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(11) |
EP 0 347 729 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.05.1992 Patentblatt 1992/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.06.1989 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines endlosen Wabenbandes
Method and device for the production of an endless honeycomb belt
Procédé et dispositif pour fabriquer un ruban à alvéoles sans fin
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
18.06.1988 DE 3820718
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1989 Patentblatt 1989/52 |
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Patentinhaber: |
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- SCHMIDLIN, Gertrud
CH-4147 Aesch (CH)
- SCHMIDLIN, Hans-Peter
London W8/7EH (GB)
- SCHMIDLIN, Andrea
CH-4147 Aesch (CH)
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Erfinder: |
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- Schmidlin, Hans
(CH)
- Rohrer, Christoph
CH-4102 Binningen (CH)
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Vertreter: Gramm, Werner, Prof. Dipl.-Ing. et al |
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GRAMM, LINS & PARTNER,
Theodor-Heuss-Strasse 2 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 243 008 US-A- 3 257 253
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CA-A- 1 078 296 US-A- 3 979 252
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines endlosen, aus flach nebeneinanderstehenden,
partiell miteinander verklebten Streifen bestehenden Wabenbandes, das durch Recken
in Bandlängsrichtung zu einer Waben struktur auseinandergezogen werden kann, wobei
von mehreren Coils Folienbahnen jeweils kontinuierlich abgezogen, auf einer Seite
mit in Bahnlängsrichtung parallel zueinander verlaufenden, gleichen Abstand voneinander
aufweisenden Leimstreifen versehen und anschließend übereinander gelegt werden, wobei
die Leimstreifen der einen Folienbahn gegenüber denen der darüber bzw. darunter liegenden
Folienbahn um jeweils einen halben Streifenabstand versetzt angeordnet sind, worauf
dann das daraus gebildere mehrlagige Folienband zur gegenseitigen Fixierung seiner
einzelnen Bahnlagen durch Druck und/oder Temperatur behandelt und schließlich quer
in Streifen gewünschter Breite aufgeteilt wird, die übereinander gestapelt und unter
Druck zu dem endlosen Wabenband verpreßt werden.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des vorgenannten
Verfahrens.
[0003] Das eingangs genannte Verfahren läßt sich der kanadischen Patentschrift 1 078 296
entnehmen. Die Verarbeitung erfolgt hier von vier Coils, wobei die Streifen jeweils
von dem vorderen Ende des mehrlagigen Folienbandes abgetrennt werden.
[0004] Vergleichbare Verfahren offenbaren auch die US-Patentschriften Nr.3,257,253 und 3,979,252.
Bei dem in der US-A-3,979,252 offenbarten Verfahren bzw. Vorrichtung sind zum Aufbringen
der Leimstreifen mehrere Beleimstationen hintereinander angeordnet. Die Leimstreifen
werden aufgebracht mit Leimauftragswalzen, die mit einem der Leimstreifenanordnung
entsprechend kammartig ausgebildeten Abstreifkamm zusammenwirken. Vor dem Querschneider
wird das Folienband in einer durchhängenden Schleife geführt. Die intermittierende
Vorschublänge des Folienbandes im Querschneider entspricht der Dicke der hergestellten
Wabenstruktur.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein preiswertes Herstellungsverfahren zu
entwickeln, das sich auf kompakten Anlagen hoher Kapazität durchführen läßt.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die genannte Beleimung, vorzugsweise
Hotmelt, auf jede Folienbahn mit Düsen aufgetragen wird und daß von dem in Förderrichtung
vorn liegenden Ende des mehrlagigen Folienbandes nach der genannten Fixierung seiner
Lagen Folienbandabschnitte gleicher Länge abgetrennt werden, die hinsichtlich ihrer
Länge einem Mehrfachen der endgüttigen Streifenbreite entsprechen und zu Zwischenstapeln
übereinander geschichtet werden, die einen Pufferspeicher bilden und einzeln zu Paketen
verpreßt werden, die nacheinander in die genannten Streifen aufgeteilt werden, die
unter Wärmezufuhr zu dem Wabenband verpreßt werden.
