiert sein, beispielsweise
offenporig, rippenartig, genoppt, mit Stegen versehen, netzartig dreidimensional oder
dergleichen. Wichtig ist nur, daß dabei Längsluftleitkanäle und mit diesen in Verbindung
stehende Querluftleitkanäle bis zu mindestens einer Oberfläche hin entstehen. Anwendungsmöglichkeiten
des erfindungsgemäßen Ventilationsschichtmaterials sind insbesondere Strümpfe, Hüte,
Mützen, Regenmäntel, Regenjacken und Regenhosen.
[0014] Bei vielen Bekleidungsstücken kann es schon zu einer erheblichen Verbesserung der
Tragfähigkeit führen, wenn sie nur teilweise mit dem Ventilationsschichtmaterial ausgekleidet
sind, beispielsweise bei Regenmänteln im Schulterbereich, bei Regenhosen im Knie-,
Bund- und Schrittbereich, bei Hüten, Helmen und Mützen im Kopfberührungsbereich, bei
Strümpfen im Sohlen- und Fußbereich.
[0015] Neben der Ventilationswirkung hat das Ventilationsschichtmaterial noch weitere Vorteile.
Ein solcher Vorteil ist die Polsterwirkung, die beispielsweise im Fall von Hüten,
Helmen und Mützen sehr angenehm sein kann. Ein anderer Vorteil ist die Erzielung einer
flexiblen Versteifung zur Verhinderung von Lappigkeit beispielsweise einer Mütze,
die dann besser ihre gewünschte Form einhält.
[0016] Das Ventilationsschichtmaterial soll in gewissem Umfang druckstabil sein. Das heißt,
es soll bei der Druckbelastung, die bei normaler Verwendung des mit dem Ventilationsschichtmaterial
versehenen Bekleidungsstückes auftritt, seine Ventilationsfunktion nicht verlieren.
Das heißt, bei einem solchen Normalbelastungsdruck sollen die Luftkanäle noch soweit
ihre Form bewahren, daß sie noch ausreichend Ventilationsluft leiten können.
[0017] Das Ventilationsschichtmaterial kann aus geeignetem Kunststoff hergestellt sein.
Beispiele hierfür sind Polyamid, Polypropylen und Polyester, in Monofilamentform oder
in Multifilamentform, gewebt oder geraschelt, oder auch in Form von retikuliertem
Schaumstoff aus derartigem Material.
[0018] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsformen näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigen:
- Fig. 1
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ventilationsschichtmaterials; und
- Fig. 2
- eine schematische, ausschnittsweise Querschnittdarstellung durch den Schichtenaufbau
eines Regenmantels.
[0019] In Fig. 1 ist in schematischer, stark vergrößerter Weise ein Ausführungsbeispiel
für ein erfindungsgemäß verwendbares Ventilationsschichtmaterial dargestellt. Dabei
bilden je drei deltaförmig gebündelte Längsstege 13 einen Abstandshalter 11. Eine
Vielzahl im wesentlichen parallel und mit Abstand voneinander angeordneter Abstandshalter
11 ist auf ihrer Unterseite mittels einer Vielzahl von bezüglich der Abstandshalter
11 quer verlaufenden, im Abstand voneinander angeordneten und im wesentlichen parallel
zueinander verlaufenden Querstegen 17 verbunden. Die Zwischenräume zwischen je zwei
benachbarten Abstandshaltern 11 bilden Längsluftleitkanäle 19. Damit in Verbindung
stehen Querluftleitkanäle 21, 23, wobei die Querluftleitkanäle 23 ebenfalls durch
die Zwischenräume zwischen den Abstandshaltern 11 gebildet sind und durch die Längsluftleitkanäle
19 strömende Luft zu der in Fig. 1 oberhalb der Abstandshalter 11 befindlichen Ebene
leiten. Die Querluftleitkanäle 21 sind durch die Zwischenräume zwischen den Querstegen
17 gebildet und leiten durch die Längsluftleitkanäle 19 ströwende Luft zu der in Fig.
1 unteren Seite des Ventilationsschichtmaterials. Feuchtigkeit, die sich unterhalb
oder oberhalb des Ventilationsschichtmaterials bildet, kann über die Querluftleitkanäle
21 oder 23 und die Längsluftleitkanäle 19 abgeführt werden.