[0007] Hinsichtlich der Vorrichtung wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch
folgende Merkmale gelöst:
a) Vorschubeinrichtungen für den kontinuierlichen Vorschub mehrerer Folienbahnen;
b) für jede Folienbahn ist ein Hotmelt-Auftragswerk vorgesehen, das zumindest eine
Schlitzdüse mit auswechselbarer Schlitzmaske zur Erzeugung der Leimstreifen aufweist;
c) eine Kaschierstation zur gegenseitigen Fixierung der einzelnen Lagen des Folienbandes;
d) ein erster Querschneider zum Abtrennen der Folienbandabschnitte;
e) eine Wechselmagazinierstation als Pufferspeicher für die aus den Folienbandabschnitten
gebildeten Stapel;
f) ein zweiter Querschneider zum Abtrennen der Streifen;
g) ein unterhalb vom zweiten Querschneider augeordneter, eine Stauvorrichtung bildender
Preßkanal, der an seinem Eintritt einen den jeweils zuletzt abgetrennten Streifen
in den Preßkanal hineindrückenden,partiellen Stempel sowie in dessen Freiräume eingreifende,
aussteuerbare Rückhalter für die bereits im Preßkanal befindlichen Streifen aufweist;
h) eine den Preßkanal beaufschlagende Heizeinrichtung zum Verkleben der Streifen miteinander;
i) eine nachgeschaltete Rühleinrichtung für das endlose Wabenband.
[0008] Erfindungsgemäß werden die Leimstreifen somit vorzugsweise aus Hotmelt gebildet,
der von vornherein in Streifen, nicht aber in wulstartigen Raupen aufgetragen wird.
Sämtliche Kühlvorrichtungen bezwecken, die zum Verkleben aufgeheizten Materialien
vor der Weiterverarbeitung wieder auf eine vom Handling her zulässige maximale Temperatur
abzukühlen. Dabei können die Kühlvorrichtungen in die Fördereinrichtungen integriert
werden. Eine Verschmutzung der Umlenk- bzw. Druckwalzen durch den Hotmelt wird somit
vermieden.
[0009] Zur Erzielung einer kompakten Anlage geringer Störanfälligkeit erscheint die Verarbeitung
von nur zwei Coils vorteilhaft. Zur Erzielung einer hohen Kapazität dient die Wechselmagazinierstation,
die die Bildung von Zwischenstapeln und damit eine hohe Leistung des zweiten Querschneiders
ermöglicht, obwohl die Verarbeitung nur von zwei Coils erfolgt.
[0010] Die durch den Preßkanal gebildete Stauvorrichtung funktioniert kontinuierlich oder
aber im Schritt-Takt des zweiten Querschneiders; die unter Druck aufgestauten Streifen
werden also kontinuierlich oder taktweise durch den Preßkanal gefördert.
[0011] Die Erfindung und Merkmale der Unteransprüche und werden in Verbindung mit weiteren
Vorteilen der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0012] In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform schematisch dargestellt.
Es zeigen:
Figur 1 den linken Teil einer Anlage;
Figur 2 den rechten Teil der Anlage gemäß Figur 1;
Figur 3 in vergrößertem Maßstab und perspektivischer Darstellung im Ausschnitt einen
Querschneider und
Figur 4 ein Hotmelt-Auftragswerk und
Figur 5 in Draufsicht die Leimstreifen-Bilder zweier Folienbahnen.
[0013] Die Anlage gemäß den Figuren 1 und 2 dient zur Herstellung eines endlosen Wabenbandes
und umfaßt von links nach rechts gesehen folgende Stationen:
[0014] Eine Abwicklungsstation 1 umfaßt zwei Coils 2, von denen kontinuierlich je eine Folienbahn
3 abgezogen wird, bei der es sich um Metallfolien handeln kann. Für die Führung der
beiden Folienbahnen 3 sorgen u.a. Umlenkeinrichtungen 4, die z.B. aus Walzen o.dergl.
bestehen können. In Förderrichtung 5 der Folienbahnen 3 gesehen folgt der Abwicklungsstation
1 eine Beschichtungsstation 6. Diese umfaßt für jede Folienbahn 3 ein Hotmelt Auftragswerk
7, das zumindest eine Schlitzdüse 8 mit auswechselbarer Schlitzmaske 9 (siehe Figur
4) zur Erzeugung von Leimstreifen 10 jeweils auf der oben liegenden Folienbahnseite
(siehe Figur 5). Diese Leimstreifen 10 verlaufen in Längsrichtung der Folienbahn 3;
die Leimstreifen 10 liegen parallel zueinander und weisen voneinander einen jeweils
gleichen Abstand auf, wobei die Leimstreifen 10 der unteren Folienbahn 3 um jeweils
einen halben Streifenabstand versetzt angeordnet sind gegenüber den Leimstreifen 10
der oberen Folienbahn. Wird die Breite jedes Leimstreifens 10 mit a bezeichnet, so
beträgt der lichte Abstand zwischen zwei Leimstreifen 10 vorzugsweise drei a. Dabei
bestimmt die Streifengeometrie die Größe des Wabenkerndurchmessers.
[0015] Bei Hotmelt handelt es sich um einen lösungsmittelfreien, umweltfreundlichen, mit
Wärme reaktivierbaren Klebstoff, der in Streifen, nicht aber in wulstartigen Raupen
aufgetragen wird. Über die Breite der Folienbahn können z.B. zwei Schlitzdüsen vorgesehen
sein, deren Schlitzöffnung durch Bleche, Folien o.dergl. abdeckbar ist, in die die
Öffnungen in den Abständen eingestanzt sind, die für die Leimstreifen 10 gewünscht
sind. Zur Veränderung der herzustellenden Wabenstruktur brauchen somit nur diese Matrizen
ausgetauscht zu werden. Dies bedingt einen geringeren Zeitaufwand und niedrige Materialkosten
im Vergleich zu Walzenauftragssystemen.
[0016] Zur Erzeugung des vorstehend genannten Versatzes der Leimstreifen 10 zwischen den
beiden Folienbahnen 3 reicht es aus, die eine Schlitzdüse 8 um den halben Leimstreifenabstand
in axialer Richtung gegenüber der anderen Schlitzdüse zu versetzen, oder aber die
Schlitzmasken entsprechend auszubilden.
[0017] Der Beschichtungsstation 6 ist eine Kühlstation 11 für die beleimten Folienbahnen
3 nachgeschaltet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Kühlstation 11
durch Kühlwalzen 12 gebildet, über die die Folienbahnen 3 geführt werden, und die
den Transport der Folienbahnen sowie deren Spannung bewirken, die für einen sauberen
Kleberauftrag erforderlich ist.
[0018] Der Kühlstation 11 nachgeschaltet ist eine Kaschierstation 13, die durch ein Walzenpaar
14 gebildet ist, durch das die beiden nunmehr aufeinanderliegenden Folienbahnen 3
gleichzeitig geführt werden, wobei die Umlenkwalzen auf der Einlaufseite als Kantensteuerung
der Folienbahnen dienen. Diese Kaschierstation dient zum Zusammenführen der beiden
Folienbahnen 3 und zu deren gegenseitiger Fixierung, wobei die Verklebung beider Folienbahnen
nur insoweit erfolgen soll, als eine Relativverschiebung zwischen den Folienbahnen
verhindert wird.
[0019] Hinter der Kaschierstation 13 ist ein erster Querschneider 15 angeordnet, der als
Rotationsquerschneider ausgebildet sein kann, so daß ein kontinuierlicher Abzug der
Folienbahnen 3 von den Coils 2 beibehalten werden kann. Dieser erste Querschneider
15 trennt von dem jeweils vorn liegenden Ende von der nunmehr doppellagigen Folienbahn
Folienbandabschnitte gleicher Länge ab, die hinsichtlich ihrer Länge einem Mehrfachen
der Breite der später herzustellenden Streifen 16 entsprechen, wobei die Länge wählbar
ist und beispielsweise maximal 1300 mm betragen kann. Diese doppellagigen Folienbandabschnitte
werden in einer Wechselmagazinierstation 17 gestapelt, die einen Pufferspeicher bildet
und eine mit zwei Ablageebenen 18,19 versehene Schubladenrutsche aufweist. Bei Erreichen
der gewählten Anzahl von z.B. zehn doppellagigen Folienbandabschnitten wird dieser
Stapel 20 automatisch einem Heizkalander 21 zugeführt, während gleichzeitig in der
zweiten Schubladenebene kontinuierlich doppellagige Folienbandabschnitte zu einem
Stapel 20 abgestapelt werden. In dem Heizkalander 21 werden nacheinander die aus der
jeweiligen Ablageebene 18 bzw. 19 der Wechselmagazinierstation 17 zugeführten Stapel
20 auf die erforderliche Temperatur aufgeheizt und unter dem erforderlichen Druck
zu einem Paket 22 gepreßt bzw. verbacken.