[0020] Eine schematische, ausschnittsweise Querschnittsdarstellung des Schichtenaufbaus
eines Regenmantels ist in Fig. 2 gezeigt. Von der Außenseite zur Körperseite weist
der Regenmantel ein wasserdichtes, wasserdampfundurchlässiges Außenmaterial 31, ein
Ventilationsschichtmaterial 3 und ein Futtermaterial 33 auf. Das Ventilationsschichtmaterial
3 ist so orientiert, daß seine Längsleitluftkanäle zu einem freien Ende oder Endbereich
des Regenmantels führen oder mindestens zu einem Bereich des Regenmantels, der bei
normalem Tragen nicht am Körper anliegt. Die damit in Verbindung stehenden Querluftleitkanäle
sind zum Futtermaterial 33 und damit zur Körperseite hin gerichtet.
[0021] Vorzugsweise wird man den Schulter-, Brust- und Rückenbereich eines Regenmantels
mit Ventilationsschichtmaterial 3 auskleiden. Vorteilhaft kann es aber auch sein,
das Ventilationsschichtmaterial 3 auf der Rückseite des Mantels zu seinem unteren
Ende zu führen. Damit wird erreicht, daß für den Fall, daS der Regenmantel im Sitzen
getragen wird, die Ventilatonsfunktion für alle Körperteile gegeben ist, an welche
der Regenmantel beim Sitzen in einem Sitz gedrückt wird.
1. Bekleidungsstück mit luftundurchlässiger oder nur schwach luftdurchlässiger Schicht,
insbesondere Außenhaut, z.B. gummierter Regenmantel, aufweisend eine mindestens teilweise
Auskleidung mit flächigem, flexiblem, druckstabilem Ventilationsschichtmaterial (3),
das Längsluftleitfähigkeit in Längserstreckungsrichtung und damit in Verbindung stehende
Querluftleitfähigkeit zu mindestens einer seiner Oberflächen aufweist, und das derart
druckstabil ist, daß die Längsluftleitfähigkeit und die damit in Verbindung stehende
Querluftleitfähigkeit bei Normaldruckbelastungen, die beim normalen Gebrauch des mit
dem Ventilationsschichtmaterial versehenen Bekleidungsstücks auftreten, aufrechterhalten
bleiben, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der zum Körper eines Trägers weisenden Seite des Ventilationsschichtmaterials
(3) eine wasserundurchlässige und wasserdampfdurchlässige mikroporöse Funktionsschicht
angeordnet ist.
2. Bekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Querluftleitfähigkeit zu den beiden Oberflächen des Ventilationsschichtmaterials
(3) besteht.
3. Bekleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsluftleitfähigkeit durch Längsluftleitkanäle (19) und die Querluftleitfähigkeit
durch Querluftleitkanäle (21, 23) bewirkt wird.
4. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilationsschichtmaterial (3) eine porige Struktur mit sowohl in Querrichtung
als auch in Längsrichtung offenen Poren aufweist.
5. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilationsschichtmaterial (3) eine rippenartige Struktur mit im wesentlichen
parallelen Rippen auf mindestens einer Oberfläche aufweist.
6. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilationsschichtmaterial (3) mindestens auf einer Oberfläche mit im wesentlichen
parallelen Stegen (13 und/oder 17) versehen ist.
7. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilationsschichtmaterial (3) eine genoppte Struktur mit Noppen auf mindestens
einer Oberfläche aufweist.
8. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilationsschichtmaterial (3) als dreidimensionales Netzmaterial ausgebildet
ist.
9. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß von der Gesamtdicke des Ventilationsschichtmaterials (3) ein Anteil im Bereich
von etwa 10 - 90 %, vorzugsweise von etwa 60 - 80 %, für den Luftleitfähigkeitsquerschnitt
vorgesehen ist.
10. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilationsschichtmaterial (3) bei der Normal-Druckbelastung eine Mindestdicke
von 1 mm aufweist.
1. A garment comprising an air impermeable or only weakly air permeable layer, in particular
an outer layer, e.g. a rubberized rain coat, comprising an at least partial lining
with sheet-like, flexible, pressure-stable ventilation layer material (3) having longitudinal
air conductivity in the longitudinal direction of extension and, connected therewith,
transverse air conductivity to at least one of its surfaces and having pressure stability
such that the longitudinal air conductivity and the transverse air conductivity connected
therewith are maintained in case of normal pressure loads occurring during normal
use of the garment provided with the ventilation layer material,
characterized in that a water impermeable and water-vapour permeable microporous functional
layer is arranged on the side of the ventilation layer material (3) directed towards
the body of a wearer.