[0020] Das Paket 22 gelangt dann auf einen nachgeschalteten Auslauftisch, der als Verbindungs-
und Kühlstrecke 23 vom Heizkalander 21 zu einem zweiten Querschneider 24 dient. Letzterer
weist ein in einer lotrechten Ebene gesteuertes Trennmesser 25 auf, dem ein oberhalb
des Paketes 22 angeordneter Messerbalken 26 mit partiellen Stempeln bzw. Niederhalteleisten
29 und ein unterhalb dieses Paketes 22 liegendes Gegenmesser 27 zugeordnet sind. In
diesem zweiten Querschneider 24 werden die angeförderten Pakete 22 im Bedarfsfalle
beschnitten und dann in Streifen 16 geschnitten, deren Breite, der schlussendlichen
Wabenhöhe entsprechend, frei einstellbar ist. Etwaige An- und Restschnitte werden
automatisch ausgeworfen und gesammelt.
[0021] Unterhalb von dem zweiten Querschneider 24 ist ein eine Stauvorrichtung bildender
Preßkanal 28 angeordnet, der an seinem Eintritt einen den jeweils zuletzt abgetrennten
Streifen 16 in den Preßkanal hineindrückenden partiellen Stempel 29 sowie in dessen
Frei- bzw. Zwischenräume eingreifende, z.B. elektropneumatisch oder elektromagnetisch
aussteuerbare Rückhalter 30 aufweist für die bereits im Preßkanal 28 befindlichen
Streifen 16. Der Preßkanal 28 wird von einer Heizeinrichtung 31 zum Verkleben der
Streifen 16 miteinander beaufschlagt. Das so gebildete endlose Wabenband 32 durchläuft
anschließend eine Kühleinrichtung 33.
[0022] Der Vorschub im Preßkanal 28 kann kontinuierlich oder aber schrittweise erfolgen.
Der vorzugsweise bogenförmig ausgebildete Preßkanal 28 übt auf den vorgeförderten
Strang einen so hohen Gegendruck aus, daß die übereinander gestapelten Streifen 16
unter Hitze und Druck fest miteinander verklebt werden.
1. Verfahren zur Herstellung eines endlosen, aus flach nebeneinanderstehenden, partiell
miteinander verklebten Streifen (16) bestehenden Wabenbandes (32), das durch Recken
in Bandlängsrichtung zu einer Wabenstruktur auseinandergezogen werden kann, wobei
von mehreren Coils (2) Folienbahnen (3) jeweils kontinuierlich abgezogen, auf einer
Seite mit in Bahnlängsrichtung parallel zueinander verlaufenden, gleichen bestand
voneinander aufweisenden Leimstreifen (10) versehen und anschließend übereinander
gelegt werden, wobei die Leimstreifen (10) der einen Folienbahn (3) gegenüber denen
der darüber bzw. darunter liegenden Folienbahn (3) um jeweils einen halben Streifenabstand
versetzt angeordnet sind, worauf dann das daraus gebildete mehrlagige Folienband zur
gegenseitigen Fixierung seiner einzelnen Bahnlagen durch Druck und/oder Temperatur
behandelt und schließlich quer in Streifen (16) gewünschter Breite aufgeteilt wird,
die übereinander gestapelt und unter Druck zu dem endlosen Wabenband (32) verpreßt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleimung, vorzugsweise Hotmelt, auf jede Folienbahn mit Düsen (3) aufgetragen
wird und daß von dem in Förderrichtung (5) vorn liegenden Ende des mehrlagigen Folienbandes
nach der Fixierung seiner Lagen Folienbandabschnitte gleicher Länge abgetrennt werden,
die hinsichtlich ihrer Länge einem Mehrfachen der endgültigen Streifenbreite entsprechen
und zu Zwischenstapeln (20) übereinander geschichtet werden, die einen Pufferspeicher
bilden und einzeln zu Paketen (22) verpreßt werden, die nacheinander in die genannten
Streifen (16) aufgeteilt werden, die unter Wärmezufuhr zu dem Wabenband (32) verpreßt
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitung von nur zwei Coils (2) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Beleimung jeweils auf der oben liegenden Folienbahnseite erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienbahnen (3) nach ihrer Beleimung gekühlt werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verpressen der Stapel (20) zu Paketen (22) nach der Magazinierung unter Wärmezufuhr
erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Paket (22) vor seiner Aufteilung in Streifen (16) abgekühlt wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Vorschubeinrichtungen (12) für den kontinuierlichen Vorschub mehrerer Folienbahnen
(3);
b) für jede Folienbahn (3) ist ein Hotmelt-Auftragswerk (7) vorgesehen, das zumindest
eine Schlitzdüse (8) mit auswechselbarer Schlitzmaske (9) zur Erzeugung der Leimstreifen
(10) aufweist;
c) eine Raschierstation (13) zur gegenseitigen Fixierung der einzelnen Lagen des Folienbandes;
d) ein erster Querschneider (15) zum betrennen der Folienbandabschnitte;
e) eine Wechselmagazinierstation (17) als Pufferspeicher für die aus den Folienbandabschnitten
gebildeten Stapel (20);
f) ein zweiter Querschneider (24) zum Abtrennen der Streifen (16);
g) ein unterhalb vom zweiten Querschneider (24) augeordneter, eine Stauvorrichtung
bildender Preßkanal (28), der an seinem Eintritt einen den jeweils zuletzt abgetrennten
Streifen (16) in den Preßkanal hineindrükkenden, partiellen Stempel (29) sowie in
dessen Freiräume eingreifende, aussteuerbare Rückhalter (30) für die bereits im Preßkanal
(28) befindlichen Streifen (16) aufweist;
h) eine den Preßkanal (28) beaufschlagende Heizeinrichtung (31) zum Verkleben der
Streifen (16) miteinander;
i) eine nachgeschaltete Rühleinrichtung (33) für das endlose Wabenband (32).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hotmelt-Auftragswerk
(7) auf der der Schlitzdüse (8) abgewandten Seite der Folienbahn (3) Stützwalzen aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine Kühl- und Zugstation
(11) für die beleimten Folienbahnen (3).
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlstation (11)
durch Kühlwalzen (12) gebildet wird, über die die Folienbahn (3) geführt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kaschierstation (13) durch ein Walzenpaar (14) gebildet ist, durch das das doppellagige
Folienband geführt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Querschneider (15) ein Rotationsquerschneider ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß hinter
der Wechselmagazinierstation (17) ein Heizkalander (21) zum Verpressen der Stapel
(20) zu Paketen angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Heizkalander
(21) und dem zweiten Querschneider (24) eine Kühlstrecke (23) für die Pakete (22)
vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Querschneider (24) ein in einer lotrechten Ebene gesteuertes Trennmesser (25)
aufweist, dem ein oberhalb des Paketes (22) angeordneter Messerbalken (26) mit partiellen
Stempeln bzw. Niederhalteleisten (29) und ein unterhalb dieses Paketes (22) liegendes
Gegenmesser (27) zugeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7-15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wechselmagazinierstation (17) eine Schubladenrutsche aufweist mit zwei übereinander
angeordneten, abwechselnd ansteuerbaren Ablageebenen (18,19).
1. Method for the production of a continuous honeycomb belt (32) which comprises strips
(16) lying flat next to one another and partially adhered to one another, which honeycomb
belt (32) can be drawn apart to form a honeycomb structure by stretching in the longitudinal
direction of the belt, foil webs (3) in each case being continuously drawn off a plurality
of coils (2), being provided on one side with glue strips (10) running parallel to
one another in the longitudinal direction of the web and having the same spacing from
one another and then being laid over one another, the glue strips (10) of one foil
web (3) being offset with respect to the glue strips (10) of the foil web (3) lying
over or under it in each case by half a strip spacing, whereupon the multi-layer foil
band formed therefrom is then treated for mutual fixing of its individual web layers
under pressure and/or temperature and is finally divided up transversely into strips
(16) of the desired width which are stacked above one another and compressed under
pressure to form the continuous honeycomb belt (32), characterized in that the glue,
preferably hot melt, is applied to each foil web (3) by means of nozzles, and in that
foil belt sections of equal length are cut off from the end of the multi-layer foil
belt which is located at the front in the conveying direction (5) after the fixing
of its layers, which foil belt sections correspond in their length to a multiple of
the final strip width and are layered over one another to form intermediate stacks
(20) which form a buffer store and are compressed individually to form packs (22)
which are divided up one after the other into the said strips (16), which are compressed
by supplying heat to the honeycomb belt (32).