2. A garment according to claim 1,
characterized in that transverse air conductivity exists to both surfaces of the ventilation
layer material (3).
3. A garment according to claim 1 or 2,
characterized in that the longitudinal air conductivity is effected by longitudinal
air conduction channels (19) and the transverse air conductivity is effected by transverse
air conduction channels (21, 23).
4. A garment according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that the ventilation layer material (3) has a porous structure with
pores open both in transverse direction and in longitudinal direction.
5. A garment according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that the ventilation layer material (3) has a rib-like structure
with substantially parallel ribs on at least one surface.
6. A garment according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that the ventilation layer material (3) is formed with substantially
parallel webs (13 and/or 17) on at least one surface.
7. A garment according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that the ventilation layer material (3) has a nubby structure with
nubs on at least one surface.
8. A garment according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that the ventilation layer material (3) is in the form of a three-dimensional
net material.
9. A garment according to any one of claims 1 to 8,
characterized in that, of the overall thickness of the ventilation layer material
(3), a percentage in the range from approx. 10 to 90 per cent, preferably approx.
60 to 80 per cent, is provided for the air conductivity cross-section.
10. A garment according to any one of claims 1 to 9,
characterized in that the ventilation layer material (3) has a minimum thickness of
1 mm at normal pressure loads.
1. Pièce de vêtement présentant une couche imperméable à l'air ou seulement faiblement
perméable à l'air, notamment une membrane extérieure, par exemple un manteau imperméable
caoutchouté, présentant un revêtement au moins partiel par une matière de couche de
ventilation en nappe, flexible, stable à la pression (3), laquelle présente une aptitude
à diriger l'air longitudinalement dans la direction s'étendant longitudinalement et
une aptitude à diriger l'air transversalement en connexion avec cette dernière jusqu'à
au moins une de ses surfaces et qui est stable à la pression de sorte que l'aptitude
à diriger l'air longitudinalement et l'aptitude à diriger l'air transversalement en
connexion avec cette dernière sont conservées pour des charges de pression normales
qui se produisent lors d'une utilisation normale de la pièce de vêtement dotée de
la matière de couche de ventilation, caractérisée en ce qu'une couche fonctionnelle
microporeuse imperméable à l'eau et perméable à la vapeur d'eau est disposée sur le
côté de la matière de couche de ventilation (3) renvoyant au corps d'un porteur.
2. Pièce de vêtement selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'il existe l'aptitude
à diriger l'air transversalement vers les deux surfaces de la matière de couche de
ventilation (3).
3. Pièce de vêtement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'aptitude
à diriger l'air longitudinalement est réalisée par les canaux dirigeant l'air longitudinalement
(19) et en ce que l'aptitude à diriger l'air transversalement est réalisée par les
canaux dirigeant l'air transversalement (21, 23).
4. Pièce de vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que la matière de couche de ventilation (3) présente une structure poreuse ayant
des pores ouverts non seulement dans la direction transversale, mais également dans
la direction longitudinale
5. Pièce de vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que la matière de couche de ventilation (3) présente une structure de type à côtes
ayant des côtes essentiellement parallèles sur au moins une surface.
6. Pièce de vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que la matière de couche de ventilation (3) est dotée de transverses essentiellement
parallèles (13 et/ou 17) au moins sur une surface.
7. Pièce de vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que la matière de couche de ventilation (3) présente une structure bouclée avec
des boucles sur au moins une surface.
8. Pièce de vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que la matière de couche de ventilation (3) est construite comme un réseau à trois
dimensions.
9. Pièce de vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en
ce qu'il est prévu, dans l'épaisseur totale de la matière de couche de ventilation
(3), une proportion comprise dans la gamme d'environ 10 à 90 %, de préférence d'environ
60 à 80 % pour la section transversale ayant l'aptitude à diriger l'air.
10. Pièce de vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en
ce que la matière de couche de ventilation (3) présente une épaisseur minimale de
1 mm pour une charge de pression normale.