2. Method according to Claim 1, characterized in that only two coils (2) are processed.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the said glue is applied
in each case on the upper foil web side.
4. Method according to Claims 1, 2 or 3, characterized in that the foil webs (3) are
cooled after they have been applied with glue.
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the stacks
(20) are compressed under the supply of heat to form packs (22) after magazining.
6. Method according to Claim 5, characterized in that each pack (22) is cooled off
before it is divided up into strips (16).
7. Apparatus for carrying out the process according to one of the preceding claims,
characterized by the following features:
a) advancing devices (12) for continuously advancing a plurality of foil webs (3);
b) for each foil web (3) there is provided a hot melt application device (7) which
has at least one slot nozzle (8) with interchangeable slot mask (9) for producing
the glue strips (10);
c) a laminating station (13) for the mutual fixing of the individual layers of the
foil belt;
d) a first transverse cutter (15) for cutting off the foil belt sections;
e) an alternating magazining station (17) as a buffer store for the stacks (20) formed
from the foil belt sections;
f) a second transverse cutter (24) for cutting off the strips (16);
g) a press channel (28) which is arranged below the second transverse cutter (24),
forms a holding-back device and has at its inlet a partial ram (29) pressing a respectively
last cut-off strip (16) into the press channel and removable retainers (30) engaging
in the free spaces of the ram for the strips (16) already located in the press channel
(28);
h) a heating device (31) acting upon the press channel (28) for adhering the strips
(16) to one another;
i) a downstream cooling device (33) for the continuous honeycomb belt (32).
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that each hot melt application
device (7) has support rollers on the side of the foil web (3) remote from the slot
nozzle (8).
9. Apparatus according to Claims 7 or 8, characterized by a cooling and draught station
(11) for the glued foil webs (3).
10. Apparatus according to Claim 9, characterized in that the cooling station (11)
is formed by cooling rollers (12) over which the foil web (3) is guided.
11. Apparatus according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the laminating
station (13) is formed by a pair (14) of rollers through which the two-layered foil
belt is guided.
12. Apparatus according to one of Claims 7 to 11, characterized in that the first
transverse cutter (15) is a rotary transverse cutter.
13. Apparatus according to one of Claims 7 to 12, characterized in that there is arranged
behind the alternating magazining station (17) a heating calander (21) for compressing
the stacks (20) to form packs.
14. Apparatus according to Claim 13, characterized in that there is provided between
the heating calander (21) and the second transverse cutter (24) a cooling section
(23) for the packs (22).
15. Apparatus according to one of Claims 7 to 14, characterized in that the second
transverse cutter (24) has a cutting blade (25) which is guided in a vertical plane
and with which there is associated a blade bar (26), arranged above the pack (22),
with partial rams or hold-down strips (29) and a counterblade (27) lying below this
pack (22).
16. Apparatus according to one of Claims 7 to 15, characterized in that the alternating
magazining station (17) has a drawer rail with two depositing planes (18, 19) which
are arranged above one another and may be activated alternately.
1. Procédé pour la fabrication d'une nappe en nid d'abeilles (32), faite de bandes
(16) dressées à plat les unes à côté des autres et partiellement collées les unes
aux autres, et qui, par étirage dans le sens de sa longueur, peut être allongée en
une structure en nid d'abeilles, étant entendu que des nappes de feuille (3) dévidées
de manière continue de plusieurs bobines (2) respectives, sont pourvues, d'un côté,
de rubans de colle (10) s'étendant parallèlement les uns aux autres dans le sens longitudinal
de la nappe et séparés les uns des autres de distances égales, et sont ensuite superposées,
les rubans de colle (10) de l'une (3) des nappes de feuille étant décalés, par rapport
à ceux de la nappe de feuille (3) située au-dessus ou en dessous, de chaque fois une
demi-distance entre deux rubans, après quoi la nappe multicouche ainsi formée est
traitée par pression et/ou thermiquement en vue de la fixation réciproque de ses couches
individuelles et est finalement subdivisée transversalement en bandes (16) de largeur
souhaitée, qui sont empilées et comprimées sous pression pour former la nappe en nid
d'abeilles (32) sans fin, caractérisé en ce que l'encollage est effectué par application
d'un adhésif thermofusible (hot melt) au moyen de filières sur chaque nappe de feuille
(3) et que, de l'extrémité de la nappe multicouche située en avant dans le sens de
transport (5), après la fixation de ses couches, sont coupés des segments de nappe
multicouche d'égale longueur, qui, au point de vue longueur, correspondent à un multiple
de la largeur de bande finale et sont superposés les uns aux autres en des piles intermédiaires
(20) qui forment un tampon d'emmagasinage et sont comprimés individuellement en des
paquets (22) qui sont partagés, les uns à la suite des autres, en lesdites bandes
(16) qui sont comprimées, avec apport de chaleur, pour former la nappe en nid d'abeilles
(32).
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le traitement ne s'effectue
qu'à partir de deux bobines (2).
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que ledit encollage
s'effectue chaque fois sur la face de la nappe de feuille tournée vers le haut.
4. Procédé suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les nappes de
feuille (3) sont refroidies après leur encollage.
5. Procédé suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la compression des piles (20) en paquets (22) s'effectue avec apport de chaleur
après emmagasinage.
6. Procédé suivant la revendication 5, caractérisé en ce que chaque paquet (22) est
refroidi avant son partage en bandes (16).
7. Dispositif pour l'exécution du procédé suivant l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par les particularités suivantes :
a) des dispositifs d'avancement (12) pour faire avancer plusieurs nappes de feuille
(3) de manière continue;
b) pour chaque nappe de feuille (3) est prévu un dispositif applicateur d'adhésif
thermofusible (hot melt) (7) qui comporte au moins une filière à fente (8) pourvue
d'un masque de fente remplaçable (9) pour produire les rubans de colle (10);
c) un poste de contrecollage (13) pour la fixation réciproque des couches individuelles
de la nappe multicouche;
d) un premier massicot à coupe transversale (15) pour couper les segments de nappe
multicouche;
e) un poste d'emmagasinage alternant (17), à titre de tampon d'emmagasinage pour la
pile (20) de segments de nappe multicouche;
f) un second massicot à coupe transversale (24) pour couper les bandes (16);
g) un canal de compression (28) formant un dispositif de retenue disposé en dessous
du second massicot à coupe transversale (24) et qui, à son entrée, comporte un poinçon
partiel (29) refoulant dans le canal de compression la dernière bande (16) qui a été
coupée, ainsi que des moyens de retenue (30) pour les bandes déjà présentes dans le
canal de compression, qui peuvent être commandés et qui s'engagent dans les espaces
libres;
h) un dispositif de chauffage (31) opérant sur le canal de compression (28) pour coller
les bandes (16) les unes aux autres;
i) un dispositif de refroidissement (33) disposé en aval pour la nappe en nid d'abeilles
sans fin (32).
8. Dispositif suivant la revendication 7, caractérisé en ce que chaque dispositif
applicateur d'adhésif thermofusible (hot melt) (7) comporte des rouleaux d'appui du
côté de la nappe de feuille (3) opposé à la filière à fente (8).
9. Dispositif suivant la revendication 7 ou 8, caractérisé par un poste de refroidissement
et de traction (11) pour les nappes de feuille (3) encollées.
10. Dispositif suivant la revendication 9, caractérisé en ce que le poste de refroidissement
(11) est formé par des rouleaux de refroidissement (12) sur lesquels passe la nappe
de feuille (3).
11. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en
ce que le poste d'encollage (13) est formé par une paire de rouleaux (14) à travers
laquelle la nappe à deux couches est passée.
12. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en
ce que le premier massicot à coupe transversale (15) est un massicot rotatif.
13. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 7 à 12, caractérisé en
ce que derrière le poste d'emmagasinage alternant (17) est installée une calandre
à chaud (21) destinée à comprimer la pile (20) en paquets.
14. Dispositif suivant la revendication 13, caractérisé en ce qu'entre la calandre
à chaud (21) et le second massicot à coupe transversale (24) est prévu un trajet de
refroidissement (23) pour les paquets (22).
15. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 7 à 14, caractérisé en
ce que le second massicot à coupe transversale (24) comporte un couteau (25) commandé
dans un plan vertical auquel sont associés une barre porte-couteau (26) disposée au-dessus
du paquet (22) avec des poinçons partiels et des éléments presseurs (29) et un contre-couteau
(27) disposé en dessous de ce paquet (22).
16. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 7 à 15, caractérisé en
ce que le poste d'emmagasinage alternant (17) comporte une goulotte à tiroirs avec
deux plans de dépôt superposés (18, 19) pouvant être activés en alternance.